mit „schlecht" zu bezeichnen. — Im weiteren heißt es: „Der Bedarf der Landwirthe an künstlichen Düngemitteln hat sich wegen mangelnden Vertrauens, das dieselben zu ihrem eigenen Erwerbszweige haben, wesentlich vermindert. Dieser Mangel an Vertrauen der Landwirthe in die Zukunft hat seine Ursache sicherlich nicht in schlechten Verhältnissen unserer Land- wirthschaft, wird vielmehr hervorgerufen durch die Agitation aus agrarischen Kreisen, welche vom Norden und Osten Deutschlands nach dem Süden und Westen ihre aufrührerischen Zwecke nicht verfehlt.' Besonders zu klagen ist über das schlechte Eingehen von Geldern aus landwirthschaftlichen Kreisen, in welchen eine gewisse Gleichgiltigkeit in der Erfüllung von Zahlungsverbindlichkeiten man sich angewöhnt hat." Für diesen Versuch, die Ursache des Rückgangs des Vertrauens und der Zahlungsfähigkeit und -Freudigkeit unter den Land- wirthen auf Verhetzung und plötzliche Annahme von schlechten Gewohnheiten zurückzuführen, können wir bei der klaren Ersichtlichkeit der heutigen Lage der Landwirthschaft nur eine Erklärung finden, wenn wir eine gewisse tendenziöse Verkennung der wirklichen Lage annehmen. — Sehr auffallend erscheint die Behauptung: „Der Verkauf in Kraftfuttermitteln war auch lohnender als in dem vorhergehenden Jahre, da sowohl größere als kleinere Landwirthe nach und nach von den Consumvereinen zurückkommen und mehr als seither ihren Bedarf wieder bei denjenigen Kaufleuten zu decken suchen, die ihnen ihr Getreide abkaufen! Lassen wir es dahingestellt, wie der Berichterstatter dieser Abtheilung des Handelskammerberichts Vorstehendes vertheidigen will. Mir ist von einem wesentlichen Rückgang des Consumvereinsgeschäftes nichts bekannt. Wohl aber haben wir die Ueberzeugung, daß die Entwickelung der landw. Consumvereine und des landw. Genossenschaftswesens überhaupt in starker Zunahme begriffen ist, und wenn wir etwas als eine günstige Folge der heutigen mißlichen Lage der Landwirthschaft bezeichnen wollen, so ist es die krättige Unterstützung, die dieselbe der Entwickelung der genossenschaftlichen Unternehmungen der Landwirthe gebracht hat. Ich bin sehr erstaunt, aus einem Bericht, der den Mangel der Landwirthe an«Vertrauen auf die Zukunft und die damit verbundene Zurückhaltung in der Ausgabe von Geld beklagt, gleichzeitig deutlich genug den Wunsch ausgedrückt zu sehen, daß dasjenige Mittel, welches nur auf der Erstärkung der Erkenntniß des Erfolges eigener Kraft sich aufbaut, die genossenschaftliche Selbsthülfe und hier fpeciell eines der wichtigsten Erzeugnisse derselben, der Zusammenschluß der Landwirthe zu landwirthschaftlichen Bezugsgenossenschaften (Consumvereinen) an Bedeutung verlieren möchten. Ich kann es wohl verstehen, wenn Leute, die aus einem Zurückgehen der Consumvereine einen Vortheil für ihr eigenes Geschäft erblicken, derart berichten, ich habe aber doch die Hoffnung, daß die Gesammtheit der Vertreter Großh. Handelskammer der Landwirthschaft wenigstens diejenigen Anstrengungen und Mittel zur Verbesserung ihrer Lage ungeschmälert lassen will, die rein dem Boden der Selbsthilfe entwachsen sind.
Der Vorsitzende: gez.: Haas.
• * Die Gartenbauausstellung, über deren Gesammt- Arrangement wir bereits gestern berichteten, wurde heute von den Schülern, unter Führung ihrer Lehrer und Lehrerinnen, besucht. Die Ausstellung bot gestern Abend bet effectvoller Beleuchtung ein prachtvolles Bild unserer heimischen Gärtner« kunst, zumal von 4 Uhr ab die RegimentSmufik ihre herrlichen Weisen ertönen ließ. Leider ließ bisher der Besuch noch zu wünschen übrig, waS angesichts der Schönheit der Ausstellung im Ganzen wie im Einzelnen lebhaft zu bedauern ist. — Besonders herrlich präsentirt sich die große Gruppe der Blumenbinderei, an welche ebenso wie am Gesammtarrangement sämmtliche Firmen betheiligt find. Man kommt bei Betrachtung der herrlichen Btnderarbeiten zu der lieber» zeugung, daß mit Unrecht die Leistungsfähigkeit unserer Gärtneret gerade in diesem Fache unterschätzt wird und leider noch vielfach die Meinung verbreitet ist, man könne wirklich Schönes nur von auswärts beziehen. Wir empfehlen daher der Einwohnerschaft Gießens und der Umgebung den Besuch der Ausstellung, dieselbe hat sich, da heute Mittag noch neue Gegenstände und Pflanzen Arrange- mentS hinzukamen, vortheilhaft vervollkommnet. Wir gedenken noch speciell auf das Gebiet der Blumenbinderet zurückzukommen. Sonntag Mittag findet wieder Covcert der RegimentSmustk und am Abend Beleuchtung der Grotten rc. statt. Der Eintrittspreis beträgt von 10 bis 1 Uhr 26 Pfg., von da ab 50 Pfg., am Montag den ganzen Tag 25 Pfg.
Gartner-Versammlung. Morgen Sonntag Nachmittag findet in Stein» Elabltffement eine Versammlung der Gruppe Hessen und Hessen-Nassau des Verbandes deutscher Handelsgärtner statt. Tagesordnung: Bericht über die deutsche Gartenbau-Ausstellung in Stettin. Die Betheiligung an dieser Versammlung wird besonder» durch Frankfurter und Wiesbadener Gärtner eine sehr große sein.
• • Steins Saalbau. Die angekündigten Coneerte des Scala-Ensembles finden, wie in heutigem Ja- seratentheil ersichtlich, Dienstag und Mittwoch Abend statt. DaS Ensemble verfügt über vorzügliche Kläste und findet allerort» große Anerkennung. So schreibt da» „Mülhauser Tagebl." unterm 6. d. Mts.: „Das gestrige erste Concert des Scala Ensembles hatte guten Besuch und großen künst- lertscheu Erfolg. Wenn auch nur 15 Manu stark, ist da» Orchester vermöge seiner Zusammensetzung au» lauter tüchtigen Musikern dennoch tu der Lage, den anspruchsvollsten Tonwerkeu in durchaus gediegener Weise gerecht zu werden, wofür die Aufführung der Ouvertüre zu „Wilhelm Tell" deutlichen Bewei» erbrachte. Eine« Biolin-BirtuoS allerersten Ranges lernten wir in Herrn Fusella kennen, der die Ballade und Polonaise von Vtevx-empS in wunderbarer Vollendung vortrug und dafür so rauschenden Applau» erntete, daß er eine Zugabe spenden mußte. Hervorragende» in Gesang leisteten Frl. victni und die Herren P. Maini und
Cattadori- de» Letzteren wuchtiger Bariton-Stimme verdanken wir die prächtige Wiedergabe des Prolog» au» der Oper „Bajazzo". Wir können nach alledem da» heutige zweite Concert, welche» ebenfalls im großen Börsensaale uud mit vollständig neuem Programm stattfiudet, nur angelegentlichst empfehlen."
* * Stadttheater. Wir wollen nicht unterlaffen, darauf aufmerksam zu machen, daß am Sonntag die beliebte Raeder'sche Poffe „Robert undBertram" oder „Die lustigen Baga- bonben" zur Aufführung gelangt. — Wie man un» au» dem Theaterbureau mittheilt, wird die erfolgreichste Lustspiel- Novität .dieser Saison, „Comtesse Guckerl" von Schön- than und Koppel-Ellfeld, am nächsten Dienstag zum ersten Male gegeben.
• • Paul Balß in Moskau. Unter den rauschenden Bällen, Banketten, Gartenfesten, Soireen u. s. w., die jeder der Tage brachte, an welchen die Krönungsfeierlichketten stattfanden, waren die musikalischen Aufführungen in der deutschen Botschaft von besonderem Jntereffe. Um die neunte Abendstunde waren die mit herrlichen Blumen und Pflanzen geschmückten Säle und Cabinet» schon dicht gefüllt. Der Lzar erschien, vom Prinzen Heinrich, der seine russische Dragoneruniform angelegt hatte, und dem Botschafter, wie beffen schöner Gemahlin empfangen, kurz vor 10 Uhr, er trug bie bunkle Uniform seine» preußischen Husarenregiment» (Kaiser Nicolau» II. von Rußlanb, 1. Westfälische» Nr. 8), währenb bie Kaiserin eine kostbare türkisfarbene Seibenrobe mit funkelubem Brillantenschmuck um ben Hals unb im Haar gewählt hatte. (5tn langer Zug von russischen unb au»« ländischen Fürstlichkeiten, unter letzteren der Großherzog von Heffen unb bet Großherzog .von Sachsen Weimar schloß sich an unb füllte bereit» einen großen Theil de» kleinen weißen Musiksaale». Die ca. 500 Gäste mußten bem Concert in ben Nebenräumlichkeiten beiwohnen. Das Programm be- stanb au» zehn Nummern unb war von einer Mannigfaltigkeit und Schönheit, wie man es überhaupt in Rußland bis jetzt noch nicht gehört hatte. Zu dem Feste waren nur bie ersten unb berühmtesten beutschen Künstler etngelaben worben. In erster Linie hatte man natürlich an Paul Bulß ge dacht, der bie hohen unb höchsten Herrschaften u. A. mit LöweS „Heinrich bet Finkler" unb Beckers „Trompeter an bet Katzdach" entzückte unb zu großem Beifall hinrtß. Der Kaiser von Rußland schenkte dem gefeierten Künstler eine goldene Cigaretten Tabatiöre von coloffalem Werthe, eine ganz prächtige Arbeit, herrlich und fein gravirt unb ciselirt, mit burchfichtiger, dunkelrother Emaille bebeckt, was dem Ganzen eine strahlende Wirkung verleiht. Der solchermaßen emailltrte Deckel trägt in einer Ecke den russischen Adler in klarsten, schönsten Brillanten und bet Knopf ober Betschluß beß Etuis, das mit einem Druck hierauf geöffnet werben kann, ist mit einem seht großen Saphir ausgestattet.
* • D'ZllNthaler, Tiroler Rational-Loncert-Sänger- uud Schuhplattler Gesellschaft. Directton Franz Jnnder aus Innsbruck. — Ucber die Leistungen dieser Gesellschaft, welche am nächsten Montag und Dienstag im neuen Saale be» „Cafe Ebel" zwei Concerte geben wird, lesen wir u. A. in der „Neuen Züricher Ztg.": „Die aus 4 Damen unb eben soviel Herten deftehenbe Truppe, welche' im Pavillon bet Tonhalle am Mittwoch Abend bei Gesang und Tanz bas zahlreich anwesende Publikum recht angenehm unterhalten hat, verfügt über ein ausgesuchte- Stimmenmatertal, ist vortrefflich zusammen eingesungen unb versteht sich ebensogut auf die Wiedergabe der leichten Weisen von Millöcker, Strauß, Supp« rc., wie der ernsten, schwermüthigen Liebet beS Meisters Koschat. In bet Begleitung dieses Ensembles befindet sich der jugendliche Zithervirtuose K. König, der mit feinen Darbietungen wirklich zum Staunen hinrih- wir dürfen wohl sagen, noch keinen bcfferen Vertreter diese» Faches hier gehört zu haben. Er spielte u. A drei große Phantasien und zeigte nachher noch mit einigen Stücken, daß er auch die Streichzither meisterhaft zu behandeln versteht. Lautlos folgt die Zuhörerschaft seinen Vorträgen unb spenbete ihm fortwährenden, lebhaften Beifall, bet nut burch mehrere Einlagen gestillt würbe." — Erwähnen wir noch, baß bie Gesellschaft ebenfalls mit größtem Erfolge zuletzt im Palmengatten zu Frankfurt a. M. auftrat, so bürfte ben hoffentlich recht zahlreich erscheinenben Gästen hinreichend Garantie für einen genußreichen Abend geboten fein.
Panorama. Eine herrliche neue Reise wirb von heute, Sonntag, ab baß Panorama in bet N.uen Bäue seinen Besuchern bieten und zwar von bet schönen blauen Donau burch Stehermark, Laibach nach dem Erdbeben, Mitamate, Schloß des unglücklichen Kaiser» Maximilian mit seinen Herr- lichen Parkanlagen, Triest, Pola, ValeSca, Fiume unb Abbazia mit seinen herrlichen Villen unb Gestaden. Bei dieser herrlichen Prachtserie wird ein guter Besuch zu erwarten fein.
• • eine Hochzeit mit Hindernissen. Eine hiesige stadtbekannte Persönlichkeit entnahm gestern mit Einwilligung eines hiesigen Handelsmannes ein Pferd au» dessen Stall, um es angeblich einem Oeconom zur Besichtigung vorzusühten. Da dem Oeconom das Pferd nicht paßte, unb betselbe von einem Kauf absah, brachte eS bet „gute Abolf" ohne jeglichen Auftrag zum Roßmetzger unb verkaufte e» für 25 Mk. Von diesem Gelde schickte er 20 Mk. dem früheren Besitzer beS Pferdes, mit dem Rest traf er Vorbereitungen, um heute Hochzeit feiern zu können. Die Trauung, bie heute vormittag statlfinden sollte, mußte vorerst unterbleiben, weil bie Polizei ben Bräutigam in Haft nahm, um erst bie Pferbegeschichte in Orknung zu bringen.
• • Der Vorstand der Gießener Schlachtvieh verficheruugl- Sesellschast hat an bie Bürgermeisterei eia Gesuch gerichtet, bah'n gehend, baß sämmtlicheS, von Auswärts hier ein- geführte Fleisch im städtischen Schlachthof einer Untersuchung unterworfen wird. Dem vernehmen nach wirb biefe Frage bereits eine bet nächsten Stabtverorbueten-Ver- fammtungen beschäftigen. Weiter wurde beantragt, eine Kühlanlage zu schaffen, eventl. zu gestatten, baß die Petenten
selbst auf ben städtische» Schlachthofe au» eigen« Mittel« diese Kühlanlage Herstellen.
*♦ Gewarnt wird wt einer Schwindlerin, welche sich „Frau Stein" nennt und gegenwärtig Deutschland bereift. Dieselbe giebt an, an» Stettin zu kommen, und sucht auf Grund einer Mitgliedskarte be» GteisSwalbet HauSbeamr- innenveteinS Unterstützungen zu erschwinbeln. Die Gaunerin pflegt sich zunächst an Geistliche zu wenden, um durch diese bei vorstandSdamen von Vereinen eingeführt zu werden. Bei dieser Gelegenheit erzählt sie gewöhnlich, daß sie sich auf der Reise befinde, um eine ihr übertragene Stellung anzutreten, unb daß ihr baß Reisegeld auSgegangen fei.
W. Troßeu-Liuden, 14. November. Wie nothwendig es ist, baß bie Gemeinben in ihre Jagdpachtverträge da» verbot des Abschüsse» von Rieken unb Kitzen im letzten Bestanbjahre ausnehmeu, zeigt baS Schicksal unserer Gemeindewaldjagb. In dem mit drei Herren Offizieren ber Gießener Garnison geschloffenen Pachtverträge ist bie fragliche Bestimmung nicht enthalten unb da bie Pacht zu Enbe geht, wirb gegenwärtig das Wild im Großen Lindener Wald energisch abgeschoffen. Aus ber vorgestrigen Treibjagb würben 7 Rehgeisen unb 1 Rehkitzchen erlegt unb anbere» Rehwild wurde angeschoffen. Die Großen-Lindener Jagd wird hierdurch auf lange Jahre hinan» entwerthet. — In Preußen ist das Schießen von Kitzen überhaupt verboten.
W. Berstadt. 13. November. In einer hiesigen Wirth- schäft entspann sich gestern zwischen Freisinnigen unb Antisemiten ein Streit über bie ReichstagSftichwahl, in beffen Verlauf einer ber ersteren, Schmiebemeifter E., burch einen Schlag mit einem BierglaS erheblich am Kopfe verletzt würbe.
Darmstadt, 13. November. DaS Schöffengericht ver- urtheilte heute zwei Stu dir ende ber technischen Hochschule, Ernst August Beck aus Meisenheim bei Kreuznach und Karl Göhrs aus Darmstadt wegen gemeinschaftlich auf bem hiesigen Main-Neckar-Bahnhof verübten HauSsriebenS- bruchs, Widerstand und Körperverletzung Beck; erhielt fünf Wochen, Göhr» einen Monat Gesangnitz.
Brodpreise vom 15. November bis 29. November 1896. Der hiestgerr Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......27 Pfg.
bei Emil Noll unb H. Flick.....26 „
2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......M ,
1 Kg'.' (2 Pfb.)'Wet"ßbrod *. *.*.*.*. *. Ä ",
24 _ » n ii ii h h » » • • • w
2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod......60 r
bei Emil Noll unb H. Flick.....« ,
1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot)......28 ,
2 Kg. (4 Pfb.)"Schwarz'brod".....46 r
, w .....44 w
2 Kg. (4 Psd.) Kornbrob bei Gg. Keil 42 ,
1 Kg. (2 Pfd.) Schlüchterner Brod bei Karl Spamer . 21 ,
2 Kg. (4 Psd.) Schlüchterner Brod bei Karl Spamer . 42 „
2 Kg. (4 Pfd) Roggen-Schwarzbrot) bet Ernst Muth,
und W. Amend 44 „
8 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot)......08 ,
Der attßtv&rtigen Bäcker.
2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod bet Louis Schmidt v.Gr.-Linden 44 e W. Weitzel von Lang-Gön» 46 , Wilh. Fabel von Wreseck 48 ,
Aug. Deibel von Wieseck 48 ,
2 Kg. (4 Psd.) Schwarzbrot) beiJoh. Kd. Veite o. Kirch-Gön» 38 , W.Sletnmüller vLana-Gän» 40 „ L. Schmidt von Gr.-Ltnden 40 „ L. Stetnmüller, Gr.-Linden 40 „ W. Weitzel von Lang Gön» 42 „ Aug. Detbel v. Wieseck 44 „ W. Fabel von Wieseck 44 „ G. Jacoby o. Alten-Buseck 44 r
3 Kg. (6 Psd.) Schwarzbrot» bei G. Jacoby o. Alten-Buseck 66 , Ernst Christ von Wieseck 66 „ SB. Fabel von Wieseck 66 r Aug. Deibel von Wieseck 66 „
Der vrodverräufer.
Dieselben Preise wie bet den hiesigen Bäckern. Gießen, den 14. November 1896.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
v. Bechtold.
Auszug aus den Airchendücherit
der Stadt (Siehe».
Evangelische Gemeinde.
•ttfMltl*
JohanneSgemetnde.
Den 10. November. Christian Gustav Earl Schmid, Gaftwtrth zu Gießen, und Sophie Weß, Tochter des Maurer» Valentin »eß zu Blankenau.
Den 12. November. Johann Georg Schubecker, Z'mmermetster zu Gießen, unb Elisabethe Pfahl, geb. Weither, zu Gießen. '
Milttärgemetnde.
Den 12. November. Werner Sinning, Hoboist, nnd Minna Bogel, Tochter des »erstorbenen Destillateurs KaSpar Vogel ,»
Matthäus gemeinde.
Den 8. November. Dem Packmeister Heinrich Hof eine Tochter, Minna Pauline, geboren ben 5. October.
Denselben. Dem Bürgermeistereigehilfen Carl Brod ein Sohn, Georg Ludwig, geboren den 24. September.
Denselben. Dem Bardier Laut» Zutt ein Sohn, Wilhelm Adolf, geboren den 18. September.
MarkuSgemeinde.
Den 8. November. Dem Dienstmann Gustav Schuchardt ein« Tochter, Marie Phisipplne Elisabeth, geboren den 25. August.
LukaSgemeinde.
Den 10. November. Dem Locomotivhetzer Heinrich Langn« ein Sohn, Fritz Red Wilhelm, geboren den 21. September.
Milttärgemeinde.
Den 8. November. Dem Sergeant Heinrich Dambmanv eine Tochter, Emma, geboren den 27. October.
Den 10. November. Dem Hoboist Jakob Friedrich Müll« ein Sohn, Otto Theodor Jakob, gedo.en den 4. Cktober.
MarkuSgemeinde.
Den 10. November Johanne» Keil, Kutscher, »erhetrath«, 24 Jahre alt, starb den 8. November.
JohanneSgemeinde.
Den 10. November. Frirderikc Holzhäuser, geb. Walter, Btttwt bei Earl Holzhäuser zu Gießen, 76 Jahre alt, starb den 7. N»»»r.


