z,°l- jl, d--Ä" stfjss *« be* ‘ Ww” “rtÄ»* 1 2 * * * * 7 * 9"",, (ocialtn 5«fl' ttB «II ,U »««".Älen * I*“L Ä «“ 9,l6l”t , unb «W» -«»' jdulM yt7 wen N- ',5L ,01t
ÄT‘b wNtn< L ier Otti mb Herr ?lQliet w jbtraomffle0 Hen-___
Den
H. M«.1L 3“If:
Vie.« ± saferem Orte. Der Blitz Mort in Hellen Rammen für rasch auf die Nach als weitete Scheunen und ein worden. Den vereinten QtSsenervehr, sowie den »ehren der Nachbarorte gel hm za «erden. Die aus h-.er anwesende 1. Coutpagi (Laiser »iihelw) bethetligt Seile am LdschunMerke.
rath DiSpcnS von dem Verbote zu erlangen suchen und zu diesem Zwecke eine Deputation au den StaatSsecretar Bötticher entsenden. Eine Resolution wurde schließlich einstimmig an«
selber Fabrikanten getadelt wurde, welche daS alleinige Recht anstrebev, Wäschefabrikate direct beim Lonsumeuteu anzu- bieten. Ferner wurde in der Resolution ausgesprochen, daß sür den Betrieb der Industrie daS Detailreisen eine nnbe- dingte Nothweudigkeit sei. Nach Absendung eines Telegramms an den Prinzen Alexander Hohenlohe ging man mit einem
Stelle darauf aufmerksam, daß die Gemäldeausstellung im ThurmhauS am Brand vom 15. ds. MtS. ab auf 4 bis 6 Wochen geschlossen wird- ein vorheriger Besuch der derzeitigen Ausstellung ist um so mehr zu empfehlen, als dieselbe eine größere Anzahl besonders schöner Gemälde aufweist. Auch das VereinSblatt für 1896 „Früchtekranz" von Rubens, gestochen von Vogel, ist zur Ansicht gestellt - dasselbe wird Solchen, welche noch im Laufe diese- Jahres dem Kunstvereiu als Mitglieder beitreten, nachgeltefert. Aber
auch abgesehen von den Gegenleistungen des Vereins an feine Mitglieder sollte Niemand, defien Mittel eS Halbwegs erlauben, versäumen, dem Kunstverein beizutreten. Der Zweck desselben, die bildende Kunst zu fördern und den Sinn und die Theilnahme für dieselbe zu wecken, zu ver-
ins Griesheimer Lager, um dann von hier bei Osthetm über den Rhein zu gehen. Weiter ist bekannt, daß die 115er genommen, in welcher das uncoulante Vorgehen der Biele« | im südöstlichen Thetl von Rhetnheffen manövertren werden.
breiten und zu erhalten, darf auf allseitige Unterstützung Anspruch erheben und zwar ganz besonders auch in unserem Gießen, welches — ohne den Kunstveretn — auf dem Gebiet
der bildenden Künste doch verhältnißmäßig wenig bietet.
*♦ Schöne Aussicht. Morgen Sonntag Nachmittag finden auf der „Schönen Aussicht" zwei Concerte, ausgeführt von Mitgliedern der hiesigen RegimentSmusik, statt. — Montag Abend wird daselbst daS 6. M o nt ag S c o n c e r t stattfinden. Letztere Concerte haben sich recht gut eingebürgert,- das beweisen die guten Einnahmen unserer Militärmusik. Die „Schöne Aussicht" ist auch, abgesehen von ihrer vor- theilhaften Lage, für derartige Unternehmungen wie geschaffen. Während die Erwachsenen sich dem Genuß der gut aus- gesührten Musik hingeben, amüfiren sich die Kinder im Thier- park und sorgen namentlich die verschiedenen Affen für ergötzliche Unterhaltung. Die große Gartenhalle, welche eS ermöglicht, auch bei ungünstigem Wetter Concerte abzuhalten, ist jetzt vollständig fertiggestellt. Die Wände der Halle verzieren künstlerisch auSgeführte Malereien und Sprüche.
Manöver-Dtspofitionen. Nach den bis jetzt bekannten Manöver-DiSpofitionen rückt unser Regiment am 24. August
•» MauoverUafall. Den io der Stadt verbreitete» beunruhigenden Gerüchten gegenüber find wir tn der Lage zu constatiren, daß unsere Garnison, nachdem die Mannschaft gestern vormittag im Gelände zwischen hier und Wetzlar bis Mittag Felddienst geübt, in einzelnen Dörfern Quartier bezog oder an schattigen Plätzen den Nachmittag über sich lagern durfte und dabei gut verpflegt wurde. Daß einzelne Leute bet der Strapaze und der gestern herrschenden Hitze matt und marode wurden, ist nicht verwunderlich, doch wurde in der denkbar humansten Weise sür diese gesorgt. Gegen Mittag wurde tn Begleitung eines Unteroffiziers ein Mann, der sich beim Fallen den Arm gebrochen, mit der Eisenbahn nach hier zurück befördert. Die Truppen kehrten theilweise
Nieste
Wolff» telegraphische« Eorrespondenz-Bnrean.
Eberswalde, 10. Juli. In A l t - G r t m n t tz bet Joachims- ihal brannten zwei Gehöste nieder, wobei zwei Frauen und zwei Kinder tu den Flammen umkameu. Der I Eigentümer de» einen abgebrannten Gehöftes, NameuS Braaich, ist der Brandstiftung verdächtig verhaftet worden.
Wilhelmshaven, 10.Juli. Die Augeukrankheit der I Martnetruppen ist zumjStillftand gekommen. Nur ver- I etnzelt kommen noch Neu-Erkrankungen vor.
Amberg, 10. Juli. Bet dem Brande eines Hauses in Haar bei Sulzbach kamen der „Amberger Volkszeitung" zusolge zwei Kinder tn den Flammen um.
Lemberg, 10. Jult. Der hier zusammengetretene Kath o- ltkentag erhielt vom StaatSsecretär Cardinal Rampolla eine Depesche, worin der Papst beide Nationalitäten GaltztenS, Ruthenen wie Polen, seines Wohlwollens versichert. Der Congreß wurde mit enthusiastischen Hochrusen auf den Papst und den Kaiser geschloffen. i&fc*
London, 10. Jult. DaS OberhanS nahm mit 142 gegen 104 Stimmen die Bill an, welche die Ehe des Wittwers mit der Schwester der verstorbenen Frau gestattet.
London, 10. Juli. Die japanische Gesandtschaft theilte dem Reuter'schen Bureau eine offizielle Depesche auS Tokio mit, wonach eine ungeheure Meereswoge, welche dem Erdbeben am 15. v. M. auf der Nordostküste Japans folgte, den Tod von 27,000 Personen verursacht hat. Außerdem find über 25,000 Personen dadurch verwundet worden.
Stockholm, 10. Juli. Die Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und König OScar findet am 23. d. M. tn Norwegen statt.
Depesch« be« B«re>» „Herold".
Berlin, 10. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Dem Vernehmen nach hat der Bundesrath in seiner gestrigen Sitzung seine Zustimmung zur Aufhebung der beiden gegen Spanien erlaffenen Kampfzoll - Verordnungen vom 25. Mat 1894 und 30. Juni 1895 ertheilt.
Berlin, 10. Jult. Als Retchscommiffar für die Pariser Weltausstellung wurde Geheimerath Dr. Richter aus dem RetchSamt des Innern ernannt. Mit deffen Stellvertretung ist RegierungSrath Lewald betraut worden. ■
Berlin, 10. Jult. Heute wurde Hammerstetn aus dem UntersuchungSgesängntß nach der Moabiter Strafanstalt überführt.
Berlin, 10. Juli. Der Professor der Geologie, Beyrtsch, ist heute Abend im Alter von 81 Jahren gestorben.
Berlin, 10. Jult. In der vergangenen Nacht find in der Nähe von Pankow zwei Güterzüge zusammengestoßen. Etn Zugführer wurde getödtet.
Berlin, 10. Jult. StaatSminister a. D. Berlepsch tst heute nach Seebach (Thüringen) abgeretst.
Berlin, 10.Juli. Die Ablehnung deö Margartve- gesetze» im BundeSrath wird wahrscheinlich mit stattlicher Mehrheit ersolgen. Nur zwei süddeutsche Regierungen und vielleicht auch die sächfische scheinen dem Gesetz tn der thm vom Reichstage gegebenen Faffung geneigt zu sein.
Berlin, 10. Jult. Gestern Abend hatten sich Vertreter der Wäsche- und Letnen-Branche auS verschiedenen Städten Deutschlands in großer Anzahl eingesunden, um eine Kundgebung gegen daö Verbot des DetatlreisenS zu veranstalten. Unter Anderen waren Delegirte aus Halle a. d. S., Leipzig und Chemnitz erschienen. Man will vom BundeS-
Colli, welche Verkaufsobjecte oder sonstige Gepäcksstücke ent- halten, find von der Anwendung der nmäßigten Gepäckstaxe ausgeschlossen. Diese, sowie eigentliche Rerse-Effecten sind daher bei der Aufgabe besonders zu declariren und werden mit eigenen Gepäcksscheinen abgeferUgt.
Auf der Außenseite jedes Musterkoffers muß der volle Name der Firma, in deren Auftrage die Reise unternommen wird, dauerhaft kenntlich gemacht fein. Die Aufschrift einzelner Buchstaben oder eines Signums, sowie das Aufkleben von Vifit-, Adreßkarten und sonstigen den Namen tragenden Papierftücken genügt nicht und werden Musterkoffer, welche diesen Forderungen nicht entsprechen, von der Beförderung rum ermäßigten Gepäckstarife ausgeschlossen.
Es ist jedoch gestattet, den Warnen der Firma mit einem leicht abhebbaren Schuber oder Lappen oder durch eme mittelst Federdruck festgelegte Platte zu bedecken. .
Für Musterkoffer mit absperrbaren Schildern kann der ermäßigte Gepäcktarif nur dann Anwendung finden, wenn die Schilder bei der Aufgabe unversperrt sind und wahrend de« Transportes in diesem Zustande verbleiben.
Der Reisende ist verpflichtet, den Zug zu benutzen, für welchen die Musterkoffer aufgegeben wurden. Innerhalb e ner Stunde nach Ankunft des Zuges in der Bestimmungs-Station ist die Legitimationskarte vorzuweisen, um das Gepäck aus- gefolgt zu erhalten oder das Gepäcks-Recepisse mit dem Vermerk des erfolgten Vorweises versehen zu lassen, widrigenfalls die Gebührendifferenz zwischen dem normalen und dem ermäßigten Tarifsätze im Nachzahlungswege emgehoben wird.
Jeder Mißbrauch dieser Begünstigung hat für den treffenden die dauernde Entziehung derselben unnachsichtlich zur Folge. ________________________
Gesunde«: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Geldstück, 1 Spazierstock, 2 Messer, 1 Scheere, 1 Damenhandschuh, 1 Zwicker, 1 Cigarren-EtuiS, 1 Hose, 1 Strohhut, 1 Hand- tasche und 1 Packet mit Wolle.
Gießen, am 11. Juli 1896.
Großherzogliches Polizeiamt Gieße».
I. V.: Roth.
Hoch auf den Kaiser auseinander.
Frankfurt a. M., 10. Juli, lieber die Ursachen des Selbstmordes des Professors Klimfch verlautet, daß Furcht vor Wahnsinn ihn dazu getrieben hat. Wenigstens ist dies aus einem hinterlassenen Schreiben zu schließen, worin Professor Klimfch seiner Familie mittheilt, daß er den Tod suche, da er ja doch dem sicheren Wahnsinn entgegengehe.
Frankfurt a. M., 10. Juli. Heute Morgen wurden in erst spat in die Kaserne zurück.
einem Canalschacht an der „Schönen Aussicht" drei Arbeiter ' Die Folgen de» FastnachtsnnsngS. ^or drei Jahren infolge Einathmung von Gasen bewußtlos. Dieselben wurde am Fastnacht einer jungen Dame, der Tochter eine« konnttn aus dem Schachte hervorgeholt werden. Bei den hiesigen Kaufmann«, nach ihrer Meinung beim Erbsen- Rettungsarbeiten wurde ein Spengler ebenfalls bewußtlos, werfen eine der Erbsen in» Ohr geworfen. Sie begab Derselbe mußte gleichfalls an Seilern herauSgezogen werden sich damals zum Arzt, welcher denn- auch« leicht die K g und wurde hierbei am Kopfe nicht unerheblich verletzt. aus dem Ohr entfernte. Bor -^igen Wochen, gld*1 na* Dresden. 10. Juli. Die Polizei hat den anarchistischen einem genommenen Bade, bekam dieselbe Dame Schmerzen Agitator Buchdrucker und Verleger Dempwolf auS dem im Ohr und begab sich m Folge^dessen wieder zumArzt, auSoewiesen welcher nach längerem Unter uchen seststellte, daß die Schmerzen
sächsischen Staatsgebiet °uSgewtesen. b0B einer tm Ohr befindlichen Erbse herrührten, welche durch
Berlin 11 ^uli. Einer Meldung auS Capstadt Feuchtigkeit angequollen und vorerst nicht zu entfernen war.
f r _ N e r ft ä r k U n a s t r a n s p o r t der Schutz. Gestern ist eS durch eine sehr schmerzhafte Operation geglückt, truppe °rn 25. Inländer Sigakvmündung glücklich g-I°nd-t. au» diese« unliebsame Andenken an den Fasching«,cherz °°r «ttlin 11 Juni. P-aftflar Ende wurde v°m Senat drei Jahren au« dem Ohr der Dome ,u entfernen.
■>/.?uv............... wm.s 6m Berlin 11 ^ult Am Donnerstag und Freitag fand Kartoffeln stammen von Herrn Oeconom Neebe hteiselbst,
f g-,-ma«° »rM »S
"'Ueetlin $11 Juli. D-r^Student Gerhard v. Pdll- bahn übernommen hat, bemüht fich um die Sanclssian sür
nitz au« Bayern, welcher unlängst an- dem Fenster der eine Schmal,pa-bahnButzbach.L.ch^
Universität stürzte, ist nach einer Brinamputatton gestorben. Der evaugeltfche Verein der Gustav f I J
Gölliü 11 Juli Der Pionier Hörtel bom dritten «trd seine di-«jährig- Hauptversammlung vom IS. di«
Berliner Sis-nbahnreglmevt in Reiste wurde tobt aus- 17. September in Dessau abhalten. Der Darmstadter
= h (m hrrmnthet ein Verbrechen. Hauptverein hat im Lause dieser Woche sein Jahrerseft flf
8 Allenüem. 11. Juist Di- Mutter unb der Stiesvater s-i-rt, nämlich zu Schwab«burg in Rhewh-Is-"- D-r Gt-h-n-r
des kürzlich ermordeten Knaben Dirnarnski wurden wegen Zweigverein gedenkt nächsten Mittwoch, den IS.d. M., s-st»-
m?nrhh »rhn* t« herbaftet Jahresversammlung in dem benachbarten Annerod abzuhallen.
München. 11. Juli? Wie die „Münchener Post" aus Psarrer Weimar au« WÜNj-llb-rg und Ps°-rerL°°S au«
?ch8°er"7-r°l-?t"" S^ngs-Cammandan.-n B Artilleristen Zweigverein wenn" die'"
München 11. Juli. Infolge organisatortscher Bestim- Glehen wohnenden Mitglieder sich am künftigen Mutwoch
mung werden u. A. da« Bataillon des 17. Jnsanteri-. dort recht zahlrein, etnfiaden wollten. Der Morgen-Gotte«.
Regiments von Zweibrücken nach Germersheim I dienst beginnt um 10 Uhr.________
2Bien 11 Juli Li - Hung - Tschang wird wegen I n- Grnnberg, 10.Juli. Die evangelisch-lutherische seiner schöpfte? Gesundheit Wien nicht besuchen, sondern Konferenz für Oberheffen findet am 14 und 15. JuU von Brüstel über Pari« und London nach China zurückkehren. W
--v 7 K über btc Heiliguog reseriren. Seinem Vortrag hat er tOCOUs nnb - foIgenbc Ldtsätze zu Grunde gelegt: 1. Die hl. Schrift
Gieße», den 11. Juli. gebraucht daS Wort „Heiligung" in doppeltem Sinne, etn-
•* Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Groß- mal tn dem umfassenderen der gesummten HettSlhat Gotte» Herzog haben Allergnädigst geruht, durch Allerhöchste Ent- I an den Menschen, welche im alten Bund vorbereitet, in der
schlteßung vom 28. v. M. den Oberförster der Oberförsterei I Erlösung durch Christum ihre principielle Vollendung er-
Griesheim, Dr. Philipp Walther zu Dörnberg, unter I reicht hat, bann in dem engeren Sinn der durch Gott in
Verleihung des AmtstitetS „Oberforftrath", mit Wirkung I der Person des hl. Geistes gewirkten und gestärkten, für
vom 10. Juli dsS. IS. an, zum Vortragenden Rath in dem den Christen nothwendigen, im Glauben sich vollzirhendm Ministerium der Finanzen, Abtheilung für Forst- unb Reinigung und Erneuerung. 2. Von der lutherischen Dog- Cameralverwaltung, zu ernennen. I matik wird der Begriff „Heiligung" in dem letzteren rinn
•* 3b den Ruhestand versetzt wurde am 7. Juli 1896 I gebraucht (sanctificatio-renovatio, nova oboedientiaj daneben ber Steueraufseher Wilhelm Friedrich Leopold zu auch tn d-m weiteren Sinne der gesummten Thätigkeit be» -kriedderg auf fein Nachsuchen, mit Wirkung vom 15. Juli hl. Geistes. 3. Die Heiligung ist somit die allmähliche
I. arB Uebettoinbung der Sünden und Wtederherstellung des gött-
♦♦ ttunstverein. Wir machen unsere Leser auch an dieser I lichen Ebenbildes tm Menschen. 4. Die Heiligung kommt I Stelle daraus aufmerksam, daß die Gemäldeausstellung im | im Menschen zu staube durch die Wirkung des Wortes Gotte» (invisibile et visibile). DaS Gesetz fordert sie, daS Evangelium gibt zugleich Lust und Kraft zu ihr, indem eß mit der Erweckung des Glauben» an die Gnade Gottes auch die freudige Hingabe unseres ganzen Selbst in den Willen Gotte» bewirkt. 5 Die Heiligung tst deshalb insofern ein Werk Gottes, bezw. des hl. Geistes, als dieser durch sein heilige» Wort und Sacrament 1. in unS den Glauben und al» nolh- wendige Folge desselben den Antrieb zur Heiligung erweckt,
2. uns fort und fort stärkt in der unserer sündigen Natur
widerstrebenden Hctligungsarbeit. 6. Die Heiligung al»
That GotteS darf nicht verwischt ober gar ibentificirt werben
mit der Rechtfertigung- sie ist vielmehr nur eine, allerdings
mit innerer Nothweudigkeit fich ergebende Folge derselben.
7. Sache der Christen ist eS nun, der heiligenden Arbeit des heiligen Geistes an ihm nicht nur nicht zu widerstreben,
sondern auch seinen eigenen Willen völlig in den Dienst be» heiligenden Willens GotteS zu stellen. 8. Dies thut der Christ tm Glauben, indem die Heiligung nicht die Bedingung ober Voraussetzung, wohl aber die nothwenbige Aeußerung, Begleiterscheinung unb Folge deS lebenbtgen Glaubens ist.
9. Die Heiligung ist deshalb nicht schlechthin zur Seligkeit nothwendig, sondern nur als der nothwenbige und sichere ErwetS des Glaubens, der zur Seligkeit sührt. 10. ES liegt in der Verderbtheit der menschlichen Natur begründet, daß baß Ziel der Heiligung hier aus Erden vollkommen nicht et» reicht werden kann- deßhald bedeutet die Heiligung sür den Christen in diesem Leben ein fteteß Kämpfen und Ringen nach diesem Ziel. 11. Vollendet wird die Heilung erst sein, wenn die Gläubigen tn verklärtem Leib werden auserstanden sein und leben in ber seligen Gemeinschaft mit ihrem Haupt und Heilanb Jesu Christo. — Daß Thema: „Unsere Stellung zur socialen Frage der Gegenwart" wirb Herr Psarrer Bernd eck von Staden am zweiten Tage behandeln. Er hat dazu folgende Thesen gestellt: 1. Die sociale Frage, die den characteristischeu Zug der gegenwärtigen Geschtchtß- periode bildet, berührt nicht nur daß wirthschastliche, sondern auch — unb nicht zum Mindesten — baß religiös-sittliche Leben unsere»
Auszug au» den der G
e
Juli: 4. ftarl H-rmani
Maria Ida Luise Ä/öchi Pfiasteln-Policr baljitr, mit SitiotDonMgGibmannbfll $<pkroatreniabrlfant in Frar Begatt; Bltta/t non ffldftblnb
MM
M Wi| ikreibauk.
^dmabme ' vusn
7V Neustadt 7 4»< , offerirt
u. Resico,
I--- Wfen.
Heute uud Mout vchs-p-ei
labentdn, pr. Psd. I ^meineffei lüdenrein, pr. Pfd.^ iq Freibank b D Uhr Abends geöffnet.
MUrs' SÄi'Wss


