Ausgabe 
8.2.1896 Erstes Blatt
 
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Helt mit einer A «nferen Dichtern geschi

gnügten Abend! m

Postperfouriuachrichten. Versetzt find: der Postsecretar Wiegand von BenShetm nach Zülpich behufs Uebernohme der Postmeisterstelle, der Postsecretär Große von Main^ nach Dresden. Der Postageut Motz in Büdesheim (Rdein- bellen) ist freiwillig aus dem Dienste geschieden, die Post- agentur dortselbst ist dem Laudwirth P eter Kunz über­tragen worden. ___

Zur veruf-zähluug am 14. Juni 1895. Dav vor- läufige Ergebnitz der vv'jäbrtgen Berufszählung ergab für das Deutsche Reich 51,758,000 Einwohner gegenüber 48,428,000 im Jahre 1890. Im Grotzherzogthum Hessen wurden gezählt

Die Lieferung de Lrod, Wecken, ft

und MW tftrtipg bei Cchch bulmißm vergeb- von Mustl die Sei ^ NlüÜüQQttnUi nWtichen. *

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Die

CocaUs und protthistelfc*»

Sießea, 7. Februar 1896.

_ Die Stadtmädchenschule besuchten tn 8 Klaffen, üor denen 7 in zwei Hälften getheilt und die 8. in zwei Ab theiluogen unterrichtet wurden, durchschnittlich 946 Mädchen. Je 4 geistig zurückgebliebene Knaben und Mädchen wurden besonders unterrichtet. Wetter wurden 22 ©töt' terer (20 Knaben und 2 Mädchen) mit dem Erfolg unter­richtet, datz nach 91 Unterrichtsstunden 16 als geheilt, 6 als wesentlich gebeffert zu betrachten find, von 12 Stamm lern find 9 geheilt, 3 gebeffert. Der ZuschutzauS der Stadtkaffe zu den Kosten der Volksschulen betrug 79,032 Mk 91 Pfg., sonach 46 Mk. 02 Pfg. für ein Schulkind (ohne Verzinsung und Tilgung der Baucapitalien). Der Knaben hort war durchschnittlich von 50 Knaben besucht, die Kosten desselben wurden mit 400 Mk. aus der Wilson-Stiftung mit 200 Mk. aus der Sparkaffe, aus den Leistungen der Ellern (20 Pfg. pro Sind und Woche), im Uebrigrn mit 925 Mk. 43 Pfg. von der Stadt bestritten. Der facul- tative HandfertigkeitSunterricht für Schüler aller Lehranstalten wurde in 3 Abheilungen (eine für Papparbeiten, zwei für Kerbschnittarbeiten) non 46 Schülern besucht. Neben einer Schulgeldetnnahme von 172 Mk. betrug der baare Zuschutz aus der Stadtkaffe 331 Mk. 11 Pfg. Die Schülerzahl der Fortbildungsschule betrug 369; sie | erfuhr eine theilweffe Entlastung durch den zunehmenden

Besuch der kaufmännischen Fortbildungsschule mit Lehrlingsheim- dieselbe war von 114 Schülern, darunter 52 zum Besuch der Fortbildungsschulen verpflichtet gewesenen, besucht. Die Anstalt erhielt einen jährlicher, städtischen Zuschutz von 800 Mk., welcher jetzt auf 1000 Mk erhöht ist. Die erweiterte Handwerkerschule wurde besucht von 32 Schülern im Sommer 1894, von 80 Schülern im Winter 1894/95. Die Sonntags- zeichenschule haben besucht 195 bezw. 162 Schüler. In der Aliceschule haben theilgenommen am Weißzeug- nähen durchschnittlich 54, Sticken 18, Kleidermachen 25, Bügeln 19, am LehrerinneucursuS 7, WeibnachtScursuS 6, KochcursuS 31. An dem Feierabend für Lehrlinge haben im Winter 1894/95 im Ganzen 192 Lehrlinge theil- genommen, der stärkste Besuch an einem Abend betrug 130, der schwächste 47 Lehrlinge. Dir Zahl der tn der 8Utn = kivderschule aufgenommenen Kinder im Alter von 2Vg bis 6 Jahren betrug durchschnittlich 207.

Neues Theater. Dem hiesigen Publikum war gestern Abend Gelegenheit geboten, recht viel zu lachen. Und die zahlreich Erschienenen haben viel und herzlich gelacht. Worüber 5 über die von dem Frankfurter Dialect-Enfemble aufgesührten SchwänkeWie Du mir, so ich Dir", »Durch den Kaut- männischen Verein", sowie durch daS ergötzlicheFrankfurt in Feindesland." Alle drei Einact« bieten gesund - Humor- volles Localcolorit mit packenden Witzen und gaben ins-- gesammt dem als Gast auftretenden Herrn Srrohecker vom Frankfurter Stadttheater Gelegenheit, in all innen künstlerischen Vorzügen zu erscheinen. In MaSke und drScretrr. dadurch mehr ansprechender Komik stets das Richtige treffend, characterisirre er Frankfurter Localfiguren, dabei die ergötz­lichsten Gestalten schaffend, wie wir fie hier wenig au ben Brettern zu sehen Gelegenheit haben. Diese unübertrefflichc» Leistungen deS geschätzten Künstlers enthufiaSmirteu die An- wesenden zu lebhaftestem, wohlverdienten Beifall und mehr- fachen Hervorruf. Zu trefflichem Spiel und flottem Tempo vereinigten fich verdienstvoll alle übrigen Milwirkenden, so datz wir in erster Linie Frl. Mühlbach und Herrn Hot-

I mann, ferner den Damen Frl. Ihm und Frau Schöning volle Anerkennung zollen. Die Lachsalven und Beifalls­stürme, mehrfach bei offener Scene, berechttgen wohl zu dem Wunsche: Auf baldiges Wiedersehen zu einem solch ver-

angenommen.

Berlin, 6. Februar. Der Vorsitzende der deutsch-cou- servativen Partei Rheinlands, Dr. Burckh ardr - Barmen, yroteftirt imVolk- gegen da- «erfahren des Elfer-

W Wiefeck, 7. Januar. Heute Vormittag wurde unsere Gemein de jag d für 985 Mark in zwei Theilen an Gietzener Offiziere verpachtet. ES hatten fich zum BietungStermlne zahlreiche Pachtlustige eingefunden. DaS erzielte Meistgebot beträgt ca. 20 Mark mehr als die früher gezahlte Pacht

Sreuzzeitung übernommen.

Berlin, 6.Februar. Die Reich-tagS-E ommifsion sLr die Novelle zum Genossenschafts-Gesetz hat ihre Berathungen beendet und die Vorlage in zweiter Lesung

Ausschüsse-. Er Protests» I-rn-r dogegeu, datz die I Christlich-Socialen als Conservative zweiter Klaffe behänden werden, und bestreitet dem Elfer-AuSschutz das Recht, «tocker als gleichberechtigtem Mitgliede Vorschriften machen zu können. Im Westen und Süden Deutschlands komme nicht nur die agrarische Frage in Betracht, sondern vor allem die-Arbeiter, und Handwerkerfrage. Jnfolgedeffen feien die »elften dortigen Parteigenossen christlich - social und blieben eS auch I 8Ro7a?'6. Februar. DerKöln. Ztg." zufolge wurden die Generalstabschefs der vier großen westlichen russischen Militärbezirke Wilna, Warschau, Kiew und Odessa tele­graphisch nach St. Petersburg berufen, woselbst sie mit dem Krieg smtnifter und dem GeneralstabSchef stundenlange Besprechungen hatten und fpater auch vom Kaiser empfangen wurden. Der Correspoadent derKöln. Z-g." bemuft, dost di- Z"s°m-n°ukunst m d» Reichshauptstadt in militärischen und polittschen Kreisen sehr | beachtet wurde. , M e I

Rom, 6. Februar. In den nächsten Tagen gehen fünf Bataillone und mehrere Genie- Abteilungen nach Afrika ab. Wie die Blätter melden, mußten für die Auslieferung der von Menelik als Geiseln zurückgehaltenen Offiziere >w-i Millionen Francs bezahlt und mehrere s-h-°-r- wteoende Zageständnifle an Menelik gemocht werden. In,olge deS Ausbleibens jeglicher Nachrichten vom Kriegsschauplatz bleibt die Stimmung unter der Bevölkerung eine allgemein gedrückte. Crispi verbot die Veröffentlichung aller KriegS- nachrichten aus Afrika.

Rom, 6. Februar. Da Fürst Ferdinand von Bulgarien ohnehin infolge seines EntschluffeS bezüglich der Umtaufung des Erbprinzen Boris aus der Gemeinschaft der römisch-katholischen Kirche ausgeschloffen ist und demzufolge zukünftig auch nicht mehr zum Sacrament zugelaffen wird, erfolgt deffen Communication nicht mehr.

Parma, 6. Februar. Seit drei Tagen finden hier De­monstrationen von Arbeitslosen statt. Dtesttbeu riehen fortwährend vor die Präfectur und rufen nach Brod I und Arbeit. Polizei und Gendarmerie find vergeblich bemüht, I die Demonstranten zu zerstreuen. Gestern Abend kam es zu

auSmachte. . ,

n. Bou der Nidda. 6. Februar. In keinem der letzten Jahre wurden so viele Hausschlachtungen oorgeaommen, wie in diesem Winter. Da den Leuten für Schweine nur 44 Psa. vom Pfund Schlachtgewicht geboten wurden, so sagen fie ganz richtig:Wir bekommen für daS Pfund Käse 48 Psg., darum thun wir klüger, diese zu verkttfen und statt deren Wurst und Rauchfleisch zu effen." Wenn man, wie Einsender dieses, die beim Schlachten fine» Schweine- erhaltenen Würste, Schinken und da- Fett nar dem Ladenpreise berechnet, so findet man, daß man sämmt. licheS Solperfletsch frei und noch einige Mark übrig hat.

Städtische Unterrichtsaustalten. Nach dem Dermal- tungSbericht für 1894/95 wurde die Vorschule deS Gym­nasiums besucht von durchschnittlich 92 Schülern in drei Klaffen. Der Gesammtzuschutz der Stadt betrug Mk. I,o0, da fich die Vorschule aus dem Schulgelde selbst erhalten bat. Das Realgymnasium besuchten in 9 Klaffen durchschnittlich 266 Schüler, die Reaschule in 7 Klaffen, worunter 2 getheilt, 288 Schüler, die D°rschu e beider Anstalten in 3 Klassen 125 Schüler. Diese Anftalttn haben neben einem StaatSzuschuß von 17,392 Mk. 88 Pfg- einen | Zuschuß auS der Stadtkaffe beansprucht von 29,069 Mk. 17 Pfg., sonach 42 Mk. 80 Pfg. für den Schüler (ohne Verzinsung und Tilgung der Baucapitalien) und von 68 Mk. 44 Psg. einschltetzltch deS StaatSzuschuffeS.- Die höhere Mädchenschule wurde in 10 Klaffen einschließlich 3 Vor­schulklassen besucht von 310 Schülerinnen, die errneiterte Volksschule für Mädchen tn 8 Klaffen unö .3 Vor-

I schulklaffen von 218 Schülerinnen. Der Zuschuß auS der Stadtkaffe beträgt 30,860 Mk. 18 Pfg- sonach 58 Mk. 45 Pfg. für eine Schülerin (ohne Verzinsung und Tilgung der Baucapitalien). Die Höhe dieses ZuschuffeS im Vergleich mit dem für Volksschulen uud für Realgymnasium und Real- I schule gab Anlaß zu einer Erhöhung deS Schulgeldes von Ostern 1895 ab. Die Stadtknabenschule besuchten " I r r.rv. isä «nur »- * «*

berufen worden.

Berlin. 6. Februar. Wie baßVolk hört, Dr. Kropatscheck endgiltig die Chefredaction der

WB. Berlin, 7. Februar. In der Budgetcommission des Reichstages erklärte v. Marschall, daß in dieser Stffion kein- N-chtragss°rb-ruvg für di- Wartn->u nreatitn fei. Gl-i-hwohl fei feit dem Vorjahr- da- B-dUrsniß einer Krenz-rvermehrung geftetgert, ohne dah elne®bun0i" der auswärtigen Politik eing-tr-t-n ober beabsichtigt fei. Die Flottenvermehrung fei erforderlich zum Schutze der Kolonien des bandel«, der Deutschen im Au-lande und der feit 1895 besonder« gestiegenen Ausfuhr. Die Einzelvorgange der jüngsten Zeit seien darauf ohne Einfluß.

ernsten Unruhen. _ _

Vrüffel, 6. Februar. Ein großer Scandal fand heute in der Kammer statt anläßlich der socialtstischen Interpellation, wobei die Abgg. Danderwelde u. G-n den Minister deS Innern heftig angriffen, weil er prtnclpiell keinen socialistischen Bürgermeister ernennen will. Nachdem | der Minister erklärt hatte, die Sociattsten besaßen nicht hin­reichend gute Sitten, um Bürgermeister sein, rief der

Socialist Damblom, daß die Partei des Ministers kein Recht habe, die Moralität und Ehrlichkeit in Zweifel zu ziehen. Damblom stieß dabei die heftigsten Insulten gegen den König aus, worauf ihn Kammerpräsident Beernaert sofort zur Ordnung rief. Damblom protestirte dagegen und wiederholte unter dem größten Tumult die Beleidigungen gegen den König. Der Präsident 'M sodann den Ordnungsruf durch die Kammer bestätigen. Gegen den Ordnungsruf stimmten die Socialisten und Liberalen.

Paris, 6. Februar. DerGauloiS versichert, er habe aus durchaus zuverlässiger Quelle erfahren, daß wägend des Aufenthaltes deS Präsidenten Faure am 5. Marz an* läfelicb der Feier der Enthüllung des Denkmals zur Erinnerung an die Bereinigung von Nizza mit Frankreich Kaiser Franz Josef von Oesterreich dem Präsidenten einen Besuch auf dem Bürgermeisteramt abstatten wird.

London. 6. Februar. Gerüchtweise verlautet, die Re- I gierung werde Cectle RhodeS zugleich mit Br. Iameso n und den übrigen Angeklagten vor Gericht stellen.

Nerrefte Nttch^rctztett.

Wolff- telegraphisches Torrespondenr-Bureau.

Berlin, 6. Februar. Der LandwirthschaftSrath nahm ote von Mendel-Steinfels-Halle und Müller-Berlin beantragte Resolution an, wonach Die weitere gesetzliche Re« I gelung des Lagerhauswesens hinsichtlich der Erweiterung des Warrant-BerkehrS unnöthig und unerwünscht sei. Die AuS* gäbe übertragbarer Lagerscheine schädige die Landwirthschast I schwer, indem fie die Kaufkraft der Speculation steigere und das unlautere Termingeschäft und die ungesunde Preisbildung I sördere. Für ländliche KornhauSgenoffenschaften sei der ein* fache Lombard genügend. Correferent Müller erinnerte an die SveculationSfälle der Cohn und Rosenberg, welche, wenn das Warrant-Gesetz bestünde, berechtigt sein würden.

Berlin. 6. Februar. In der heutigen Sitzung des DundesrathS wurden die Entwürfe von Gesetzen für I Elsaß Lothringen über die Gewerbesteuer und die Wander- gewerbesteuer dem zuständigen Ausschuß Überwiesen und dem Ausschußberichte über die Vorlage, Ausdehnung der Unfall­versicherung auf die Häringsfischerei, die Zustimmung ertheilt. Sodann wurde beschloffen, dem ReichStagSbeschluß ans Er* Hebungen Über die Arbeitszeit der Arbetterinnen u. s. w. keine Folge zu geben.

Zurich, 5. Februar. Gestern Abend brachte hier eine größere Anzahl Polytechniker einem mißliebigen Professor eine Katzenmufik. Infolge einer Vernrtheilung dieser Kund- gebung in derNeuen Züricher Zeitung" wiederholten heute Abend die Polytechniker ihre Manifestation vor der Redaction deö Blattes und schlugen dort mehrere Fensterscheiben ein. Im Polytechnikum macht sich eine Spannung zwischen den einzelnen Nationalitäten bemerkbar. I

Newyork, 6. Februar. Einer Depesche desHerald auS Rio de Janeiro zufolge ist der dortige englische Gesandte angewiesen worden, die Souveränetät Brasiliens »der die Insel Trinidad anzuerkennen.

M Bure« .HerM'.

Berlin,6. Februar. Die ReichStagS-Commission für Daß Gesetz gegen den unlauteren Wett­bewerb hat die erste Berathung der Vorlage zum Abschluß gebracht. DaS Inkrafttreten deS Gesetzes wurde für den L ^«er!in?6.^Februar. In der Justiz-Commission deS Reichstages wurde heute die Berathung der Novelle zur Strafproceß>Ordnung in erster Lesung beendet.

Berlin, 6. Februar. Die wirthschaftliche Ver- einigung deS Reichstages ist für morgen Vormittag ein-

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Marmbasiigkeit nnb Wahrhaftitzkeit unb Gerechtigkrit anjweiseln, W überlafie ich das dem U. theil der onmMchm Meinung. Wenn dn Derr Proseffor gestern ferner sagte: ein Doltsoertretn: mfiffe hören fein und falls er etwa damit etwas Anderes ausdrucken wollte, riß tx birect sagte, bann möchte ich ihn d°ch bitten, Amtlicher zu sein, damit ich ihm offen und deutlicher ant­worten kann. Er warf mir vor, ich vertrete nicht b^e 98 pCt. Arbeiter und ich hätte meine Identen in ^er Com^ Wiffion Vorbringen sollen; daraus entgegne ^'da^ch die Bedenken »icht machm konnte, weil ich mich außerhalb de4! Reichstages> in Räumen aushalte, wo keine Eommiff-onen tagen. (Hetterkeit.) ®te «Sgenfich von ihren Bauern wählen lassen, Ar beiter-Der tret er sind Sie nicht; ich verwahre mich dagegen, wit Ihnen aus. bie: gle d) I nt-hfflt iu werden. (Hurns: Was sind Sie kenn J Ich bin I fein H?mmerstein und verbitte mir 2dre Zurusel 3* bleWe babd, haft 98 nßt Der Arbeiter in der Commisfion nicht vertreten waren. Äst. w7it-- utch.s als ti.6@ei.8bud), bann Tonnten Sie das leichter haben, dann brauchten Sie nur das sächsische G- sttzbuch oder ein anderes einzuführen. Herr Sohm hat sich auch Li» «rbeiter bereichnet. Aber die pieußische Dienstinstructton nennt diese Bezeichnung eine Herabwürdigung des> Beamtenstandes. Wollen Sie den^Arbeiter und den Beamtm SUstellen so gebm Sie ihm den lebenslänglichen Arbeitsvertrag. Aber da haben wir bereits anderweit gelesen, daß selbst der lebenslängliche Arbeitsvertrag den Arbeiter nur knechtet

Die^Vo!?aa^geht an eine Commisfion von 21 Mitgliedern, | der die Befugnisse beigelegt sind, einzelne Abschnitte durch Mehr- , heiiSbeschluß ohne Einzelberathung zu erledigen.

Morgen: Interpellation betr. Transitläger unb Gewerbeorb- nungs nooe üe._______ _

Deutscher Reich.

Berit», 7. Februar. Das preußische Abgeord- uetenhauS unterbrach am Mittwoch die bisherigen EtatS- debatten durch den üblichen Schwerinstag. An demselben wurden die Anträge Roer en und Knebel, betreffend die durchgreifende gesetzliche Regelung der Frage der gemein- schaftlichen Holzungen, in erster Berathung an eine besondere Commisfion verwiesen, daffelbe geschah mit dem Antrag Hobrecht, betteffend die Herabminderung der auS guts- herrlich-bäuerlichen Regulirungen herrührenden AmorttsationS* unten. Außerdem wurde debattelos in erster und zweiter Lesung die Vorlage über Gebühren-Ermäßigung für Binnen- schiffe bei der ersten Anlegung der Register genehmigt. Am Donnerstag pausirte das HauS.

Dem sächsischen Landtage ist der angekündigte Entwurf über die Abänderung deS Landtagswahlrechts zuge- gangen. Die Vorlage spricht die Eintheilung der Wähler in drei Klaffen nach dem SteuercensuS und die Einführung deS indirecten Wahlsystems auS. ,

Der elsaß-lothringische Lande-auSschutz Vertagte sich am Mittwoch auf unbestimmte Zeit nach Erle­digung der ersten EtatSberathung.

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Srcmeo, 6. 20a 64ntöb«nu)ftt to dmvm, t rXagort anfldonnnm.

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Berlin, 6. Ftl . krofi^r pins Selb m brr Untorrfität 3t,

Otts- anwesende

Bevöl- kerungs- zunabme gegen 1800

Land- unb f-rstwirih- schaflliche Betriebe.

Gewerde- btriebe mit mehreren Inhabern, mit Gehllsen rb<r Motor.

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