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Geschäftsübergabe.
Meine seit 21 Jahren betriebene Uhren- und Goldwaaren-Handlung, verbunden mit Reparaturwerkstätte, habe ich an Herrn Karl Ramstock käuflich übertragen, welcher dieselbe unter der Firma
Karl Rostock, MH. Mger's Nachfolger
weiterführen wird.
Indem ich für das mir geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte ich dasselbe auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen.
Hochachtungsvoll
Willi. Böger.
Auf Vorstehendes Bezug nehmend, beehre ich mich, einem geschätzten hiesigen, wie auswärtigen Publikum ergebenft mttzutheilen, daß ich neben einer reichen Auswahl in Uhren und Goldwaaren eine solche in optischen Gegenständen führe.
Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, das mir entgegengebracht werdende Vertrauen durch gute, aufmerksame und reelle Bedienung zu rechtfertigen.
Ich bitte um geneigten Zuspruch.
Hochachtungsvoll
§arl KamBotfi, Mh. Dzer's Oadjfolgtr
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H. W. Die Awischeuveredluus. Die Zwischenveredlung ist zwar schon zicinUcv lange bekannt, wird aber leider noch viel zu wenig angewandt. Dieser Umstand veranlaßt mich, auf die großen Vonheile, welche dieselbe gewährt, näher einzugehen. Meistens findet die Zwischenveredlung Anwendung, um schwach, krumm und schlank wacvstNde Sorten schnell und schön hochstämmig zu bekommen. Das Verfahren besteht darin, daß man auf Wildling eine Sorte veredelt, welche nicht allein stark, sondern auch scbon gerade wachst und zugleich sehr widerstandsfähig ist, wie z. B. Rother Trier scher Weinapfel, Hardaets Reinette, Liegels Wtnterbutterbi'n, Weiler sche Mostbtrn und Schöne von Löwen. Letztere, eine Pflaume, macht in einem Jahre oft l«/i Meter hohe', kräftige Triebe. Diese Sorten zieht man bis zur Kronenhöhe, welche sie meistens im Sommer des zweiten Jahres nach der Veredlung erreichen. Hat bis zu dieser Zeit das Holz die nöthige Reife und Festigkeit erlangt, fo kann man schon jetzt die gewünschte Sorte aufoculiren. Im anderen tr«ue wartet man 'noch biS zum nächst n Frühjahre und nerebelt bann diese Stämmchen durch (Kopulation, welche hierfür entschieden die beste VeredlungSart ist. Dafür spricht nicht allein der schöne, kräftige Trieb, sondern auch die innige Verbindung der beiden Theile, sodaß nach Verlauf eines Jahre« die VeredlungSart kaum mehr erkennbar ist. Da einzelne Apfelsorten, wie der BorSdorfer und der Luiken- apsel, erst spät nach 12 bis 15 Jahren zum Tragen kommen, so ist
Ettingshausen S. Löweuberg, „ 1 Geilshausen Joh. Wallenfels, „ 1
Gießen F. Hoffmann, „
Grüningen G. H. Bender, Langgöns Konrad Brückel IX.,
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Bei diesen zugleich schwach wachsenden Sorten die Zwischenveredlun- von doppeltem Werlhe, indem man hierdurch nicht allein schonne Stämme erzielt, sondern eS werden auch diese Sorten veranlaßt, mehrere Jahre früher Obst zu liefern. Seit neuerer Zeit führt man die Zwischenveredlung auch mit dem besten Erfolge bei der Spatter- zuchl aus. Auf Grund der Thatsache, daß verschiedene Birnsorteu, auf Quitte veredelt, nicht gut gedeihen, ist diese Arbeit zur Noth- wendigkeit geworden. Solche Sorten sind Herzogin von Angoulsme, Williams Christenbim, ClairgeauS Suiteibim, Andenken an ben Congreß, Marie Luise u. a. Diese zeigen, auf Quitte veredelt, gewöhnlich eine zu große Fruchtbarkeit unb haben deshalb eine nur kurze Lebensdauer; sie tragen fick frühzeitig zu Tode wie manju sagen pflegt. Theilweise scheint ab-r auch die Verbindung zwischen Unterlage unb Edelreis nicht innig genug stattzufinden; denn eS brechen häufig die schönsten einjährigen Veredlungen bei stärkerem Winde ab. An der Bruchstelle findet man meistens todtev Holz, das auf eine schlechte Verbindung der beiden theile schlreßen laßt. Da nun aber die genannten Sorten größtentheilS vorzügliche ^asü- birnen sind und als solche einen hohen Marktwerth besitzen, so können wir dieselben in der Spalierzucht nicht gut "»tbehrern Ocur durch die Anwendung der Doppelveredlung find wir im Stande, die angeführten Uebelstände zu beseitigen, ohne die frühe und sroße Fruchtbarkeit zu beeinträch igen. Zur ersten Veredlung, die arfi Quitte geschieht, nimmt man am liebsten die Pastorenbirne. Jtn nächsten Sommer ocultrt man den bis dahin ziemlich hart gewordenen Trieb, der sich aus dem eingesetzten Auge der Pastorenbirne entwickelt bat, mit der gewünschten birect auf Quitte nicht gut gedeihenden Sorte und e'ziehi au8 dem sich nun bildenden Schößling
’ die Spalierform, welche man haben will.
Ikaben am GingaNgSthor zur Kirche. Plötzlich löste sich der 'Wft eiserne Thorslügrl und fiel auf den Knaben, der irebtct wurde.
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