Ausgabe 
14.3.1896 Erstes Blatt
 
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1896

Samstag deu 14. März

Erstes Blatt

r. 63

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W 2 Mark 20 Pfg. mit

Amts- und Anzeigcblatt füv den Kreis Gietzen.

Hratisöeitage: Hießener JamitienöMter

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All- «nnoncen-lgureaux btt In- und Lu-landr- nehme« Anzeigen für denGießener Anzeiger" entgegen.

Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» lohenden Tag erscheinenden Nummer bi- vorm. 10 Uhr.

Deutsche» Reich.

Berlin, 12. März. Hebet die bevorstehende SüdlandS- reise Kaiser Wilhelms ist in der Oeffevtlichkett noch Bonner nichts Genaueres bekannt. ES verlautet nur, daß

Sitzung der Stadtverordneten

am 12. März 1896.

Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Wolff, Georgi und Grüneberg von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, Faber, Flett, Dr. Gaffky, Dr. Gutfleisch, Habenicht, Haubach, Heichelheim, Helfrich, Heyligenstaedt, Kirch, LooS, Löber, Orbtg, Dr. Ploch, Petri, Dr. Schäfer, Scheel, Schiele, Schmoll, Dr. Thaer, Bogt und Wallenfels.

Bor Eintritt in die Tagesordnung machte Herr Ober­bürgermeister Gnauth Mittheilung von einer Verfügung Großh. Ministeriums. Nach Art. 88 der Städteordnung hat die Prüfung der DerwaltungSrechnung in Abwesenheit de» Bürgermeisters ftattzufinden; die Stadtverordneten-Bersamm- lung in Mainz hat es s. Z. für erwünscht erachtet, und die Stadtverordnetenversammlung zu Gießen hat sich, obwohl hier das Bedürfniß nicht so lebhaft empfunden worden, dem Wunsche angeschlossen, daß der Bürgermeister oder Bei­geordnete anwesend ist, um allenfalls nöthige Auskunft ertheilen zu können. Großh. Ministerium hat erklärt, daß es kein Bedenken gegen Gewährung dieses Wunsche» habe, eS halte aber die Sache nicht für so dringlich, um auf dem Wege der Gesetzgebung den betr. Artikel abzuändern, es werde sich eventl. später Gelegenheit dazu finden.

Dem Gesuch de» Herrn Julius Wellhäfer um pachtweise Ueberlaffuvg eines Holzlagerplatzes an der Stadt­bach in Nähe der Marktlauben soll keine Folge gegeben werden, da bezeichneter Platz demnächst von der Stadt selbst in Benutzung genommen wird.

Das Gesuch des Herrn Gg. Brömer um Erlaudottz zur Errichtung einer Backsteinbrennerei am Riegelpfad wird

Lringerlohn.

Durch die Post bezog« 2 Mark 50 PH.

Rebaction, Expcditio» und Druckerei:

Kchatstrahe Zlr.l.

Fernsprecher 51.

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Harburg ersetzt worden.

Berlin, 12. März. Wie au» Würzburg gemeldet wird, wurde dem Professor Röntgen vom Priuzregenten von Bayern der adlige Kronenorden verliehen.

Berlin, 12. März. Graf GoluchowSky hatte heute Bormittag mit dem Reichskanzler und dem Staatssecretär Marschall eine längere Unterredung. Nachmittags beabfichtigt Graf GoluchowSky da» RetchStagsgebäude zu besuchen. Später wird er von der Kaiserin Friedrich empfangen. Abends wird er einer Einladung de» Reichskanzlers zum Diner entsprechen.

Berlin, 12. März. Heute Nachmittag kurz nach 3 Uhr erschien der österreichische Minister deS Aeußeren, Graf GoluchowSky, im Reichstage, wo er vom Staatssecretär Dr. Bötticher empfangen und durch die Räume deS Haufe» geleitet wurde. Ja seiner Begleitung befand sich sein Gabt*

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Der Y-letzener Aazeiger rvicheinl täglich, mit Ausnahme de- Montag-.

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Keneral-Mnzeiger.

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Wolfi» telegraphische» Correspondenz-Bureau.

Rom, 12. März. DieAgenzia Stefani" meldet au» Massaua: DaS Heer deS Negu», welches langsam vorrückt, steht noch bei Entischio. Majar Salsa reiste am 9. d. Mt». nach dem Lager des NeguS ab. Die Verbindung mit Kaffala ist nicht unterbrochen. OSman Digma steht bei Gulufit. Fortwährend kehren Ueverlebenöe aus der Schlacht von Adua zurück: fie find meisten» verwundet.

Loudon, 12. März. DieTimes" meldet au6 Kairo vom 11. dS.: Zwei große Schaaren von Derwischen, die eine unter OSman Digma, rücken gegen Kaffala vor. DaS Unterliegen der Garnison von Kaffala würde die mahdisttsche Bewegung an der ganzen Grenze deS Sudan neu beleben.

Dsp-sch« bi» ÖBtmt rterett*.

Berlin, 12.März. Die Budget-Commission deS Reichstages erledigte in der heutigen Sitzung den Marine-Etat. Nach einer ausführlichen Rede deS Staats- secretärS Hollmann, in der er die gemachten Aufwendungen al» dringend nothwendig zu Gunsten de» Auslandsdienstes bezeichnete, wurden bewilligt: Für den Betrieb der Flotte rund 14/4 Million, zur Instandhaltung der außer Dienst befindlichen Schiffe 7J/2 Million, zur Instandhaltung der in Dienst befindlichen Schiffe 4^ Million.

Berlin, 12. März. Die Reichstags.Commission zur Vorberathung der Zuckersteuer-Vorlage berteth heute den § 70, betreffend die Export-Prämie. Von einem Theil I des CentrumS wurde eine Herabsetzung der Prämie auf 1 85 Mk., bezw. 2,70 Mk., bezw. 2,20 Mk. beantragt, wa» von dem Vertreter der Regierung und den Freunden der Vorlage lebhaft bekämpft wurde. Zu einer Abstimmung kam eS noch nicht. Für die morgige Sitzung soll die Regierung einen Voranschlag über den Finanz-Effect der gemachten Bor*

I läge machen.vdi

Berlin, 12. März. DaS Abgeordnetenhaus er­ledigte heute unbedeutende Etat-Artikel. Morgen Interpellation Ring (cons.), betreffend Maßregeln gegen die Einschleppung I von Viehseuchen.

Berlin, 12. März. Infolge des gestrigen FractionS- beschluffe» der Reichspartei find die Abgeordneten Freiherr v. Güllingen und Graf Bernstorff auß der Commission für das bürgerliche Gesetzbuch auSgeschieden und seitens der Fraction durch die Abgeordneten Pauli und Müller*

netSsecretär und der österreichische Botschafter. Graf Golu­chowSky verweilte kurze Zeit tu der Hofloge, wo mehrere Abgeordnete, darunter Freiherr v. Manteuffel und Prinz Schönaich.Carolarh, ihn begrüßten.

Königsberg. 12. März. Im Pregel gerieth der Dampfer Samland" auf Grund.

Frankfurt a. M.« 12. März. DieFranks. Ztg/ meldet an« Rom: Heute Nachmittag sand ein Ministerrath tatt. ES heißt, die Regierung werde einen Credtt von 160 Millionen verlangen, da da» vorige Cabinet bis jetzt außer den im December bewilligten 20 Millionen noch 100 Millionen für Afrika auSgegeben hat.

Leipzig, 12. März. Angeblich in einem Anfälle von Geistesstörung erschoß sich heute der 53 Jahre alte Schul­director Dr. Wolff. .

Budapest, 12. März. DaS Dorf Dekarocz im Liptauer Comitat ist gestern ein Raub der Flammen geworden. 50 Gehöfte wurden gänzlich zerstört. Die Be­wohner camptreu im Freien.

Loudon, 12. März. Einer Wiener Meldung des Standard" zufolge" wird Kaiser Franz Joseph, nach seiner Unterredung mit der Königin Victoria, wahrscheinlich bei England und Deutschland dahin zu wirken suchen, daß die früheren freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Mächten wieder voll hergestellt werden.

London, 12. März. DieMorningpost" schlagt der englischen Regierung zweck» wirksamer Vertheidigung seiner Interessen und zwecks Verhinderung einer weiteren Ausdehnung Rußlands in Asien vor, ein Bündntß mit China und Japan adzuschlteßen.

Pari», 12. März. Wie in hiesigen politischen Kreisen verlautet, liegen sichere Anzeichen dasür vor, daß der Kaiser von Oesterreich bei seiner Zusammenkunst mit der Königin von England alle» aufbieten wird, damit England dem Dreibünde sich in irgend einer Form anschließe.

Pari», 12. März.Autoritv" bespricht die Reise des Präsidenten Faure nach dem Süden Frankreich» und meint, der Präsident habe sich bet allen ehrlichen Menschen eine moralische Dernrtheilung zugezogen, da er sich für die Pro- paganda subversiver Ideen hergegeben habe. Ec sei ja von den Opportunisten der Kammer gewählt worden, welche in ihm einen Feind der Revolutionäre zu finden hofften. Und bann noch habe er zweihundert Senatoren, die ihn gewählt haben, in seiner Gegenwart beschimpfen lasten. Faure sei eine Beute der Soclalisten geworden und werde bald mit denselben fallen. mxi

Bukarest, 12. März. Nachts 1 Uhr 10 Min. wurden hier sowohl wie auch In Jassy zwei heftige Erdstöße wahrgeoommen.

Rio de Janeiro, 12. März. Auf dem ttallenischen Krieg»- schiffeLombardin" sollen bereit» 147 Mann von der Be­satzung am gelben Fieber gestorben sein.

Deutscher Reichstag.

68. Plenarsitzung. DouverStag, den 12. Marz 1896.

Auf der Tagesordnung steht der Antrag Förster, Metzner, tetr, »u'hebung des JmpfgesetzeS von 1874, in Lerbtndung mit dem I fist gleichlautenden Antrag Blos u. Gen. _ .

Abg. Förster (Ant.) führt zu Gunsten deS Anträge» aus, der Impfzwang komme einem GewissrnSzwange vieler Eltern gegenüber gleich. DaS Gutachten de» ReichSgesundheitSamt» von 1874 weise I imir zur Rechtfertigung des Impfzwanges auf vier Momente hin . Abnahme der Sterblichkeit an den Pocken - hier werde aber wohl ba6 post hoc und propter hoc verwechfelt ferner auf den zunehmenden Schutz, den die Impfung gegen Pockenerkrankungen gewähre, und tuf den steigenden günstigen Einfluß der Revaccination, dann aber namentlich darauf, daß keine verbürgte Thatfache den nachtheiligen Sir. stutz der Impfung beweise. Diese letztere Behauptung sei aber leitdem durch unendlich viele Thatsachen widerlegt, wordem Das Jmpfgesetz stelle sich danach als ein Mißgriff bedenklichster Art bar. Au» in der Schweiz sei die Aufhebung de» Impfzwangs unter dem Druck der östentlichen Meinung bereits in 15 Cantonen erfolgt. Iht der Statistik sei, insoweit sie flch aus Frankreich beziehe, ein bedenkliches Spiel getrieben worden. Auf die günstigen Statistiken Lbir die Erfolge des Impfzwanges fei überhast kein Gewicht zu legen, da fie nicht genau geführt würd-n. Im Belieben der Jmpf- Srite liege es überdies, ob ste die Krankheiten, die nach der Impfung eintreten, in Zusammenhang mit dieser bringen wollen oder nicht, (tae genaue Statistik würde darüber keinen Zweifel lassen, daß die Jmpfschädigungen weit zahlreicher seien, als die Anhänger deS Jrnps- ,'iing^S glauben._ g (®oc.) «IS Mitantragsteller des Antrages «los diesen befürwortend, glaubt, daß kaum jemals ein Gesetz, fo großem Widerspruch begegnet sei, wie gerade da» Jmpsgesetz. Gleich «ich 1874 hätten die Petitionen gegen das Gesetz begonnen und seitdem .«lebt nachgelassen. Besonders fcdarf zu verurtheilen seien die G ra m wegen unterlassener Impfung, die Einsperrungen im Falle Un in- jie>barkeit der Geldstrafen; derartige Bestrafungen nähmen jetzt überhand. Diese Handhabung des Gesetzes sei überdies eine unrecht- mötztge, insofern wegen wiederholter Weigerung der Eltern, ihre Huber impfen zu lassen, immer neue Strafen verhängt würben. Als daS Gesetz beschlossen wurde, habe vielmehr die Ansicht und die Absicht bestanden, daß man sich mit relativ kleiner Geldstrafe von der Impfung loSkausen könne. (Während dieser Rede erschien in der tzaiserloge, in Begleitung des Staatssecretär ° Bötticher und de« »sterreichtichen Botschafters Szoegymi der österreichische Minister deS Auswärtigen Graf GoluchowSki auf kurze Seit. Derselbe fand übrigens ein fast leeres HauS, ba den heutigen Verhandlungen nur (tot 40 bis 50 Abgeordnete beiwohnten.) Redner geht weiterhin ebenfalls, wie schon der erste Antragsteller, auf die vielen Jmps- Mdigungm ein, welche thatfächlich beobachtet und nicht abzuleugnen

* kn sibfl. Dr. Kruse (netl.): Die neueste Denkschrift des Reichs- I gefundheitsamtS zu Gunsten der ZwangSimpfung sei so überzeugend I unb dabei so unparteiisch abgesaßt, daß kaum zu verstehen sei, daß I nicht bereits die meisten Unterzeichner dieser Anträge ihre Unterschrift itirückgezogen haben. Im Gegensätze zu Förster und Reißhaus seien I Ißt wirklichen Sachverständigen (Redner ist selbst Arzt) davon uber- icagt, daß eine Impfung thatfächlich auf Jahre b naus Schutz gegen Bocken biete. Es gebe sicher nicht zehn Aerzte, die ohne solche feste imb gewissenhafte Ueberzeugung fA die Impfung eintreten würden.

Abg Dr. Langerhans (frs. Vp.) dankt demReichsgesundheits- nnte in warmen Worten für den außerordentlichen Fleiß unb ble schwere Arbeit, bie es in ber Jmpffrage ausgewendet habe. Allen Klagen, bie in der Bevölkerung laut würden, ist bas Reichs- aeiundheitSamt nachgegangen und hat bis auf den Grund zu er- orschen gesucht, wie trotz der Impfung noch immer Pockenelkrankungu, Vorkommen können. Wir Aerzte haben von der Impfung gar nichts. Sie ist ein schweres Geschäft unb stört unS in unserem Berufe ganz außerordentlich. Aber der Nutzen ber Impfung steht über | iel<mlibaelDelobenber8 (Welse) empfiehlt einige Abänderungen her Jmpfoorschriften; insbesondere sollen nicht so viel Kinder auf einmal von einem Arzte geimpft werden.

Staatssecretär v. Bötticher: Der vom Vorredner vorge- jchlaaene Weg durfte auch nach meiner Meinung Jmpfschädigungen Vorbeugen. Die verbündeten Regierungen dürften eS ablehnen, den vorliegenden Anträgen zu entsprechen. Die Statistik des ReichS- aefundheitsamts beruht auf amtlichen Erfahrungen^ Die lebende Generation kennt gar nicht das Elend, welche« früher bur» bit Pockenerkrankungen über dasLand gebracht würben. Wenn wirklich jmpfschädigungen verkommen, so hat doch ber Staat die Pflicht, iber das Wohl des Einzelnen daS der Gesammtheitju stellen. Aber natürlich wird der Staat auch alles thun, um Jmpfschädigungen nf verhüten. Es wird alles geschehen, damit überall unverfälschte Lymphe zur Anwendung kommt. Die raße der unentgeltlichen Abgabe von Lymphe an die Aerzte soll erwogen weiden. In Hessen geschieht dieS schon. Wir werden alles thun, um der Unzufriedenheit ?u begegnen. So sollen die Kinder künftig nur «uf e nem flrmc smb zwar dem linken geimpft werden. Man möge nicht verMen, wie groß die Unzufriedenheit sein wurde, wenn wir di- Impfung nicht hätten. Wer wird es Angesichts der Tabellen der Denkschrift -crantwortm wollen, diese Schutzwehr wieder aufzuheben und das frühere Elend von Neuem heraufzubeschworen'. (Beifall).

Nachdem noch Abgg. Reißhaus, Dr. Förster undSchmidt- Franksurt für Aushebung beS Impfzwanges gesprochen Hatten, »urbc bie Verweisung bet Anträge an eine Commission abgelehnt, so baß biefelben bemnächst birect zur zweiten Lesung an bas Plenum kommen.

Morgen: Colonialetat.

der hohe Herr am 23. März von Berlin birect nach Neapel abreisen werbe, wohin auch bieHohenzollern" beorbert worben sei. Wie e» weiter heißt, würbe bie Kaiserin mit ben ältesten prinzlichen Söhnen ihren erlauchten Gemahl begleiten unb sei ein Zusammentreffen ber kaiserlichen Herr­schaften mit bem Prinzen unb ber Prinzessin Heinrich von Preußen in Rom währenb be» OstersesteS beabfichtigt.

Frühlingsanfang unb hiermit die herkömmliche parlamentarische Osterpause ist nicht mehr fern, aber noch stecken Reichstag wie preußische» Abgeorbnetenhau» tief, tief in ihren Geschäften. In ber preußischen Volks­vertretung haspelt sich bie Spezialderathung beS Etat» schon seit Wochen mühsam unb breit auSgesponnen fort, ohne baß sich boch ber Zeitpunkt ihres Abschlusses bestimmt beurtheilen ließe. Auch im Reichstage will eS mit ben Arbeiten nicht besonbers flott vorwärts gehen, so gebrauchte er z. B. allein für bie zweite Lesung ber Gewerbeordnungs-Novelle fünf volle Sitzungen, wa» freilich in Hinblick auf die Art der parlamentarischen Behandlung dieses BerathungSstoffeS schließ- lich erklärlich erscheint. Von jetzt ab soll wieder die Spezial- berathung beß Etats ben Vorrang gegenüber ben laufenben anderen Geschäften deS Reichstages haben, so daß vielleicht doch noch die Fertigstellung deS ReichShauShaltSetatS bis zum Beginn der palamentarischen Osterferien erfolgt.

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