Ausgabe 
6.10.1896 Erstes Blatt
 
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Die Rentabilität jeder maschinellen Anlage Wird bedeutend erhöht durch Ausstellung eines ökonomisch arbeitenden BetriebSmotorS. AIS spaifamstt Brirtelsmaschintn sind die Locomobilen mit ausziehbaren Röhrenkesseln von R. Wolf in Vlagdeburg-Buckuu drkannt u. zu Tausenden in allen Zweien der Industrie und Landwirthschait verbreitet. GeringerBrennmatertal- verbrauch, große Leistungsfähigkeit u. Dauerhaftigkeit find di« Haupt- vorzüge dieser Maschinen, vermöge deren sie nicht nur aus allen deutschen Locomobil-Eoncurrenzen stets den Sieg davongetragm haben, sondern auch auf zablretchen AuSsttllungen (u. a. in Chicago) mit den höchsten

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.

den 22. October

Bekanntmachung,

die Reichstagswahl betreffend.

Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Liste dcr bet der Reichstagswahl Stimmberechtigten von Donnerstag, 8. October bis Donnerstag, 15. October d. Js. beide Tage einschließlich (auch am Sonntag, 11. October) Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr auf dem Bürgermeisterei« Vlneau Zimmer Nr. 15 zu Jedermanns Einsicht ausgelegt ist und daß Einsprachen gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Liste inner« Klb 8 Tagen nach Beginn der Offenlegung bei Vermeidung des Aus- Msses damit bei uns vorzubringen sind.

Gießen, den 5. October 1896.

die Beschworenen von Gießen in der Ausübung ihre« Wahl« recht» nicht behindert sein würden. Auf Antrag de» Der« treter» der Staatsbehörde wird hierauf die Orffentlichkeit auSgeschloffen.

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* Aachen, 2. October. Commerzienrath Cüpper in Burtscheit stiftete gelegentlich deS 25jährigen Destehers seiner Tuchfabrik 50000 Mark für hilfsbedürftige Arbeiter.

Frankfurter Möbel-Magazin

Inh.: Ang. Ossmann, Giessen,

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Geschäfts-Eröffnung*.

Dem verehrlichen Publikum von Gießen und Umgegend theile ich ergebenst mit, daß ich mit dem heutigen Tage Nenenbäue 15 ein Ladengeschäft für Blumen, Obst und Gemüse eröffnet habe. Mit demselben habe ich eine

Kranz- und Bonquet-Vinderei verbunden und sichere ich dem verehr liehen Publikum geschmackvolle Ausführung und prompte Bedienung bei billigster Preisberech« nung zu. Mit der Bitte, mich in meinem Unternehmen gütigst unter- stutzen zu wollen, zeichnet Hochnchiungsooll

Wilhelm Bernhardt, Handetsgärtner,

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Die Vorstände.

Hochachtungsvoll

Carl Binick, Gold- und Silberarbeiter.

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Bekanntmachung.

Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß nach der uns j'Ute gewordenen Mittheilung die Abhaltung der Viehmärkte zu Gießen -im «6. und 7. October unter folgenden Bedingungen gestattet ist:

1- Für den Auf- und Abtrieb ist den Anordnungen des Kreisveterinär- amts gemäß eine bestimmte Stelle zu schaffen.

2. Auf den Markt dürfen nur Thiere aus unverseuchten Orten des Großherzogthums Hessen, Thiere von Händlern aber nur dann, wenn sie mindestens 7 Tage tn unverseuchten hessischen Orten in seuchenfreiem Zustande zugebracht haben, aufgetrieben werden.

8. Außer der Controle btr Ursprungszeugnisse hat selbstverständlich auch die thierärztliche Besichtigung der Thiere vor dem Auftriebe zu erfolgen.

Gießen, den 5. October 1896.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

1896, Vormittags IO Uhr, auf der Kanzlei Großh. Staats anwaltschaft dahier, Justizgebäude, Zimmer Nr. 43, niederzulegeu.

Bis zu diesem Termine werden auch Gebote auf die sich im Proviu- zial-Arresthause ergebenden Kiichen- abfälle, Lumpen und das ab­gängige Lagerftroh entgegen« genommen.

Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Minifterial erlaß vom 16. Juni 1893, das *8er« dingungswesen betreffend, enthaltenen allgemeinen und den von dem Unter­zeichneten aufgestellten besonderen Be dingungen, welche auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft zur Ein­sicht offen liegen und gegen Etstattung der Schreibgebühren bezogen werden können.

Bezüglich der Cocußnußbutter kann der Zuschlag erst nach stattgefundener Prüfung der vorzulegenden Proben durch den Anstaltsarzt erfolgen, im Uebrigen bleibt der Zuschlag 3 Tage vorbehalten.

Gießen, den 2 October 1896.

Der Großh. Erste Staatsanwalt beim Lindgericht der Provinz Ober Hessen.

Dr. Güngerich. 8819

Verkehr, £onö* und vottsroirthschaff

Grün berg, 3. October. Fruchtpreise. Weizen X 14,80, Korn X 13,00, Gerste X 12,50, Hafer X 12,64, Erbsen X 00 00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0 00 Samen X 00,00.

Vergebung

von Wasserlkitungsarbeiten.

Die zur Vergrößerung der Wasser­leitung zu Staufenberg erforder­lichen Jnstallationsarbeiten und Liefe­rungen, veranschlagt zu 1006^50^, sollen Samstag deu 10. l. M., Mittags 1 Uhr, auf dem Gemeinde« Hause daselbst öffentlich in den Accord gegeben werden.

Gießen, den 5. October 1896.

Der Bezirks Bauaufseher: 8844 Senßfelder.

^BeK^dHcheAr^eigerJ Vergebung.

Für das Großh. Provinzial Arrest- Haus soll die Lieferung nachstehend verzeichneter Berzehruugs- und Verbrauchsgegenftände:

ca. 10» bis 11 000 Kilo abgetrock- neter guter Speisekartoffeln, Brod, Wecke, Eier, Bohnen, Erbsen, Linsen, Reis, Gerste, Gries, Hafer­grütze, Mehl, Kaffee, Milch, Salz, Pfeffer, Muskatnuß, Nelken, Kümmel, Lorbeerblätter, Essig, Schweineschmalz, Cocosnußbutter, Ochsenfleisch, Schweinefleisch, Kalb­fleisch , Frankfurter Würstchen, Petroleum, Crystallöl, Zündhölzer, Besen verschiedener Art, Putz­lumpen, Seife, Schmierseife, Soda, Putzpulver, Zinksand, weißer Sand, Stroh, Thran, Wichse, Fenster­leder, ferner die Entleerung der Senkgruben,

für die Zeit vom 1. November 1896 bis 31. October 1897 im Submissionswege vergeben werden. Versiegelte Angebote und soweit thunltch Proben sind kostenfrei bis zum Eröffnungstermine Don-

Kaufmännischer Verein u. Ortsgewerbeverein Giessen.

Mittwoch, den 7. Octbr., Abends 8y2 Uhr,

im Caf6 Leib:

Vortrag des Herrn Jens Lützen

Docent an der Humboldt-Akademie Berlin.

Thema:

14= Tage im nördlichsten Lande der Welt.

Inhalt: Abfahrt von Hamburg. DerErling Jarl* UnserKapfein. ll. de-r kalten Zone. Hestmandsoe. Die WalfischstationScaaroe*. Hammerfost. Ms Vogelberge auf der Bäreninsel. Im nördlichsten Lande der Welt. Die 7 Eis- fcrp. DerVirgohafen. Ein erster Besuch bei Andr6e. Die Ballonhalle Die Lmißche Fabrik. Mr. Pikes Villa. Andree und seine Begleiter. Andr6e an l:rl desErling Jarls. Auf dem 81. Breitengrade. Auf dem Wege zum Nord- f)l. Das Polartreibeis. Spitzbergen, das arctische Italien, im fernen Süden. üiiii oht von w Schönblick*1. Die Gräberstätte auf der Amsterdam-Insel. Der neue OOWsoher in der Magdalenenbai. Die Kingsbai. Die Sassenbai. Das Hotel in ä- A dventsbai Dio wissenschaftlichen Expeditionen. Die letzte Mitternachtssonne. l;ckkehr nach civilisirten Ländern. Am Nordcap. Vadsö. Die letzte totale Boiaenfinsterniss dieses Jahrhunderts in Europa (am 9. August 1896). Das Be- ehohtungslager der British Astronomical Society. An der norwegischen Küste. Ed'oland und die Elbe. Wieder in der Heimath.

(Sämmtliche Lichtbilder sind Originalaufnahmen des Redners.)

Die Mitglieder unserer Vereine haben freien Zutritt, deren An­gehörige zahlen 30 Pfg., Nichtmitglieder 75 Pfg.

Karten sind zu haben bei Herrn C. Orbig, Bahnhofstrasse Kd Herrn Heb. Noll, Marktplatz 1; ferner für Mitglieder des Öitsgewerbevereins bei Frau Beil, Aeterwog, Schullocal, endlich

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Mittwoch den 7. Bctbr. I. I.,

Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im vteker'schen Saale:

SophaS, Commoden, Kleiderschränke, Bilder, 1 Kaffaschrank, 1 große Partie Glas- und Porcellanwaaren, 3 schw Wagen, 1 Pianino, 1 Nähmaschine, 1 Sommerwagen, 2 Hobelbänke, ver­schiedenes Werkholl u- a. m.

8830 Geißler, Gerichtsvollzieher.

Hierdurch beehre ich mich, meiner geschätzten Kundschaft sowie einem geehrten hiesigen wie auswärtigen Publikum ergebenst mitzutheilen, dass sich mein Geschäft wegen Errichtung eines Neubaues bis auf Weiteres

Selter SW eg 2 neben Herrn Kaufmann Adolf tielsse

4- Heuchelheim (bei Nidda), 3. October. Der hiesige ^ndwirthschaftliche Eonsumveretn hatte bei einem Viitgliederstande von 49 Genossen im abgelaufenen Geschäfts- lafarc für nahezu 5000 Mk. Waareu bezogen und mit einem Aelngewinn von 144 Mk. 23 Pfg. abgeschlossen.

-j- Nidda, 8. October. Zwei bisher nicht bestrafte hiesige Irauburschen, welche unlängst eines Abends in einer hiesigen Dirthschast mit einem Wagner-Gesellen Händel bekommen, hefclben dann um die Mitternachtsstunde auf dem Heimwege Überfällen, zu Boden geworfen und durchgebläut hatten, Vierden gestern von dem Schöffengerichte mit 6 resp. 14 Tagen kefängniß bestraft.

Schwurgericht.

W. Gießen, den 6. October 1896.

Heute Vormittag wurde tn die Verhandlung gegen den kaglöhner Conrad Strack aus Homberg wegeu Ver« trechenS gegen die Sittlichkeit eingetreten. Die Anklage Ufttdtt Erster Staatsanwalt Dr. Güngerich, die Ver- theidigung führt Rechtsanwalt Justizrath Batst. ES waren d! Zeugen geladen.

Der Vorsitzende, Herr Laudgerichtsrath Dr. MöbuS, Irmerkt, daß die Sache so zeitig beendet sein würde, daß

IT1' F Ist frisch eingetroffen bei: Eberh.

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