Ausgabe 
14.5.1896 Erstes Blatt
 
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Hand, ist aber vor keinem Opfer zurückgeschreckt, um seine Autorität aufrecht zu erhalten, und wird auch vor keinem solchen Opfer zurücklretev. Die Reformen werden im ge- eigneten Augenblicke zur Anwendung kommen. Der Aufstand nimmt ab und wäre schon unterdrückt ohne Hilfe de- über die Lage auf Cuba getäuschten Auslandes und ohne die chimärische Hoffnung der Aufständischen, den Schutz einer Großmacht zu erlangen. Die Enttäuschung, welche den Auf» ständischen in dieser Beziehung zu Theil werden wird, wird zur Herstellung des Friedens beitragen. Die Thronrede kündigt sodann einen Gesetzentwurf, betreffend die Schaffung einer localen Fioavzverwaltung auf den Antillen, an, in welcher die Rechte Spanien- aufrecht erhalten werden. Die Beziehungen zum AuSlande seien vortresflich. In der cor* recten freundschaftlichen Haltung der amerikanischen Repu­bliken könne ein enge- Band erblickt werden, welches dieselben mit Spanten verbindet. Der Präfideut und die Regierung der Bereinigten Staaten von Amerika hätten trotz der Oppo- sition eines TheileS des Lande- sich nicht der Freundschaft begeben, welche beide Länder seit Beginn der Republik ver­binde. Die Thronrede spricht sich lobend auS über das Heer und die Marine, die auf Cuba kämpfen. Schließlich wird die Vervollständigung der Ausrüstungen, die Vermehrung der Flotte und die Einbringung eines außerordentlichen Budgets zur Erwerbung neuer Schiffe und Reformtrung der Arsenale augekündigt.

Stockholm, 12. Mat. In ganz Schweden wird heute der 400jährtge Geburtstag Gustav WasaS gefeiert. In den Kirchen und Schulen wurden Vorträge über das Leben und Wirken Gustav Wasa- gehalten.

Depesch« M Birta »Herold".

Berlin, 12. Mai. DerReichsanzeiger" veröffentlicht die bereits bekannten Ordensverleihungen auS Anlaß der FriedenSfeter in Frankfurt a. M.

Berlin, 12. Mai. In der heutigen Sitzung des Ab­geordnetenhauses antwortete betreffs der Ablehnung deS Lehrer-BesoldungSgesetzeS durch das Herrenhaus CultuS- mivister Dr. Boffe auf die von den Abgg. Tzschoppe und Freiherr von Zedlitz gestellten Anträge, daß die Regierung das Scheitern der vom Abgeordnetenhause mit großem Fleiße durchgearbeiteten Vorlage im Jntereffe der Lehrer tief beklage. Die Regierung gebe indeß ihr Ziel nicht auf, sondern werde dem Landtage beim nächsten Zusammentritt eine entsprechende Vorlage zugehen laffen. Morgen Anerbenrecht und Umzug-* kosten an Regierungsbaumeifter sowie Petitionen.

Berlin, 12. Mai. Die ReichStagS-Commission für da- bürgerliche Gesetzbuch erledigte in ihrer heutigen Sitzung zunächst die das Eherecht betreffenden Paragraphen und berieth sodann daS Capitel vom Recht der Verwandtschaft. Alle Abänderungsanträge wurden abgelehnt und sämmtliche Paragraphen nach der RegierungSorlage angenommen.

Berlin, 12. Mai. Die Blätter beschäftigen sich fort­gesetzt mit dem Telegramm deS Kaiser- an den Geh. Rath Hinzpeter. DieDeutsche Tageszeitung" fürchtet, daß durch das Telegramm die schärfere, schwarm- geistige Richtung der christlich-socialen Bewegung gestärkt und der besonnenen, maßvollen, mehr conservativ gerichteten die Arbeit ungemein erschwer: wird.DerRetchSbote" würde eS den Geistlichen für durchaus unwürdig halten, wenn sie jetzt aus Aerger und Trotz über das kaiserliche Telegramm in das Naumann'sche oder von Gerlach'sche Lager übergehen wollten. Man werde vielleicht versuchen, sie dazu zu verleiten. Allein dieser Versuchung würden die evan­gelischen Geistlichen Widerstand leisten. DerReichsbote" räth den Geistlichen, nicht BöseS mit Bösem zu vergelten, sondern fest auf dem Boden ihrer christlichen Ueberzeuguog und ihres Amtes stehend, mit männlichem evangelischen Frei- muth vor ihren König zu treten, von dem Übel unterrichteten an den besser zu unterrichtenden König zu appelltren und mit voller Bestimmtheit als Geistliche und gebildete freie Bürger ihre staatsbürgerlichen Rechte zu wahren. Das Telegramm mit stummem Aerger htnzunehmen, würde ebenso falsch sein, wie wenn die Geistlichen die Worte deS Königs mit Gleichgiltigkeit wie die irgend eines anderen Menschen ignortren wollten. Der König werde sich für ein offenes Wort sicher zugänglich erweisen. DieNat.-Ztg." ist der Meinung, daß der Geistliche in der politischen, der staats­bürgerlichen Thätigkeit von der Geltendmachung religiöser Beweggründe, die ihn innerlich ja auch dabet letten mögen, ebenso absehen müsse, wie der Beamte von der Einsetzung der amtlichen Autorität. Finde der Geistliche dies unmög­lich, dann allerdings müffe er auf eine politische Thätigkeit überhaupt verzichten. DaSVolk" schreibt: In voller Klarheit und Bestimmtheit ist der Beweis erbracht, daß daS System Stumm mit den LebenSintereffen und dem Ansehen der Monarchie sowie mit dem Bestände einer geordneten StaatSregierung unvereinbar ist. ES ergiebt sich daraus, daß der Regierung, will sie nicht eine schwere Verantwortung auf sich laden, die Aufgabe zufällt, schleunigst Wandel zu schaffen.

Wiesbaden, 12. Mai. Heute Vormittag unternahm der Kaiser eine Ausfahrt in den Wald, nachdem er vor­her Regierungsgeschäfte erledigt hatte.

Wiesbaden, 12. Mat. Der Kaiser hat dem Intendanten von Hülsen wiederholt seine Anerkennung über die in allen Theilen gelungene gestrige Festvorftellung auSgedrückt und den könig- ltchenOpernsänger Julius Müller zum köntglichenKammer* sänger ernannt. Nach dem Theater fand im königlichen Schlöffe eine Abendunterhaltung statt, bei welcher Capellmetster Schlar musikalische und Conrad Dreher humoristische Vorträge hielten. Heute Vormittag unternahm der Kaiser eine Spazier­fahrt tu die Waldungen. Um 1 Uhr fand Frühstückstafel im königlichen Schlöffe statt. Um x/s 6 Uhr folgt der Kaiser einer Einladung zum Diner beim Jndentanten von Hülsen und besucht hierauf die FestvorftellungDeborah". Abend» 11 Uhr erfolgt die Abreise nach Schloß Primkenau.

Pest, 12. Mat. Die Eioberufer des gestrigen Meetings für das allgemeine Wahlrecht haben gegen die Polizei die Strafanzeige wegen Mißbrauch» der Amtsgewalt gestellt. Die Polizei erklärt in einem Comunique, daß sie nur auS Nothwehr von der Waffe Gebrauch gemacht habe.

Rotterdam, 12. Mai. Der hier au-gebrochene Ausstand der Getreide SuSlader hat bereits große Dimensionen ange­nommen. Die Auslader, welche noch nicht strtken, arbeiten unter dem Schutz der Polizei. Der Bürgermeister hat eine Proclamatiou erlaffeu, wonach Ansammlungen von mehr als fünf Personen in den Straßen verboten werden. Der Aus­stand ist einer Lohnverminderung zuzuschreiben.

Berlin, 13. Mai. Ein hiesige» Blatt brachte die Nach­richt, der ReichSbankpräfidevt Koch habe in letzter Zett noch seinen Einfluß aufgeboten, um die übertriebenen und gehässigen Verschärfungen de» Börsengesetzes zu hintertreiben. Er soll die Absicht ausgesprochen haben, dem Kaiser in der Sache Vortrag halten zu wollen, um den Monarchen über die Ge­fährlichkeit einzelner Bestimmungen im Börsengesetz aufzu­klären. Diese Nachricht ist, wie dieNordd. Allgem. Ztg." auS sicherer Quelle erfährt, vollständig unbegründet.

Berlin, 13. Mai. Zu einem parlamentarischen Abend hatte für gestern der Kriegsminister Einladungen ergehen laffen, welcher zahlreiche Angehörige aller Fractionen deS Reichstages gefolgt waren. Auch mehrere Herren vom Staatsministerium und höhere Offiziere vom Kriegsministerium waren zugegen.

Leipzig, 13. Mat. Wie daSTageblatt" erfährt, wurde in Freiburg (Baden) der Buchbinder Jacobi verhaftet und Untersuchung wegen Hochverraths und MajeftätS- beleidigung gegen ihn eingeleitet. Die Verhaftung hängt zusammen mit den Haussuchungen wegen der anarchistischen Umtriebe.

Wien, 13. Mai. Dr. Lueger erstattete gestern Abend in einer Versammlung der antisemitischen Partei Bericht über seine Audienz beim Kaiser und seine Verzichtleistung auf den Vürgermeifterposten. Der Kaiser habe ihn zum Verzicht aufgefordert, da der Kaiser in Rücksicht auf die Staats- interessen seine Wahl nicht bestätigen könne.

Wien, 13. Mai. DaS Befinden deS Erzherzogs Carl Ludwig hat sich verschlimmert.

Rom, 13. Mai. Die Blätter veröffentlichen ein Schreiben Bamtieris, worin dieser die ganze Schuld am Angriff auf Abba-Carima auf die zum KriegSrath versammelten Generäle wirft, die ihn zum LoSschlagen geradezu gezwungen haben.

CocoUs rrnd

Gießen, den 13. Mai.

** Kirchliche Dieustnachrichteu. Ernannt wurden: Pfarr- amtScandidat Scherf zu Darmstadt zum Pfarrassistenten in Hirschhorn, Dec. Erbach- PfarramtScandidat Prätorius zu Gießen zum Pfarrverwalter in Ruppertsburg, Dec. Schotten- PfarramlScandidat Göbel zu WormS zum Pfarr­verwalter in Pfisfltghetm, Dec. WormS- PfarramtScandidat Landmann in Düdelsheim, Dec. Büdingen, zum Pfarr- asfistenten daselbst- Julius Georg Holl zu Niederursel (Re­gierungsbezirk Wiesbaden) zum Pfarrassistenten in Stock­hausen, Dec. Lauterbach- PfarramtScandidat Kunkel zu Darmstadt zum Pfarrassistenten in Darmstadt- Pfarrverwalter Heußel zu Sickenhofen zum Pfarrverwalter in Brauer- schwend, Dec. Al-feld- Pfarrasfistent LampaS zu Vilbel zum HtlfSgeistlichen für die Pfarrei Bensheim (Heppenheim- Lorsch), Dec. Zwingenberg- PfarramtScandidat Egelhoff zu Rodheim a. d. B. zum Pfarrassistenten in Vilbel, Dec. Friedberg- Pfarrvicar für Büttelborn Stotz zu Groß Gerau zum Pfarrverwalter für Büttelborn, Dec. Groß-Gerau.

** Ein großes Trauergefolge begleitete gestern Nachmittag die sterbliche Hülle des Universität». Musikdirektors Felchner zur letzten Ruhestätte. Herr Musikdirector Krauße hatte es sich mit feiner Capelle als besondere Ehre auSgebeten, dem Sarge seines entschlafenen Collegen voranschreiten zu dürfen. Unter den Leidtragenden bemerkten wir die Lehr­körper der Universität, an besten Spitze Herrn Rector Dr. Behaghel, die Lehrerkollegien des Gymnasiums, der Real­schule und des Realgymnasium-, geführ: von den resp. Schul­leitern Geheimrath Schiller und Director Rausch, die Mitglieder des Kronbauer'schen Quartett-, die Herren vom Akademischen Gesangverein, je ein Vorstandsmitglied dieser Vereine fungirte als Pfarrbegleiter. Der Sarg des Ent­schlafenen war förmlich unter Blumenspenden gebettet, die kostbare Widmungen trugen. Herr Pfarrer Dr. Naumann hielt auf dem Friedhof die Trauerrede, worin er den Tobten als Mensch, Freund und Künstler schilderte. Im Namen de» Lehrkörpers der Universität legte Herr Rector Prosestor Dr. Behaghel einen Kranz nieder, ein gleiches geschah NamenS de» Concertvereins, deS Akademischen Gesangvereins und des Kronbauer'schenQuartettS durch den Geheimen HofrathProfestor O n ck e n. Die beiden Herren Directoren Prosestor Schiller und Dr. Rausch legten ebenfalls Namens der Lehrerkollegien ihrer Anstalten Kränze mit prachtvollen Schleifen an der Gruft nieder. Der Kronbauer sche Quartetlverein gestaltete die Trauerfeier durch Gesang zu einer weihevollen, während die Krauße iche Capelle durch Trauermusik den ernsten Act ein­leitete und abschloß.

** Die Diplome und Medaillen der Weltanßstellnng zu Chicago gingen den hiesigen Ausstellern heute zu. Die Zeichnung und der Druck der Diplome find in gleichem Maße künstlerisch auSgesührt, wie die Prägung der Medaille. Letztere ist aus Bronze und hat ungefähr einen Durchmesser von 7*/z Zentimeter und wiegt ein halbe» Pfund. Da» der Brühl'schen Universität».Drucker ei hier ertheilte Diplom nebst Medaille ist auf der Expedition d. Bl. zur Ansicht ausgestellt.

** boncettverlegNNg. DaS für nächsten Dienstag zum Besten des Kriegerdenkmals in Aussicht genommene Concert,

in welchem die Königliche Kammersängerin . Ä Wittich sowie Herr Musikdirektor Krauße Capelle ihre Mitwirkung gütigst zugesagt batten Li getretener Umstände halber verschoben werden voraussichtlich in den allerersten Tagen de» ^ani u -

Am heutigen Himmelfahrttage werden die * der OmsibuS-Gesellschaft von Nachanna-, ab, so lange Bedarf, fortwährend von und nach de» s* 3 berger Wald zum gewohnten Fahrpreise von 20 Pf»

OmnibuSfahtleu-AeNderung. Wie man ubi\-. gebender Seite mittheilt, hat der Vorstand der Ci *2 Gesellschaft den an ihn gerichteten Wünschen in den Fahrten nach dem Schiffcnberger Wald eine g/!'*0 eintreten laffen, indem die Abfahrt etwa» später gele,-^ An Soun- und Wochentagen geht der erste tBageu^^ 3 Uhr Nachmittags ab und je nach Bedarf »lU n Minuten ein weiterer Wagen. An Sonn- und wird außerdem Nachmittags der Betrieb in der geschränkt und zwar fallen die fahrplanmäßio^ > Nr. 31, 32, 33, 34 und 37, 38, 39, 40, 41 a JT*

Aufruf au die Feldzugtheiluehmer der 8. kl? des 1. Großh. Hess. Zuf. (Leibgardel-Regimenu * 1870/71. Von mehreren Kameraden geuaumn wurde gelegentlich deS Feste» am 18. August Wunsch geäußert, jetzt, nach 25 Jahren, noch Zusammenkunft der damaligen Thetlnehmer in bringen. Obschon nicht verkannt wird, daß die» tun ^2 Aufgabe ist, indem in einem so langen Zeitraum bqa Veränderungen vorgekommen fein dürften, so iCi*^ Z die in Darmstadt lebenden Feldzugtheilnehmer bicit ftu* heit benutzen, um die Anregung hierzu zu gebtr. 1 Zusammenkunft soll im Lause diese» Sommers m stadt stattfinden. Es werden deßhalb alle noch Kameraden der 8. Compagnie gedachten Regiment- ni* 4 Einverständniß mit obigem Vorschlag durch eine Z-i-s a Kamerad Wilh. Roth, Spenglermetster, Darmstadt kn-m oder Kamerad Ludwig Lanz, Bürgermeister tn btS längstens Ende Mat auSdrückea zu wollen. Liüi» genügende Zahl Thetlnehmer zu Stande kommen, >c; * weitere Mittheilungen über Zeit u. s. w. ergehen. finden diese Zeilen eine freudige Aufnahme und^rs, etwa auszuwendenden Kosten jedenfalls in keinem 6c*.:3 zur Freude des Wiedersehens stehen.

* Lang Gon», 12. Mai. Kommenden zwei:» feiertag werden gleichzeitig drei Geschw ister dn^» de» JohS. Müller 35. co n firmirt- ein gteti 5« Fall. Von seiner Kgl. Hoheit dem Großherzog -.ur r. drei Confirmanden ein Geschenk überwiesen.

Darmstadt, 12. Mai. Dr. Friedrich Bock io 8ct Directorialasfistent bei den königl. preußischen Mr zum MuseumS-Jnspector hier ernannt.

Mainz, 12. Mai. Der Kreistag de» Rrtütl 5 j wählte heute den Bürgermeister Löffelholz con Sntl. ir Bürgermeister Eckert von Kleinwinterheim, die Statorr:;-: 1; Bömper, Dr. Otto Gastcl und Eugen Haffner, i»;t ; r Ferdinand von Löhr zu Abgeordneten des Pnoni^iZ der Provinz Rheinheffen. Die KreiStag-mitgluin Cto bürgermcifter Dr. Gaßner und die Rechtsanwälte Dr r.m und Dr. Görz wurden zu Mitgliedern de» Kret-antitch deS Kreises Mainz gewählt.

Die deutsche Berichterstattung im Kriege 187",7!

man aller der verschiedenen Persönlichkeiten, »tiit -r zuge 1870/71 theilgenommen haben, gedacht Hai, ü d auch an der Zeit, jener Männer noch zu gedto.'-' - ' freiwillig die Gefahren und Strapazen de- fcügH Ab­nahmen, um den in der Heirnath zurückgeblirkm?. ; leuten ein treues und wahrhafte» Btld von dem RjV 1 entwickeln. Niemals vorher hat eine gleiche gt» ausführliche und bis in alle Einzelheiten genaue in irgend einem Feldzuge stattgefunden, wie tn s1-"1 Nationalkriege von 1870/71. Auch andere Nationen an derselben Theil, namentlich Amerikaner und Von den letzteren zeichneten sich besonder- die Beuchtetßsr der Time» und der Daily News aus, die mit aUtm ausgerüstet waren und über große Geldmittel tn^ig Sie haben sogar auch ein Opfer gebracht, denn tu U Pernberton ist in Ausübung seines Berufes oll Benlnir? bet Sedan gefallen. Wenn auch dies Schicksal beui'-t richterstatter nicht ereilt hat, dieselben auch nich: Engländern an Reichhaltigkeit der Mittel wetteifern D« so waren sie ihnen doch an Treue und Zuverlälst-kru legen und vermieden jenes Haschen nach ©tofat'on, die Engländer nur zu oft huldigten. Ost genug auch die deutschen Berichterstatter dem Feuer M F* und seinen Kugeln au-gesetzt. Zwei derselben, Kayßler und Dt. Theoder Fontane, geriethen sogar liche Gefangenschaft und hatten die Hnntljmltdittit gründlich durchzukosten. Mancher, der al» Beriet*" dem deutschen Heere folgte, ist bereit- oetiititbti:, allem Dr. Gustav Freytag, der im Hauptquartier del< Kronprinzen den Feldzug mitmachte und besonder- rcn;9* L ausgezeichnet wurde, auch baß eiserne Kreuz Einer ganz besonderen Gunst de» Kronprinzen er auch Profeffor Ludwig Pietsch, der im Gefolge j Herrn den Schlachten bei Wörth und Sedan devm^^s namentlich auch in Versailles stets in seiner Bez ei - $ Alle deutschen Berichterstatter erfreuten sich i°®° niederen al» hohen Offizieren der größten öuv®1 z. r und Anerkennung, weil sie von dem ihnen ge e - treuen einen fo ausgezeichneten und patriotischen * ten. Im Ganzen leben noch heute 13 deutsche v" - ,

soviel wir wiffen, von denen der größte Tl.e' hochintereffante Specialwerke über den Krieg 1 f * , welche stets als beste und vorzüglichste Quellen

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