m. 12
Mittwoch den 15. Januar
Erstes Blatt
1896
Amts- und Anzeigeblatt für den Avers Gieren.
Hratisöeitage: Hießener Iamitienölätter.
dem Vorredner gegen-
von Bagdad" rauschten durch den Saal. Reichlicher Applaus
All- Annoncen-Bureaux deS In- und Ausländer nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen.
Waare mit Butter oder Margarine erhalte, fürchte er als Agrarier nicht; aber was werde zu 40 Pf., fei nicht reine Margarine.
Die reine Margarine heute vielfach verkauft
Du Gießener
A« m t lien 5 kälter werden dem Anzeiger wüchenilich bm mal deigelegr.
Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für bat folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Sonn. 10 Uhr.
Stenogramm den dorn Abg. Harm gebrauchten Ausdru.k als unzulässig und die Ordnung des Hauses verletzend bezeichnen >u müssen.
Abg. Herbert (Soc.) bekämpft die Vorlage, wogegen
Abg. Rettich (cons.) für dieselbe ctntrttt.
Minister v. Hammerstein weist entschiedm die Behauptung Herberts zurück, daß das Gesetz zu Gunsten der Agrarier erlassen werde und daß die Arbeiter Stiefkinder der Regierung seien.
Die Vorlage geht an eine 21er Commission.
Es folgt die erste Berathung der Novelle zur Straf- Proceß Ordnung.
Abg. Günther (nl.) bedauert, daß die Beschlüsse der vorjährigen Commission in der Vorlage nicht überall berücksichtigt werden, was besorgen lasse, daß die Vorlage auch diesmal keine freundliche Aufnahme finden werde.
Staatssecretär im Reichhjustizamt vr.Rieberding: Es sind mehrere Forderungen der Regierung, die in der vorjährigen Vorlage enthalten waren, diesmal nicht wieder ausgenommen, weil sie die Zustimmung der Commission nicht fanden. Sie können aber nicht erwarten, daß die Regierung alle ihre wohlerwogenen und wohlbearündeten Vorschläge zurückziehen soll. Die Regierung wird das Möglichste thun, um der Vorlage zu einer schnellen Verabschiedung zu verhelfen und es an Entgegenkommen nicht fehlen lasten. Betreffs der Entschädigung unschuldig Verurthellter haben es sich die deutschen Regierungen schon bisher angelegen sein lassen, in Fällen, wo wirklich Unschuldige vermtheilt waren,lauch billige Entschädigung zu gewähren.
Abg. Dr. v. Buch!« (c): Wir wünschen, daß diese Vorlage zu Stande kommt, ebenso wie das bürgerliche Gesetzbuch, das meine Freunde unverändert anzunehmen bereit sind. Nur in einem Punkte, und zwar in Bezug auf die Begründung des Eröffnungsbeschlustes, weiche ich von dem Entwürfe ab, doch glaube ich, daß sich hier eine Verständigung erzielen lassen wird. Die Vorlage befriedigt nicht alle Wünsche, aber da es ausgeschlossen ist, vorläufig mehr zu erreichen, so ist eS am besten, wir nehmen das Gebotene an.
Wetterberathung morgen.
geeignet. Es liegt Tendenz darin, immer im Lande zu sagen, die Regierung könne zwar Helsen, wolle aber nicht und folge erst immer dem Drucke einer Partei oder Agitation. Die Regierung ist sich durchaus ihrer Pflichten bewußt, ohne daß sie erst gedrängtzu werden braucht.
Vic Präsident Schmidt erklärt nach Einsichtnahme in das
Der
«SUfcener Anzeiger ncheint täglich, «ul AnSnahme deS MvrnagS.
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folgte der Leistung der kleinen Musiker-Schaar, unter der fich außer dem schon genannten Christian Busch u. A. der jetzige Pfarrer Tlemm und Ghmnastalprofessor Hoffmann in Büdingen, ferner die jetzigen UniverfitätSprofefforen Lange in Königsberg, Will in Berlin, der Apotheken- defitzer Clemm in Frankfurt a. M. befanden. (Die Bratsche hatte freundlichst der jetzige Musikmeister Herr Franz Bauer hier übernommen. Die übrigen Orchestermitglieder konnte ich trotz aller Mühe nicht mehr eruiren.) Dann erhob sich auf ein Klingelzeichen langsam der Vorhang, und während hinter der Scene ein munteres Soldatenlied gesungen wurde, bot fich auf der Bühne vor dem Marketenderzelt den Lugen der Zuschauer ganz das farbenprächtige, fröhlich bewegte Bild einer zechenden Soldateska aller Waffengattungen, wie e» das Seenartum vorschreibt. Die Tische waren dicht besetzt. Die muntere Marketenderin (Louis MöbuS, jetzt Arzt und Besitzer einer Kaltwaffer- und Maffage-Anstalt in Couvet in der franzöfischen Schweiz) schenkte Wein, an einem Kohlenfeuer kochten Croaten (Otto Lckart, jetzt Irrenarzt in Klingemünster i. d. Pfalz, und Neorg Reich, jetzt BerlagSbuchhändler in Basel) und ein Ulan (Georg von Helmolt, f in Friedberg); im Border- gNUnde würfelten auf einer Trommel zwei Soldatenjungen (tote damaligen Sextaner Wt lli Klein, jetzt Kaufmann in Frankfurt a. M., und Fried Röse, jetzt Uuiv.°Tauz- und Pechtlehrer dahier). Bauernknabe (LandgerichtSrath Schmidt im Mainz) und Bauer (Oberförster Haberkoru in Alsfeld)
traten auf und hielten das bekannte Gespräch, und dann spielte fich daS ganze Stück glatt und ohne alle Zwischenfälle zur allgemeinen Zufriedenheit herunter. Die Aufwärterin „Gustel von Blasewitz" wurde durch den jetzigen Arzt Dr. Seipp in Llch in überzeugender Weise dargeftellt. Die Darsteller der übrigen Rollen waren: Wachtmeister: Gymnasiallehrer i. P. Dr. Röse hier; Trompeter: Gymnasial' proseffor Aug. Nies in Mainz; Constabler: Oberförster Leu er inLich; Scharfschützen: Jo ch em, Arzt, f in Amerika und Dr. Hermann Alker, Arzt dahier; Holkische Jäger: Postsecretär Fr. Briegleb in Mainz und Dr. Heinrich Schudt, Director der Zuckerfabrik in Friedberg; Buttlerische Dragoner: Dr. med. Karl Klein, Arzt dahier, und Apotheker FritzZimmermann in Lothringen; Arkebusiere: OberamtSrichter Wilh. Sander in Wimpfen und Hauptmann Wilh. Müller dahier; Kürassiere: KreiSdirector Albert Dieckmann in Elsaß-Lothringen und Oberförster Eduard Trautwein in Eichelsdorf; Rekrut: Heinrich Mueller, später Opernsänger, jetzt cand. med. dahier; Bürger: Hauptmann Müller hier; Kapuziner: Ord. Pro« feffor für romanische Philologie Dr. Gottfried Baist in Freiburg i. B.; Soldatenschulmeister: Georg Pietsch (f). Außerdem waren noch einige Statisten auf der Bühne; die Bergknappen im 8. Auftritt waren: der spätere Bankier Kausfmanu, jetzt in Zürich', Dr. med. SchellhaaS, Dr. med. Strubel in Affenheim, Baumeister Zimmer.
Das Bewußtsein, vor einem überfüllten Hause zu spielen, spornte alle Mitwirkenden zur Aufbietung aller Kräfte an. Eine besonders großartige Leistung war die Wiedergabe des Kapuziners durch Batst. Sensation erregte auch die vollendete Verkörperung der geschäftigen und zierlichen Weiblichkeit durch MöbuS und Seipp; ein großer Theil des Publikums wollte fich absolut nicht davon überzeugen lassen, daß diese anmuthigen Wesen, in goldbordirten Röckchen und weißen Zwickelstrümpsen, die fich so graciöS in den Hüften zu wiegen verstanden, im sonstigen Leben die Bänke der Prima drückten. Daß nach dem Fallen der Vorhangs alle Darsteller stürmisch herauSgerufen wurden, bedarf wohl keiner Verficherung. Nach einer kurzen Pause spielte unser Orchester einen Sedan-Marsch, und bann hob sich der Vor- Hang zur Ausführung von „Kurmärker und Picarde".
Deutscher Reich.
Berlin, 13. Januar. Der „Reichsanzeiger" schreibt: Einige Zeitungen haben in den letzten Tagen die Nachricht gebracht, daß in Marburg zwei Betrunkene einen Wachtposten b eich impften und als sie sestgenommen werden sollten, sich gewaltsam widersetzt hätten. Dabei habe der eine den Posten mit einem Stocke bedroht, der andere ihn mit einem Revolver verwundet. Soweit fich diese Nachricht auf den thätlichen Angriff auf den Posten und dessen Verwundung bezieht, ist sie völlig erfunden. Richtig ist nur, daß zwei Betrunkene den Poften beschimpften und demnächst behufs Feststellung ihrer Personalien nach der Wache gebracht wurden. — Der Rector der Marburger Universität hat
Bekanntlich enthält dieses Stück nur zwei Rollen, den „Kurmärker", den Albert Dieckmann darstellte, und die „Picarde", mit deren Verkörperung und Wiedergabe MöbuS einen großen, verdienten Erfolg erzielte. Ein deutscher Reservemann als Einquartierung bei einer schelmischen, koketten Bäuerin der Picardie! Deutsche, kraftbewußte, knorrige Biederkeit, der eine Dosis Sentimentalität beigemischt ist, und die quecksilberne gallische Leichtlebigkeit' und Beweglichkeit treten in drastischer Weise einander gegenüber. Wie die beiden Leutchen sich verständigen und verstehen lernen, sodaß der Deutsche, als nach einer halben Stunde die Trommel zum Abschied rüst, dem Plappermäulchen aus der Picardie ohne große Schwierigkeit einen Kuß raubt, das ist der Inhalt des netten EinacterS.
Welch actuelle Wirkung das Stück damals au-übte, als unser zweites hessisches Regiment fern in Feindesland weilte, daS läßt fich kaum beschreiben, das muß man erlebt haben. Die tiefinnerliche Theilnahme des andächtig lauschenden Publikums äußerte sich wiederholt in stürmischem Applaus bei offener Sc-ne; als endlich unter Trommelwirbel und Hörnerklang der Vorhang fich senkte, erscholl endloser jubelnder Beifall, und immer wieder muhte der Vorhang in die Höhe. Da setzte noch einmal daS Orchester zur „Wacht am Rhein" ein. Alle Anwesenden, Darsteller wie Publikum, stimmten begeistert ein, und unter den Klängen dieses, damals so unendlich oft gesungenen LiedeS, zerstreuten fich die Zuschauer mit dem einmüthigen Geständniß, daß daS Gebotene die gehegten Erwartungen weit übertroffen habe.*)
Alle aber, die bei der Vorstellung irgendwie mitgewirkt hatten, versammelten fich Abends zu einem Banket im kleinen Leib'schrn Saale (oder war eS im „Griechischen Stübchen"?), daS einen sehr schönen Verlauf nahm. Erwähnt sei noch, daß als Souffleur der jetzige Realgymnafiallehrer Schaum in Bingen und als Kassier der ReqterungSrath Dr. Aug. Dietz in Darmstadt fungierten. Bon einer Wiederholung der Darstellung mußte abgesehen werden, da die Costüme umgehend in Darmstadt gebraucht wurden.
*) Der damalige „Gießener Anzeiger" brachte noch keine Theater- und Musikreferate; es ist also leider unmöglich, eine gedruckte zeit- gmöffische Kritik zu citiren.
Feuilleton.
eint rheatttimMllNg durch Gießener Symnasiaßco Bar füufnndMlmg Jahren.
Von Dr. Ehr. Röse.
(Schluß.)
Kurz nach Kaffenöffnung war der Saal gefüllt bis zum
Deutscher Reichstag.
14. Sitzung. Montag, den 13. Januar 1896.
Die erste Berathuvg des Margarine-Gesetzentwurss wird sortgesetzt.
Abg Weiß (ftf. 93p.): Die Consurnenten baden die Vorlage nicht verlangt; dieselbe ist ein neues Zugestä'dnitz an die Agrarier, unb deshalb find wir dagegen. Würde durch den Besteuerungsvorschlag Bachems den Arbeitern in Crefeld die Margarine zu thcuer, sa würden fte nicht Butter kaufen, sondern amerikanisches Schmalz. Urbrigens hat nicht die Ueberprobuctton in Margarine, sondern in „Butter" selbst den Preisdruck berbeigesübrt, wie Herr Soxlet nachgewiesen hat. Grotzentheils sind es Landwirthe, die für ihren eigenen Bedarf Margarine verwenden, um ihre eigene Butter verkaufen zu können. Was hat man nicht Alles über die Margarine verbreitet! Soll doch sogar von amerikanischen Abdeckereien Talg hierher geschickt worben fein zur Verarbeitung zu Margarine. Das ist natürlich pure Erfindung. In Bezug auf das Färben scheinen Herrn Bachem die Lorbeeren des Herrn Gehlert nicht schlafen zu laflen. Sagte er doch, daß er für seine Person an der Rosa- Farbe nicht Anstoß nehmen würbe! Den Bultersälschungen kann man am besten durch Untersuchungsämter entgegenwirken. In Hamburg find seit Einsetzung eines solchen Amtes die Butter- salschungen außerordentlich zurückgegangen. Die Fälschungen mit Wasser sind viel häufiger als die mit Margarine. Aehnliche Erfahrungen liegen ans Breslau, Dresden, Baiern vor.
Minister v. Hammerstein: Die Vorlage soll bloS der fraudulösen, nicht auch der legitimen Concurrenz der Margarine entgegen wirken. Wenn der dänische Buttercxport nach England in letzter Zeit auf Kosten deS deutschen so sehr gestiegen ist, so liegt das eben an den stengeren Margarine - Gesetzen in Dänemark. Die Vorlage soll nicht den Preis für die gute Butter erhöhen, sondern vielmehr nur bWnreette Concurrenz der Margarine beseitigen. Der Vorschlag, bcn «Vertrieb von Butter und Margarine völlig zu trenn en, würde bcn gewünschten Erfolg nicht haben. Die Färbung der Margarine ist in Dänemark vorgefchrieben, aber, so viel steht fest, daß sie die günstige Wirkung des dänifchen Margarine-Gesetzes nicht herbeigeführt hat. Auch müßte man bann bock auch ein Verbot des Färbens ddr Butter erlassen, während die Molkereigenossenschaften doch recht vielfach die Butter färben. Die Besteuerung anlangend, so ist Dleomarflorine schon besteuert; es könnte sich mithin nur um eine H öherbesteuerung handeln. Die inländischen Rohstoffe zur Margarine versteuern, würde nicht im Interesse der Landwirthe selber liegen. Ebenso würden letztere geschädigt, wollte man den Milchzusatz ganz verbieten. Mit einem Verbot der Fabrikation von Margarineläse würde ick für meine Person einverstanden fein. Unsere Vorschläge gehen nicht über die Grenzen des Möglichen und Zulässigen hinaus unb bitte ich Sie deshalb, die Vorlage anzunehmen.
Abg. Hössel (Rp.) spricht sich für das Gesetz aus und wünscht namentlich, im hygienischen Interesse, eine besonders scharfe Con- ttolle der Rohprobucte für die Margarinefabrikation, zumal der vom Auslande eingeführten.
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Abg. Harm (Soc.) ist gegen die Vorlage. Die Angriffe auf die Margarine feien um so weniger berechtigt, als es in vielen Theilen Deutschlands ja auch Butter 'von solcher Un einlichkeit gebe, baß es gerabezu ein Unglück wäre, würde man verurtheilt, sie zu essen. Keineswegs dürfe man den Arbeitern den Genuß rosa ober womöglich schwarzgefärbter Margarine zurnuthen. Gegen Verwendung schädlicher Stoffe bei der Magarinesabrikation schütze das Nahrungsmittelgesrtz. Die Vorlage mache dem ärmeren Volk das Leben nur noch schwerer Ganz unberechtigt sei das Verlangen nach einem Verbot der Margarine - Käfefabrikation; man könne nur verlangen, daß der Margarine-Käse als solcher kenntlich gemacht werde.
Staatssecretär v. Bötticher: Der Vorredner sprach von Erweckung der Unzusriedenbeit des Volkes durch die Vorlage und von einer bloßen Berücksichtigung agrarischer Interessen; die Vorlage will ober lediglich der fraudulösen Concurrenz entgegentreten. Der größte Mangel des Gesetzes von 1870 besteht nicht in den Vorschriften dieses Gesetzes selbst, sondern darin, daß die Ausführung derselben entweder nicht genügend überwacht worben ist ober nicht genügend hat überwacht werben können. Eine gute Margarine ist gewiß ein gesundes Nahrungsmittel, aber die schärsere Controle soll eben eine gesundheitlich zweckgemäße Fabrikation sichern. Nur das ist die Absicht des Gesetzes, keine Pretsvertheuerung. Der vom Vorredner gegenüber der Vorlage gebrauchte Ausdruck „srivol" war wohl kaum parlamentarisch. Der Errichtung von Unter- fuchungsämlern wendet die Regierung ihre volle Aufmerksamkeit zu.
Vicepräsident Schmidt: Ein von dem Abg. Harm gebrauchter Ausdruck irivol war hier nicht verstanden worben, sonst wäre derselbe beanstandet worden. Im Uebrigen muß ich aber dem Präsidium allein vorbehalten zu entscheiden, ob ein Ausdruck parlamentarisch zulässig ist oder nicht.
Staatssecretär v. Bötticher: Es lag mir fern, in die Befugnisse des Präsidiums einzugreifen; es muß mir aber gestattet fein, ebenso einen Ausdruck zu qualificiren, wie dies Seitens der Mitglieder des Reichstags geschieht.
Abg. v. P l ö tz (cons.) ist für das Gesetz mit weiteren Verschärfungen: Färbung, Trennung der Verkaufsräume für Margarine und Butter, Färbung der für menschlichen Genuß ungeeigneten Stoffe mit schar s- rother Farbe, Verbot deS Mtlchzusatzes zu Margarine. In Bäckereien und Restaurationen müsse der Käufer und Gast sofort wissen, ob er
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Minister v. Hammerstein bestreitet .
über, daß die Regierung erst auf das Drängen des Bundes der Landwirthe die Vorlage eingebracht habe; der Bund der Landwirthe habe sich erst die Vorschläge des deutschen Landwirthschaftsraths an=
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