2 . Eia Preisausschreiben für eine Prüfung von Lraftpflügen,
alS solchen, die mit anderer als thiertscher Kraft bewegt
Perlmutterdeckelu und der Aufschrift „Mainz", zwei Pfandscheine über je eine Dameu-Remontoiruhr mit silberner Kette (die eine Uhr ist auS schwarzem Metall mit dem Mono
wohl auS TaschendtebstLhlen herrühre», vorgefunden: zehn ! auS Abwässern und deren Trocknung. Preisen 18000 Mk.
Damen - Portemonnaies, ein kleines Portemonnaie mit "" m r" 1 ' ” "c ' *' c“ Drn
gramm „S. 8.", die andere ist eine silberne Uhr und hat an der Kette ein silbernes Herz mit blauem Stein); ferner eine silberne Herren - Remontoiruhr mit silberner Kette und einer Gewehrkugel, Modell 88, ein altes Opernglas mit Etui.
• verlia, 9. April. Die „Voss. Ztg." enthält folgende Todesanzeige: Gestern Nachmittag 6 Uhc verschied plötzlich mitten in blühendster Gesundheit infolge einer Ein- spritzuug deS Behring scheu Heilserums zur Jm- muutfirung unser herziges Ernftchen im Alter von Jahren.
Um stille Theilnahme bitten
Professor Dr. med. Robert LangerhauS und Frau, Anna, geb. Gerhardt, Kronprinzen Ufer 29.
Berlin, den 8. April 1896.
Professor LangerhauS ist der Sohn des bekannten ArzteS, Abgeordneten und Berliner StadtverordoetenvorsteherS- Frau Professor LangerhanS ist die Tochter des berühmten Geheim- raths Gerhardt. ES sind also der Vater und beide Großväter des angeblich an der Behandlung mit Heilserum gestorbenen Knaben Aerzte, zum Theil von Weltruf. — Die ^VolkSztg." berichtet über den traurigen Fall, wie folgt: Etu Dienstmädchen des Professors LangerhanS erkrankte an DiphtheritiS und wurde in das städtische Krankenhaus Moabit gebracht, dessen Prosector Dr. LangerhanS ist. Um die zurückgebliebenen Kinder zu schützen, wurde der Knabe auf Anrathen von AnftaltSärzten prophylaktisch mit DiphtheritiS- Heilserum geimpft, und nach wenigen Minuten war daS sonst ganz gesunde und kräftige Kind tobt, ein geradezu herzzerreißendes Schicksal für die so schwer heimgesuchte Familie. Professor Dr. Robert LangerhanS hat erst im vorigen Jahre zwei seiner Kinder infolge von DiphtheritiS verloren. DaS jetzt verstorbene Kind war damals nach langwieriger schwerer Krankheit genesen.
♦ Berlin, 10. April. Der „Rassischen Zeitung" zufolge beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft die Leiche deS nach der Jmmunisirung durch Diphtherie-Heilserum gestorbenen Knaben Ernst LangerhanS behusS gerichtsärztlicher Oeff- nung. Es werde angenommen, daß eine Reihe ärztlicher Autoritäten sich zur Leichenöffnung einfinden wird. — Zu der Beschlagnahme der Leiche deS Knaben Ernst LangerhanS meldet die „Post": Der Vater deS Verstorbenen, Dr. Langer- Haus, versiegelte die Flasche mit dem Reste des verwendeten Heilserums und stellte sie der Staatsanwaltschaft behufs Untersuchung, ob das Serum verdorben war, zu. — Der Tod deS Knaben Ernst LangerhanS ist, wie der „Volkszeitung" berichtet wird, dadurch verursacht worden, daß Behrtng'sches Heilserum, welches dem Knaben eingespritzt wurde, ein großes Quantum Carbolsäure enthielt.
* Berlin, 9. April. Der Tretmot orwagen der Feuerwehr, der sich bisher in der GanSwindt'schen Werkstatt befand, ist heute Morgen nach dem Depot in der Lindeu- straße gebracht worden. Branddtrector Giersberg hat bisher zwei Probefahrten unternommen und dabet die steilste Straße Berlin-, die Lichterfelderstraße, mit sechs ungeübten Leuten im „Trabe" genommen. Später hat er bei einer Fahrt den Kreuzberg hinauf selbst mitgetreten. Der Wagen hat mit den ungeübten Leuten, die ihn getreten haben, die Geschwindigkeit eine- Pferdegalopps erreicht- er soll mit geübter Mannschaft auf Eisenbahngeschwindigkeit gebracht werden können. Der Wagen lenkt sehr kurz und kann auf der schmälsten Straße in der Runde fahren- zum Anhalten dienen zwei Bremsen. Der Wagen wird als Mannschaftswagen benutzt, und hat Platz für einen Offizier und sechs Mann, nimmt aber auch Geräthe auf.
♦ Saga», 10. April. Der frühere Kirchendiener Fanetzkt von hier wurde wegen schwerer Kircheudiebstähle zu vier Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurtheilt.
♦ Halberstadt, 10. April. Der 20 jährige HandlungS- gehülfe Lüttich versuchte heute Vormittag seine Principalin, die KaufmannSwittwe Hildebrand, zu erschießen und ver- letzte sie schwer. Er erschoß sich dann selbst.
♦ Siu theures Fuhrwerk. Vor dem Landgerichte in Co b lenz hat, wieder „Kl. Presse" von dort geschrieben wird, dieser Tage ein interessanter Proceß seinen Abschluß gefunden. Bor P/s Jahren ließen sich 4 Herren auS Cochem bei der Kirweß in Bullay (Mosel) mit dem Besitzer eines am Ufer der Mosel haltenden Fuhrwerk- in Disput über das Gewicht eines Wagens mitsammt dem Pferde ein und machten sich schließlich anheischig, dem Bauer Wagen und Pferd für 50 Pfennig per Pfund abzunehmen. Der Fuhrmann willigte ein, der Wagen wurde auf der Waage der Station abgewogen und ergab incl. deS Gewichtes deS Pferdes da- Sümmchen von 1500 Mk.! Nun erklärten die vier Herren den Handel für Scherz, begangen in nicht mehr ganz nüchternem Zustand- indessen ließ sich der Fuhrmann nicht darauf ein, übergab vielmehr Pferd und Wagen einem Spediteur und klagte die vier ein. Er gewann alle Instanzen und erhielt dieser Tage nach definitivem Urtheile sein Geld. Die Kosten dieses originellen Processes betragen ebenfalls ca. 1500 Mk., so daß das Fuhrwerk, das unter Brüdern 300 bi- 400 Mk. werth ist, den vier Spaßmachern theuer zu stehen kommt. Noch dazu hat die Rosinante inzwischen da- Zeitliche gesegnet.
* Elfte Wauder-AuSstellong iu Hamburg 1897. Nachdem die Stadt Hamburg da- Heilige Geistfeld der Deutschen LaudwirthschaftS-Gesellschaft für die im Jahre 1897 stattfindende Wanderausstellung zur Verfügung gestellt hat, ist in den letzten Sitzungen der Gesellschaft bereit- über die Preisausschreiben der nächsten Ausstellung verhandelt worden. In den Ausschüssen wurde bereits eine erste Lesung der Preisausschreiben sür Thiere vorgenommrn und ferner folgende Preisausschreiben beschlossen und veröffentlicht: 1. Ein Preisausschreiben für Niederschlagung städtischer Abfallstoffe
werden: Werth der Preise: 6000 Mk. 3. Em Preisausschreiben auf Dauerwaaren für daS Ausland und den Schiffsbedarf. Hierfür wurden 103 silberne und bronzene Preismüazeo ausgesetzt. Außerdem wurde noch der wichtige Beschluß gefaßt, in Zukunft nur solche Thiere zur Ausstellung zuzulaffeu, welche seit mindesten- 6 Monaten vor dem ersten Ausstellungstage zum Bestand eines deutschen Gates gehören und während dieser Zeit in der Wirthschaft deS Anmeldendeu gestanden haben. So ist die deutsche Laud- wirthschaftS-Gesellschaft schon jetzt beschäftigt, baß Gelingen bieser Hamburger Ausstellung, welche beu früheren internationalen Ausstellungen nichts nachzugeben verspricht, rechtzettig vorzu- bereiten.
♦ Lin Scheusal. Dor bem Metzer Schwurgericht stand in der vergangenen Woche der 27 jährige Knecht Dominik Harsch, aageklagt der Tödtuug eine- 15 jährigen Mädchens. Nachdem er TagS zuvor gegen zwei 6 und 7 Jahre alte Mädchen sich vergangen hatte, ermordete er am 4. November vorigen Jahre- die 15 Jahre alte Margaretha Flesch- er hatte sie in unsittlicher Weise durch List ihren Eltern entzogen, indem er diesen vorgeredet, er suche ein Mädchen, daS zu zwei kleinen Kindern kommen sollte, damit diese deutsch lernen. Die Eltern gaben ihre Einwilligung, der Lohn wurde auf 15 Francs monatlich festgesetzt. Al- Harsch mit dem Mädchen nahe der Grenze gekommen war, machte er ihm unsittliche Anträge. DaS Mädchen wollte flüchten, doch brachte Harsch eS mit Gewalt über die Grenze und tödtete es auf die scheußlichste Weise. Der Verbrecher erhielt 9 Jahre Zuchthaus. Wegen deS Mordes wird er von einem franzöfischen Gerichtshof abgeurtheilt werden.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl LooS und I. M. Schulhof.
Bremen, 10. April. lPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Halle, Capitän I. Rüben, vom Nordd. Lloyd in Bremm, ist gestern 3 Uhr Nachmittag- wohlbehalten In Newyork angekommen.
Bremen. 10.April. (Per tranSallantischen Telegraph.) Der Postdampfer Crefeld, Capitän H. Bruns, vom Nordd. Lloyd in Bremm, ist gestern Mittag wohlbehaltm in Baltimore an- gekommm.
Auszug aus den Stan-esamtsregrsterir
der Stadt Gieße».
April: 4. Heinrich Umbad), Schneider dahier, mit Katharine Luh zu Wteseck. 4. Friedrich Will, Schneider zu Babenhausen, mit Magdalene Felsenheimer daselbst. 4 Wilhelm Peter Forbach, Metzger zu Laun-bach, mit Marie Elisabeth Blum zu Grünberg. 9. Friedrich August Zimmermann, Staatsanwalt dahier, mit Anna Marie Ottilie Lawall zu Osthosen. 9. Albrecht Schulte, Stadt-Ingenieur zu Brühl, mit Christine Sophie Wilhelmine Heckeroth zu Cassel. 9. Heinrich Keßler, Metzgermeister zu Frankfurt a. M., mit Marie Luise Karoline Friederike Schnecko hierseldst. 9. Jacob Reh, Schmied zu Hermannstein, mit Katharina Hederich daselbst. |
«haschlieFanga«.
April: 4. Franz Josef Ganß, Schmied dahier, mit Johanna Christine Luise Mathilde Elisabeth Rinn Hierselbst. 4. Johann Schneider, Schlosser dahier, mit Maria Magdalene Heß, geb. Brügger, Wittwe von Schuhmacher Heinrich Heß dahier. 4. Emil Heinrich Aubel, Kaufmann dahier, mit Katharine Henriette Schwarz hierseldst. 4. Friedrich Christian Marx, Bauaufseher-Aspirant dahier, mit Karoline Auguste Brühl Hierselbst. 4. Heinrich Westmeier, Schneider dahier, mit Anna Elisabeth Wicke Hierselbst.
«adoreas.
März: 30. Dem Restaurateur Anton Koch eine Tochter. April: 1. Dem Hausirer Konrad Jäger ein Sohn, Ernst Ludwig. 2. Dem Schlosser Adolf Scheid eine Tochter, Emma Henriette. 2. Dem Professor Dr. Alexander Leist eine Tochter, Margarethe Pauline Maria. 3. Dem Händler LouiS Fr.-eS eine Tochter, Marie Sophie Wilhelmine. 3 Dem Kaufmann Heinrich Göhcke eine Tochter. 4. Dem Wiesrnwärter Wilhelm Bellof IIL eine Tochter. 4. Dem Stationsasststenten Carl Wagner eine Tochter. 5. Dem Bierbrauer Johann Sommer Zwillingssöhne, Karl und Heinrich. 5. Dem Uhrmacher Carl Stöver eine Tochter, Clara Anna. 5. Dem Loco- motiosührer i. P. Ludwig Wagner ein Sohn, Rudolf Emil. 6. Dem Bremser WUHelm Schneider VIII. ein Sohn. 7. Dem Postassistent Philipp Bausch ein« Tochter. 7. Dem Flaschenbierhändler Ludwig Wagner II. ein Sohn. 7. Dem Eisenbahn-Schaffner Konrad Kircher ein todtgeboreneS Kind männlichen Geschlechts. 7. Dem t? xuhnwn LouiS Reitz ein Sohn, Julius Wilhelm -
April: 3. Johannes Tritt, 35 Jahre alt, Bergmann von Klein- Linden. 4. August Mühleisen, 40 Jahre alt, Gastwtrtb dahier. 4. Friedrich HanSmann, 1 Jahr alt, Sohn deS verstorbenen RangtrerS WUHelm HanSmann dahier. 5. Barbara Roth, geb. Gontrum, 76 Jahre alt, Wittwe von Lehrer Christian Roth dahier. 7. Karoline Katharine Sahlfeld, geb. Mannhardt, 49 Jahre alt, Ehefrau von Hochbauaufseher Johann Peter Sahlfeld dahier.
Auszug aus den Kirchenbüchern
der Stadt Giessen.
Evangelische Semetude.
•dtanti.
MarkuSgemeinde.
Den 6. April. Johann Schneider, ein Witlwer, Schlosser zu Gießen, und Marie Magdaleve Heß, geb. Brügger, Wittwe deS Schuhmachers Heinrich Heß.
LukaSgemeinde.
Dm 6. April. Emil Heinrich Aubel, Kaufmann, und Katharine Henriette Schwarz, Tochter des verstorbmm Kaufmanns Wilhelm Schwarz zu Frankfurt a. M.
JohanneSgemeinde.
Den 6. April. Franz Josef Ganß, Schmied zu Gießen, und Johanna Christine Luise Mathilde Elisabeth Rinn, Tochter deS Bahnarbeiters WUHelm Rinn zu Gießm.
Denselbm. Friedrich Christian Marx, Bauausseher-Sspirant Ju Gießm, und Karoline Auguste Brühl, Tochter deS SattlermeisterS lugust Brühl zu Gießm-
•etaafU.
Matth äu-gemeinde.
Dm 5. April. Dem Schreiner Ernst Falkmheimer ein Sohn, Ernst Peter, geboren den 23. December.
Denselbm. Dem Taglöhner Phllipp Weiß ein Sohn, Karl, geboten dm 7. Februar.
Denselben. Dem Frismr Phllipp Lehrrmwd eine locht- Marie Katharine, geboren den 9. Februar.
Denselben. Dem Fuhrmann Heinrich HaaS eine Tochter, Inti geboren den 24. Februar.
Denselben. Dem Arbeiter Heinrich Schmidt eine Tocht«- Margarethe, geboren dm 1. Februar.
Denselben. Dem Schlosser Hermann Prvschold ein Sok, Willy Heinrich Richard Jakob, geboren dm 11. Februar.
Denselben. Dem Schneider Adam Bolz eine Tochter, 2t, Marie Elisabeth, geborm dm 13. Januar..
Denselben. Dem Fuhrmann Phllipp Hlllgättner ein Soh» Karl Wilhelm, geboren dm 22. Januar.
Dm selben. Ein unehelicher Sohn, Emst Karl Kaßpar, gebot» dm 23. November.
Denselben. Dem Buchhändler Karl Krebs eine Tochter, Mara» Wilhelmine Ltddy, geboren dm 8. Februar.
Dm 6. April. Dem Schreiner Konrad Drescher ein Soh, Karl Ludwig, geborm dm 22. December.
Dmselbm. Dem laglobrer Heinrich Braun eine Locht, Anna Juliane, geborm dm 9. März.
Denselben. Dem BahoarbeUer Heinrich Lotz eine locht, Karoline Elisabeth, geborm dm 29. Februar.
Dmselbm. Dem Maurer Andreas Krug ein Sohn, Karl Wilhelm, geboren den 5. November.
Denselben. Dem Landgerichts-Registrator Ludwig Jäger e> Sohn, Otto Heinrich Peter, geboren den 16. Februar.
Dm 9. April. Dem verstorbmm Privatmann Wilhelm )och^ ein Sohn, Friedrich, geboren dm 17. März.
Den 10. April. Dem Agent Karl tzStiaSny eine Toch^ Therese Elisa, geboten den 27. März.
MarkuSgemeinde.
Dm 5. Sprll. Dem Kaufmann Gerhard Bötz eint locht« Margarethe, geborm den 17. Februar.
Denselben. Dem Schlosser Karl Struth ein Sohn, lupft geboren dm 7. Januar.
Denselben. Eine uneheliche Tochter, Marie Johanna Inta* Henrieite, geboren dm 20. November.
Dm 6. April. Dem Kutscher Johanne- Erb eine locht« Johanna, geboten dm 26. Februar.
Denselbm. Dem Bäcker Ludwig Weber? eine Tochter, Hetatz Margarethe Bertha Elisabeth Johanna, geboten dm 7. Mär».
Dmselbm Dem Schreiner Wilhelm Wacker ein Soho, Heinrich Jakob, geboren den 30. Januar.
Denselbm. Dem Kutscher Christoph Wetz ein Sohn, Johani Ludwig, geboren den 24. Februar.
Denselben. Dem Taglöhner Johanne- Becker eint lochtn Luise, geboren dm 20. October.
Denselbm. Dem Taglöhner Heinrich Schomber ein Hohe, August, geboren dm 3. Februar.
Denselben. Dem Fuhrmann Johann Wagner ein Soho, Karl, geboren den 26. März.
Denselben. Dem Heizer Otto Arnold eine Tochter, Karolta Henriette Käthchen, geboren dm 18. März.
LukaSgemeinde.
Den 5. April. Dem Bierbrauer Karl Zimmer ein sSohi Karl, geboten den 1. März.
Denselbm. Dem Dachdeckermeister Heinrich Schmoll ein Soho Rudolf Erich Han-, geboren dm 5. März.
Denselbm. Dem Bautechniker Karl Schupp ein Sohn, Wilhel» geboren den 16. März.
Dm 6. April. Dem Schlosser Johann Heinrich Pseuster eti Sohn, Eberhard Johann Jakob, geboren dm 28 September 1836 JohanneSgemeinde.
Den 5. April. Dem Steinmetz Albert Lmtz eine locht«, Martba, geboren den 11. März.
Denselben. Dem Schlosser Wilhelm Hartmann eine T-cht«. Matthilde Wilhelmine, geboren dm 3. Februar.
Denselben. Dem Gärtner Wilhelm Gerhard ein Sohn, 6et Anton. geboten den 27. Januar. •
Ten 6. April Dem Glaser Johann Wilhelm Räuber eis« Tochter, Johannette Elise Margarethe Henriette, geboren bm 14. geh. Mtlitärgem einde.
Den 5. Avril. Dem Fußgmdarm Johann Heinrich Ha»4 eine Tochter, Käthe Luise Wildelmine, geboren den 7. Februar.
Denselben. Dem Vicefeldwebel Heinrich Flach ein Sohn, Ma. Friedrich LouiS Heinrich, geboren dm 14. März.
Denselben. Dem Viceseldwebel Heinrich Jäger ein Saha. Karl August Friedrich, geboten den 15. Februar.
Maithäusgemeinde.
Den 6. April. August Mühleism, Wirth, 40 Jahre all, flirt dm 4. April.
JohanneSgemeinde.
Den 8. April. Barbara Roth, geb. Gontrum, Wittwe td Lehrers Heinrich Christian Roth, 75 Jahre alt, starb dm 5. Aprü.
Den 10. Avril. Dr. med. Hermann Stieda, Sohn de- MedicinalrathS Professor- Dr, Ludwig Stieda zu Königsberg, * 28 Iahte, starb den 3. April zu Königsberg.
Verkehr, rrnd Volkswirtschaft.
Oiefcm, 10. April. Marktbericht. Auf dem heutigH Wochmmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,95—1,00, Hühnere«! pr. St. 5 ch, 2 St. 0 A. Enteneier 6, 2 St 0-0 A. Gäne ei er pr. St 13—14 4, Käse pr. 6t. 5—10 A. Käsematte pr. 6L 8 > Erbsen pr. Liter 17 A. Linsen pr. Liter 30 A. Tauben pr. X 0,80 bis 1,00, Hühner pr. Stück 1,20 bi- 1,80, Hahn« pr. St^ X 1,30—1,70, Enten pr. Stück X 2,00—2,20, Gänse pr. Pü-l X 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 70-74 A. Kuh- und Rindfleich pr. Pfd. 66-68 A, Schweinefleisch pr. Pfd. 50 bl« 66 A. Schwel» fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70—00 A, Kalbfleisch pr. Vsd 80 | Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 A. Kartoffeln pr. 100 Kilo 4.50 W 5,00 X, Weißkraut pr. Stück "-00 a, Zwiebeln pr. E"tt>a X 5,00-0,00, Milch pr. Liter 16 4-
"sielt man blendend weiße
V ’JUC ^OlClCyC bei größter Echo«««O der Etaste r4 8Cttttmaetl» t Wäsche Lauge«.»xtract oder
, Salmiak rerpe»tin.^ettlauge««ebl i 16 W
Man achte genau auf die unter Nr. 11778 patentamUtch ge'«"- Marke: „Bit* (Fabrikant L. Lettermann m Elberfeld).
Kunst-Aasstellnng, “«’S nähme de- Sam-tag-, von 11 bi- 1 Uhr, am Mittwoch CT noch von 3 bi« 5 Uhr. SO««tagO wktzreutz X< uuuvierhrache« »•* 11 tzis 8 Utz«. — Etntritt-prei-
Ntchtmttglteder an Werttagm 50 Pfg., an Sonntagen 30 w
— KSstritz i. Thür. Die Fürstliche Brauerei Köftr l begeht in diesem Jahre die 200-jährige Jubelfeier ih e« tkntbem Die älteste Urkunde liegt un« vor und ist betitelt „ykrredmita über gebraute« Bier und wie solche« berechnet wird auf bem •• Reuß-Plauen'schen Kamwerguth - Köstritz anno 1696" ißelÄ <■ gewaltiger Zeitraum sind 20Ö Jahre! — Mst Stolz kann die Fit liche Brauerei auf dieselben zurückblicken und alle die, welchen« vergönnt gewesm ist, an ihrer Entwickelung und Hebung> atbeitm. Nack wie vor wird das Köstritzer Schwarzvier u seiner vorzüglichen Etgmschast weitergebraut werden uno a»w ReconvaleScenten, Wöchnerinnen und Blutarmen k. ew e.e i wichtige« Heil- al« Stärkung-mittel sein und bleiben. Die Vezua queUen ersehen die verehrten Leser- unterer Zeitung au« Inseraten! heil.


