Ausgabe 
13.12.1896 Viertes Blatt
 
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werden den täglichen Eislauf als eine unbezahlbare Wintercur schätzen lernen.

Sagt man zu einem Kinde, besonders wenn es Anlage zum Stubenfitzen hat, e» soll doch ein wenig hinaus in die frische Luft gehen, so wird mau oft die Antwort erhalten: WaS soll ich denn draußen machen?" Es liegt eben in der Natur der Jugend der gesunde Trieb, fich immer spielend zu beschäftigen. Diesen möge man ja nicht unterdrücken, sondern suche ihn vielmehr zu sördern. Daher gehören zu den hygienisch nützlichen Geschenken, mit denen die Kinder draußen tüchtig herumtummeln können, besonder- alle Arten von Bällen, wie Fangball, Schlagball, Federball, Faustball und Fußball- die letzten beiden find aber nur für größere Knaben geeignet, da kleinere fich dabei überanstrengen und auch leicht verletzen können. Aber man laste die Kinder nie tu der Stube Ball spielen, denn der dabei, namentlich von den Teppichen, auf- gewirbelte trockene Z'mmerstaub ist für die Spielenden und die Zuschauer sehr schädlich. Als Geschenke für Mädchen zur Anregung von gesunder Bewegung sind außerdem ge­eignet : Sprtngschnur und Springreifen, für die größere Jugend sowie für Erwachsene das Croquette.

Das Wetter ladet aber gerade im Winter oft keines­wegs zum Spielen im Freien ein- auch steht der groß­städtischen Jugend für gewöhnlich nur die Straße als Tummel- platz zur Verfügung, höchstens können fie an freien Nach­mittagen einen entfernteren Spielplatz aufsuchen. Da heißt es denn, sich in der Häuslichkeit die nöthige Bewegung der- schaffen und die Muskeln stärken, damit der Körper nicht verkümmert gegenüber der einseitigen Schulausbildung des Geistes. Die hygienischen Bestrebungen der neueren Zeit haben nun mancherlei Geräthe und Apparate hervorgebracht, welche zur Kräftigung und Gesundung des Körpers sehr ge­eignet sind und sich als äußerst nützliche Weihnachtsgeschenke darstellen. Zu den ältesten Instrumenten dieser Art gehören die Hanteln. Sie werden Kindern und Erwachsenen stet- Nutzen bringen. Denn auch für die Gesundheit der Er­wachsenen ist körperliche Thätigkeit sehr zuträglich, zumal für Beamte, Kaufleute, Schriftsteller und alle Stubensitzer, da sie das Blut in schnellere Ctrculation versetzt, den Stoffwechsel befördert, Appetit anregt und die Nervosität vertreibt. Daher, ihr liebenden Gattinnen, schenkt euern übellaunigen, hypo­chondrischen, nervösen Eheherren Bewegungsapparate, z. B. Hanteln. Bei Kindern und schwächlichen Individuen sei man etwa- vorsichtig, damit sie fich nicht überanstrengen und ihrem Körper schaden. Um überhaupt beim Hanteln wirklich hygienisch zu verfahren und den wahren Genuß mannigfacher Abwechselung zu haben, gebe man als Nebengeschenk das aus­gezeichneteHantelbüchlein von Profeffor Dr. Kloß". Als wettere sehr gute Bücher für häusliche Gymnastik, die will­kommen und dabet äußerst nützliche Geschenke für Klein und Groß bilden, empfehle ich: Aerztliche Zimmergymnastik von Dr. Schreber, HauSgymnastik für Gesunde und Kranke von Dr. Angerstein und Sckler. Ein sehr einfacher und nützlicher Apparat ist auch der von Largtadör erfundeneArm- und Bruststärker". Man kann ihn durch An» und Abhängen von Gewichten leicht reguliren, so daß jede Ueberanstrengung gänzlich ausgeschloffeu ist. Für seine Güte sei nur der Um- stand erwähnt, daß der bedeutendste hygienische Practiker, SanitätSrath Dr. Paul Niemeyer, seinem Lobe 5 Seiten in seinenAerztlichen Sprechstunden" widmet. Wo keine Ver- kaufsstklle ist, möge man sich direct an die Fabrik von Georg Engler in Stuttgart wenden.

Was soll nun der Herr Gemahl seiner theuren Gattin schenken? Ist kleiner Nachwuchs da, so empfehle ich fdaS Buch von Dr. Albrecht: Ernährung des Kindes im frühesten Lebensalter. Dies wird die Mutter vor manchen falschen Maßnahmen in der Ernährung der Kleinen bewahren und die Ktndlein vielfach vor Krankheit schützen. Auch das Buch von Dr. Otto Dorublüth:Gesunde Nerven", wird die Haus­frau als Geschenk nicht Übel deuten, enthält eS doch alle Maßregeln und Mittel zur Gesundung der Nerven bei Groß und Klein in überaus klarer Darstellung. Aber ich rathe dem Gatten, das Buch schon bald zu kaufen, damit er selbst eS noch zu eigenem Nutz und Frommen ordentlich durch- studiren kann. Schließlich sei noch ein Werk empfohlen, welches in keiner Familie fehlen sollte, nämlich daS vom Kaisers, deutschen Gesundheitsamt verfaßteGesundheitS- büchlein" (Preis 1 Mark), welches die gejammte Gesundheits­pflege kurz darstellt.

Stets wenn von häuslicher Hygiene die Rede ist, wird auf die hohe Bedeutung einer rationellen Hautpflege hin- gewiesen- und das mit vollem Recht! Wohlhabende Leute haben sich deshalb in ihren Häusern fast immer ein Bade­zimmer eingerichtet. Aber wir armen Miethlinge unter den Menschen, die wir keine eigenen Häuser besitzen, sondern von Wohnung zu Wohnung pilgern und auch vielfach nicht genug Platz zu einem besonderen Badezimmer haben, müffen un­eben ander- behelfen. DaS geht aber auch recht gut. Man laffe sich nur einmal von einer größeren Fabrik für Bade- opparate, z. B. von MooSdors und HochhäuSler in Berlin (Kommandantenstraße), einen Katalog senden, und man wird erstaunt fein über die einfachen und billigen Fabrikate dieser Art. Hat man nur eine ganz kleine Ecke im Schlafzimmer zur Verfügung, so daß nicht einmal eine Badewanne unter­gebracht werden kann, dann kaufe man einen transportabeln Doucheapparat. Die primitivste Art derselben besteht in einem eimerartigen, mit Brause versehenen Blechgefäß, welche- oben an der Wand aufgehängt wird und von dort seinen wohlthuenden Strahl über den Körper ergießt. Solch ein Apparat, den fich Jeder zur Stärkung der Gesundheit ge- statten kann, bildet ein wahrhaft hygienische- Weihnachts­geschenk! Als weitere Gaben zur Unterstützung der Haut­pflege seien empfohlen: Frottirtücher und Frottirhandschuhe, oder wenn eS von weiblicher Hand verfertigt fein soll, grobe gestrickte Waschlappen.

Alten Leuten, für die man sehr schwer etwas Paffendes und Erfreuendes findet, möge man zur Erhaltung der Körper­

kräfte reinen, guten Wein schenken- denn daS Sprüchwort hat Recht, wenn eS sagt: Wein ist die M ich der Alten!

Hiermit wollen wir den hiegieoischen Gabenzettel für Weihnachtsgeschenke beschließen. Möge Jeder seinen Ber- hältniffen gemäß daraus etwas für die Seinen wählen, da­mit in feiner Familie an dem schönen, herrlichen Weihnachts­feste zugleich mit der Freude über die Geschenke auch rechte GesundheitSfreudigkeit und körperliche Frische einziehe und bestehen bleibe fort und fort!

Behandlung der Tuberkulose. Ein für die fernere Behandlung der Tuberkulose wichtiger Bericht liegt jetzt von der Lungenheilstätte am Grabowsee bei Oranienburg vor, wo im Laufe eines halben Jahres, vom 25. April bis 25. October, 222 Lungenkranken hygienisch-diätetische Behänd- luogsweise zu Theil wurde. DaS vorliegende Resultat einer Behandlung von 222 Lungenkranken ist schon deshalb von ganz besonderem Jntereffe, weil eS der erste Versuch mit einer Anstalt in einer Tiefebene ist. Lange Zeit galt eS nämlich als eine abgemachte Sache, daß eine Behandlung der Kranken in Lungenheilstätten nur im Gebirge von Erfolg begleitet sein könne. Endlich erhält der vorliegende Bericht durch den Umstand einen ganz besonderen Werth, daß der Leiter der Anstalt am Grabowsee, Geheimrath Profeffor Dr. Gerhardt, die Sachverständigen Commission, die für diese Heilstätte sich gebildet hat, aus den ersten Berwaltungs- beamten des preußischen Staates fich zusammensetzt. Wir erwähnen neben dem General der Infanterie und Gouverneur des JnvalidenhauseS, Grolman, als dem Vorsitzenden der Cowmisfion, noch die Herren Dr. von Coler, den Generalstabs­arzt der Armee und Chef des Sanitätscorps, den Wirkt. Geheimen Ober-Regierungsrath Dr. Boedicker, den Präsi­denten deS ReichSgefundheitsamtes, Wirklichen Geheimen Ober-Regieruugsrath Dr. Köhler. Bon den 222 zur Behandlung gelangten Lungenkranken find bis jetzt 159 ab­gegangen : 22 als vollständig geheilt, 99 als gebessert und nur 34 als ungebeffert, vier, welche in zu weit fortgeschrit­tenem Stadium in die Anstalt gebracht wurden und die als transportunfähig nicht abgewiefen werden konnten, find ge­storben. Von diesen 222 Kranken waren 22 auf eigene Kosten, 43 auf Kosten der Krankenkaffen, 2 auf Kosten von Privat-Wohlthätern und einer auf Kosten von Stiftungen untergebracht. Ein Kranker hatte Freistelle, der größte Theil der Patienten, nämlich 153, war auf Kosten von Der- ficherungSanstalten untergebracht, ein erfreulicher Umstand, der zeigt, daß unsere Versicherungsanstalten die Wichtigkeit der Lungenheilstätten wohl zu würdigen verstehen. Gehen wir näher auf den Bericht ein, so sehen wir, daß bei sechs Patienten von den 22 als geheilt Entlaffenen eine Gewichts­zunahme des Körper- zu verzeichnen war, die zwischen 1 und 5 Kilogramm schwankte. Bei 12 betrug die Zunahme 5 bis 10 Kilogramm. Diese Zahlen zeigen, welche Bedeutung den Lungenheilstätten in der Behandlung der Tuberkulose zuzu- wtssen ist. Dem Volksheilstätten Verein vom rothen Kreuz, der in anerkenueuswerther Energie binnen wenigen Monaten die Barackenbauten am Grabowsee aufgerichtet hat, gebührt nicht allein daS Verdienst, mit seiner provisorischen Station ein werthvolleS Erfahrung-material geliefert zu haben- er hatte durch Errichtung dieser Heilstätte zugleich einem dringenden Bedürfnisse, da- nach Heilstätten für Lungenkranke besteht, die Wege gebahnt.

* Ersatz des Linolenms. Kaum hat da- Linoleum wegen feiner vorzüglichen Eigenschaft im Baugewerbe festen Fuß gefaßt, da kommt unS schon wieder au- Amerika die Kunde von einer neuen Erfindung, der eS wegen der noch größeren Vorzüge des neuen Stoffe- nicht widerstehen dürfte. Die neue Erfindung betrifft einen Parkett« und Mosaik- boden au- Gummi. Derselbe besteht, wie das Patent- und technische Bureau von Richard LüderS in Görlitz mittheilt, aus Stücken von verschiedenen zusammensetzbaren geometrischen Formen und Farben, deren Kanten mit Ver­zinkungen versehen find, so daß alle Stücke ein feste- Ganze auf irgend einer ebenen oder gewölbten Unterlage bilden. Die Vortheile diese- Fußboden- sind schwere Zerstörbarkeit durch, Wetter, Dämpfung des Schalle- der Tritte, große Dauerhaftigkeit, leichte Reinigung durch Abwaschen, schöne- Aussehen, große Wafferdichtigkeit und Verhinderung deS AuS- gleitens darauf gehender Personen.

* Fliege und Sxpreß-ng. Ein Gelehrter in Amerika hat eS ausgerechnet und wir können ihm nicht widersprechen. EineFliege reist schneller al- der rasendste Zug, der den amerikanschen Continent vom Atlantic bi- zum Pacific durchquert. Ob daS so richtig ist, wiffen wir nicht, denn wir können dem Mann in seinen verzwickten Rech- nungen nicht folgen. Jedenfalls ist es intereffant. Der Gelehrte hat auch heraukgesunden, daß eine Fliege, die New- York zur selben Zeit verläßt, wie derBereinigte Staaten- Sxpreßzug", um zwei Tage eher in San Francisco ist, als der Eilzug. Wer eS nicht glaubt, soll eS dem Amerikaner beweisen I

Auch eine Entschuldigung. Bezeichnend für die Zu- stände im Osten war eine Gerichtsverhandlung, welche am 3. December vor der Strafkammer des Land­gerichts Thorn stattfand. Angeklagt war der Metzger Albert Werner aus Briefen. Er hatte erwiesenermaßen in zahlreichen Fällen in seine Würste vollständig verdorbenes Fleisch hineingehackt. Außerdem war wiederholt schmutzige-, im Keller angesammelteS Waffer zur Würstebereitung ver­wandt worden. Werner, der saft ausschließlich arme polnische Kundschaft hat, entschuldigte fich damit, daß eS nicht schlimm sei, wenn diePollaken" nach dem Gevuffe solcher Würste 14 Tage Leibschmerzen bekämen. DaS Urtheil lautete aus 6 Monate Gefängniß.

Großartig.Mau hat Dir ja so lange nich jesehn, wo kommste denn her?"Direct auS dem Jefängniß- hab mal wieder 'n paar Monate abjeseffen."To, und

wie warS denn im Loch?"Jroßartig, wie'n König bl« ick empfangen worden: als ick de Pforte überschritt, haben fr mir Bros un Salz jereicht!

Das unheimliche Fritzcheu. Fritzchen (zur Tante, die nach einer Kaffee-Einladung in der Küche msthilft und damit beschäftigt ist, die Kuchenbleche abzukratzen):Tante, Taute, heut kriechen wir aber viel Geld!" Tante:Ja, wie so denn, Fr.tzcheu?" Fritzchen:Et, der Papa sagt doch immer: wenn die Tante mal adkratzt, kriegen wir viel Geld.

CUetaiu* uub Arrnst.

Der eteln der Weise«" eröffnet sein soeben aur Sufi» gäbe gelangtes 3. Heft mit einer geholtvollen physiologischen Studie über Träume, an welche eine umfangreiche, sehr instructiv tllustirte Abhandlung deS bekannten Gothaer Gelehrten H. Habenicht über die Theorie der sphärischen Kraterb-cken schließt. Die beiden sollenden Aufsätze: Abstammung und Heimaih deS HauSrindeS und Deutsch­lands Erdöl (letztere- illuftrrrt) behandeln wichtige wirtdfchaftliche Themen in Übersicht! cher und anziehender Weise. ES folgen natur- wiffenschaftlicke Mittheilungen und viele kleinere, durch etliche 2u Ab­bildungen erläuterte Notizen über Eiswagen und KüblungSwagcn, Einrichtung der Trinkhallen, Electrtsche GrsteinSbohrer, AuSgestorbene Riesenvögel und Anderes. Eine hübsch illustrirte Schilderung von Capri (Aus der weiten Welt") beschließt den abwechslungsreichen Inhalt dieses Heftes der beliebten populär-wissenschaftlichen Hald- monatfchrist (A. Har Hebens Verlag, Wien), welche in ihrem neuen (9) Jahrgang wieder mancherlei Fortschritte erkennen laßt. Sie sei daher allen Freunden einer belehrenden Lectüre neuetbinßl bestens empfohlen.

Wir haben unsere Leser schon auf die gegenwärtig im Verlag von C. H. Beck in München im Erscheinen begriffene illustrirte Aus­gabe der berühmtenFrSschweUer Ehrouik" von Pfarrer Karl Klein in Fröschweiter aufmerksam gemacht. DieF-oschweiter Chronik" ist wohl unter allen Büchern, zu denen der 70er Krieg die Deranlaffung gab, daö populärste, weitverbreitetste geworden; soeben erschien die nichtillustiirte Ausgabe in 14. Auflage zum Preis von 2,25 Mk. geh. und 2,80 Mk. gebunden, ein stets willkommenes Weihnachtsgeschenk zumal für die reifere Jugend. Die DerlagS- bandlung Hal aber Recht daran gethan, daß fie von diesem köstlichen Lesebuch nun eine illustrirte Ausgabe veranstaltete, die in 0If6em Quartformat in 14 Lieferungen t 50 Pfg. erscheint. Die Brider stammen aus derselben Hand, die bereits die im gleichen Verlag ci> scheinendenErnsten und heiteren Erinnerungen eines Ordonnanz Offiziers im Feldzug 1870/71 von Hauptmann Tanera" so trefflich illustrirte, und wir können denen zur Fröschweiler Chronik kein besieres Lob zollen, alS wenn wir sagen, daß fie der Illustration von Taneras Ordonnanzoffizier nicht nur ebenbürtig sind, sondern gegenüber der letzteren eher sogar noch einen Fortschritt auiweifen.

Bei der Redaktion eiugegangeue Bücher re.

Katechi-mu- dar '««-Wanderung. lCompaß für Aus­wanderer nach europäischen Ländern, Asien, Afrika, den deutschen Colonien, Australien, Süd- und Centralamerika, Mexico, den Ver­einigten Staaten von Amerika und Kanada. Siederte Auflage, vollständzg neu bearbeitet von Gustav Meinecke. Mit 4 Karlen. In Original-Leinenband 2,50 Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig.

Verkehr, rrnd VottsVirthschaf^

Beim Herauuahe« de- Weihnacht-.Packetverrehr» erscheint eS uns angezetgt, auf vrrfch'edene Punkte hinzuwetfen, deren Beachtung für die «bfeuber vo« «atfcten befände, s wichtig und geeignet ist, das Publikum vor Nachthellen und Unannehm­lichkeiten zu schütze«:

1. Die Verpackung der Packete muß saft und daverhaft sein. Schwache Schachtel«, Cigarreuktste« und dergl. sind zur Beförderung nicht geeignet und werden von der Post nurauf Gefahr des Absenders" zur Beförderung

angenommen.

2. Die Packele müffen mit einer dauerhafte«, deutliche« und dollvL«dige« Aufschrift versehen sein, so daß nöthigenfalls das Packet auch ohne die Begleitadrrffe be­stellt werden kann. ES empfiehlt sich, daß dem Inhalte der Packetsendung ein Zettel beigesügt wird, der die voll­ständige Adreffe enthält.

3. Die Paök-taufschrift muß auf de« Paikete« W niedergeschr-eden oder an denselben so haltbar befestigt sein, daß sie nickt während der Beförderung durch Zufall abgeriffen oder adgestreift werden kann.

4. Sogenannte Fah«eu, welche bei der Versendung von Geflügel, Hasen und sonstigem Wildpret vielfach verwendet werden, müffen auS dauerhafte« Stoff bestehen und gut befestigt lein. Fleeschsendungen und anderen Gegen­ständen in Leivwaudderpaiknug darf die Auffchrifl nicht auf der Umhüllung aufgekirbt sein.

5. «eitere Aufschriften re., die fich auf dem Verp-ckang«- ftoff etwa noch d finden, mflffttt vor der Ablieferung »ost- stündig beseitigt oder unkenntlich gemacht sein. Ganz befonderS aber wird angerathen, die Packete möglichst frühzeitig und nicht etwa in den letzten Tagen vor dem Fette abzuseude«, weil bei der in diesen Tagen, wie allbekannt, ftaNfindenden Maffmauflieferung einerseits leicht Verzögerungen eintreten können, andererseits Packete, die nicht ganz dauerhaft verpackt sind, leicht Beschädigungen durch andere schwere Packete ausgesetzt sind.

Seife mit der

eleganten, farbenschönen

sentabel wie praktisch.nützlich undwillkommen ist. Trotz der

Es giebt wohl kaum ein lustigeres Spiel als daS Spiel SchuappE. Die Spannung und Fröhlichkeit der Theiln hmer ist groß, btc Heiterkeit wird oft unbändig, allerdings geht eS dabei manchmal auch recht bunt und laut her, aber daS ist in Gesell- schäften, die sich amüfiren, kein Fehler. Da man bei diesem Spiel sehr aufpassen muß, so müffen fich die Karten durch Zeichnunr und Farbe deutlich von einander unterscheiden. Tie« geschieht am besten bei demSchnapp"-Sptel auS dem Maier'schen Spirloerla« (in Ravensburg), deffen Karten nicht nur sehr hübsch und inter­essant sind, sic zeichnen fich namentlich auch durch Klarheit au« und sind sehr solrd und dauerhaft gefertigt. Wer also ein recht luftige» Spiel für Gesellschaften von Alten und Jungen wünscht, ein Spiel, bei dem eS hoch hergeht, der versehe sich mitSchnapp" und zwar gerade mit dieser praktischen Maier'schen Ausgabe, die in größerer Gesellschaft im großen Kreise gespielt werden kann, weil eben die klaren schönen Karten weithin sichtbar find. In Gießen ist diele» Spiel bei der Ricker'ichen Buchhandlung erhältlich.___________9566

«ule in hoch­eleganten Car- lonS zum Ver­kauf. Wir machen alle

Hausfrauen, Herrschaften, die Damen und ...

Herrenwelt auf diese günst Ge-1 Packung ist der Einkaufspreis legenbeit aufmerksam u betonen, I um keinen Pig erhöh iworven

c» uch für Weihaochte« 1896 daß fich auch die diesjährigen <A kommt in den b'es. Nieder- CartonS ihrer prachtvollen Aus­lagen die allbelirbtc Doering'- stattung und Eleganz wegen al« ' ein Geschenk er­

weisen daS nicht minder reprä«