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293 ErRes Blatt. Samstag den 12. December
1S96
Der Htetzener Anzeiger erscheint täglich, Wit Ausnahme deS Montags.
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Amtlicher Theil.
vekamümachung,
betreffend: die Maul- und Klauenseuche zu Gießen.
Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntniß, daß unter dem Viehbestand auf der Hardt die Maul- und Klauenseuche ouSgebrochen und der Quarauläne-Srall unter Sperre gestellt ist.
Gießen, den 10. December 1896.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
v. Bechtold.
Dettffdyer Reichstag.
148. Pleuarfitzuug. Donnerstag den 10. December 1896.
Die erste Berarhung der Postdampfer-Novelle wird forte ersetzt.
Abg. Hammacher (nl): Wer sein Urthetl lediglich auf die Motive der Vorlage stutzen wollte, könnte sehr leicht zu deren Ablehnung kommen. Die Begründung, daß der Lloyd den Wersten 59 Millionen zu verdienen gegeben und nur 40 Millionen vom Reiche erhalten habe, zeige van einer volkswirthschaftltchen Naivetät, fcie er dem Bandesralh nicht zugetraut habe. Bevor seine Freunde }u der Vorlage Stellung nähmen, müsse von der Regierung in der Kommission Auskunft darüber erbeten werden, auf welcher Grundlage denn eigentlich die Rechnungen des Lloyd auf Grund des allen Vertrages von der Regierung geprüft worden feien und ob nicht etwa doch noch günstigere Bedingungen vom Lloyd erzielt werden könnten. An der Rechnung deS Lloyd falle auf, daß derselbe für die 13 Doppelfahrten einen reinen Betriebsverlust von 720000 Mk. herausrechne, was unter Zuschlag von 5pCt. Abschreibungen auf das Anlagecapital, also von 1 300 000 Mk., einen Verlust von 2020000 Mk., mtchtn selbst nach Abzug des Reichs,uschusses noch einen Verlust von 520000 Mk. ergeben solle. Diese Rechnung bedürfe zweifellos der Nachprüfung. Anscheinend stelle der Lloyd die Frachten zu niedrig in Ansatz. Von der größten Bedeutung sei die Frage, ob nicht Rotterdam anzulaufen sei, denn nach dort gravtltre der Verkehr »unserer niederrheintschen Häfen. Was die Beschwerdm über Beschäftigung von Chinesen ankangt, so kann die Rcgterung jetzt schon auf dem Ausstchtswege einschreiten. Wir wünschen, daß in der Com- mtsfion etwas Positives herauskommt, denn wir erkennen an, daß im Interesse unseres Handels mit Ostasien Vermehrung der Schtffs- gelegenbeilen geboten ist. Zumal Angesichts der voraussichtlichen Entwickelung Chinas.
Siaattzsecretär v. Stephan: Die Motive gebe ich vollständig preiS! (Große Heiterkeit.) Die Rechnungen des Lloyd sind natürlich geprüft. Sie dürfen da doch auch nicht die Assecuranz vergessen, wenn dieselbe auch bei so großen Unternehmungen nur durch Selbst- oerstcherung erfolgt. Redner stellt in Abrede, daß, wie Vorredner bemängelt hatte, in Genua vielfach starke Poften amerikanischer Waare nach Ostasien mitgenommen würden. Durch'chnitllick kommen ÖUf den Dampfer nur 7 Cubtkmeter amerikanischer Waare. Durchaus unzutreffend sei auch die Behauptung von Leipzigers, die Postdampfer hätten indisches Getreide als Ballast nach Europa gebracht. Auf feine Anfrage habe er telegraphisch und brieflich vom Lloyd die Antwort erhalten, indisches Getreide sei niemals, weder als Ballast noch als Frachtwaare, durch die Postdawpfer befördert worden.
Admiral Hollmann stellt in Ab ede, daß jemals daran gedacht worden sei, aus dem Umwege dieser Vorlage eine Vermehrung der Kriegsflotte zu verlangen. ES kann ja auch kein Schiff zwei Herren dienen. Bet den Kriegsschiffen sind dte Maschinen die vitalen Theile, bei den Handelsschiffe" sind dte Fracht- und Passagierräume dte Hauptsache. In gewissem Maße und Sinne sind natürlich auch Handelsschiffe für krtegertsche Zwecke geeignet, so wenn man die Maschinen durch geeignete Anlage der Kohlenbunker möglichst schützt. Aber natürlich wird niemals ein solches Handelsschiff an die Stelle eines KriegSfchiffeS für den Zweck der Krtegsführung beten können. Man kann sie nur heranztehen für den AuskiärungS-, Transport- unb Augmentationsdienst. Insofern hat dte Marine allerdings ein Interesse daran, daß schon bei dem Bau der Handelsschiffe hierauf Rückstcht genommen wird. Und Rücksichten auch bet der Bemannung. Deshalb sind wir auch bei dieser Gelegenheit mit den Reichsbebörden in Verbindung getreten, um ein Wort mitzureden betreffs der Anlage l,£r Kohlenbunker, der Ruder-Einrichtung völlig unter Wasser rc. Und nur deswegen haben auch wir, die Marine, Jntereffe an dieser Worlage, nicht aber um Kriegsschiffe zu gewinnen.
Ab. Richter (fr. 93p.): Herr v. Stephan will die Motive »reiSgeben. Wir aber geben die Motive nicht preis, denn gerade fie enthalten die stärksten Gründe gegen die Vorlage. (Heiteikeit). e»* bin stets Freihändler gewesen, aber ich habe den Freihandel nie so verstanden, daß wir, wie daS hier geschehen würde, die aus- lLndische Concurrenz biiect fordern sollen. Der Import von australischer Wolle und australischem Fleisch wird durch eine sub- D'intionhte australische Linie begünstigt, wie auch die Klagen darüber beweisen, daß die Lloyddampser australisches Fleisch verwenden. Natürlich, denn — alle Achtung vor dem deutschen Rindvieh (Heiteret) — der Verbrauch von deutschem Fletsch mürbe dem Lloyd 3'JOOOOO Mk. mehr kosten. Redner bestreitet, baß in China eine g-roße moderne wirthschaftltche Entwickelung so nabe bevorstehe. Dieser Coloß sei durch den japanischen Krieg noch keineswegs so erschüttert worden. Li-Hung-Tschang sei denn auch etwas gar zu bugeistert in Europa angesungen worden. (Heiterkeit). Im Reichs» aint des Innern habe man ganz falsche Statistiken über die Ver- kvhrsentwickelung Deutschlands mit China aufgestellt, indem man bitn 1884 erfolgten Zollanschluß von Hamburg unb Bremen außer Wrtracht gelassen habe. Tk>a sächlich lei bie deutsche Ausfuhr nach L^hina in den letzten 5 Jahren um 300000 Mk. gefalten. Die Ein- fmhr allerdings fei in demselben Zeitraum um 17 Millionen ge- Degen; auf den Lloyd entfielen davon aber nur 4 Millionen. Ge- no»u baö 7fache, nämlich um 28 Millionen, fei bie burch den Lloyd
vermittelte Ausfuhr Chinas nach anderen Ländern gestiegen. Daraus folgt: der suboenttonirte Lloyd hat zu ’/8 dem AuSlande gedient unb nur zu 7e uns! Da Japan, Frankreich unb anbere Länder ihre Schiffsverbindungen auch vermehren wollen, wird der Lloyd, wenn er für die verdoppelten Fahrten Frachten b-kommen will, bemüht fein müssen, sie unseren eigenen, nicht subventionirten Linien abzunehmen. Die Kingstnlinie hat ja überdies schon 14«ägige Fahrten. Zwischen Ktngstn- und Stomanlinte einerseits und dem Lloyd andereitS besteht der ganze Unterschied in bet Schnelligkeit auf der Ausreise nach Australien nur 7 bis 8 Tage, aus der Rückreise gar nur 5 Tage. Sieht man sich genau die Statistik der Häsen an, in denen die Lloyddampser ein- und auSladen, so ergiebt sich eine starke Verfrachtung von Antwerpen nach Bremen, was also mit dem Ostastenverkehr gar nichts zu thun hat; in Genua unb Neapel wird nicht ein Loth deutsche Waare ausgeladen. Was für ein Interesse Haden wir also an dem Anlaufen von Genua und Neapel. Dasselbe gilt von Southampton! Auch in Antwerpen wird gar nichts gelöscht mit Bestimmung für Deutschland. Wir fuboentioniren so die ausländische Concurrenz. Der Staattzsecretär hat einen sehr geschickten Schachzug gemacht, indem er sagte: in China leben auch Missionäre, Centrum merkst Du was? (Große Heiterkeit). Ich will ihm einen Vorschlag machen; geben Sie diese Vorlage auf unb wir wollen Ihnen eine große Summe bewilligen, die ausreicht, um bie Missionäre so viel sie wollen, zwischen China unb Europa hin- und herfahren zu lassen. AuS finanziellen ebenso wie aus wtrthschastltchen Grünben ist mir die Vorlage, durchaus unannehmbar. (Beifall links).
Abg. v. Stumm (R.-P.): Die Industrie habe diese Vorlage mit großer Freude begrüßt. Gerathen erschiene ihm, daß man sich nicht auf die 1372 Knoten der Vorlage feftlege, da un8 sonst mit der Zeit anbete Stationen zuoorkommen könnten, lieber die Bilanz- Aufstellungen des Lloyd werde in bet Commission sicherlich genügender Aufschluß gegeben werben, denn daß der Lloyd aus dem Leder der Steuerzahler Riemen schneiden wolle, sei ausgeschlossen. Dringend nothwendig im Interesse SüdwestdeutschlandS sei nach wie vor Antwerpen anzulaufen, ober boch abwechselnb mit Rotterbam.
Staatssecr. v. Stephan erroibert Richter, Butter unb Wolle rc. werbe doch aus Australien nach Deutschland kommen, wenn nicht auf Lloybschiffen, dann auf anderen. In der Bemängelung der Statistik mit Rücksicht auf den 1888 erfolgten Zollanschlutz von Hamburg unb Bremen möge Richter formell Recht haben, aber nicht notariell, benn jene Städte hätten doch keine eigne Production unb Fabrikation. Die Ktngstn Linie fei keinesfalls vom Lloyb erdrückt, bas ergebe sich aus ihren Divibenben. Das Aufblühen unserer Werften b ittre von der Subveniionitung ber Lloybdampfer. Enblich sei eS nicht richtig, baß das Anlaufen von Genua lediglich dem Auslande zu Gute komme.
Abg. Singet (S. D.) verwirft die Vorlage unb sucht dann den Hamburger Strike zu rechtfertigen. Läge bie Schulb an den Arbeitern, so wäre schon längst mit Gewalt gegen sie eingeschritten worben, man hätte sie längst niebetgeschossen nach dem berühmten System Bismarck, besten Folgen man ja erst jüngst an Herrn von Tausch erlebt habe. (Rufe rechts: Lächerlich! unb zur Sache.) Herr von Boetticher sollte lieber seinen Einfluß basür aufbieten, baß bie Rheber zur V-rnuufr gebracht würben, statt baß er sie burch solche Steuerungen, wie er sie neulich hier im Reichstage gethan, in ihrem Vrotzenthum noch bestärke.
Staatssecr. v. Boetticher wies persönliche Angriffe besVor» tebners auf ihn anläßlich einer früheren Aeußetung zurück. Stoch heute meine er, baß unsere Versicherungsgesetzgebung zu Nutz unb Frommen unserer Industrie geschaffen sei. Die Socialbemokraten hätten gegen diese Gesetzgebung nur opponirt, weil sie nicht wollten, daß das deutsche Reich damit oorausgehe. (Widerspruch links.) Ihm, der 16 Jahre in leitender Stellung an der socialpolitischen Gesetzgebung mitgewirkt, werde man nicht nachsagen können, daß er es nicht gut mit den Arbeitern meine. Den Hamburger Strike an- langend, so bleitt brr Staatssecretär dabei, baß bie Strikenden laut Ausweis ber Lohnlisten Löhne gehabt, mit denen andere Arbeiter sehr zufrieden sein würden. Er verliest eine Reihe Lohnziffern biS 2000 Mk. für 199 Tage.
Hierauf tritt Vertagung ein.
Morgen 1 Uhr: Resolutionen zum Bürgerlichen Gesetzbuch.
(Schluß 5'/« Uhr.)
Deutsche» Reich.
Sigmaringen, 10. December. Ihre Königl. Hoheiten die Großherzogin, dte Prinzessin Ferdinand von Rumänien und der Erbprinz von Sachsen Coburg und Gotha find gestern Mittag 12 Uhr 30 Minuten in Straßburg eingetroffen und wurden am Bahnhofe von Seiner Durchlaucht dem Erbprinzen und Ihrer Königl. Hoheit der Erbprinzesfin zu Hohenlohe empfangen. Im PalatS des Statthalters wurden dte Hohen Herrschaften von Ihrer Durchlaucht der Fürstin zu Hohenlohe begrüßt und daS Luncheon dort eingenommen. Nachmittags wurden das Münster und die Stadt besichtigt. Um 4 Uhr fuhren dte Hohen Reisenden nach Sigmaringen und wurden hier von II K.K. H.H. dem Fürsten zu Hohenzollern und dem Prinzen Ferdinand vom Rumänien am Bahnhofe empfangen. Dte Herrschaften find im Schlosse abgesttegen. S. K. H. der Erbprinz von Sachsen Coburg und Gotha ist wegen leichter Indisposition in Straßburg geblieben. Drmstr. Zig.
Neueste Aerehr-ieyeeÄ»
Wviffß telLgraphffcheS Sorrespsaderrz-BvreL«.
Berlin, 10. December. Der Entwurf einer Städte- unb Landgemeinde Ordnung für die Provinz H?ffen- Naffau ist heute dem Abgeordnetenhause zugegangen.
Berlin, 10. December. Dem Reichstage gingen Anträge der socialdemokratischen Abgeordneten zur Justiznovelle zu, darunter auch Anträge auf Aufhebung des § 53: Zeugenvernehmung öffentlicher Beamten und § 69: Zeugmßzwang.
Berlin, 10. December. Nach amtlichen Nachrichten über den Angriff auf das kaiserliche Consulat in Loure nzo Marquez, die gestern hier eingegangen find, hat sich der Vorfall wie folgt abgespielt: Am 8. Dec-mber erfolgte gelegentlich einer Procesfion durch eine große Zahl von Portugiesen, unter denen sich auch namentlich Eisenbahnbeamie befanden, ein Angriff gegen das Consulatsgebäude. ES wurde nach dem Consul Grafen Pfeil mit Steinen geworfen unb ein Fenster zertrümmert. Der Anlaß war, daß zwei im Dienste des Consulats stehende Neger muhamedanischer Eon- fesston vor der Procession die Mütze nicht abnahmen. Durch die Intervention portugiesischer Polizetbeamten wurde, wiewohl erst nach längerer Dauer deS TummultS, die Ruhe wiederhergestellt. Der Consul erbat dte Unterstützung deS deutschen Kriegsschiffe- „Condor" aus Port Natal.
Berlin, 10. December. Zur Betheiligung an der am 12. d. MtS. stattfindenden Zusammenkunst von Vertretern der größeren preußischen Polizeiverwaltungen zur Berathung der Einführung der Bertillon' scheu Gliedermeffung sind bisher 30 preußische und nichtpreußische Polizeibehörden angemeldet.
Frankfurt a. M, 10. December. Die „Franks. Ztg." meldet aus Bern: Jaquemot, Profeffor der Nattonal- öconomie an der Universität Genf, hat durch Fälschungen dte Waadtländische Oantonal-Bank um 400 000 Francs betrogen. Er spielte in riesigen Beträgen. Jaquemot ist flüchtig.
Breslau, 10. December. Eine Versammlung von Vertretern der christlich-socialen Bereinigung für Schlesien beschloß rückfichtlich des Erfurter Parteitages der National'Socialen einstimmig Trennung von den National-Socialen und Anschluß an die christlich-sociale Partei.
Hamburg, 10. December. Auf der Alster sind nur zwei Dampferlinien im Betriebe. Die Deckleute legten wegen Lohndtfferenzen mit der Direction die Arbeit nieder.
Hamburg, 10. December. Der Secretär einer englischen Arbeiterbörse bot dem Arbeitgeberverband an, 2000 Dockarbeiter herüberzubrtngen, dieselben zu verpflegen und für ihre Unterkunft zu sorgen. — Der Arbeitgeberverband sprach sich gegen ein Einigung Samt auS.
Bremen, 10. December. Einem dem Norddeutschen Lloyd aus Vigo zugegangenen Telegramm zu Folge ist der Dampfer „Sylier" in der Nähe von Villa Garcia total verloren gegangen. ES wird befürchtet, daß die Mannschaft und die Paffagiere ums Leben gekommen find. An Bord befanden sich 210 Paffagiere und 66 Mann Besatzung. Unter den Paffagieren waren ein Deutscher Namens OScar Drebber auS Hannover, 113 Ruffen, 35 Galizier, 10 Italiener und 50 Spanier.
Dresden, 10. December. Heute Mittag 1 Uhr fand die Taufe des am 9. d. MtS. geborenen Sohnes des Prinzen Friedrich August in der Capelle des Palais am Taschenbergplatz statt. Der Prinz erhielt die Namen Ernst Heinrich.
Leipzig, 10.December. DaS Reichsgericht verwarf die Revision des Maurergesellen Berchtold, den das Schwurgericht München am 14, October wegen dreifachen Raubmordes zum Tode verurtheilte.
Paris, 10. December. Die Commission zur Vorberathung der Zuckersteuervorlage hat den vom Deputirten Graux erstatteten Bericht angenommen.
London, 10. December. Die „St. James Gazette" hält die Richtigkeit der jüngst verbreiteten Gerüchte aufrecht, nach der die Regierung beabsichtigt, die Armee zu vergrößern. Das Blatt fügt hinzu, daß im Budget deS KriegsminifteriumS die Schaffung von 8 neuen Bataillonen Infanterie und 18 Batterien vorgeschlagen werde.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 10. December. Der Kaiser nahm heute Vor- m'ttog im Neuen Palais den Vortrag des StaatSsecretärS Frhrn. v. Marschall entgegen.
Berlin, 10. December. In der Wohnung deS verhafteten Crimlnal-Commiffars v. Tausch fand gestern Nachmittag unter Aussicht deS Oberstaatsanwalts Drescher eine Haussuchung statt, lieber das Resultat derselben ist noch nichts bekannt geworden. Der Oberstaatsanwalt hatte gestern e ne Conferenz mit dem Justizminister Schönstedt und dem Kriegsminister Goßler. Heute Vormittag empfing v. Tausch


