Schmidt hat die
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Rafirmesser den HalS abzuschnetden. That in einem Wahnsinnsanfall begangen.
Mk. 1.70. Für Reisig: Buchen 60 Pfg., Elchen 30 Pfg., Nadelholz 40 Pfg., alles per Raummeter, bezw. per 100 Stück Wellen. Diese Preise find fast ganz genau diejenigen de» HolztarifeS.
A Köddingen, 10. Februar. Der hiesige Schweine- Händler Rühl begab sich in der vorigen Woche mit seinem Wagen, auf dem sich außer ihm noch sein erwachsener Sohn befand, nach Zeilbach. In der Nähe dieses Dorfes scheute plötzlich das Pferd und ging durch. Während der Sohn auf dem Wagen verblieb, versuchte der Vater hinten ab» zuspringen. Hierbei stürzte er mir dem Kopfe zu Boten und erlitt eine Gehirnerschütterung. In einer Ehaise wurde der Schwerverletzte nach Hause gedrückt. DaS durchgehende Pferd rannte mit dem Wagen in eine Hofraithe zu Zellbads wo man e« bändigte. Weder daS Pferd, noch der auf dem
ES ist von den Passanten des Asterwegß und der Wallthor- strabe recht lästig emv'unden worden, daß nach Schutschluß die Schülerinnen der HSHere« «nd erweiterten Müdchenschnl« ost zu 3 und 4, Arm in Arm nebeneinander, auf dem Trottotr gehen und daS Betreten des Trottoirs Anderen unmöglich machen. Könnten die Kinder, besonders die großen, die oft in eifrigen Ge sprächen begriffen, gar nicht nolhig zu haben glaubm, aus die Entgegenkommenden zu achten, nicht angewiesen werden, hübsch paarweise zu gehen, so daß auch noch andere Passanten, denen gerade um diese Zett viel daran liegt, rasch und ungest-rt an ihr Ziel zu kommen, daS Trottoir benutzen können?
erkannt hat."
Vortrag über Röntgen-Strahlen. Am 26. l. Mts. wird Professor Wiener im physikalischen Auditorium vor den Mitgliedern der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde und deren Gästen einen Experimental» Vortrag über die Röutgen'schen X-Strahlen halten.
•» Schwindelei. Dor einiger Zeit wollte ein auswärtiger Schlofiermeifter in einer hiesigen Maschinenfabrik eine Bohrmaschine kaufen und erkundigte sich dieserhalb bei dem in der betreffenden Fabrik beschäftigten Schlaffer G. Dieser rieth dem Manne ab, machte ihm aber den Vorschlag, von ihm eine Maschine zu taufen, er habe eine solche in seiner Wohnung. Der Handel wurde abgeschloffen und die Maschine im Werthe von 120 Mk. ging für 65 Mk. an den
we- Verschiedene Local- «nd Provi«,ialnachrichten mußte« wegen Raummangel für vte nächste Rr. zurück- gestellt werde«._________________________
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für das zweite Jahr de» Bestehens unseres Gewerbegerichts kann der Unterzeichnete (Herr Oberbürgermeister Gnauth. Red.) nur wiederholt der Befriedigung Ausdruck geben, über die Wirkung der ganzen Einrichtung, insbesondere auch was Raschheit, Einfachheit und Billigkeit deS Verfahren» anlangt. Bedauerlich war eS darum, daß Großherzogliche Handelskammer Gießen nach ihrem Bericht für die Jahre 1893 und 1894 zu dieser Frage — einer Anregung deS Berliner CentralauSschusseS kaufmännischer, gewerblicher und industrieller Vereine folgend und deffen abfällige AuSlaffungen sich an» e gnend — einem Vorgehen „bereitwilligft" sich angeschloffen hat, welches die Zulassung der Berufung gegen sämmt- liche von den Gewerbegerichten ergehende Urtheile beantragt, danach also geeignet ist, den Werth jener Gerichte auf'» Aeußerste zu beeinträchtigen- solche Stellungnahme war um so bedauerlicher, als dabei daS Bestehen und die Erfahrungen des zunächst gelegenen Gewerbegerichts Gießen vollständig übersehen waren, deffen bisherige Wirksamkeit Großherzog, liche Handelskammer vielmehr erst nachträglich als eine „in jeder Beziehung befriedigende" in dankenSwerther Weife an-
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Lrngesandt.
Gießen 11. Februar.
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Gießen, 11. Februar 1896. ।
♦♦ Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten' । Versammlung Donnerstag den 13. Februar 1896, Nachmittags 3^/, Uhr, und nöthigenfalls Freita g den 14. Februar 1896, Nachmittags 5 Uhr. 1. Den Voranschlag deS Großh. Realgymnasiums und der Realschule I zu Gießen pro 1896/97. 2. Gesuch der Firma W. Zurbuch um Erlaubniß zur Erbauung eines Schuppens in der Göthe- straße. 3. Benennung der von der Bleichnraße im rechten Winkel nach der Stephanstraßc führenden Straße. 4. Ver- befferung der Frankfurterstraße. 5. Erhöhung städtischer Trottoirs in 1896/97. 6. Bauliche Veränderungen im
Schulhause der Stadtmädchenschule. 7. LeuchtgaöpreiS sür Küchen- und Baderäume. 8. Die Dienstverhältniffe der Ge- meindebeamten- hier: inSbes. das Aufrücken derselben im Gehalt. 9. Erlaß eines OrtSpolizeireglements, bett. Entnahme von KieS aus dem Bette der Lahn. 10. DeSgl. betr. Gebäudehöhen an Straßen von einer geringeren als der normalen Straßenbreite. 11. Errichtung einer kaufmännischen Fackschule - hier Gesuch um Schenkung eines Bauplatzes.
** Das Großh. Obercoufistorium hat unter» 8. Februar an die evangelischen Pfarrämter des Großherzogthums nach- stehendes AuS schreib en erlassen: „Obgleich wir wohl an- nehmen dürfen, daß von den evangelischen Geistlichen deS Landes des 18. Februar als des 350jährigen Todestages unsres großen Reformators Luther an sich schon I gedacht werden wird, so wollen wir doch auch unsrerseits veranlassen, daß alle evangel. Gemeinden an diesen Gedächt- nißtag erinnert werden, um durch die Betrachtung deS seligen HinscheidenS des theueren Gottesmannes zu neuer Verehrung und zu inniger Liebe gegen ihn, aber auch zum treuen Fest- I halten an dem von dem Herrn so reich gesegneten Werk, sür welches Luther gearbeitet, gekämpft, gelitten hat, und au dem Glauben, welchen er noch im Tode bekannte, zu ermuntern. Wir weisen Sie an, hierzu den Gottesdienst an dem Sonntag, welcher dem 18. Februar vorauSgeht oder folgt, in erbaulicher Weise zu benutzen."
*<■ Die Veröffentlichung bei Anschlages des Kreisphyfikus Nr. Roth, welchen derselbe am schwatzen Brett der medi- cinischen Klinik Hierselbst hatte anbringen lassen, um junge Aerzte davon zurückzuhalten sich im Kreise Marienberg I (Westerwald) nieder zu taffen, hat Wunder gewirkt. Die Bürgermeister des Kreises, über die Handlungsweise deS Nr. Roth empört, haben eine Versammlung abgehalten, und einstimmig beschlossen, mit allen Kräften gemeinsam dafür zu sorgen, daß die Aerztenoth deS Kreises, die Nr. Roth'S An» schlag entschieden in Abrede stellte, durch Anstellung eines weiteren Arzte« behoben wird, zu welchem Zwecke eine Theilung aller FixaS aus den KnappschastSkaffen der nicht- staatlichen Gruben unter beide Aerzte votzunehmen ist. — In unserer medieinischen Klinik befindet sich aber seit einigen Tagen folgender Anschlag am schwarzen Brett: „In Bezug auf die Verhältnisse in Marienberg ist mir von dort eine Zuschrift zugegangen, nach welcher, entgegen der Angabe deS dortigen KreiSphysikuS die Niederlassung eine« zweiten Arztes in Marienberg seht erwünscht ist. DaS diesbezügliche Schreiben liegt bei dem Unterzeichneten zur Kenntnißnahme offen. Prof. Riegel.
* Vom Gewerbegericht. Im zweiten Jahre seines Be- stehens (1. November 1894/95) sind beim hiesigen Gewerbe- gericht 92 Fälle angebracht worden. Diese Klagen erledigten sich durch Klagzurücknahme vor dem 1. Termin 6, im 1. Termin 4, durch Vergleich im 1. Termin 35, durch Der- säumnißurtheil 28, Endurtheil im 1. Termin 3, Klagverbindung im 1. Termin 1, Endurtheil im 2. Termin 14, auf andere Weise 1. Sonach wurden drei Viertel aller Klagen ohne Heranziehung von Beisitzern, vielfach mit Vergleich, durch den Vorsitzenden erledigt. In allen Sachen wurden 102 Termine abgehalten. Don den anhängig gewordenen Klagen waren durch die Arbeitgeber erhoben 11, durch die Arbeitnehmer 81; von den durch die Arbeitgeber erhobenen Klagen richteten sich 9 auf Wiederaufnahme der Arbeit, 2 auf Entschädigung; die Klagen der Arbe'tnehmer waren gerichtet in 4 Fällen auf Herausgabe des Arbeitsbuches, in 1 Fall auf ZeugnißauSstellung, während die übrigen Klagen auf Entschädigungen in der Gesammthöhe von 2149 Mk. 01 Pfg. lauteten. Die klagenden Arbeitnehmer erhielten von obiger Summe 1310 Mk. 90 Pfg. zugefprochen. An Ge- richiskosten erwuchsen den Parteien 61 Mk. 60 Pfg., an Vergütungen für die Beisitzer 36 Mk. Der Bericht über bafl Gewerbegericht schließt mit folgenden Worten: „Auch
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Montag, 17.H ! Vormittags 9'/, 1 sollen im Disirict $ 1 steigert werden:
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thore, den Augenblick erwartend, wo der Posten sie herein läßt. Dann geht eS aber auch, einer will vor den andern auf alle Stuben und fie nehmen die Ueberbleibfel von unserem MittagStisch in Empfang. Zuerst werden die Näpfchen gefülU und ist dann noch etwas übrig, so wird mangirt. Gewöhnlich haben wir dann 5 bi« 6 Kinder um eine Schüffel versammelt und eS ist eine Lust, den armen Wesen zuzusehen, denn im Nu ist eine Schüssel geleert. Nicht selten wirft hin und wieder ein Kamerad ein neckendes Wort zwischen eine solche Schüsselschlacht und neulich bemerkte mir ein Kamerad ganz trocken: „Ja, lieber K., so muß eS kommen, die «Uten gehen da» Vaterland von den Barbaren befreien und wir müssen ihnen bafUr bi- Bengels gto& füttern." Wir Alle abet wissen nur zu gut, daß die armen Kleinen nichts verschulden und doch am meinen zu leiden haben. ES gibt aber auch noch eine ganze Masse, denen man aus der Straße eS n cht ansieht, daß sie zu Hause darben. Wie viele haben nicht durch daS Bombardement ihr ganzes Hab und Gut verloren. Ich habe Familien kennen gelernt, die nicht im Stande find, die Fensterscheiben an ihrer Wohnstube machen zu lassen und das bet solcher bitteren Kälte. Unsere Wäscherin, welche auS dem Elsaß gebürtig und deutsch spricht, versicherte, daß sie mit Bangen in die Zukunft sehe, wa» es wohl geben würde, wenn die Preußen einmal nach Hause gingen, dann müßten sie wohl alle verhungern.
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deS genannten Blattes noch abzuwarten.
f Saasen, 10. Februar. Bei der heutigen Jagd- Verpachtung pachtete Herr Geometer Henkel von Grün- berg die Jagd für 400 Mark. Erschienen waren noch zwei Herren auS Gießen.
n. Leibhecken, 10. Februar. Hier und in unseren Nach- bargemeinden ist seit einiger Zeit die Influenza ein- gekehrt. Unsere Schule ist schon eine ganze Woche geschlossen, weil der größte Theil der Schüler von dieser Krankheit be- fallen ist. Die älteste Einwohnerin unseres Dorfes, eine Frau von über 90 Jahren, fiel ihr in den letzten Tagen zum Opfer. In einer unserer Nachbargemeinden machten an einem der letzten Tage die beiden dort practictrenden | Aerzte nicht weniger als 52 Besuche bei Jnfluenzakranken.
n. Blofeld, 10.Februar. Unsere Jagd wurde bei der letzten Verpachtung den seitherigen Inhabern, einer Frank- fuiter Gesellschaft, zum Preise von jährlich 588 Mark zu- yrschlagen. Es ist dies mehr als der doppelte Betrag beß seitherigen Pachtes und doch ist er nicht zu hoch, denn daS Jagdgebiet hier ist sehr gut, namentlich die Waldjagd, waS allerdings eine Folge der seitherigen vernünftigen Ausübung der ^^Naden, 10. Februar. Im Auftrag des Ober- heffifchcn ObstbauvercinS weilte der Techniker desselben, Herr John, gestern hier. Mittags ging er mit einigen Inter- । effenten in ihre Baumpflanzungen, machte auf die Mängel in der Baumpflege aufmerksam und beschnitt an mehreren Bäumen regelrecht die Krone, bei jedem Schnitt die Gründe dafür angebend. Abends hielt er dann einen Vortrag über die Pflege der älteren Obstbäume, die gerade hier zu wünschen übrig läßt.
L. Lißbeeg, 10. Februar. Die Holzpreise in unserer Gegend, von der Ihnen selten Nachricht zukommt, fallen ganz normal au«. ES wurden dieser Tage erzielt für Buchenscheitholz 1. Klaffe Mk. 6.50, 2. Klaffe Mk. 4.50, I Knüppel Mk. 4.70; für Nadelholz, Knüppel: Mk. 3.10; | Stockholz, Buchen: Mk. 3.30, Eichen Mk. 2.10, Nadelholz
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Wagen verbliebene Sohn hatten Schaden genommen.
A Mainz, 10. Februar. Verstaatlichung der Hessischen LudwigSdahn und kein Ende! Trotz der gegenteiligen Be Hauptungen einzelner Preßstimmen greift jetzt fo ziemlich allgemein die Ansicht Platz, daß die Verstaatlichung der Hessischen LudwigSdahn sich immer noch eine geraume Zeit hinziehen werde. Zu dieser Ueberzeugung ist man nicht allein bei dem großen Publikum gekommen, sondern, wenn man Mittheilungen von Rammennitgl^bern Glauben schenken kann, auch bei den Ständen und der Regierung selbst. Im Verlauf der Berhandlungen mit Preußen Haden sich nämlich eine Reihe unvorhergesehene, große Schwierigkeiten ergeben, die sich nicht kurzer Hand beseitigen lassen, indem dabei Der- hältniffe mitspielen, welche außerhalb dem Bereich deS guten Willen« der beiden unterhandelnden Staaten stehen. Da in- zwischen aber sowohl baß allgemeine Verkehrs-, wie auch bte Interessen beß Canbeß, sowie beß Bahnunternehmens selbst unter dem fortgesetzten Hangen unb Bangen Noth leiben D,„D .......... müssen, so ist von einer einflußreichen Seite, bie sowohl mit
fremben Schlossermeister über. Doch ber Verräther schläft ber Regierung, als auch mit Bahn- unb Bankkreisen Fühlung
nie- die von G. seinem Arbeitgeber gestohlene unb bann hat, ber Gebauke angeregt worden, bis zur Ermöglichung
verkaufte Maschine würbe gestern entbeckt und wird sich der- der Verstaatlichung einen modus vivendi zu schaffen, durch
selbe, sowie auch ein zweiter, ber ben Vermittler spielte, bem- welchen bte ßaubeßtntenffen gewahrt unb auch bte Bahn w
nächst weaen Diebstahls, bezw. Hehlerei zu verantworten ihrer Entwickelung sürberhin nicht mehr behinbert ist. Diesen
modus vivendi benft man sich in der Form, daß bie Eon- ' •• Der ftabtbefannte Taglöhner PH. Horn aus Annerob cessionen ber bereits hetmfälligen Linien verlängert unb bte
mürbe gestern Abenb auf ber Straße liegend krank betroffen noch laufenden theil« verändert und verkürzt werben unb
unb in bte Klinik gebracht. Heute Nacht ist derselbe ver- zwar in der Art, daß bte Concessionen sämmtlicher Strecken
alle auf einen Tag erlöschen. AIS Gegenleistung wurde in
** Die fodalbemohatifdje Partei beß Großherzogthums baß Auge gefaßt, baß ber hessische Staat an dem Theil be«
Hesse« hält laut Beschluß ihres Lande«.Comitvß, da« in jährlichen Reingewinn« ber Hessischen LubwigSbahn zur
Mainz seinen Sitz hat, Mitte April eine Lanbeß-Con- Hälfte repartire, ber eine Divibenbe von etwa 44/2 oder
ferenx ab. Den Hauptpunkt der Tagesordnung bilden bte 5 Procenr übersteigt. Ganz zu Beginn ber Verstaatlichung«.
tm Spätsommer dieses Jahre« ftottffnbenben Wahlen zum Verhandlungen ist ein derartiger Gedanke schon einmal an-
hessischen Landtag. Von den vier Mandaten, welche bie geregt, aber, wenn wir recht unterrtchtct sind, damals von
socialdemokrattsche Partei in ber Zweiten Kammer inne hat, Seiten ber Bahnverwaltung wenig sympathisch ausgenommen
werden drei erledigt und zwar find die« bte Manbate ber worben. Ob bie bestimmenben Factoren heute einem ber-
Abgeordneten Franz Jöst und Earl Ulrich für die Stabt artigen Ausweg geneigt sinb, wird die Zukunft lehren.
Mainz und baß Manbat beß Abgeorbneten Philipp Müller w U
für ben Offenbacher Lanbkrets.
♦* Von einem neuen Plane in der Frage der Umge- * Marburg, 8. Februar. Der Strumpfwirker Schlemmer staltuug der vierten Bataillone weiß baß „Berliner Tage- I qu6 Schrecksbach, ber monatelang bte Einwohner beß Kreises blatt" zu berichten. Es soll folgenbeß geplant sein: Je Ziegenhain durch Räubereien in Schrecken versetzt unb zwei (vierte) Halbbataillone werden in ein Vollbataillon mit lange den Nachforschungen ber Polizei zu entziehen ge- etwa 500 Köyfen umgemanbelt, wozu bie übrigen Bataillone rcu6t hatte, ist zu acht Jahren Zuchthan« verurtheilt noch Mannschaften abzugeben hätten. Zwei btefer neuen worben.
Vollbataillone bilden ein Regiment unb wieder zwei Regimenter »Berlin, 8. Februar. Der penfionirte Schutzmann eine Brigade, fo daß jedes Armeecorps eine fünfte Brigade August Schmidt hat heute früh um 4 Uhr seine Frau mit
erhalten würde. Sollte dieser Plan zur Durchführung ^em Beil erschlagen und dann versucht^fich mit einem
kommen, so würden — wie daß „Bcrl. Xagcbl." meint — die laufenden Außgaben vielleicht etwas, aber nicht beträchtlich, höher werden. Die Unterbringung würde natürlich besondere Kosten machen; aber man hoffe in Regierungßkreisen an- I scheinend, daß sie bewilligt werden würden, da einige kleine Städte bei dieser Gelegenheit Garnisonen erhalten könnten.
— Einstweilen bleibt die Bestätigung dieser Mittheilungeu
8,30 fin, rm Buches Eichend Buchen-A Eichend Äuchen-C Eichen.S
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Ffuitr Steifa^. ir®e6™- »en 10. ,,,6N»8l. 8irge -__ Gkiai
Schiff-nach^ichten.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen verttetm durch die Agenten Lari Loo« und I. M. Schulhof.
Bremen, 10. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer H. H. Meier, Kapitän Fr. Menh, oom Nordd. Lloyd in Bremen, ist gestern 8 Uhr Morgens wohibehalten in Newyork angekommen. ___________________________________________
CanO. «nd voUrivtvthschäft.
«Mm, 11. Februar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochmmarkt kostete: Butter pr. Pfd. A 0,70-^,80, Hühnereier »r St 6—7 A, 2 St. 0-0 Ä, Enteneier pr. St 9 Ä, Gänse» ciä pr'. St. 00—00^, Käse pr. Et. 5-8 Käsematte pr. 6t. 3 4 Erbsen pr. Liter 18 Linsen pr. Liter 30 ^ Tauben pr. Paar JC. 0 80 biß 1,00, Hühner pr. Stück 1,00 biß 1,10, Hahnen pr. Stück X 1,30-1,70, Enten pr. Stück X 1,60-2,00, Gänse pr Pfund X 0 46-0,54, Ochsenfleisch pr. Pfd. 72-76 4, Kuh. und Rindfletsch pr Psd. 66—68 Schweinefleisch pr. Pfd. 36 biß 68 H, Schwein^ fleisch gesalzen, pr. Pfd. 72 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 60-64 4 Hammelfleisch pr. Psd. 60-70 A, Kartoffeln pr. 100 Kllo ^00 btt 5 00 X, Weißkraut pr. Stück 0-00 A. Zwiebeln pr. Eentner X 6,00—7,50, Milch pr. Liter 16—18 A
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