18 im Betrieb und schließlich Bingen Betrieb. Diejenigen Bezirke, die den keinen Wein produziren, stellen den her und dort, wo der meiste Wein
mb 71 im Betrieb, Minz mit 44 und rtt 27 und 12 im wenigsten oder gar «eisten Branntwein
beleidigend sei,- ein Lehrer dürfe die Schüler der Fortbildungsschule wohl rügen, aber nicht beschimpfen. Jetzt erhob aber die BezirkSregterung den Conflict, und nachdem fich alle in Frage kommenden Justizbehörden zur Sache geäußert hatten, erklärte der Erste Senat des OberverwaltungS- gertchtS unter dem Vorfitz deS Präfidenten VersiuS den Con- flict der Regierung für begründet und erkannte auf Einstellung des gerichtlichen Verfahrens gegen den Lehrer. Und alles wegen des „Grünschnabels"!
* Bern, 5. August. Der Maschinenmeister deS Forts Bätzberg auf dem Gotthard, Namens GtrSberger, ist über einen hohen Felsen ab gestürzt. Er war sofort eine Leiche.
Met!
n dem Bau unltn n: Die Gründung c rö ist vollendet, der L Huß des Bassin-Ma^ lent. — Da wollen i 31 Brauche folgend, s iber die Geschichte uni; smen GaSbehülterS p
!eS aber auch ben tu ), unserer Deputation c erbürgermetster Gnar ufS Thatkrästtgst!
unter dem Pfeüec ■ es WWn W Mnhaslm FvrtU
IV unserer Ui! iten Einwobnersji iften Zeilm, möge btr- le werben von ^li'.
Zwecke der Wasserversorgung von Mainz wurden von der Stadtverordneten-Versammlung wiederum einmal Mk. 19,000 und für die electrische Beleuchtungsanlage auf dem neuen Schlachthaus Mk. 23,100 bewilligt. — Schließlich wurde von der Versammlung noch ein Antrag angenommen, den städti- schen Arbeitern während ihrer Einziehung zum Militär ihren vollen Lohn Wetter zu bezahlen.
Temperatur der Lahn und Luft
nach Reamuur gemeffcn em 6. August. Mittags zwischen 11 und 12 Uhr i
Waffer 15Vz, Luft 151/«0.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
vciichst, wird der wenigste Branntwein fabrizirt. So produ- I litte der weingesegnete Bezirk Bingen in dem angegebenen I BclrtebSjahr nur 96 Hectoliter Branntwein, Mainz nur 143, I -WarmS 362, Darmstadt bereits 787, Offenbach schon 5352 mb Gießen 11,087 Hectoliter Branntwein. Da der officielle Bericht nun angibt, daß die Ausfuhr von Branntwein aus dem Großherzogthum Heffen ganz unerheblich gewesen sei, I so wurden die nahezu 18,000 Hectoltter Branntwein nur in I Hessen consumirt und wohl zumeist dorten, wo er ge- I biün nt wurde.
** Frachtermäßigung für «epfel. Dem BezirkSetsen-
baharath Frankfurt lag kürzlich der Antrag zur Befür- woreung vor, frisches Obst von den Stationen deS Eisen- I bihodtrecttonSbeztrkS Essen «ach dem billigen Spectaltarif I zu befördern. Mit Bezug darauf richten nun die Frank- sucter Aepfelweinproducenten an die Frankfurter Handelskammer, sowie an die Minister für öffentliche Arbeiten und für Site Landwirthschaft die Bitte, bet dem BeztrkS-Etsenbahn- ralh dahtn zu wirken, daß auf den preußischen Staatsbahnen nach den Stationen des DirectionsbezirkS Frankfurt a. M., Lepfel nach Specialtarif I befördert werden. In der Etn- gabk wird ausgeführt, daß selbst in guten Erntejahren der Bedarf an Aepfeln, aus der näheren Umgebung Frankfurts < bet weitem nicht gedeckt werden könne und daher regelmäßig erhebliche Quantitäten von auswärts, auch aus dem AuS- lonbe müßten bezogen werden, im vorigen Jahre z. B. 240,000 Centner. ES gehen daher Tausende von Mark jcihckich ins Ausland. Durch den Beschluß, Obst aus dem Frankfurter Bezirk nach Bremen rc. zu Spectaltarif I zu befördern, sind die Frankfurter Aepselweinproduzenten geschädigt, denn daS heimische prima Obst wird zu billigen Frachtsätzen auSgeführt und die Frankfurter müssen minder- vertthtge Qualitäten zu erheblich höheren Frachtsätzen wieder iinfllhren. Warum aber diese Schädigung eines eben erst recht in der Eotwtckelung begriffenen Industriezweiges, der sehr zur Förderung der Landwirthschaft beiträgt, nachdem man für andere Interessenten Ausnahmebestimmungen, wie bie erwähnten, geschaffen hat? Ein Entgegenkommen in iiefer Sache würde naturgemäß durch die Aepselweinmehr- rnSsuhr als Stückgut wieder aufgewogen.
Eberstadt, Str. Gießen, 6. August. Die von der Firma Hoß. Beduwe in Aachen unserer Gemeinde durch deren Vertreter, Herrn C. L. Gail-Gießen, gelieferte zweistrahlige tzawg- und Druckspritze wurde gestern bet Anwesenheit deS Herrn RegierungSrath Dr. Wallau und deS Herrn Kreisfeuer- ivehrinspectorS Loos einer Prüfung unterworfen, welche ein ztäwzendes Resultat lieferte. Bei 15 Millimeter-Mundstück erreichte der Strahl eine Länge von 37, bei 17 Millimeter- Mundstück eine solche von 33 Metern, zweistrahlig mit I3-Milllmeter-Mundftück ergab zwei Strahlen mit je 28 Meter .Länge, weit über die garantirte Leistung. Die Spritze ist sehr schön und sehr soltd gebaut, die Ventile leicht handlich mb erregte auch die Leistungsfähigkeit allgemeine Anerkenn- ing. Die mit dieser Probe gleichzeitig abgehaltene Jnspection Itr Pflichtfeuerwehr erwies sich unter dem Commando deS Herrn Ph. G ö r l a ch in allen Theilen zur größten Zufrteden- |eft, wie auch Herr RegierungSrath Dr. Wallau und Herr ürei.Sfeuerwehrtnspector LooS ihr Lob dem Commandanten Ule der Mannschaft spendeten.
R. Reichelsheim L d. W , 5. August. Vom nächsten Sonntage an wird der Gottesdienst bet unS in der khule abgehalten, weil in unserer ehrwürdigen Kirche ver« 'Wedene größere Reparaturen vorgenommen werden lüsssen. Dies bezieht fich auch auf die Orgel, deren Um- inb Neubau dem reoommtrten Geschäfte Förster in Lich an- üttraat und wofür eine namhafte Summe vorgesehen worden ist.
n. Freiensteinau, 4. August. Der Jagdpächter Dr. tzch äffer hier schoß am 2. d. M. auf dem Anstand einen tapitalen Sechs er bock. Das Thier, welches ein grau- lilirteS Haarkleid trägt und einen ganz grauen Kopf hat, ■liegt 4O‘/2 Pfd., was in der jetzigen Blattzeit recht viel zu unnen ist. Die größte Sehenswürdigkeit bildet daS Gehörn. Vie eine Stange ist 26 Ctm. lang, die andere etwas kürzer. Vie Kronen find sehr ausgeprägt und die Stangen reich ge- Ittlt, daS Geweih bildet nach dem Ausspruch erfahrener Qiget eine große und seltene Sehenswürdigkeit. Der Bock sieh» schon 5 oder 6 Jahre im sog. Halloh und führte all- zmein den Namen der „große Hallohbock". Obwohl der- fild« auch nach dem Freiherrlich Rledkselischen Jagdgebiet iiaxrburg hinüber wechselte und ihm allenthalben viel nach- |esi«ebt wurde, ist der alte Schlaumeier doch bisher allen (einen Feinden entgangen.
A Mainz, 5. August. In der heutigen Sitzung der Hefigen Stadtverordneten-Versammlung kam ein Schreiben it8 früheren Abgeordneten Jöst zur Verlesung, mittelst velchem derselbe seinen Austritt aus der Stadtver« -4ttoneten-Dersammluug anzeigt. Ein gleiches Schreiben
Literatur und TLrrnst.
— Dr. Otto» Universal-HanS. Lexikon Hegt nunmehr bis zum 20. Hefte vor, welches soeben zur Ausgabe gelangte, und liefert wiederum den Beweis, daß dies Werk eine Fülle von praktischen Rathschlägen in allen häuslichen Angelegenheiten enthält. Wir unterlassen es, alles in den letzten Heften enthaltene Gute aufzufuhren, können aber nicht verfehlen, untere Leser wiederholt auf dies unschätzbare Werk aufmerksam zu machen, welches in Lieferungen zu 20 Pfg. durch alle Buchhandlungen bezogen werden kann.
— Mit dem nunmehr erschienenen 30. Hefte hat die von der Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart herausgegebene „Jllnstrirte Geschichte deS Krieges 1870/71* ihren Abschluß gefunden. Wir verfehlen nicht, allen unseren Leiern die Anschaffung des wirklich schönen Werkes nochmals auf das Wärmste zu empfehlen. Bei der Leclüre dieser KriegSchrontk wird gewiß in vielen Lesern der Wunsch entstanden sein, auch eine ihren Bedürfnissen ebenso entsprechende zeitgeschichtliche Chronik zu besitzen, welche fich nicht bloß auf eine fuije Spanne Zeit erstreckt, sondern auf alle wichtigen Begebenheiten der Gegenwart und über alle bemerkenswerthen Ereignisse in allen Weltgegenden berichtet. Eine solche zeitgeschichtliche Chronik bietet uns die obengenannte Verlagshandlung in ihrer Jlluftrirten Cbronik der Zeit, von welcher soeben das erste Heft des Jahrgang- 1897 veröffentlicht worden ist. Vorzügliche Ausstattung wie gediegenster Inhalt verleihen dem Journale einen bleibenden Werth und wir möchten deshalb unsere Leser angelegentlich auf diese treffliche Familienzeitschrist Hinweisen.
Witteruugsbericht vom 5, August.
Während das Maximum im Nordwesten an Intensität und Ausdehnung noch etwas gewonnen hat, ist in den continentalen Lagen eine Abnahme de« Luftdruckes eingetreten. Einerseits nämlich hat die nordöstliche Depression gegen Südwesten zu, andererseits daS südliche Minimum gegen Norden und Osten an Ausdehnung gewonnen. Im südlichen Deutschland fanden gestern wieder vielfach Gewitter statt und war auch am Morgen die Witterung meist trüb, stellenweise regnerisch. Ergiebige Niederschläge sind in der Schweiz gefallen. Die Temperaturen zeigen in Nord- und Central-Europa eine geringe Abnahme, im Süden dagegen eine beträchtliche Zunahme.
VoaauSWchUUSa ttittmtnti
Unbeständiges Wetter mit zeitweisen Niederschlägen.
Dottisdimft in der Synagoge.
Samstag den 8. August.
Vorabend 7* Uhr, Morgens 8« Uhr, Nachmittags 4 Uhr, Sabbathausgang 860 Uhr.
Vermachter.
* Ein Jubiläum seltener Art beging am Samstag Abend I in einer bekannten „Bernemer" Aepfelweinwirthschaft im Kreise seiner Freunde ein hiesiger, früher als großer Nimrod gefeierter 73jähriger Rentier. Derselbe trank nämlich um i/,9 Uhr seinen 1 00,000sten Schoppe« Aepfelwein während einer Zeitdauer von 29 Jahren 5 Monaten und 11 Tagen. Die Belege hierzu hatte er in Gestalt von fünf starken Notizbüchern mit zur Stelle gebracht. Die einzelnen Aufzeichnungen wurden seitens der Anwesenden in heiterster Weise commentirt.
* Hanau, 25. Juli. Ein komisches Intermezzo ereignete sich, tote der „Han. Anz." meldet, im Schöffengerichts- faale bei der Verhandlung über eine Anklagesache wegen Diebstahls gegen den Händler S. von hier. Dessen beffere Hälfte, die im Zuhörerraum verweilte und jedenfalls um das Schicksal ihres EhegesponS bangte, glaubte nämlich, dem Lauf der Dinge eine andere Richtung dadurch geben zu können, daß sie bei der Vernehmung eines Belastungszeugen auSbrach: „DeS iS all' ne wohr, was der da sagt." Darüber | nun natürlich allseitiges Erstaunen, und als der die Stelle des Amtsrichters vertretende Asseffor sie zur Ruhe verwies und fragte, wer fie überhaupt sei, erhielt er die vielsagende Antwort: „Et, mein Mann sei Fra!"
* Berlin, 4. August. Die Zulassung der Kinderbrutanstalt aus der Berliner Gewerbe Ausstellung ist auch vom Landrath des Kreises Teltow endgültig abgelehnt worden mit der Begründung, daß der Treptower Park wegen seiner tiefen Lage und der dort herrschenden Näffe nicht geeignet sei, eine derartige Vorführung lebender Wesen zu gestatten.
* Mit dem Berliner Personenzvg traf am Donnerstag Nachmittag in Hamburg eine Dame ein, die in Wittenberge von einem Herrn in freundlichster Weise ersucht worden war, ein kleines Kind für einen Augenblick ins CoupL i zu nehmen, da er mit seiner Frau sofort nachkommen und nur noch einige Sachen aus dem Wartesaal abholen wollte. Der Zug ging indeß ab; die Dame hatte das kleine Kind, aber der Herr ließ fich nicht wieder sehen! Nach einer tele- graphischen Rückfrage von Hamburg auS ist ein Herr und eine Dame, welche ein Kind vermißten, In Wittenberg nicht zurückgeblieben. Die Hamburger Dame hat indeß vorläufig daS kleine Mädchen, das augenblicklich elternlos ist, in Pflege behalten. Es ist dies jedenfalls ein neuer Coup, sich eines verwaisten Wesens auf die bequemste Art zu entledigen.
♦ Gegen die Mensuren, lieber einen neuen Ausspruch des Großherzogs von Weimar gegen die Mensuren wird auS Weimar berichtet: Vor 14 Tagen nahm der Großherzog nach Besichtigung eines Bataillons des 94. Infanterie-Regiments, deffen Chef er ist, an dem Essen im Osfizierscasino Theil. Hierzu waren auch die Vicefeldwebel der Reserve zugezogen. Mit Jedem sprach der Großherzog einige Worte. Einen Vicefeldwebel (Coipsstudenten), dessen Gesicht bezeugt, daß er mehr als eine Mensur gefochten, fragte der Groß- herzog: „Wie viel Mal haben Sie gefochten ?" — „Fünfzehn Mal, König!. Hoheit!" — Darauf drehte sich der Groß- Herzog mit den Worten um: „O mon dien, o mon dieu, die Zeit hätte besser angewendet werden können!"
* Aus Rorddeutschlaud. Die Frage: Sind junge Krähen genießbar und wie müssen sie behandelt werden? stand in der letzten Sitzung eines landwirthschaftlichen Vereins zur Verhandlung und wurde wie folgt beantwortet: Junge Krähen find ein Leckerbissen (?) und Werth, mit Vorliebe genossen zu werden. Man zieht ihnen die Haut I ab, entfernt die Füße und bereitet sie dann wie eine Taube I oder ein Rebhuhn zu. Ein von einem unbekannten Mit- I gliede eingesandtes Recept lautet: Man säubert ein Dutzend Krähen, bestreut sie mit Pfeffer und Salz und wälzt sie in Mehl. In einer Bratpfanne läßt man V< Pfd. Butter zergehen, legt die Vögel hinein, gtebt eine Zwiebel in Scheiben, I 2 Tomaten, 6 Wachholderbeeren und den Saft einer halben Citrone zu, läßt die Vögel 20 Minuten braten und kann während des Bratens noch einige Löffel Bouillon zugießen. So bereitet, sind sie eine vorzügliche Beigabe zu jungem I Gemüse.
* Daß die Bezeichnung „Grünschnabel" viele 'Umstände I machen kann, lehrt folgender Fall: Ein Lehrer der Fort- I bildvngSschule in Sorau nannte einen Schüler dieser An- I stalt wegen seines nnpaffenden Benehmens in der Erregung u. a. auch „Grünschnabel". Nach längerer Zeit erfuhr der Vater deS Lehrlings von diesem Vorfall und verklagte den I Lehrer wegen Beleidigung seines Sohnes. DaS Schöffengericht sprach den Lehrer frei, weil der Strafantrag nicht rechtzeitig gestellt worden sei. Auch die Strafkammer ge- langte zur Freisprechung deS Lehrers, weil nur erwiesen sei, I daß der Lehrer den Lehrling einen „Grünschnabel" genannt
ist von dem ehemaligen Museumsdirector Fischer einge- I habe; die anderen beleidigenden Ausdrücke wurden für nicht laufen, der sein Stadtverordnetenmandat um deßwtllen nieder- l hinreichend erwiesen angesehen, da die Zeugen, die diese gelegt hat, weil man ihm in seiner Eigenschaft als Mitglied I Ausdrücke gehört haben wollten, noch nicht eideSmündig der Museumsdeputation unlautere Handlungen vorgeworfen I waren. Der Ausdruck „Grünschnabel" wurde aber nicht für
-Steinberg (6 Kilometer) in 9i/t Minute mit einem Vorsprung von 150 Metern zurück.
** Die Staats-Hundesteuer ergab im Rechnungsjahre 1895/96 in der Provinz Starkenburg für 19,960 Hunde 98,800 Mk., in Oberheffen für 11,294 Hunde 56,475 Mk., in Rheinhessen für 7932 Hunde 34,086 Mk. — Die Ge- «einde - Hundesteuer ertrug in Starkenburg für 5886 Hunde 25,345 Mk.
Hebet die Brauulwein Produetion im Großherzogthum
Henneberg-Seide
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Hessen int Betriebsjahr 1894/95 erschien eine Statistik, auS fcti wir ersehen, daß von 457 in Hessen bestehenden Bräunt- »ttnbrennereten nur 229 sich in Betrieb befinden. Die meisten Branntweinbrennereien weist der Steuerbezirk Darmstadt ans mit 121, von denen 92 in Betrieb find, dann lalgt Offenbach mit 108 und 73 iw Betrieb, Gießen mit 88 — - ■ - Worms mit 69 und 33 im Betrieb,
hat. Die Stadtverordneten-Versammlung hat gegen den beleidigend erachtet, da dieses Wort nach Adelungs Wörter-
AuStritt der beiden genannten Personen nichts zu erinnern. I buch im Übertragenden Sinne einen jungen, unerfahrenen — Ferner wurde durch die Stadtverordneten die Schenkung I und naseweisen Menschen bezeichne. Der Lehrer habe sich des jüngst verstorbenen hiefigen Rentners Braun ange- I prägnant ausgedrückt, aul< sei ihm der Schutz des § 193 nommen, der die Stadt zur Uniberfalerbln eingesetzt hat. I des Strafgesetzbuchs (Wahrnehmung berechtigter Jnterrffen) Nach der Mittheilung deS Oberbürgermeisters bleibt auS zuzubilligen. Gegen diese Entscheidung legte der Kläger
dem Vermächtniß für die Stadt nicht viel übrig, indem sie abermals Berufung beim Oberverwaltungsgericht ein. Er
als Legate Mk. 60,000 auszuzahlen hat, die wohlthätigen | machte geltend, daß der Ausdruck „Grünschnabel" doch wohl
und öffentlichen Zwecken zuflteßen. — Für Bohrungen zum
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“ '• 44
Verkehr, CanO» unb Vsttswirthschaft.
Mm, 6. August. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. 1,05—1,15, Hühnerei« pr. Gl. 6 4, 2 St. 00—Ü H, Enteneier 6 H, 2 St. 0 Gänse- ei« pr. St. 60—00 H, Käse pr. ©t. 5-10 Käsematte pr. St. 3 A. Erbsen pr. Liter 17 A. Linsen pr. Liter 28 A. Tauben pr. Pa« vtL 0,50 bis 0,80, Hühner pr. Stück 0,90 bi8 1,20, Hahnen pr. Stück jtc i ‘,60-1,00, Enten pr. Stück JL 1,60—2,00, Gänse pr. Pfund Jk. 0,00—0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 70-74 A. Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 64—68 A. Schweinefleisch pr. Psd. 50 bis 66 A, Schweinefleisch , gesalzen, pr. Pfd. ?U A> Kalbfleisch pr. Pfd. 50—00 Ai Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 Ai Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,00 bt< 7,50 Weißkraut pr. Stück 0—00 A. Zwiebeln pr. Centn« JL 4,50—0.00, Milch pr. Liter 16 A
— Gieße«, 6 August. Viehmarktbericht. Auf dem gestrigen Schweinemarkt belief sich der Austrieb etwa auf 6- bis 700 Stuck, darunter zwei Drittel Ferkel. Schon zu Beginn des Marktes waren zahlreiche Käufer erschienen und setzte der Handel gleich flott ein, bis zum Schluß, der verhältnitzmätzig früh um 12 Uhr eintrat, anhaltend. Die Preise aller Sorten Schweine zogen gegen den letzten Markt stark an, was wohl dem Regen in der letzten Woche und den dadurch bedingten guten Aussichten für Hackfrüchte zuzuschreiben ist. Gesucht und sehr hoch bezahlt wurden schwere Läufer, ohne daß der Markt in dieser Gattung ganz ausverkaust wurde. Die Verkäufer stellten mit Rücksicht auf die Tendenz des Marktes für bessere Läufer sehr hohe Preise und ließen nicht mit fich handeln. Fettvieh, welches nur vereinzelt aufgetrieben, war sehr gefragt und wurde hoch bezahlt. Es wurden folgende Preise erzielt: Ferkel, 6 bis 7 Wochen alt, 24 bis 28 Mk., 12 bis 13 Wochen alt 40 bis 50 31«., Läufer, halbjährig, 65 bis 75 Mk., dreivierteljährig 80 bis 100 Mk., schwerere Maare wurde bis 120 Mk. bezahlt Die Preise verstehen fich pro Paar. Fetlvieh kostete 45 bis 48 Mk.
Statostfi, 5. August. Fruchtmarkt. Roth« Weizen (alter) JL 13.95, weiß« Weiten X 00.00, Korn (neues) X 8.70, Gerste X 0.00 Hafer X 7.20.
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