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07/05/1896 Erstes Blatt
 
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W. 107

Erstes Blatt

Donnerstag den 7. Mai

1896

Aints- und Anzeigeblutt für den Tkveis Giefzen

Hralisöeikage: Hießener Aamitienblätter

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B.

(Ortginalbericht

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1 Dt, M. An guten Schauspielnovitäten ist der Jahres-

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besonders zügellos sind, wurden Karawanen die Telegraphendrähte durchschnitten. Im Land jedoch ruhig und eS wird Ernstes Die befriedigende Lage ist den Maßregeln

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wo die Nomaden geplündert und Ganzen ist das nicht befürchtet.

Alle Annonren-Bureaux deS In- und Auslandes nehm» Anzeigen für denGießener Anzeiger" entgegen.

(C.) und (srs. Vp.), und Graf

sagte mir

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des GroßvezierS, der Unterstützung Seilens des englischen und russischen Gesandten und der prompten Anerkennung deS neuen Schahs Musaffer ed-din zuzuschreiben.

Maffaua, 5. Mai. Gestern Nachmittag 2 Uhr lagerte daS italienische Operationscorps in C h e r s e r b e r, 3/4 Stunden von Adigrat entfernt. Der Commandant dieses Platzes be­suchte Baldtssera im Lager. Die Abessinier, welche die nahen Berge besetzt hielten, belästigten das OperationScorps den ganzen Tag über von den Flanken aus, zeigten sich aber niemals in Massen. RaS Man gasch a hält die Positionen, welche die Umgebung von Adigrat beherrschen, besetzt, so daß eine Räumung deS FortS zur Zeit schwierig ist.

Prätoria, 5. Mat. Der VolkSraad ist heute mit einer Rede des Präsidenten Krüger eröffnet worden, in der er bezüglich deS Einfalles JamefonS sagt, derselbe habe Böswilligkeit und egoistische Ziele als Grund gehabt. Ferner führt der Präsident aus, die Beziehungen zu den auswär­tigen Mächten seien freundschaftliche. Er hoffe auf eine demnächstige Einigung mit dem Oranje«Freistaate, um über den Abschluß einer engeren Bereinigung zu beratheo. Die Minenindustrie habe guten Fortgang. Die Finanzlage sei gut. Die Rede schließt mit einem Appell an den Patriotismus.

lenIint von Anzeigen zu der Nachmittags für de» Wfibea Tag erscheinenden Nummer bis Barm. 10 Uhr.

Der f Ityut Anzeiger «H-mt täglich, »nkrSnahme dcS Montag».

Deutscher Reichstag.

84. Sitzung. Dienstag, den 5. Mai 1896.

Im BundeSrathsltsche: Minister Frhr. v. Hammerstein.

la! Ler Tagesordnung steht die zweite Lesung des Margarine- «ef,f,chs.

J1, 'Vorschriften über die Geschäftsräume und Verkaufsstellen, wird« fibaltteloS angenommen.

nach, ich hätte wie Kraut und Rüben durcheinander gesprochen. Ich kann ihm nur erwidern: Kraut und Ruben sind ein gut Gericht, ich werde mich aber wohl hüten, beschnittene und unbeschnittene Würmer hineinzunehmen. (Gelächter links.)

Hierauf wild über $ 2a, Farbeverbot, namentlich abgestimmt. Dasselbe wird mit 138 gegen 97 Stimmen aufrechter halten. Die Minderheit bestand auS der gesammten Linken und ganz vereinzelten Centrumsabgeordneten, sowie den Welfen.

S 2b, von der Commission neu eingefügt, schreibt den Zusatz von Phenolphtaltn vor.

Für die Streichung des Paragraphen sprechen Clemm (nl.), Wurm (Soc.), Weiß (frf. Vp.), welche sämmtlich auf die Leichtig­keit des Wiederauswaschens jenes Zusatzes wodurch also Täu­schungen nicht erschwert, sondern sogar gefördert würden Hin­weisen.

Gebeimrath Hopf theilt mit, daß nach neueren Beobachtungen deS Reichsgesundhettsamts der Zusatz von Phenolphtalin zur Mar­garine entgegen früherer Annahme doch nicht so unschädlich zu sein scheine. Auch lasse sich der Zusatz leicht auswaschen.

S 2b wird abgelehnt.

SS 3, 4, 5, welche Controlvorschriften über Handel und Fabri­kation enthalten, werden angenommen.

Weiterberathung morgen 1 Uhr. Außerdem Gesetz unlauteren Wettbewerb und Genossenschaiisnovelle. (Schluß 5»/, Ubr.)

HersteMng won Margarine-Käse.

' Ouifntr v. Hammerstein: Vom rein landwirthschaftlichen

Standpunkte aus habe er im preußischen Staatsministerium das Verbot vertreten, dort sei aber die Mehrheit gegen daS Verbot gewisen und zwar, wie er anerkenne, auS berechtigten Gründen. Heute vertrete er selbst demgemäß nicht seinen rein landwtrihtchaftltchen Standpunkt, sondern den deS Staalsministertums, daß tag Verbot des Margarine Käse in dieses Gesetz, welches ja nur den unlauteren Wettbewerb der Margarine zu bekämpfen bezwecke, nicht hinein- gehöre.

Abg. Jskraut (Ant.) spricht für den Antrag Bindewald und wirft u. A. dem landwirthschaftlichen Minister Mangel an politischer Begabung vor.

Minister Frhr. o. Hammerstein weist diesen Vorwurf als unparlamentarisch zurück und constattrt, daß er bei seinem neulichen Besuche der Moor'schen Margarinefabrik die Producte wohlriechend und wohlschmeckend gefunden habe.

Der Antrag Bin bewald wird abgelebnt, ebenso das Verbot der Verwendung von Vollmilch, woraus S 2 in der Fassung der Regierungsvorlage angenommen wird.

S 2a, von der Commission neu hinzugesügt, verbietet die Fär­bung von Margarine und Margartnekäse.

Minister Frhr. v. Hammerstein spricht gegen das Verbot, das bei Verwendung gewisser ausländischer Oele illusorisch sein würde.

Abg. Graf Holstein (c.) spricht für das Färbeverbot. In Beilin finde man gefärbte Butter überhaupt nicht. In Hamburg fei Färbung nöthig wegen Exports nach England. Wenn aber im Januar gelbe Butter exporttrt werde, wisse doch Jeder, daß das nicht GtaSbutter sei. Margarine dagegen werde gefärbt, gerade der Täuschung wegen.

Abgg. Müller-Waldeck (Ant.), Steininger Jskraut sprechen für, Abgg. Klemm (nl.), Weiß Herbert (Soc.), Barth (srs. Vg.), Wurm (Soc.) Bernstorfs-Uelzen (Welse) gegen das Färbeverdot.

Abg. Jskraut bemerkt persönlich, Herr Wurm

Vierteljähriger s ASo«ne«entspre1Z r 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 60 Pfg.

Rfbaction, kxpedilta» und Druckerei:

Sch-tstrahe Mr.7.

Fernsprecher 61.

Neueste NuchrZchteu»

WolffS telegraphisches Sorrespondenz-Boreau.

Berlin, 5. Mai. DieBerliner Correspondevz" mcldet: Infolge deS Beschlusses des preußischen StaatS- mintsteriumS find die Beamten fämmtlicher RrssortS neuerdings nachdrücklich darauf hivgewiesen worden, daß eS mit den Pflichten eines Staatsbeamten völlig unvereinbar ist, sich an Agitationen zu betheiligen, welche gegen die Durchführung der Regierungspolitik gerichtet find.

Pofe«, 5. Mai. DerPosener Zeitung" wird heute auS Gnesen telegraphisch gemeldet, daß der erste Bürger­meister Roll in Gnesen von seinem Amte suSpendirt worden ist. DaS Blatt bezeichnet die SuSpendirung als eine Folge des Verhaltens des Bürgermeisters während der Gnesener Kochkunstausstellung und bei deren Schluß.

Budapest, 5. Mai. Der König, die hier weilenden Erz­herzöge und Erzherzöginnen und das diplomatische CorpS wohnten der heute Vormittag stattgehabten militärischen Revue bei, die einen glänzenden Verlauf nahm. Am Schluffe derselben drückte der König seine volle Befriedigung über die gute Haltung der Truppen aus. Das Publikum auf den Zuschauertribünen begrüßte den König mit brausenden Eljenrufen.

Rom, 5. Mai. Der König übersandte NamenS der königlichen Familie der RegierungScommtssion für Unter­stützung der Familien in Afrika Gefallener und Verwundeter 430,000 Lire und bestimmte, daß bei den Unterstützungen kein Unterschied zwischen Italienern und Afrikanern gemacht werde. Außerdem sandte der König Namens der königlichen Familie neuerdings 100,000 Lire der italienischen Rothekreuz-Gesellschaft für die Verwundeten italienischen und eingeborenen Soldaten.

Teheran, 5. Mai. Die Nachricht von der Ermor­dung deS Schahs ist nunmehr in alle Theile des Reiches gedrungen und hat, wie erwartet wurde, an einzelnen Punkten Ausschreitungen hervorgerufen. In der Provinz FarS,

muthet uns der Uebergang etwas gewaltsam an und nicht immer gelingt eS HanS Olden, den Zuschauer die Dinge, welche er ihm entgegenträgt, mit seinen Augen ansehen zu laffen. Die Comödie hat aber so viele gute und auch theatralisch dankbare Scenen, daß sich die Novität, kraft der guten Vertretung die sie durch die Frankfurter Künstler erfährt, einige Zeit auf dem Spielplane behaupten dürfte.

Die kleine OperDer Müller von Sanssouci" von Otto Urbach ist nunmehr von der Censur freigegeben worden, nachdem der Autor fich dazu verstanden, aus der Figur des alten Fritz den alten Dessauer zu machen. Die kleinen Scherereien, die sich inhaltlich durchaus nicht mit den Bedenken vergleichen lassen, welche dieWeber" und andere Werke der modernen Schule hervorriefen, konnten dem Operchen nur günstige Reclamedienste leisten und das Interesse des Publikums schon reizen, bevor noch ein Ton der Musik zu diesem gedrungen war. Die Musik ist erfreulich, wenn sie auch wiederum zeigt, daß der moderne Componist einen gar harten Stand hat zwischen der Liebe zur geschlossenen Melodie und dem dramatischen Leben der Compofition. Die starken Steigerungen und großen Ausdruckemittel scheinen nun nicht Urbachs Fall, würden fich auch für den harmlosen anecdota- rischen Stoff wenig eignen. Klar und leicht fließt der Strom der Melodien dahin und weckt im Hörer die Empfindung deS Behagens, die ohne Zweifel noch ungetrübter fein würde, wenn das Libretto nicht an fataler Weitschweifigkeit litte und des richtigen logischen Zusammenhangs entbehrte.

sür denGießener Anzeiger-.) (Nachdruck verboten.)

Hans Olden. 2. Der Müller von

3. Käste im Opernhause.

Drei erste GesangeSkräfte hat die Frankfurter Opern­bühne in diesen letzten Tagen gesehen. Die erste war die unvergleichliche Stgnorina P r e v o st i, welche RosfiniSRosine" mit all der ihr zu Gebot stehenden Grazie und südlicher Lebendigkeit gab, sodann Herr Naval, der ja vor einem Jahre noch zum Verbände deS Frankfurter Künstlerpersonals gehört hat und dessen kurzes Gastspiel unS, außer dem Genuß, einen so sympathischen und durch und durch vornehmen Sänger wieder begrüßen zu können, auch noch den Vortheil verschaffte, wieder einmal MassenetsWerther" zu hören, der seit Herrn NavalS Weggehen geruht hatte.

Der Dritte war Herr C a r l P e r r o n von der Dresdener Hofoper, ein Bariton, der vielleicht nicht ganz so bekannt ist wie seine Collegen Reichmavn und Bulß, aber in der Größe seiner Mittel und Finessen der Vortragskunst keineswegs hinter den Genannten zurückbleibt.

Herr Perron hatte sich für Frankfurt durchweg Auf­gaben hohen Stils gewählt: den Wolfram, den Heiling und den Holländer. Ein homo novus war er dort übrigens nicht, denn Viele hatten schon früher Gelegenheit gehabt, ihn im Concertssal zu hören, wo er im Balladen- und Lied­vortrag gleichfalls seinen Meister stellt.

Vorläufig find nun alle Gedanken der Frankfurter auf die bevorstehenden Kais er tage gerichtet. Von diesen in unserem nächsten Brief!

Sim iiileS Stück von SaoSsouci.

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!t- Ei eßen er »II-iikleuorLIler *nh ttm Anzeiger M*" >4 dreimal

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Feuilleton.

Frankfurter Thraterbrief.

Gießener Anzeig er

Kenerat-Wnzeiger.

s 2 verbietet die Vermischung von Butter mit Margarine oder criD^xm ävetsesetten. Nach Abs 2 der Regierungsvorlage sollte unter Wmmung auär die Verwendung von Milch oder Rahm ;dllcür, so firn auf hundert GewichtStheUe fremder Fette mehr als

MN, (onipit-. unl-rrl t^wichtSthetle Milch oder eine entsprechende Menge Rahm M Zahlung grbri- Wd omshavs, tle Kommission hat hier die Amderung beschlossen, daß von

guter Lagkvon^ ''ilikWttt N,nissen überhaupt nur Magermilch mit einem vom Bundes- Offerten unter W stillenden Fettgehalt zur Herstellung von Margarine benutzt

Haastaktin z«^ rdi!,o lr:f und zwar in dc-n in der Regierungs-Voiläge bezeichneten Frankfurt ; 1 ,r iiiniß

6in Antrag Bindewald (Ref.-P.) will dem Paragraph noch ,'räseartige Zubereitungen mit Margarine oder sonsiigen >.ht, -ukswlteßltch der Milch entstammenden Fetten sollen verboten Wer wi tn.i i.« ».>L

Ibß r usangel (Cir.) erklärt, seine Freunde würden geschlossen

y)ELO öftere:tk »assung der Commission stimmen, da der Ausschluß der v Ul»i!ch!>ie Margarine entschieden verschlechtern müsse.

V t r A! Clemm (natl ), .Weiß (srs. Vp.) und Herbert (L>oc.)

rmri ff-j im gleichen Sinne und befürworteten Wiederherstellung 1 8Wnm9SD0rl.gr

üfF IW Jskraut (Ant.) verlangt dagegen den Ausschluß von ! Off nb-lVollckM, roetl der Zusatz von Vollmilch den unlauteren Wettbewerb --"leiotzllit

Mi:ter v. Hammerstein: Die Vorlage wird nur wirksam sein, Bttm sie streng gehandhabt wird. Bet strenger Handhabung "ürhBnwi.. glaube ich, sogar auch mit dem bestehenden Margartne- gesetzg Mmnmen können. Als Vertreter der verbündeten Regierungen an? nn: 16nrr empfehlen, die Vorlage wiederherzustellen. Wenn Sie

n a V ' e 51 lümlkii ganz auLschließen, dann werden Sie auch, wenngleich vervlenst gefacht i-t tvi . c!iz' Landwirthscbaft, so doch große einzelne Theile der- ÜlUirtiW lber^, Ichwar schädigen. Sie wollen mit diesem Gesetz doch nur den AflyllssM i-, eaJm Mttbewerb schädigen. Durch Ausschluß der Vollmilch ttnS r liWstCk: aber nur die Margarine verschlechtern. Wer mit der ^ttvsUvtU UHU ^,0^ -nicht letzteres, sondern nur den Ausschluß aller unlauteren U KftL, oncwmz will, der möge die Vorlage wiederherstellen.

______*____ Wg. fkrzyminski (Pole) und Molkenbuhr (Soc.) sprechen Sem kl Verbot der Verwendung von Vollmilch. Letzterer meint, yiQllöDULlB >! k «l cimmissionsbeschlüssen werde nur bezweckt, dem Publikum ® n < öoiu'i der Margarine zu verekeln.

tzofbaaen achem (Str.) protestirt gegen diese Unterstellung. Mit

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42781 dem t Btlot der Verwendung der Vollmilch solle lediglich die Controlle nvn m... IcidÄltat c eiben.

SrLEÜÄ -4 ,l)r- Barth (frs. Vg.): Des Pudels Kern ist jedenfalls die Th. vchnnotk/« ückMl i ang der Margarine im Interesse 'der Concurrenz, der

4358] Braves W 9utte» Mdncenten, und insofern stehl dt'ser Paragraph geradezu gesucht. sb isi-t I a. Zumal Angesicht« des 8 12, welcher Gejängntß bi« -i 6 tBnaüen dem androht, der eS unterläßt, die Margarine der- UÖUOUOvW staln |'j l.'erschlechtern. Ich bedauere nur. daß der Herr Land- wvww v.'irths!!ütz'is:nintster keine entfchtrdeneie Erklärung gegen die Com-

ii issioraiie chlüsse abgegeben hat. Es beweist dies, wie schwach die egtcike; biem agrarischen Ansturm gegenübersteht.

1 Mt Mister o. Hammerstein: Ich habe, wie dies stets zu ge- i cbetfl ,"eiflt, gesagt, daß die Regierungen noch keinen Beschluß kB MMMl raröb «iraBt haben, was zu geschehen habe, wenn daS Haus der ^MMjWMW omnr$:on zusttmmt. Aber ich habe doch ausdrücklich das Haus .m AMlUierstellung der Vorlage ersucht.

Easselmann (frs.Vp) spricht für Wiederherstellung der J Öai^ orla^zilbg. v. Plötz (conf.) für die Commisstonsbeschlüsse.

) Untl Btnd^wald befürwortet seinen Antrag auf Verbot der

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^vollständig

e» Mit sonderlich groß. Die beiden Sachen, die in

& V* "s-ant^ant singeschlagen haben, find:Glück im Winkel" und 1 I 6® 1 JitbeW. HanS Olden, der kürzlich zum Wort gelangte,

^t-olleo^gehörtr vihll mehr zu den Neulingen in der Schriftstellerwelt.

>r auf denÖW Boq sk ffm Lustspielen hat besonders die mit Franz v. Schönthan

p| gemcirsslifftlich verfaßteGeigenfee" Eingang auf mehreren

w 1 fobl^ Bühnkmzrffunden. Sein neuestes Opus, die ComödieDie | enljn cnn n fl" mag man als sociale Studie bezeichnen, hausen, ft® , jfi tn "e humoristischen Lichter immerhin so kräftig auf- .a und W gesetzt; fcb, daß das Gefühl der Verstimmung über so viele ) verrchstitimid gescheiterte Existenzen, mit welchen das Stück nden^b7,;.^ ii hm hat, dauernd nicht auskommen kann.Die D jjfjoD TbieiiütvannS" führen uns in die Verhältnisse einer

RlpflW c Maleromilfie, die von der Provinz nach Berlin gezogen ist,

Öer i v-:' dosci ihn Glück zu versuchen, daS Zeug dazu aber nicht W ,in fiÄ: iiäizt. Der Autor macht den Versuch, in dieser ComödSiit iMschen altem und neuem Stil zu vermitteln. Oft