Ausgabe 
9.1.1896
 
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Nothwendigkeit betont, dahin zu wirken, daß die Angelegen­heit, wenn sie vor die Stadtverordneten Versammlung komme, in einer öffentlichen Sitzung behandelt werde. In die Commission, welche sich provisorisch mit der Sache bis zu einer größeren von ihr zu berufenden Versammlung befaffen soll, wurden gewählt die Herren: Hanau, Happel, Ph. Euler, Carl Euler, Eichenauer, Kitz, Puth, Ad. und Gg. Möhl, Metzger Rosenbaum, Fruchthändler Rosenbaum, Möbs,Troß, Bieler, Böhl und dieselben zu einer Sitzung auf nächsten Montag Abend 873 Uhr in die Restauration Spieß geladen.

♦♦ Der Verein für Krankenpflege hält heute Abend 87, Uhr im Feidel'schen Restaurant seine Generalversammlung ab. Seitens des Vorsitzenden, Herrn Rechtsanwalt Grüne­wald, wurde ein Schreiben an alle Diejenigen, welche den Verein seither durch Beiträge unterstützt, ohne Mitglied zu sein, mit der Bitte erlassen, sich alsbald als Mitglieder zu melden. Bekanntlich übt der Verein durch seine katholischen barm­herzigen Schwestern die Krankenpflege in der Stadt aus. Die Mitgliedschaft verpflichtet nach dem Slatut nur zur Leistung eine- Jahresbeitrags in Höhe von mindestens einer Mark. Grund zur Anregung zum Beitritt giebt der Wunsch deS Vorstandes, daß die Zahl der Mitglieder aus allen Consessionen eine möglichst große sein und daß allen Personen, die den Verein mit Beiträgen unterstützen, die Möglichkeit gegeben sein möge, bei der Verwaltung und Geschäftsführung des Vereins mitzuwirken, dies insbesondere durch Betheiligung an der Generalversammlung.

Die Rede beim Festattus in der Uuiverfität anläßlich der 25. Wiederkehr der Errichtung des Deutschen Reiches am 18. Januar wird Se. Magnificenz Rector Behaghel halten.

♦♦ WeihnachtSorotorium Donnerstag den 9. Januar, Abends 1/28 Uhr, kommt nun endlich das WeihnachtS- oratorium von Heinrich von Herzogenbcrg zur Aufführung

in unserer Stadrkirche. B>- zuletzt hat eS nicht an allen möglichen Schwierigkeiten gefehlt, die sich der Aufführung entgegenstellten. Trotzdem ist die Begeisterung für das herr­lich- Werk bei den Mitwirkenden stetig gewachsen, und es ist, wenn nicht noch zu guterletzt neues Mißgeschick eintritt, eine würdige Aufführung gesichert. Die Opfer, die dafür gebracht werden mußten, find allerdings sehr erheblich und der Ktrchengesangverein darf wohl daraus rechnen, daß die Gemeinde ihm durch freiwillige Spenden einen Theil dieser Last abnimmt. Betreffs der äußeren Anordnung sei hier noch einmal daran erinnert, daß der Eingang durch daS Hauptportal nur für die mit Eintrittskarten Versehenen ge­öffnet ist, und daß Kinder ohne Begleitung von Erwachscnen keinen Zutritt haben.

** Die StSbahn ist heute geöffnet.'

Wegen Unterschlagung von Kuudeugelderu wurde gestern der HauSbursche eines hiesigen Bäckers in Haft g e n o m m e tt;

** Schlägerei. In einem Privathause in der Stein- straße hatte sich gestern Abend eine Gesellschaft beiderlei Geschlecht- zusammengefunden, um bei Ziehharmontkamufik zu zechen. Den Schluß bildete eine Keilerei, bei welcher eS Mutige Köpfe gab, sogar soll ein Frauenzimmer durch einen Mefferstich erheblich verletzt worden sein.

* Handwerkertag Wie kürzlich gemeldet wurde, sollte Ende dieses Monats in Darmstadt ein hessischer Hand- werkertag statlfinden. Nach einer am Sonntag in Mainz stattgefundenen Berathung der Jnnnngen von Mainz und Worms soll jedoch nunmehr der Handwerkertag, auf welchem in erster LinieStellungnahme gegen die Gewerbevereine betreffs der Organisation des Handwerks" auf der Tages­ordnung steht, am 26. Januar in Mainz abgehalten werden.

Zigeuner. An den Steinbruchcn am Hardtberg hatte sich gestern ein Trupp Zigeuner, begehend au- 27 Personen, 15 Pferden mit 7 Wagen, niedergelaffen. Bier Schutzmänner und zwei Gendarmen hoben das Lager auf und verbrachten die Gesellschaft über die LandeSgrenze.

* LebeuSmittel-Preise Ende November 1895. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Landes- statistik kosteten:

Ochsenfletsch 1 per Pfund 1

Rindfleisch per Pfund

Kalbfleisch per Pfund

Schweines!. per Pfund

Hammelfleisch per Pfund

Gemischtes Brod

Roggen- Brod

Butter per Pfund

Milch N 1 Liter j

Eier

1 Stück 1

Städte mit Octroi

Darmstadt

76

70

76

66

70

11,5

10

100-110

18

6-7

Mainz

72

63

70

63

55

11,5

10

95-103

18

5-7

Offmbach

76

66

76

70

70

12

10

111-131

21

6-10

Worms

74

70

71

68

60

10,5

9,5

101-113

16

6-9

Gießen

L-tädte ohne

74

67

65

62

65

10,5

10

86- 98

18

7-8

Octroi Lingen

75

65

70

70

60

11

10

94-109

19

7-9

Bensheim

74

66

70

60

60

12

9,5

88 93

17

6-7

Alzev Friedberg

68

64

70

60

60

16

10

102-112

17

8-9

i 75

70

70

52

65

12

11

110

18

8

Alsfeld

70

63

70

50

12,5

10

95-100

16

67

Lauterbach

l 64

64

60

56

55

13

10

. 100

16

7

Bad Nauheim, 5. Januar. Die Bürgermeisterei fordert diejenigen Veteranen, welche im Jahre 1870/71 ihrer Militärpflicht genügt hahen, öffentlich auf, den Truppentheil anzugeben, bet welchem sie damals gestanden haben, um fie zur Gedenkfeier an die Wiedererrichtung deS deutschen Kaiser- thumS einzuladen. Für jeden Theilnehmer find 5 Mk. aus Gemeindemitteln ausgesetzt.

s>

jeder Tageszeit.

238

N

Achtungsvoll

Möhl.

282] Ein kleines Familienlogis zu vermiethen- Lahnflratze 9.

Uhren, Brillen, Pincenez, Barometer, Thermometer, Operngläser kauft man am besten und billigsten bei

Tanz-Unterricht.

Mein neuer Cursus beginnt Mittwoch, 15. Januar 1896. Gefl. Anmeldungen erbitte möglichst vorher in meiner Wohnung Damm- ftratze 6. Privatunterricht zu

32] Eine Familien-Wohnung im zweiten Stock, 5 Zimmer m. Zubeh, per 1. April zu vermiethen.Aflerweg 6.

Bekanntmachung.

Das Abfallholz von städtischen Bäumen an der Sicher- und Grün- bergerftraße', auf dem Trieb, im Lärchenwäldchen, am alten Anneröder- weg, am Lutherberg, Steinbacherweg, in den Friedhofsanlagen, im Bürger meistereihof, am Wieseckerweg und auf Oswaldsgarten, bestehend aus Knüppelholz, Reisern, auch einigen Stämmen u. einigen Haufen Spähnen, soll Freitag den 10. Januar, Nachmittags, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden.

Die Versteigerung beginnt Nach­mittags 2 Uhr am Oswaldsgarten.

Gießen, den 7. Januar 1896. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 347

Gießen, den 4. Januar 1896.

Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen.

..W>- Hasen empfiehlt Heinrich Klotz, 335 Mäusburg 17.

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252] Schöne 6 Zimmer-Wohnung mit zwei Mansarden per 1. April zu ver­miethen.BiSmarckstratze 10.

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Bekanntmachung,

Ermäßigung des Wafserpreises betr.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß in der Stadt- verordneten-Versammlung vom 28. November v. I., um die Einführung der Wasserleitung auch in kleinen Häusern zu erleichtern, beschlossen worden ist, rückwirkend vom 1. October v. I. ab, den Mindestbetrag des jährlichen Wasserverbrauchs für Häuser mit kleineren Wohnungen bis zu drei Zimmern einschließlich auf :

8 Mark für ein Gebäude von einer Familie

16 ,, , ,, zwei Familien

24 , ,, ,, drei und mehr Familien

bewohnt, zu ermäßigen und ersuchen wir diejenigen Abnehmer, welche von dieser Vergünstigung Gebrauch zu machen berechtigt find, uns als­baldige Anzeige zu machen.

Die Mindestbeträge des jährlichen Verbrauchs für Häuser nut größeren Wohnungen mit mehr als drei Zimmern bleiben dagegen dieselben wie vorher, nämlich:

für ein Gebäude von einer Familie bewohnt 15 Mark

zwei Familien bewohnt 25

,, drei und mehr Familien bewohnt 35

Familien, welche kein Wasser beziehen, werden dabei nicht gerechnet.

Ferner wird, gemäß Stadtverordneten - Beschlusses vom 7. Februar v. I., der Preis des Wassers für solche größere Abnehmer, deren Jahres« verbrauch eine Höhe erreicht von: ,

500 999 cbm auf 22 Pfg. und bei Erreichung einer Höhe von 100010000 20 für 1 cbm widerruflich vom 1. April 1895 an berechnet, wenn der Jahresverbrauch aus einem zusammen­hängenden Grundstück und bei einem und demselben Wasserverbrauchenden in der erwähnten Größe stattfindet.

Für Abnehmer noch größerer Mengen Wassers wird eine denselben entsprechende Preisermäßigung in Aussicht gestellt.

Die Beträge für den Wasserverbrauch sind vierteljährlich zu ent­richten und zwar zu dem Grundpreis von 25 Pfg. für 1 cbm.

Nach Schluß des vom 1. April bis 1. April laufenden Geschäfts­jahres wird der betr. Nachlaß verrechnet.

34] Zwei kleine Familienlogis so­fort zu vermiethen. Tiefenweg St Näh, bet Wilh. Plank, Bahnhosstr. 18.

28JJ Ein Familienlogis mit 4 Zim- mern, sowie ein Mansardenzimmer mit allen Bequemlichkeiten per 1. April zu vermiethen. Näheres bei

G. H. Müller, Schillerstraße 26.

186] Schönes Familienlogis an ruh. Lenke -u verm. KaplanSg. i«.

139] In meinem Hause Ecke der Damm- «. Steknflratze, nächst der Nordanlage, ist der zweite Stock mit 5 Zimmern, allen Bequemlichkeiten und Gartenantheil per 1- April l. I. »u ver­miethen. Andr. Suler, Steinstr. 11, U.

95] Dterflratze 7 der zweite Stock, 4 Zimmer, Mädchenkammer u. s. sowie eine kleinere Wohnung auf den 1. April 1896 zu vermiethen; ferner ein Stall für 2 Pferde auf sofort.__________

36] Durch Wegzug von Frau Canzleirath Dörr ist «aetheflratze SL der mittlere Stock per 15. April 1896 zu vermiethen._____________________

Beidin ung I

Die Erd- und Maurer-,! Steinhauer- und Schloffer- arbeiten zur Herstellung einer 21,18 m langen Einfriedigung in der Steinstraße, längs des Scheid- scheu Hofes, sollen

Dienstag den 21. d. Mts.,

Bormittags 117, Uhr, öffentlich verdungen werden. Zeich­nung, Arbeitsbeschreibung und Be­dingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote sind auf Vordruck, der bei uns erhältlich, bis zum ge­nannten Termin einzureichen.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 7. Januar 1896. Das Stadtbauamt.

Schm andt.340

Vermischte Anzeigen.

7000 Mark

find per 1. April er. auf erste Hypothek zu vergeben. Offerten unter J. 8. an die Exped. d. Bl. erbeten____________224

308] Ein junger, tüchtiger Schneider

sucht Stelle. Seltersweg 57, m.

Berdwgurrg.

Die Schreiner- und Weiß­binderarbeiten zur Herstellung des früher Schmidt'schen Hauses im Tiefenweg sollen

Dienstag' den 14. ds. Mts.,

Bormittags IV/2 Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeits­beschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular find bis zum genannten Termin einzu­reichen.

Gießen, 7. Januar 1896. Das Stadtbauamt.

315 Schmandt.

IM. Schlachthaus.

Freibank. [348

Heute und morgen:

Ochsenfleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 54 Pfg. Trauerhüte stets vorräthig bei 180

Frau Schepers, Grabenstr. 10.

67] Der mittlere Stock meines Hauses, Kirchenplatz 21, ist per 15. März a. c. anderweitig zu vermiethen. __________«. Wallenfels Wwe.

51] DaS von Herrn Fabrikant Gg. Noll bewohnte Logis ist per sofort ander- weit zu verm. Näheres Oflanlage 9.

37] Wohnung tm Hinterhaus vermiethen. Steinhäuser, Neuenbäuen 17.

Iermietyungen.

346] Schöne Wohnung, 2. St., m. all. Zubehör zu verm. Bletchflratze 5.

338] Kleines Logis zu vermiethen. Näheres bei Architect Kockerbe».

334] Ein kleines Logis an ruhige Leute per 1. Januar zu vermiethen. _______________ «arttflratze 11.

333] Wohnung von 4 Zimmern mit allen Bequemlichkeiten zu vermiethen.

Vlarburgerflratze 29, H

Föns-Zimmer-Wohuuna im vierten Stock, mit allem Zubehör, Trockenplatz rc., per 1. April zu vermiethen. 307] Avolf Bieler, Westanlage 44. r ~ mit Wohnang, Bef- -Z- Etage, 4 Zimmer eto. öUflUCH w- Berber, 31J Kirchenplatz 11. oTT .äA AVI mit großem Schau-

I IffQwfl fenster per 1- April 1896 zu verm- Seltereweg 8K.

276] Möbl. Stübchen zu vermiethen. __Renenwea 19.

132] Möbl. Zimmer, mit oder ohne Cabinet, per 1. Februar zu vermiethen. __MänSbnrg 7, I.

35] Ein gut möblirteS Zimmer zu vermiethen. Bahuhofftratze 15, 2 Tr.

341] Ein gut möblirtes Zimmer zu vermiethen. Aflerweg 15.

328] MSbl. Zimmer zu verm. mit Pension. Löwengasse 5, parterre. 187] Großer gewölbter Keller per 1. April ds. Js. zu vermiethen. Näheres Exped. d. Bl. unter Nc. 187.