Thäter sehd
Eichhorn,
-sie gegeL die Anerkennung deS Fürsten Ferdinand keine Einwendungen zu machen habe.
eine fröhliche Gesellschaft am WirthStisch daS feierliche @e löbniß ab, daß btcjtnlflc deutsche Militärkapelle, die in Pari- zuerst die „Worzelberscht" spielen würde, ein Geschenk von 100 Thalern erhalten solle. ES war der gestern verstorbene peusionirte Musikmeister vom Nassauischen Infanterie - Regi ment Nr. 87, Herr Leopold Müller, der bei dem Einzug der Deutschen in Paris sich dieses Versprechens eriuuerte, davon seinen direkten Vorgesetzten Mittheiluug machte und von diesen auch die Erlanbniß erhielt, die „Worzelberscht" als Einzugsmarsch zu spielen. Der Pariser Straßenjugeod soll die Musik sehr gefallen haben. Don den damaligen Musikern der 87er Capelle find heute noch vier im Orchester der Stadt Mainz thätig."
* Wie Rothschild seinen Tokayer zahlt. Der theuerste Tokayer, den eS je gegeben hat, dürfte wohl gegenwärtig in Frankfurt getrunken werden. Dem Chef des Frankfurter Hauses Rothschild, Baron Willy v. Rothschild, der sich von einem schweren Influenza-Anfall in der RecouvaleScenz befindet, war alter Ungarwein verordnet worden. Man wandte fich, wie das „Wiener Fremdeublatt" erzählt, an einen hiefigen Privatier, deffen Besitz an altem Tokayer bekannt ist, und er überließ dem RecouvaleScenten fünf Flaschen davon, indem er gleichzeitig eine Bezahlung ablehnte. Daraufhin ließ Baron Rothschild den Armen für jede Flasche tausend Mark auszahlen.
• Marburg, 17. Februar. Bet dem gestrigen Tanzvergnügen in Wetter wollte der Wirth Jank die Ruhestörer entfernen. Er wurde von einem dieser am Halse gewürgt, sodaß der Tod sofort eintrat.
• Mülheim a. d. Ruhr, 14. Februar. Zwischen zwei Reserve-Offizieren von DuiSburg, einem GerichtSrefereudar und einem jungen Kaufmann, fand gestern Morgen hier in der Nähe ein Ptstolenduell statt- der Kaufmann erhielt einen Schuß durch den Kopf und war sofort todt. Dir Ursache deS Duells soll ganz geringfügig — ein Streit aui einem Maskenball — gewesen sein.
* Elberfeld, 12. Februar. Ein warnendes Beispiel für Thierquäler stellte zur Genugthuung aller Thterfreundr die hiesige Strafkammer auf, indem sie einen Schleifer von Höhschetd bei Solingen wegen Sachbeschädigung und Thier- quäleret zu der hohen Strafe von einem Jahr Gefängnitz verurtheilte. Der Schleifer hatte einen Wolfsspitz unter dem Schwanz und am Hinterkörper mit Terpentin bestrichen, war dem Thiere schreckliche Schmerzen verursachte- das arme Vieh rutschte fast eine Stunde heulend umher, was die br lustigten Zuschauer „Schlittenfahren" nannten. Zum Schluffe zündete der Schleifer die Flüssigkeit an, worauf der Hund als lebende Fackel davonrannte. Sein Herr fand ihn am andern Morgen, hinten halb verkohlt, aber noch lebend, vor der Thür.
* Altona, 15. Februar. Der Knabenmörder Carl Broci-
VemWe*.
* Hol «er mol de Worzelberscht, hol mer mtl de Schwamm! Aus Mainz, 16. Februar, wird der „Kl. Pr." geschrieben: „Vor Zeiten war hier ein preußischer Marsch in Fleisch und Blut der Mainzer übergegangen, nach besten Klängen daS Volk bei fröhlichen Gelegenheiten daS „schöne" Lied sang: „Hol mer mol de Worzelberscht, hol mer mol de Schwamm!" Al- der Krieg mit Frankreich au-brach, da legte in Mainz
jede Spur.
♦ Leipzig, 13. Februar. Schuldirektor der unglückliche Vater jenes jungen Mädchens, das angebliL aus Liebe zur Betrügerin wurde (sie sammelte unberechtigt Gelder für Zwecke der inneren Mission, um fie dem in Notd geratenen Bräutigam zu senden), wurde heute als Letchr aus dem Pletßenfluffe gezogen. Seit Mittwoch voriger Woche war der bedauernSwerthe Mann bereits verschwunden.
* Metz, 17. Februar. Wie die „Lothringische Zeitung' meldet, wurden in Ni e d er-R ent gen, Kreis Diedenhofrn. 15. bis 1 6,000 römische Münzen au- dem « urd 4. Jahrhundert im Gewicht von nahezu einem Centner ge funden. Die Münzen wurden der Gesellschaft für lothringische
Literatur Kauft
— ES hat sich der Mangel eines Werke» über VLder, Ko»' orte u«d Lommrrfrischen in unserem herrlichen Bayrrtw» Hochland und dem Slgäu fühlbar gemacht und wird au« dteim Grundr im Frühjahr im Verlag von PH. L Jung in Müacke ein solche« Werk erscheinen mit dem Wunsche, e« möchte weit die Grenzen unseres Bayernlandes von den eigenartigen Schonhee» des Bayerischen Hochlande« Kunde bringen und zum regsten -otb» aller seiner Gauen beitragen.
— $*« «och der Elter». Practische Anl^tuna zur ziehung der Kinder vom frühesten Alter biS zur SclbstständiA von Dr. Karl Oppel. Vertag von Moritz Dresterweg.
CocoUs unb prwhtjkUet
Sieb«, 18. Februar 1896.
Ernannt wurde die Wittwe des Gerichtsvollzieher« Manu zu Seligenstadt, Bertha Mann, geborene Fritz, zur Oberaufseherin am LaudeSzuchthauS Marienschloß.
** Psychiatrische Klinik. DieEröffnung der Klinik erfolgt mit einer einfachen Feier und einer Führung durch die fertige Anstalt am 25. Februar früh um 11 Uhr.
Geistliche Mufikauffuhrnug. Wie wir hören, findet am 27. Februar, AbendS 8 Uhr, tu der JohanneSktrche eine geistliche Musik«Aufführuug statt, welche daS Jntereffe der Freunde und Kenner der ernsten Kirchenmusik in Anspruch nehmen dürfte. Die Aufführung ist durch eine Vorlesung über die Geschichte der kirchlichen Tonkunst veranlaßt worden und sollte den Hörern derselben die nöthigen musikalischen Illustrationen bieten. Fräulein Meta Buff hat sich in Verbindung mit einem Kreise ihrer Schülerinnen und verschiedenen Musikfreunden in daukenSwerther Weise bereit finden lasten, ihre geschätzten Kräfte zur ersten Serie der Vorführungen zur Verfügung zu stellen, welche die Ent- Wickelung deS Kunstgesanges (Motette) zur Anschauung bringt, »ährend der evangelische Kirchengesang Verein sich freundlich erboten hat, die zweite Serie (Entwickelung der spectfisch evangelischen Kirchenmusik, des Kirchenliedes und der Choral- Motette) zu übernehmen. Wegen anderweitiger Aufgaben, welche die Kräfte deS Kirchengesang-VereinS ganz in Anspruch nehmen, muß die zweite Aufführung für dieses Semester ausfallen. Dem Programm der ersten sind jedoch charac« teristische Werke der deutschen evangelischen Kirchenmusik (Eccard, Schütz, Bach, Grell) angefügt, so daß die Hörer doch einen vollständigen, wenn auch gedrängten Ueberblick erhalten. Um auch wetteren Kreisen unserer für Kirchen- mufft so lebhaft interesfirten Gemeinde den Besuch der Auf- führung zu ermöglichen, haben sich die Veranstalter entschloffen, dieselbe öffentlich und unentgeltlich zu halten. Für Diejenigen, die auf reservirte Plätze reflectiren, sind solche gegen 1 Mark vorgesehen. Der etwaige Ertrag ist zur Renovation unserer Stadtkirche bestimmt. Dem Programme find die nöthigen geschichtlichen Erläuterungen beigegeben.
Eoncert Verein. Holländische« Damenterzett. Die „Allgemeine Schweizer Zeitung" bringt über ein Auftreten des beliebten Terzettes in Bafel vom 5. Februar ds. IS. eine ausführliche Besprechung, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Die holländischen Singvögel, die Frl. de Jong, Cvlver und SnyderS, haben auch in Basel ihr Publikum mit den ersten Klängen ihrer glockenhellen Stimmen erobert, nachdem fie in den deutschen Musik- centren ihren Namen begründet, und sogar die conservativsten Leipziger Gewandhausbesucher bezaubert hatten. ES läßt sich kaum etwas Frischeres und Vergnüglicheres denken, als der Zusammenklang dieser drei wie von Natur zusammengehörigen Stimmen, von denen keine der andern den Platz wegnimmt, und die immer wie aus einem einzigen Munde zu ertönen scheinen. Eine sorgfältige Intonation, gleichmäßiger Timbre und eine bis zur Virtuosität vervollkommnete Ausgeglichenheit verbindet Sopran, Mezzosopran und Alt miteinander und läßt auS dieser selten gefundenen Einigkeit des Ensembles einen ebenso feinen, als fröhlichen, herzlichen Gesang er- klingen. DaS Publikum gab sich diesem ergötzlichen Drer- klang, der sowohl äußerlich wie Innerlich aus einem Gusse war, wie einem Sinn und Seele öffnenden Naturgenuß mit Behagen hin, und wurde nicht müde, die Damen, die sich auch in der Toilette schwesterlich gleich waren, und schon durch ihr ungeziertes Auftreten die Sympathien für sich gewannen, immer wieder von Neuem zum Singen zu nöthigen. Die Damen haben denn auch dem Drängen der klatschenden Menge in freundlichster Weise stets nachgegeben und mit Zulagen nicht gegeizt- und doch hätte man noch lange ihrem lieblichen Singen zuhören können. Ihr Repertoire setzt sich hauptsächlich aus Volksliedern deutschen, holländischen und norwegischen Ursprung- zusammen. Auch die erste und größte Nummer, BargtelS „Im Frühling" (mit Clavter) ist der Volksweise getreu abgelauscht und frisch in die Natur hineingesungen. Die kleineren Lieder, fünf an der Zahl, waren sämmtlich ohne jede Begleitung auswendig vorgetragen und, beiläufig bemerkt, in jedem Idiom mit vortrefflicher Aussprache wiedergegeben. ES war zunächst das hier aus einer Müasteraufführung bekannte „altböhmische Volkslied" mit seiner kindlich naiven Melodie und den wie Kinderlocken sanft auf- und abwellenden Figuren der Sopranstimme - dann das Miniaturlied „Kleine Waffertropfen", ein aller- liebstes Stück, das den Damen besonders ans Herz gewachsen scheint, und daS von BrahmS arrangirte Volkslied „Da unten im Thale", ein wunderschön abgetönter Gesang, namentlich im Pientsfimo, deffen Eintritt wie daS sanfte Register einer Orgel tönte. Im zweiten Theile folgten noch zwei norwegische Lieder in französischer Sprache, ebenfalls meisterhaft im gleichmäßigen Abtönen und im Verhauchen des Ptanissimo. Diesem freigebigen Programm haben die Damen noch da« „Lob der Mufik" von Kaufmann und ein Madrigal von FabrictuS beigefügt.
*• Kronbaner'scher Quartett Verein. Der Reinertrag deS ConcerteS vom 2. Februar hat die beträchtliche Summe von Mk. 600 ergeben. Von dieser werden dem Herrn Rechner de« Kriegerdenkmalsfonds in aller Kürze Mk. 300 auSgezahlt, während die anderen Mk. 300, die für den Baufonds einer Tonhalle bestimmt sind, der zuständigen Behörde überwiesen werden.
•• GaSpreis-Ermähigung. Auf die in heutiger Nummer unseres Blattes enthaltene Bekanntmachung des städtischen GaS« und Wafferwerk«, GaSpreiS-Ermäßigung betreffend, machen wir die GaSconsumenten und solche, die es z« werden beabsichtigen, hiermit besonder« aufmerksam.
troneck ist heute hingerichtet worden.
♦ Wesselburen (Holstein), 17. Februar. Die hier wohnende Wittwe Woll stein wurde heute Morgen ermordet Im Bette ausgefunden. Von dem Thäter fehlt
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•• Ueberfahren von einem Leiterwagen wurde heute i Mittag ein Srndent. Derselbe ging mit seinem in Fastnacht«- stimrnung befindlichen Commilitonen an dem von anderen I Studenten besetzten Wagen, fiel zu Boden und gingen ihm die Räder über die Beine, die anscheinend schwer verletzt wurden.
Der Dieb, welcher in der Nacht vom 16. aus 17. MtS. den Einbruchsdiebstahl in der „Herberge zurHeimath" ausführte, wurde gestern sestgevornrnen. Er gestand den Diebstahl ein und fanden sich auch die gestohlenen Sachen bei ihm vor.
Turkeuloose. Anschließend an unsere jüngste Notiz, betreffend früher gezogene und noch nicht eingelöste Türken- loose, können wir heute mittheilen, daß die hiesige Bankfirma Conrad Dietz eine vollständige Liste sämmtlicher bis jetzt noch unerhobener Gewinne besitzt und gerne bereit ist, daS Nachschlagen kostenlos zu besorgen.
Zu Amerika verstorbene Heffeu. Lexington, Lee Co., TexaS, Frau Auguste Grusendorff, verwittwete Hillegeist, 61 Jahre alt, auS Michelstadt. Florence Township, WlllamS Co. O., Heinrich Gerardt, 66 Jahre alt, aus Burg-Bracht. Dyer, Jnd. Wlttwe Elisabeth Kaiser 69 Jahre alt, auS Darmstadt. New York. Llsette Nestrock geb. Zinßer, 46 Jahre alt, auS Alsfeld. Sweetland Township, Ja. John Teitsch, 70 Jahre alt, auS Darmstadt.
x Leihgestern, 17. Februar. Vergangenen SamStag gegen 9 Uhr Abends brach in der Scheuer des Oeconomen Martini Feuer aus. Die OrtSfeuerwehr beschränkte daS Feuer auf seinen Herd, sodaß wettere Gefahr und Schaden nicht entstand. Man vermuthet Brandstiftung. Die Scheuer war versichert.
(§) Ruppertenrod, 17. Februar. Der Pachtpreis für die Jagd ist, wie in fast allen Gemeinden, auch für die hiesige bet der heutigen Verpachtung in die Höhe gegangen. Die tn drei Abbtheilungen verpachtete Jagd kostete seither 362 Mk., jetzt 454 Mk. Wenn man bei diesem Preis in Erwägung zieht, daß der Wildstand, namentlich der Hasenbestand im Vergleich zu anderen Gegenden, hier ein sehr mäßiger genannt werden muß, so ist der Pachtpreis als ein hoher anzusehen. Die eine Abtheilung der Jagd, welche seither zur Großherzoglichen Jagd gepachtet war, wurde von I einem Frankfurter Herrn erstanden. — In Ober - Ohmen, wo gleichfalls heute die Gern eind ejagd verpachtet wurde, ging der seitherige Pachtprets von 240 Mk. auf 550 Mk. Auch hier war es ein Frankfurter Herr, der den Preis in die Höhe trieb. Diese Frankfurter Herren, welche jedenfalls geglaubt, hier Im Vogelsberg recht billige Jagden erstehen zu können, hatten sich aber doch in dieser Annahme gründlich getäuscht.
R Reichelsheim, 17. Februar. Ein reicher Deutsch, amerikaner, auS dem benachbarten Dornassenheim stammend. gedenkt seine Erfahrungen, technische Fertigkeiten, Kenntnisse und Capitalien aus dem Brauereigebiete durch Gründung einer Mälzerei in der mittleren Wetterau, voraussichtlich hier in Reichelsheim, nutzbar zu machen. Erwägt man, daß die Wetterauer Gerste schon jetzt eine vortreffliche Brauergerste ist, die aber noch bedeutend ver- bessert werden kann, so ist Reichelsheim, wenn es durch eine Bahn an den großen Weltverkehr angeschlossen ist, ganz vor- trefflich geeignet, den Mittelpunkt für den veredelten Gersten« bau und den VerbrauchSort für die Gerste durch eine Mälzerei । abzugeben. Wahrscheinlich wird die Malzfabrik eine ungleich ! höhere Sympathie in landwirthschaftlichrn Kreisen Hervorrufen, als beispielsweise die bei Ilbeshausen zu errichtende Margarinefabrik. Die electrische Beleuchtung des Städtchen- mit Hilfe der Dampfmaschine in der Molkerei oder in der Malzfabrik soll gleichzeitig mit erwogen werden.—Die Geländeerwerbung für die neue Bahnlinie ist ohne Expropriationsverfahren ermöglicht worden. Gegenwärtig wird der Unter- gründ an denjenigen Stellen untersucht, wo StationS« gebäulichkeiten u. dgl. errichtet werden sollen.
? Ans dem Vogelsberg, 17. Februar. Nicht bloß der Preis sür Weizen ist bemerkenSwerth in die Höhe gegangen, auch die Korn preise sind gestiegen. Man bezahlt jetzt für den Doppelcentner Korn, der im verflossenen Herbste kaum 13 Mk. galt, 15 Mk., für Weizen 16 Mk. Die Brod« frucht ist aber in diesem Jahre ganz besonders rar, sodaß nur wenige Landwirthe davon zum Verkaufe übrig haben.
△ Mainz, 17. Februar. Unter Aufsicht eines Premier- lieutenantS finden gegenwärtig bet dem 117. Regiment hier dreimal wöchentlich Uebungen im Radfahren statt. Neben dem raschen Fahren dreht eS sich bei den Uebungen hauptsächlich darum, die Mannschaften im Fahren auf schlechten Wegen, Fußsteigen, im Walde, bergauf unKbtigab gründ« lich auszubilden. ES werden zu den Uebungen ausnahmslos Kiffenräder mit Stellvorrichtungen benutzt, und wird von einem ausgebildeten Fahrer eine Geschwindigkeit von 15 Kilo« meter per Stunde verlangt.
□ AuS Rheinhessen, 17. Februar. Veranlaßt durch die Regierungsvorlage, berr. die Abänderung de- Gesetzes über die Erwerbs- und WirthschaftSgenoffenschaften, hat die Binger Handelskammer eine Eingabe an den Reichstag gerichtet, die sich gegen die in dem Co nsumv er ein sw es en heraus- gebildetenMißstände wendet, und verlangt, daß sämmt- liche derartige Vereine und Genoffenschaften den säuerlichen Staat«- und Gemeindesteuern in vollem Umfang unterliegen, wie die übrigen Gewerbetreibenden.
Geschichte überwiesen.
♦ Schaffhausen, 14. Februar. In der vergangener Nacht wurde eine 30jährige Hebamme auS Pefenhosen m Baden unter einem Vorwande nach dem Orte Zollhouk gelockt und aus dem Weg: dahin getödtet. Der Mörder der 55jährige Vincenz Kurz vyn Ried In Baden, Ist verhaftet
• WaS ein Lehrvertrag von heute Alle« enthalten ml Einer Waisenbehörde im (Sauton St. Gallen lag jüngst für einen 17jährigen Lehrjungen ein Lehrvertrag zur ©<■ nehwigung vor, welcher thatsächlich als letzte Bedingung der Paffus enthält: „Der Lehrling verspricht, während der Lehrzw keine H o ch z e l t zu halten." — Welch erschreckliche Beschränke, der persönlichen Freiheit deS armen Jungen?
• Paris, 7. Februar. Vor etwa acht Tagen verschuc hier auf der Straße ein ärmlich auSsehender GrelS, cir Amerikaner, der angeblich PeterS hieß, in dessen Dachstu" Werthpapiere im Betrage von zwei Millionen gefunden wurden. Ein Testament konnte nicht entbet werben - die Millionen wurden versiegelt und in dv Depofitenkasse hinterlegt. Der Polizeicomwissar Pefchmb der mit der Führung der Angelegenheiten betraut wurre erhält nun täglich Hunderte von Briefen aus 8ron“ttt Deutschland, Italien und England, in welchen Erbansprüy geltend gemacht werden. ES wird vorläufig um so schweb sein, die Berechtigung dieser Ansprüche zu prüfen, als keiner r Anhaltspunkte dafür vorhanden find, daß der Name rv Verstorbenen auch wirklich Peter- ist.
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