Ausgabe 
17.4.1896 Erstes Blatt
 
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Verkehr, Caub« nnö VoLLswirtbfchaft.

W. Stehe«. 15. April. Zur heutigm Faselschau wurden 25 Thtere vorgeführt, von benrn die Rörcomtniifion 6 Stück für tauglich erklärte, darunter 4 der Simmentbaler Rasse. Züchter der letzteren waren: Esau-Grohen Buseck, Bingel-Grünmgen und Huber-Lcppermüble bet Giohen-Buseck. Von Schäfer-Watzenborn und Rinn XVlII. Heuchelheim wurde je ein Fasel Vogelsberger Rasie ongekärt.

W. «tetze«, 15. April. Aus dem heutigen Ochsenmarkt warm ca. 80 bis 100 Stück Vieh angefahren, darunter schwere» Stmmmthaler Fahrvieh, in der Mehrheit aber Vogelsberger Rasie. Der Handel setzte von vornherein flott ein, sodaß der Markt sehr bald au?virkauft war. Jnfokge der starken Nachfrage nach schweren Ochsen wurden dafür sehr gute Preise erzielt, sodah die fremd« Händler ibre Einkäufe unterließen, da für Ne die Preise si<d zu hoch stellten. Es wurden gebandelt: Ochsen 1. Oual. 900 bis 1000 Mk., 2. Qual. 650 bis 800 Mk., 3. Qual. 450 bis 600 Mk. pro Paar. Der Markt war um 11 Uhr vollständig geräumt. Auch auf dem Schwetnemarkt ging der Handel sehr gut und wurde die Waare verbältnihmähtg hoch bezahlt. Der Auftrieb belief sich auf 1100 bi« 1300 Stück, vorwiegend Ferkel und mittlere Läufer. Die Preise stellten fick: 6 bis 7 Wochen alte Ferkel 25 bis 40 Mk., 9 bis 11 Wochen alte bis 50 Mk.. 6 Monate alte Läufer 50 bi« 70 Mk., ältere Waare kostete 80 bis 100 Mk. pro Paar. Schlachtvieh war nicht am Markt. Tragende Sauen waren stark begehrt und, da diese Waare knapp, zu guten Preisen abgesetzt.

StmdnrO, 15. «p'tl. Fruchtmarkt. Rother Wttzen JL 14,15, weiher Weizen JL 60.00, Rom X 9.65, Gerste JL 8.10, Hafer JL 6.30.

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PBOSPEOT

3705

pflegschafllichen Geldern, sowie von Gemeinde-, Kirchen- und Stiftungscapitalien

der Reichsbank und ihren Zweiganstalten im Lombardoerkehr beliehen.

von

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Born, Gerichtsvollzieher

vor

Frankfurter Hypothekenbank

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vermiethen.

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Wiese« ftraße 4.

mtetben.

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die der

Notirung unserer Sy^/gigen, hiesigen Börse genehmigt und

Andr. Euler, Steinstrahe 1t, II.

Auf Grund des vorstehenden Proipectes hat die Handelskammer 1906 unkündbaren Pfandbriefe Serie XV im öffentlichen Coursblatt

ifitn, 16. IN SjährlsmW-^ offen unb 14."' junge Marits m so mand^:-"

Steins m schönen SItstungsM - I MartnewM p Slundm trimc regen »M:

Stamm sütM» -bien sind l4{t -

Witterungsbcricht vom 16. April.

lieber Central-Europa haben sich zwar die Unterschiede im Luftdruck etwas ausgeglichen, doch bleibt desim Vertheilung immer noch unregelmäßig, das gestern über Unteritalten gelegene Depressions- Centrum ist bis zur unteren Donau gezogen. Ein wettere« ge- schlosieneS Minimum hat sich über der Riviera ausgebildet. Ueber dem Südwesten Europas ist daher das Barometer neuerdings gesunkm, während über den britischen Inseln der Lustdruck eine Zunahme aufweist. Bet dieser Wetterlage wird es daher noch un­beständig und kühl bleiben.

«orau«stihtli»e Witterottgi

Fortdauer des bisherigen WttterungS Characters.

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bringen wir die Pfandbriefe zur Ausgabe.

Frankfurt a. M., 14. April 1896.

Gottesdienst in der Synagoge.

SamStaa bett 18. April.

Vorabend 7 Uhr, Morgens 8*> Uhr, Nachmittags 4 Uhr, Sabbathausgang 8" Uhr.

Berstcigernng.

Se motag den 18. April l. I ,

Nachmittag« 3 Uhr,

Im yHNtc* dahier:

Fortsetzung derPorcellan- versteigerung vom 14. d. M.

8m kommen noch zum Ausgebot:

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15. Woche. Dom 5. April bis 11. April 1896.

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Summa: 8 (3) 6 (3) 2

Anm. Die in Klammern gesetzt« Ziffern geb« an, wie viel« der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auSwärt« nach Gietz« gebrachte Kranke komm«.

nW Pfandbriefe der frankfurter Kypothekenbank Serie XV, unkündbar vor 1906.

Wir beabsichtigen, mit der Ausgabe einer neuen Serie (XV) 31/2°/oÖcc Pfandbriefe, zunächst im Betrag bis zu 30 Millionen Mark, zu beginnen, bei welcher Berloofung und Kündigung vor dem Jahre 1906 ausgeschlossen und dies durch Aufdruck auf den Stücken ersichtlich gemacht ist. Die Coupon» sind per 1. Januar und 1. Juli. Im Uebrigen gilt bezüglich dieser Serie das Gleiche, wie bezüglich der früher ausgegebenen Pfandbriefe unserer Bank. Insbesondere werden die Pfandbriefe in Stücken von 5000, 2000, 1000, 500, 300 und 200 Mark ausgefertigt, lauten auf den Inhaber, werden aber auf Ver- langen kostenfrei auf Namen eingetragen. Sie sind Seitens des Inhabers unkündbar, und müssen Seitens der Bank längstens innerhalb 56 Jahren vom Tage der Ausgabe getilgt werden. Zahlung von Coupons und ge kündigten Stücken erfolgt in Frankfurt a. M. an unserer Kasse, auswärts bei den jeweils bekannt zu gebenden Stellen.

Die Bank wurde im Jahre 1863 mit der Befugnisi zur Pfandbriefausgabe gegründet; ihre Statuten sind in jetziger Fassung durch Allerhöchsten Erlaß vom 21. October 1885 genehmigt. Die Summe der Pfand­briefe darf den 20 fachen Betrag des einbezahlten Actiencapitals einerseits und den Betrag erworbener Hypotheken andererseits nicht übersteigen. Die Ausleihung von Hypotheken erfolgt nur zur ersten Stelle, bis höchsten» zwei Drittel des Taxationswerths der Unterpfänder; die Taxatoren ernennt der Aufsichtsrath. Das staatliche

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Aufsichtsrecht ist in § 42 der Statuten gewahrt.

Ausweislich der per Ende 1895 veröffentlichten Bilanz betrug das einbezahlte Actiencapital Mk. 12,000,000., die verschiedenen Reserven einschließlich der für 1895 erfolgten Dotirung Mk. 4,137,209.95. Inzwischen hat die Generalversammlung die Erhöhung des Actiencapitals um weitere Mk. 3,000,000. zum Cours nicht unter 150% beschlossen; dieses Agio fließt kraft gesetzlicher Bestimmung ebenfalls in den Reserve­fonds. Der Hypothekenbestand war Ende 1895 Mk. 237,822,774.22, der Pfandbriefumlauf Mk. 226,282,700.. An Dividende sind für die Jahre 1891 1894 7%, für 1895 7%% vertheilt worden.

Die Pfandbriefe der Bank sind im Großherzogthum Hessen zur Anlage von vormundschaftlichen und zugelassen. Dieselben werden

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Heute und morgen: Ochsenfleisch kW ladenrein, per Pfd. 56 Psg. MF Heute und die folgenden Tage lbleibt die Freibank bis Abends 10 Uhr geöffnet.

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Die Deutsche« Kranen wollen den Vogel erhalten und schützen helfen, indem sie der Mode entsagen, welche bie Vogel- > schlechter vernichtet. Sie wollen unserem Bunde beitreten, der sich |.ir Ausgabe gestellt hat, der Massenvernichtung der Vögel entgegen' I (arbeiten, und ihn durch ihren Beittitt mächtiger machen, daß er hnrner erfolgreicher seinem Ziele zustreben kann.

Die Vtänntt Deutschlands wollen auch diesem Zweige des iogelschutzeü kre Aufmerksamkeit zuwenden, seine Wichtigkeit nicht 3 rXennen, unb uns ebenfalls durch ihren Beittitt unb burch seltenbmachung ihre« EtnfluffeS unterstützen.

Zugleich machen wir aufmerksam auf ben inS Leben getretenen

Margarethen-Verein".

Derselbe ist ein Jugendbund, der die Kinder vereinigt, damit sti bie Vögel schützen, unb indem ste für diese Geschöpfe sorgen, u'I-che immer die Lieblinge guter Menschen waren, sich gewöhnen üie5e und sürsorgendeS Erbarmen gegen alle lebenden Wesen zu iii'an. Die Kinder zabken keinen Beitrag, lösen aber die hübsche JJÜgIieb8tartc gegen 10 Pfg. ein, wozu sie indeß nicht verpflichtet sinh. Um Mitglied zu werden, genügt die einfache Erklärung, dem Stane deS Vereins nachlrben zu wollen. Erwachsene treten als Schützer" ein unb zahlen einen Beitrag von 20 Pfg., dm Ver­mögende nach Belieben erhöhen können.

Man wolle diesem Verein eine besondere Beachtung widmen uni1 nähere Auskunft verlangen.

Der Vorstand deö Deutschen Bundes znr Bekämpfung >18 VogelmaflenmordeS für Modezwecke und deö Margarethen-Vereins.

A. tengel, Wiesbaden, Rosenstraße 2.

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