Ausgabe 
14.11.1896 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Stockholm, 13. November. DemAstonbladet" zufolge bestimmte König Oscar eine Nationalsubscriptiou zum Andenken des nächstjährigen Regierungsjubiläums für Errichtung eines Volksfanatoriums für Tuberkel­kranke.

Die Gartenbauausstellung zu Gießen.

Heute, Freitag, Vormittag 10 Uhr wurde die Garten» b a ua uSste lluug in den St ein'scheu Sälen eröffnet. Das Ganze bietet ein Bild großartiger Pracht, wohin man steht, eine Fülle von Blüthen. Der Idee des Arrangements liegt ein Wintergarten zu Grunde. Die Mitte des Saales ist als Blumeuparterre gedacht, mit einzelnen Pflanzengruppen und künstliche« Rasen-Anlagen versehen. An Stelle der Bühne erhebt sich eine mächtige, bis zur Decke des Saales reichende FelSpartie, von der obersten Spitze herab ergießt fich caScadeuartig ein Wasserfall in eine Fontaine, letztere sendet eine« 6 Meter hohen Wasserstrahl aufwärts, über diesem Aufbau erhebt fich eine aus Birkenholz gefertigte Brücke, daS Ganze ist mit Wasserpflanzen, Farren und milch« tigen Palmen dem Arrangement entsprechend ausgestattet,- geschickt find in dieses Arrangement die Büsten von Kaiser und Großherzog eingefügt. DeS AberMMvtrd dieser Aufbau durch einen Scheinwerfer effeclvoll MMuchtet. An den Wänden des Saales befinden fich einzelne Gruppen, in£ dem Saalbau, mit den Säulen parallel laufend, hat die Binderei Aufstellung gefunden. Wände und Decke find mit Gutrlanden, Makartbinderei rc. verziert. Dieses ist in größeren Umrissen das gesammte Bild der Ausstellung. Wir kommen nunmehr zu den Einzel-Leistungen, beginnend in der Reihenfolge vom Eingang aus rechts gehend, wie auch daS Publikum gebeten wird, fich zu bewegen.

In der Mitte des SaaleS befindet fich eine Gruppe Blatt» und blühende Pflanzen, als: Cycas-Palme, Musen, Blattbegonia, Tuberosen, Cyclamen- das Ganze mit Adian- thum eingefaßt, wirkt diese Gruppe äußerst effectvoll. Seit- lich ist dieselbe flankirt mit zwei Grüppchen Hyazinthen und Tulpen- Aussteller dieser Gruppe ist die Firma Carl Berger.

Die nächste Gruppe, Aussteller Carl Becker, bietet' prachtvolle dunkelrothe Cyclamen mit Adtanthum-Einfassuug.

Friedrich Georg hat eine Gruppe schöner Blatt­pflanzen aufgestellt, darunter gefärbte buntblättrige Dra- caenen und tadellose Alsophila, das Ganze eingefaßt mit PteriS, ebenso erwähnen wir die in Mode kommende Pri- mula abonioa, von demselben Aussteller.

Am Aufgang zur Mufikbühne hat eine vorzügliche Gruppe Chrysanthemum, dabei einige werthvolle Neuheiten, ihre Aufstellung gefunden-Ausstellerin Frau Val. Moser Wwe.

Neben dieser Gruppe find die Hauptgewinne zur Ver- loosung aufgebaut, anschließend daran eine Gruppe Chrysan­themum in prachtvoller Blüthenentfaltung- Aussteller Frie­drich Georg.

Auf dem Blumenparterre ist eine Gruppe köstlich duftender Frefien, eingefaßt mit großblumigem PensLe, aufgestellt,- Aussteller C. Volk.

Die Mitte mit Tuberosen und sonstigen Blattpflanzen in guter Culturbeschaffenheit nimmt ein die Ausstellung von Fritz Schmitz.

Die Eckgruppe des Parterres, im Saalbau recht-, hat C. Becker mit schönen Auracaria aufgestellt, dieselben find einzeln in schönen Körbchen zur Schau gebracht.

Fritz Schmitz hat eine Collection Croce-Cama, darunter einige vorzügliche Sorten in Blüthe befindlicher Exemplare, ausgestellt.

Anschließend an diese Gruppe hat Bal. Moser Wwe. eine schöne gemischte Gruppe Blatt« und blühender Pflanzen ausgestellt.

Wt lh. Gerhard hat eine Collection tadelloser Blatt­pflanzen zur Schau gebracht, worunter Gummibäume, Dra- eaenen re.

Neben dieser Gruppe hat Carl Völk eine in voller Blüthe stehende Chrysanthemum - Gruppe aufgebaut- bei diesem Arrangement wollen wir noch die in schöner Cultur befindlichen Dracaenen erwähnen.

Eine äußerst effectvolle Gruppe Chrysanthemum, da­runter eine prachtvolle braunblühende Sorte, hat Fritz Schmitz zur Besichtigung gebracht.

Carl Berger hat anschließend eine gemischte Gruppe ausgestellt, darunter Palmen, immergrüne und blühende Pflanzen in vollkommener Beschaffenheit.

Am Blumenparterre weiter gehend, kommen wir zu de« Arrangement von Wilhelm Gerhard, einer schönen Gruppe Blattbegonia in prachtvoller Blattzeichnung, diverse bunte Pflanzen als Einfassung.

Bal. Moser Wwe. hat eine Gruppe einfach blühender Primeln zur Schau gebracht.

Eine tadellose Gruppe in gemischten Farben blühender Ehlameu mit Ltcopodtum Einfassung hat Chr. Pfeiffer arrangirt.

In der Hinteren Ecke des Saales hat Herr Louis Becker eine prachtvolle DecorationSgruppe mit Abschluß von vorzüglich blühenden Chrysanthemum und anderen blühenden und Blattpflanzen aufgestellt.

Gegenüber hat Herr Carl Becker eine in tadelloser Cultur sich befindliche Gruppe schöner Palmen und blühender Pflanzen als Erika, Chrysanthemum ausgestellt. Bei letzteren erwähnen wir die vorzüglich durch ihre Farbenpracht wirkende rosa blühende Sorte.

DaS Buffet ist von Herrn Chr. Pfeiffer auf da- Prachtvollfte mit Blatt- und blühenden Pflanzen: Chrysan­themum, GladioluS, Lilien, Cyclamen in nur guter, vorzüg­licher Beschaffenheit geschmückt.

Auf dem Blumeuparterre hat Friedrich Georg eine Gruppe gefüllt blühender Primeln zur Aufstellung gebracht- hter bebt sich die Herbstlaub-Etufassung sehr vortheilhaft von der Rasenfläche ab.

Die nächste Gruppe, der Firma LoutS Becker gehörig, bietet bunte, tadellose Blattpflanzen, eingefaßt mit blühenden Hyazinthen und Licopodtum.

Carl Volk hat eine Gruppe schöner, mannigfaltig blühender Cyclawkn mit Peusüe-Eiufassung ausgestellt.

Ueber die Binderet werden wir in nächster Nummer berichten.

Wir hoffen, daß daS Publikum, daS sonst derartigen Unternehmen seine Unterstützung verleiht, auch dieser Garten­bauausstellung solche nicht versagt.

rrnö LrovLnzielle-.

Vietze», den 13. November.

** Theater«Verein. Am gestrigen Abend begann der Theater-Verein sein fiebenteS Spieljahr mit der Borsührung des A. Schnitzler'schen Schauspiel«Liebelei". Ueber die Auswahl der Stücke sind während der vorigen Saison in unserem Blatte mancherlei recht schätzbare Meinungen laut geworden, aber ein Allheilmittel konnte leider nicht gefunden werden- und so ist eS bisher unmöglich geblieben, ein modernes Drama eine« klassischen Autors zu geben, daS in olympischer Ruhe die socialen Tagesfragen für Mädchen- penfionate behandelt. Gestern wurde die neuere, nervöse Richtung bevorzugt. (Wie wir hören, wird die zweite Vor­stellung abgeklärt klassisch ausfallen.) Die Fabel des Schnitz- ler'scheu Stückes ist fast dürftig. Im luftigen Wien geht eS etwas liederlich zu. Ein junger Mann fühlt fich durch fein Verhältniß mit einer verhetratheten Frau bedrückt, ihr ewiges Pathos stört ihn- Frauen haben nicht interessant zu fein, sondern angenehm, und die ganze Sache läßt fich überhaupt mit der Zeit gefährlich an. Er flüchtet aus der Liebschaft heraus in eine Liebelet hinein, aber nur so zur Ablenkung, zur Erholung. DaS Leben nimmt die Sache leider etwas ernster. Der Gatte erschießt den jungen Mann, und das Mädel, die Christine, die zufällig ihr Herz in den Handel mit dreingegeben hat, geht von Hause fort und kommt nicht wieder. DaS Stück zeigt alle Merkmale eines noch jugendlich unausgeretften, aber starken dramatischen Talente«. Der erste Act ist meisterhaft componirt. Dann erlahmt die Handlung und wird durch Stimmungsbilder ersetzt, die wohl fesseln, aber nicht fördern. Die Charaktere find scharf angelegt und fein nuanctrt- die Sprache fließt natürlich und ungezwungen hin, und daß im Stücke einer verlüderten LebenSanschauvng der Spiegel vorgehalten wird, kann sogar als moralisch gelten. Die Darstellung, welche in den bewährten Händen unserer alten Freunde vom Frankfurter Stadttheater ruhte, war eine ganz vollendete, tief ergreifende. Frl. Land ort als Christine fand erschütternde Töne, zumal im letzten Acte, als ihr klar wird, was sie dem Todteu war und was er ihr. Die etwas leichter angelegte Mizi deS Frl. Widmann war ein aller­liebstes Exemplar der achtenswerthen Klasse Wiener Modistinnen. Die Frau Binder deS Frl. S. König wurde mit Pracht« vollstem Humor ausgestattet. Herr Bauer und Herr Bolz alsjunge Leute", sowie Herr Szika als Vater spielten bewunderungswürdig, und Frl. Mühlbach als neunjährige Lilt Binder berechtigte zu den schönsten Hoffnungen. DaS Zusammenspiel war künstlerisch abgerundet und übte eine packende Wirkung auf das zahlreich erschienene Publikum aus.

** ReichStagsvahl. Wir machen an dieser Stelle aus die Bekanntmachung Großh. Bürgermeisterei im Jnseraten- theil aufmerksam, wonach für die am 19. I. M. stattfindende Reichstags« Stichwahl dieselben Wählerlisten maßgebend find, wie für die erste Wahl, und daß die Stichwahl in den- eiben Localen stattfindet, wie die erste Wahl. Ein Nachtrag von Wahlberechtigten in die Wählerliste ist ausgeschlossen. Wahlberechtigte, welche bei der ersten Wahl in Folge Woh» nungöwechsels oder aus anderen Gründen nicht in dem Wahl­bezirk ihrer jetzigen Wohnung zur Abstimmung zugelaffen werden konnten, vielmehr in das Wahllocal eines anderen Wahlbezirks verwiesen werden wußten, haben bei der Stich­wahl in demjenigen Wahllocal ihr Stimmrecht auSzuüben, in welchem sie auch bei der ersten Wahl abgestimmt haben.

Reichstag-Wahl. AuS Mainz wird geschrieben: Bei »er Verkündigung deS osficiellen Reichstagswahlergebnisses hat der Vorsitzende, Provtnzialdtrector Geheimrath Rothe, auf einen Umstand aufmerksam gemacht, der bei der Stich­wahl von nicht geringer Bedeutung werden kann. Es ist nämlich bei der ersten Wahl nicht selten vorgekommen, daß ein Wähler zwei zusammen gefaltete Wahl» eitel, auf je einen Candtdaten lautend, in die Wahlurne geworfen hat. Bet der Feststellung des Wahl­ergebnisses haben nunmehr die Wahlvorsteher derartig zusawmen- gefaltete Zettel verschieden behandelt- der eine Wahlvorsteher erklärte in einem solchen Falle, daß einer der Wahlzettel tigkeit habe, der andere hingegen sei ungültig, da ein Wähler nur eine Stimme abgeben könne- andere Wahl­vorsteher hingegen haben derartige doppelt abgegebene Stimm- ettel für vollständig ungültig erklärt. Wie in einem solchen Falle zu verfahren sei, könne er der Vorsitzende nicht angeben, die Wahlacten würden nach Berlin gesendet und »ort darüber entschieden werden. Bet einer Stichwahl k önnten aber solche doppelt abgegebene, auf den Namen eines Candtdaten lautende Stimmzettel leicht zu Gunsten oder Un- gunsteu des einen oder des anderen Candtdaten entscheiden. Wir bemerken hierzu, daß nach unß gewordener Mittheilung die gleiche Manipulation (denn ein Versehen des betreffenden Wähler« ist wohl ausgeschlossen) auch in Gießen versucht wurde und zwar im Wahllocale am Asterweg. Der Wahl­vorsteher erklärte hier in Uebereinstimmung mit den anderen Herren des WahlbureauS nur einen Zettel für gültig.

* vesitzwechfel. DaS Hau« Lirbigstraße 63, dem Herrn Doering gehörig, ging heute durch Kauf für den Preis von 20000 Mark in den Besitz dcS Herrn Holzhändlers Seipp über.

* Aufgepaßt l Luftballon- »uterwegS! In der Nacht vom 18. zu» 14. November d. I. werden, wenn die Witte­rung eS irgendwie gestattet, gleichzeitig um 2 Uhr Morgen« Pariser Zeit drei unbemannte BallonS von Paris, Straß­

burg und Berlin aufsteigen, die mit verschiedene« Negistrir Instrumenten versehen find und die Aufgabe haben, die «eteorologischen Verhältnisse der höheren Schichten der Atmosphäre zu erforschen. Da die Landungsstellen, wo diese BallouS ntedergeheu werden, sich nicht vorher bestimmen lassen, so sollen diese Zeilen dazu dienen, die Ausfiadung und die Bergung der Ballon« zu sichern. Die Zeitungen sämmrlicher europäischer Länder werden deshalb gebeten, diese Nachricht und die nachfolgenden allgemeinen Vorschriften für die Behandlung der Ballons nach deren Auffindung möglichst zu Verbretten. Die drei in Frage kommenden Ballon« be­sitzen einen Körperinhalt von 200 bis 400 Cubikmeter, dementsprechend einen Durchmesser von 7 bis 9 Meter. Sie tragen an einer Aufhängevorrichtung, die 15 bi« 20 Meter unter dem Ballon hängt, einen chlinder- förmigen Korb, dessen Außenseite völlig mit versilberte« Papier umgeben ist und der die wichtigsten Bestand- theile der Unternehmung, die regtstrireuben Instrumente, enthält. DieserKorb ist in ersterLtnie sorgfältig zu behandeln, er darf unter keinen Umständen geöffnet werden, sondern ist behutsam an einen sicheren Ort zu tranSportiren und dort in ver- wahrsam zu behalten, bis er abgeholt wird. An zweiter Stelle ist die Verpackung und der Transport deS BallonS zu sichern. Sogleich nach Auffinden desselben müssen Pfeifen und Cigarren, überhaupt jedes offene Feuer entfernt werden, um eine Explosion de« vielleicht noch theilweile ge­füllten BallonS zu verhüten. Vorschriften für die weitere Behandlung find jedem Ballon in verschiedenen Sprachen beigegeben und nach Angabe der ebenfalls in verschiedenen Sprachen abgefaßten, mit großer Schrift gedruckten Placaten leicht aufzufinden. Derjenige, der einen Ballon auffindet und vorschriftsmäßig behandelt, erhält eine Belohnung in Geld, deren Höhe fich ebenfalls auf dem Placat eine» jeden BallonS befindet, und die im Allgemeinen 50 bis 80 M?rk beträgt. Der Finder wird ersucht, sofort eine telegraphische Benachrichtigung an den AbfahrtSort des BallonS (Tele­gramm Adresse bei den Vorschristen deS BallonS) gelangen zu lassen. Sämmtliche Kosten, die beim Auffinden, sowie durch daS Bergen des BallonS entstehen, insbesondere die Telegrammgebühren, desgleichen die oben angegebene Be­lohnung werden sofort durch den Abholer auSgezahlt.

A Mainz, 12. November. Wegen Majestät-belei­bt gung wurde heute von der Strafkammer des hiefigen Landgericht- die geschiedene Frau des Arbeiters Fürst von hier zu 2i/l Monaten Gefäugniß verurtheilt. Während eine« Aufenthalts im Gefängniß hatte sich die Frau in unqaalificir- barer Weise gegen Mitgefangene über das Familienleben de« Kaisers ausgesprochen. Von dem Leichenhau» deS hiesigen Friedhofes aus wurden heute vormittag die verflossene Nacht von Wiesbaden hierher gebrachten Leichen des Ptonierlieute- nantS Pfeiffer und der Fräulein Zickwolf von hier, welche am Montag wegen Liebeskummer freiwillig den Tod gesucht, bestattet. Außer den Familienangehörigen he­runter die schwergeprüfte Mutter und die zahlreichen Schwestern der unglücklichen Braut wohnten der Bestattung nur der Juspecteur der zweiten Pionier-Jnspectioa Generalmajor von Schill und das OsfiziercorpS des elften Pionierbataillons an. Die üblichen militärttchen Ceremonien fanden nicht statt, doch erfolgte kirchliche Einsegnung durch den protestantischen Pfarrer Lhnker. Dem letzten Wunsch der beiden Liebenden entsprechend, wurden beide Särge übereinander in der Grab- stätte der Familie Z ckwols beiaesetzt.__________________________

TKird^lid^e Anzeige« der Stadt Giehen.

Evangelische emeinbt.

Gottesdienst Sonntag, den 15. November 24. Sonntag nach Trinitatis. I« btt Stadtkirche.

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Grein.

Vormittags 11 Uhr: Ktnderkirche Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Donnerstag den 19. November, AdcndS 8 Uhr: videlftemste im Confirmandensaal (Neustadt 61). Pfarrer Dr. Grein.

in der ^0bdtnulHf«4.

Vormittags 9'/?Ubr: Pfarrer Dtngeldey.

Vormittag« 11 Uhr: Kinderktrche für die LucaSgemetnd«: Pfarrer Dtngeldey.

Nachmittag« 5 Uhr: stehe Stadtkirche.

Montag, den 16 November, Abends 8 Uhr: Bibtlfltmbt tue Eonfirmandensaal der JohanneSktrche. 2. PetruSbrirf (Kapitel 2: Warnung vor den falschen Propheten und Lehrern-

Pfarrer Dr. Nauman».

Am Sonntag den 22. November, al« b<m letzten Sonntag i« Kirchcnjahre, G döchtntßfeter für die Verstorbenen. An diese« Sonntag wird Nachmittag« 2 Uhr Gottesdienst gehalten in der Friedbosskaprlle.

Nach allen Gottesdiensten am Tobten «Sonntag wird eine Collecte erhoben für die Waisen und Wtttwen der ermordeten christ­lichen Armenier.

Kathelische Gemeinde.

(Nachdruck ohne Genehmigung untersagt.) Sam«tag den 14. November.

Nachmittags um 5 Uhr und Abend« um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag den 15. November. 25. Sonntag nach Pfingsten.

Vormittags von 6>/a Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;

, um 6Vi Uhr erste hl. Messe;

, um 7/i Uhr AuStheilung der hl. Communion;

. nm 8 Uhr zweite 6L Messe; MilitärgotteSdienst mit Predigt;

vormittag- um 91/, Uhr Hochamt mit Predigt;

Nachmittag« um 51/« Ubr Christenlehre; darauf sacramentalische Brude schaftSandacht.

-------- Zurückgesetzte Stoffe in Ausverkauf. -----

7 Meter solider Stoff zum ganzen Hlcid für Mk. I 50 Ptg.

Cheviots, Diagonal Veloutine

doppeltbreit solid. Qualität Mr verUagen in modernsten Farben

A 75 Pfg. per Meter. franooinaHaa. ä 65 Pfg. per Meter.

Relowellene Sptgnolett-Flaneile i 85 Pfg. per Meter versenden in einzelnen Metern franco ins Haas, neueste Mode­bilder gratis Oettinger * Co., Fraekfert a. N.

Separat-Abtheilung für Herrenkleiderstoffe. 610

Buxkin von Mk. l.*5. Cheviots von Mk. 1.95 an per Meter.