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ungünstigen Wetters sehr gut besucht und erzielte der Ber-- ein 268 Mark Einnahme.
•• Vrieftaubeu-Flug. Am SamStag gingen auf hiesigem Güterbahnhof drei Eisenbahnwaggons Brieftauben aus dem Rheinland hier ein. Man hatte gestern früh alle Vorbereitungen getroffen, um die Thiere io Freiheit zu setzen, als die telegraphische Weisung hier eintraf, den Ausflug des widrigen Windes wegen zu unterlaffeu. Heute Morgen 6 Uhr 40 Minuten, nachdem die Tauben getränkt und gefüttert waren, öffnete man sämmtliche Käfige und kerzengerade er- l)ob sich der Schwarm der Tauben, um dann den Weg in der Richtung nach Westen einzuschlageo.
Dipesch» bei Beiten Herold".
Paris, 5. Juli. In Lille, Roubaix und Tour- coing sieht ein General«AuSstand der Bergarbeiter bevor. Mehrere partielle Ausstände find bereits erfolgt. Die Arbeitgeber nahmen die Forderungen der Arbeiter theil« weise an, verweigern aber eine formelle 50procentige Lohn« erhöhuog für mehr als zehnstündige Arbeitszeit.
Loudon, 5. Juli. Die in Gloucester auSgebrochene Pocken-Epidemie nimmt täglich zu. Bisher find bereits über 2000 Krankheitsfälle zu constatireo.
-1- Butzbach, 5. Juli. Heute fand hier der zweite Feuerwehrtag des Kreises Friedberg statt. Vor Beginn der Verhandlungen hielt Herr KreiSfeuerwehrinspector Hier o ny- muß«Friedberg eine Instruction der Führer des Bezirks Butzbach in der Turnhalle ab. ES wurden die hauptsächlichsten Bestimmungen der Landesfeuerlöschordnung durchgenommen und erläutert, woran sich eine Besprechung schloß. Als Vertreter deß Kreißamtß Friedberg war Herr Amtmann Schliephake erschienen, welcher am Schluffe zur Bildung reiwilliger Feuerwehren aufforderte. — Der Commaodant der reiwilligen Feuerwehr Friedberg, Herr Damm, hielt hieraus inen Vortrag über die Bekämpfung der Schadenfeuer. Der Vortrag, welcher sich sowohl über die nöthige Fürsorge der Gemeinden für orbnungßmäßige Geräthe und Außrüstungß- gegenstände, für Wafferversorgung durch Anlage von Pumpen, guten Zufuhrwegcri nach den Flußlaufen, wie über die Alar- mirung, daß Retten von Menschen und Vieh, die Functionen der verschiedenen Feuerwehrabtheilungen, ferner über Keller-, Stockwerk-, Dach', Scheunen« und Thurmbräude, den Angriff, Wachtdienst, daß Aufräumen der Brandstätte, ferner über die bei Uebungen besonderß zu berücksichtigenden Möglichkeiten deß Ausbruchß von Schadenfeuern verbreitete, wird hoffentlich manche Fehler, die bißher in Ausübung deß LöschdtenstrS gemacht wurden, in Zukunft abstellen. — An diesen Vortrag schloß sich ein weiterer von Herrn Hieronymuß gehaltener über die Constructiov und Behandlung der Spritzen. — In den um elf Uhr in der landwttthschaftlichen Halle begonnenen Verhandlungen deß Kreisseuerwehrtageß wurde zunächst ein Antrag der Feuerwehr zu Affenheim angenommen, wonach bei Großh. Kretßamt dahin gewirkt werden soll, daß den Wehrleuten bet außwärtigen Bränden anstatt der bisherigen Vergütung von 15 Pfg. pro Stunde eine solche von 25 Pfg., mindestens aber 1 Mk. gewährt werden soll. — Die Abänderung deß Alarmsignalß, welches als schwer zu blasen bezeichnet wurde, soll in Erwägung gezogen, eventuell auf daß frühere Signal zurückgegangen werden. — Mißstäudig wurde daß Fehlen der „Hessischen Feuerwehr-Zeitung" in vielen Gemeinden bezeichnet und gab Herr Amtmann Schliephake die Erklärung ab, daß Seitenß deß Kreiß« amtß auf Einführung der betr. Zeitung in den Gemeinden hingewirkt würde- deßgl. soll auf Einrichtung von Unfall- Meldeftellen htngewirkt werden in solchen Gemeinden, welche an Telephon« oder Telegraphenleitungen angeschloffen find. — Der Frage, welche Ansprüche die hessischen Feuerwehren für schnell geleistete Hülfe bei einem Brande tu preußischen Ortschaften an den von betr. Brandkaffen (für den Kreiß Friedberg kommt die naffautsche Brandkaffe in Betracht) ausgesetzten Prämien haben, soll zunächst durch Benehmen deß Großh. Kreißamtß mit den Gemeinden bezw. Brand- kaffen näher getreten werden. — Ein Beschluß über die Frage, welche Spritze bei einem auswärtigen Brande mitgenommen werden soll, wenn Gemeindesprttzen und solche einer freiwilligen Feuerwehr vorhanden sind, wurde nicht gefaßt, eß vielmehr den einzelnen Wehren überlaffen, sich mit ihren Gemeindebehörden zu verständigen- eß wurde hierbei angenommen, daß meiftenß die Spritzen der freiwilligen Feuerwehren Etgenthum der Gemeinden seien. — Der Antrag: Großh. Kreißamt Friedberg möge dahin wirken, daß in allen Gemeinden eine möglichst große Zahl Pflichtiger unter Controlle gestellt werde, resp. in jeder Gemeinde eine Reserveabtheilung errichtet werde, wurde alß erledigt erklärt, da Großh. Kretßamt daß Nöthtge zu ver- anlaffen erklärt hat und, wo eß nöthtg, ältere Mannschaften herangezogen werden sollen. — Der nächste Kretßfeuerwehr- tag findet in Vilbel statt. — An die Verhandlungen schloß sich ein gemeinsameß Mittageffen. welchem um 3 Uhr eine schön durchgesührte Uebung der Butzbacher Feuerwehr folgte.
§ Reichl,8 (Kreiß Lauterbach), 2. Juli. Eine interessante Naturseltenheit kann man hier beobachten. Unter einer Schaar Spatzen, welche unfein Ort umfliegt, befindet sich ein weißer Spatz.
x Echzell i. d. W., 4. Juli. Seit Kurzem schweben auf Deraulaffung deß Vorstandes des LuciuS'schen Instituts die Verhandlungen wegen Freigabe des Seitens der Forstbehörde s. Zt. geschloffenen Fußweges ab Bingeuheimer Forfthaus über Fähnrichsbuche nach Blofeld und Dauernheim bei dem Großh. Ministerium der Finanzen, auf deffen Ent-
ivolffS telegraphisches Eorrespondenr-Bureaa.
Metz, 5. Juli. Heute Mittag wurde bei Amanwetler auf französischem Boden am Bois de la Gusse durch den Metzer Verein für die Erhaltung der Kriegergräber ein Gedenkkreuz in dem neuerrichteten ummauerten Friedhöfe, wo 1600 gefallene Krieger des Jahres 1870 ruhen, unter Mitwirkung des Metzer Männer-GesangvereinS feierlich ein- geweiht.
Odde, 5. Juli. Seine Majestät der Kaiser unternahm heute früh einen Spaziergang an Land und hielt dann um 10 Uhr den Gottesdienst ab. Nachmittags erledigte Se. Majestät die mit dem Courier eingegangenen Sachen. Das Wetter ist schön und warm.
Warschau, 6. Juli. In Latyczow (Gouvernement Podolien) ist in der staatlichen SptrituSverkaufSanstalt durch Umwerfen einer Petroleumlampe ein großer Brand entstanden, wobei acht Personen in den Flammen umkamen. Zwei Anstaltsbeamte erlitten lebensgefährliche Brandwunden.
Berlin, 6.Juli. Die ReichStagSwahl in Löwen« berg ergab Stichwahl zwischen Kopsch (freis.) und Graf Noftiz (cous.).
toten, 6. Juli. Die Tischlermeister constitnirten sich gestern und beschloffen überall die Aussperrung der Arbeiter.
Wien, 6. Juli. In Neunkirchen ist die Beilegung deS StrikeS vor Ablauf dieser Woche nicht zu erwarten. Heute begibt sich eine Arbeiterdeputation nach Wiener-Neustadt, um eine Intervention zu erbitten.
Arr-laird.
Haag, 4. Juli. Der chinesische Bicekönig Li-Hnng- Tschang, der Nachmittags hier eintraf, wurde auf dem Bahnhofe von den Spitzen der Behörden empfangen. Mittels Hofwagen fuhr der Vicekönig nach dem Hotel.
Brüssel, 4. Juli. AuS Boma wird dem „Soft" tele« graphirt, daß der Leiter der belgischen Factorei in Doulu, Namens Beaumont, von unter seinem Befehl stehenden Eingeborenen ermordet und aufgefressen worden ist. Der Belgier Bohn, der gegen die Aufständischen mit bewaffneter Macht vorging, wurde gleich beim ersten Angriff verwundet und war gezwungen, den Rückzug anzutreten.
Paris, 4. Juli. Bei Calais stieß ein Ehepaar, das seine Hochzeitsreise auf einem Tandem machte, mit einem Lastwagen zusammen. Beide gertethen unter den Wagen und wurden to biße fahren.
Paris, 4. Juli. Um die Herabminderung der großen Anzahl italienischer Arbeiter und Beamten, die bei strategischen Bauten beschäftigt find, zu erzielen, hat der Generalgouverneur von Lyon, General Z e d e, beim KciegSminister einleitende Schritte unternommen.
London, 4. Juli. Wie aus Shanghai gemeldet wird, beginnt in dm östlichen und westlichen Provinzen Chinas wieder die Fremdenhetze. In den Provinzen Kianghst und Schautung ist ein Aufstand ouSgebrochen. In letzterer Provinz wurden viele eingeborene Christen und angeblich auch ein deutscher katholischer Missionar getödtet. Einige französische Missionen find zerstört worden.
Petersburg. 5 Juli. Wie verlautet, steht die Publication eines kaiserlichen UkaseS bevor, wodurch die administrative Verschickung nach Sibirien eingestellt wird.
Petersburg, 4. Juli. DaS Cza renpaar ist heute Vormittag hier eingetroffen. Die Straßen waren festlich geschmückt. Aus der Fahrt zur Kasankatdedrale brachte daß äußerst zahlreiche Publikum dem Kaiserpaar stürmische Ovationen dar.
Lüttich, 6. Juli. Durch eine Pulver« Explosion in einem hiefigen Bergwerke wurden mehrere Personen getödtet.
Brüssel, 6. Juli. Die Theilnahme an den gestrigen Wahlen war besonders hier stark. DaS Anwachsen deS SocialiSmuS ruft allgemeine Besorgviß hervor.
Mafianah, 6. Juli. General Bald iss er a hat sich nach Italien eingeschifft.
scheidung die Einwohner vorgenannter Orte sowie deren Nackbargemeinden umsomehr gespannt sind, als die Bevölkerung den in Rede stehenden Pfad früher als einen öffentlichen Weg ungestört benutzt haben will.
CocaUs und LroVLirzielles.
Gießen, den 6. Juli.
Kirchliche Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädtgft geruht: am 31. Mai der durch die DecanatSsyuode deS DecanatS WormS für die Zeit bis Ende 1898 vollzogenen Wahl des evangelischen Pfarrers Friedrich Schwörer zu Osthofen zum Stellvertreter des Decanß des DecanatS WormS die Bestätigung zu ertheilen- am 6. Juni dem Pfarrer Otto Schöner zu Nieder-Beerbach die evangelische Pfarrstelle zu Nieder« Ramftadt, Decanat Eberstadt, und dem Pfarrverwalter Florus BuS zu Hammelbach, Decanat Erbach, die evangelische Pfarrstelle daselbst zu übertragen- am gleichen Tage dem evanglischen Pfarrer Kirchenrath Carl Cornelius Friedrich Braun zu Offenbach a. M., Decanat Offenbach, und den evangelischen Pfarrer August Diefenbach zu Langd, Decanat Nidda, auf ihr Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. Juli I. I. an, in den Ruhestand zu versetzen.
Pr. GesangSconcert. Daß das Arrangement musikalischer Aufführungen im Hochsommer ein gewagtes Unternehmen ist, hat daS am Samstag von dem Sängerchor des Wetzlarer Lehrervereins gegebene Coucert zur Genüge bewiesen. Der große Saal des Stein'schen Etablissements, in dem dasselbe stattfand, war längst nicht gefüllt und dürste somit der klingende Erfolg weit hinter den Erwartungen der Der« anstalter zurückgeblieben sein. Was die Leistungen der aus etwa 40 Köpfen bestehenden Sängerschaar anbetrifft, so er- kennen wir gern an, daß dieselben auf dem Gebiete des BolkslredeS eine hübsche Abrundung in Bezug auf den Vortrag zeigten, und daß besonders die beiden, vom Dirigenten Herrn Schmidt arrangirten Volkslieder „Dein gedenk' ich" und „DaS Liebchen im Grabe", ansprechend wiedergegeben und von den Zuhörern durch reichlichen Beifall ausgezeichnet wurden. Im Uebrigen möchten wir jedoch behaupten, daß der Sängerchor noch nicht denjenigen Anforderungen zu entsprechen vermag, die man an ein Ensemble, welches Concert- reisen unternimmt, zu stellen berechtigt ist. Die Einsätze waren in Bezug auf Präelfion und Reinheit durchaus nicht immer einwandfrei und die Deutlichkeit der Textaussprache ließ saft überall zu wünschen übrig. Der Vortrag entbehrte zwar nicht völlig der Mancirung, doch waren die Feinheiten der verschiedenen Chorwerke vielfach zu wenig ausgearbeitet und konnten infolgedeffen nicht dazu beitragen, die Wirkung derselben zu erhöhen. Das daß Verhältniß der Stimmen unter einander nicht daß richtige war, war ein Uebelstand, der dem Chor nicht zum Vorwurf gemacht werden kann, doch hätte unseres Erachtens hier ein Zurückhalten der Bässe manche Unebenheit des Vortrags ausgleichen können. Wenn trotz dieser Mängel einige Gesänge größeren Applaus her- vorriefen, so dürfte dies nach unserer Meinung in erster Linie auf die Beliebtheit der betreffenden Compofitionen zurückzusühren sein. Daß Programm selbst war nicht ohne Geschick zusammengeftellt, doch enthielt eß zu viel bekannte Sachen, alß daß eß eine große Anziehungskraft auf baß Publikum hätte außüben können. Zum Mindesten hätte bann dem Sän-.erchor der Ruf einer ganz bebeuienben Leistungsfähigkeit noraüsgehen müssen.
*• einen glänzenden Erfolg errangen bei dem gestern in Dillenvurg stattgefundenen Mannschaftsrennen deS Nordbezirks des GaueS IX. vom deutschen Radfahrer Bund die hiesigen Vertreter des RadfahrersportS „Die Wanderer" G. R. G. und der „Radfahrer-Verein". Den 1. Preis erhielt „Die Wanderer" G. R. G., den 2. Preis der Gießener „Radfahrer-Berein". Die Mannschaft der „Wanderer" bestand auS den Herren Karl Duill, Willi Hilgardt, Wilhelm Hamel, Hch. Hamel, Ludwig Hamel, Hch. Nicolaus, Adolph Noll und Fritz Marx, die Mannschaft des Gießener „Rad- fabrer-VereinS" auS den Herren Fritz Jung, Georg Kirch, C. Schmidt, W. Weigel, Konrad Hamel, Gustav Röder, I H. Krämer und W. Helfritz. Die zu durchfahrende Strecke betrug 25 Kilometer. Die drei besten Fahrer waren die Herren Karl Duill (Wanderer) mit 48,15, Ludwig Hamel (Wanderer) mit 48,19 und Fritz Jung (G. R. V.) mit 48,45. Die beiden Vereine werden heute Abend die mit dem Zuge 726 Uhr von der Feftstadt hier wieder ehureffenben Sieger mit Musik einholen und nach Steins Garten geleiten, wo ein Bankett stattfinbet, zu bem die I Bürgerschast freundlichst eingeladen ist.
Sanger-Vereinigung Gießen. Der, durch daS vorjährige Turnfest geschaffene Bund, schließt sich immer fester zusammen, und unter der zielbewußten Leitung Franz I Bauers, deS unermüdlichen Förderers deS Männergesanges, ist dieser Bund jetzt bereits auf dem Wege, sich zu einem Factor in dem Musikleben Gießens zu machen. Der Zweck I dieser Bereinigung ist nun aber, nicht allein den Männer- I gelang zu pflegen, sondern eß wird gleichzeitig angestrebt, I bei Gelegenheiten von allgemeinem Jntereffe, als geschloffene I Körperschaft mitzuwirken. Trotz der kurzen Zeit deS Be- I ftehenß hat die Sängervereinigung sich wiederholt in uneigennützigster Weise in den Dienst patriotischer Feste (Jugend- fest, Friedensfest rc.) gestellt und ungeteilten Beifall für I ihre Leistungen gefunden. Jetzt ist wieder der Rnf an sie I ergangen und bereitwilligst haben die Sävgergenoffen zu« gesagt, lieber den Zweck und alles Wirken verbreiten wir uns ein andermal- für heute noch die Notiz, daß alß Ta Mittwoch der 22. Juli auSerfehen ist.
DaS gestern auf der „Schönen Aussicht" abgehalleue 1 Sommerftst des FechlverbaudS Gießen-Lahr war trotz des
P. Büches bei Büdingen, 4. Juli.
Büdingen stattgefundene Gauturnfest hätte beinahe für eine Familie sehr verhängnißvoll werden können. Die Eisenbahn fährt auf der Strecke Bleichenbach—Bücheß—Bübingen so dicht ber Straße entlang, daß ber heranbrausende Zug schon manchmal Veranlaffung zum Scheuwerden von Pferden gegeben hat. So hatte auch am Sonntag jenes Festes ein Gutspächter aus der Umgegend mit seiner Familie auf einem Break gerade unfern Ort pasfirt, um nach Büdingen zn fahren, alß plötzlich, vorher unbemerkt, ein Zug in derselben Richtung vorübersauste. Die Pferde scheuten, baß eine ber» selben richtete sich so steil empor, baß eß rückwärts umschlng, sprang aber sofort wieber auf, unb beibe rannten mit solcher Wucht seitwärts, baß ble Deichsel abbrach. Da jeboch kein
sie lediglich ihr Müthchen an dem Beamten kühlen wollten, weil «einem ton .inen eine Ohrfeigt für eine Anrempelung verabreicht hatte.
Berlin, 4. Juli. Im Prozeß gegen den ehemaligen Director der Rheinisch - Westfälischen Bank, Hermann Friedmann, lautet daß Unheil auf 6 Jahre Zuchthaus unb sechs Jahre Ehrverlust, sowie auf Einziehung ber ge« fällten* »c 14 Die hiesige russische Botschaft theilt
mit, baß daß Unwohlsein des Zaren keinen ernsten Character habe unb die hierüber von den Blättern gebrachten Nachrichten übertrieben seien.
Hirschberg L Schl., 5. Juli. Bei ber gestrigen R e i ch -« tagß-Ersatzwahl im Kreise Löwenberg erhielten.biIber Graf Noftiz (cons.) 3372, Rector Kopsch (frs. Bolkp.) 3356 unb Nixdorf (Soc.) 113 Stimmen.
Tborn, 4. Juli. In bem Wiederaufnahme-Verfahren gegen den wegen Ermordung beß Baronß Holtz zu lebenslänglichem Zuchthaus verurtheilten Käthner Kopist eckt würbe bet Angeklagte heute von den Geschworenen abermals für schulbig erklärt, die Sache aber, ba ber Gerichtshof an» nahm, baß sich bic Geschworenen zum Nachtheile beß Angeklagten geirrt hätten, an baß nächste Schwurgericht zur erneuten Verhandlung verwiesen.
Hamburg, 5. Juli. Dem „Hamb. Corresp." zusolge dauert der Urlaub beß Reichßkanzlerß biß zur Rückkehr deß Kaiserß von ber Norblanbreise.
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