gaben diese- Zeugen decken sich mit denen im Thatbestand der Anklage. Der Zeuge depouirt weiter, daß Merle 8 Tage nach seinem Fortgehen ihm gedroht habe, er würde in seiner Hütte verbrennen, wie ein Hund. Die ihm gestohlenen Werkzeuge habe er 3 Tage nach dem Brande in einem fremden Wassertümpel, in der Nähe des Steinbruchs liegend, entdeckt, und in Gegenwart von Zeugen an sich genommen. Der Zeuge war in Verlegenheit wegen des gestohlenen Gutes, und suchte überall darnach. Er ging auch in den Merle« scheu Steinbruch, während Niemand darin arbeitete, und entdeckte unter Sand beinahe den ganzen Rest der ihm entwendeten Werkzeuge. Der Zeuge deponirt noch, daß, als er am Abend des Brandes mit seinen Leuten seinen Steinbruch verlaffrn, habe er auf der Höhe des Merle'scheo Bruches flüchtig einen Mann gesehen, der ihn zu beobachten schien. Ob dies der Angeklagte gewesen, weiß er nicht zu sagen. Sein Verdacht richtete sich gegen Merle, weil er dessen rachsüchtigen und gewaltthätigen Character kenne. ES seien ihm Drohungen des Merle, die dieser gegen ihn gerichtet, auch von anderer Seite zu Ohren gekommen.
Herr Amtsrichter Fritz«Alsfeld hat die Augenscheinseinnahme einen Tag nach dem Brande vorgeuommen. Schaumburg habe, al- Zeuge vernommen, sofort Merle als Thäter bezeichnet. Der Zeuge hat den Angeklagten darauf vernommen und da hat dieser erklärt, er sei um 3/*7 Uhr Abends aus dem Bruche nach Alt-Hattendorf gegangen. Vom Brande wollte der Angeklagte am Abend desielben nichts bemerkt haben.
Pächter Oehlsen vom Hof Dotzelrod bezeugt, daß er der Erste auf der Brandstätte war, eß konnte Va9 Uhr sein. Die Hütte war schon zusammengestürzt und beinahe ausgebrannt. DaS Feuer kann nach seiner Meinung eine halbe Stunde vorher begonnen haben.
In der Nachmittagsoerhandlung erzählt die Ehefrau des Zeugen Andreas Merle, daß der Angeklagte an dem Brandabend um 1/a9 Uhr in ihrem Kuhstall gewesen sei und mit ihrem Ehemanne Schnaps getrunken habe. Der Vorsitzende macht die Zeugin darauf aufmerksam, daß sie früher so genaue Angaben, wie sie sie heute mache, nicht habe geben können. Die Zeugin bleibt aber dabei, was sie gesagt. — Die Ehefrau des Angeklagten verweigert das Zeugntß. — Joh. Brenzel, ein Arbeiter des Schaumburg, erzählt, wie er am 23. März mit seinem Brodherrn Feierabend gemacht. Am Mittag hatten sie in der Hütte noch gekocht, am nächsten Morgen gingen sie anS Gericht nach Neuktrch, sie kehrten vor dem Termin in ein Gasthaus ein, wo auch die Gebrüder Merle anwesend waren. Da erfuhr Schaumburg von einem gewissen Haßler, daß seine Hütte niedergebranut und meinte, er wundere sich, daß dies nicht schon früher geschehen. Die beiden Merles wurden — so ist eS dem Zeugen vorgekommen — bei der Rede des Haßler stutzig. Die Beschädigung au den Werksteinen hält der Zeuge als von einem „Sachverständigen" herrührend. Das Fortschaffen des Werkzeuges sei in zwei Gängen möglich gewesen. Auch Brenzel ist der Meinung, der Angeklagte habe die ihm zur Last gelegten Strafthaten vollführt und zwar au- Haß und Rache, weil ihn Schaumburg nicht mehr als Thetlnehmer und Arbeiter haben wolle. — Heinrich Post von Schwabenrod arbeitet ebenfalls bet Schaumburg und derselbe deponirt im Wesentlichen dasselbe wie der Vorzeuge. — Georg Joh. Haßler von Eudorf war früher bei Schaumburg in Arbeit und schafft seit Ende April wieder für denselben. Derselbe bekundet ebenfalls über eine Drohung, die der Angeklagte ihm gegenüber gegen Schaumburg ausgestoßen. Dann war der Zeuge zugegen, wie sich Merle und Schaumburg wegen des Strohes stritten, dabei hat der Erstere vonBrennen gesprochen. Auch Haßler erzählt, als er am Tage des Termins tn Neukirch dem Schaumburg sagte, seine Hütte sei abgebrannt, hätten sich die Gebrüder Merle verfärbt. — Konrad Schmidt von Althüttendorf arbeitet mit noch drei Mann im Merle'schen Steinbruch. Am 23. März haben sie gleich nach 7 Uhr Abends Feierabend gemacht. Der Angeklagte war früher gegangen, um, wie er später sagte, wegen der Beackerung seine- Feldes da- Nöthige zu veranlassen. Der Zeuge bestreitet entschieden die Angabe des Angeklagten, daß er denselben am 23. Abends noch gesehen hätte. Der Zeuge hat den Feuerschein gegen 9 Uhr gesehen. Am nächsten Morgen traf er den Anklagten, als er nach Neuktrch gehen wollte, auf die Mittheilung, e- sei eine Hütte abgebrannt, da habe dieser nur die Aeußerung gethan: „Was liegt mir dran."
Nun wird der Schäfer AndreaSMerle, der Haupt- entlastungSzeuge, in den Saal gerufen- er gibt zu, entmün- dtgt zu sein, und will den Angeklagten von der Scheuer aus gleich nach 6 Uhr tn- Dorf habe kommen sehen. Sie haben Beide zusammen geplaudert und der Angeklagte sei dann gegangen. Um f/28 Uhr, als er fütterte, sei derselbe wieder gekommen und habe ihn zum Trinken animirt, er sei dann gegangen und habe gegen 8 Uhr den Schnaps gebracht. Man habe sich gesetzt, sein Gast auf den Melkstuhl, er aufs Stroh, und so habe man den Schnaps auSgctrunken. Der Angeklagte könne so um 8!/t Uhr gegangen sein, um zu seinem Bruder zu kommen. Während deS SchnapSgelages war auch des Zeugen Frau einmal im Stall. Später ist der Angeklagte noch ein Mal wieder gekommen und hat dann den vorher geborgten Schnaps bezahlt. Am kommenden Morgen hat der Zeuge von dem Brande gehört- er habe sich nicht- Böses dabet gedacht. Am 24. März, am nächsten Abend nach dem Brande, hat der Angeklagte aogedeutet, man werde wohl thn verdächtigen wegen de- Feuers, weil er mit Schaumburg verfeindet fei.
Die wetteren Zeugenbekundungen sind, soweit sie That- sachen betreffen, ohne Belang für die Sache. Der Bürgermeister von Schrecksbach bekundet über den Zeugen Schaumburg nur Günstiges, er ist kein reicher Mann, aber er wird Jedem gerecht und thut geschäftlich seine Schuldigkeit. Der Zeuge traut dem Schaumburg nicht zu, daß er unter Eid Unwahre- au-sagt, ferner glaubt derselbe nicht, daß Schaum-
unierer otadt bestellt. Obwohl dieser Erfolg tu 6nrf«ma nn ju danken ist. so dürfen wir doch auck^T ' - nicht vergessen, die ihm beretlwilligft bie kostenlos zu Tierschutzzwecken überließen. ' “m *-*
„ 3m verstossenen Jahre mehrten stch die quälneicn. Wenngleich diese Thaisache en und f&Ä? Ift, so dürfen wir darin doch weniger bU «nw-Lf, ,d vielmehr da« wachsame Auge
Um ihre Dienste einigermaßen zu lohnen b#mtn !n ' X«)’ Prämien 152 Mk. Jede erfolgreiche »n^t'.e bedacht. Infolgedessen konnte der Vereinsdstner - l Weihnachten nachstehenden Gendarmen und fügten Prämien einhändigen. Buchhammer 4 w ‘a ** ! . '?amel und Heppner je 8 Mk., Becker 10 Mk ' *"^5 1 Schäfer je 4 Mk., Donge«, Dörr, Erb, Vinl *’rc i 6 Mk , Lang, Schwarz und Wolf je 8 Mk' ®tmrn « wimmel und Schädel je 12 Mk. und Otterdein 14 «t*10 l*
Herr Curschmann hielt im Lause de- träge: 1. Die überwinternden Vögel, 2. Der haben durch Abdruck wettere Verbreitung gesundar. ktzn
Ende März erfolgte die Rechnungsablaae in».
des Vorstandes. Nach nochmaliger Prüfung bur*^'« Koch und Groo-, welche keinerlei Anstand ergeben K,?. »
der Ausschuß die Rechnung und erteilt« dem fi** Der gewissenhaften Führung der Lasse durch Herrn der Vorsitzende warme Worte deS Danke». ”U|* *e
Noch müssen wir aller derer gedenken, tt« unser . mit Rat und That förderten, sowie durch '-nanitrlle stützten Insbesondere gilt unser Tank der ^Itfisrn vielen Bruderv eretnen und Herrn Rek.or jener für die Spende von 100 Mk., diesen für die Jahresberichten und Zeitschriften, letzterem für bie flS5 '' seiner Tterschutzschrtsten. ‘ ,3mc* ;
Seit Ostern wird die Bibliothek des Verein» in tirt- 6-. schranke aufbewahrt, durch dessm Anschaffung tm ’uhih-n eL"4' : glücklich beseitigt worden ist. ’ a‘n --
Über unser« Thäligkeit konnte ich Ihnen nur sah. » teilungen machen. Ist doch der Erfolg auf einem Eebstik - V erfreulicherweise die schreiendsten Mtßnände g-mtldei, fat dem man gegen allerlei Bedenken ankämpien muh hn ‘1,..*. Jahres nur bescheiden zu nennen. Doch steter Lioviev uu Stein, und tn unentwegter Arbeit wird «4 un» auch auf dem beschränkten Gebiet« unserer Zbaitgfut r-« *7 Beitrag zur Veredelung der Sitten und zur vtbun« bn iJ zu liefern.
An- dem Kreise eiogtn, 8. Juni. Bür, :: . Übernahme. In derber, aber nicht zu drrachteofn v-, enthält da- Sprichwort „Bürgen soll man iTÜrgto* v$ » feit* beherzigenSwerthe Warnung, denn durch Uthn. ;r einer Bürgschaft wurde schon in vielen stelle Familienzwist heraufbeschworen, namentlich wtnn Bürge über die finanzielle Leistungsfähigkeit en-ei s. getäuscht hat und dann als Selbftzahler aufurm« / Darum kann man nur eindringlichst Jedem an» Hu, im Falle man in dieser Weise von Freunden unt k-'-. - angegangen wird, peinlichste Prüfung und Mät et» st zu lassen. Auch em in unserem Kreise aosälnqer;rz. i Arzt weiß ein Liedchen zu singen, da» ,h« t-c unjt: i Antheilnahme Aller, die ihn kennen, zufichert. tufn - nämlich einem nahen Verwandten fich tunt IMrr ? einer nach vielen Tausenden zählenden «Mt'uert |f ' gezeigt und muß, nachdem der Schuldnrr ftint . iV. Unfähigkeit erklärt hat, mit eigenen Mitteln - . w daß am 1. Juni sein Hau- zur öffentlichen Cn egrri gelangte, nachdem er jedenfalls sein Baaroerirö^^ eber i£i schon zur Verfügung gestellt haben dürfte. B tki kkm liebe Fall möge Jedermann zur Belehrung lieren.
bürg sonst noch Feinde har. — Dasselbe bekundet noch ein weiterer Zeuge. — Der Bürgermeister von Althüttendorf kann dem Angeklagten nicht daS beste Zeuguiß geben, er sei ja vorbestraft. Der Zeuge Andreas Merle sei ein Trinker, ob er glaubwürdig sei, könne er nicht wissen.
Hierauf wird die Verhandlung vertagt.
Jahresbericht,
erstattet am 21. Mai in der Generalversammlung des Tierschutzverein« vom Schriftführer Gg. Straub.
Meine Herren! Der Verein hat das 14. Jahr seine« Bestehens und seiner Wirksamkeit nunmehr vollendet. Letzterer soll hiermit gedacht werdm.
Zu Anfang deS Jahres zählte der Verein 443 Mitglieder. ES sind im ganzen 11 Mitglieder ausgetreten, verzogen oder durch den Tod ausgeschieden und 19 neu eingetreten; daher ist die Zahl am Schluffe des Jahres 1895 aus 451 gestiegen. Besonderer Dank für diese ersreultche Zunahme gebührt in erster Linie unserem ersten Vorsitzenden Herrn Curschmann.
Der engere Vorstand bestand aus den Herren: H. Curschmann, erster Vorsitzender, W. Fresenius, zwefter Vorsitzender, H. Fuhr, Rechner und Gg. Straub, Schriftführer.
Einen herben Verlust hat der Verein erlitten durch daS Hin- scheiden seines Gründers, mehrjährigen ersten und späteren zweiten Vorsitzenden, des Herrn Volizeirat i. P. FreseniuS. Herr Curschmann legte einen ftranj an der Gruft deS Verblichenen nieder, seiner Verdienste um die Sache des Tierschutzes mit warmen Worten gedenkmd. Doch wir alle wollen zeitlebens den edlen Menschen und eifrigen Tierfreund in treuem Andenken behalten.
Der Vorstand hielt tm Laufe des Jahre« 8 Sitzungen ab.
Auf der landwirtschaftlichen Ausstellung zu Gießen tm September 1895 war der Verein würdig vertreten. Die Gruppe Tierschutz befand sich tm ersten Stocke der Aliceschule. Der Saal, geschmackvoll mit Bild und VerS geschmückt, entbleit:
Abteilung A: Lttteratur, Zeitschriften, Berichte, Broschüren, Kinderschriften, Kalender u. s. w.
a. Verband der Tierschutzvereine des deutschen Reichs:
Berichte, statistische Zusammenstellungen, Zeitschristen.
b. Tierschutzverein für das Grotzherzogtum Hessen:
Allgemeine Tierschutzzeitschrift.
c. Tierschutzverein Gießen:
Verschiedene Tterschutzschrtsten, Flugschriften, Zeitschriften, Kalender u s. w.
d. Tierschutzverein Berlin:
Flugschriften, Broschüren, Kalender.
Abteilung B.: Transportmittel für Tiere, Zugapparate, Geschirre u. s. w.
».Tierschutzverein für das Großherzogtum Hessen:
Verschiedene Modelle.
I) . Arnstein und Martin, Berlin:
Pferdeschoner, Hufeisen, Hufpolster, Scheuklappen.
c. Wupperthaler Tierschutzverein:
Pferdekopfstücke mit verbesserten Scheuklappen.
d. Geißler und Hast, Dresden:
Verbeflerte Hundemaulkörbe, Hundeleinen, Hundehals- bänder.
e. Tierschutzverein Gießen:
Verbesserte Hundeyütten.
Abteilung C.: Schlacht-, Betäubungs- und UbungS- apparate.
a. Arthur Stoff, Erfurt:
Schußapparate, Schlachtmasken für Rinder, Pferde und Schweine.
Abteilung D.: Futter- und Tränkevorrichtungen.
a. Rheinisches Blechstanz- und Emaillierwerk, Köln: Körnerfutter-, Tränk- und Miniaturautomat für Käfige, emaillierte Futterkasten und Tränkrinnen für Tauben.
b. Tierschutzverein Gießen:
Zeichnung eine« Tränkebrunnens, Futterbeutel, Futter- häuschen für Vögel.
Abteilung E: Vogelschutz.
a. Sigmund Ott, Bielefeld:
Nistkästchen aus virginischer Korkrinde für Singvögel. Ntstkästchen au« virginischer Korkrinde für Heckeret. Futterständer für Vögel, Futter- und Tränkautomaten.
b. Tierschutzverein Gießen.
Eine Sammlung verschiederer Nistkasten.
c. Kaufmann Fischbach, Gießen: Vogelfutter.
Abteilung F; Nützliche, aber verkannte Tiere.
a. Tierschutzverein Gteßen:
Eine größere Anzahl au-gebalgter Tiere, Tierbilder.
Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog Ernst Ludwig und die Großherzogin Victoria Melita erwiesen dem Vereine eine hohe Ehre durch den Besuch seiner Ausstellung. Au« der Reihe der zahlreichen Besucher beben wir noch hervor: Se. Excellenz den StaatSminister Finger, Se. Erlaucht den Grafen SolmS-Laubach, sowie die Herren Provinzialdirektor Freiherrn v. Gagern und Oberbürgermeister Gnauth.
Somit ist bet Aufwand an Arbeit und Zett nicht unbelohnt geblieben, zumal auch die Preisrichter durch Verteilung der kupfernen Denkmünze und eines Diploms unfern Verein ausgezeichnet haben. Weiterer Lohn steht zu erhoffen; denn Werk und Wort, Schrift und Stift haben sicherlich die Freunde des Tierschutzes in ihren Gefühlen bestärkt und bisher laue ober tellnahm- lofe Herzen für bie Tierwelt erwärmt.
Mit scharfem Blick, großem Fleiß unb viel Geschick gruppierten und ordneten die Herren Fuhr unb Knauß die Ausstellungsobjekte. Beiden, sowie den Tterschutzoeretnen, Firmen und Privaten, die untere Ausstellung beschickten, sei hiermit gedankt.
Vor allem aber wollen wir unfern verbindlichsten Dank dem geschäftSführenden Ausschuss« der landwirtschaftlichen Ausstellung zu Gießen nicht versagen, der tn bochherztger Weise unsere AuSstellungtzkosten im Betrage von 309.11 Mk. auf die Lasse der landwirtschaftlichen Ausstellung übernommen hat.
Die etngeretchten Kalender prüfte Herr Eifert. Den vom Verbände der Tierschutzvereine de» deutschen Reiches herauS- aegebenen Kalender bezeichnete er nach Inhalt unb Ausstattung al« den besten. Auf Grunb bieses Gutachtens sinb 3000 Exemplare desselben verteilt worden. Hiervon erhielten die Mitglieder je ein Exemplar, das Gymnasium 100, daS Realgymnasium unb bie Realschule 400, bie höhere und erweiterte Mädchenschule 500 und bie betben Volksschulen 1500. Die Kalender werden allgemein anerkannt und sördern zweifellos die Bestrebungen deS Vereins bei jung unb alt.
Der Vogelschutz, inSbesonbere bie Fütterung hat bei bet vorherrschenden Milde des Winter« minder Mühe und Kosten al« im Vorjahre verursacht, zumal wir auch darin von den oerschtebensten Seiten unterstützt würben. Ich erwähne bankenb bie Zuwendung von Fleischresten burch bie Herren Felbel unb Ptrr, von Sämereien seitens be« Herrn Simon, sowie bie Beschickung der Futter- plätze burch Erwachsene und Kinder. Die Futterstellen wurden durch die Aufstellung eines Futterhauses in der Südanlage vermehrt. Ferner sorgte der Verein für den Schuh der Vögel durch Anbringung von Nistkasten sowohl in den Anlagen als auch tn geeigneten Gärten. Wiederholt find Aufforderungen zur Vogelfütterung und Anbringung von Nistkasten an die Einwohner der Stadt und die Bevölkerung auf dem Lande In den Lokalblättern ergangen. ■ Auf diese Anregung hin wurden nicht weniger als 90 Nistkasten in >
Ctteratur uwb Kauft
— Prachtwerre der Berliner • fiaiM« t
Mit vieler Freude begrüßen wir ein neues, unln tfükte - Paul Lindenberg stehendes Prachtwerk über Ht Mw »* werbe-Ausstellung, welches soeben tm Verlage ba d.-- ' konischen Kunstdruck-Anstalt Werner Comp am-. Tertia fc Gebäude, in vornehmer Ausstattung erscheint Ta Mu Ui c bereits durch die Ausgabe des weitverbreiteten 6iuu:n "A slellungswerkes sehr voltheilhast bekannt gemacht unb ml 1 vorliegenden ersten Lieferung erfüllt da» Pracht Ai. ' ' 1
die Culturfortschritte und großartigen Sehenswürdigkeit» «n » I der Ausstellung verbundener Unternehmungen tn nitaiyni» Wiedergabe und Anwendung der voUenveliten NeprobudtoelwNw zu schildern, tn empfehlenSwerthester Weise. Ji-äbrcnb »ür b<= * ltchen Theil Autoren ersten Range«, wie Profe'sor .ubsu Geh. Rath Professor Dr. C. Schreidler, Joh. Irojan, Lre' Ih - W. Vogel, Geh. Rath Ernst Wichert. Dr E. Ztnlara'' 'btt > männische Wirkung zusagten und das Werk durch dies- u^: neten Beiträge auB der AlltaqSliteratur sich cortbeilba't wird der ouS über ca. 150 Vollbildern tm ,'ormat von ■>' kleineren Abbildungen bestehende Illustraltonsschmu^ t*n r-0**1 hervorragender unb mannigfaltiger sein. Durch vertra» mttli-. Derbanbe für Photographie und deren VervteifälttgunsSerter Gewerbe-Ausstellung 1896 hat diese« Weik einzig unD aur«i'B Recht erworben, die Aufnahmen desselben durch bat !<•• 10 Autotypie Verfahren, dessen Wirkung Original Phoiogrardi«» kommt, zu reproduciren. Unb so wird diese» Peßchl81 Berliner Gewerbe-AuSstellung bas einzige lUuftrtrte werk sein, welches ein naturgetreue» Bild des otelbew«»:« unb Treiben« auf bem AuSstellungSlerratn dtetei ,,
berg« gewanbte Feber bringt un» in der ersten ' stehungsgefchichte bes großartigen Unternehmen«, feiner feterlickkeiten unb einen ku,z-n Cdenüriii ' '
AuSstellungsgedäube, um nach einer etqutefenbm ^l?c'lup* j unb Gartenbau-AuSstellung kurze Schilberungm üter x®»- Berlin unb bie Colonial Ausstellung ar erwähnen wir eine Gesammtansicht ber Ausstellung au» schau in Doppelformat interessante Ansichten au» b<m neuen Berlin, ber Hauptgebäude und der Er."nungS'nn Kairo auS ber Vogelschau, seine hervorragenden mit bem Blick auf bas Span dauer Thor unb vllber au» 2C0]3brlgen Jubelfeier der königlichen Akademie ber R^nne üalteten historischen Künstlersefizuge, sowie ber i.'olfnial J Durch noch größere Retchhalltak..: an ilb trotz be« billigen Preise« von 1 Mk. pro Heft he bit< t
Lieferungen auszeichnen und ein rühmmSwertdes . cu» von den Leistungen deutscher Industrie unb Huntt ,
gut," ist die Devise der Werner ('vmpany. ‘‘ g VerlagSunternehmen Gluck wünschen, be sie betfreo. • ।.
schöner Papier- und Druckausftattuna ew 1
Prachtwerk zu bieten, dessen Erwerb allen Aufstellung . dauernden Erinnerung möglich ist, den .rernt'ler.enr • trefflicher Weife lebenswahre Schilderungen in rollt von der Zauberftadt tm Irevtower Park.


