Ausgabe 
10.6.1896 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

eße

M

Äapir

MM

Pm>

2 emf in penntet ä --st'

fiaichenl t#r >«««* Idhtti

garste

IrfiittO i>k diüm im V-

Sstinablui

^.0 fiilmot

O s#e*i rfr/f/rrn $

INI* i fcrttfan

4 niet

Die Staatsbehörde hatte 3 Jahre

Uhr

Heute Vormittag

1.

2.

3.

einen Eid zu leisten. Zuchthaus beantragt.

nach der

eine Hütte und einen Wald, die nicht sein Eigenthum waren, vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben- daß er im wiederholten Rückfalle und nachdem er als Dieb vorbestraft, einen Diebstahl begangen, indem er dem Steinhauer Heinrich Schaumberg eine Anzahl Steinhauerwerkzeuge widerrechtlich ent* wendet;

daß er vorsätzlich und rechtswidrig fremde Sachen, nämlich dem Heinrich Schaumburg gehörige behauene Sandsteine mit Vorsatz beschädigt hat.

falschen Eid geleistet. Der Obmann, Bürgermeister Wahl- Raiurod, verkündete den Wahrspruch auf schuldig des Meineids. Das Urtheil lautete auf 21/a Jahr Zuchthaus, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren und Aberkennung der Qualifikation des Angeklagten, vor Gericht

Schaumburg selber das Feuer angelegt und den Verdacht auf ihn gelenkt habe, um ihn ins Unglück zu bringen. (Die Zeugen über den zu führenden Alibibeweis des Angeklagten

des diesmaligen Schwurgerichts eingetreten. Die Verhandlung richtet sich gegen den Maurer Magnus Merle, geboren den 2. December 1849 zu Althüttendorf, wohnhaft daselbst, dreizehnmal vorbestraft, darunter fünfmal wegen Diebstahl, dreimal wegen Beleidigung, wegen Hausfriedensbruch, wegen Beleidigung, Sachbeschädigung rc. Der Angeklagte wird be­schuldigt, am 23. März d. I. oder um diese Zeit in der Gemarkung Eudorf durch mehrere selbstständige Handlungen

W. Gießen, 9. Juni 1896. wurde in die letzte der Verhandlungen

sollen vernommen werden). Erst am nächsten Morgen dem Brande will der Angeklagte von dem Brande SteinbruchShütte Kunde erhalten haben.

In der Vernehmung des Angeklagten trat um 11 eine Pause ein.

Die Anklage vertritt Herr Staatsanwalt Zimmer­mann. Die Dertheidigung führt Herr Rechtsanwalt Dr. Fuhr. Es find 26 Zeugen zu vernehmen und wird fich die Verhandlung auf zwei Tage ausdehnen. Der Anklage liegt folgender Thatbeftand zu Grunde:

In der Gemarkung Dotzelrod nach der preußischen Grenze liegt ein dem Freiherrn v. Rotsmann gehöriger Kiefernschlag, das sogenannte Dotzelröder Wäldchen. In diesem befindet sich, demselben Besitzer gehörig, ein nicht sehr bedeutender 5 bis 8 Meter tiefer Sandfteinbruch; an deffen Rand an einem Rain gelegen liegt eine auS Pfosten und Brettern errichtete kleine Hütte, welche mit Reisig und Stroh gedeckt war und den Steinbrucharbeitern zum Kochen ihrer Mahlzeiten und zur Aufbewahrung ihrer ArbeitSgeräthe und Handwerkszeuge diente. Die Ausbeute des Sandsteinbruchs hatten 1894 der Angeklagte und der als Zeuge zu ver­nehmende Heinrich Schaumburg von Schrecksbach zusammen für gemeinsame Rechnung betrieben. 1895 war der Letztere der alleinige Pächter dieses Steinbruches, während Merle bei ihm gegen Tagelohn nach wie vor weiter arbeitete. Da gegen Ende des Jahres 1895 löste sich auch dieses Ber- hältniß und an Stelle der ehemaligen Freundschaft der beiden ehemaligen Socien trat nun erbitterte Feindschaft. Merle trat Anfangs dieses Jahres bei feinem Bruder Georg Heinrich Merle als Arbeiter ein und war bis zu seiner Verhaftung in besten etwa 100 Meter vom Schaumburg'schen Bruch entfernt gelegenen Steinbruch beschäftigt. Seit Anfang dieses Jahres führten die ehemaligen CompagnonS Civilprozeste mit einander, woran sich auf Betreiben Schaumburgs zwei Strafprozefie gegen Merle reihten. Am 24. März sollte in einem derselben vor dem Schöffengericht in Neukirchen Hauptverhandlung stattfinden, zu welcher Schaumburg und seine zwei Arbeiter als Zeuge geladen waren. Man machte daher am Abend vorher etwas früher Feierabend, räumte alles Werkzeug und Geräthe in die schon erwähnte Hütte und begab sich 20 Minuten vor 7 Uhr nach Hause. Gegen 9 Uhr destelben Abends brannte die Schaumburg'sche Stein- bruchShütte vollständig nieder, auch der Bodenwuchs des Raines, an dem sie stand, wurde durch Feuer vernichtet, ebenso ergriff auch das Feuer die am Abhang stehenden Fichten, welche mit dem Walde direct in Verbindung stehen und vernichtete diesen Ausläufer des Waldes. Das rasche Eingreifen mehrerer Endorfer Knechte und anderer Personen, welche, durch den Feuerschein angelockt, rechtzeitig zur Stelle waren, verhinderte, daß daS Feuer weiter um fich griff, denn sonst wäre daS Dotzelröder Wäldchen ein Raub der Flammen geworden. In den Trümmern der niedergebrannten Hütte suchte man vergebens nach den Eisentheilen der darin verwahrt gewesenen Geräthe und Handwerkszeuge, sodaß eS unzweifel­haft blieb, daß der Brandstifter, ehe er Feuer anlegte, hier einen Diebstahl begangen haben müste. Aber die auch in der Nähe der Brandstätte lagernden Werkstücke, welche bereits fertig behauen waren, fand man mit Hammerschlägen stark beschädigt vor.

Der Angeklagte bestreitet, daß er 1895 nur Arbeiter deS Schaumburg gewesen, er sei nur von diesem als Arbeiter angegeben, um ihn als Zeugen in einem Proceffe verwenden zu können, er fei aber 1895 noch Theilhaber am Gewinn deö Steinbruchs gewesen. Ende des Jahres kamen die Differenzen, die dadurch entstanden feien, weil er, der Ange­klagte, in einem Prozeß, den Schaumburg gegen feinen Bruder Georg Heinrich Merle führte, nicht zu des Ersteren Gunsten auSsagen konnte. Der Angeklagte be­streitet die ihm zur Last gelegten Strafthaten und giebt an, daß er nicht der Thäter gewesen sein kann, weil er genau beweisen könne, daß er am Tage deS Brandes, von 7 bis 10 Uhr Abends, in Alt-Hattendorf gewesen. Er glaubt, daß

Hniocrfitats - Nachrichten.

Marburg, 8. Juni. Dem Vernehm« nrch bi Professor der Theologie Herrmann einen Rai an UMrtfl Halle alS Nachfolger des Professors Oberconsistottalnlha t*u erhalten.

Schisfsnachrichten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch bi« iw- ., Loos und I. M. Schulhof.

Bremen, 8. Juni. (Per transatlantischen Idtr-ni Der Postdampfer Willehad, Capt. W. Kuhlmann vom JtorbJX Lloyd in Bremen, ist heute 8 Uhr Vormittag« wohlteha^ i Baltimore angekommen.

Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemefien am 9. Juni. Mittag« »mischen ll uiu Wasser 177., Lust 19°.

Rilbsamen'sche Ladrav'.«

CoceU» und provtitsieUci,

Sießeu, den 9. Juni.

* Ans dem Instizdienst. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigü geruht, am 31. Mai den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Bmgen Emil Schlapp zum Oberamtsrichter bei diesem Gericht zu ernennen.

Provinzial AuSschoßfitzung. SamStag den 13. Juni d. I., Vormittags 9 Uhr findet in dem Sitzungssaale des RegierungSgebäudeS dahier eine öffentliche Sitzung des Provinzial-AuSschuffeS mit folgender Tagesordnung statt: 1. Klage deS OrtSarmenverbandeS Schwarz gegen den OrtS- armenverband Renzendorf wegen Unterstützung der Katha­rina Alles von Schwarz. 2. Gesuch deS Philipp Spaar III. zu Reiskirchen um Erlaubniß zum Betriebe einer Schank- wirthschaft. 3. Erbauung einer Nebenbahn von Beienheim nach Nidda, hier: Gelände-Enteignung in den Gemarkungen Echzell und Kohden. 4. Enteignung von Gelände für den normalspurigen Ausbau der Zweiglinie VillingenFriedrichs- Hütte; hier Ausspruch der Enteignung. 5. Antrag auf Auf. lösung der Spar- und Leihkaffe zu Petterwetl gemäß § 79 des Reichs-Gesetzes vom 1. Mai 1889.

** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag den 11. Juni 189 6, Nachmittags 3x/2 Uhr: 1. Gesuch des LouiS Troß zu Gießen um Erlaubniß zur ferneren Belaffung eines be­stehenden BacksteinhänSchenS im Neustädterfeld. 2. Gesuch des Jacob Gorr VII. von Heuchelheim um Erlaubniß zur Erbauung eines Arbeiterhäuschens imNeustädterfeld. 3. DeSgl. des Gottlieb Nauheimer wegen Belaffung eines Arbeiter- Häuschens im Neustädterfeld. 4. DeSgl. deS W. Nachtigall um Erlaubniß zur Aufführung eines GartengeräthehäuSchenS von Brettern am Wtßmarerweg. 5. Baugesuch des H. Schön für den NahrungSberg. 6. Gesuch des Gg. Btchler um Er- laubntß zum Bauen eines Keffelhauses auf der Hardt. 7. Degl. deS LouiS Becker zur Erbauung eines Treibhauses an der Grünbergerstraße. 8. DeSgl. des Adam Bender zum Bauen am Krofdorferweg. 9. Degl. deS Löb Süß für die Wettergaffe. 10. Gesuch des Christian Nebe um Erlaubniß zur Herrichtung eines Zuganges zu seiner Besitzung von der Nordanlage und Herrichtung einer Einfriedigung daselbst. 11. Anbringung von Plakattafeln - hier Polizei-Reglement und Pachtvertrag. 12. Gesuch deS Gg. Brömer um Er- theilung der Erlaubniß zum WirthschaftSbetriebe in seinem Hause Riegelpfad. 13. DeSgl. deS Georg Pfaff im Hause Riegelpfad.

* Zum vraud am Tiefeuweg. Der wegen Verdachts der Brandstiftung am Tiefenweg tn Haft genommene Keil soll, wie wir hören, wegen Mangel an Beweisen aus der Haft entlasten und seinem Regiment nach Darmstadt wieder zugeführt worden sein. Die Brandruinen deS Lotz'schen Hauses sind vom Erdboden verschwunden und soll an dieser Stelle kein HauS wieder aufgebaut werden, wodurch aller­dings hier wieder einmal in der Altstadt die so nöthige Luft und Licht geschaffen wird.

* Vom Schwurgericht. Unser SchwurgerichtS-Saal lieferte heute ein Bild, welches einem Maler zum Vorbild dienen könnte. Der Angeklagte erscheint in der Tracht der Schwälmer Bauern und ernst blicken seine Landsleute, Männer und Frauen, die als Zeugen erschienen sind und auf zwei langen Bänken den Zeugenraum füllen, drein. Sie haben, um würdig vor Gericht zu erscheinen, ihre Feiertagstracht an­gelegt. Jntereffant war auch die AuSloosung der Ge­schworenen. Der Staatsanwalt sowohl als auch der Der- theidiger lehnten flott unter den auSgelooften Geschworenen ab, so daß daS Ablehnungsrecht bald erschöpft war.

* Durchgebraunt. Die 26jährige Marie Kröll von Rainrod, welche in der Meineidssache gegen Johannes Fritzges von Rainrod als Zeugin vernommen wurde und welche die Urheberin der Schmutzkarten-Geschichte ist, um derentwillen der Eid geleistet wurde, hat auS Furcht vor der ihr drohenden Bestrafung wegen Anfertigung und Ver­breitung dieser Karten die Flucht ergriffen.

nn. Darmstadt, 8. Juni. Dor der hiesigen Straf­kammer II deS Großh. Landgerichts stand heute einer jener fliegenden Metzger, wie sie besonders in den Städten typisch find, die mit Hundewagen und Körben dort herumziehen und denKunden" prima Ochsenfleisch daS Pfund für 40 Pfg. anbieten und zahlreiche Abnehmer finden. ES ist bie­der Metzger Samuel Schiff von Heusenstamm, der fich heute wegen Betruges und des Vergehens gegen § 10 des Nahrungsmittelgesetzes zu verantworten bat. Zu der Der- Handlung sind eine ganze Reihe von Zeugen geladen. Die Anklage vertritt Herr Staatsanwalt Dr. Ruff. Der An­geklagte, der schon mehrmals wegen deS gleichen Vergehens vorbestraft ist, hat nach den eigenen Angaben und wie durch

Verfälschte schwarze Seide.

Man verbrenne ein MÜsterchen deS Stoffe-, von dun e» will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort iu Tage : gefärbte Seide kräuselt sofort »ulammen, verlo'ckt belb läßt wenig Asche von ganz bellbräunlicher Farve. Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt lang'am lich glimmen die «Schußfäden* weiter (®enn febr tntt ;

schwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die na satz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt, die Asche der ächten Seide, so zerstäubt ftt, d" d" nicht. Die Geidenfadrik«« <w. Henneberg f Zürich versendet gern Muster von ihren eaten Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze t ». i und steuerfrei in die Wohnung

Eingesandt.

Gieße«, dm 9. jni IM

In Nr. 132 Ihres BlatteS befindet fich eine Locebech.tr einen Unfug mittelst eine» sogen. Katapult«, welcher tist Arbeiter meines Geschäftes verübt wurde. AuS der weitere»LMherr: der Notiz, in welcher durch die Bezeichnung de« Henn I|«4 i mein Concurrent, ich persönlich in Mitleidenschaft |tp«a * 6 die Annahme entstehen kann, ich hätte um den Unsaß Mtorf tritt: ii gewußt, geht die Haltlosigkeit dieser Amiahwe : Umstande hervor, daß ich, obgleich ich in jetziger AM Mm Ahckc schwer entbehren kann, demselben gekündigt habe, ttotzduc ti h w Veranlassung habe, mich um daS Verhältniß meiner lütrn r. derjenigen des Herrn Atzbach zu kümmern. Ich Helle <4 t::r ? fc am Platze, daß man mich auf eine solche Weise für die eines Arbeiters zu verdächtigen und verantwortlich zu me*c hdt

Den Kampf gegen die Concurrenz führe ich nicht irti Ratest4 noch auf sonstige unzulässige Art. Für die Folge werde ich zepn artige Angriffe mich auf eine wirksamere Weise |u wtfMbp wissen, da ich nicht gesonnen bin, mich verdächtigen iu lr<n el führte ich den Concurrenzkampf in einer beraUlgm E-.v-. <

meine Arbeiter zu Rohheiten verleite.

5360 ft. Hewel, 8i I

die Untersuchung und nach den beftimmten «nii Erpenen festgestellt wurde, in 4 Fallen tuberkulöses Fleisch bei seinen Sunden zn» Verkaui Sein Absatzgebiet war hauptsächlich Offenbach in den Streifen der Arbeiter, aber auch tn Kreisen, willige Abnehmer für daSpTtm3 pT fanb. In mindesten- drei Fällen hat er tibtr^ >' geschlachtet. Um seine Manipulation gegenüber beschau zu verdecken, haue er fich gesunde Lunar» - ;'r von Frankfurt a. M. verschafft und dem Flrii^' C;' vorgelegt. Der Gerichtshof, der unter dem LandgerichtSrathS Baur tagte, konnte einen ftrifmaL'* daß der Angeklagte wußte, daß daS verkauste FiniH j?- gesundheitsschädlich war, nicht seststellen. Ja wurde aber durch Zeugen festgestellt, daß btl V /-: wissen mußte, daß Tuberkel in dem Fleisch rorha«?^^! Der § 12 deS NahrungSmittelgesetzeSwegen ,Cc' Verkaufs" müßte somit wegfallen und konnte etDefck* in dieser Beziehung nicht stattfinben. Da der verdorbene Nahrungsmittel verkauft hatte unbf^ darüber klar sein mußte, daß daS verkaufte Fiefij CT' Ordnung war, auch die gesetzlichen Brstimmunoe» kZL1 von seinen früheren Bestrafungen her kennen «rin wurde er für dieses Vergehen für schuldig deS Betruges wurde er für überführt erachtet, fca er »£ " daß daS Fleisch nicht labenrein und auf die Freibank,2. Damit sei eine Täuschung deS PubltkumS herbeigefühn Der Gerichtshof verurtheilte den Angeklagten zu 2 fängniß, 300 Mk. Geldstrafe eventl. 60 Tage hast « erkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer , Jahren. Der Staatsanwalt hatte 4 Jahre Gescngoih bumt® Der Verurtheilte erklärte, die Strafe nickt amth zu wollen.

Verkehr, taub* unb DelfstpirtMaft

Gieße«, 9. Juni. Marktbericht. Änf bew Wochenmarkt kostete: Butter pr. Psd. X 0,70-0,80, W* pr. St. 0 4, 2 St. 9-114, Enteneier 5-6 4, 2 6t 4 '

eier pr. ®t. 1012 A, Käte pr. 6t. 6-11 A. KS'emeM n Sil i Erbsen pr. Liter 17 A, Linsen pr. Liter 80 A. '' X 0,80 biS 0,90, Hühner pr. Stück 1,30 bi« 1,50, 6**K-*" I X 1,401,80, Enten pr. Stück X 1,80-2,00, ** I

X 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Psd. 70-74 A. Kuh- und pr. Psd. 64-68 A, Schweinefleisch pr. Psd. 50 bH 66 4. 64 fleisch, gesalzen, pr. Psd. 70 A. Kalbfleisch pr.

Hammelfleisch pr. Psd. 60-70 A. Kartoffeln vr. 100 tti: 5®" 0,00 X, Weißkraut pr. Stück 0- 00 A. ZwUdeln n X 7,00-8.00, Mil» pr. Liter 16 H, Kirschen pr.

Gt.SlbkthksßschtEisendaliiltn

Die Lieferung von 151 Weiche«- schwellen aus Eichenholz für Neben­bahnen, zusammen 629 m, soll vergeben werden. Die Bedingungen find bei unserer MagaztnSverwaltung, sowie den Stationen Hungen und Nidda etnzusehen, Angebote, mit bezüglicher Aufschrift ver, sehen, biS zum 1». J««i d. 3. dahier einzureichen

Gießen, den 5. Juni 1896.

5365 Gr- Direction-

/Mtachelveere« ,um Einmacheu.

W 4360] «ründergerstraße 81.

Marineverein Gießen.

Mittwoch den 10. Juni 1806: Autzerordeutliche

General-Versammlung

im Vereinslocal.

Wegen Wichtigkeit der Sache bittet sämmt- liche Kameraden zu erscheinen 5341

Der Vorstand.

Antreten

w

Ech zum Festzuge des Marinevereins Sonntag den 14. d. Mts., Mittag« um y,3 Uhr, amHessische» Hof".

Vereins-Abzeichen, Crbcn und Ehrenzeichen sind an»Ö01' Eintrittskarten für die Mitglieder des Kriegervereins sind

Kassier, Herrn Kaufmann Dort, zu haben. 1

Familienkarten (1 Hauptkarte mit 2 Beikarten 1 u jede weitere Beikarte 30 Pfg-, Einzelkarten 50 Plg - f «A» Festes. Man bittet um rege Betheiligung.