Ausgabe 
13.9.1896 Drittes Blatt
 
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1S96

Sonntag den 13. September

Der

Amts- unb Anzeigeblcrtt für den 'Kreis (Siefecm

Hratisöeitage: Gießener Aamikienökätter

Volkshochschule zu Straßburg

in coulan-

72 Mk.,

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25 1200

Alle Lnnoncen-Bureaur deS In« und Auslandes nehm« Anzeigen für denGießener Anzeiger" entgegen.

alität in Stadial en und ist mit 3» Eßgabel oder M I zu haben bei den & G. Wallen- 7401

plüfuna des Gymnasiums, Realgymnasiums, Reformgymna- ünd der Oberrealschule, Eintritt als Portepeefähnrtch, als merar in den höheren Dienst bei der Post-, Eisenbahn- und ____toaltunfl, Thterarzt, Zahnarzt rc.) von 37 Schülern besucht ,l Schon in seinem brüten Semester bestand ein Privatbeamter

Wochen bezahlt werden-

1) Zinsen 1jt Jahr von 6000 Mk.

2) Dem Agenten......

3) Erste Zahlung für Auskunft .

4) DaS Damno . . . . . >

216 Drittes Blatt

viertellähriger A5s»emeut»,reiH» 2 Mark 20 Pfg. mit vrmgerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Psg.

Rebciction, Expedition und Druckerei:

Achntstratze

Fernsprecher 6L

Summa 1477 Mk.

Also 4720 Mk. haben in zehn Wochen 1477 Mk. ge­bracht, was pro Jahr einem Procentsatze von . ich sage und schreibe 160 pCt. entspricht. Man glaube nicht, daß hier übertrieben wird. Der vorstehend beschriebene Fall ist ein der Wirklichkeit entnommener und nichts daran entstellt.

* Der Schwadroushuud. An der großen Herbstparade in voriger Woche nahm auch ein Hund theil, der allgemeine Aufmerksamkeit und Heiterkeit erregte. Arki, so nennt man daS Thier, machte mit den Garde-Kürassieren schneidig den Paradetrab mit. Es ist ein Bastard von MopS und Dachs­hund. Er gehört der fünften Schwadron der Garde- Küraffiere, ist 3/2 Jahre alt unddient" bereits im dritten Jahre. Der Trompeter Rudolph brachte ihn eines Tages vom Urlaub aus Pommern mit und daS Thier führte sich so gut, daß man es schon nach dem ersten Dienstjahre zum überzähligen Unteroffizier" befördern konnte. Die silbernen Treffen trägt er am Halsband. Arki hat schon zwei Manöver mügemacht. Beim letzten führte ihn einmal der Rock irre. Er gerieth von seiner Truppe ab zu den GardeS du CorpS. Als an deren Quartieren dann das Garde-Küraffier-Regiment vorbeigeritten kam, war Arki, der sich bei der fremden Truppe nicht heimisch gefühlt hatte, mit einem Satze wieder

Schwarz. Da der Hausherr gerade hiuauSgegangen war, um seine Gattin zu rufen, benutzte jener diesen Moment und ergriff schleunigst die Flucht.

Herborn, 10. September. Bei einem gegen Uhr heute Nachmittag hier stattgehabten GeWitter wurden sechs Arbeiter, welche an der Verlegung des Hörbücher Vicinal- Weges, am sogen.Hörbacher Stich" arbeiteten, vom Blitz getroffen. Drei derselben waren sofort tobt, während die drei anderen mebr oder weniger verletzt wurden, je- doch nicht lebensgefährlich. Todt find: Hrch. Maage

Geld auf Wechsel. Geld auf Wechsel wird tester Weise geliehen! Wie ost finden wir in den Zeitungen I diese Anzeigen. Wehe dem Armen, der auf eine solche Der- | lockung hineinfällt. Wir wollen an der Hand von Beispielen einmal nachweisen, wie solche Geschäfte zu Stande kommen | wird demEons." geschrieben wobei wir mittheilen, daß der Geldsuchende unbedingt sicher sein muß, sonst erhält er keinen Pfennig. Der Geldsuchende wendet sich also an einen Agenten, der dieses Inserat in die Zeitung gesetzt hat und von vornherein 25 bis 30 Mk. für Einschreibgebühren, und andere Bestimmungen nimmt. Nach Verlauf von zwei bis drei Wochen theilt der Agent dann mit, daß er nach un­endlichen Bemühungen einen Geldgeber gefunden habe, der die Wechselcoulant" zu 6 pEt. diScontiren wolle, aber da die eingezogenen Erkundigungen (die häufig geradezu erlogen find) leider nur ungünstige Nachrichten gebracht hätten und also die Sache durchaus nicht so sicher sei, so könne er den Wechsel über 6000 Mk. nicht vollgültig toxiren, er sei eben nicht so viel werth, und er könne das Geld nur gegen ein gewiffeSDamno"!! von etwa 1200 Mk. zur Verfügung stellen, auch nicht auf sechs Monate, wie gewünscht, sondern da Wechsel nur immer auf drei Monate laufen, für diesen Zeitraum, dagegen würde der Geldmann (dieser unheimliche und geheimnißvolle Mann hinter den Couliffen) auf das Coulanteste prolongiren. Er, der Agent selbst, habe, wie man ja gesehen, ganz außerordentliche Bemühungen gehabt und könne daher laß Geschäft auch nur gegen vorhergehende Erstattung seiner Unkosten vermitteln, welche sich auf 180 Mk. beliefen. Seine ganzen Bemühungen aber haben, wie man sich wohl selbst sagen wird, sich lediglich auf einen Gang | zu seinem Geldmann beschränkt. Dann haben diese beiden mildthätigen Seelen ihren Schlachtenplan entworfen und I weiter ist in dieser Angelegenheit auch nicht ein einziger Schritt gemacht worden. Man ist froh, momentan, wenn auch mit enormen Opfern, sich gerettet zu sehen und erklärt sich mit den Forderungen einverstanden. Man erhält also 4720 Mk. und erfährt zudem noch, daß in Folge der vielen iBemühungen- schon zwei bis drei Wochen vom Wechsel ab« gelaufen sind, daß das Geld nur neun bis zehn Wochen zur Verfügung steht. Die Berechnung ist nun folgende: 4650 Mk. hat der Gauner geliehen. Hierfür muß für zehn

von GunterSdorf, Hrch. Kneip von Hörbach und Hrch. Kniese von Dillheim. Die beiden ersten find Familien- Dillheim,

totiaen Schulzeit; bei der Einjährig-Freiwilligen Prüfung be- iffa die Volkshochschüler immer am besten und zahlreichsten, itno Msten Termine dieser Prüfung haben sich 14, zu dem der tinimtenvrüsung deS Gymnasiums 6, des Realgymnasiums 2,

Lkrrealschule 3 gemeldet. Um auswärtigen Familien die zu verschaffen, daß ihre Angehörigen auch außerhalb der untergebracht sind, hat die Schule nunmehr ein An- ikknsionat (Internat) errichtet, das unter der Leitung eines und der Oberaufsicht des Dtreetors steht. Der Director, [Sjr Bartholdy, Ritter des Rothen Adlerordens, der 11 Jahre r-httr gymnasialer uno realer Lehranstalten in Preußen, t erster Oberlehrer em Straßburger Lycemn war, 1875 die lbildungsschnle, 1893 die Tagesschule bezw. Volkshochschule wird von erprobten Lehrkräften erfolgreich unterstützt, so bmUs die Aufmerksamkeit der höchsten Behörden sowie der .pichen Autoritäten auf die Anstalt gelenkt ^^.Werm übrigens , Miner Morgenzeitung" vom 17. d. M. es als etwasganz -taes hervorhebt, daß man, nachdem von den bett. Behörden 'Pachtung gemacht worden fei, daß MilitSranwärter für den ' .ngSdienst nicht hinlänglich vorbereitet ^en und deshalb .ich hinter den Ctvtlanwärtern zurückstehmmüßm - in dm Anfang gemacht habe, durch besonderen Unterricht diesem r^.be abjubelfen - so darf sich die Straßburger VolkshoA _! whmen/ schon seit 20 Jahren dasselbe Ziel verfolgt und sich ito rank bei den Bethetltgten erworben zu baben, zumal da die -.Militärbehörden in dankenswertherWeise °ufBefürwortung , SiiectorS fleißigen Mannschaften das Schulgttd zu ersetzen ectiet DaS Programm der Volkshochschule wird Jedermann auf iivsh oom Direktor portofrei zugesendet.__________

Väter. Verletzt sind: Joh. Neuhofs von Fr. Roth von Katzenfurt und Karl Kniese von Dill­heim. Letzterer ist der Vater des tobten Heinrich Kniese.

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Mchemr Anzeiger

Keneral-Mnzeiger.

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bei seiner Schwabron. Donnerstag Morgen ist er wieder ins Manöver auSgerückt. Sein wackeres Verhalten bei der Parade wirb ihm wohl in den nächsten Tage eine neue Be­förderung einbringen.

» Da» Loch im Strumpfe. Julius Freund erzählt in der BerlinerVolkszeitung" folgende für die Damenwelt sehr lehrreiche Pferbebahngeschichte, die ihre Entstehung dem Umstand verdankt, daß der neue Berliner Polizeidirector, Herr v. Windheim, daS unsinnige Verbot des Besteigens der Decksitze der Omnibus- und Pferdebahnwagen der Reichs- Hauptstadt Seitens der holden Weiblichkeit aushob. Die in Versen gehaltene beachtenSwerthe Plauderei hat folgenden Wortlaut: Sie war mein minniges Mägdlein, | Sie hieß mit Namen Iduna, | und hatte mir ewige Treue gelobt | Beim Lichte der keuschen Luna. | Auf aphrodisischem Nacken trug Sie hold ein Madonnenköpfchen, | Sie hatte die blauesten Aeugelein | Und strohblonde Hängezöpfchen. | Die Grenzen zartester Weiblichkeit | Nie im Verkehr über= schritt sie, Und wollte ich einmal zärtlich sein, | Gleich seufzte sie:O ich bitt Sie!" | - Das ganze Ensemble war famos, | Die ganze äuß're Erscheinung | Erweckte in dem Beschauer gleich | Die vorteilhafteste Meinung. | Drum fehlte ich nie beim Rendezvous, | Drum ließ ich sie niemals warten, | Und führte sie gern per Pferdebahn, | Nach irgend nem Sommergarten. | So lebten wir beide feelenfroh | Ein höchst vergnügliches Leben--1 Bis plötzlich das Dach der

Pferdebahn | Den Damen ward freigegeben! ] Da sprach sie:Nun hält mich nichts zurück! 1 MagS jetzt auch stürmen und wettern | Ich fühl einen höheren Drang, ich muß | Ent schiedennach oben" klettern!" | - Und wie sie den Vorsatz ausgeführt, | Da zeigte die holde Nymphe | Beim Klettern - ein ganz klein wenig nur | Mir ihre - - seidenen ! Strümpfe. |Und in dem einen doch daS passirt | selbst den penibelsten Frauen | War gerade über dem Goldlack- i schuh | Ein winziges Loch zu schauen | DaS war nichts | schlimmes und schien vorerst | Mir ganz und gar nicht ver- | sanglich, | Doch wurde beim nächsten Rendezvous | Die Sache ernst und bedenklich, | Denn als sie wieder mit leichtem Fuß | Erklommen die Wendeltreppe, 1 Und wieder in höchst grazöser Art | Dabei gerafft ihre Schleppe, | Da mußte ich sehen (Wie ängstlich mir | Das Herz in der Brust | geklopft hat!) I Daß sie das winzige Loch im Strumpf | Noch immer nicht gestopft hat! I I Ich bin pedantisch von Kopf bis Fuß, | Weshalb ichs keinem verhehle: | Ich spürte den kleinen Rtß im Strumpf, | Wie einen Riß in der Seele. | Und als bei der dritten Tram- way Tour | Die Lücke, die schauderhafte, | Obgleich eine Woche saft entfloht, I Genau so wie früher klaffte I Da stand meine Meinung felsenfest | Dem Schicksal dankt' ich bc- I stzssgt Und schwur einen dreimal heil'gen Schwur: |Iduna wird nicht geeh'licht!"Ganz kühl und ernüchtert habe ich | Ge- leitet das holde Kind heim, | Und dann mit inniger Rührung gedacht I Des wackeren--Herrn v. Windheim! I Er

hat mir Idunas Bild gezeigt 1 In Wahrheit, in echter und nackter, I Er hat mir den tiefen Einblick gewährt | In ihren wahren Character!--I - ES läßt dieMoral" sich

kinderleicht | Zu folgender These spitzen: | Wenn sich e n Mädchen zu hoch versteigt, | Dann bleibt gewöhnlich fitzen!

Die Pflanmensprache. In seinem kleinen, kürzlich ver­öffentlichten BucheErinnerungen aus großer Zeit" (Leipzig, Keffelring'sche Hosbuchhandlung) erzählt F. W. Battenberg, 18701871 kriegsfreiwilliger Musketier im 2. hessischen Infanterie-Regiment Nr. 82, jetzt Stadtpfarrer zu Frank­furt a. M., eine ergötzliche Geschichte von einem Sachsenhäuser, der sich durch geniale Zeichensprache mit seiner französischen Quartierwirthin verständigte, als sein hetßeß Verlangen aus geschmorte Pflaumen gerichtet war. Batten- berg schreibt:Ein noch jetzt lebender wackerer Sachsen- bäuser war zu RheimS im Quartter und hatte ganz ge- wattig gefuttert. Zum Nachtisch gabS noch Pflaumen, die er aber mit dem besten Willen nicht mehr bewältigen konnte. Er schob sie also zurück und sagte:Naa, Madamm, nix " Nach zwei Stunden bekam er aber doch wieder Verlangen nach den Pflaumen und sagte:He, Madamm, die Blaame!" I __ flAh, quest-ce donc ?Die Blaame!" * Ab,

niske comprends pas,Die Flaumen, die Pflaumen, die Quetsche, die Zwetschgen?- So ruft unser biederer LinkSmainler mit möglichster Deutlichkeit und allem verfüg­baren Nachdruck aber die Französin sperrt den Mund auf und spricht traurig auf jeden seiner AuSrufe:0, niske, I niske comprends pas. Da erblickt der findige Mann in einer Ecke einen Reiserbesen und daneben eine Schüssel mit kleinen Kartoffeln. Schnell biegt er einige Besenreiser um, I steckt Kartoffeln daran, schüttelt dann diesen improvifirten

Vi, Gießener

: etbMen hliu-^amMenStLlter et 5« dem Anzeiger »HMich dreimal icigelegt.

1|W ' AaS Mainz berichten dortige Blatter: Am Samstag . SSÄÄfllsich ein Herr Tinte und steckte daß Glaß in die flrtfl ,^i^. Unterwegs wurde er aus einem Hause angerufen,

Ai !tcat ein und sprach mit seinem Freunde. Dabei setzte

Ak.Mla Gedanken aus daS Tintenglas. Daffelbe zerbrach

Fle mit seinem Inhalt den Seffel, den Fußboden, den rLö ttt-zirher und die Beinkleider des Betreffenden mit tiefem

in bet geiget

Y Wn-chint täglich,

Zithern,

flöten

O^en Preisen2

^hanstait

M Giessen.

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ms der Arao R. Overbeck, , itet* W

öinrealschule; andere erzielten ähnliche Erfolge in der Hälfte

Such in dem abgelaufenen Schuljahre hat sich der Organismus I .Volkshochschule" zu Straßburg bewährt. Bekanntlich ist I Anstalt die erste in Deutschland, welche es unternommen >>P«<9|tunoen ü0; ; :en lm scandtnavischen Norden so blühenden Schulen gleichen I naiint. n-, soweit es die deutschen Verhältnisse gestatten, es nach- uhm. Denn in Deutschland mußte sich nothwendtgerwetse die iMfialtiing an die bereits seit Jahrzehnten bestehenden Fort- . , unatldjulen anschlteßen; diese aber beschäftigen ihre Schüler nur

{ nicht auch Tages, wie die dänischen Volkshochschulen, oder

rlÄU* &!) ie sind, wenn Tagschulen, zu reinen Fachschulen geworden. Die , ajfBurger Volksschule hat die Abendschule durch die Tagschule

U jiaL int und betreibt ungefähr dieselben Lehrgegenstände wie die

D^UCIle i^hm Volkshochschulen. Ein wesentlicher Unterschied ist aller- , o.(, dadurch bethättgt, daß letztere sich sehr bedeutender finanzieller

1 Fischbach. rrMung Seitens des Staates und der Gemeinden zu erfreuen

( i tn, was bei der Straßburger Schule bisher leider nicht der Fall \

nDltllllltlfi s ' daß diese sich saft einzig aus dem darum nicht unbedeutenden Hffvyiuuy, erhalten muß bis etwa die Bchorden, die hohe Wich- ] tannes zur geil. Miil der Anstalt besser erkennend, sie besserer Unterstützung werth le werden. Die Volkshochschule will allem Volk, allen Erwach- ! n- Horm n jeglichen Standes, welches Fortbtldungsbcdürsniß sie auch hegen ne Herrn. Mise thrrm Zwecke behüiflich sein. Auf ihrem Lehrplane stehen MN vestmi diM alb nicht nur die neueren, sondern auch die alten Sprachen; : Übertragen zu rooQe nur die geschichtlichen, sondern auch die naturwisfenschastltchen VThtwp c*n, nicht nur gelehrte, sondern auch populäre Lehrgegen- e 1 we' ta sivolkswirthschaftslehre, Gesetz- und Verfassungskunde, Wechsel- XV. ragesgeschichte, Stenographie rc.); nicht nur Practikern (Mili- ! ich mich den wechß«>Lllern, Subalternbeamtm, Gewerbetreibenden, Kaufleuten) m Anfertiaen aDc. H >ii Gelegenheit zur Fortbildung geben, sondern auch solche Per- t/LAn ej.. ich, die durch irgendwelches Geschick oder falsche Motive höheren sur tadellosen El; geblieben waren, zu höheren Zielen (Einjährig-Frei- llbivi-, Fähnrichs-Abiturienten-Prüfung) vorbereiten. Der Unter- «nlleibermildl«, Wl von dm öffentlichen Lehranstalten besteht darin, daß der Lehr- wurwr umu)«/ ni|(t Volkshochschule fast das Doppelte der Lehrstunden anderer __iuilm unb Institute auf weist; was dadurch erreicht wird, daß die der Ferien und der Zwischenstunden vermindert, die Abend- iii hälfe genommen und jede Lehrstunde, um Uebermüdung zu \ n'etbw, aus 4b Minuten beschränkt ist. Ueberbürdung ist dadurch ^LUI.daß die Hauptarbeit nicht auf das Haus, sondern aus die b sie verlegt ist, nicht schristlich, sondern mündliche Uebungen über- tgai Ferner ist statt des Klassensystems das Fachsystem in An­ri -um gebracht, so daß, da alle Schüler der verschiedenm Klassen .Heutig in ein und demselben Fache unterrichtet werden, es ihnen aiirgitot wird, nach dem Stande ihrer Kenntnisse die für sie ge- inttÄiaffe zu besuchen. So kommt es denn, daß neben jungen n ittsm bärtige Familienväter, neben Gewerbtreibenden und Kaus- ritl« Soldaten, Beamte und Studenten dem Unterrichte lauschen, ib M fein anderer Confltct unter ihnen allen besteht als der, sich r kn andern auszuzeichnen. Und dem entsprechen die Resultate, erriet Jahresbericht, bet uns vorliegt, erwähn^ daß die Ab end- hülle von 280 Schülern; die Unterstufe der Tagesschule (Ziel. otliMrilunfl zur Einjährig - Freiwilligen - Prüfung, Abitur ienten- rüjhtia der Realschule, Obersecunda der anderm höheren Schulen,

-ipalöderprüsung, Ausnahme in technische Lehranstalten und in die

von Anzeigen zu der Nachmittag- für den

ggbtn Tag erscheinenden Nummer bi- Dorm. 10 Uhr.