Ausgabe 
6.12.1896 Erstes Blatt
 
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wohl erwarten, daß in Zukunft, wenn die Bevölkerung sich I mehr au die neue Einrichtung gewöhnt hat, die Dienste dieser I städtischen ArbettSvermiltelungSstelle noch häufiger in Ansp uch genommen werden. Seitens der Arbeitgeber gingen 89 Ge« I suche ein und zwar wurden 23 gewerbliche Arbeiter (darunter I 12 Lehrlinge), 30 ungelernte Arbeiter und 36 weibl'che Personen gesucht. Dem Angebot standen 114 Anfragen nach Arbeit gegenüber; von dieser Zrhl entfallen auf die gewerb- I l<chen Arbeiter 33, auf ungelernte Arbeiter 63 und auf I weibliche Arbeitskräfte 18 Gesuche. Während seitens der Herrschaften 33 Dienstmädchen gesucht wurden, haben nur 12 Dienstmädchen ihre Arbeit angeboren - vorerst noch scheinen die letzteren zum größeren Theil die Dier fte der Gesinde' vermietherinnen, welche sich für jede Vermittelung eine nicht I unb'deutende Vergütung bezahlen laffen, der kostenlosen! Stellenvermittelung durch den Arbeitsnachweis vorzuziehen. I In 32 Fällen erhielt der Nachweis die Miitheilung, daß durch ihn Stellen besetzt worden find. ES >st jedoch anzu« I »khmen, daß durch die Thätigkeit des Arbeitsnachweises eine noch größere Zahl von Stellen vermittelt wurde, ohne daß demselben eine diesbezügliche Mittheilung zvg'gangen ist. Im Interesse eines guten Geschäftsganges ist eS aber un« b.dingt nöthig, daß Arbeitgeber und Arbeitnehmer, welche den Nachweis in Anspruch nehmen, sofort demselben unter Bezugnahme auf den Tag der Anfrage Kenntniß geben, sobald sie, sei eS durch den Nachweis, sei eS ohne denselben, die erforderten Arbeitskräfte oder die gesuchte Arbeit erlangen.

* Die Ladengeschäfte dürfen während der nächsten drei Sonntage, beginnend mit dem morgenden, bis Abends sieben Uhr offen aehalten werden.

*H. Stadttheater. Die verehrltche Direction ist be- I müht, sich die Gunst deS hiesigen TheaterpublikumS zu er­halten, aber dasselbe auch zu verwöhnen, das bewies die gestrige Aufführung deS LebensbildesDer kleine Lord", In welchem wir als Gast Frl. Käthe Bast 6 vom Lessing­theater Berlin kennen lernten. Die zu diesem Stück einiger' maßen zahlreich E.schienenen werden wohl darin mit uns einig fein, daß diese Vorstellung, ganz besonders aber das Spiel deS geehrten Gastes, zu der Eingangs erwähnten Be­hauptung berechtigt, die Wiedergabe deS an sich etwas sentimentalen, L la Birch. Pfeiffer angelegten Stückes, bot uns einen ganz besonderen Genuß. Cedric, der kleine Lord, das Glück seiner Mutter, der Stolz und die Freude seines Großvaters, eine herrliche, mit geistigen Gaben vor­züglich auSgeftattete Knabengestalt, wurde uns durch Fräul. Bastv in solch' natürlicher, Aug und Herz bestrickender Ge- stalt vorgesührt, daß jede Silbe, jede Bewegung mit Ent- zücken ausgefaßt wurde. Vollste Anerkennung einer solchen Leistung, die in jeder Beziehung als das künstlerisch Voll­kommene sich präsentirte. Fräul. Baste erobert sich die Sympathie des Publikums im Sturm und es ist nicht zu verwundern, wenn verwöhnte Großstädter sie ihren Liebling nennen. So gemüthsfrisch, so überzeugend wahr und natürlich ist ihr Spiel, daß deS gestrigen Abends noch lange mit Ver­gnügen gedaht werden wird. Die übrigen Mitwirkenden standen unter dem günstigen Einfluß des Gastes und schufen ein solch gediegenes Gesammtbild, daß diesem Stück in seiner schlichten Einfachheit ein großer Erfolg zu Theil ward. Vor Allem sei Frau Helm als Mistreß Errol erwähnt, in welcher die Mutterliebe sich in so empfindungsreicher Weise documentirte. Herr Peickner als Graf Dorincourt er­freute durch die treffliche Charakteristik, obgleich dieser highlife-man in Sprache prägnanter gezeigt werden muß. Herr Goldbach als Notar Havtscham war am richtigen Platze und die Leistung des Herrn Director Helm als freiester Bürger und Drogist Amerikasin Firma Hobbs" war eine recht erfreuende und, wie immer, gute. Die Damen Dellmar und Fritzschler, sowie die Herren Sch aller und Leuschner befriedigten. An dem großen Beifall nach jedem Actschluß, der in erster Linie dem geschätzten Gaste Fräul. Bastö galt, participtrten jedoch alle übrigen Mit­wirkenden in gleicher Weise. Nach der gestrigen Vorstellung wird gew ß Niemand unbefriedigt den Museotempel Gießen- verlaffen haben. Wir freuen uns auf die Montag»Vor« stellung, in welcher Frl. Sofie in HalbesJugend" noch einmal auftreten wird.

* Etadttheater. Heute, Sonntag, gelangt daS reizende LustspielRenaissance" zur Aufführung, lieber dasselbe schreibt man demFrkf. G.-A." auS Berlin:Der Erfolg, den sich daS dreiactige BerSlustspIelR^naiffarce" von Franz von Schönthan und Franz Koppkl Ellfeld schon an einem halben Dutzend größerer deutscher Bühnen geholt hat, ist, ihm gestern vom Publikum deS Berliner Theaters mit großer Wärme bestätigt worden. ES ist auch ein kleines Meister- werk dramatischer Conditorkunst, zierlich, lecker, appetitlich und süß zu naschen, mit netten Versen und luftigen Kietnig- feiten hübsch geputzt und auSgestattet. Erft wenn e» mit dem Knabbern dem Ende, d. h. dem dritten Acte, zu geht, kommt daS ominöse Drahtgestell zum Vorschein, daS jeder Z.ckerbäcker zu feinen kunstvollen «us'ätzen gebraucht, und dieses Drahtgestell he'ßt Handlung und ist in unserem Falle von so treuherziger Banalität und so nichtssagender Liebens­würdigkeit, daß man die Last vetliert, der Arbeit kritisch zu Leibe zu gthen, waS unter uns gesagt eine habet, leichte Aufgabe wäre. Genug, dem Publ kam gefiel die Ge. schichte von dem flotten Maler Felice da Feltre, der uuf daS Schloß der jungverwtttweten Marchesa di Sansavelli kommt, um ein biblisches Gemälde zu schaffen und fich zum Sch mit der zur W-ltlust bekehrten schönen Dame bei flammendem Abendroth verlobt, ganz ausgezeichnet- es amüsirte fich köstlich über den wilden Bengrl Vittorino, der seine Mutter ver­göttert, für den fremden Maler schwärmt, seinen pedantischen Magister haßt, an dem braven alten Pater Bentivoglio hängt und schließlich durchgeht, um in Florenz ein berühmter Künstler zu werden, nachdem ihm vorher ein heißblütiges Modellmädchen das Küffen beigebracht hat. In dem leichten BerSgeplätscher, dem ein gelinder Humor nicht fehlt, fühlten fich die Hörer höchst behaglich, und da der Erfolg nicht durch

grobe oder rasfinirte Effecte erzielt wird, wie in anderen sogen. Zugstücken jüngster Zeit, so kann man immerhin Ja und Amen dazu sagen, ohne seinem litierarischen Gewiffen weh zu thun."

* DaS Wrihnachtloratsriu«:Die ^Gsburt Jesu Christi" von Heinrich von Herzo genberg wird nun best mmt Donnerstag, den 17. December, in hiesiger Stadt, ktrche zur Aufführung kommen. Da dem Kirchengesang- verein von den Aufführungen deS Oratoriums, sowie der Schützischen Passion ein Deficit von ca. 600 Mk. verblieben war, so sieht der Verein sich genötdigt, diesmal von dem bisher streng eingehalteneu Grundsatz, seine Darbietungen unentgeltich zu geben, abzuweichen, und wird von den Be. suchern ein Eintrittsgeld erheben. Den inact'ven Mitgliedern wird gegen Vorzeigung ihrer Mitgliedskarte eine Preis« ermäßigung gewährt werden.

6ii Deserteur des 116. Regiments, auS Offen« bach stammend, wurde vorgestern Abend von einem Schutz' mann in Offenbach betroffen und festgenommen, wobei er fich widersetzte und dann flüchtig ging.

* Zur Beachtung. Im Jntereffe unserer Leser machen wir darauf aufmerksam, daß die Entfernung von ElS, Schnee u. s. w. mittelst sp'tzeu Gegenständen, tote eiserne Hacken, Schippen und dergleichen leicht mit Beschädigungen der Gement« oder Asphaltpflaster verbunden sein kann. Die zur Reinhaltung der Straßen verpflichteten Personen werden daher, um sich für die Beschädigung der Trottoirs nicht schadenersatzpflichtig zu machen, gut daran thun, in anderer Weile sür die Entfernung deS EiseS von den Trottoirs sorgen zu laffen. Ferner theilen wir mit, daß nach § 5 und 6 des Local Reglements vom 10. November 1879 auch die Eigenthümer und Pächter von Grundstücken und Bauplätzen rc., die innerhalb des städtischen Bebauungsplanes an öffentlichen Straßen und Wegen liegen, verpflichtet find, ebenso wie die Hausbesitzer in auögebauten Straßen, bet Schneefall und Glatteis längs deS Grundstücks einen 3 biS 4 Fuß breiten Pfad kehren bezw. bei Glatteis streuen zu laffen.

Da» SlatteiS, welche« uns in der Nacht von Donners­tag auf Freitag brfcheert wurde, scheint auf längere Zeit den Verkehr gefährden zu wollen. Während in der Janen- stadt in Folge erhöhter Temperatur und deS stätkeren Ver­kehrs wenigstens am Tage baß Uebel weniger fühlbar wirb, ist im Freien kaum fortzukommen. Der Erbboden ist wie mit einer starken Glasur überzogen, so daß mit Leichtigkeit Schlittschuh gelaufen werden kann. Am fchlimmsten daran find die FuhrwerkSbefitzer, die fich mit ihren Pferden nur herauswagen können, wenn fiescharf haben-, der Verkehr mit Rindvieh-Gespannen ist unmöglich. Der durch daS Glatteis erschwerte Verkehr machte fich auch aus dem heutigen Wochenmarkle geltend, woselbst nicht so viel Wagen hielten tote sonst.

* * Wie man'arme Kivder beschenken soll. Der in Wien bestehende VereinFrauenhort" hat, wie dortige Biälter berichten, vor zwei Jahren aus Antrag eines seiner AuS- schußmitglieder einstimmig den Beschluß gefaßt, die alljährlich von ihm vorgenommene Bekleidung armer Schulkinder küns« tig ohne Ocffrntlichkeit der Bescheerung durchzuführen. Seit, dem werden diese Spenden den Kindern direct in baß HauS geschickt. In Folge dieser Reform der Bekleidung armer Schulkinder ist auch der Andrang zu der Kinderbekleidung des Vereins ein großer. Der Verein hat Heuer 164 Kinder vollkommen nuSgeftattet. Ein ferneres Verdienst desFrauen- hort" ist, daß er getreu dem Spruche:Doppelt gtebt, wer schnell gtebt", schon Mitte November eineß jeden Jahreß seine Schützlinge bekleidet, so zwar, baß sie mit Beginn der rauhen Witterung auch schon im Besitze der warmen Kleider sind. So ist auch diesmal, am 17. November, den Schütz­lingen desFrauenhort" die Bescheerung in das Hauß ge­sendet worden. Mit Hellem Jubel empfangen die Kleinen stetß ihre Geschenke. Zwischen ihren vier Wänden Überiaffen sie fich ihrer Freude- fie sind nicht bedrückt und etngeschüch. tert durch die geputzten Herren und Damen, die hellglänzen. den Säle und die schönen, aber so demüthigen Reden bei öffentlichen Vertheilungeu.

Zugverspatungen müssen nach einer Verfügung des preußischen Eisenbahnministers in allen Fällen sofort särnmt- lichen Stationen der ganzen von dem Zuge zu durchlaufenden Strecke telegraphisch M'tgetheilt werden und zwar unter kurzer Angabe der zur Aufklärung und Beruhigung des Publikums dienenden Thatsachen. Zugleich spricht der Minister den Wunsch aus, daß der gesammte Nachrichtendienst bei Ver­kehrsstörungen für den Staatsbereich einheitlich gestaltet werde und beauftragt die königliche Eisenbahndirection in Hannover, den Entwurf einer entsprechenden Dienstanweisung demnächst ausarbeiten zu laffen.

A Mainz, 4. Dezember. Eine wichtige Verkehrs- neuci ung tritt alß Folger Verstaatlichung der Hessischen LudwigSbahn am 1. Janna^n. An dem angegebenen Termin wird nämlich ein über Alzey durch die Pfalz gehender Schnell, zug nach Paris eingelegt werden. Der Zug nimmt somit den kürzesten Weg nach der Hauptstadt Frankreichs und wird besonders den über Mainz reisenden Passagieren eine Zeit- ersparniß gewahren, indem der Umweg über Bingerbrück, Münster a. St. u. s. w. alsdann in Wegfall kommt. D>e wegen überhäuftem Verkehr bei dem Güterverkehr der LudwigSbahn vorübergehend aufgehobene Sonntagsruhe ist mit Beginn dieses Monats wieder eingeführt worden.

Der Sodener Oaelleufchah zu Bad-Soden a» Taunus. Bei Gelegenheit der 68. Versammlung deutscher Natur« forscher und Aerzte zu Frankfurt a. M. widmete die Brunnenverwallung Bad-Soden am Taunuß PH. Herrn. Fay u. Co. genannter Versammlung eine kleine Broschüre, welche sich vor ähnlichen Erzeugniffen durch ihre wiffenschast- liche Faffung außzeichnet. AuS diesem kleinen Werke ersehen wir, daß der so beliebte Badeort Soden am Taunuß fich

deß reichsten Quellenschatzes der Welt erfreut. Insbesondere wtrd der Warmbrunnen Nr. 3 erwähnt, der durch seine Vorzüge bei Störungen der Athmunpßorgane ohne Gleichen dasteht. Wir ftiben ferner in der Broschüre unter Zuhilfe­nahme von Abbildungen eine Beschreibung der Pastillenfabiik, welche bte bekannten Foh'S ächten Sodener M'neral-Past.llen terfteOt und wird deren Anwendung und Wirksamkeit er­läutert.

Schiff-nachrichten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen oeittctm durch die Agent« Carl LooS und I. M. Schulhof.

Bremen, 4. December. sPer transatlantischen Telegraph.) Da Postdampfer Dresden, Capitän O. Groß, vom Nordd. Lloyd ie Bremen, ist gestern 10 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angtkommen.

Bremen, 4.December. sPer transatlantisch«Telegraph.) Da Rolanddampser Roland, Capitän 6. v. Ba> beleb«, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist heute 9 Uhr Vormittags wohlbehalten in Baltimore angekommen.

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Auszug ans den -tandesaurtOeegiftee» bet Stadt Stetze».

Otifge&ote.

November : 27. Theodor Kail Ludwig Johann Fruttg, Zahnarzt dahier, mit EtSbeth AgneS Martha Dreßler zu Leipzig. 30. Anion Seydel, Gättner dahier, mit Johann, tie BellerSheim aus Wetzlar. December: 1. Heinrich Oestrich, Fuhrmann dahier, mit Christine Lipp rt hierselbft. 1. Dr. Karl Jacob Hermann Finger, P.ioaldocmt dahter, mit Karoline Marie Lutte Weiffenbach hierieibst. 1. Karl Rudolpb Wilhelm Georg Friedrich Koch, Zahnarzt dabier, mit Clara Emilie Florentine Krauße bierselbst. 3. Heinrich Jacob Schmitt, Schlosser zu Gießen, mit Katharine Elise Eich hierfeidst. 3. Albert Neubürger, Kaufmann dahier, mit Ida Nußbaum hierfeidst. 4. Heinrich Kratz, Stations.Assistent dahier, mit Katharine Karoline E'nstine Wilhelmine Anna Marie Rapp zu Rieder-Gemünd«. 4. MarkuS Baue--, Kaufmann dahier, mit Sophie Baer hierfeidst.

G k) eiDi ießnnqan.

November: 28. Wilhelm Peiri, Maschinenarbeiter dahier, mit Elisabeth Johanna Ka'harine Feller hier selbst. 28 Heinrich Knorr, Metzger dahier, mit Luise Christiane Schmidt hierselbft. 28. Philipp Diehl, Fuhrmann dahier, mit Katharine Susanne Auguste Möll« hierseibst.

Wadoraraa»

November: 25. Dem Kaufmann Wois Wertheim eine Tochter^ Martha. 25. Dem Schneider Heinrich Heinze ein Sohn, Guste,. 27. Dem Gemüsehändler Bernhard Schmitt eine Tochter, Emma Elise Anna. 27. Dem Vorarbeiter Heinrich Kaspar Müller ei» Sohn. 28. Dem HiisSbremser Adam Zinn eine Tochter. 28 De« Metzger Wiegand Wagner ein Sohn, Ferdinand Christian Hermann. 29. Dem Taglöhner Konrad Pert ein todtgedoreneS Kind weibliche« Geschlechts.

November: 27. Marie Ka ha.ine Hedwig Dauernheim, geb. Siohr, 74 Jahre alt, dahier, Witiwe von Hauptkaffetuchhaner Wilhelm Dauernbeim. 27. Georg Mufang, 35 Jahre alt, von Ilben­stadt. 29. Karl Wagner, 8 Monate alt, Sohn von Fuhrmann Johann Wagner dahier. 30. Georg Heinrich Schomber, 74 Jahre alt, Rentner dahier. 30 Georg Wenzel, 34 Jahre alt, Wagenputz r von Lützel­linden. December: 1. Anna Hanappel, 21 Jahre alt, von Meder di fenbach.

Auszug an» den AirchenbücheriT

Der Siavt Gieße«.

Evangelische Gemeinde.

Otttmitl.

MaithäuSgemeinda.

Den 28. November. Heinrich Knorr, Metzger zu Gießen, vntz Luise Christiane Schmidt, Tochter deS Webers Christian Schmidt U. zu F^eienseen.

MarkuSgemeinde.

Den 28. November. Philipp Diehl, Fuhrmann zu Gieße«, und Katharine Susanne Auguste Möller, Tochter deS SteueramtS- dienerS Adolf Möller.

JohanneSgemeinde.

Den 28. November. Wilhelm Petri, Mafchinenarbeiier z» Gießen, und Elisabeth Johanna Katharina Feller, Tochter bi8 Taz- löhnerS Johannes Feller zu Gießen.

Snanfte*

MatthäuSgemeinde.

Den 29. November. Dem Buchhalter Hermann Albrecht Mälm eine Tochter, Erna Gertrud Käthe, geboren dm 19. August.

MarkuSgemeinde.

Den 29. November. Dem Clubdiener Adolf Fink eine Tochter, Elsa Henni, geboren den 29. October.

Denselben Dem Schlosser Jacob Reichel eine Tochter, Dora Lina Käthchen, geboren den 17. Oclober.

LukaSgemeinde.

Den 29. November. Dem Geometer Wilhelm Lindenstruth eine Tochter, Auguste Elisabeth Carola Christine, geboren den 24. Septbe.

Denselben. Dem Heizer Georg RSddtger ein Sohn, Georg Peter Karl, geboren den 10. November.

Denselben. Dem Schlosser Konrad Heisen eine Tochter, Martha Elise Emilie, geboren den 3. October. , r ...

Denselben. Dem Kaufmann Karl Zülch ein Sohn, Friedrich Hermann, geboren den 21 Ociober. ....

Den 3. December. Eine uneheliche Tochter, Franziska Malhuae Karoline, geboren den 26. November.

JohanneSgemeinde. .

Den 29. November. Dem Kaufmann Christian Wilhelm Em« Weißbäcker ein Sohn, Emil Philipp Carl, geboren dm 14. October.

Denselben. Dem Schneider Caspar Volland eine Tochter, Marie Elisabeth Johanna, geboren den 9. Grober.

Militärgemeinde.

Dm 28. November. Dem Peemierlieutmant Maximilian Braa ein Sohn, Friedrich Wilhelm Kari Alfred, geboren den 21. Juli.

BaaiedlgU.

LukaSgemeinde.

Den 30. November. Marte Dauernheim, geb. Stohr, deS Hauptkassenbuchhalters Friedrich Wilhelm Dauernheim, 74 alt, starb dm 27. November.

JohanneSgemeinde.

Dm 2. December. Georg Heinrich Schomber, Rentner, ew Wittwer, 73 Jahre alt, sta b den 30. November.

Verkehr, taub- un» voU.wirthschaft.

eUtm# 5. December. Marktbericht. Aus dem heutiS» Wochmmartt kostete: Butter pr. Psd. X ^001,15, HÜHnaet« pr. St. 7-8 4, 2 St. 00 4, Enteneier 0 H, 2 St V 4/ der pr.©t.C0-00A, »Sie pr. 6t.5-8 4. Käsematte pr. 6t. »G. Erbsen pr. Liter 17 4, Linsm pr. Liter 28 * ^«bai pr. W* X 0,50 biö 0,£0, Hühner pr. Stück 0.93 bi« 1,00, Hahnm pr. 6®» X 0,60-1,00, Entm pr. Stück X 1,50-1,70, Gänse prWjJ X 0,45-0,55, Ochsenfldsch pr. Psd. 66-74 Kuh-und pr. Psd. 60 -66 A, Schweinefleisch pr. Psd. b6 biS 66 SchweiM- fldsch, gesalzm, pr. Pid. 70 A, Kalbfleisch pr. W. 10-W ± Hammelfleisch pr. Psd. 50-65 H Kartoffeln pr. 100 «Uo 4wb« 4 50 X, Weißkraut pr. Stück 0- 00 Zwiebeln pr.

I x 4 000,00, Milch pr. Liter 16 4

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