eine Tochter,
Arnold ein
Ehefrau des
rr-ich
44
2
3
40
42
26 Pfg.
52 ,
24 ,
48 r
22 ,
20 ,
44 ,
40 ,
66 ,
Vrardi-La.
MarkuSgemeinde.
23 Pfg.
23 „
40 „
Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod beiJoh.Kd. Veite v. Kirch-GönS 36
Gg. Ant. Heuser v.Gr.-Ltnden 38
W. Weitzel von Lang-GönS W.Steinmüller v.Lang-Göns G. Jacoby v. Alten-Buseck
den 10. April.
JohanneSgemeinde??
Den 14. April. Margarethe Schneider, geb Kinzenbach, Ehefrau des städtischen Straßenkehrers Johannes Schneider, 64 Jahre alt, starb den 12. April.
Den 15. April. Elisabetbe Schumann, geb. Weißmüller, Ehefrau des Schlossers WUHelm Schumann, 43 Jahre alt, starb dm 13. AprU.
Witterungsbericht vom 18. April.
Die Depression über den britischen Inseln zieht zwar im All- g em einen auf nordöstlicher Bahn weiter, doch entfcnbel sie in süd
Arrszrig ans den Kirchenbüchern
der Stavt Gietzeu.
Evangelische Gemeinde.
Bttttttttu Matthäutzgemeinde.
Dm 17. April. Wilhelm Gustav CellariuS, Forstasteffor zu Mainz, und Friederike Luise Ottilie Gerbode, Tochter des Ober- Postsecrelär Karl Gerbode zu Gießen.
Denselben. Karl Friedrich August Emil Berthold Gerbode, Kaufmann zu Gießen, und Pauline Auguste Felfing, Tochter deS verstorbenm Kupferdruckereibesitzers Friedrich Felstng zu Münchm.
••tauft*.
MarkuSgemeinde.
eettorbtttt.l
April: 10. Georg Klein, 36 Jahre alt, Gepäckträger dahier. 11. Katharine Schäfer, 68 Jahre alt, von Höchst °. d Nidder. 11. Luise Neeb, 2 Jahre alt, Tochter von Taglöhner ^ohS. Neeb dahier. 12. Therese Elise Stiasny, 16 Tage alt, Tochtdr von Agent Earl Stiasny dahier. 12. Margarethe Schneider, geb. Kinzenbach, 64 Jahre alt, Ehefrau von Straßenkehrer Job«. Schneider dahier. 12. Marie Kersten, 4 Jahre alt, Tochter von Seiler August Kersten dahier. 13. Elisabeth Schumann, geb. Weißmüller, 43 Jahre alt, Ehisrau von Schlosser Wilhelm Schumann dahier. 14. Eltsabethe Wolf, geb. Schnorr, 70 Jahre alt," Ehefrau von Stations-Assistent Georg Wolf dahier. 15. Heinrich Brück, 6 Jahre alt, Sohn von Taglöhner Heinrich Brück dahier. 15. Luise Anna Friederike Zimmermann, 23/« Jahre alt, Tochter von Weißbinder Theodor Friedrich Zimmermann zu Waldhausen. 15. Christian Karl Schönbach, 74 Jahre alt, Schreinermeister dahier. 16. Georg Ferdinand Brücke!, 3 Jahre alt, Sohn ron Fabrikarbeiter Batthaser Brücke! dahier. 16. Lina Strein, geb. Stauffer, 34 Jahre alt, Ehefrau von Amtsrichter Kar! Ludwig Heinrich Friedrich Strein zu Fürth i. O.
Auszug aus den StandesamtMEegifteen der Stadt Gieße«.
klokgebor«.
AprU: 11. Johann Daniel Weiß, Lehramtspractikant zu Mannheim, mit Elise Phllippine Maria Atzbach hierselbst. 11. @eorg Christian Friedrich Theodor Martin Konrad Carl Philipn Pfeil, SchreUiermeister dahier, mit Johanna Caroline Amanda Wiedenhöft zu Frankiurt a. M. 11. David Emil Christian Waldschmidt, Kupferschmied zu Wetzlar, mit Auguste Susanne Otto hierselbst. 16. Martin Schönberger, Postasfistent zu Darmstadt, mit Marie Elisabeth Bauer hierselbst. 16. Heinrich Döll, Sergeant dahier, mit Eltsabethe Kircher zu Rödgen bei Gießen. 16. Wilhelm Joseph, Postasfistent dahier, mit Maria Hartmann zu Nidda. 16. JohS. Möser, Weißbinder zu C-ffel, mit Marie Preßler zu Cassel.
eMeiutmianu
April: 15. Johann Heinrich Sauer, Knecht dahier, mit Marie König hierselbst. 16. Wilhelm Gustav Cellarius, Forstassessor zu Mainz, mit Friederike Luise Ottilie Gerbode hierselbst 16. Karl Friedrich August Emil Berthold Gerbode, Kaufmann dahier, mit Pauline Auguste Felstng hierselbst.
••GOetWO.
April: 9. Dem Tapezier Daniel Linker eine Tochter. 10. Dem Ober-Postassistent Wilhelm Kammer ein Sohn. 12. Dem Kutscher Peter Dittmar eine Tochter, Elise. 12. Dem Schneider Christian Sauer ein Sohn, Ernst Ludwig. 14. Dem Siraßenwärter Kaspar Becker ein todtgedoreneS Kind weiblichen Geschlechts. 15 Dem Postschaffner Johann Konrad Lehr eine Tochter, Johanna Lina Sophie. 15. Dem Monteur Karl Ludwig Petri ein Sohn, Wilhelm. 16. Dem Schneider Georg Hildebrandt eine Tochter, Johannette Lina Anna Katharina. 1
Den 12. April. Dem Ingenieur Friedrich Ferdinand Wagner eine Tochter, Anna Hedwig Mathilde, geboren den 10. Februar.
Denselben. Dem Calculator Robert Neumann ein Sohn, Edmund Friedrich Julius, geboren den 7. Februar.
Lukasgemeinde.
Den 12. April. Dem Sattler Ludwig Belloff ein Sohn, Wilhelm Gustav, geboren den 11. März.
Denselben. Dem Bahnwärter Christoph Mootz Marie Katharine, geboren den 20. Februar.
Johannetzgemeinde.
Den 12. April. Dem Weichensteller Christian Sohn, Jakob Adolf, geboren den 19. März.
Den 17. April. Elisabeth Wolf, geb. Schnorr, Stationsasststenten Georg Wolf, 69 Jahre alt, starb den 14. AprU. LukaSgemeinde.
Den 12. April. Georg Klein, Packträger, alt 37 Jahre, starb
Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei W. Fabel von Wteseck, Balth. Christ Wwe. v. Wteseck 66
Der Brodverkäufer.
Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern.
Gießen, den 18. April 1896.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
v. Bechtold.
Ab-sK iSdS*
,n [D01btn t+U i^.
Technische Fortschritte.
— Der Ginster, eine neue Sutturpftanze. Unternehmende I lw.^irtbe seien darauf aufmerksam gemacht, baß man in dem ßMr ein sehr guieS El satzmittel für den Hanf gefunden zu haben gltai:. Dcr Ginster, welcher hierzu verwendet werden soll, geholt, etilem L. Tgbl. geschrieben wird, offenbar den Arten: Behaarter Sl rieL, OeniBia pilosa, deutscher Ginster, G. germanica und eng- Hllfe Ginster, G. anglica, an. Die Blüthezelt dieser Gewächse f-UL ßberaü in die Monate Mai und Juni. Sie finden sich in t irtmn 2ß5lbern, aus Hügeln, Sandböden und torfigen Haiden vor. 4 Faser soll aus der Rinde der Zweige gewonnen werden, nach- treiben einer besonderen, wenig kostspieligen Röstung unten IMti worden sind. Thatsache ist, daß die Fischer an den Küsten S Wassens schon seit langer Zeit daS aus dem Ginster ge- t iwr.ene Gespinnst anderem Materiale zur Herstellung ihrer Nche r«I>!httn, und zwar aus dem Grunde, weil diese Faser im Wasser f Irtr Veränderung unterworfen ist. Auch in anderen Gegenden t nü Me Ginsterfaser selbst zu Seilen und Geweben benutzt, obschon > toirt gebräuchliche Röstmethode, welche derjenigen des Hanfes c :iidt„ aber langwieriger ist, die Faser angreift. Wahrend des S SultaS werben die gerösteten Pflanzen gepocht und das gekämmte, ßismi zte und geplättete Material mit der Handspindel gesponnen, l ÄrshUilich wird auS diesem Gespinnst nur grobes Zeug für den
-brauch oder zu Packzwecken gewoben, aber es scheint, daß i m aus der Ginsterfaser, wenn dieselbe entsprechend geröstet ist, c ui saineteS Zeug und geschmeidige Bekleidungsstoffe Herstellen kann, t nfe den aus Hanf erzeugten gleichkommen.
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»o bit,, M Mesntai ^inanen, niti. 111 *c " 1060 Suftii, iu9l nach betn & " lassen, welche W sind. ®ai Theil drr AcA. elt worden isäreti. v schleunige Elltsivi, °ldlager die Bem-
versehen W. sich bereits auf Ikff
in Nom, ia& lhlreiche fiiinltet: che nach EiyihtS: ?- llen, ist an dec Sij "et kaum noch piw ieadivg, einet la seruten Mitielfkdi, j nacherin auf itt; langenen Woche M ien von fünf Rinbm ! mittelst eilltr Schir । gepackt mit einem l nkt wurden. 81« hi. sigjiihche grauen. Sinder bejahte, ck I Beide leugnen, dü! nehrere Aozeichen i$r ist erwiesen, daß ' gtntmmtu hat, t6 Ab bon vtn btxVlk gtünbrt tsi, bit Ixt tjtbtntn Wtsie * ise vorgegangen i :« eitwilligkeit nuSAfi bfindung von Ai? »ft dieser ©orgetr. •' ersprach, von deih Nachricht zu (tic ein. AuffMgn« Ich bei ihrer Vech-Ii» tand, der sorM
— »Velo-Sports Lahr i. B. Jllustrirte Sportszeitschrift siÄ des gefammte Radsahrwesen, pro Quartal 1.50 Mk. bei jeder W;ntalt. - Inhalt der Nr. 7: Die wirklichen Gefahren der titat. — Kurzer Lebensabriß deS Frhrn. Karl Friedrich DraiS von iiStttbronn. (Schluß.) — Deutschland. - Ausland. — Pariser 43iiie. - Bessere Straßen. — Olympische Spiele in Athen. — fit. — SportSkladderadatsch. - Elsaß-Lothringen. — Industrie i.»i handel. — Brieskasten. — Illustrationen: Mögliches und Un- r phlicheS auv dem Radlerleben.
— »Neneste Erfindungen und Erfahrungen^ auf den <Ht«ten der practifchen Technik, Elecltotechnik, der Gewerbe, Jn- tnxrie Chemie, der Land- und HauSwtrthfchaft rc. (A. Hartlebens zk-e-t in Wien). Pränumerationsprets ganzjährig für 13 Hefte (7.50 Mark. Einzelne Hefte für 60 Psg. in Briefmatkm. — St<t( gewerblich-technische Zeitschrift ist ausfchlteßlich der Praxis z Widmet. Zahlreiche Mitarbeiter geben darin ihre in eigener Arbeit g»:> . nmm Erfabrungen bekannt und Technikern wie Industriellen EWtm alle wi.klich practifchen Neuheiim bargeboten. Zahlreiche catfmctiDe Abbildungen zeigen überall diepractifchen Anwendungen aflb Neuerungen. Alle Fortschritte im gewerblichen tieben werben a M.iheilt. Diese Zeitschrift gibt immer neue Wege zu verfchiedenen, nvj nicht existirenden ErwerbungSarten bekannt, unterrichtet die £!rn non allen praktischen Verbesserungen in Arbeitseinrichtungen he) iß erzeugen und beantwortet hunderte von Fragen in durchaus fa^ärmischer Weise. Die Zeitschrist bringt nur praktische Mit« t Wmigen auS eigener Ersahrunn und ist unentbehrlich für Jeden, in der Concurrenz bestehen und feine tidftungen auf dem Hteuren modernen Stande erhalten will.
- »Wohin gehen wir diesen Kammer Das ist eine ; tzuzi, über bk sich in Erwägung der mancherlei hiebei in Betracht ramiremben Umstände nicht wenige Menschen schon heute ben Kops S sittchen. Eine höchst praktische Idee ist eS baher von ber Rebaccion I« illiristrirten Halbmonatsschrift „Vom Fels zum Meer" (Stutt- tiatrt, Union Deutsche VerlagSgesellschast, Preis beß HrfteS 75 Pf.), Ilatf fu am Schluß ihre« eben erschienenen Hefts XV unter diesem Otjiwri eine Preisliste ber verschiebcnsten Kurorte unb Sommer- f' r Heben mit genauer Angabe aller näheren Verhältnisse veröffentlicht.
Liste soll in ben nächsten Heften fortgesetzt werben unb wirb gl«ib riielen ein willkommener Rathgeber sein. Unter den modernen IlMhaltungsschriftm wüßten wir überhaupt keine andre, die neben d tu vollendeten illustrativen Ausstattung, von denen gleich das japa- eiL-iit Aquarell auf der ersten Sette eine höchst originelle Probe gibt, nda dem reichen b.lletristischenInhalt, für den die beiden Romane _M Bacchantin" von Ganghofer und „Moderne Jugend" von
Bobertaz bas günstigste Zeugniß ableaen, neben populär-- v »ffinschaftlichen Aussätzen wie ber von K. Virchow über VolkS- < ttttiirung ben aktuellen Zeit- und Tagesfragen in fo weitgehender gerecht wirb wie btese. Erwähnt feien noch von ben fünfte E iüiltrri des vorliegenden HrftS die (farbige) Darstellung der Kaiser- z4'i: Hohenzollern bet ihrer AuSsahrt aus dem Kieler Hasen von 5 Hp4 Petersen unb das Gemälde „Erste Communion" von C. Frithjof 6 6kiibn ferner die höchst eigenartigen Texiillustrattonen von K. A. $ Mut unb Hermann Kaulbach zu ben „EntbeckungSreifen in ber jMadb", womit freilich der reiche Inhalt, der sich namentlich im £ Sanier zu einem wahren Mosaikbtld modernen Lebms verdichtet, r ilü: a nnähernd erfchöpft ist.
— Die wöchentlich erscheinende Unterhaltungs - Zettschrift ./Hi ÄomentotU* wurde gegründet, um ein Organ zu schaffen «Qi bit tünftlertid) ßurdjgebllbete Erzählerkunst, die frei ist von ben «öajaitioneüen Rücksichten auf unberechtigte Prüderie auf allen tgiiettn. Auch daS neue Quartal beweist wieder, baß bie Redaction ihr Ziel standhaft verfolgt. Das neue Quartal bringt zunächst drei
arbeiten. An der Sitze steht: „Der Zauberer CyprianuS", der i rtit^ieman von Ernst von Wildenbruch. Eine Studie auS der Zeit der : Ldl'stm - Verfolgung unter Diokletian. Die brennende Gluth der i Mder brnch'jchen Dictron flammt auS den AnfangS-Captteln. Von . ödtne Böhlau, die soeben erst durch ihren Roman „Der Rangir- lüsnhci" einen der bedeutendsten unb berechtigsten Romanerfolge Htt legten Jahre errungen Hai, stammt ber zweite Roman „Das iRtftt der Mutter." Wir werden in die Werkstatt einer alten • ßübtitln aus russtfchcm Fürstenhaufe in bie Universitätsstabt Jma , e chhrl, wobei gewisse satyrische Schlaglichter auf bie gelehrte Ge- «isl-ast universitärer Klcinstäbte fallen. Eine weit angelegte Fabel lahiiat hier russisches und beutsches tieben In spannenber Weise vereilten zu sollen. Ein höchst mertwürbiger Beitrag ist ber Roman ,M< iten" von ß dB Coloma. Coloma ist spanischer Jesuiten- prlir, nein Roman schilbert bie aristokratischen unb politischen Kreise »« Ä abrib, deren Umtriebe dem sardinischen König Amadeo daS Seben io lauer machten, daß er nach kurzer Zeit dem spanischen • Tßm entsagte. Dieser Roman hat in Spanien daS größte Aus- «ici arregt und eine Broschürenfluth für und wider hervorgerufen. Sie iccmifchen Kritiker sehen ihn als den besten spanischen Roman : l -:r . <en Jahrzehnte an. Nichts darin läßt einen fanatisch «feUlUen ober ultramontanen Geist verspüren. Mit höchster :j3flbut-8 unb blenbenbem Talent ausgerüstet, schildert Colvrna mit iurtZeter Kühnheit jene Verhältnisse, Zustande unb Jntriguen, : kk ci eiufö genauefie tennt, weil er selbst in ihnen verstrickt war HtS jit dem tragischen Wendepunkt in seinem Leben, der ihn antrieb, ‘ bil g, istliche Gewand anzulegen. — Eine Annehmlichkeit für be- ■ Wffe Leser, die einen Roman nicht gern in Fortsetzungen ver- ■ eigen, bietet das Feuilleton der Romanwelt, das abgeschloffene .: Mirte Erzählungen wie auch Artikel über interessante Gegenstände iiii lau ersten Federn bringt. So wird hier Ludwig Pietsch seine ? ötzrgr angen mit Napoleon III. erzählen. Erzählur gen und tetiiiOeronB von Ludwig Fulda, Alexander von Roberts, Rudolf «ßhaK Oscar Blumenthal, Ernst von Wolzogen, Otto Erich Hart- l'elm, HanS Hoffmann, Hermine Villinger, Hermann Sudermann u. a. siij.ii in Aussicht. Besonders sei erwähnt, daß die zweite Nummer IM 2 uartalS die erste Prosaarbeit ber Volksdichterin Johanna iKsbusfius veröffentlicht: „Gedanken eine« Ungebildeten."
n ober mit onbtrti inwaubsackchen W ßi diesem Zicke l' iW Parsüm, vH uogemein IleMW- t mischt ca. 125 JJ ,t Menblatter, ,wm R°se°°l bet v , 15 Meuten m * rE
I Kohl!
Brodpreise vom 19. April bis 3. Mai 1896. Der hiefige« Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod
2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrot»
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod
1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod Roggen-Schwarzbrod bet Emst Muth
2 Ka. (4 Pfd.) Schwarzbrod Roggen-Schwarzbrcd bei Ernst Muth u.W.Amend .
3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod Der auswärtiger» Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod bei W. Fabel v. Wteseck Aug. Deibel v. Wteseck, 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei Gg.Ant.Heuser v.Gr.-Ltnden W. Weitzvon Lang-GönS Aug. Deibel von Wteseck
östlicher Richtung einen sackförmigen Ausläufer, welcher biS nach Westdeutschland hereinragt. Unter dem Einfluß des hohm Druckes, welcher quer durch ben (Kontinent nach dem Innern Rußlands verläuft, bat sich daS Wetter thetlwetse aufgeklärt, doch macht sich i»er im Nordwesten liegende niedre Druck schon etwas bemerkbar.
SorauSfichtlichs Sittmmit
Bei wechselnder Bewölkung unb wenig veränderter Temperatur vorwiegend trockenes Wetter.
Derfeiyr, unb VoUrwirthschaft.
OUftet». 18. April. Marktbericht. Auf dem heutige» Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. JL 0,80-0.95, Hühnereier pr. 6t. 5 A, 2 St. 0 4. Enteneier 6 H, 2 St 0-0 4, Gänse- eter pr. St. 14—00 4k, Käse pr. Et. 5-8^, Käsematte pr. 61.3* Erbsen pr. Liter 17 H, Stufen pr. Liter äü Tauben pr. Paar X 0,70 biS 1,10, Hühner pr. Stück 1,30 bis 1,50, Hahnen pr. Stück X 1,40-1,80, Enten pr. Stück X 1,80-2,00, Gänfe pr. Pfund X 0,00-0,00, Ochfenfleifch pr. Pfd. 70-74 Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 66-68 4, Schweinefleifch pr. Pfd. 50 bis 66 A. Schweine, fleisch, gesalzm, pr. Pfd. 70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 15-60 Ai, Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 00 bi» 5,00 X, Weißkraut pr. Stück 0-00 A, Zwiebeln pr. Centn« X 5,00—0,00, Milch pr. Liter 16 A-
«ittze«, 18. Avril. Der am 14. unif 15. d. M>s. dahier abgehaltene Viehmarkt wat verhältnißmäßig gut befahren und fast mit jungem genährtem Lieh. ES waren* aufgetikbcn: 602 Stuck Rindvieh unb 665 Stück Schweine. Bei Zucht- unb ArdeüSvteh entwickelte sich burch bie fremden HanbelSleute ein flotter Handel. Nächster Markt DtcnLtag den 28. und Mittwoch den 29^ b. MtS., am letzteren Tage auch 5trcm<rmattt und findet Morgens 7 Uhr da« Detlefen der Krämerstände statt.
— Zur »arloffolauSsaat. Bei der bevorstehenden Kartoffel- auSfaat fei darauf aufmerksam gemacht, baß nach praktischen Erfahrungen die Verwendung kleiner Kartoffeln und zerfchnittemr Kartoffeln zur Autzfaat für die künftige Kanoffelernte ungünstig ist. Die keimende Kartoffel zieht doch die erste Zeit ihre Nahrung auS dem Saatgut und diese Nahrung ist naturgemäß schwach, wenn kleine Kartoffeln ober kleine Stückchen zur Aussaat genommen werben. Am nachtheiligsten ist da« Zerschneiden der zur Saat zu benutzenden Kartoffeln in zwei ober gar in vier Theile, well habet immer bas Kronenauge ber Kartoffel zerschnitten wirb. Will man bet ber Kartoffelaussaat burchaus sparen, so schneide man von ber Kartoffel ben Theil ab, weichet baS Kronenauge nach unten voll unb aanz enthält unb oerwenbe bas übrig bleibenbe Karloffelstück zum Füttern. Im Uebrigen sei nach ben Versuchen von Girard Folgendes über die Kartoffelaussaat hervorgehoben, 1) In allen Fällen werden durch Pflanzen ganzer Knollen mittleren Gewichts die höchsten Erträge erzielt: 2) burch das Pflanzen von einmal ge- theilttn Knollen mittleren Gewichts werden die Erträge um durchschnittlich 30 pCt. erniedrigt; 3) das Pflanzen von 100 Gramm schweren Theilstücken von 200 unb 300 Gramm wiegenden Knollen druckt die Erträge gegenüber denen ber 100 Gramm schweren ganzen Knollen im Durchschnitt um 20 pCt. herab, und 41 baS Zusammen- pflanzen von 2 ober 3 kleinen Knollen im Gesammtgewickt von 100 Gramm hat eine Ernteerntedrigung von 5 biS 10 pCt. zur Folge "
Mitwirkung der DarlehenSkafienvereine bei de« Bieheinkänfe« der Mitglieder.
Der Viehhandel bietet die leichteste unb bequemste Hanbhabe zur wucherischen Ausbeutung des Lanbwirths. Dem sachverständigen routinirten, burch eine reiche Erfahrung gewitzigten Händler steht ber ungemanbte, in ben meisten Fällen auch capitaischwache Bauet gegenüber. Hauptsächlich gegen ben Viehwucher richtete sich bie Wuchet- novelle, bie den juristischen Begriff des „Sachwucher" geschaffen hat. Jedoch bie Wirkungen bteses Gesetzes sind nicht derart gewesen, daß fie ben „Viehwucher" gänzlich ausrotten, geschweige denn die ungeheuren Uederoortheilungen beim Viehhandel beseitigen konnten.
Den ländlichen Spar- unb Darlehenskaffenvereinen fällt nun die Aufgabe zu, burch Mitwirkung beim Vieheinkauf ihrer Mi gliebet btefem Hebel zu steuern unb zwar in folgcnber Weise:
Die Darlehenskasse wählt einen ober mehrere Vertrauensmänner. Ihnen zeigt ber kauflustige Genosse an, baß er Bebars an Vieh hat. Der Lanbwirth tritt nun mit bem Hänbler, von bem er kaufen will, in Verbinbung. Dieser liefert baS Thier. Der ober die Vertrauensmänner schließen nun Im Beisein beS Kauflustigen, nachbem dieser seine Wahl getroffen Hai, mit dem Handlet den Kauf ab. Diefet wirb sofort baar au6 bet Kaffe bezahlt. Die Kasse, wenn sie nicht einen Viehoerstelloertrag mit ben Bauern abschließen will — verkauft nun das Tbier unter Vorbehalt des Etgenthums an den Landwirth, ber nur mit ber Kasse zu thun hat. Zur Sicherung bes Vereins für Zahlung bes Kaufpreises bient außer bem persönlichen Crebtt bes Käufers bei bet Kasse, bie etwaige Stellung eines Bürgen unb die Versicherungssumme bes Thieres bet ber ViehversicherungSkasse.
Die Vortheile dieser Mitwirkung der Darlehenskass.n liegen auf der Hand:
Der Bauet geräth nicht mehr in Schuldabhängigkeit vom Händler. Er ist alfo wucherischer Ausbeutungsgefahr entrückt. Er wirb einzig unb allein Schulbner bes Vereins, von bem er sicherlich nichts zu fürchten hat.
Ferner ist bie Gefahr einer zu großen Bewerthung ber Thlete vermieden. Denn die häufige Mitwirkung der Vertrauensmänner bei derartigen Einkäufen verfchafft biefen eine Sachkenntniß, wie sie ber Einzelne bei feinen boch immerhin seltenen Abschlüffen nie erlangen kann. Es ist damit ber Weg zu einer sachgemäßen Bewerthung bes Viehs eröffnet. Nicht mehr Ungleiche — Bauer unb Hänbler —, sonbein Gleiche — Bauer, Vertrauensmänner einer-, Hänbler anderseits — conttahiren miteinander.
Welcher Art soll nun ber Händler sein, mit dem man in Ver- blnbung tritt? Die Antwort kann zweifellos nur lauten: ein Großhändler. Von btefem bezieht ber Kleinhändler, der Hauflrer. Wenn also mit letzterem der Landwirth abschließen würde, so müßte er nicht nur ben Verbienft des Großhänblers, sonbern auch denjenigen des Kleinhändlers bezahlen, ja oft mußte er noch die Kosten eine« Maklers, den er mit sich nimmt, tragen. Ganz abgesehen von dieser Ersparniß hat er aber auch beim Großhändler eine viel reichere Auswahl, er kann in besserem Maße seine Wüniche befriedigen.
Natürlich wollen wir nicht verschweigen, baß un8 biefer Zustand noch nicht als bas Endziel unsrer Wünsche erscheint.
Auch ber Großhändler müßte umgangen werden. Solange jedoch noch keine Vteheinkaufsgenoffenschasten bestehen, muß me» diesen Weg beschreiten Auf ihm kann man sich die Geschäfls- kenntniß aneignen, die zum Betrieb obiger Genossenschaft erforderlich ist. Wenn der Zwischenhandel beseitigt, wenn der Bauer als Käufer und der Bauet als Verkäufer miteinander in Verbindung treten ohne jede Zwlfchenperfon, bann ist ein großes Ziel erreicht — unb wahrlich nicht zum Nachtheil bet Landwirthfchaft.
— Hagelversicherung. Wit machen unfere Leset auf die im Jnserateruheil biefer Nummer enthaltene Fiühjahrsanzeige bet Nordbeutschea HagelversicherungSgefellfchaft a. G. zu Berlin aufmerksam, welche von bem günstigen Geschästsstande biefer weitaus größten aller bestehenben Hagelverficherungsgesellfchaften ein erfreuliches Zeugniß ablegt. Wenn bie Norbbeutsche nunmehr bereits auf vier nachschußfreie Jahre hintereinander zurückblicken kann, so ist das unzweifelhaft ein Beweis dafür, daß innerhalb ihres großm Gefchäftsgebietes in nicht besonders un:ünstiaen Jahren ein Gffahren- ausgleich stattfindet, und daß daher ihre Versicherten vor heftigen Schwankungen der Jahresbeiträge naturgemäß bester geschützt sind alS die Mitglieder kleiner Gesellschasten und localisirter Verbände. 3757


