Ausgabe 
7.6.1896 Erstes Blatt
 
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habe gar keinen Zweck für den redlichen Kaufmann- den Lumpen | dagegen werde es ntchl abschrecken. Tas ganze Gesetz sei das Pro­duct einer retrograden u-irthschaftlichen Bewegung. Er warnt vor dieser Gesetzgebung gegen den Kaufmannsstand, welch letzteren ja auch Fürst Bismarck als einen productiven Stand anerkannt habe, mit den Worten: Der Kaufmann schaffe Werthe, indem er die Maaren dahin bringe, wo fie Werth habm.

Abg. Graf Arnim (Rp.) tritt entschieden für das Gesetz ein. Der Vorwurf, daß die Agrarier Feinde der Börse seien, sei gänzlich baltloS. Es gehe den Agrariern, wenn man diesen Vorwurf gegen sie richte, ebenso wie dem Arzte, der dem Patienten als Feind er­scheine, wenn er eine notbwendige, der Hellung dienende schmerzhafte Operation vornehme. Redner verbreitet fich alsdann ausführlich über Börsenschwindel beim Emissionswesen und beim Ultimohandel, sowie über die speculativen Pretsbeeinfluffungen durch den Termin- Handel, und empfiehlt zugleich die von ihm, gemeinsam mit dem Grafen Kanttz, beantragte Resolution.

Abg. ©inner (Soc.) hält dem Vorredner vor, dieser und seine Gesinnungsgenossen scheuten sich nicht davor, internationale Ver­bindungen etnzugehen, wenn es gelte, ihre Interessen wahrzunehmen. Thue die Soctaldemokratte Aehnliches, dann werde sie des Vater- landsoerrathes geziehen Die Börse mit ihren Ausschweifungen sei auf dem Sumpfe des bestehenden EapttaltemuS erwachsen. Miß­ständen, Auswüchsen des Börsentreibens abzuhelfen, dazu seien er und seine Freunde durchaus bereit, aber zu ihrem Bedauern werde ihnen dieses Gesetz durch daS Verbot des Getreidelermtnhandels un­annehmbar gemacht. Die verbündeten Regierungen acceptirten das Verbot gegen ihre eigene bessere Ueberzeugung, blos weil sie die Kanitz und Genossen wieder einmal für ihre neue Militärvorlage brauchten. Alleiniger Zweck des Verbotes sei die Steigerung der Getreidepreise, und seine Partei sei nicht im Stande, die Jateresien der Gesammtheit dem Interesse eines kleinen Kreises zu opfern. Mehr noch als die Börse seien die Agrarier bedacht auf Ausbeutung der Menge, und sie seien noch gefährlicher als die Börse, wegen der Rücksichtslosigkeit, mit welcher sie dabei von ihrer politischen Macht­stellung Gebrauch machten. Im Grunde genommen dächten die Agrarier überdies gar nicht so schlimm über die Börse, das zeigten die Namen gewisser Aufsichtsräthe: Graf Douglas, o. Eckardstein, Donnersmarck, v. Kardorff. Auch Herr o. Plötz habe mit dem Bank- Hause Jean Fränkel früher in speculativer Verbindung gestanden und diese Verbindung sei nicht von Herrn v. Plötz, sondern von Fränkel gelöst worden. Wozu also diesittliche Entrüstung" der Herren über den Sündenpfuhl in der Burgstraße? Auch noch 1894 habe Herr v. Plötz bei der Firma Max Sternhold hier und bei einer Hamburger Filiale in Getreide specultrt. (Hört, hört!) Auch außerhalb dieses HauseS werde er diese Behauptungen wiederholen, um Herrn v. Plötz Gelegenheit zu geben, zu klagen.

Abg. Paasche (natl.) erklärt, seine Freunde würden einmüthig für das Gesetz in der Fassung zweiter Lesung eintreten. Redner vertheidigt sodann namentlich das Verbot des Getreideterminhandels. Auch sogar die Vereinigung Bremer Getreidehändler habe für dieses Verbot petUionirt, ebenso die Mannheimer Getreidehändler.

Abg. v. Plötz (c.): Herr Singer hat beute eine ordentliche Liste aufgemacht von Aufsichtsräthen und eS so dargestellt, als ob jede Betheiligung an Börsendingen unehrenhaft sei. Ja, meine Herren, wir sind nie so weit gegangen? Wir haben stets nur die Auswüchse des Börsentreibens bekämpft. Ein Jeder von uns hat wohl einmal kleine Speculationsgeschäfte gemacht, sei es in Papieren oder Getreide. (Große Heiterkeit links.) Das Bankgeschäft Jean Fraenkel hat mir ausdrücklich bestätigt, daß ich seit 1881 kein Specu- lationSgeschäft mehr dort gemacht habe. Und das liegt also so lange zurück, daß sich wohl kein Mensch darum mehr zu kümmern braucht. Herr Singer hat ferner angedeutet, ein Bankhaus hätte ein von mir gemachtes Gründungsangebot abgelehnt. Ich bin aber nie zu Jean Fraenkel (Zuruf Singers: Landau!) auch nicht zu Landau mit solchem Angebot gekommen. An mich sind mehrere Male Leute herangetreten, um meinen Besitz zu gründen. Daraus wurde nichts. In dem einen Falle trat ich sofort zurück, als mir zugemuthet wurde, ich sollte, um die Bankiers doch auch verdienen zu lassen, 200,000 Mk. mehr qutttiren, als ich empfangen sollte. In Getreide habe ich bei Max Arnhold allerdings speculirt (Hört! links). Seitdem es sind über 2 Jahre her habe ich die Finger weggelassen nach 2 ober 3 solchen kleinen Versuchen. (Heiterkeit.) Schön ist eS jedenfalls nicht, solche persönliche Sachen hier vorzubringen. Meine Herren, die Börse greifen wir an, aber nicht das kleine, legitime Geschäft. (Heiterkeit links).

Abg. Träger: Das Verbot des Getreideterminhandels würde auf das Tiefste in das Erwerbsleben eingreifen und man würde dabei das Gegentheil von dem erreichen, was man erreichen will. Am verletzendsten für den Handelsstand ist das Register, schon um deswillen ist das ganze Gesetz eine schwere Beleidigung für die Betheiligten.

Abg. Dr. Bachem (6) bestreitet, daß er den Terminhandel gewissermaßenau6 Bosheit" beseitigen wolle, etwa in der stillen Hoffnung, daß die Landwirthe später selber die Wiederzulasiung fordern werben- Er halte den Terminhandel für einen Unfug, für eine verderbliche Entartung des BorsenhandelS, für ein verwerf­liches Spiel.

Weiterberathung morgen 2 Uhr. Außerdem steht der Handels­vertrag mit Japan und das Depvlgesetz in zweiter Lesung auf der Tagesordnung. (Schluß 6 Uhr.)

Wolff« telegraphisches Lorrespondenz-Burrau.

Berlin, 5. Juni. Die Bubget-Commission des Reichstag» lehnte bei der Berathung de» Nachtrags Etats 350,000 Mk. für den Neubau der Kaserne in Charlotten- burg ab. Bewilligt wurde die erste R^te von 180,000 Mk. für Kasernenbauten in Darmstadt.

Berlin, 5. Juni. Der KreuzerPrinzeß Wilhelm" und da» KanonenbootIltis" sind am 5. Juni in Chia- kwan bei Nangktng angekommen.

Dapefch« bti «nrea» »Herold*

Berlin, 5. Juni. Die Budget-Commission deS Reichstag» lehnte heute die Forderung von 300,000 Mk. für einen Kaseroenbau in Wiesbaden ab.

Berlin, 5. Juni. In der heutigen Sitzung der Budget-Commission deS Reichstage», in welcher die Berathung der Mtlitärvorlage fortgesetzt wurde, wurden ferner bewilligt: Für Magdeburg 100,000 Mk. al» erste Rate für einen Kasernenbau, für Paderborn 450,000 Mk., für Itzehoe 180,000 Mk., für Hildesheim 150,000 Mk., für Worms 250,000 Mk. (sämmtlich erste Raten für Kasernen- bauten). Bewilligt wurden ferner 800,000 Mk. für Well« blechbaracken.

Berlin, 5. Juni. Die Budget-Commission deS Reichstage» hat heute die Berathung der Militärnovelle fortgesetzt. Der Antrag Richter, die zweijährige Dienstzeit bei den Fußtruppen als dauernde Einrichtung Verfassung»- mäßig festzulegen, wurde «nach längerer Debatte gegen die Stimmen der Freisinnigen, Socialdemokraten und Polen ab- gelehnt, lieber die von der Stadt Coblenz eingereichte Petition, den Kaufpreis für vom Mllitarfisku» übernommenes Land statt in vier in zehn Jahren abzuzahlen, wurde gegen

die Stimmen des Centrum» zur Tagesordnung übergegangen. Die Einzelforderungeu deS Nachtrag» Etats der Militärnovelle wurden im Wesentlichen nach den Ansätzen der Regierungs­vorlage angenommen. In Bezug auf die Unterbringung der neuen Bollbataillone wurde allerseits der Wunsch geäußert, eS mögen besonders kleine Garnisonen berücksichtigt werden. Nächste Sitzung morgen.

Berlin, 5. Juni. Die Reichstags-Commission zur Vor- berathung des Bür g erlich en Gesetzbuches hat heute die zweite Berathung deS zweiten Buches im Wesentlichen nach den Beschlüssen der ersten Lesung zu Ende geführt.

Berlin, 5. Juni. Wie dieVolkszeitung" meldet, ist man im CultuSministerium schon jetzt mit der Umarbeitung deS gescheiterten LehrerbesoldungSgefetzeS beschäftigt.

Berlin, 5. Juni. DerPost" zufolge wird daS Armee- BerordnungSblatt vom 1. October ab in der Reichs- druckeret hergestellt werden und später in der Militär- druckeret.

Berlin, 5. Juni. Wie aus Stuttgart gemeldet wird, wurde dort der Anarchist Weigel, sowie eine Frau B a r r e i ß wegen Geheiwbündelei verhaftet.

Berlin, 5. Juni. Der Abgeordnete Brömel will eine erhebliche Ermäßigung der Eifenbahnfahrpretfe zum Besuche der Gewerbeausstellung durch eine Interpellation an den Etsenbahnminister herbeiführeu.

Thorn, 5. Juni. Der zu einer 14tägigeu Uebung ein- gezogene Landwehrmann WtSuiewSki brach auf dem Rück­märsche von einer Felddienstübung infolge der Sonnenhitze zusammen und verstarb.

Königsberg, 5. Juni. In dem Grenzdorfe Matzut- kehmen brannten 16 Gebäude nieder.

Mannheim, 5. Juni. Die Strafkammer verurtheilte den UniverfitätSprofessor Dr. v. Kircd enheim aus Heidelberg wegen Beleidigung der MoSbacher Justizbehörde zu 400 Mk. Geldstrafe. Gegen da» Unheil wird Revision eingelegt werden.

AugSbnrg, 5. Juni. Der bekannte Naturarzt Dr. Mond- schau wurde heute von der hiesigen Strafkammer wegen Unterschlagungen, die er an dem von ihm geleiteten Chemischen Verein begangen hatte, zu einem Monat Gefängniß ver- urtheilt.

Budapest, 5. Juni. Die Ueberführung der heiligen ungarischen Krone nach der MatthiaSkirche fand heute unter großem Ceremontell statt. Die Feier ver­spätete fich um eine Stunde, da der Schlüssel zu der Truhe, in welcher die Krone ausbewahrt wird, nicht gefunden werden konnte. Auch ein Schlosser konnte die Truhe nicht öffnen, so daß das Schloß gesprengt werden mußte. Die Krone bleibt drei Tage ausgestellt.

Petersburg, 5. Juni. In MiaSk haben die KrönungS- feierlichkeiten ebenfalls einen traurigen Abschluß ge­funden. Infolge deS großen Andranges des Volkes brach da» Geländer der Brücke über den SwiSlotsch-Fluß. Viele Menschen stürzten hinab und ertranken.

Berlin, 6. Juni. DerLocal-Anzeiger" meldet auS Athen: Die Kaiserin Friedrich tritt nach ihren bis­herigen DiSpofitionen die Rückreise nach Deutschland an und trifft Mitte deS Monats iu Friedrichshof im TanuS ein.

Berlin, 6. Juni. Während des gestrigen Gewitters stürzte eine in der Königsstraße wohnhafte Frau aus dem Fenster auf die Straße und war sofort tobt.

Aachen, 6. Juni. Gestern schlug der Blitz zwei Mal in die Leitung der electrischen Bahn. Zwei Personen wurden gelähmt.

Wien, 6. Juni. Im gestrigen Gemeinderath brachte der Lehrer Rauscher eineu Antrag ein, wonach der Magi­strat nur chriftlicheStenographen soll anftellen dürfen, da die jüdischen die Unwahrheit schrieben.

Graz, 6. Juni. Die gegen den antisemitischen Agitator Feichttnger wegen Betrugs erhobene Anklage ist noch auf drei antisemitische Gemeinderäthe ausgedehnt worden. Unter ihnen befindet fich ein Advokat al» Obmann des antisemitischen Preßveretns.

London, 6. Juni. Die liberalen Kreise deuten die beiden letzten Wahlniederlagen der Regierung als ein Vorspiel des Steges bet der Bekämpfung der auswärtigen Politik.

Moskau, 6. Juni. Zu Ehren der zum KrönungS- Concert eingeladenen deutschen Künstler fand gestern ein Diner beim deutschen Botschafter statt. Der Generalprobe wohnte die Großfürstin Alexandra, Prinz Heinrich von Preußen und zahlreiche hohe Persönlichkeiten bei. Der Erfolg war ein außergewöhnlicher.

Coustautinopel, 6. Juni. Der Truppenstand auf Creta soll auf 20,000 Mann gebracht werden.

WB. Moskau, 6. Juni. Die musikalisch-drama­tische Abendunterhaltung in der deutschen Bot­schaft ist glänzendst verlaufen. ES wohnten derselben bei da» Kaiserpaar, die Großfürsten und Großfürstinnen, daS diplomatische CorpS, die Minister, hohe Würdenträger. Die Kaiserin wurde vom Prinzen Heinrich geführt, der Kaiser tn der Uniform seines westfälischen Husarenregiment» mit dem Bande deS schwarzen AdlerordevS führte die Fürstin Radolin. Die Coocertaufführungen fanden reichsten Beifall. DaS Kaiserpaar sprach den Mitwirkenden seinen Dank und Anerkennung au». Beim Souper brachte Prinz Heinrich um Mitternacht den Trinkspruch zum soeben begonnenen Geburts­tage der Kaiserin aus und überreichte ihr ein Bouquet mit einem Bande in russischen Farben. Gegen l1/» Uhr verließ da» Kaiserpaar die Botschaft.

v toc*Us ttttO* provinzieller,

Gießen, den 6. Juni.

* Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß­herzog haben aöcrgnäbtgft geruht, am 5. Juni dem eoan-

MorgenS geschlossen sein müssen. AuSnahmeu ioüu «- 6 den letzten 14 Werktagen vor Weihnachten und tDent.c j tfr von Festen oder sonstigen besonderen Gelege?;?

zweifelhafte Firm en in den Niederlanden^;» weitere Listen eingelaufen und bringen wir not v-- der Interessenten, daß in Recklinghausen eine ücn r hängige ReichSbanknebenstelle errichtet worben in. _ Seiten der Commission für Hr beitet ft at.- der Vorschlag gemacht worden, Bestimmungen dahm mn daß offene Ladengeschäfte von 8 Uhr Abend» bi j

zugelassen werden. Um Großh. Ministerium btt mIm gutächtliche Aeußeruug darüber erstatten zu fönnen, t: * erwähnten Maßnahmen durchführbar erscheinet:, :,r , Kaufgewohnheiten de» Publikum» allzusehr zu btt:?.::.- und ohne den offenen Ladengeschäften zu größt j zuzufügen, beschließt die Kammer, in eine 8r::ct hrt Umfrage einzutreten.

* * Gartenconcerte auf derSchonen Aussicht." 1- , Montag, von Nachmittag» 5 Uhr an und zwar au 8. jm d saugend, finden in den Gartenanlagen der Aussicht" von der RegimentSmusik aulgtiülrtt Ftp concerte statt. (Siehe Inserat.) Herr Kuhck, ta -a Inhaber deS Etablissement», scheut keine Müht e. frtrr

«elischen Pfarrer und Dekan de» Dekanat» Dr. August Röe zu Bleichenbach den Cbaracter «u T1 * rath" zu ertheilen. 611Mfc

* Sitzung der Großh handel,kam»» u« ,, 30. Mai. Anwesend die Herren: Koch, , I Heichelheim, Hornberger, Katz, Klmgspor, Kraal Der Jahresbericht für 1895 wird vorgelegt unt <nw*' Fassung genehmigt. Die von uo» bet Kaiser! * * direction Darmstadt beantragte Beförderung ton * mit Zug 86 der Main - Weser Bahn (ab tiitits-^nc furt a. M. 10" Vormittag») ist mit Wirkung doU^!^ dahingehend genehmigt worden, daß ®rieffattenf±!K Friedberg und Frankfurt a. M. durch Verwirr,^ Eisenbahn. Zugpersonal» eingerichtet worden Rnb. 6: Umleitung erholten dieselben in Frankfurt a. ft L; Bahnposten der anschließenden Züge Nr. 9 m 1" Nachmittag», 9tr. 129 nach Coblenz, !< Nr. 15/52 nach Würzburg, l55 Nachmittags. der Handelskammer Hannover und dem Vereine 7^ Gerber find an die zuständige Tariscomwt'siov betr. Detarifirung von roh en Häuten untz^ gerichtet worden. Die Kammer wird, analog ihrer Stellungnahme zu dieser Angelegenheit, für gaben unterstützend eintreten. Die Neuwrll i Vertreter unserer Handelskammer im?.', .. Eisenbahnrath zu Darmstadt ergab öltberuti' Herrn Koch als Mitglied desselben und de» fym *2 merzienrath Heichelheim al» Stellvertreter. r,in t für den Export nach Schweden zur Zeit günfr^ Geschäftslage, sowie technisch-industrielle Us^, ne hm uug en jene» Lande» liegen un» genaue vor, welche bei un« eingesehen werden könnet: -

um seinen Gästen durch mancherlei Verbesserungen etro a* genehmen Aufenthalt zu schaffen. Hoffenllitz . r Neuerung die Unterstützung des Gießener Publiku-ff

Unfug und Sachbeschädigung. Seit eini|tn !:»- schon wurden in die offene Werkstätte de» Bildhauti; * an der GrÜnbergerstraße mittelst eines sogen. Ra::.-. < Steine und kleine Etsenstücke geschleudert, o&:t tsj wußte, woher die Wurfgeschosse kamen. Gtsttto I

nun, den Thäter in der Person eines Ärbthttl ?cr überliegenden Hewel'schen Bildhauerei bei der Thst «M«fe- Dies verwerfliche Treiben, wobei nicht allem hl 5 Material des Concurrenten beschädigt, sondern : : Arbeiter, sowie Passanten der Straße und tie Bewohner in Gefahr schwebten, verletzt zu »etiev. eine exemplarische Bestrafung.

* Spielt nicht mit Schießgewehren. 8eelte<*tUl fich gestern Nachmittag in der Schwarzlaih ie Htt: :* schießen, wobei der eine dem anderen eine tag'- z Hand schoß. , ,

* Da» reisende Publikum sei in der jetzt b«: ~r Reisezeit auf Folgendes aufmerksam gewach: L' ' Folge Zugverspätung der fahrplanmäßige Aoschluz a-' J_ Anschlußstation versäumt, so ist den mit blrtctm x*' auSweisen versehenen Reisenden, die nicht jur station zurückkehren wollen, gestattet, die Reise dod er schlußstation auf einer anderen, nach demselben otte führenden Bahnstrecke ohne Rücksicht auf dnev < -1 auf Grund der zuerst gelösten dtrectenFahrkarte , sofern hierdurch die Fahrt, bezw. Ankunft am ort beschleunigt werden kann. ES bedarf h'erde«tl-i Bescheinigung de» Vorstehers der Anschlußnatum yV" zahlung ist von den Reisenden nicht zu leisten, 401 nicht, wenn die Beförderung auf der Hils-stnk' v Zuge mit höheren Fahrpreisen (Schnellzug), bep- höheren Wagenklaffe deshalb erfolgen muß, «eil nutzende Zug der Hilfsstrecke die Wagenklasie o» . auf welche die betreffenden Fahrkarten lauten. ein Reisender bet einem Anschlußversäumniß m" > Zuge wieder nach seiner AuSgangSstation iu,u. t4 w wird ihm Seiten» deS Vorsteher» der Sn'chlugna Bescheinigung ausgestellt. Eine gleiche u

er alsdann beim Eintreffen auf der ÄuSgaug - dem StationSvorstande erbitten, worauf ihmann

gelb zurückerstattet wird. o. -

** Der Setteibemarkt. (Berichtswoche vow y

5. Juni.) Die Tendenz de» Getreidewarkres , letzten Woche wiederum eine stille, ohne dedcu: ' ' E» ist die» nicht nur die Folge bet guten

fonbern btefe Tenbenz be» Markte» häng' au®^ »

mehrung ber Weizenzufuhren au»

Jnbien zusammen. Geringer sind aller g ,flIt y vorräthe geworben, aber bei bem rn r

Weizen» unb bem Sinken ber Weizenpreife

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