Lage kevnt — Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt «an ohne ihr! Der Handelskammerbericht fährt fort: „£)tr Verkauf von Kraftfuttermitteln war auch lohnender als in dem vorhergehenden Jahre, da sowohl größere als kleinere Landwirthe nach und nach von den Consumvereioen zurückkommen und mehr als seither ihren Bedarf wieder bei denjenigen Kaufleuten zu decken suchen, die ihnen ihr Getreide abkaufen. WaS den Verkauf von Düngemitteln anlangt, so hat sich der Bedarf der Landwirthe wegen mangelnden Vertrauens, daS dieselben zu ihrem eigenen ErwerbSzweige haben, wesentlich vermindert. Dieser Mangel an Vertrauen der Landwirthe in die Zukunft hat seine Ursache sicherlich nicht iu schlechten Verhältnissen unserer Landwirthschaft, wird viel« mehr hervorgerusen durch die Agitation aus agrarischen Kreisen, welche von Norden und Osten Deutschlands nach dem Süden und Westen ihre aufrührerischen Zwecke nicht verfehlt. Besonders zu klagen ist über daS schlechte Eingehen von Geldern auS landwirthschaftlichen Kreisen, iu welchen eine gewisse Gleichgültigkeit in Erfüllung von ZahlungSverbindlichkeiteu man sich angewöhnt hat." — Ich mache hier wieder aufmerksam auf den Widersinn, der in den aufgestellten Behauptungen liegt: DaS Geschäft in Kraftfuttermitteln geht gut, die Landwirthe kaufen also flott. — DaS Geschäft in Düngemitteln geht schlecht, die Landwirthe kaufen nicht, weil sie kein Vertrauen zu ihrem Beruf mehr haben und weil sie von den bösen Agrariern im Osten und Norden verhetzt find. — Ich habe wirklich noch gar nicht gewußt, welche feinen Unterschiede meine kleinen und großen Collegen beim Einkäufen von Kraftfutter und Düngemitteln zu machen verstehen! Der Mangel an Vertrauen der Landwirthe in die Zukunft hat ficherlich nicht seine Ursache in schlechten Verhältnissen unserer Landwirthschaft — also ist die Lage unserer Landwirthschaft nach Ansicht deö Berichterstatters put, entgegen der Ansicht oller im Reiche maßgebenden Persönlichkeiten, die Gott sei Dank die allgemeine Nothlage der deutschen Landwirthschaft längst anerkannt haben. Ich hatte behauptet — entgegen dem Handelskammerbericht — das Jahr 1895 sei in jeder Beziehung für die Landwirthschaft ungünstiger gewesen als daS Jahr 1894 und hatte daS auch damit begründet, daß im Jahre 1894 die Preise für Zucht- und Schlachtvieh ganz außerordentlich hohe waren. Mein Gegner sagt, diese meine Ausführungen seien „irrelevant", daS heißt wohl unerheblich, nicht hierher gehörig. DaS ist wieder eine der gewagten, ganz unverständlichen Behauptungen. Wenn wir uuS über die Lage der Landwirthschaft in den Jahren 1894 und 1895 unterhalten, von den günstigen oder ungünstigen Verhältnissen sorechen, so fällt es gerade in der Provinz Oberhessen schwer inS Gewicht, ob 1894 daS Zucht- und Schlachtvieh um ca. 30 pCt. theurer war, als im Jahre 1895. Denn unsere kleineren Landwirthe verfüttern ja einen erheblichen Theil des selbsterzeugten billigen Getreides, um es so durch Verkauf von Zucht- und Schlachtvieh höher zu verwerthen. Im Eingänge wiederholt der Berichterstatter das, was die Handels- kammer schon längst gebracht hatte, indem sie erklärte, sie müsse eS ihren Berichterstattern überlassen, sich der Angriffe auf die gemachten Berichte zu erwehren. Das hat ja mein Gegner nun auch endlich nach vier Wochen gethan. Ob das mit Erfolg geschehen ist, überlasse ich dem Unheil der Leser. ES läßt sich jedoch nicht wegleugnen, daß die Handelskammer, indem sie die Berichte veröffentlicht, dieselben auch mit ihrem An ehen einigermaßen deckt. Die Berichte würden besser werden, wenn in unserem Falle mehrere Berichte von Getreidehändlern und Landwirthen eingefordert würden, wenn diese Berichte zusammengefaßt und so veröffentlicht würden. So lange ein Einzelner die Berichte abfaßt, liegt die Wahrscheinlichkeit zu nahe, daß die Berichte gefärbt erscheinen und geeignet find, die öffentliche Meinung in den berührten Fragen zu täuschen. Mein Gegner nennt mich fälschlich einen fanatischen Agrarier. Ich will höflicher sein, indem ich ihn nur kennzeichne als LandeSproductenhandler, Mitglied der Handelskammer und Eisenbahnrath.
** Was der Proceß Sommer lehrt. Wie häufig ist schon die Mahnung von berufener Seite an die Landwirthe ergangen: Führt Buch über Eure Wirthschaft! ES braucht dies feine complicirte Buchführung zu fein, aber so viel kann doch ein Jeder, daß er seine Einnahmen und Ausgaben bet Tag und Datum aufschreibt und so stets einen Anhalt zur Beurtheilung des Stande- seiner Angelegenheiten bat. Wie wichtig und nützlich die- ist, war aus der Aussage eines Entlastungszeugen im Proceß Sommer zu entnehmen, der sagte, daß der Angeklagte ihm gegenüber stets als reeller und pünktlicher Geschäftsmann gehandelt habe, die gegenseitigen Rechnungen hätten stets bet Heller und Pfennig gestimmt. Der Mann hatte eben Buch geführt über Soll und Haben, er hatte auch in dieser Hinsicht Ordnung in seiner Sache, und ein solcher war kein Opfer für Sommer. Wenn wir aus Vorstehendem eine Nutzanwendung auS dem Proceß ziehen, wollen wir selbstredend daS Treiben deS nunmehr Verurtheilten, die geriebene Art und Weise, wie er die Leute brandschatzte, nicht entschuldigen, hoffen vielmehr, daß die bet der Familie Sommer gegebenen Beispiele (der wegen Wuchers vor das Schwurgericht verwiesene Bruder de- Feist, David Sommer, erhängte sich bekanntlich im UntersuchungSgefängniß, während der Sohn des Feist eine Strafe wegen Meineids verbüßt) auch nach dieser Seite eine nachhaltige Warnung sein werden.
Grnuberg, 15. October. Eines so stark besuchten G alluSm arktes wie des diesmaligen hatten wir unß in den letzten zehn oder auch fünfzehn Jahren nicht zu erfreuen. Wie nicht anders zu erwarten, war infolge der vielfachen Verbote der Märkte der Umgegend der Viehmarkt am ersten Tage äußerst stark befahren, jedoch hatte derselbe für die Verkäufe keine gegen seither besonder- besseren Preise im Gefolge. — In hervorragender Weise betheiligt an dem Marktverkehr waren die hier einmündenden Eisenbahnlinien »nb zwar in nicht geahnter Weise die Linie Grünberg—
I, Londorf am ersten GalluSmarkttage. Im Ganzen verkehrten an diesem Tage 1620 Personen. Der um 6 Uhr abgehende Zug hatte zehn Paffagier-Wagen, welche vollständig auS» genutzt waren und blieben noch viele Personen zurück. Derselbe brachte allein 260 Personen nach Londorf. Der letzte Zug hatte 216 Personen. Um 11 Uhr 30 Mio. Vormittage mußte ein Extrazug nach Odenhausen abgehen, welcher die zurückgelassenen Passagiere, 301 an der Zahl, hierher brachte. Der Verkehr auf der Hauptlinie war ebenfalls gegen frühere Jahre ein regerer, insbesondere im Viehverkehr, indem 17 Viehwagen gegen 6 im Vorjahre zum Versandt kamen.
Freienseen, 15. October. Schon seit einigen Monaten verweilen fünf Ingenieure und Geometer hier, mit der Vermessung der Bahnlinie beschäftigt. Zuletzt erstreckten sich diese Arbeiten auf die Anlage der hiesigen Bahnhofstation, doch ist man letzthin wieder der Linie nach Laubach zu näher gerückt, nachdem die bessere Witterung wieder dem Arbeiten im Walde förderlich war.
§§ Gedern, 16. October. Dem Holzfuhrmann Gustav Seipel aus Rainrod bei Schotten pasfirte gestern da- Unglück, daß sein Pferd (noch sehrwerthvoll) während de- Fahrens mit langen Fichtenhölzern im Wagen plötzlich zusammenstürzte und auch kurz darauf verendete.
§ Aus dem Kreise Schotten, 16. October. In vielfach sehr schlechtem Zustand ist daS Grummet zur Scheune gebracht worden. Nicht selten tritt bei der Gährung, welche dasselbe durchmacht, ein solcher Wärmegrad ein, daß bet günstigen Umständen, wie Zutritt frischer Lust, eine Selbstentzündung stattfinden kann. An letzterer wird noch vielfach Zweifel gehegt, obwohl derartige Fälle schon öfters vorgekommen find. So brach vorgestern Nachmittag in der Scheune eine« LandwirtheS zu Kölzenhain ein Brand aus, dessen Entstehung ebenfalls auf die Selbstentzündung von schlechtem Grummet zurückgeführt wird. Die Hofraithe wurde in Asche gelegt.
□ Aus dem westlichen Vogelsberg, 16. October. Die Vieh preise stehen in diesem Herbste auf einer brmerkenS- werth niedrigen Stufe. Bei dem Rückgang der Getreide- Preise bildet die Viehzucht die Haupteinnahmequelle der Landwirthe. Der auffallende Preisrückgang beim Vieh ist demnach gleichbedeutend mit einer Mindereinnahme im landwirth» schaftlichen Betriebe. Ein Barometer dieser Viehpretse bilden die zur Zeit stattfindenden Herbftmätkte. Beim Rindvieh beträgt die PreiSreduclion nicht selten yt — i/i deS früheren Preises, bei den Jungschweinen (Ferkeln) aber %. So kauft man jetzt das Paar prima Ferkel zu 20 Mk., wofür man vor einigen Jahren den doppelten Betrag leisten mußte. Dieser Rückgang in den Ferkelpreisen wird aber nicht verursacht durch den etwaigen schlechten Ausfall der Kartoffelernte — der eigentlich gar nicht vorhanden — sondern durch die Ueberzucht an Jungschweinen. Während man früher in einer Gemeinde nur 20 Mutterschweine hielt, hält man heute meist die vierfache Anzahl. Infolgedessen muß daS Angebot die Nachfrage übersteigen, der Preis aber herabgedrückt werden. Die fetten Schweine werden dagegen keinesfalls schlecht bezahlt- das Pfund Lebendgewicht, welche Verkaufsart hier meist Üblich ist, hat einen Preis von 35 Pfg.
Darmstadt, 16. October. In einer gestrigen, vom OrtS- gewerbeverein einberufenen Handwerkerversammlung wurde der preußische Gesetzentwurf, betreffend die Organisation des Handwerks, berathen und eine diesen Entwurf zur Durchführung billigende Resolution Lautz, die zugleich die Anficht ausspricht, daß die Durchführung der Zwangsorganisation die Gewerbevereine nicht in ihrem Bestände schädigen werde, da diesen die Pflege deS gewerblichen Schulwesens vor allem verbleibe — mit 20 gegen 7 Stimmen (bei 21 Stimmenenthaltungen) angenommen Darmst. Ztg.
Darmstadt, 16. October. Die evangelische Landes- shnode hat heute einen Antrag Dieffenbach-Koch mit großer Mehrheit abgelehnt, wonach eS den evangelischen Theologen in Hessen gestattet sein sollte, ihre Studien und die FacultätS- prüfung bei irgend einer deutschen theologischen Facultät zu absolviren.
• Berlin, 15. October. Die heute zu Ende gehende Berliner Gewerbe-AuSstellung war inSgesammt von etwa 3,500,000 zahlenden Personen besucht, durchschnittlich täglich 20,800. DaS Deficit wird auf 700,000 bis 800,000 Mk. geschätzt.
* Saarbrücken, 16. October. Wie die hiesige Eisenbahn- Direction bekannt wacht, stieß in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Merzig ein Militär-Sonderz ug mit Rekruten auf einen leeren Wagen. Der Zug fuhr mit einiger Verspätung weiter. Verletzungen von Personen und Wagenbeschädigungen find nicht vorgekommen.
* Karlsruhe, 15. October. Die Leiche deS erstochenen Mechanikers Siepmann ist heute Nachmittag nach 5 Uhr vom Bahnhofe nach der Heimath Altendorf Überführt toorben. Der Gesangverein der Maschinenbauer sang dem Entschlafenen ein letzte- Lied, ein Arbeiter forderte in einem letzten Scheidegruß eine strenge Sühne der furchtbaren Thal, worauf der Bruder des Getödteten ergreifende Worte des Dankes auSsprack. — Inzwischen ist auch derThäter, v. Brüsewitz, in da« Mllitärgefängniß abgeführt worden.
• Aus der Aumuhle bei Regensburg traf eine GerichtS- commisfion ein wegen eines von der ledigen Inwohnerin Josefa Staudigl verübten Verbrechen- des KindeSmordeS. ES wurden ohne weiteres Suchen auS einem Kamin vier Kiuderleichen hervorgeholt, von denen drei bereits zu einer Art Mumie vertrocknet waren, während eine noch in einer solchen Beschaffenheit war, daß eine Sektion borgenommen werden konnte. Die Mörderin, die kürzlich verhaftet worden war, hat im Gefängniß ein Geständniß abgelegt und den
Ort selbst angegeben, wo sie die Opfer ihrer Verbrechen verborgen hatte.
• Laßt die Kinder nicht ohne «nfstcht in verschlafne» Zimmern! In Bad Köseu find am Montag drei Kinder im Alter von 1 bi« 5 Jahren erstickt. Die Mutter. ein, ArbeiterSfrau Kelz, geb. Hüttig, hatte die Kinderi...... t.c
verschlossenen Stube zurückgelaffen. Durch Sattlerei mit Schwefelhölzern haben die Kinder das Bett in Brand gesetzt und find in dem Rauch erstickt.
* Auf den deutschen Muoztzatte» sind im Monat September d. I. geprägt worden: 400 440 Mk. in Doppelkronen, 10200740 Mk. in Kronen, 500710 Mk. in Einmarkstücken, 49091.10 Mk. in Zehnpfennigstücken und 54486.32 Mk. iu Einpfennigstücken. Die GesammtauSprägung an Reichsmünzen, nach Abzug der wieder eingezogenen Stücke, beziffert sich Ende September d. I. auf 3064048020 Mk. in Goldmünzen, 494079820.10 Mk. in Silbermünzen, 53 505 349.55 Mk. in Nickel- und 13260263.92 Mk. tu Kupfermünzen.
* Zvillingsverfichernug. Da Zwillinge nur allzu oft als Familienunglück betrachtet werden, fo hat eine unter* * nehmende Versicherungsanstalt sich entschlossen, „Police, aus ZwillingSfall" auszugeben. Die Prämie beträgt 80 Mk., wenn aber „die Katastrophe" hereinbricht, so erhält der Inhaber der Police 4000 Mk. Die allererste Familie, die sich versicherte, war auch wirklich in der Lage, bie 4000 Mk. einzukasstren, und ist sie jetzt ebenso zahlreich, als sie glücklich ist. Selbstverständlich muß die Gesellschaft mit Vorsicht zu Werke gehen, denn in manchen Familie» sollen Zwillinge erblich sein.
50.000 Gulden gestohlen. Ein großer Diebstahl wurde in Hall bei Innsbruck verübt. Ein bisher unbekannter Dieb drang mittels eines Nachschlüssels in das Schlafzimmer der Besitzerin des Stern-Gasthauses, Wittwe Angerer, erbrach die Commode und nahm die in einer Schublade angeschraubt gewesene eiserne Cassette mit. In derselben befanden sich 1500 Gulden Baargeld, zehn Sparkaflebüchelcheu, auf 36,500 Gulden lautend, Werthpapiere im Betrage vo« 6600 Gulden, Pretiosen, Urkunden und andere Schriften. Der Gesammtverlust beträgt 50,000. fl.
* Eine originelle Wette kam dieser Tage in Paris zu» Austrage. Ein reicher Kubaner, der sich viel in den dortigen Cafss herumlangweilt, unterhielt sich mit der Buffetdame über die Kunst der — Anfertigung von Schinkenbrödchen. Schließlich schlug er ihr die Wette vor, ob sie in oierunb» zwanzig Stunden 2000 Schinkenbrödchen vollständig zurechtschneiden und zubereiten könne. Die Wette wurde angenommen und von der fleißigen Dame mit Leichtigkeit gewonnen, denn sie vollbrachte daS Werk in 19 Stunden und 40 Minuten, 22 ganze Schinken aufbrauchend. Die ungeheure Masse wurde den Spitälern von Paris und Umgebung geschenkt, die Siegerin erhielt den gewetteten Betrag von 1000 Frc«. und der Cabaner war überglücklich, wieder ein tiefes Problem des Weltalls gelöst zu haben.
Citerotur unö Xtniji.
— „Der Stein der Weiser»*. Das kürzlich erschienene 23. Heft zetchnct sich tu'ch einen besonders reichhaltigen Inhalt aus, und zwar: Die sibirische Pac'ficbahn (mit einer Karie und drei Abildungen); Spectralapparate an großen Resractoren (mit sechs Abbildungen); Der AbklthlungSproceß der Eide und Experimente zur Erklärung desselben; Der ttriegShund (mit zwei Abbildungen); Die medico-mechantsche Gymnastik (mit sechs Abildungen); Technische Milheitungen. Der Notizentheil (mit 11 Abbildungen) enthält: Das Viviskop, die Ochoser Höhle in Mähren, Hehring's Hohlscheibe» als Ersatz der Magdeburger Halbkugeln, Bestimmung der Wasser- dichtigkeit von Geweben, die Güterwagen der Eisenbahnen. Außerdem der Astronomische Kalender (mit Sternkarte), Notizen für Hau- und Hof, Bücherbesprechungen u. f. w. Der „Stein der Weisen* (21. Hartleben's Verlag, Wi n) ist Jedermann zu empfehlen, der an den vielen technischen und nalurwifsenschastlichen Errungenschafte« der Gegenwart Antheil nimmt. Jedes Heft kostet nur 50 Pfg. und enthält eine größere Zahl von Abhandlungen mit 35 bis 40 Abbildungen.
Brodpreise
vom 18. October bis 1. November 1896.
Der hiesiger, Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......26 Pfg.
2 Kg. (4 Pfd.) Takelbrod......52 ,
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod ...... 24 r
2 Kg. (4 Psd.) Weißbrod......48 ,
1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot»......22 ,
2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod 44 ,
1 Kg. (2 Pfd.) Schlüchterner Brod bei Karl Spamer . 20 „
2 Kg. (4 Pfd.) Schlüchterner Brod bei Karl Spamer . 40 r
2 Kg. (4 Psd) Roggen-Schwarzorod bei Ernst Muth,
und W. Amend 42 „
8 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......06 ,
Der auswärtige« Bäcker.
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei W. Weitzel von Lang-GönS 44 , Wilh. Fabel von Wtefeck 48 r
Aug. Deibel von Wiefcck 48 r
2 Kg. (4 Pfd.) SchwarzbrodbciJoh. Kd. Belte v. Kirch-GönS 38 , W. Weitzel von Lang GönS 40 , W.Steinmüller o.Lang-GönS 40 , L. Schmidt von Gr.-Ltnden 40 „ Aug. Deibel v. Wtefeck 44 , G. Jacoby v. Alten-Bufeck 44 „
8 Kg. (6 Md.) Schwarzbrod bei G. Jacobv o. Alten-Bufeck 66 , Ernst Christ von Wtefeck 66 „ Der Vrodvertäufer.
Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 17. October 1896.
Grobherzogliches Polizeiamt Gießen, v. Bechtold.
Auszug cm» freit ftanfroamtm^iftmi
der Stadt Wietze».
Vutgedote.
October: 10. Eduard Wilhelm Friedrich Balthaser Herth, Btce- seldwedel dahier, mit Anna Maria Schuler zu Wetzlar. 12. Andrea- Jacob Segadelli Cementarbeiter dahier, mit Marie Katharine Röddiger hterselbst. 13. WUH-lm Weimar, Schlosser dahier, mit Katharine Saamer von RomSthal. 13. Baruch Kann, Ltgueurfabrikant dahier, mit Mathilde Syrier von Heldenbergen. 13 Wilhelm Zierlein, Gärtner zu Nidda, mit Lina Lynker daselbst. 14 Baltbase, Philipp IV., AckerSmann zu Watzenborn, mit Katharina Elisabetha Hirz daselbst. 15. Dr Georg Otto Heinrich Pfeiffer, p.attischer Arzt zu Kelsterbach,
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Den 10. Gelobet. Schreiner M Sießen, »erworbenen Kasernenwa Den 3. Oclober.
«aber, Bnlon, Brauer. Salier, Johannes, Stadls «Ingel, Heinrich, Agent. Dörr, Heinrich, Schlosser DouglaS, Georg, MM Fritsche, Robert, Dr. Ass SeilsuS. Karl, Raufman: Aemmecker, Karl, Komu Georg, Wilhelm, Finanz Grüne, Johann, Brauer hedterich, Konrad, Schn Heinz, Hubert, Kommis. Henze, Johannes, stad, i Jughard, Julius, Zeichn Kohlermann, Ludwig III Marker, Johannes, Tag! Martine, Johann, Wage Mager, Quirin, cand. m Messer, August, Lehramt
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BemlicheAi
SkHdchMtki
Die Station Schotten ist Ausladen von Fahrzeuge worden.
Ferner können von jei Thiere von und nach de «esselbach und Odenhau werden.
Sieben, den 16. Octobei


