Ausgabe 
16.1.1896 Zweites Blatt
 
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156

113 Eichenftämme mit 93,66

39 Nadelstämme

465

Nadelstangen

195,6

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und

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Eichen-Stämme, 1548

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Krämer.

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I. A.: Schneider.

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bei uns öffentlich E» enthält: Loos 1 .

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Stockholz, Sttick Buchen-, Eichen- Nadel-Wellen, Stück Fichten-, Derb- Reisftangen, mit 19,97 rm Buchen-Werkscheit.

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werden:

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132,2

12

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52

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2424

10 Uhr an dem Vicinalweg vor dem Wald.

Obbornhofen, den 13. Januar 1896.

Großh. Bürgermeisterei Obbornhofen.

Ver- wäh-

Durchm. und 416 m Länge, 29,77 fm haltend, Lärchen-Stämme, 2430 cm Durchm. und 615 m Länge, 11,80 fm haltend.

Anfang beginnt Morgens

Eichenstämme von 1648 cm Durchmesser, 513 m Länge, 88,75 fm.

Kiefern- und Fichtenstämme von 1342 cm Durchmesser, 8 19 m Länge, 196,44 fm. Nadel-Derbstangen von 7 bis 11 cm Durchmesser, 7 12 m

68

100 122

11

18

52

10 1400 2800

270 12

45

Holz-Versteigerung

Dienstag den 21. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in dem Albacher Gemeindewald, District Kreuzholz, folgende Holz­sorten versteigert werden:

A. Bauholz:

120 Fichten-Stämme von 17 bis 43 cm Durchm., 824 m Länge, enthaltend 86,99 fm.

B. Brennholz:

Die Zusammenkunft ist auf der KreiLstraße AlbachBurkhardsfelden, vo der Weg nach dem Wald durch­kreuzt, und kommt Vormittag» das Bauholz und Nachmittag» da» Brenn­holz zur Versteigerung.

Albach, am 13. Januar 1896. Großherzogl. Bürgermeisterei Albach.

Balser. 552

Holzversteigerung

im Wieskcker Gemrindewald

Donnerstag den 23. und Freitag den 24. Januar 1896, jedccmal von Vormittag» 10 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewald, District Badenburgerwäldchen, da» nachve czeichnete Holzversteigert werden:

Privat- Kllchcr-Vkrstkigkrnug.

Donnerstag den 16. d. M. versteigere ich Nachmittag» 2 Uhr tm Bieker'scheu Saale, Neustadt 55, 1 Mcyer« Eonversationslexicon, ferner tue werthvolle Bibliothek eine» Thierarztes, 10000 Cou- vert» und verschiedene» andere.

Bejsinger Schneise.

Lich, den 14. Januar 1896.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Lich.

Heller. 551

Holz -Versteigerung

im Licher Stadtwald.

Donnerstag den 23. Ja nuar 1896, Vormittag» 10 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadt­wald, in den Districten Rehtränks- berg und Kronau, versteigert werden:

70« Jahren kostete das Kiloprocent wasserlöslich« PhoS. arsanre 80 bi« 85 Pf., in den 80« Jahren dmchscknittttch 60 P', heule circa 35 Pf. Letzt«« Pitts tft allerdings nur erklärlich uut« Zu- hitfrnadme der 20procentigtn Frachtreduction, welche für alle Dünge­mittel für die Zeit vom 1. März 1895 di» 1. Mat 1897 bewilligt worden ist. lortfhhi ist leider von dem Frachinachlah ausgeschlossen worden. Die fiScalischen Kaliwerke Haden auf ftainit und d«gleichen einen NoihstandSnachlaß von 5 pEt. bewilligt.

Ueber »a» Vrodbacke«. Die Wissenschaft hat für da» Brodbackeu einige neue Erfahrungen festgestellt, bu nicht nur für Bäcker und HauSfrauen, sondern auch für die Landwirth« sehr lehr­reich find. 9t^ch Untersuchungen, die James Chappiu» veröfieni licht, ergibt fich, daß die Dmnase der Getreidearten (d. L d« Gahr- stoff, der fich beim Keimen des Getreides bildet) und wahrscheinlich auch d« übrigen Pflanzen durch Wasserstoffsuperoxyd zeeftdrt wird. Inner, daß man mit Mehl aller Dualitäten Weihbrod «zeugen kann und daß man unter gewissen Bedingungen dem Primamthl tm Brodteig 20 pEt. Secundamehl zusetz^n kann, ohne daß eine Verschlechterung desBrodis clntritt. Diese Resultate sind allerding» sehr interessant. Schon Liebig bezeichnet e» geradezu nach hnittg« Ansicht allerdings übertrieben al» die Lötung der socialen Krage, um uns modern auSzndrückcn wenn die Verdackung der Kleie « daS Brod allgemein durchgeführt würde, da sie «inen höb«en Eiwtttz- gehalt hat, als das eigentliche Mehl. ES hat sich allerdings ergebe», daß die Kleie so ungünstig von der menschlichen Bebauung eu» zenützt wird, daß die Vortheile, die man damit «zielen wollte, ill»- sorisch werden. Immerhin würde aber die Durchfüh'barkeit das obigm Verfahrens eine beffne V«w«thung von Mehl zweiter Quoll- tät bedeuten als bteb«, wa« man durchaus nicht als eine Fälschung, sondern eine QualitätSverbefferung ansehen müßte.

Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen zur angegebenen Stunde in dem genannten District, oberhalb der Lehmgrube. Am ersten Tage kommt da» Brennholz und am zweiten Tage da» Bau-, Werk- und Nutzholz zur Versteigerung.

Wieseck, am 14. Januar 1895. Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck.

Sommerlad. 563

Lieferung von Basalttava

Die Lieferung des zur Unterhaltung der städtischen Straßen im Nechnungs-

Holzversteigerung.

Nächsten Freitag den 17. d.M. oll in dem Obbornhofener Gemeinde- wald nachstehende» Holz versteigert

Holzversteigerung

im Steinbacher Gemein-ewald.

Mittwoch de« 22. Januar soll im Steinbacher Gemeindewald, Districten Heegheck und Todtenzipfen, nachverzeichnete» Holz versteigert werden:

* Münster, 8. Januar. Heute Nachmittag brachen drei Knaben durch da» EtS de» Graben» der Engelschanze. Einer ertrank, die beiden anderen wurden gerettet.

«ns Thüringen, 10. Januar. Der Veteran au» den Befreiungskriege»., Tischlermeister Kaufmann in Rettgen­stadt tm Regierungsbezirk Merseburg, feierte dieser Tage seinen 102. Geburtstag.

München, 10. Januar. Heute Vormittag Va8 Uhr stieg in der Mai Straße ein Arbeiter, um nach einer GaS auSströmung zu sehen, mit einem offenen Lickte in einen Eanalschacht. SS erfolgte eine Explosion, wodurch der Arbeiter sofort getödtet wurde. In einem hiesigen Gast- haus: wurde der Handlungsgehilfe Merz, der unlängst nach Unterschlagung e'ner größeren Summe von EarlShuld flüchtig ging, verhaster.

* Ulm, 10. Januar. Der Kaufmann Ditzinger, der dem Soldaten Steffen« aus Posen beim hiesigen Grenadier- Regiment Nr. 123 zur Desertion verholfen, indem er ihm Eioilkleidcr versckoffte, wurde von der Strafkammer zu sieben Monat Gesängniß verurtheilt.

jahr 1896/97 erforderlichen Basalt- Kleinschlag» soll, in drei Loose getheUt, Samstag de« 25. ds. Mts., Bormittags UV, Uhr, verdungen werden.

Uhren, Brillen, Pineeuez, Barometer, Thermometer, Operngläser lauft man am besten und billigsten bei

Georg Koch, Mmacher,

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nächst demKaiserhos*.

Anfang ist an der Straße Lich Hattenrod an der Nieder-

Länge, 14,26 fm.

Bemerkt wird, daß sich die Eichen flämme zu Schwellen, Schnitt- und Wagnerholz eignen und an der Chauffee der Kreisftraße Steinbach Oppenrod lagern.

Der Anfang und Zusarnme kunst ist Morgens 9 Uhr an der oben­genannten Kreisstraße.

Steinbach, am 13. Januar 1896. Großh. Bürgermeisterei Steinbach.

zeichniß de: Lagerplätze liegen rend der Dienststunden bei uns zur

im Thurmhau« am Brand, Kunst-Ausstellung, geöffnet t&0»*, mu *»* nähme de« SamSiaaS, von 11 bis 1 Ubr, am Mittwoch auch noch von 3 bis 5 Uhr. EonMag» während de» »tut«» ununt.rbtodxn »ot> 11 H» 8 Üb'. - iSintrltteprd« fta Nichtmitglieder an Werktagen 50 Psg., an Sonntagen 20 Pfg.

Verkehr, taub* unb Velkrwiethschaft.

Wer die Vorgänge auf dem Gebiet der neueren Industrie verfolgt, weiß, daß die Fragevekchaff««» tim» vollkommene« Ersatzes -nter feiltet Gemüse i« jeder 2»hr«»»e1t U durchaus betriebtaenber Weise ihre Lösung gefunden, seitdem durch ein geeignete» Trockenverfahren Gemüse aller Alt im @io6txlrte» nicht nur behusS unbegrenzter Haltbarkeit präserotrt, sond«n unter der BezeichnungTrockengemüse" dem Konsumenten Prodvcte ge­boten werden, die sich thatsächlich von frischem Gemüse weder nach Farbe, AuSsihen, Nährwerth, Geschmack noch Bekömmttchkett unterscheiden Die Präseroensabrik von Landgraf & Merle« t» Bamberg verdient hi« in erster Linie genannt tzn werdens die Erzeugnisse dieser Firma gewonnen au« de« zart,» nne aromatischen Rohproductenderrenommirten Bamberg« Gärtnerei«- haben schon länger die Beachtung competenteft« Fachleute und die regelmäßige Verwendung in den bedeutendsten Verpflegung^ anstlüten gesunden urb kann der practischen Haudfrau '.icht genug anempfohten werden, sich dieses Ersatzmittels oornrtheilSsrei zu vedien.u. 3« Preise nicht theur« alS frische Gemüse zur Sai on, lasten sich Trockengemüse ohne sonderliche Vorsichtsmaßregeln leicht und bequem aufbrwahren. Sie sind transportfähiger alö frisch? oder eingefdjlagene SBaaic, gelesen, geputzt, geschnitten, zum sofortigen Verbrauch vor- bereitet, geben nicht den geringsten Abfall und ermoglicven hindurch und durch die ihnen eigene Kcch'ä^igkttt nicht zu unterschätzende Ersparnisse an Zeit und Brennmaterial. E» g ebt für große wie kleine Küchen nichts bequem««», als diese Gemüs. -P'äserven.

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Die tznttfche rnrnerschast wird in diesem Jahre den 70. Geburtstag ihre» Vorsitzenden feiern. Herr Dr. med Ferdinand Götz, der 'einen Wohnsitz in Liudenau bei Leipzig hat, wird am 24. Mai 70 Jahre alt.

Mit einem befand«» reichen Kindersegen ist eine in Nippe» wohnende Familie bedacht worden. Innerhalb elf Monaten hat die Frau ihren Gatten mit nicht weniger al» fünf Kindern beschenkt. Im Februar v. I. kamen Zwillinge und kürzlich Drillinge zur Welt. Die Frau, die fick der besten Gesundheit erfreut, lebt in zweiter Ehe. Ihren ersten Gotten hat sie in ähnlicher Weise beschenkt- sie wurde im Februar 1890 Mutter von Drillingen und im darauf folgenden Januar Mutter von Zwillingen, von den zwölf der Frau während ihre» vierjährigen Ehestände» geborenen Kindern leben noch iech». Die jetzt zur Welt gekommenen Drillinge, zwei Mädchen und ein Junge, find gesund und kräftig.

Der vanki« Jacque» Meyer in Part», der in die Panama Angelegenheit verwickelt ist, nahm fich baß Leben, anscheinend wegen Btthttligung an der Affaire Lebaudh.

Rnffifche» Zagdschlitten-Gefchenk. Nachdem die Troika, welche dem Kaiser vom Czaren Alexander III. »um Ge­schenk gemacht wurde, in Folge wiederholter Unfälle nicht mehr benutzt wurde, ist jetzt au» Rußland ein großer Jagd sch litten für den Kaiser hierher gesandt worden. Er ist für sechs Personen bestimmt, die sämmtlich nach aus- wärt» gekehrt fitzen Esche und Nußbaum lieferten daß Holz. Graues Jägertuch auf den Sitzen, W ldschweinstlle als Tep­piche und Bärenfelle bilden die innere Ausstattung des Schlitten». Er hat bereits feine Probefahrt bestanden und dürfte demnächst au» Eharlottenburg nach dem kaiserlichen Marstall in Berlin gebracht werden.

* Da» Wunder unserer Zeit. In Warschau starb dieser Tage ein Herr K. RöSler, den die localen Blätter einen hervorragenden Mann" nennen, weil der Verstor­bene als HauSbefitzer im Laufe von 47 Jahren die WohnungSmiethen nicht erhöht hat. In dieser Hinsicht dürfte er thatsächlich als einzig in feiner Art gelten; eS ist daher nicht zu verwundern, daß fein Tod auch den Miethern auf­richtiges Leid brachte.

* Auch eine Hypnose. Richter:Sie behaupten in Ihrer Scheidungsklage, Ihre nunmehrige Frau habe hypnotisch Ihre Zuneigung zu erringen gewußt! Wie ging daS zu?" Ehemann:Sie sagte, fie hätte 200000 Mark Vermögen!"

Empfindlich. Dichter (zum bettelnden HandwerkL- burschen):Was find Sie von Profession?"Korb­macher!Machen Sie auch Papierkörbe?"Jawohl!" Hinaus!"_____________________________________

Technische Fortschritte.

Zur Anschaffung vo« Düagetstoffe«. Die käuflichen Düngestoffe haben im letzten Berichtsjahr wiederum eine erhebliche Verbilligung «fahren, ganz besonders die Superphosphate. In den

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Zeichn. JB A R JVL E mmL für die Wäsche aller Stoffe!

IX. Bezirk Heuchelheim mit den benachbarten preußischen Orten. »erirattt«»m&n«ett Earl Löber, Zimmermeist« in Heuchelheim (Vertret« der Skbettgeber); Philipp Reusckling III. Tagldbner in Heuchelheim (Vertreter der Versicherten).

«rsatzmänner» Jacob Gorr VH., Maurermeister in Heuchelheim (Vertreter der Shbettgeb«); Heinrich Henkel mann, Maurergeselle in Heuchelheim (Vertreter der Versich«ten).

Der Krieg von 1870|71, geschildert durch Ausschnitte aus Zeitung»-Nummern jen« Zett (Nachdruck vnboten.)

16. Januar.

DaS Gespenst, da» die Franzosen überall hin verfolgt, ist die Verrätherei. Auch die Pariser sind verrathen, wenn man fie hört. Bet den letzten Ausfällen war der Bcrrath fonnenklar. Als die Truppen auSfallen wollten, fanden fie die Deutschen zum Empfang so vollständig bereit, daß nur durch Berrätherei erklärlich ist. Wer sind die Verräther? Die Zeitungen streiten sich, ob Trochu eS selbst ist, oder Ducrot oder Vinoy. Einer von den commandirenden Generalen muß eS sein. Die neueste Entdeckung ist, daß eine Frau die Berrätherin ist, nämlich die Frau deS Kammer« dicnerS eine» GeneralstabSoffizierS. Da» ist ebenfalls fonnen- klar, denn sie ist auS Preußen gebürtig. Natürlich hat man fie verhaftet.

General v. Werder ist gestern von Bourbaki mit vier EorpS vor Belfort bei Montbeliard und Ehageh an­gegriffen worden und hat in einem sechsstündigen Kampfe alle Angriffe abgeschlagen, sodaß an keiner Stelle der Feind die Stellung durchbrach. Der Verlust beziffert sich auf 300 bis 400 Mann.

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