ebenfalls 200 Mk. vorgesehen werden müßten- an einmaligen Ausgaben für den ersten CursaS find 113 Mk. vorgesehen, in Summa 788 Mk. Bon dieser Summe würden abgehen die Betträge von 24 Schülerinnen ä 1 Mk. wöchentlich = 192 Mk., so daß die Stadt einen ZuschußZleisten müßte im Betrage von rd. 600 Mk. — Die Versammlung erklärte sich mit der beantragten Bewilligung dieses Betrages ein« v rstanden.
Die vereinigten Lohnkutscher Gießens haben in einer Eingabe an den Stadtvorstand das Ersuchen gerichtet, für die O mntbuSg efell ichast weitere Zuschüsse nicht mehr zu bewilligen. Der Gesckästtbetrleb schädige, in dem Maße wie er sich nach und nach herouSgebildet, die Lohnkulscher in ihrem Erwerb- sie rufen unter Hinweis auf ihren mühevollen Erwerb und geringen Verdienst den Schutz der Stabt an gegen die Concurreoz, welche die OmnibuSgefellschaft besonders durch Einrichtung von Fahrltnien nach dem Schiffenberg und nach Wieseck ihnen bereite, und wozu noch die Linie Heuchelheim grplant sei- die Stadt solle die OmnibuSgefellschaft auf deren Gründungsplan verweilen und nicht zugeben, daß auf Kosten der Steuerzahler den Lohnkutscheru eine so schwere Con- currenz bereitet werde. Ueber die Behandlung der Eingabe in der Finanzdeputation theilt Herr Oberbürgermeister Gnauth mit, daß io derselben ohne Weitere« da- öffentliche Jntereffe für den Stadtbezirk anerkannt und danach die städtischen Zuschüsse als gerechtfertigt angesehen wurden. Die Ausdehnung des Betriebes nach außen sei nicht geschehen aus Zulchüffrn der Stadt, sondern um der Gesellschasr die Ausnutzung ihres Betriebsmaterials zu ermöglichen, das andernfalls theilweise unbenutzt bleibe- die Linie nach dem Schiffenberg ermögliche die billige Erreichung des WaldeS Denjenigen, die nicht über so und soviel Mark verfügen, um sich einer Chaise bedienen zu können, sie liege ebenso im öffentlichen
Jntereffe wie die Linie nach Wieseck, von welcher zahlreiche auf dem Lande wohnende Arbeiter, die schwerlich zu den Kunden der Lohnkutscher gehörte», Nutzen hätten- die Einrichtung einer Linie nach Heuchelheim fei nicht geplant- die Linie Wieseck sei eingerichtet worden, nachdem die Fahrten nach dem Schiffenberg eingestellt wurden- daS ans beiden Linien beförderte Publikum sei ein anderes als dasjenige, welches die Lohnkulscher beförderten. ES wird auf Antrag der Finanzdeputation beschloflen, die Eingabe danach für erledigt zu erklären.
Betreffs der Alarmirung bei Bränden durch den Thürmer stimmte die Versammlung einem Vorschläge deS StadtbauawteS zu, die Stadt, welche bisher in vrer Alarmbezirke eiugelheilt gewesen, in fünf Bezirke eiozulhe,len und dementsprechend die Glockenzeichen einzurichlen- dererste Be- zirk soll danach die Innenstadt umfaffen, der zweite (Nordbezirk) daS Gebiet zwischen der Weserbahn und dem Justizgebäude, der dritte (Ostbezirk) dasjenige -wischen Justtzgebäude und JohanneSktrche, ausgedehnt bis zur Actienbranerei, der vierte (Südbezirk) dasjenige von der JohanneSkirche bis zur West anlage einschließlich Bahnhof, der fünfte alles Gelände jenseits der Main-Weserbahn und der Lahn.
Gegen daS WirthschaftSconcesfionSgesuch deS Herrn Anton Koch für da» HauS Bahnhosstraße 48 und Karl Rühl für daS HauS Schanzenstraße 2 findet die Verjamm» luog nicht» zu erinneru.
Rach der Abrechnung über die Erweiterung des Go»- und Wasserwerks, soweit dieselbe da» Schmick'sche Pro- ject (Queckborner Leitung) betrifft, hat sich ein Mehraufwand von 89 514 Mk. ergeben. AuS dem Referat ist ersichtlich, daß dieser Mehraufwand in nicht vorherzusehenden Arbeiten begründet ist- u. A. hat sich die Absicht, für die Telephonleitung nach Gießen das Gestänge der Oberhesfischen Eisen-
bahnen zu benntzen, nicht ausführen laffeo, es mußte sonach eine eigene Leitung hergestellt werden- die Pumpaalagen in Queckdorn erforderten tniolge deS schlechten Baugrundes mehr Kosten, ebenso stellten sich beim Bau deS Hochbehälter» Schwierrgkeiren em- an Stelle voo Cementröhren für größere Strecken mußten gußeisern: verwendet, im Laufe der Leitung mehrfach Felssprengungen rorgenowmen, da» Rohrnetz entgegen den ursprünglichen Plänen ausgedehnt, auch eine Anzahl Hydranten mehr angelegt werden. Die Commission hat bei Prüfung der Rechnung Anstände nicht gefunden- die Sculußabrechnung wurde genehmigt.
Ueber da» Ergebniß der Prüfung der Rechnung der Stadt Gießen für 1894/1895 erstattete Herr Scheel Nomens des Finanzcommiffion Bericht. ES haben sich danach in der Rechnung keinerlei Anstände gefunden und beantragt die Commission Genehmigung der Rechnung nebst Belegen, Crediten, Vorlagen- und AuSstandSverzeichntffen. Die Der- sammluug beschloß demgemäß.
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47
156
8
14
45
als Vorsitzender,
Jochem.
2303
2) Zaesb Kreiling IV. | aus Heuchel- 379
3) Hch. Bolkmanu II. | heim,
als Schöffen,
Benner.
2292
Repp.
2047
15
Stück Eschen • Derbftangen mit
2304
(L.S.)
1743
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36 157 295
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darunter Stämme bis zu 3 Fichten-Stämme von 90,13 darunter Stämme bis zu 3 Buchen-Stämme von 8,61 darunter Stämme bis zu 1 */i
den 12. März orgens 9 Uhr
rf
tt
Eichenstämme mit 16,36 cbm Inhalt, Nadelstämme mit 3 cbm Inhalt, Rmtr. Buchen-, 49 Rmtr. Eichen-Scheiter,
Eschen-Knüppelholz, Buchen-Stockholz, Buchen-Astreisig, Buchen-Stammreisig,
Zips.nwald: 23 15 3 1 5 6 570
von Trei» nach Mainzlar.
Treis a. d. Lda., den 6. März 1896.
Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. d. Lda.
gez. Gebhardt.
F. d. A.: gez. Orth, Gerichtsschreiber.
Schreiner zu Lollar, Privatklägers, gegen den Heinrich Rohrbach IV., Schreinermeister zu Lollar, Angeklagten, wegen Beleidigung
!jat das Großherzogliche Schöffen- gericht zu Gießen in seiner Sitzung vom 10. Januar 1896, an welcher Theil genommen hat:
1) Amtsgerichtsrath Gebhardt,
Lärchen-Stämme von 10,48 fm, darunter Stämme bis zu P/< fm, Kiefern-Stämme von 37,60 fm, darunter Stämme bis zu 3 fm, Eschen - Stämme von 0,23 fm, Birken - Stämme von 0,70 fm, Eichen-Derbstange von 0,08 fm, Fichten-Derbstangen von 17,81 fm, darunter solche bis zu 17 m Länge.
Gerichtsaccessist Oppenheimer, als Gerichtsschreiber, ür Recht erkannt:
Der Angeklagte wird der Beleidigung im Sinne der 185, 186, 200 Str.-G.-B. für schuldig er- kannt und dieserhalb in eine Geldstrafe von 50 Mark — im Nlchtzahlungsfalle zu verbüßen mit 10 Tagen Gefängniß — verurtheilt, es werden ihm die Kosten de« Verfahrens, einschließ lich der dem Gegner erwachsenen, notwendigen Auslagen, auferlegt, endlich wird dem Privatkläger die Befugniß zuerkannt, den entscheidenden Theil des Uriheils auf Kosten des Angeklagten ein- mal innerhalb 8 Tagen nach Zustellung deffelbcn im Gießener Anzeiger veröffentlichen zu laffen.
§ 472 der Strafproceßordnung von dem Großherzogl. Bezirks-Commando zu Gießen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden.
Gießen, den 28. Februar 1896. Der Großherzogliche Amtsanwalt:
Brüel. 2041
2,36 fm Inhalt.
Die Zusammenkunft ist im District Langenberg am Fußpfad nach Langd. Ruppertsburg, 7. März 1896. Gr. Bürgermeisterei Ruppertsburg.
Lehr. 2306
1208) «ine wenig gebrauchte Deciural >u 4.
Nuhhch-Vkrttkigkruug Oberförsterei Brandoberndorf.
DonoerStag den 19. März 1896, von Vormittags 11 Uhr ab, im „Deutschen Haus" zu Brandobern- dorf. Schutzbezirk Kleeberg: Distr. 9 „Einhäuserfeld", Distr. 12 und 13 „Streitwald" und „Königshofen" und Totalität. Eichen: 167 Stämme — 86,63 fm, 67 Stangen 1. Klaffe, 158 rm Nutz - Scheit und Knüppel (2,2, 2,5 und 2,8 m lang); Buchen: 1 Stamm — 0,97 fm; Nadelholz: 13 Stämme = 6,52 fm, 9 rm Nutz-Scheit und Knüppel. Schutz- bezirk Haffeiborn: Distr. 46 und 48 „Sankhardtsheck" und Totalität. Eichen: 51 Stämme — 48,18 fm, 3 rm Nutzscheit. Entfernung der Holzschläge von Bahnhof Butzbach: 8 km, von Bahnhof Usingen: 12 km. Auszüge können gegen Erstattung der Eopialien vom Bureau der Oberförsterei bezogen werden. 2296
zur Versteigerung:
50 rm Buchen Scheitholz,
30 rm Buchen-Knüppelholz, rm Hambuchen-Knüppelholz (zu
Holz-Versteigerung in den Wölbungen der Stadt Laubach.
Donnerstag de« 12. März i. I., des Vormittags 9 Uhr an- fangend, sollen in dem Laubacker Gemeindcwald, Districte Steinbach und Gaulskopf 110 rm Buchen, Stammprügel, 160 rm Reiser, 13 rm Stockholz, 116 rm Kiefern-Prügel- holz, und nach diesen 1400 3lüd Fichten-Derbstangen, zu starken Ge rüststangen und leichten Sparren geeignet, von 9—14 cm Durchmesser und 9—14 m Länge, mit zusammen 12- fm Inhalt versteigert werden.
Der Anfang ist zu Steinbach.
Laubach, den 10. März 1896. Gcoßh. Bürgermeisterei Loubach.
I Ankauf
alter Rüther und Bilderwerke.
Kuobou OMM BfbUoUMk*. aowle etnaeioer Bacher erbittet die
J. Ricker’sche Buchhandlung
Gleeeee.
Ladung.
1) Hermann Weinberg, geboren am 17. September 1860 zu Treysa, Kreis Ziegenhain, Handelsmann, zuletzt in Gießen, ! mosaischer Religion, vorbestraft, I
2) Daniel Ströher, geboren am : 8. März 1859 zu Allna, Kreis Marburg, Knecht, zuletzt in Klein-Linden, evangelisch, ledig, unbestraft,
werden beschuldigt,
zu Nr. 1, daß er als Wehrmann II. Aufgebots ausgewandert fei, ohne von seiner bevorstehenden Auswanderung der zuständigen Militärbehörde Anzeige gemacht zu haben;
zu Nr. 2, daß er als Ersatzreservist ohne Erlaubniß der Militär- behörde ausgewandert sei;
Uebertretung gegen § 360 Nr. 3 des Strafgesetzbuchs.
Dieselben werden aus
DieuStag den 28. April 189«, Vormittags 9 Uhr,
vor das Grobherzogliche Schöffen- gericht Gießen zur Hauptverhandlung geladen.
Bei unentfchuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach
Werkholz geeignet), Eichen-Knüppelholz,
Schürzen
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Holzversteigerung.
In den Mitgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis a. d. Lda. werden versteigert:
I. Mittwoch den 11. März 1896, von Vormittags 9 Uhr an, aus den Distrikten Neue-Wald und Aspenstrauch:
7 Eichenftämme mit 3,29 cbm Inhalt,
2 Buchenstämme mit 2,47 cbm Inhalt,
224,4 Rmtr. Buchen-, 2 Rmtr. Eichen-Scheiter,
116 „ „ 3 ,, „ Knüppel,
500 „ „ 20 „ „ Zopfreis,
6 „ Buchenstöcke, 60 Rmtr. Weiden-Zopfteis.
H. Donnerstag den 12 März 1896, von Vormittags 9i/3 Uhr, aus den Distrikten Hainbuch, Bannenstein, Todtenberg,
„ Knüppel, „ ZopfreiS,
Holzversteigerung.
Donnerstag, den 12. März l. I., Vormittags 9 Uhr, kommt in dem Gemeindewald zu 9 uppertrburg, DistricteLangenberg und Ziegenberg, folgendes Holz
ficöadum: K. Schevda. — Druck unD Verla« der vrübl schea UmoerfitülS-vuch. und Clemdruckern zPietlch a. Echeyda) in Glktzen.
1094 Sonucuftraße 25
des Philipp Georg Rechts, Weg versteigert:
Eichen-Stämme von 24,97
c^Lglich frisch geräuchert« Sieter * Bücklinge. pro etftif 5 Vf«.
1846 K. Dort, Wallthorstraße 45.
Verdingung
Die zur Herstellung einer Einfriedigung am Lagerplatz des Oswalds- garten» erforderliche Schlosserarbeit soll SamStag, den 14. März, Vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden.
Zeichnung, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Ein- ficht offen. Angebote sind auf vorgeschriebenem Formular bis zum genannten Termin bei uns einzureichen. Zuschlagüfrist 14 Tage.
Gießen, 27. Februar 1896. Das Stadtbauamt.
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Unter den Radel-Stämmen befindet sich sehr schönes Bau- tt. Schnittholz, worauf wir besonders aufmerksam machen.
Zusammenkunft bei der Herrnmühle. howberg, am 29. Februar 1896. Großh. Bürgermeisterei Homberg.
Veröffentlicht: Grünewald, Rechtsanwalt.
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