Iaht, das mit dem LandeSsürstenpaar und den anderen an* ] wesenden Fürstlichkeiten dieselbe vom Balkon des sog. alten PalatS, das gegenwärtig Absteigequartier des russischen Gefolges ist, entgegennabm. liebet 3000 Theiluehmer fahre der Zug, dessen Vorbeimarsch beinahe eine halbe Stunde dauerte und der über ein halbe- Dutzend Musikcapellen sowie Trommler und Pfeifer, welch letztere manchmal einen eigenartigen „Ohrenschmaus" boten, enthielt. Der mehrere hun- dert Mann starke vereinigte Chor, deffen heterogene Elemente Herr Richard Senff trefflich zu gemeinsamem schönsten Zusammenwirken gebracht hatte, sang vier ächt deutsche Lieder in wirkungsvollster Weise. DaS Hoch auf die russischen Majestäten, von der Volksmenge kräftig ausgenommen, brachte der städtische Beigeordnete Herr Köhler in beredten Worten au6; die Kapellen spielten sodann die russische Hymne. DaS russische Kaiserpaar verfehlte nicht, den Veranstaltern der Ovation Anerkennung und Dank auszusprechen. Der mächtige Platz war durch electrische und GaSkörper in wunderbarer Weise erleuchtet. Das nach Tausenden zählende Publikum verharrte tu bester Ordnung, nur gegen Schluß der Veranstaltung kamen einige Scenen vor, die man zum Thetl dem zu raschen Eingreifen der berittenen GlnSdarmeo zu- schreibt, ob mit Recht oder Unrecht, ist hier nicht zu erörtern. Der Festtag hatte durch die glänzende Serenade und die theilweise Illumination der festgescymückten Stadt einen würdigen Abschluß gefunden. Am Samstag Nachmittag hatten das Katserpaar und die anderen Herrschaften eine Spazierfahrt durch den Wildpark unternommen, wobei die Großherzogin den Wagen der Gäste selbst lenkte.
Darmstadt, 12. October. Die gestern zu Ehren des Zarenpaares Im Hosrheater gegebene Festvorstelluug nahm einen glänzenden Verlauf. Schon von 6 Uhr an begann sich das Theater mit einem sehr gewählten Publikum zu füllen. Der erste Rang und die ersten sechs Rethen im Parket waren für geladene Gäste reservtrt. Kurz nach 6V8 Uhr erschienen die hohen Herrschaften in der FÜrften- loge. Die Zarin trug eine mattrosa seidene Robe und hatte das Band des AndreaSordenS angelegt, der Zar erschien in der Uniform des LeibkosakenregimentS. Sein Aussehen war ernster als am Tage vorher. Beim Erscheinen der Herrschaften erhob sich daS Publikum und Herr Hoftheaterdirector Werner brachte ein Hoch auf daS Zarenpaar aus, worauf die russische Nationalhymne gespielt wurde. Nach dem ersten und zweiten Act wurde Cercle abgehalten. — Wie eS heißt, wird daS Kaiserpaar nicht nach Schloß Wolfsgarten übersiedeln.
CoceUs rrrrd provhtjkUef*
Sieben, den 12. October.
•• Zur Reichstagswahl. Am Sonntag den 18. October, Vormittags 11 Uhr, wird Herr Reichstagsabgeordneter Eugen Richter in Steins Saalbau zu den Wählern des Kreises sprechen.
*• Reichstagswahl. Allmälig scheint die Agitation bezüglich der bevorstehenden ReichStagSwahl in Gang zu kommen. So fanden in voriger Woche zwei gut besuchte Versammlungen, welche das freisinnige Wahlcomite einberufeu hatte, statt und zwar am 7. l. MtS. in Langsdorf, dem der- maligen Wohnort des seitherigen ReichStagSabgeordneten Köhler, am 10. l. MtS. in Grün berg. In ersterer Versammlung führte Herr Heinrich Roth XL den Vorsitz, in Grünberg Herr Mühlendefitzer Keil. In beiden Versammlungen entwickelte der Candidat der freisinnigen Volkspartei, Herr Proseffor Stengel, unter lebhaftem Beifall der erschienenen Wähler sein Programm, während Herr Rechtsanwalt Dr. Jung die Programme der Übrigen in Betracht kommenden Candidaten und Parteien kritisch beleuchtete. Am gestrigen Sonntag fanden Nachmittags */,4Uhr in Hungen und Abends 8 Uhr in Li ch Versammlungen statt, in welchen je etwa 150 Wahlberechtigte erschienen waren. In beiden Versammlungen entwickelten Herr Profeflor Stengel und Herr Rechtsanwalt Metz das Programm der freisinnigen Volkspartei, wobei namentlich Letzterer auch die Programme der nationalltberalen, antisemitischen und socialdemokratischen Partei einer kurzen Betrachtung unterzog. In beiden Versammlungen suchte Herr Schmidt von Gießen darzuthun, daß die Wähler, namentlich auch die kleinen Handwerker und kleinen Bauern, gleich den Arbeitern nichts von den bürgerlichen Parteien zu erwarten hätten, sondern daß ihnen nur geholfen werden könne, wenn sie der Socialdemokratie beitreten und socialistisch wählen würden. Die Herren Metz und Stengel wiesen dem gegenüber auf die von dem socialdemokrattschrn Landtags- abgeordneteu Müller in einer Gießener Versammlung gcthane Aeußerung hin, daß dem kleinen Handwerker und dem kleinen Bauer innerhalb der jetzigen Gesellschaftsordnung überhaupt nicht geholfen werden könne. Herr Stengel that insbesondere unter dem Beifall der Versammlung dar, daß man wohl nicht auf die Zustände in der demnächftigen socialistischen Gesellschaft warten könne, sondern daß es gelte, durch geeignete zweckmäßige Maßregeln auf dem Boden der jetzigen Gesellschaftsordnung die Besserung der bestehenden Zustände herbei- zuführen. Beide Versammlungen wurden mit einem von Herrn Profeffor Stengel au-gebrachten Hoch auf das deutsche Vaterland geschloffen.
**H. Stadttheater. Daß eine SonntagS-Vorstellung stets ein dankbares Publikum findet, bewahrheitete sich auch gestern. Gegeben wurde das seine Zugkrast seit seiner Entstebung noch innehadende DolkSstück „Mein Leopold" von L'Arronge., DaS Stück hat neben manchem Unbedeutsamen seine nie versagenden Schlager sowohl in guten komischen Intermezzo-, al- auch in den Scenen herzergreifender Realistik. Die Handlung darf wohl als bekannt vorausgesetzt werden. Die Aufführung befriedigte in jeder Weise. Herr Direktor Helm zeichnete den reichen, protzenhaften, bann, als das Blatt sich gewendet, arm, alt und bescheiden gewordenen Schuhmachermeister Weigel mit lebenswahren Strichen. Ihm gelang die charakteristische Wiedergabe in Mienenspiel und Sprache auf
da- Ueberzeugendste. Herr Goldbach hätte seinen „Leopold" | besser auSftatten dürfen, er ließ daS Individuelle der Rolle verwiffen, auch sprach er durchweg zu leise. Fräulein Egger führte die Parthie der „Clara" recht natürlich und temperamentvoll durch. Bon den drei Töchtern des StadtrichterS Zernikow verdient die Wiedergabe der „Emma" durch Fräulein Delinter lobende Erwähnung; ihr Spiel war gefällig, der Gelang ansprechend. Herr Fritzschler stattete seinen Werkführer „Starke", der um die Tochter Weigels freit, von diesem je- doch verhöhnt und abgewiesen wird, anfangs besser auö als zum Schluß. Einige Momente gelangen jedoch dem Künstler recht überzeugend und gut, so besonders in der Versöhnung mit dem durch daS Unglück gebeugten armen alten Manne. Nicht zu vergeffen sei die prächtige Wiedergabe de- Dienstmädchens „Minna" durch Frau Helm. Die übrigen Rollen wurden mit lobenSwerthem Eifer durchgeführt. DaS gut besetzte HauS spendete reichen Beifall. Unangenehm ist es, wenn eine Mufikcapelle ein Unternehmen im Stich läßt. Auch unsere RegimentScapelle, welche bisher die gern gehörte Zwischenact-musik leistete, brachte die- fertig, wie eine diesbezügliche Mittheilung vor Beginn der Vorstellung bestätigte. — Daß die Nachmittag- stattgefundene Kinder-Vorstellung die volle Anerkennung der kleinen Welt gefunden, sah man den heimkehrenden befriedigten Gesichtern schon von Weitem an.
*• Stadttheater. Am Dienstag gelangt eine Blumen- thal'sche Lustspiel-Novität: „G r ä f i n Fr i tz i", zur Aufführung. Die gesammte Kritik spricht sich sehr günstig über diese neue Arbeit des beliebten Lustspieldichters aus. „Gräfin Fritzi" ist augenblicklich Repertoirstück sämmtlicher guten Bühnen und findet überall die wärmste Aufnahme. Ohne Zweifel wird „Gräfin Fritzi" auch hier seine Zugkraft bewähren.
♦♦Hl. Jubelfeier. Gestern feierte der Gesangverein Harmonie in den festlich geschmückten Räumen von „Stein's Saalbau" das 50jährige Stiftungsfest durch Concert, Ball und Fahnenweihe. Außer hiefigeu und auswärtigen Vereinen waren auch unser Herr Oberbürgermeister und die Herren Stadtverordneten der ergangenen Einladung gefolgt. Die Feier wurde durch einen von Herrn Musikdirector Krauße compouirten „Stiftungsfestmarsch" würdevoll eingeleitet, dem die von Mitgliedern des „LahnthalsängerbundeS" vorgetragene, von dem Dirigenten der „Harmonie", Herrn Klaus, geleitete „Hymne" mit Orchesterbegleitung von Herzog Ernst folgte. Hierauf bewillkommnete der Präsident deS Jubelvereins, Herr Reitz, die zahlreich erschienenen Festgäste und entwarf sodann eine kurze Biographie des Verein-, der wir entnehmen, daß sich im Jahre 1846 eine kleine Schaar wackerer Männer zusammenfand, die zur Gründung deS damaligen „Bürger-Gesangvereins" schritten, welchen Namen derselbe im Jahre 1848 mit dem eines „Arbeiter-Gesangverein" und Im Jahre 1862 beim Eintritt in den „Lahnthalsängerbund" mit seinem jetzigen Namen „Harmonie" vertauschte. Redner schloß mit einem begeistert angenommenen Hoch auf den Männergesang. Hieran schloffen sich in angenehmer Abwechselung orchestrale und gesangliche Vorträge. Die ersteren wurden in gewohnter präciser Weise von unserer Regimentscapelle, die letzteren von der hiesigen „Sängervereintgung" und von den Bundesvereinen „Bauer'scher Gesangverein" und „Harmonie" ° Gießen, sowie der „Liedertafel".Marburg recht wirkungsvoll zu Gehör gebracht. DaS Mitglied unserer Regiwentsmufik, Herr Schwarz, zeigte sich in dem „Silver Stream“ von Rollinson als ein vorzüglicher Trompeten Solist, der sich auf allgemeinen Wunsch zu einer Einlage entschloß, die ebenso wie das erstere durch stürmischen Beifall ausgezeichnet wurde. Die Vorträge der „Liedertafel'"Marburg: „Der Nachtigall Antwort" von Keller wie der „Maientag" von Kewitsch zeugten von tüchtiger Schulung, die sich sowohl in der Aussprache, wie in der Steigerung vom zartesten Pianisfimo zum stärksten Fortissimo knndgab, was dem Dirigenten Herrn Schneider zur größten Ehre gereicht und vom Publikum nach Verdienst gewürdigt wurde. Dasselbe ist auch vom „Bauer'schen Gesangverein" zu sagen, der, unter der bewährten Leitung deS Herrn Capell- meister Polster, mit dem Lied „AuS der Jugendzeit" von Hauptmann die Zuhörer zu feffcln verstand. Wahre Be- geisterung, die sich bis zu allgemeinem Beifallsjubel steigerte, aber rief das „Waldlied" von Zenner hervor, welches der „Bauer'fche Gesangverein" an Stelle deS am Erscheinen verhinderten „Liederkranz"-Marburg vortrug. Auch die hiesige „Sängervereinigung", unter Leitung des rühmlichst bekannten Dirigenten Herrn Bauer stehend, bewies durch den Vortrag der Lieder „Schottischer Bardenchor" von Silcker und „Der- laffen" von Koschat, daß auch sie sich die Pflege des Gesanges zur Aufgabe gestellt und dieselbe in trefflicher Weise zu lösen verstand, weshalb denn auch das Publikum mit dem gespendeten Beifall keineswegs geizte. Nach Beendigung des ersten TheileS erfolgte unter den Klängen eines flotten Marsche- die Ueberreichung der von Frauen und Jungfrauen deS BereiaS gestifteten, von der dekaouten hiesigen Firma Schulze recht geschmackvoll angefertigten Fahne durch Fräulein Hansel mit einer herzlichen Ansprache, die mit einem Hoch auf den Gesangverein „Harmonie" endete, welche- unter DankeSworten von dem VereinSpräsidenteu mit einem kräftigen Hoch auf die edlen Geberinnen erwiedert wurde. Als Zeichen der Werthschätzung, welche der Jubilar hier und außerhalb genießt, wurde demselben vom „Bauer'schen Gesangverein" eine künstlerisch auSgesührte Gedenktafel, vom Backerverein „Frühaus" eine Fahnenschleife, von der „Lieder- täfel"-Marburg ein trefflich gelungene- Gruppenbild der activen und passiven Mitglieder und von dem Mitglied der „Harmonie", Herrn Seidewand, ein eigen- zur Feier von ihm verfaßte-, schwungvoll vorgetragenes Gedicht unter entsprechenden Ansprachen überreicht, denen Toaste auf den Jubelverein, den „Bauer'schen Gesangverein", den Bäckerverein „Frühaus" und den „Lahnthalsängerbund" folgten. Glückwunsch-Telegramme gingen ein von den DundeSvereinen „Liederkranz"-Marburg und „Liederkranz"-Weilburg. Sin schön verlaufener Ball beendete die Feier, welche gewiß noch lange in dem Gedächtniß aller Festtheilnehmer fortleben wird.
Wir aber wünschen dem Verein auch fernerhin stete- Blük^ und Gedeihen!
•• «hrung-AFreitag Abend, den 9. d. MtS., bereitete da- Lehrercollegium des hiesigen Realgymnasiums uvd t(e Realschule seinem am 1. November nach 40 jähriger Die^- zeit ehrenvoll auS dem Amte scheideaden senior $trrn frffor Dr. O. Bindewald eine einfache Abschiedsfeieri, der Restauration „Zum Andre-", die, wie wir hören, riot, recht schönen und gemüthlichen Verlauf nahm. Wie 'fll8nte lich und herzlich da- Derhättniß ist, in welchem der Sesetrn' zu dem Collegium stand, in dem auch einige frühere des ersteren sich befinden, davon liefert die Thatsache Beweis, daß außer den verschiedenen ihm gewidmeten toahr dem langjährigen Mitarbeiter ein sehr schöne-, finniges schenk überreicht wurde, daS derselbe gerühtt, mit herz'.ite» Dank und sichtlicher Freude entgegennahm. Einen ih» Setten der Schüler angebotenen Fackelzug hat de« nehmen nach der bescheidene Mann dankend abgelehnt. können nur wünschen, daß der hoch verdiente, durch so !r?«, Thätigkeit mit der Schule eng verwachsene, unermüdlich thin« Lehrer sich noch einer recht langen Ruhezeit in guter y'. sundheit erfreuen möge.
Ob ♦ Hunde Ausstellung. In der auf der „Schönen gj sicht" vom Verein zur Züchtung reiner Hunderaffeu oera statteten Au-stellung waren etwa 80 Hunde aafgtfteu* Unter den ausgestellten Thieren waren 33 Jagdhunde, :: runter tadellos schöne Exemplare, ebenso waren unter tu 21 Dachshunden prächtige Thiere. Auch die so sehr e Mode gekommenen Foxterrier- waren in 13 Exemp.aik- vertreten. 3 Bernhardiner, darunter ein an Körper^-p gewaltige- Thier, 3 rauhhaarige Pintscher, 2 King Chanel x vervollständigten die Ausstellung, auf der die Familie hrt: der Spitze und Wachtelhunde gänzlich fehlte. Es ift mch? zu verkennen, daß da-, was gestern an edlen Wt;un:tr vorgeführt wurde, sich sehen laffen kann und den iinnlr.r Besitzern und Züchtern zur Ehre gereicht. Preise erhie
1. Klaffe. Schweißhunde, a) hirschroth. 2 Bewerber. 3. frtu
„Sepp" Rüde, Besitzer H. Strater-Rheydt. 8. fttanc Deutsche Vorstehhunde a) Rüden, b) kurzhaarig haus 10 Bewerber. 1. Preis „Trcff" Laubach, Besitzer kl1 Züchter Gräfl. Leibjager Becker- Laubach. 2. Preis „£nn* Besitzer Forstaufseher L. Waldmann-Hausen bet BuydaH
3. Preis „Mentor", Besitzer Dr. Adolf Sch man-Gießer
b) Hündinnen. 1. Preis „Betty-Frischauf", Besitzer i>7
Züchter H. Strater-Rheydt. 3. Preis „Flora Pfalz, Bk sttzer cand. med. vet. Scherrer-Gießen. 4. Klosse. Deutsch
Vorstehhunde, kurzhaarig brauntiger, 4 Bewerber. 1 Preis „Mentor",BesitzerRechtSanw. Grünewald-Bießen. 2. Preis „Teil", Besitzer Fr. Brückmann-Hof Birklar. 3. Pr^ „Hector", Besitzer A. Bieler-Gießen. 6. Klasse. Ltut'tr Vorstehhunde, langhaarig braun. 2 Bewerber. 3 Prns „Hector von der Lahn", Besitzer Reinhardt Buderus-Lolln
7. Klaffe. Deutsche Vorstehhunde, stichelhaarig. 3 Bewerte, 3. Preis „HarraS", Besitzer Oberförster Andre Caubci
8. Klaffe. Griffon-, drahthaarig. 3 Bewerber. 1. fyw
„$eje«W.", Besitzer und Züchter Ferd. Windeier
Gießen. 2. Preis „Senta", Besitzer Ehr. übroee-
Ehringshausen. 11. Klaffe. Irish Setter, einzige« (tytrpici „Tttrz-Haut", Besitzer A. P a cka r d - Wetzlar. 13 ».ant
Dachshunde, schwarz-roth. 10 Bewerber. 1. Preis
Besitzer und Züchter Förster Roggendors - Oberbiel. 3. Preis
„Grete", Besitzer Ferd. Schmidt-Gießen. 14. Ä.-nr Dachshunde, roth. 6 Bewerber. 2. Prei- ,51m Grete", Besitzer Forstausseher Weber-Straßebei,^^ 3. Preis „Reinecke", Besitzer O. Manne-Großem (d-
15. klaffe. Dachshunde, braun mit gelb. 8 Bewerber 1. Preis „Dally-W.", Besitzer und Züchter Ferd.kinkecker- Gießen. 2. Preis „Waldmann-W.", Besitzer und Achter derselbe. 20. Klasse. Foxterriers, a) Rüden. 5 Bewerber. 1. Preis „Nox of Frankfurt", Besitzer Alb. Rauch-Fr^! furt a. M., b) Hüntnnnen, 7 Bewerber. 1. Preis Hellern", Besitzer H. Sprengel - Ruppertenrod. 2. Preis „Blitzmädel", Besitzer I. Reif-Gießen. 3. Preis ,8^ - Besitzer Aug. Gabriel - Gießen. Bon den Lvxusdant«. deren im Ganzen 13 vorhanden waren, erhielt der racl- haarige Pinscher „Jolly", Besitzer Anton Detgand-V"?^. den 3. Preis. Außer den Preisen wurden noch 2 Pritticru. nämlich: Höchste lobende Erwähnung und lodende ücw^- nung reichlich vertheitt. Für die besten Hunde nhie'.:,' außerdem deren Besitzer Ehrenpreise.
•* Kur die Berloosuug zu der vom 13. bi- 16. Rov.'sbe» in Stein'- Sälen stattfindenden Local-Gartenda« Ausstellung gelangen von heute ab Loose in im Joseraie», theil noch näher bezeichneten Stellen zum Berkaus, werden, wie unS versichert wird, nur solche Pfianzeo zr Berloosuug angetauft, die für da« Publikum einen b’.etbeni Werth haben. Bei der geringen Anzahl von Loo-en K eine bedeutende Anzahl von Gewinnen vorgesehen. Für • ersten 10 Hauptgewinne sollen noch Gegenstände, a°8 • Pflanzen, al« Blumentische, Basen rc., ongekautt wc'.er: Dem Publikum ist Gelegenheit geboten, für den gerirzr- PreiS de- Loose- einen schönen Gewinn zu erzielen
•• Fahneneid Heute Bormittag 11 Uhr fan. ” Exercirhause der Zeughau-kaserne die B er ei di -vo S am 1. October d«. IS. neu eingetretenen Einjährig An-
willigen statt. -
•• Die Wilddiebe, welche s. Zt. mit dem Förster ® zu Ilbenstadt zusammenstießen, wobei der Förster emen erhielt, find nunmehr ermittelt und zur Hast gebraat nro ■ Ein junger Mann von Heldenbergen, der als I“ • Betracht kommt und tret andere, die der Tyeilbo c verdächtig find, wurden gestern ftftgenommen. w mitelungen und an der Festnahme beihetl'gte sich * 1 * 3 * * * 7 8 * * * * * * 15 . p trage der Großh. Staatsanwaltschaft mit Erfolg hiesiger Schutzmann. . ,
’• Schlag»-,. In bnflefjen» Wait > .
Leute in der Bahnhofstraße einen Streit. Hit"" '


