$01 der Rabenau, 12. Februar. Die Arbeiten an der
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Laudbutter den Rang abgelaufeu, liegt theilS au ihrer bessere« Güre, theil» au der An ihrer Herstellung, die eine viel bessere Gleichmäßigkeit der Butter ergibt, nud theil» au ihrer tägliche» Frische, mit der die Hau-butter bei »Scheut- lich damaliger Zubereitung nicht conearrken kann.
Leichen.
Diese Mode ist ein Beispiel, daß verrohend aus die große Masse des Volkes, auf die Heranwachsenden
OW. AuS der östlichen Wetterau, 13. Februar. Bei unS, sowie in mehreren Dörfern de- vorderen BogelSbergeS ist die Influenza wieder auSgebrochen. In einigen Döc« fern find bis zu 40 pCt. der Einwohner von der Seuche ergriffen. Glücklicherweise tritt fie bis jetzt milde auf, denn nur in wenigen Füllen, die aber bann gefährlich werden, kommt Lungenentzündung oder eine andere Entzündung»- krankheit hinzu.
F. Vsu der Feldkrücker höhe, 14. Februar. Ungefähr vier Wochen sind verfioff-n, feit ich Ihnen eine kurze Nach, richt (Gieß. Anz. Nr. 18, zweites Blatt) über die Anschaffung von Schneeschuhen sür daS Forstpersonal im höchsten BogelS- berge zusandte. Seitdem habe ich die Sache mit Interesse verfolgt, und ich will nicht versäumen, den Freunden des Wintersports meine Erfahrungen und Beobachtungen hierdurch zukommen zu lassen. ES steht zweifellos fest, daß sich die Schneeschuhe für die Vogelsberger Verhältnisse un- gemein gut bewährt haben. Dies ist aber nicht etwa durch den kurzen Gebrauch der Schuhe von Mitte December bis heute, Mitte Februar, nachgewiesen worden, sondern der Herr Oberförster des hiesigen Bezirks und drei Forstwarte benutzen die Schuhe schon seit zwei Jahren probeweise. Nachdem die Probe aber so günstig ausgefallen war, hat die Forstver- waltung weitere Schneeschuhe kommen lassen, und außerdem find jetzt, wie wir in unserer früheren Correspondenz sogleich vermuiheten, einige Handwerker mit der Herstellung dieses Vehikels (Fahrzeugs kann man wohl sagen) hervorgetreten. Das Schneeschuhlausen lernt sich ungemein rasch, viel rascher als z. B. das Schlittschuhlaufen, weil die UnterstützungS- fläche der ersteren und damit die Standfähigkeit (Stabilität) bei den ersteren viel größer ist, als bei den Schlittschuhen. Ewige Hebung ist erforderlich, welche sich nach zwei oder drei Versuchen einstcllt. Hat man diese Sicherheit erreicht, so mag man bet genügendem Schnee ohne Schneeschuhe schon gar nicht mehr inS Freie gehen.
Schotten, 13. Februar. Ein schändlicher Baum- frevel wurde hier verübt. Herrn MeiSki jun. wurden in dem bei seinem Hause gelegenen Garten 37 junge und ältere Bäume angesägt, so daß sie zu Grunde gehen müssen.
Alöseld, 13. Februar. Wegen Beleidigung und Bedrohung eines Lehrers auf offener Straße hatte fich ein hiesiger Fortbildungsschüler vor Großh Schöffengericht dahier zu verantworten. Derselbe wurde tu eine Gesängnißstrase von 4 Monaten und in die Kosten des Verfahrens verurtheilt. Möge dieser Fall Manchem zur Warnung dienen.
Au8 dem Vogelsberg, 12. Februar. In den letzten zwanziger Jahren dürfte eß nicht vorgekommen sein, daß die HauSbutter oder Land butt er auf einer solch niedrigen Preisstufe um diese Zeit gestanden hat wie gegenwärtig, wo für daS Pfund nur 65 und 60 Pfg. bezahlt wird. Im Hochsommer, wo die Butter nicht gut transportabel war, mögen solche billigen Preise wohl vorgekommen sein, nicht aber zur Winterszeit. Auf dem Lande fragt man sich nach der Ursache dieses Rückganges der Butterpreise und weiß sich dieselbe um so weniger zu erklären, als in den Städten die Butterpreise keinesfalls billiger geworden sind, und hier um daS Doppelte den Landpreis übersteigen. Dreifach schiebt man das Sinken der Preise für Landbutter der Kunstbutter oder Margarine aufs Kerbholz, ohne dabei zu bedenken, daß in diesem Fall dann auch die Preise für Narurbutter in den Städten gefallen sein müßten. Die Ursache deS Preisrückganges der Landbutter liegt lediglich allein an der zunehmenden Production von Molkereibutter, die als Süßrahmbutter überall in den Städten trotz ihres weit höheren P esses den Vorzug erhält. So ist z. B. bei der Moikere Alsfeld die Nachfrage nach Butter so stark, daß fie nicht ganz befriedigt werden kann. Daß die Molkereibutter der
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Zum Vogelschutz.
Der Vorstand beß deutschen Bunde» zur Bekämpfung des BogelmassenmordeS in Wiesbaden hat eine Petition an den Reichstag erlassen, die folgenden Wortlaut hat:
An den
Hohen Deutschen Reichstag!
Die immer mehr überhaoduehmeude Mode, zum Frauenputz sogenannte Bogelbälge zu verwende«, veranlaßt unS, unsere schon einmal einem Hohen Deutschen Reichstag vor- getragene Bitte zu wiederholen:
„Maßregeln erörtern zu wollen, um diesem, die „Vogelwelt vernichtenden, den Culturstandpunkt erniedrigenden und daS Franeugeschlrcht schändenden „Unfug ein Sude zu bereiten."
Die Bewegung zum Schutze der Vögel ergreift immer weitere Kreise, da die Erkenntniß der verhängnißvollen Vogelvernichtung eine immer allgemeinere wird. Von maßgebender Seite find bezügliche Entwürfe zur Ergänzung beß bestehenden Vogelschutzgesetzes ausgearbeitet und zum Theil auch schon vorgelegt worden. Wir schließen unS dem Borttage der Bogelschutzvereine an, welche
1. zu Gunsten der Landwirtschaft die für solche als nützlich erkannten Vögel von den jagdbaren Vögeln ausgeschlossen sehen wollen -
2. wäre der KrammetSvogelfang in Schlingen, Dohnen und mit Sprenkeln zu verbieten, weil in diesen Fang- Vorrichtungen unzählige Sing- und sonstige sehr nützliche Vögel fich fangen und infolge erhaltener Verletzungen getödtet werden müssen -
3. wäre daß nach dem Reichßgesetz vom 22. März 1888 für die Zeit vom 16. September bis 28. Februars. I. erlaubte Fangen der Vögel einzuschränken-
4. werde bad Fangen, soweit eß überhaupt gestattet ist, nur aus Grund ortspolizeilicher Erlaubnißscheine und mit schriftlich ertheilter Genehmigung der Grundstück», besitzer bei Tage und so lange der Boden nicht mit Schnee bedeckt ist, vorgenommen.
Wir fügen aber hinzu, daß so lange die erwähnte Mode bestehen darf, kein Bogelschutzgesetz zu vollem Segen für die Vogelwelt werden kann.
Wir bitten einen Hohen Deutschen Reichstag, die Einfuhr der zu Jndustriezwecken dienenden tobten Vögel ober einzelnen Theile derselben zu verbieten. (Daß die Nutzung im eigenen Lande gefangener Vögel verboten ist, versteht fich von selbst.)
Wir begründen unser Gesuch dadurch, daß:
1. die Mode die größte Vernichterin der ganzen Vogelwelt ist. (Wir bitten, von der anliegenden kurzen Uebersicht Kenntniß nehmen zu wollen.)
Die Opferung dieser Unsummen von Vögeln ist, abgesehen von ihrer Unzulässigkeit in jedem Falle, eine zweck- und nutzlose, — denn die Bedürfnisse eines auß- gearteten Luxaß und einer außgearteten Eitelkeit der Frau find nur als Zwecke anzusehen, welche als solche schon zu bekämpsen sind.
2. daß ein Zustand unwürdig ist, in dem die Mode un- umschräukte Herrscherin über vernünftige Einsicht, Gewissen
„O, wie lange haben wir unS nicht gesprochen!" ent* | fährt eS Clara unwillkürlich.
Des DoctorS scharfes Ange ruhte voll auf der Geliebte, zärtlich und prüfend zugleich. Er findet fie blasser als früher und verhehlt feine Wahrnehmung nicht. AIS Arzt hat er ein Recht dazu.
„Sie musiziren zu viel, Fräulein Clara," sagte er theilnehmend. „Sie werben Ihre Nerven ruiniren. Ich wollte einst Ihr Arzt werben, Ihr Arzt und Ihr Freund! Eß ist anders gekommen, dennoch möchte ich Sie noch einmal warnen — zum Abschied!"
„Zum Abschied? Was soll baß heißen?"
Der Doctor machte ihr Mittheilung von seinem Ent schliß, nach Asrika zu gehen, unb schl'eßt die Bitte baran, Karo zu behalten. „Sie find Hundefreunbin, ich weiß- werden Sie mir die letzte Bitte abschlagen, Fräulein Clara?" schließt er mit verhaltenem Zittern der Stimme.
Clara steht starr vor Schreck. Und als baß Leben endlich In baß Steinbild zurückgekehrt ist, haben fich zwei große Thränen in die blauen Augen gedrängt.
„Warum baß alleß? So ist eß gekommen? Ganz wider Erwarten! Ich verstehe nicht," stammelte fie, inbem fie die Vergißmeinnichtaugen verwundert und vorwurfsvoll auf den Doctor heftete. Die Augen gleichen j'tzt um ein Haar dem Blaublümlein, wenn die Bachwelle darüber hinweg * Der Doctor spricht äußerst emphatisch von seiner Sehn- sucht, die Welt zu sehen, die ganz plötzlich wieder in ihm erwacht sei.
„Sonderbar!"
werde fie auch behalten, wenn er die Garnison verläßt, wi» bald geschehen wird."
„Kehrt er zurück?" frug der Doctor athemloß.
„Hoffentlich bald — auf der Hochzeitsreise!"
„So ist er verlobt?"
„Längst — im Geheimen. Ich war seine vertraute.'
„O liebe, thenre Clara, waß habe ich alle» zu beichten Die Mütze hier, ja fie — hat auch mich zweimal von Ihrer Schwelle vertrieben, — alß ich kam, um Ihnen mdne St* zu gestehen! Ich verwuthete Ihren Detter bei Ihne». Di- Eifersucht trieb wich nach Afrika."
„Jstß möglich?"
„Dars ich bleiben? Noch ist»Zeit! Reden Sie, thron einzig geliebte Clara j"
Diese hatte Karo die Soldatenmütze auf den zottige. Kops gestülpt und lachte ausgelassen. Während fie die letzt Spur der Thränen auß den Augen trocknete, sagte fie » reizender Schelmerei:
„Eigentl'ch — nicht, zur Strafe für Ihr Mißtraue« Da ich aber natürlich viel lieber in der deutschen Heimatl bleiben möchte ..."
„Elara, Engel!" rief der Doctor freudig, indem er w Geliebte stürmisch an sein Herz zog.
„Da ich aber lieber in der Heimath bleiben möchte, bleiben Sie natürlich auch. Die Mütze hier aber behaltet wir auf ewige Zeiten alß warnende» Beispiel unb •• Tali»rnan gegen Eifersucht und Mißverständnisse!"
• im Thurmhau» am vnmtz, |l geöffnet täglich, mit Nutz- n ii biß 1 Ubr, am Mittwoch auch noch von 3 biß 5 Ubr. Cnntttagf Währe«» >t» v«a«terbr.chen »e* 11 H» 8 Uhr. - Eintrittspreis fh N^chtmitglieder an Werttagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pis
Sinder wirken muß- denn fie zdgt, daß Achtung vo- Natur unb Leben und den sonst geltenben Moral begriffen ungestraft hinter einer Laune niedrigster Art zurücksiehen darf.
3. daß der NatnrhanShalt Schaden leidet.
Die Erhaltung der Vögel entfp icht nicht nnr dem idealen, sondern auch dem materiellen Nutzen beß Menschen und bie allgemein anerkannte Schädigung der Land- wirtbschast durch den unerhört massenhafte« Vogel- verbrauch durch die Mode dürfte der Gesetzgebung den realen Anhaltepunkt zu einem Einschreiten auf diese» Gebiete geben.
Wir bitten einen Hohen Reichßtag, wenn er nicht gendgt fein sollte, unserer Bitte Gehör zu geben, ein Verbot der Benutzung von Vögeln oder deren Beftandtheilen sür Modezwecke zu erlassen, wenigstens durch Einführung eineß hohen Zolleß auf die in Frage stehenden Putzartikel die Unfttte einschränken zu wollen.
In der bestimmten Hoffnung, daß die Dichtigkeit de» Gegenstandes einen Hohen Deutschen Reichstag veranlasse« werde, auf unser ergebenste» Ansuchen eiozugehen unb fich burch Prüfung der Angelegenheit, resp. durch Einforderung von Gutachten competenter Persönlichkeiten noch näher selbst von der Wichtigkeit diese» Gegenstandes übeqiögtn zu wollen, zeichnet gehorsamst
Der Vorstand deß Deutschen Bunde» rc.
burch unsere Gegenb führenden Nebenbahn Grünberg Londorf schreiten infolge der sehr günstigen Witterung rasch _______ entgegen. Die Schienen find bereit« über die Hälfte der Strecke gelegt unb auch die Stationßhäuser find vollendet. Darmft. Zig
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und Zartgefühl werden kann.
Dieser Vogelmord ist ein Verbrechen, nicht nur an den Vögeln, sondern auch an den Menschen, weil er die Frau erniedrigt, welche ihn veranlaßt, und die übrige Menschheit, welche baß mitansieht, ohne bie Frau durch offene Verachtung, durch Verbot zu zwingen, dieser wahnwitzigen Eitelkeit zu entsagen, bie an die Zeit des krankhaften CäsarenÜbermuthS erinnert, sie KnüSt-AUSSlßllUIMl zu zwingen, fich mit Tugenden zu fchmücken, statt mit Samstags, von 11
„Unb werben Sie meinen Freuub behalten, wenn ich | nach Afrika gehe? Ich würde sehr glücklich sein."
„Mit tausend Freuden — natürlich," entgegnete Clara gesammelt, indem sie mit der weißen, schlanken Hand den Kopf beß Thlere» streichelt, um bafür ein Uebermafc stürmischer Zärtlichkeit zu empfangen.
„Freilich — Sie haben schon einen Hund, wie ich weiß. Meine Bitte ist vielleicht unbescheiden —"
„Einen Hund? Wieso? Nein!"
„Sie sprachen mir doch von einem treuen Wächter, lein menschliches Wesen, also jedenfalls einen tüchtigen Bier- füßler? Wer könnte eß ander» sein? Ich verstehe nicht!"
„Einen Wächter besitze ich allerdingß," lachte Clara vergnügt. „Er hat fich sehr brauchbar erwiesen und schafft mir Sicherheit. Ein Viersüßler ist eß aber auch nicht."
„Nun, wer iftß sonst?"
„Wer? Hahaha!"
„Ich — möchte eß wissen!"
„Nun, meinetwegen! Ihnen soll es kein Geheimniß bleiben! Sie gehen ja nach Äfrito und werdens nicht der- rathen!" Damit ist fie inß Vorzimmer getreten und kehrt — mit der Soldatenmütze zurück. „Hier ist mein Wächter!"
„Was?"
„Sie find verwundert? Sie halten die Mütze eint» DaterlandßvertheidigtrS, meine« Vetter», für untauglich zum Wächteramt in der Wohnung einer Dame?"
WO nein, nein! Ich weiß!" lachte der Doctor, indem er fich lebhaft erinnerte, wie fie ihn selbst energisch von Clara» Schwelle vertrieben hat. „Da» Mittel ist probat."
„Ich bot meinen Vetter um seine Kopfbedeckung und
Die Rentabilität jeder maschinelle«
Anlage wird bedeutend erhöht durch Aufstellung eine» ökonomisch arbeitenden BetriebSmotors. AIS sparsamste BetriebSmaschinen find bie ßocomobilen mit auSziebbaren Rvhrenkesseln von A. Wo« in Magdedtttg-Bvcka« bekannt u. zu Tausenden in allen Zweigen der JndustrieundLandwitthschastverbreitet. GeringerBrennmaterlal- verbrauch, große LeistungSsäbigkeit u. Dauerhaftigkeit find die Haupt- Vorzüge dieser Maschinen, vermöge deren fie nicht nur aus allen deutsch« Locomobil-Eoncurrenzen stets den Sieg daoongetragen haben, sonder» auch auf zahlreichen Ausstellungen (u. a. in Chicago) mit dm höchste» Preism ausgezeichnet find. [Hl
— liebet rationelle Kinderstnährnng von Dr. Armin Wöller. Die große Sterdllchkeil unter den tkinen Kindern aefl den Arzt wie die Mutter täglich daraufhin, mit aller Sorgfalt darauf bedacht zu sein, bie Ernährung des Kindes richtig zu letten. Muttermilch ist und bleibt für da« erste Jahr daS Beste. Aber di diese fehlt, da muß zu anderen Nährmitteln gegriffen werden unb ist für Manchen, hauptsächlich für die junge F au, die für ihr Erstgeborenes zu sorgen hat, nicht leicht, aus der Mmge von P äparai-n, die heute angeboten werden, das Richtige herauSrufindm. Nach allm den Dielen seit Jahren gemachten Versuchen und Veobachtung-n der Techniker und Aerzte haben sich di- auß Hafer hergeftellieo Präparate als ganz voozügliche Nahrungsmittel erwiesen, denn mci- fand die längst bekannte Thatsache von Neuem wiss.nschastlich bestätigt, daß Hafermehl, wenn richtig hergest llt, nicht nur einen höheren Gehalt an leicht verdaulichen Eime ßstoffen (dm Blut- unb Muskelbildnern), fondern auch an Krasilnochen und Wärme er zeugenden Bestandtheilen in sich birgt als alle anderen Romattrn Gute Milch ist zweifellos baß Beste für Kinder, doch ist solch« w Städten schwer zu haben, und wenn sie wirklich gut ist, bann PW sie sehr theuer zu fein; aber felbst die beste Milch wi'd im Naturzustände von sehr vielen Kindern nicht vertragen, sondern bebari eines Zusatzes. Hierzu eignet sich nun am besten baß Hafermehl, baß heißt gute« tadelloses Hafermehl, darum muß man in besser Wahl sehr vorsichtig sein, weil leider Fabrikat- in dm Handel ge- : langen, bie zur Kinder - Ernährung ganz untauglich sind. Gestutzt auf das Urtheil unserer ersten Kinderärzte und nach meinen eiflaia I Wahrnehmungen, empfehle ich daS Hafermehl von <£♦ H Unart hl | Heilbronn a. Neckar als ein durch seine B-standthe'le hervorragendes Kinder - Nahrungsmittel ganz besonders auch alß Zusatz zur «uh müch, welche eß leichter verdaulich und für die Kinder schmackhafter macht; baß letztere ist sehr wesmtlich, denn wie eß sich tägl'ch zeigt sträuben sich sehr viele Kinder gegen das Nehmm der Kuhmilch ihres oft eigenthümlichen FettgeruchS halber unb bleiben mangell genügender Ernährung in der Entwickelung zurück. Daß Knorr'iche Hafermehl beseitigt diesen llebelftanb in überraschender Weise denn fast alle Kinder nehmen es gern und gedeihen dabei prächtig, der sehr billige P eis dieses Präparates hat demselben dm» auch eine erstaunliche Verbreitung verschafft. 1328
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