Ausgabe 
11.12.1896 Erstes Blatt
 
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292 Erstes Blatt. Freitag den '1. December

1890

Der HKHener Anzeiger erscheint täglich, wit Ausnahme deS Montag«.

Die Gießener A««1kienSkäiter «erden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelrgt.

Gießener Anzeiger

Kenerat-Ztnzeiger.

Dierteljähriger Aöoanementspreis r 2 Mark 20 Pfg. wit vringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg.

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Amts- und Anzeigeblatt für den Tkreis Gieren.

Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr.

Gratisbeilage: Gießener Kamikienbtätter.

Alle Annoncen-Bureaux deS In« und Auslandes nehm« t Anzeigen für denGießener Anzeiger- rntgrgre.

Amtlicher Theil.

Bekanntmachung,

betreffend: die Maul- und Klauenseuche zu Inheiden.

Nachdem in mehreren Gehöften zu I n h e i d e n die Maul« und Klauenseuche amtlich festgestellt worden ist, wird d,eS mit dem Ansügen zur öff ntlichen Kenntnitz gebracht, daß GemarkungSsperre angeordnet ist.

Gießen, am 10. December 1896.

Großherzogliches KreiSamt Gießen.

v. Gagern.

VeotseheA Rerchstag.

142. Plenarfihuug. Mittwoch den 9. December 1896.

Am Bundesraihslische: StaatSsecretLre o. Bötticher, Graf Posadowsky und o. Stephan.

Ohne Debatte wird in dritter Lesung der Handelsvertrag mit Nicaragua definitiv genehmigt, ebenso der Gesetzentwurf über die RetchsüauShaltscontrolle pro 1896/97.

Es folgt die erste Beralhung des Postdampfer-Subven- tionS-GesetzeS.

Behuf« Einrichtung einer 14tägtgen Verbindung mit China soll die Subvention um jährlich IV» Millionen Mark erhöht und die Gewährung des so erhöhten Zuschufles aus 15 Jahre ausgedehnt «erden.

Staaissecretär v. Bötticher: Diese Erweiterung geht nicht über den Nahmen dessen hinaus, was der Gesetzgeber 1885 in Aussicht nahm und außerdem ist ge ade jetzt der Zeitpunkt, wo eine solche Erweiterung erfolgen muß, wenn man sie überhaupt einmal vor­nehmen will. Es handelt sich darum, unseren Handelsverkehr un­abhängig zu machen vom Auslande, nachdem fett 1885 sowohl unsere Waaren-Aus- und Einfuhr wie unser Pasiagierv-rkehr mit Osiafien sehr erheblich gestiegen find. Die Gesammtsubventton von 40 Millionen kann danach nicht zu hoch erscheinen. Der deutsche Schiffsbau hat sich erst seit 1885 daran gemacht, so große Dampfer zu bauen, wie sie für einen rentablen Verkehr nach Ostaften nöthig sind. Noch in diesem Frühjahr hat die Institution of naval architeots unserem Schiffsbau das rühmlichste Zeugniß ausgestellt und ihn als völlig gleich werthtg dem englischen zur Sette gestellt. Die bisherige vier- wöchentliche Verbindung genügt nicht, insbesondere find Klagen in Antwerpen laut geworden, aber keineswegs im Jntereffe deS belgischen Handels, sondern im Interesse unserer westlichen Prooinzm. Redner weift dann hin auf die Wichtigkeit einer bäufizeren Verbindung mit Oftafien, Angesicht« deS in China nach Beendigung des japanischen Krieges zu erwartenden starken Wettbewerbes, mit dem schon Rußland begonnen habe. Ebenso liege die Sache hinsichtlich Japans. An diesem Wettbewerb müsse Deutschland theilnehmen, wenn wir nicht hinter den anderen europäischen Staaten zurückbletben wollten.

Frankreich subornttonire die Messageries maritimes künftig für den ostafiattschen Verkehr mit 41, Millionen Mark, England gewähre sogar 41/» Millionen, während bet uns der Zuschuß künftig 3Vg Mtüronen betragen werde. Man habe von Liebesgabe einem beliebten Ausdruck an ein einzelne« Unternehmen gesprochen. Aber die der Vorlage betgegebenen Tabellen beweisen, daß für die anderen Rhedereien noch etn weiter SptUraum bleibe. Auch habe der Lloyd sich niemals an einem PcetSdruck auf die Frachten be- thetltgt, tm Gegentheil. Trotz der Subvention sei überdies die Unter- btlanz des Lloyd aus dem ostafiattfchcn Geschäft noch nicht gedeckt. Im Auslande verfolge man das Schicksal der Vorlage mit Mißgunst, da« ergebe sich aus den Aeußerungen englischer Blätter. Er bitte um Annahme der Vorlage, damit das vom Norddeutschen Lloyd geleitete Unternehmen sich auch ferner entwickeln könne zur Ehre der deutschen Flagge und zu Gunsten der nationalen Wohlfahrt.

Abg. Schädler (Ctr.): So wie die Vorlage vorliegt, könnte sie uns eher zur Ablehnung als zur Annahme bewegen. Wir werden aber die Gründe für und wider in der Commission sorgfältig prüfen. Nach den Erfahrungen, die soeben erst der StaatSsccretär des Aus­wärtigen mit den Zettungssttmmen gemacht hat, sollte eigentlich auch für Herrn v. Bötticher kein Anlaß sein, sich auf Aeußerungen aus­ländischer Blätter zu berufen. (Heiterkeit.) Es gibt ja auch Leute, die in der Vorlage eine Verstärkung der Kriegsmarine erblicken; wenn mit der Vorlage eine Entlastung deS MarineetatS verbunden wäre, könnte ich mich eher dafür geneigt fühlen. Der Passagter- oerkehr ist aus den suboentiontrten Linien nur schwach entwickelt; auch der Briefverkehr ist sehr gering. Die Hebung des deutschen Handels ist keineswegs allein auf die subomttonirten Linien zurück- zuführen, sondern auch auf die nichtsubventtonirten Rhedereien. Ucderdtes kommen Zvetdrittel deS Frachtoerkehrs bisher auf Frachten von Ausland zu Ausland. (Sehr richtig I) Wir dienen also mit der Subvention zu sehr großem Theile nicht unserem Handel, sondern dem Auslande. (Beifall.) Der Norddeutsche Lloyd hat bisher mit Verlust gearbeitet und wird auch weiter mit Verlust arbeiten, wenn er die Fahrten verdoppelt. Da ist eS doch eigentlich besser, wenn wir im Jntereffe deS Lloyd selber die neue Subvention ablehnen. (Heiterkeit) Denn es wäre das nur für den Lloyd selber eine neue Last! Wir können es doch nicht »ulaffen, daß Jemand sich «uS Patriotismus lutntrel (Heiterkeit.) Heute, wo wir bet der Marine alltäglich technische Veränderungen erleben, können wir uns doch auch nicht auf 15 Jahre binden und uns dadurch die Fortschritte auf so lange Zeit abschnetden. Die Sache hat noch eine Kehrseite: wenn wir di- Ausfuhr begünstigen, fördern wir auch die Einfuhr und daS ist sorgfältig zu erwägen tm Interesse der Landwirthschast. Wtr werden die Vorlage jedenfalls auf das Sorgfältigste prüfen.

Abg. Freese (frs. Vg.): Wir hier standen 1885 der Sub­vention nicht günstig gegenüber. Jetzt aber stehen wtr vor einer vollendeten Thatsache, und es handelt sich nur darum, ob die Linie alle 4 Wochen fahren soll, oder alle 14 Tage. Letztens ist dann jedenfalls bester tm Interesse unserer Industrie.- Gerade die werth­volleren Güter würden von der 14tägigen Beförderung profiltren. Der Aufschwung, den der Dampferbau auf unseren deutschen Werften genommen hat, hängt zweifellos mit der Subventiontrung des Lloyd zusammen. Seit 1894 habe der Lloyd nicht ein einziges Schiff mehr in England bauen lassen. In China und Japan nehme Deutsch­

land unter den Einfuhrländern die zweite Stelle ein. England habe zwar einen großen Vorsprung, aber nur wegen de« Handels in Baumwolle und Baumwollwoaren. Und sobald China selbst Baum- wolltndustrie einrtchie, werde Deutschland hinter England kaum noch zurückbletben. Bet dieser Vorlage handle eS sich jedenfalls nicht um etn klagendes Gewerbe, welches den Staat um Unterstützung anrufe, sondern um einen Vertrag über Leistung und Gegenleistung. Was die der Landwirthschast erwachsende Concurrenz anlange, namentlich durch Import australischer Wolle, so sei e8 Thatsache, daß gerade die australische Wolle der deutschen Wolle oerhältnißmäßig die wenigste Concurrenz mache.

Abg. Leipziger (c.): Nach den Erfahrungen seit 1885 habe der damals unternommene Versuch dem Handel und der Industrie Deutschlands Nutzen nicht gebracht. Zwei Drittel der Frachten, die auf Kosten deutscher Steuerzahler befördert würden, gingen von Ausland zu Ausland. Unsere Landwirthschast würde sogar stark geschädigt, habe man doch indisches Getreide frachtfrei als Ballast nach Deutschland befördert zum Nachtheil der Landwtrthe, die selber alS Steuerzahler die Subvention mittragen'müßten. Für Herrn v. Stephan sei die Su'venttonserhöhung freilich sehr unangenehm, denn die Etunahmen flössen in seine Kaste, während die Subvention das Reich in einem besonderen Etatstitel belaste. Der Antheil deS Lloyd an der Beschäftigung der Werften verschwinde doch ganz hinter dem Antheil der Marine. Die Berechtigung, wonach der Lloyd 40 Millionen vom Reich empfangen und 59 ausgegeben haben solle, mache auf ihn selbst vorläufig nur einen komischen Eindruck. Ein kleiner Theil seiner Freunde sei der Vorlage nicht abgeneigt, die übrigen behielten sich ihre Entscheidung vor.

Staatrsecr. v. Stephan erinnert daran, daß Windthorst schon 1885 prophezeit habe, man werde wohl noch weitere Bewilligungen folgen lassen. (Heiterkeit.) Jetzt sei man jedenfalls in einer Zwangs­lage, der großen Concurrenz halber. So richte z. B. Japan vom nächsten Jahre ab eine 14lägige Linie nach Antwerpen etn. Auch die französische Concurrenz sei seit dem neuen Vertrag mit den messa- geries maritimes eine verschärfte. Redner verbreitet sich dann namentlich über das Interesse des BriesverkehrS Deutschlands an einer Verdoppelung der Lloyd-Fahrten nach Ostafien. Daß die Postdampser Getreide als Ballast zurückbrächten, sei ihm nicht bekannt.

Abg. Metzger (S.-D.) gegen die Vorlage, weist zunächst da« Motiv zurück, daß man Deutschland in dem internationalen Wett­bewerb concurrenzfähtg erhalten müsse. Set dieses Motto richtig, weshalb wende man denn die Subvention gerade nur dieser einen deutschen Linie zu und nicht allen? Er selbst könne sich diese Zu­wendung an dem Lloyd nur dadurch erklären, daß, wie man be­haupte, der Lloyd sich verpflichtet haben solle, nur ausgediente Marineoffiziere anzustellen. Dabei habe man sich in dem Vertrage mit dem Lloyd ganz darum herumgedrückt, daß auf dess'N Schiffen als Heizer, Trimmer rc. Chinesen und Malayen beschäftigt würden, dem hätte man abhelfen müssen, ebenso der Ueberbürdung mit Arbeit. Die Beschäftigung der gelben Rasse und der dadurch herbeigeführte Lohndruck seien auch eine Mitursache deS gegenwärtigen Strtk.s.

Abg. Dr. Hahn (b. k. Fr.) findet, daß die Vorlage nicht ge­schickt begründet sei. Wer auf die Bedrohung der landwtrthschast- lichen Interessen durch gesteigerte Einfuhr hinweist, dem kann ich nur erwidern, daß wir unsere Landwirthschast auf anderen Wegen

Feuilleton.

Weihnachtseinkäufe.

Von ESperanza.

(Nachdruck verboten.)

Die sausenden Herbststürme haben die letzten Blätter von den Bäumen geschüttelt, spät hebt sich die Sonne am Horizont; die Adventglocken läuten und fern, fern winkt da« Geschimmer de« ChristbaumS.

Täglich wachsen die Sorgen der Hausfrau! Wieviel gibt es zu beschicken, zu bedenken bis zu dem festlichen Abend, da die Ruhe einkehrt, der Friede auf Erden! DaS Wohlgefallen hervorzurufen ist in so manche Fraurnhaud gelegt, wenn sie es nur versteht, richtig zu wählen, gütig zu schenken. Der geniale Humorist Wilhelm Busch weiß zwar von drei lieblosen Tanten zu berichten, welche in wisperndem Gespräch darüber schlüssig werden, waS sie demguten Sophiechen" schenken:

Ich schlage vor, wir entscheiden

UnS für ein Kleid in Erbsengrün,

DaS mag Sophiechen nicht leiden."

Der dritten Tante war das recht:

Ja", sprach sie,mit gelben Ranken!

Ich" weiß, sie ärgert sich nicht schlecht)

Und muß sich auch noch bebauten!"

Doch nehmen wir an, daß dieseHerzens-Kritik" ein wenig zu scharf gerathen ist. Hoffen wtr, daß sämmtliche geschenkpfltchtige weibliche Wesen es fich'S werden angelegen sein laffen, mit dem Dank auch zugleich die Freude hervor- zurufen!

Sehr nahe liegt'S ja den Frauen, ihren Töchtern, Schwestern, Nichten, Enkelinnen oder dienstbaren Geistern als WethnachtSüberraschung die neuesten Gaben der Mode auf­zubauen. Im Reiche dieser souverän alle Culturlander be- herrschenden Fürstin gibt eS zweifellos irgend einen Gegen- stand, den selbst die Anspruchsloseste nicht entbehren mag, ben sie sich heimlich wünscht und durch deffeu unverhoffte Erlangung am Christabend sie erfreut werden kann.

Haben doch fast alle aus der Hand der Mode hervor­

gegangenen Gegenstände einen praktischen Werth und empfehlen sich deshalb ganz besonders zum Geschenkzwccke, zumal eS Einem freisteht, dieselben luxuriös oder einfach zu wählen, je nachdem man Geld in feinen Beutel thut.

Der sorglichen Hausfrau kann nicht dringend genug ans Herz gelegt werden, daß sie ihre Einkäufe zu rechter Zeit, ein paar Wochen vor dem Fest macht. Versäumt sie dies, so wird sie die Auswahl der von ihr gewünschten Gegenstände bedeutend verringert finden, die geschmackvollsten Muster werden vergriffen sein und bei dem großen Andrang, welcher kurz vor Weihnachten in den Magazinen zu herrschen pflegt, dürfte es dem Verkäufer nicht möglich sein,, sie mit der in stilleren Zeiten üblichen Sorgsamkeit und Gefälligkeit zu bedienen.

Bevor sie ein GeschäftSlocal betritt, sollte die Kaufende sich im Ganzen darüber klar sein, welche Gegenstände fie vorgelegt zu haben wünscht und eine wie große Summe sie anzulegen gewillt ist. Maßgebend sür Auswahl und Preis wird eS ja stets sein, welcher Persönlichkeit die WeihnachtS- gabe bestimmt ist.

Beabsichtigt eine Hausfrau für ihr treues Dienstmädchen einen warmen Muff und Pelzkragen zu erstehen, so wird sie naturgemäß andere Pelzsorten und anderen Zuschnitt zu sehen verlangen, als wenn daS Geschenk der eigenen Tochter oder Nichte bestimmt ist.

DaS absolut Paffende und Richtige zu treffen, ist nicht immer leicht. Es gibt liebenswürdige Frauen genug, welche vermeinen, ihre Pflicht zu erfüllen, wenn fie mit Freuden bereit sind, eine gewisse Summe sür Geschenkzwecke zu opfern. Sie bedenken nicht, daß zum Geben und ganz besonders zum Geben von Modeartikeln HerzenStact gehört. Kommt eS doch bei diesen vor Allem auf Kleidsamkeit an. DaS Alter, der gesellschaftliche Stand, das mehr oder minder hübsche Aeußere der zu Beschenkenden müffen bei der Auswahl auf« Sorgsaltigfte in Rechnung gezogen werden.

Außerdem sollte eS eine wahrhaft gütige Geberin ver­stehen, durch vorsichtiges Forschen tm Voraus zu ermitteln, ob fie auch nicht im Begriffe steht, einen Gegenstand zu schenken, welcher bereits vorhanden ist. Freilich gibt eS

Dinge, welche etn weibliches Wesen gern mehrfach besitzt- hierin rechnen besonders die zur intimeren Toilette gehörenden Gegenstände: Handschuhe, Strümpfe, Kragen, Rüschen, sowie alle Wäscheartikel. Diesen nützlichen Sachen gegenüber empfiehlt es sich beim Einkauf, den Umtausch vorzusehen, damit nicht unangenehme Weiterungen entstehen und ein wohlgemeinte- Geschenk werthlos gemacht wird durch unpaffenden Sitz oder zu knappes Maß.

Rathsam wird auch sein, den Weihnachrsbedarf in reellen, durch jahrelanges Bestehen wohleingesührten Magazinen zu decken. Die großen Bazare wiffen freilich durch markt­schreierische Ausbietung ihrer mit unglaublich niedrigen Preisen bezeichneten Maaren zu verblüffen, aber jeder denkende Mensch muß fich sagen, daß man von einem Gegenstand Modernität, gefälliges Aussehen und daneben noch die größte Dauerhaftigkeit nur dann verlangen kann, wenn der dafür geforderte Preis fich mit dem Werthe der betreffenden Sache deckt.

Bei unbedachten Einkäufen ist es häufig nicht zu ver- meiden, daß die Geschenke dem Geber bester als dem zu Erfreuenden gefallen, zumal bei der Auswahl von Mode­artikeln. Jeder, der in der glücklichen Lage ist, im Glanze des ChristbaumS Geschenke auszutheilen, sollte fichS einmal vorstellen, wie viel bittere Enttäuschung alljährlich durch uu- pastende oder gleichgültige Wahl hervorgerufen wird.

Damit der Humor bei der Sache nicht fehle, kommt zur Weihnachtszeit auch das so beliebteRundreisegeschenk" in Flor, daS nirgend Heim und Stätte hat und rastlos wandert, wandert, um vielleicht gar am Ende seiner Bahn zu dem ersten Spender zurückzukehren, eine Ironie deS Schicksals, die wir Niemand wünschen wollen.

Hoffen wir vielmehr, das Jeder unter« Christbanm dasjenige finden wöge, was sein Herz begehrt hat, daß also die Weihnachis Einkäufe mit liebevollem Sinne und Jntereffe ausgeführt worden find. Freudiger Dank wird dann nicht auSbleiben, und einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!