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Irilifen die Stunden allen Festtheilnehmern in angenehmster Bf1r. Der Bau wurde von Herrn Archttect Hamann « auSgesührt. Wünschen wir de» jungen, frisch aus«
Gebenden Geschäfte ein ferneres Blühen und Gedeihen!
*• Feuerwehr Statistisches. Der kürzlich veröffentlichten Nerficht über die freiwilligen Feuerwehren des Bhiitfl Gießen ist auf Grund neuester Erhebungen fol- Ifibc» hinzuzufügen: Die älteste Feuerwehr ist die am N Gelobet 1855 gegründete freiwillige Gail'jche Feuerwehr xGießen, welcher daun die am 15. December desselben Aires gegründete Gießener freiwillige Feuerwehr folgt, iiec 20 Jahre bestehen die Wehren zu Grünberg, Hungen, Kf und Lollar. Unter den 923 freiwilligen Feuerwehr« ■intern des Kreises find 194 als Steiger thätig. An Elchen stehen zur Verfügung: 10 vierräderige und 4 zwei- ■iitiige Saug« und Druckspritzeu, 16 vierräderige und eine grtiriäberlge Drucksprttze, 4 kleinere Spritzen, 4 Zubringer, fine 7 Schlauchwagen, 6 Wagen mit RettungSgeräthen, ^mechanische, 13 Stützen , 29 einfache, 11 Dach', 30 Haken- Wb 4 sonstige Leitern, 75 Feuerhaken, 1 Rettungssack, 8 RattuugSschläuche, 2 RettungStaue. Die Anzahl der Hydranten beläuft fich auf 254, die Gesammtläuge der Echlöuche auf 3647 Meter.
•• Versammlung. Nächsten Sonntag wird in Franken s. M. eine Versammlung der hessischen Ge- nitisschreiber-Aspiranten staitfinden.
* Der Verband der RettuugShänser, Erziehungsvereine • cib 'verwandter Anstalten im Großherzogthum Hessen und ■iir Provinz Hessen-Nasiau wird in diesem Jahre seine erste Smeaalversammlung in Frankfurt a. M. abhalten. ES ist limVerbandsvorstand gelungen, Herrn Admiral v. Werner b M esbaden zu einem Vortrag auf dieser Generalversamm* »N -zu gewinnen, welcher die zur Zeit viel ventilirte Frage 4» Deportation von Strafgefangenen zum Gegen- *Nb haben wird. Herr v. Werner, dem aus seiner amtlichen MiRkeit gründliche Kenntnisse und Erfahrungen bezüglich mleri r Kolonien und deren Brauchbarkeit zur etwaigen tDoltiH ringung von Strafgefangenen zur Sette stehen, erscheint liloitberl berufen, die erwähnte bezüglich ihrer Ausführung gen Ichwierige aber doch recht dringend gewordene Frage gu bchandeln.
“• Die national-sociale Gruppe beabfichtigt bekanntlich, 8ü Ihrer in Erfurt abzuhaltenden Novemberversamm- llun{ lediglich die Grundzüge eines allgemein gehaltenen HirgnammS festzustellen, die Einzelforderuugen dagegen von ■um herauf, d. h. zunächst aus Einzelverhandlungen ihrer piobinziellen und örtlichen Gliederungen herauswachsen zu Oofjiit Unter diesem Gesichtspunkte beansprucht die dieS- Wlgse, freie evangel.-sociale Eonferenz für den Bezirk WieS- 8hbm, die am 13. uvd 14. in Limburg tagt, besonderes Z-i'ri:ffe. Wie die genannte Confereuz die erste provinzielle . Ksaaimenfossung der Bestrebungen drS evangel.-socialen Eon» BttffeB war, so geht sie auch jetzt mit der Schaffung deS - mloml-socialen Programmes voran. Pfr. Förster- Frank- oit behandelt die allgemeine Frage: „Was darf die Ethik M d^r Politik verlangen?" Psr. Di eh l-Dianathal spricht : fibir „Kleinbauer und Genossenschaftswesen", besonders aber mb Wrof. Dr. Re in-Jena über daS „Schulprogramm von tMlonal-socialen Gesichtspunkten aus" sprechen. Pfr. Nau« Müi'r wird sich nur an der Debatte betheiligen. Man er» > vmls! rege Betheiligung der Lchrerwelt.
**• Die Uebertraguug der Maul- uud Klaueufeuche auf i viilchm. Ein Arzt in Hannover hat jüngst die Uebertraguug
Maul- und Klauenseuche auf einen 10jährigen Schul' k tobet durch Genuß von Milch erkrankter Thtere f e st g e st e ll t. 5 Cir Ltnabe litt seit einigen Tagen an eitrigen Geschwüren tiinZmuge, und der Arzt constatirte bei der Untersuchung t itii gemannte Krankheit. In nächster Nachbarschaft der eiter» 1 >st!" Wohnung des Knaben find zwei Straßen wegen Maul- niid Klauenseuche gesperrt und der Arzt, der übrigens auch r mi) tut anderen Kindern die Seuche festgestellt hat, nimmt a im, ba|§ die Kinder durch den Genuß von Milch verseuchter langestcckt worden seien. Auch der Landrath zu Aurich 9 ia au 8 gleichem Grunde polizeilich vor dem Genuß un» gldottitr Milch gewarnt. In letzter Zeit sind mehrfach Mtöbitt an einem schmerzhaften BläScheuauSschlag auf Zunge u nü^pprn erkrankt, der sie in der allgemeinen Ernährung z. toikb rächte. Namentlich wurden diese Erscheinungen nach d i:r (Sienuffe von Milch von solchen Kühen beobachtet, bei d !’m Ibte Maul- und Klauenseuche in der Vorentwickelung b 'i!|Ti?sn, jedoch noch nicht zum AuSbruch gelangt war. Zur LWiung der Entstehung dieser sogenannten „Mundfäule" ictii) tiringenb empfohlen, den Kindern nur solche Milch zu v ^folgen, welche mindestens eine halbe Stunde ununter» b ii:ch» gekocht hat.
*• Die Väckereiverordnuvg bei Buodesraths hat in diesen eine gerichtliche Anerkennung gefunden. Bekanntlich H.Zrider Berliner Bäckermeister König im Interesse der @8etiiier Bäckerinnung eine gerichtliche Entscheidung über die RkP!5^iltigkeit der Verordnung provocirt, indem er sich ab- ft Wich, einer Uebertretung schuldig machte unb dann fich leilh fcei Gericht denuncirte. Nun ist er auf Grund der yhuifcnung in eine kleine Geldstrafe genommen worden. Die U-lchilSbegründung führt im Wesentlichen auS: Positive $Motitungen über das PrüfungSrecht der Gerichte gegen» ü il« Verordnungen deS BundeSrathS gebe es nicht. Wenn m»vlrll>er erwäge, wie die hier fragliche BundeSrathS-Ver» Mitonig zu Stande gekommen sei, daß eine befonbete Unter» fr ichWScommisfion lange, vielseitige und schwierige örmitte» Itraju angestellt habe, die dem BundeSrath zur Unterlage ft küble, Verordnung gedient hatten- wenn man ferner er- wiiiis!, >baß Untersuchungen wie die über daS Vorhandensein b<ui8e5Hngungen, unter denen der Bundesrath durch § 1206 der GlMilUeordnung zum Erlaß einer Maximalarbeitsordnung erto-tiigt sei, nur im weitesten Rahmen der DiScussion an» 0® ’-IMIt werden konnten, so sei nicht anzunehmen, daß der Gi^isg^ber bei Erlaß deS § 120s der Gewerbeordnung, j w>W ter den BundeSrath zu der Prüfung ermächtigt habe, '
ob in einzelnen Gewerbe" di- ArdettSdauer eine Übermäßige sei und ob die Gesundheit bu ch daS Uebermaß gefährdet werde, dem Richter das Recht unb die Pflicht zur Nach» Prüfung Übertragen wollte. TS komme hinzu, daß in dieser wie ähnlichen Bestimmungen der Gewerbeordnung, die eine nähere Regulirung der ArbeitSverhältniffe behördlichen An» orbnungen überlassen, boch offenbar vom Gesetzgeber der Erlaß dieser Anordnungen dem eigenen besten Ermessen der betreffenden Behörde anheimgestellt sei. AuS diesen Gründen halte bas Gericht die BnndeSrathS»Verordnung für rechts» giltig. Wegen Uebertretung derselben sei der Angeklagte zu bestrafen. Mit Rücksicht darauf, daß der Angeklagte als Vertreter seiner Berufsgenossen dastehe, sei auf eine Geldstrafe von nur 10 Mk. erkannt worben. Gegen bteseS Urtheil ist Berufung eingelegt worben.
•• Wie groß dürfen offene Karlen sein, die im deutschen Reichspostgebiete all Drucksache befördert werden? Die Poft» orbnung enthält darüber keine bestimmten Vorschriften. Von einzelnen Postämtern wurden Karten, die größer find all die gewöhnlichen Postkarten (14 Ctm. lang und 9 Ctm. breit) für unzulässig erklärt, unb Druckereien weigerten sich baher, die ihnen in Auftrag gegebenen größeren Karten anzufertigen, um die Auftraggeber vor Schaden zu schützen. ES. wurde deshalb von betheiligter Seite, lt. „Offenb. Ztg.", eine An» frage an die Kaiserliche Oberpostdirectiou in Liegnitz ge« richtet, deren Bescheid dahin lautete, daß die Karten, welche als Drucksachen befördert werden sollen, die Größe der Post» packet-Adressen nicht erheblich übersteigen dürfen. Karten von 21 Ctm. Länge und 12 Ctm. Breite werden noch als zulässig erklärt. Mehrmals gefaltete Karten müssen unter Streifband ober Umschlag gesanbt werden, da die Postord» nung zur Versendung als offene Karten nur die einfach gefalteten Karten zulätzt.
4- Echzell, 7. October. Die Gendarmerie verhaftete heute einen vormaligen Bahnarbeiter dahier, welcher einen Lohnzettel fälschlich angefertigt unb durch dessen Vorlage bewirkt hatte, daß ihm sein Brodhetr einen nicht verdienten Geldbetrag auSzahlte. Der erst 20 jährige Misse- thater wurde einstweilen in das Gefängniß zu Nidda verbracht.
n. Friedberg, 7. October. DaS am 30. Juni 1880 erlassene Polizeiregelement, die Unterdrückung des Milzbrandes in der Wetterau betreffend, ist jetzt, da nach dem Inkrafttreten des Gesetzes vom 7. Juli b. IS. die Gründe für jenes in Wegfall gekommen find, aufgehoben worden. Ein Fletschbeschauer braucht also in Zukunft bei Privat- schlachtungen nicht mehr zugezogen zu werben. Der Untersuchung durch diese Beamten unterliegt nur noch daS zum Verkauf bestimmte Fleisch.
Vom nordwestlichen Vogellberg wird der „Darmst. Ztg." unterm 3. October geschrieben: Eine ständige Klage der Landwirthe ist diejenige über den Mangel an den in dem landwirthschastlichen Betrieb nöthigen Hilfsarbeitern, Taglöhnern usw. Gerade in der gegenwärtigen Herbstzeit, in welcher sich die Feldarbeiten häufen, macht fich dieser Mangel recht unliebsam bemerkbar. Trotz der im Vergleich zu früheren Jahren viel besseren Verköstigung und der höheren Löhne sind landwirthschaftliche Taglöhner kaum noch zu bekommen. Die Hauptursache dieser Erscheinung ist wohl in dem Umstande zu finden, baß eine große Anzahl Arbeiter in ben verschiebenen Eisensteingruben unserer Gegend beschäftigt sind. Außerdem geben die in jüngster Zeit eröffneten Bavxitwerke ben ärmeren Bewohnern Gelegenheit zu lohnenbem unb, was wohl am meisten ins Gewicht fällt, bauerndem Verdienst. Wer kann und will eß den Leuten verdenken, wenn sie bann die letztere Art der Beschäftigung vorziehen! Sie können sich dabei selbst verköstigen und haben außerdem auch während der sonst verdienstlosen Winterzeit eine sichere Einnahme. Die Arbeiter in diesen Betrieben sind so gesucht, daß z. B. der Besitzer der meisten Bauxitwerke hiesiger Gegend, Herr Emmel zu Grünberg, noch 50—60 Leute mehr einstellen und beschäftigen konnte. Eine nicht geringe Zahl von namentlich jüngeren Arbeitern geht auch alljährlich in die Bergwerksbezirke Norddeutsch- landS und deS RheinlanbeS, um bort lohnenden Verdienst zu finden- werden boch gegenwärtig wieder von einer be- beutenben Kohlengrube Westfalens in unserer Gegenb hundert Arbeiter gegen hohen Lohn gesucht.
Darmstadt, 7. October. Großherzog unb Ministerium genehmigten die Ausführung der electrifchen Straßenbahn nach dem Beschluß der Stadtverordneten.
Darmstadt, 7. October. Bei Auerbach a. b. B. wurden gestern in einer Kalksteingrube durch herabstüczeuds FelSmassen zwei Arbeiter, beide Familienväter, getöbtet. Einem dritten Arbeiter wurden beide Beine abgequetscht.
Mainz, 6. October. Im 4. Großh. Hessischen Jnfant.- Regiment (Prinz Karl) Nr. 118 find am 1. October nur zwei Einjährig-Freiwillige eingetreten. Die Ursache dieser Erscheinung ist die, weil die hier liegenden zwei Bataillone deS Regiments kommendes Frühjahr nach WorwS verlegt werden und keiner der Einjährigen die Garnison Mainz mit Worms vertauschen möchte.
Mainz, 7. October. LandtagSabgeorbneter Rechtsanwalt Dr. Schmitt-Mainz will in Gemeinschaft mit den übrigen CentrumSrnitgliedern des hessischen Landtags in der nächsten Session einen Gesetzentwurf über die Wahlpflicht der Wahlberechtigten einbringen.
Albig, 5. October. Daß fich der Lehrer-Beruf in einer Familie durch verschiedene Generationen vererbt, dürfte in der Neuzeit zu den Seltenheiten gehören. So wirkten z. B. in unserem Orte während 168 Jahren Nachkommen der Familie Hartleb zur allgemeinen größten Zufriedenheit. Außerdem haben sich sämmtliche männlichen Nachkommen genannter Familie dem Lehrer-Beruf gewidmet.
• Gaffel, 7. October. Die Allgemeine Deutsche Obstausstellung ist gestern Abend geschloffen. Dieselbe
gehörte, darüber herrschte bei Fachleuten nur eine Stimme, -u den hervorragendsten Veranstaltungen, die in dieser Art bisher je in Deutschland zu sehen waren. In den paar Tagen waren über 10,000 Personen in der Ausstellung.
* Berlin, 4. October. Die Berliner Gewerbe- Ausstellung hat im cptember 583 950 Mk. vereinnahmt. Die Gesammteinnahme in den ersten 5 Monaten der Ausstellung — Mitte October geht sie bekanntlich zu Ende — beträgt etwa! über 3 Millionen Mark. Gerechnet war auf eine durchschnittliche Besucherzahl von 50,000 täglich ober, wenn man nur ben 50.Pfennig Satz zu Grunbe legt, von 750,000 Mk. monatlich, während in Wirklichkeit nur etwa 600,000 Mk. pro Monat eingegangen find. Daraus ergibt fich ein Defizit von etwa 750,000 Mk., die „Not. Ztg." berechnet es sogar auf 850,000 Mk.
* Berlin, 7. October. Die Verausgabung der Gewinne der Serien^, unb B der Gew erbe-AuSstellungS- ßotterie erfolgt vom 20. October ab in ben Räumen, welche ber Arbeitsausschuß nach Schluß ber Ausstellung in bem Hause Zimmerstraße 34, nahe der Markgrafenstraße, beziehen wird, und zwar in den im Erdgeschoß belesenen Räumlichkeiten. Nur Gegenstände, welche von besonders schwerem Gewicht ober (wie Eßwaaren unb Blumen) leicht dem Verderben ausgesetzt sind, werden gegen Anweisungen, welche an der oben genannten Stelle ertheilt werden, von den Lieferanten birect verabfolgt.
* Ans bet Internationalen Mode Ausstellung zu Berlin ist ber bekannten Verlagsfirma John Henry Schwerin, Berlin, für ihre vorzüglichen Erzeugnisse als: „Große Modenwelt", „Mobe unb Haus", „Kinbergarberobe" rc., die goldene Medaille durch Ehrendiplom zuerkannt worden.
• Sondershausen, 3. October. Vom Khffhäuser- Denkmal ist eine bedenkliche Nachricht eingetroffen. Bel bem orkanartigen Sturm, der in der ersten Woche herrschte, wurde wiederholt beobachtet, daß das bekanntlich auf drei Füßen des Pferdes ruhende Standbild des Kaisers Wilhelm in auffälliger Weise schwankte. — Wie von sachkundiger Seite gemeldet wird, beruht das Schwanken auf der bekannten Augentäuschung, die durch die Flucht der Wolken entstehe, wenn man von einem hohen Standpunkt aus zu einem feststehenden hochragenden Gegenstand emporblicke. Ein Schwanken des 16,800 Kilogramm schweren Reiterstandbildes durch einen noch so starken Orkan sein völlig ausgeschlossen.
* Zürich, 7. October. Wie die „N. Züricher Zeitung" meldet, sand Capellmeister Dr. Fritz Heg ar gestern in einem alten FaSclkel aus der Zeit von Richard WagnerS Züricher Aufenthalte eine bis jetzt unbekannte und unveröffentlichte Compofition, betitelt: „Zweite Concert-Ouvertnre auS WagnerS erster Pariser Zeit". DaS Werk, welches ans der ersten Schaffensperiode WagnerS von „Rienzi" zu stammen scheint, wurde gestern probeweise vom Züricher Tonhallen- Orchester gespielt.
Citeratar unb Arttrst
— In gegenwärtiger Zeit, wo die Verkehrsverhältnisse gan- besonders hohe Anforderungen an Sorachkenntnisse stellen, dürfen Unterrichtsblätter mit leicht faßlicher Methode einer günstigen Aufnahme sicher sein. Als derartige äußerst belehrende Zeitschriften erweisen fich die im Verlage von Nosenaum u. Hart in Berlin erscheinenden Journale „Le B^pätitenr“, „The Repeater“ und „II ripetitore“ in hohem Maße. Eine äußerst glückliche Methode erleichtert das Eindringen in die fremde Sprache; jede! ausländische Wort enthält unter sich daS entsprechmde deutsche, wodurch unbekannte Ausdrücke sofort auffallen und bei der Wiederholung in Erinnerung gebracht werden, was den Wortschatz stetig vergrößert. Der Inhalt ist unterhaltend und belehrend, dabei stets von angenehmer Mannigfaltigkeit: Aussprachebezeichnung, BindungS- unb Betonungszeichen sowie Fußnoten sind bestimmt, den Inhalt richtig zu lehren. Für Fortgefchrittemre enthalten diese 14tägig erscheinenden Blätter allmonatlich eine Beilage mit nur fremdsprachlichem Text, dem Anmerkungen betgetügt sind. Es dürsten daher diese äußerst practischen Sprach-Zeitschriften vielen unserer Leser um fo willkommener sein, als der Abonnementsbetrag pro Quartal nur je 1 Mark beträgt. Abonnements werden zu jeder Zeit bet allen Postanstalten und Buchhandlungen entgegengenommen.
Äottesdieust in der Synagoge.
SamStag den 10. October.
Vorabend 580 Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittags 3 Uhr, Sabbathausgang 680 Uhr.
Verkehr, Ccmb* unb Volksrvirthschaft.
LtMdrrrO!, 7. October. Frachtmarkt. Rother Weizen JL 13.50, weißer Weizen X 00.00, Korn X 9.50, Gerste X 0.00, Hafer X 5.50.
Witterrrugsbericht vom 7. October.
Tiefer Druck bedeckt noch immer den ganzen Norden Europas und hat derfelbe auch in ganz Central-Europa weiter an Raum gewonnen, sodaß bereits wieder ganz Nord- und Mitteldeutschland unter seinem Einflüsse steht. Den Süden und Osten des Erdtheils bedeckt hoher Barometerstand, dessen Kern über Südwest-Rußland lagert. Im Bereiche des hohen Drucke! steht auch das Alprngebiet und der Süden Bayerns, doch dürste die Besserung der Witterung nur vorübergehend sein, da von Westm her ein dem nördlichen Depresfionsgebiet südwärts vorgelagerter sackförmiger Ausläufer lag, der in den Continent hereinragt.
BoiralMflig« Sittittinit
Im Norden meist trübes Wetter, im Süden unter Föhneinfluß zunächst noch heiler, dann gleichfalls zunehmende Bewölkung/
Seiden-Damaste Mk. 1.35
und farbige -e««eber-»Seide von 60 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met. — glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste rc- (ca. 240 versch- Qual und 2000 versch. Farben, Dessins rc-), porto- und steuerfrei ine Haus. Muster umgehend. — Durohsoboittl. Lager: oa. 2 Millionen Meter. 8694
Seiden-Fabriken 6. Henneberg (k. u. k. Hoti.), Zürich.
Kunst-Ausstellung, SÄ'®
nähme des SamstagS, von 11 dis 1 Uhr, am Mittwoch auch noch von 3 bis 5 Uhr. GormtagS ununterbrochen von 11
8 Uhr. — EintrittsvreiS für Nicht Mitglieder an Werktagem 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg.


