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262J Schöne 6 Zimmer-Wohnung mit zwei Mansarden per 1. April zu ver-
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Wallenfels, Marktplatz.
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Waaren bei dem Wirthe Josef Schneckenburger „Zum Heinrich" gegen Baar oder gegen Verabreichung von und Getränken abgesetzt oder zum Genuß hatten zu- lassen, standen nebst den Hehlern vor Gericht. Diese schwer bestraft: Wirth Schneckenburger erhielt ein
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und die Prinzen Speisen bereiten wurden
Beutel 35 und 25 H bei Benner A Ätnmm, Bahnhofstr., und A. & (9.
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KrebS Herzleiden Lungenerweiterung JleuS
Friedberger Loose
Ziehung am 19. Febr. 1896.
Hauptgew. 8 Arbeitspferde.
Loose ä 1 Mk.; 10 Stück Mk. 9.50 bei Rich. Buchacker,
Donnerslag den 16. Januar, Abends 8 Uhr, in der Restauration Sauer (vormals Spiest).
Tagesordnung:
1) Prüfung der Taxation für's 1. Quartal 1896.
2) Häuteverfteigerung.
3) Vorlage der Rechnung für 1895 durch den Kaffen Controleur.
> Der Borstand.
VermDsthteir
* Kol«. 14. Januar. Eine an Verfolgungswahn leidende, im benachbarten Kalk wohnende Mutter dreier Kinder verschloß gestern daS Schlafzimmer und tödtete fich, indem fte sich mit einem scharfen Mcffcr den Hals durchschnitt. Der von der Arbeit zmückkehrende Mann sand die spielenden Ander im Wohnzimmer, die Frau tobt im Bette.
* Düren, 14 Januar. Die Wittwe deS bet dem „Elbe" »Unglück umgekommenen Großindustriellen Walther Sch üll schenkte dem Vaterländischen Frouenverein 20,000 Mk.
• Flensburg, 13. Januar. Der Kasstrer der Communal- Sparkasse in Schott bürg, Hofbesitzer Eliassen in Bremsgaarde, wurde wegen Unregelmäßigkeiten tn der Kaffe, bk bei einer von der Behörde vorgenommenen Revision ent» deckt wurden, verhaftet.
* Mannheim, 13. Januar. Neun Metzgerburschen hiesiger Meister, die längere Zeit hindurch ihre Gefräste um Fletsch» und Wurstwaaren von beträchtlichem Werthe bestohlen
Jahr Zuchthaus, sein Bruder 9 Monate Gcsängniß, die Barschen kamen mit Strasen von 3 bis 6 Wochen davon, welche durch die erlittene Untersuchungshaft verbüßt sind.
• Baden Baden, 13. Januar. In der verflossenen Nacht wurde der Jagdaufseher Ott tn Ulm (Amr Oberkirch) bet Ausübung seines Dienstes von einem Wilderer erschossener erhielt zwei Schüffe in die Brust und konnte noch vor dem Hiuscheiden seinen Mörder bezeichnen. Dieser ist flüchtig.
• Wien, 14. Januar. Gerhard Hauptmann er» hielt für sein Schauspiel „Hannele" den Grtllparzer-PreiS von 2400 Gulden durch das von der Akademie der Wtffen»
Ei» Reit- und Wagenpferd (gute Beine, ohne Untugenden) käuflich. Besichtigung und Auskunft im Kreishaufe zu Weilburg. 562
Steinkohlen la. Nusskohlen la. Anthracit- kohlen
Braunkohlen vom Hessenbrücker Hammer Donatus Brikets Brennholz empfiehlt
Dan. Wirths Nachi.
Windhof.
Morgen 674 Donnerstag Abend: Metzelsuppe, wozu freundlichst einladet Herm. Gräber.
Fst. Backfisch!
Pfund 15 Pfennig wieder eingetroffen 1 369
I. M. Schulhof.
Airchliche Anzeigen der evnng.Gemein-e.
Donnerstag den 16. Januar, Abends 8 Uhr, im Turnsaal der Stadtknabenschule: Bibelstunde. Ev Marc. 2, 23 ff. Pfarrer Dr. Grein-
schäften eingesetzte PreiSrichter-Collegium, bestehend aus Bult- Haupt, Director Burckhardt, den Profefforen Bayer und Zimmermann und Hoirath Uhl.
* Srimrerrmg a» Kaiser Friedrich. CS war im Jahre 1869, als ich micb in meiner Thätigkeir als Landwirth tn West- Preußen aufhielt und Kronprinz Friedrich Wilhelm die dortigen Garnisonen, speciell die in Deutsch. Krone in Garnison stehenden Ulanen, tnspicirte. Wie beliebt schon damals der spätere Kaiser Friedrich bei allen Bevölkerungsklaffen war, zeigte der Empfang tn jedem kleinen Dorfe jmb namentlich in der Stadt Krone. Alles, was laufen konnte, strömte dem geliebten Kronprinzen freudig gestimmt entgegen. Alle Corporationen und Vereine bildeten Spalter. Die Schützengtlde tn ihren schmucken, halb militärischen Uniformen sperrte den Weg und meldete sich ganz militärisch durch ihren Major mit den Worten: „Die Schützengilde von Deusch» Krone zur Stelle!" Kronprinz Friedrich Wilhelm war wie immer sehr jovial und sichtlich heiter gestimmt- er fragte sofort: „Wo ist denn der König?" Dieser begab fich iu der Person eines sehr jugendlichen Bürgers zum Wagen. Der Kronprinz reichte ihm die Hand mit den Worten: „Ich begrüße Sie, königlicher Bruder, ich gratulire Ihnen zu dem schnellen Avancement, bei Unseretnem geht eS etwas langsamer. Nun aber, lieber König, machen Sie mir Platz, ich bin Soldat und muß auf den Exerzierplatz zu meinen Ulanen." Das ging aber nicht so schnell. Alles drängte sich an den Wagen heran, um dem hohen Herrn die Hand zu drücke». Zu einem wahren Volksfest wurde das Festmahl, welches Stadt und Shrei8 Deutsch Krone in dem herrlichen, romantisch an einem großcn See gelegenen Walde zu Ehren des Kronprinzen veranstaltete. Viele Hunderte von Menschen umstanden die zu diesem Zweck erbaute Rotunde. Am Schluß des Mahles wurden Cigarren herumgereicht. Friedrich Wilhelm zündete sich jedoch seine kurze Tabakspfeife an, die er seit dem 1866 er Feldzuge mit Vorliebe rauchte. In diesem Moment erblickte der Prinz einen Gabelten, Sohn eines Gutsbesitzers, und ries ihm zu: „Kamerad, kommen Sie einmal her!" Derselbe m ldete sich in strammer Haltung: „Königliche Hoheit befehlen!" Der Kronprinz, in heiterster Stimmung, sagte zu ihm: „Kamerad, rauchen Sie schon?" — „Nein, Königliche Hoheit!" — „Nun, dann soll dies Ihre erste Cigarre sein, welche Sie rauchen- aber wenn Ihnen etwas Menschliches passiren sollte, dann schlagen Sie sich links tn die Gebüsche und sagen Sie eö ja nicht, daß ich Ihnen dieselbe gegeben habe.- Der zukünftige Offizier verschwand sreudestrahlend in der Menge- er dürfte die Cigarre vielleicht heute noch als werthvolles Andenken an den Verewigten aufbewahren.
• Unchristlich. Der „Throler Volksbote" findet die Mahnung „Gedenket der hungernden Vögel!" unchristlich. „Der Christ muß wtffen, daß es tn der Schrift heißt, daß Gott es ist, der die Sitten kleidet uib die Vögel ernährt - er muß wissen, daß ohne Gottes Willen kein Sperling vom Dache fällt. Daß im Winter Vögel sterben, ist doch nichts Wunderbares- sterben doch auch Menschen, im Winter mehr als im Sommer- alle Menschen können doch nicht auf der Welt sortleben, also auch nicht alle Vögel."
* Der Bauer» Rache. In einem württembergischen Dorfe war der Psarrherr so wenig befriedigt von der Nüchternheit feiner Pfarrkinder, daß er sie ä la Abraham a Santa Clara also von der Kanzel anredete: „Wenn von Euch Bauern einem Jeden, der am Sonntag betrunken zu Bette geht, eine Fahne auf das Dach gesteckt würde, so wäre jeden Montag das ganze Dorf beflaggt!" — Geknickt gingen die Bauern aus der Kirche - am folgenden Tag aber flatterte auf dem Pfarrhaus luftig eine von unbekannter Hand anfgepflanzte Fahne. Das war der Bauern Rache!
* Ein schottischer Hochländer war noch nie auf der Eisenbahn gefahren. Als nun in seinem Districte eine solche gebaut war, benutzte er die erste Gelegenheit, um das neue Wunder kennen zu lernen - allein er hatte Unglück. Es sand ein Zusammenstoß statt und der Hochländer ward sehr unsanft in einen Garten geschleudert - zwar erlitt er keine wesentlichen Verletzungen, aber doch mehrere Schrammen und blaue
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Husten
■*••»**■ / ötajeren Erfolg.
worden sein, und wird dadurch unserer hohen rung vollster Dank und Anerkennung von Seiten der ganzen Bevölkerung gezollt. Wünschen-werth wäre ef nur noch, wenn die Schuldner die Beträge tn 3 bis 4 Zielen abtragen könnten.
Offenbach, 14. Januar. Zwei Eismacher geriethen heute Morgen 10 Uhr am ArmenhauSweiher in Streit, in dessen Verlaus der eine das Messer zog und dem anderen einen Stich in die linke Seite versetzte, der nach kurzer Zeit den Tod des Verletzten heroeisührte.
Bom Odenwald. 13. Januar. Zur Zeit werden laut „91. Hess. VolkSbl." in unserer Gegend die Ahorn stamme sehr gesucht und verhältnißmäßig hohen Preisen aufgekanft, indem daS Cubikmeter mit 20 bis 25 Mark bezahlt wird. Da der Ahorn sehr rasch wächst und besonders in geschloffenen Beständen in 40 biS 50 Jahren schon sehr schöne Stämme liefert, so ist die Anpflanzung dieser Baumart sehr zu empfehlen. Der FiScuS läßt allenthalben den Samen sammeln, um Ahornwälder anzulegen.
A Mainz. 14. Januar. Vom frühen Morgen an herrschte heute in hiesiger Gegend bei einer Temperatur von 2 Grad über Null den ganzen Tag über ununterbrochen heftiger Schnefall, der verschiedene Verkehrsstörungen verursachte. Während man in der Stadt nur mit großer Mühe den Pferdebahnverkehr aufrecht erhalten konnte, mußten die Vorortbahnen die größten Anstrengungen machen, um nicht im Schnee stecken zu bleiben. Auch der übrige Bahnverkehr wurde vielfach gehemmt, indem alle am Nachmittag und am Abend fälligen Züge, besonders die aus der Pfalz und von der Linie Mainz Worm« mit merklichen Verspätungen hier eintrafen. — Die hiesigen Detaillisten sind gegenwärtig bei den maßgebenden Factoren bemüht, die Er- loubniß zu erwirken, an den Nachmittagen der Sonn» und Feiertage die Schaufenster aufhalten zu dürfen. In einzelnen Nachbarstädten ist es gestattet, an den Nachmittagen der Sonntage die Schaufenster offen zu taffen.
Summa: 7 (2) 7 (2) — —
8nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, roit viele der Tode-fälle tn der betreffenden Krankheit auf von auSwärt- noch Gießen gebrachte Kranke kommen.
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— «wlonbeft |,3tit Gute« «tunbe*. Wir haben auf die bekannte Bong'sche Familtenzeiischrist „Zur Guten Stunde" in wiederholten Fällen htngewiesen und die außerordentliche Reichhaltigkeit derselben betont. Heute liegt unS ein Exemplar der Salon- Ausgabe dieses beliebten illuftrkten BlatteS vor, und die reizvolle Ausstattung verdient eine besondere Anerkennung Textlich mit der Vierzehntags-Ausgabe identisch, unterscheidet sich das Salonheft von dieser namentlich durch die Erscheinungsweise und durch einen oft noch vermehrten Jllustrationsschmuck. Alle drei Wochen legt der Verlag ein neue« Heft der Salon - Ausgabe auf den Tisch der Abonnenten und jedes dieser Hefte bildet, wie daS uns vorliegende erste Heft deS neuen fünften Jahrgangs, ein kleines Prachtwerk für sich. Schon der schöne, mehr farbige Umschlag fällt angenehm auf, und die reizvollen farbigen schwarzen Bilder erfüllen mit ungemeinem Behagen. Die Kunstbeilagen „Der Erbonkel" von I. Postiglione und „Fanal" von E. Zimmer stnd von überraschend seiner Farbenstimmung, und ebenso erzielen die farbigen Textbilder eine wundervolle Wirkung. Beide zeigen unwiderleglich, daß da» Bong'sche Farbendruckverfahren unerreicht dasteht. Mit dem Verlage wetteifernd, sorgt die Redaction mit glücklicher Hand für vorzüglichen, fesselnden Lesestoff; die Romane in „Zur Guten Stunde" sind geradezu dem Besten beizurählen, was die moderne Literatur hervorbringt. Frisch in Stoffwabl und Behandlung sind die Artikel, von allgemeinem Jntereffe selbst die kleineren actuellen und practischen Notizen; anregend wirkt auch die reichhaltige Spielecke Natürlich fehlt auch dem Salonheft die Gratisbeilage „Jllustrirte Elaistker- Bibliothek" nicht, die sich in tausend und abertausend guten HauS- hflebereten eingebürgert hat. Dem fünften Jahrgang des Salon- bestes in Goethes Faust beigelegt, vollendet illustrirt von ersten Meistern — ein werthvolleS Anziehungsmittel mehr für das an solchen überreiche LtebltngSblatt zahlloser deutscher Familien.
Wöchentliche Uebersicht der TsdeSsälle iu Gietzen.
2. Woche. Vom 5. Januar biS 11. Januar 1896. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 (tncl. 1600 Mann Militär). GterblichkeitSziffer: 15,82, nach Abzug der Ortsfremden 11,30°/«.
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vorn
1. Lebensjahr: 2.-15.3*
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Freibank. (568
Heute und morgen:
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Flecke. Als ihn nun die Genoffen in seinem Dorfe fmtzten, wie ihm die neue Einrichtung gefallen habe, erklärte er: „O, eS geht hübsch schnell und glatt, aber die Art unb Weise der Herausbesörderung ist doch etwas unbequem."
• DaS neue Licht. Den Röntgen'schen x-Strahlen widmet Julius Bauer im „Wiener Extrablatt" folgsvde Verse:
DaS neue Licht.
Daß doch die Menschen daS neue Licht
Eo freudig begrüßen, verstehe ich nichtl
Denn der Me-'sch begehre nimmer zu schauen,
WaS die Götter bedecken mit Nachthemd unb Granen.
Die Strahlen verrathen — o Jammer unb Graus —
Wie Dieser unb Jener steht inwendig auS.
Mit banger Scheu die Enthüllungen seh ich, Wie Mancher im Innern -um Aeußersten fähig.
Durch alle Wetchtheile dringt daS Licht,
Die bleiben im Bilde hasten nicht.
Genug, wenn in Zukunft beim Photographiren
Die Menschen sich bis auf die Knochen blamirnt.
♦ Scharfblick. Lieutenant (zu seinem Burschen): „Sag mal, hast Du beim Sachereinigen nicht ein Geldstück tn den Hosentaschen gefunden?" — „Ich habe gar nicht nachgesehen, Herr Lieutenant." — Lieutenant: „Warum denn nicht, dummer Kerl?" — Bursche: „Weil heute schon der Achtundzwanzigste ist, Herr Lieutenant." •
161J Wohnung, 6 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermtethen.
____________________Gchmlftratz« 6.
139] In meinem Hause «ckv der Damm- tt. Steinstraße, nächst der Nordanlage, ist der zweite Stock mit 5 Zimmern, allen Bequemlichkeiten unb Gartenantheil per 1. April l I. zu ver- miethen. «ndr. «nler, Steinstr. 11, ll.
67] Der mittlere Stock meines Hauses, Kirchenplatz 21, ist per 15. März a. c. anderweitig zu vermiethen.
__________«. «allenfelS «wo.
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