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Man befürchtet, daß der-
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betreffend — Berichterstatter Abgeordneter Bergsträßer — gipfelt in dem Anträge, dte Kammer wolle Großherzogliche Regierung ersuchen, dte bet den verschiedenen KretSverwalt- ungen liegenden Lapitaliea tu einen Fonds einzusammeln und alljährlich deffen Zinsen an bedürftige Veteranen zur Der- theilung bringen und damit den Antrag des Abgeordneten Vogt für erledigt erklären. — Der Bericht deS vierten AuS- fchuffeS über den Antrag der Abgeordneten Dr. Schröder und Genoffen, daS Submi ffionS wesen bet Vergebung staatlicher Arbeiten betreffend — Berichterstatter Ab- geordneter Euler — kommt, zu dem Anträge, an Großherzogliche Regierung das Ersuchen zu richten, die genaue Durchführung der hinsichtlich des VerdingungSwesenS neuerdings erlaffenen Bestimmungen auf das Sorgfältigste zu überwachen.
Ernannt wurden der Schutzmann Rudolph Christoph Mädel in Darmstadt zum AmiSgerichtsdtener am SmtS- ger cht Alsfeld, — dte Gesanger,Wärter am LandeSzuchthauS Martenschloß Wilhelm Reu hl und Gustav Lückel zu Ge- fangenausfehern an dieser Anstalt.
•• Psychiatrische Klinik. E» wird unS mitgerheilr, daß die morgen in Benutzung genommen werdende psychiatrische Klinik hauptsächlich mit ueroenkranken Personen belegt werden wird. Ein Asyl für vollständig geisteSumnachtete Personen soll dte Klinik nur insofern sein, als dieselben nur vorübergehend dort Aufnahme finden werden. Dte Berechnung diese- Institut- als Jrreukltuik, wie e- im VolkSmuude gebräuchlich geworden, ist für dasselbe daher ganz unangebracht.
- Pestalozzifeier. Wie schon vor einiger Zett in diesen Blättern gemeldet wurde, kam da- von einem Theil der htefigeu städtischen Lehrerschaft für den 12. Januar geplante Fest zur Verherrlichung Pestalozzi- auS deu s. Z. angeführten Ursachen nicht zu Stande. Doch benutzte dte am 11. d. M. in der Restauration Feidel am Abend tagende General- Versammlung der Glieder der hiesigen „Lehrer-Wittwen- kasse" dte Gelegenheit, um dem großen Reformator deS Erziehung-- und Unterricht-Wesen- eine Huldigung zu widmen. Herr Oberlehrer Fuhr wie- in einer begeisterten Ansprache an dte Versammelten hin auf dte Bedeutung und dte Verdienste, dte sich Pestalozzi, durch die Erweckung und Verpflanzung unvergänglicher Ideale in den Jugendunterricht, um Schule und Lehrerstand erworben hat. Mir einer Mahnung an die Erschienenen, den erhabenen Ideen deS großen Meister- allezeit getreue Jünger zu bleiben und in collegialtschem festem Zuiammenschluß auf dem gewonnenen Grunde weiter zu bauen, schloß Redner mit dem Rufe: Pestalozzi für immer ! D e gehobene Stimmung der Feiernden hielt diese noch eine । Siunde in glück icher Eintracht zusammen.
WohlthatigkeitS-Coucert. Wie verlautet, beabsichtigt der „Kronbauer'sche Quartett-Becein" demnächst ein Wohl thätigkeitS-Concert zu veranstalten, deffen Ertrag zur Hälfte dem Fonds für das zu errichtende Kriegerdenkmal, zur Hälfte dem Fonds für Erbauung eines Saalbaucs zugute kommen soll. Wenn auch die Verwirklichung letzteren Planes noch in weiter Ferne steht, so ist dte Anregung, welche da- „Quartett" nach dieser Seite zu geben beabsichtigt, um so freudiger zu begrüßen, als thatsächlich die Raumverhälrmsse keines unserer größeren Säle derart find, um auch bei außergewöhnlichen Veranstaltungen zu genügen. Der Concert- und Theater-Verein in erster Linie würden gewiß gerne einen Saal zur Verfügung haben, in dem einige Hundert Personen mehr unterzubringen sind. Bis das geschehen kann, wird eS allerdings noch einige Jahre dauern, aber man muß eS dem „QuariM" dank wiffen, wenn es jetzt schon die Aufmerksamkeit auf ein Bedürfniß lenkt, deffen Befriedigung schließlich nicht mehr äbzuweisen sein wird. — Die gesanglichen L tftungen des „Quartetts" find zur Genüge in unserer Stadt bekannt. Es steht unS sicher ein genußreicher Abend bevor, und da der Verein nicht nur durch seine künstlerischen Leistungen, sondern auch durch seine Gastfreundschaft sich zahlreiche Freunde erworben hat, so darf man hoffen, daß auch der materielle Erfolg ein befriedigender sein wird. Dadurch, daß er dte Hälfte des Ertrags dem FonüS für das Kriegerdenkmal zuweisen will, zeigt der Verein, daß er trotz seiner weitgrstcckten Ziele daS Nächstliegende nicht übersieht. Wir wünschen den wackeren Sängern in jeder Beziehung
aus dem patentirten öligen Ausiug des Myrrhenharzes und W*M
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ohne Uhr nicht gut gehen kä me, ein Paar Handschuhe, einen Stock und verschwand am a dern Morgen damit.
•* Warnung für Kiesgrnbenbefitzer. Vor Kurzem berichteten wir über einen Fall auS Großen Linden, welcher untre Strafkammer beschäftigte und za der V er urt h cil uug eine- kie-grubrnbesitzer- zu drei Monaten Geiängntß führte. In allernächster Zeit wird sich die Strafkammer mit einem zweiten solchen Fall, welcher in Ober Rotbach bei Friedberg pafsirt ist, zu beschäftigen haben. ES handelt sich auch hier um die Verschüttung und den Tod eines Menschen, de» FuhrknechtS Lautenschläger, verursacht durch den vorschriftswidrigen Abbau der Sandgrube feine» Arbeitgeber». ES kann den beiheiligten KieSgrubrnbefitzern ntcht dringend genug empfohlen werden, bei der KieSgewtnnung Vorsicht g zu Werke zu gehen und statt der üblichen sehr gesährlichen senkrechten Böschungen in den Gruben diese terraffenarttg anzulegen. Man soll, da eS sich doch, wenn einmal etwa» pa-sirt, um Menschenleben handelt, den Brunnen ntcht erst zudrcken, wenn Jemand hineingefallen ist.
** Hessische Nebenbahnen. Von ben im »au begriffenen ftaailichen Nebenbahnen w rd voraussichtlich noch vor Ablauf der gegenwärtigen Finanzperiode vollendet werden: in btr Provinz Oberhessen die Bahn von Grünberg nach Lon- darf mit 13 Kilometer Länge. ES wird beabsichtigt, die neuen Bahnen, und zwar nicht nur die Oberhesfischen, sondern auch diejenigen in den beiden anderen Provinzen der Großherzoglichen Direction der Oberhesfi'chen Eisenbahnen zu unterstellen, dte demnächst al- Direction der Großherzog' licheu Staatseisenbahnen bezeichnet werden soll. In Folge deffen muß für die Centralverwaltung nur eine einzige neue Stelle vorgesehen werden, diejenige eine- Assistenten dcS Maschinen-JngenieurS. Der letztere, deffen Geschäftskret» durch die Eröffnung der neuen Nebenbahnen und die im Laufe de» nächsten Jahre» bevorstehende Vollendung der neuen Haupt Werkstätte in Gießen eine we entliche Erweiterung erfährt, bedarf einer Unterstützung, insbesondere auch bet der Projectirung, Beschaffung und Abnahme der noch weiter erforderlichen Locomotiven, Wagen und maschinellen Anlagen, sowie eine- Stellvertreters in Abwefenheii-fällen.
• * Hasfia. Das Präsidium de-LandeSverbande- der Kriegerkameradschaft „Halfia" gibt bekannt: Dte Feier der 25 jährigen Wiederkehr der Errichtung deS Deutschen Reiches findet naturgemäß in den Herzen der Krieger ganz besonders begeisterten Widerhall. — ES bedarf daher keiner weiteren Erinnerung an eine festliche Begehung dieses großen Tage- — in welcher Weise dies geschieht, muß selbstverständ- lich den Vereinen überlassen bleiben. Wir möchten ab', nicht Unterlasten, darauf hinzuwetsen, daß feierliche Kirchen- parade und, wo die örtlichen Verhältnisse danach aogethao, Anschluß an andere patriotische Körperschaften sich wohl empfehlen. — Nach Erfüllung der satzungSmäßigen Pflichten ist der Krtegerverein Grüningen mit 55 Mitgliedern in den LmdeSvrrband der Kriegerkameradschaft „Hassia" ausgenommen und drm Bezirk Gießen zugetheilt worden.
• • Der Hessische Handwerkertag findet nun bestimmt am 26. Januar in Gundlach» „Taunus Hotel" in Mainz statt.
- e- Grotzen Lmden, 13. Januar. In gewohnter Weise überwies Herr BergwerkSdircctoc PaScoe auch in diesem Jahre der hiesigen Kleinkinderschu le 200 Mark und Herr Ingenieur Wilson zur Weihe achtSbescheerung sür Arme und Kleinktnderschule dahier 100 Mark. Herzlichen Dank den edlen Gebern. — Gestern wurde dte älteste Frau hiesiger Gemeinde zu Grabe getragen. ES war die» die Wittwe des tm Jvhre 1878 verstorbenen früheren Bürger- meisterS Meng eS. Die Verstorbene war am 5. März 1805 geboren und hat somit ein Alter von 90 Jahren 10 Monaten erreicht. — Der hiesige Kriegerverein ist auS dem Landesverband „Hassia" ausgetreten. Durch da» Beteranenfest in Darmstadt am 18. August v. I. hervor- gerufene Differenzen gaben Veranlaffung hierzu.
Ortenberg, 12. Januar. Unsere Easinogesellschast feiert in Bälde da» 50 jährige Bestehen threS Vereins, \n welchem auch der Büroerstand vertraten ifl.__________________
CocaU» rrnd provinzielles,
Gießen, 14. Januar 1896.
•* Parlamentarische- Der Bericht des ersten AuSschuffeS der Zweiten Kammer über den Antrag de» Abgeordneten Dr. Vogt, staatliche Unterstützung solcher Theil- nehmer an den Letzten deutschen Kriegen, welche erwerb-unfähig und bedürftig, einen rechtlichen Anspruch auf den Jnvalideafoud» rc. nicht zu erheben in der Lage sind,
Januar. Major Galliano wurde von
inzwischen folgende Bekanntmachung erlaffen: „Schon zum zweiten Mule innerhalb eines Jahres ist eS kürzlich geschehen, dvß Soldaten im Dienst von Studirenden belästigt und gestört worden find. Der Schuldige ist bereit» dem Civtl- richcer angezeigt und wird seiner Strafe schwerlich entgehen,; aber ich kann dte Angelegenheit nicht erwähnen, ohne vor derartigen Ausschreitungen auf da» Allerdringendste zu warnen. Dir Thäter machen sich in der Regel nicht klar, welchn großen Gefahr sie sich aussetzen, denn der Soldat im Dienst har unter gereiften Bedingungen nicht nur da» Recht, sondern d e Pflicht, scharf zu schießen. Indessen, wie klein oder groß die Gefahr auch angesehen werden mag: es bleibt eine» ge- bildeten jungen Manne- auf» Höchste unwürdig, einen unter strenger DiScipltn stehenden Soldaten zu*necken und ihn dadurch nach zw-t Seiten hin vor eine schwere Verantwort- l'chkeit zu stellen. — Sollten ungeachtet dieser Warnung ähnliche Fälle sich wiederholen, sollte ein Studirender in Z ikunft pfl'chtvergefsen genug sein, daS bisherige gute Der- hältniß zwischen Universität und Militär durch sein Benehmen in Frage zu stellen, so darf er der strengsten akademischen Strafen gewärtig fein."
Menelik aufgefordert, Makalle zu übergeben. Ersterer antwortete darauf, so lange noch ein einziger italienischer Soldat am Leben sei, werde er den Widerstand fortsetzen.
Fiume, 13. Januar. Der der Gesellschaft „Atlantiqne"
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Neueste rNrcheichte«.
Wolff- telegraphisches Torrespondenz-Bureem.
Berlin, 13. Januar. Der Kaiser fuhr bei der Fürstin Radztwtll vor, um sie zu ihrem 90. Geburtstage zu beglückwünschen.
Berlin, 13. Januar. Der Kaiser überreichte gestern nach dem Vortrage des ProsefforS Röntgen au» Würzburg diesem persönlich den Kconenorden 2. Klaffe.
Berlin, 13. Januar. Die Eommisfion sür technisches UnterrtchtSwesen trat heute Vormittag tu Gegenwart der Regierungsvertreter zusammen.
Johannesburg, 13. Januar. DaS Reuter'sche Bureau meldet: Präsident Krüger erließ einen Aufruf an die Bürger, in dem er sie auffordert, der Regierung zu helfen, die Südafrikanische Republik zu einem Lande zu machen, in dcm die Mitglieder aller Nationalitäten brüderlich neben- einander wohnen könnten. — De» Wetteren meldet daS Reuter'sche Bureau auS Johannesburg, die Verweigerung der Päffe sei aufgehoben. Die Einberufung der Burg- Hers höre auf; allein diejenigen, die bereits unter Waffen stehen, harrten in der Nähe von Johannesburg ihrer Befehle. Jamefon und feine Offiziere hätten Johannesburg noch nicht verlassen. _____
Depesche» dr» Bur ran „fccreÜJ*
Berlin, 13 Januar. Der Kaiser ist heute Nachmittag 2V2 Uhr brtm Reichskanzler vorgesahren und hatte eine Unterredung mit ihm, vermuthlich über die auswärtigen Angelegenheiten. Ueber die Nachricht eine- hiesigen Blattes, daß die Königin von England im Serben hege, soll der Kalter sehr aufgeregt gewesen lein Ueber die Urheber dieser Nach 'cht sollen Nachsorschungen angeftellt werden.
Berlin, 13. Januar. Dte „Nordd. Allg. Ztg." bestä tlgt, daß dte Eröffnung de- La nd tag eS am Mittwoch nicht durch den Kaiser erfolgt.
Berlin, 13. Januar. Der Entwurf eines bürgerlichen Gesetzbuches für daS Deutsche Reich wird lt. „Nordd. Allg. Ztg." aller Voraussicht nach noch in dieser Woche an den Reichstag gelangen. Der Entwurf des AuS- füh'ungSgesctzeS dürfte jedoch erst in einem etwas späteren Studium nachfolgen.
Berlin, 13. Januar. In der Nähe der Jungfernhaide fand heute früh zwischen 5 und 6 Uhr ein Zusammenstoß zwischen einem Vorortzuge nach Spandau und einem Zuge des Nordringe- statt. Drei Personen wurden verletz'.
Berlin, 13. Januar. Zum Fall Friedmann wird gemeldet: Der Aufenthalt dc- flüchtigen Rechtsanwalts in Parts ist den hiesigen Behörden durch Briefe, die Friedmanns Begleiterin an ihre Berliner Angehörigen gerichtet, bekannt geworden. Von Seiten der Behörde sollen bereits Schritte zur Auslieferung Friedmann» eingeleitet worden fein.
Berlin, 13. Januar. Von socialdemokratischer Sette wird dte Blättermeldung, wonach am 18. Januar von den Soctaldemo traten verschiedene große Versammlungen veranstaltet werden sollten, dte gleichsam als eine Protestkundgebung gegen die Nationalfcier im Schlöffe aufzufaffen seien, al- E'.findung bezeichnet und damit erklärt, daß der Abgeordnete Singer beabsichtige, in einem Verein, der am 18. Januar sein Stiftung-fest feien, eine Rede zu halten.
Straßburg, 13. Januar. Bezirk-togSwabl in Straß- burg-Ostcanton. Der clertcal-gouverncmentale Wachsfabrikant Metz erhielt 1575, Cigarrendändler Boehle (Soc.) 1570, Gastreirth Schmutz 668 Stimmen. Zwilchen Metz und Boehlc hat also Stichwahl stattzufinden.
Brunn, 13.Januar. Die Polizei confiScirte in der Nacht Blätter, welche in drn Straßen in großen Mengen verstreut lagen, in denen zu Gewaltthaten aufgefordert
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Verkehr, £anO» und Volkrwirthschaft.
SMm, 14. Januar. Markt ericht. Aus dem beuttge, Dochenmaikl roftek: Butter pr. Pid X 0,70-0,80, Hühnereier »r. ist. 7—9 Ä, 2 St. 00 A Enteneier pr. St 00 Gmil» ti<r pr. St 00—00 4, Käie pr 6t. 6—7 A. Kasematte pr. 6t 3 A> Erbsen pr. Liter 2 A Linsen pr. Liter 30 tauben pr. P-« X 0 90 bi« 1,00, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,10, Hahnen pr. Stück X 100-1,30, Enten pr. Stück X 1,60-1,80, Gänse pr. Piurd X 0,48-0,54, Ochsenfletsch pr. Pfd 72-76 A. Kuh- und Rtnbfletlch pr. Pfd. 66- 68 A, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 btt 68 A, Schweins fletsch, aesalzen, pr. Psd. 72 A. Kalbfleisch pr. kfd. 60—64 H Hammelstrtsch pr. Pfd. 60-70 A. Kartoffeln pr 100 Kilo 5 00 dt, 0,00 X, Weißkraut pr. S'ück • -00 A. Zcotedelv pt. Zentner X 6,00—7,50, Mil» pr, g>ter 16—18 A ~
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wird von vielen Professoren und Aerrten allen anderen Salben Fetten voryeto^n, weil die Wirkung des Ordn», d»
Hautverletzungen, Hautleiden, Wundsein der Kinder, aefreeprangener. riesiger Haut, alten eahleobb- heUenden Geschwüren etc. eine weitaus raschere und guverHtesi«erei^ wofiir die OuUchU-n vieler Tausend Mediziner, welche Jedermann gram zur Verfügung stehen, die besten Beweise sind. WS“ UntibertroSen aus* Mi, ToUetten-Crime. “WH Erbidtlich in grossen Tuben tu M. 1.
kleinen *o fcO Pfge ro den Apotheken
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einen vollen Erfolg.
• • Ortskrankenkasse. Zu unserem Artikel über die Orte- krankenkaffe Gießen wtrd unß mitgetheilt, daß in der Gene- ralversammlung von 1894 nur dte Anregung gegeben sei, mit drn Aerzten eventuell ein der Kaffe günstigere- Ab kommen zu treffen al- btkher. ES wurde vielmehr in einer Vorftandöfitzung aus Antrag deS Bauunternehmer- Wtnn beschloffen, eine Pauschalsumme mir den Kaffenärzrcn zu vereinbaren.
• * Zur FriedhosSfrage. Da auch bei unS die Friedhof-- frage brennend geworden, dürfte die Mittheilung auS Mainz für Gießen Jotereffe haben: „Der FriedhofSarzt vr. König hat der städtischen Verwaltung einen Vorschlag über eine Abänderung der tm Jahre 1881 festgesetzten „Begräbniß ordvung" unterbreitet. Um e» auch ärmeren Leuten zu ermöglichen, mehrere Familienangehörige in einem Grade betsetzen zu laffen, und dte allzu große Ausdehnung deS Friedhöfe- zu verhindern, schlägt er vor, dte Rethen- grab er nicht mehr 150 Meter rief anzulegen, sondern eine Tiefe für zwei, vielleicht auch drei Leichen vorzusehen."
• * Betrug. Am 7. d. M. kam der Knecht Schultheiß von Beuern nach der Mittelstmühle bet Trohe und vermtethete sich alS Knecht, ließ sich jedoch alsbald 6 Mk. Miethgeld einhändigen mit der Aeußerung, er wolle feine Uhr in Gießen dafür holen. Au demselben Tage Nachmittag ging der Besitzer der Mühle mit ihm nach Lollar, um ein Pferd zu boltn; bet dieser Gelegenheit wußte er seinen Dtenstherrv zu überreden, ihm 45 Mk. zu geben (welche später von seinem Lohn abgezogen werden sollten), um in Beuern zwei Paar neue Stiefel für sich zu holen. Abend- erschwindelte er noch von seinem Dtenstherrv deffen Taschenuhr, da er


