Ausgabe 
5.8.1896 Erstes Blatt
 
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Eule und daß Schwert beigcsügt. In verschiedenen Sprachen finden wir ehre Bedeutung also wtedergegeben: Französisch: kraue, frais, fier, fort; Englisch: frank, fresh, frisk, free; Niederländisch : vroed, vrank, vrij, vromm; Spanisch: franco, fresco, firme, fuerte, Italienisch: franco, fresco, flero, forte; Schwedisch: frisk, from, freidij, fri, Portu- giestsch: franco, fresco, fero, forte. Wie sich nach dem Bor- stehenden der Turner eine Form ersann, auswählte und znrechelegte, die seinem Gedankengange entsprach und sein Gemüttr eiiüHu, so möge der Turnerschast, zumal der deutschen, für alle Zett, zugleich in der Erinnerung an daS Entstehen ihres Zeichens, bewahrt bleiben

Stilbn zu versorgen.

Boa der Bergstraße wird ein heiteres Stückchen Ein Beamter zu H. hält in seiner Familie mit SStrenge darauf, daß beim gemeinschaftlichen Esten sich die Rjüber, wie die Schüler des Weltweisen Pythagoras, tm Zweigen üben. Schüchtern bittet nun der kleine Emil Mein Beginn des Mittagsmahles den gestrengen Papa um MU Eclaubniß, etwas sagen zu dürfen, wird aber barsch ab- Diesen. Erst nach beendeter Mahlzeit fragt der Papa nach Oimlie Begehr. Dieser platzt nun erleichtert heraus, er habe nnr darauf aufmerksam machen wollen, daß in einem Zimmer riet WafferleitungSkrahnen offen stehe und daS Waffer aus- fhüme. Tableau!

Alzey 31. Juli. Schon seit längerer Zeit trägt sich Uar hiesige G e w e r b e v e r e in mit der Idee, eine Allge- i Ntlre Gewerbe-Ausstellung tu unserer Stadt zu veranstalten, «an ist nun mit Energie dem Gedanken näher getreten, mb im Schoße des Vereins wurde dann befchloffen, besagte 'Rnöstellung im Jahre 1897 inS Werk zu setzen. Zn diesem Behufe sand bereits eine Generalversammlung deS Vereins itott. Zunächst wird man ÜberGeschäftsordnung" und ^rbeitsvertheilung" verhandeln.

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sich nicht mehr recht erholen, und nun kam dieser Tage I Nachricht, daß ein Sohn, Soldat im 115. Regiment, . bnttn Baden im Woog ertrunken sei. Die Mutter, der daS Deügramm auf der Straße etugehäudigt wurde, brach I aitinetib zusammen und kann sich nicht fasten. Auch der | 10ater erkrankte durch den Schrecken; derselbe hat noch fünf I

Vevtznischte».

Wiesbaden, 3. August. In der Nacht vom SamStag auf Sonntag wurde der 25 Jahre alte Tagelöhner Holt- | mann nach einem voraufgegangenen Streit vor der Maria- Hilfkirche erstochen. Drei der That verdächtige Brüder I find verhaftet.

Kreuznach, 2. August. Zum Curdirector ist der Major a. D. und Bürgermeister Geißler in Laasphe an I der Lahn gewählt worden.

* Saalfeld, 3. August. Wegen Dammunterfpülung zwifchen Wöhlsdorf und Blankenburg in Thüringen werden I die Perfonenzüge nach Arnstadt über Schwarza-Blankenburg befördert. Die Dauer der Störung wird 18 Stunden betragen.

Hamburg, 3. August. Gegen V/2 Uhr Nachts ging das Pferd einer Droschke durch, die einen Herrn und eine Dame von e-nent Helgoländer Dampser abgeholt hatte. Bei Steinhoest wurde der Wagen in die Elbe geschleudert und | beide Insassen ertranken. Der Kutscher wurde gerettet, erlitt jedoch einen doppelten Beinbruch. Die Ertrunkenen find Ignaz PereleS nebst Frau aus Prag.

Nürnberg, 3. August. Lothar v. Faber hat der Stadt an 2 Mill. Mark für Verschönerungszwecke vermacht.

* Coucurs-Statistik. Nach dem jüngst erschienenen statisti­schen Jahrbuche für das Deutsche Reich wurden im Jahre 1895 6333 Concurse eröffnet. Dieser Zahl find die 661 Fälle I hinzuzurechnen, in denen der Antrag auf ConcurSeröffnung wegen Mangels einer die Kosten des Verfahrens deckenden Concursmaffe abgelehnt wurde. Im Ganzen find sonach 6994 ConcurSfälle zur amtlichen Kenntntß gelaugt. Im Verhältniffe zur Einwohnerzahl gestaltet fich die Häufigkeit der Concurse derart, daß im ganzen Reich auf 100,000 Ein- I wohner 13,5 Concurse entfallen. Bei den 3770 durch Schluß" vertheilung beendeten Eoncurfen erhielten die Gläubiger in 183 Fällen gar nichts, in 540 Fällen weniger als 5 pCt.

I ihrer nicht bevorrech igten Forderungen, in 635 Fällen 5 bis I unter 10 pCt. und tn 606 Fällen 10 bis unter 15 PCt.

legeutlich fragt, wohin fie reifen will.Zu nuferem Arzt, auf die Station X.M Sie nannte eine sehr entfernte Station. Bist Du krank?" fragte fie der Nachbar.Ach nein, ich bin nicht krank ich wollte schon lieber, ich wäre tobt sieh hier, was ich mit mir sühre." Und dabet läßt fie den Mann verstohlen einen Einblick in den Sack thuu. Er birgt drei Kinderleichen!Ich kann fie nicht beerdigen ohne den Todteugräber und der Arzt wohnt so weit! In einen Sarg kann ich fie nicht legen, da mühte man einen besonderen Wagen einftellen laffen und bezahlen wie soll ich das machen?"Sind Sie getauft?" fragte der Klein­bürger.Ja, getauft sind fie, aber sie sterben eins nach dem anderen, fast immer wegen der Milch, der sauer ge­wordenen Milch."Haft Du fie alle drei in Pflege gehabt?" Nicht doch! Aber es kann doch nicht jede ihr Kind darbringen. DaS wäre viel zu theuer. So fahre ich adern und bezahle nur eine Fahrkarte und die Nachbarinnen haben mir ihre Tobten mitgegeben!" . . .

* Rheinheffischer Durst «ud Appetit. Die unter der SPitzmarkePfälzer Durst und Pfälzer Appetit" in der Franks. Zig." gebrachten erheiternden Mitlheilungen riesen i in mir eine Summe von Jugenderinnerungen wach, welche sich aus dem gleichen Gebiete bewegen und die beweisen, daß neben den Psälzern auch ihre Nachbarn, die Rheinhessen, in der Vorliebe zum Wein jenen nicht vachstehen und nach- ftanden. In einer rheinhesfischen Stadt lebte ein angesehener Patrizier, der nie Waffer in den Mund nahm, auch die all- morgendliche Reinigung deffelben besorgte er mit Wein. In der Nacht hatte er unter dem Bette ein Gesäß stehen, welche»

I eine verzweifelte Aehnlichkeit mit dem Requisit hatte, daS I man fast in jedem Schlafzimmer findet, welches aber unsere I europäische Prüderie zu nennen verbietet. DaS Gesäß war I für denDorfcht" zu nachtschlafender Zeit bis zum Rande mit Wein gefüllt, und es war keiner vom schlechten.

| Der Mann bekam auf seine alten Tage die Wassersucht; daS I wollte ihm gar nicht in den Kopf, und eS veranlaßte ihn dies zu einer nicht sehr schmeichelhaften Aeußerung über die

I Aerzte, die ihm weiSmachen wollten, er, der nie einen I Tropfen Waffer getrunken, leide an der Wassersucht. Dennoch hatten die Aerzte Recht: er erlag dieser unlogischen Krank-

I heit. In derselben Stadt wohnte ein Mann, der gleich I stark im Essen wie im Trinken war. Einst wettete er mit I seinen Zechbrüdern, er würde sieben Pfund Kalbsleifch I zum Frühstück effen. Um ihm die Sache zu erleichtern, ließ man ihm die Portion in Form vonEingemachtem" vor-

I setzen. Als er mit der riesigen Schüffel nahezu zu Ende I war und fich anschickte, die Sauce noch mit Brod au»- I zutunken, Hub er an:Jetzt macht emol, daß der Kalb»- | brote reinkummt, deß war nit ausgemacht, daß ich detz noch I vorher effe müßt",- er war offenbar der Meinung, da» Eingemachte" solle eine appetitreizende Vorspeise sein, so

I etwa wie Caviar oder Sardellen. An der oberen I Haardt verkehrte ich in einer Familie, bei welcher zum I ersten Frühstück nur Wein in den bekannten hohen irdenen Mtlchhäsen auf dem Tische stand; Männer und Frauen sprachen dem Trünke gleich fleißig zu, ein hochwürdiger Herr, der zur Familie gehörte und bisweilen zum Frühstück er- schien, war auch kein Verächter der guten GotteSgabe. Ich bewunderte stets den auf den Wein übertragenenata* demifchen Zug". In Rheinhessen stellte frühe* Bingen die trinkbarsten Männer, ob dem noch so ist, weiß ich nicht. DieFliegenden Blätter" brachten darüber vor vielen Jahren eine gelungene Erzählung mit den entsprechenden Illu­strationen. Ein Engländer hatte von dem Ruse der Binger gehört und er beschloß, sich mit einem von ihnen zu meffen. Man brachte ihm einen eingeborenen Werftarbeiter und daS Turnier begann. Beim letzten Bilde liegt der Engländer unterm Tisch, der Binger aber fitzt unbeweglich vor seinem gerippten Schoppen und ruft dem Kellner zu:Schorsch, bring mer nochso'nEnglänner."

Ewig jugendlich. Journalist (eine Künstlerin aus- fragend): Sie find einundzwanzig Jahr alt, mein Fräulein? Künstlerin: Ganz richtig aber woher wissen Sie das? Journalist : DaS steht ja schon in meinem letzten Bericht, den ich vor fünf Jahren über Sie brachte.

Frisch, fromm, froh, frei, DaS Andere Gott befohlen feil

DaS ist JahnS Wort, waS grün bleiben wird, so lang I Deutschlands Jungen grün bleiben werden. Diesen Spruch in feinen vier Anfangsbuchstaben hab ich zusammengeftellt tu Ute F, ich habe fie zu einem Zeichen vereinigt, fie bilden bona daS deutsche Kreuz, fie bilden wie die Turnttschast Weiche Kraft, gleiche Form und Stärke nach allen Seiten, ui ist das Viereck Überall gleich stark, fest in den vier Ecken I tbenb, nehmtS wie Ihr wollt, eS ist daS F au« dem Ffi. Hiraeßt nur nicht, daß eS auch daS Christenzeichen ist. Keine I Sorte darüber. Ich fchlagS vor, weil ich kein anderes bkffereS kenne, nehmtS an oder verwerft- kurzer Hans, es st daS Zeichen der Darmstädter Gemeinde." Bei der weiteren Verhandlung über diesen Gegenstand kam eS da- »als noch zu einer erregten, leidenschaftlichen Auseinander- I lisuag, indem der Mannheimer Advocat Dr. Eller un- I kbtoflte Verwerfung deS Zeichens beantragte, da er zwar turnet, aber kein Christ, und die Zeit des Spruches langst icrüber fei.Wir sollen wettergehen," rief er aus,und oiüt an veraltetem Plunder festkleben, wegwerfen, fallen lassen, was heute nicht mehr paffend ist!" Der hochverehrte Sdolf Spieß entgegnete darauf:Eine Turnerschast, so »ie wir solche begreifen, kann nur im christlichen Sinne be- | .rächtet werden, rein christlich, recht fromm, und jeder kann komm fein und dem Spruche folgen, auch wenn er kein Lbrist ist Und wenn von einem Stifter einer fo edlen

Sache ein solcher Kernspruch besteht, so muß dieser heilig ,nb ehrwürdig sein für alle Zeit!" Daraufhin wurde daS «orgeschlagene vierfache F endgiltig angenommen. WaS nun im Turner - Wahlspruch :Frisch, frei, fröhlich, fromm" betrifft, so galt schon vor Jahrhunderten daS alte Wort deutscher Studenten:

Frisch, frei, fröhlich, frumb Ist der Studenten Reichthumb!

aber die neuere, glückliche Fassung hat Niemand anders ge- stoffen, als Ludwig Uhland, der echt vaterländisch gefirmte tzrsund deS Turnvaters Jahn. An dieser Stelle sei übrigens b-rrierkt, daß dasfromm" des Turnerspruches mit der kirchlichen Frömmigkeit nichts zu thun hat, sondernvor- teä-rtS",ohne Falsch und Scheu" bedeutet, ähnlich wie in btra Ausdrückender fromme Schweppermann",der fromme Landsknecht". Don deutschen Dichtern find die vier f wiederholt besungen worden. Zuweilen ist ihnen noch die

kaufte wieder ergänzten.

Russische Findelkinder. Einem traurigen Lose gehen in Rußland häufig die Findelkinder entgegen, wenn fie das Findelhaus, daS fie selbst in musterhafter Pflege hält, zur weiteren Verpflegung in andere Hände gibt. Ein Theil fallt den Engelmacherinnen anheim, die trotz aller Aufsicht der Behörden an der Sterblichkeit der Findelkinder fich eine Einnahmequelle zu schaffen wissen. Nicht viel besser geht eS dem anderen Theile, der von Bauernfrauen im Innern an­genommen wird, die den redlichsten Willen für daS Wohl der Kinder haben, bei denen diese aber auch wie die Fliegen sterben, namentlich im Sommer, bei der fürchterlichen Armuth der Bauern und der gänzlichen Unzulänglichkeit ärztlicher Hilfe. Die Frauen erhalten für die Verpflegung der ,/Krous- kinder" für daS ganze Jahr dreißig Rubel also etwa sechzig Mark'. Dafür können fie die Pflege selbstverständlich nicht entfernt bestreiten, aber daS baare Geld, das zumeist in die Kirchspielkasse zur Bezahlung rückständiger Steuern wandert, verlockt die Bäuerinnen zur Ausnahme derarmen Kinder Wie eS dann zugeht, schildert der russische Schriftsteller

I Uspenskij, der folgende Geschichte erzählt: An einem glühe heißen Julitage fährt auf der Nicolaibahn in einem Wagen dritter Klasse ein altes Bauernweib, da» einen Sack neben fich stehen hat. Neben ihr fitzt etn Kleinbürger, der fie ge-

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Das vierfache F

M allgemeine Zeichen der Turner, der Schmuck aller !«n>ekischen Wappen, Wahrzeichen und Drucksachen, ist fttzt gttabc sünszig Jahre alt, und da eS Recht in Hohen threa gehalten wtrd, weil eS de» Turner» Sinn glücklich aiebcrfltbt, mögen ihm einige Worte der Erinnerung ge- | albmet sein. ES wurde bei dem ersten deutschen Turnfest, das in Heilbronn am 2. und 3. August 1846 gefeftrt wurde, von dem Kupferdrucker Heinrich Felsing auS Darmstadt, fctt tA erfunden hat, zur Einführung beantragt und an- Btnommen. Eigenthümlich in ihrer Art, derb und bieder, ift die Begründung dieses Antrages, die etwa folgendermaßen lautete:An Euch, Ihr Warte, an Euch, Ihr Abgeordnete, Bin Wort. Wenn man sich eine Wohnung errichtet, so giltS Vn Allem, um einem Bedürfniß abzuhelfen. Kaum ist aber Saö Nöthigfte hier geschehen, so kommt der angestammte HchöRtheitSfinn, der schmückt und ordnet: so geht« auch unS Lurvern. Wir haben, so'S Gott waltet, unser Turngebäude lest gegründet und sehen es täglich weiter schmücken: so ent- Händen unsere Lieder, unser Gruß, so entsteht auch vielleicht Bin a.llgemetneS Turner-eichen. Ich für meinen Theil geb mt auf Äußerlichkeiten gar sehr wenig. Geh anS Gerath, bann werde ich Dir sagen, ob Du ein Turner bist, laß einen Vtbe» Dir in Gesahr kommen, und ich werde Dir sagen, ob Du ein Turner bist, da braucht'- kein Zeichen- ober ist Ater wie in allem: der Mensch verlangt ein sichtbar Zeichen and so will ich Euch ein solch Turnerzeichen Vorschlägen:

Impfung mit dem Revolver. Der Impfzwang wird in TexaS summarischer dnrchgesührt, al- in dem | alternden Europa. Ein Engländer schreibt darüber nach | Hause:ES interessirt mich sehr, daß bei Euch die Pocken ausgebrochen sind. AIS eS in diesem freien und erleuchteten Laude in einem Städtchen der Fall war, erhielt Jeder den Befehl, fich impfen zu lassen. Wenn welche fich dagegen sträubten, verfuhr man höchst einfach. Ein stämmiger Polizist hielt den Renitenten gegen eine Mauer und ein Anderer hielt ihm während der Impfung einen geladenen Revolver vor. Ich möchte nur, daß bei Euch das Mittel auch an» gewendet würde." So?

* Eiue gewisse Aeudertmg in dem Aeußereu vieler Schau­fenster hat daS am 1. Juli in Kraft getretene Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb zu Stande gebracht. Wie mit einem Schlage find saft alle Plakate, welche denAuS- verkauf wegen Geschäftsaufgabe" n. s. w. ankündigten, ver­schwunden, auch die Ankündigungen, die wegenBrand- oder Wasserschaden" ganz besonders billige Preise in Aussicht stellten, haben fich oerflüchtet. Die Zahl der Teppiche, die wegen kleiner Fehler" 50 pCt. weniger kosten sollten, tst sehr heruntergegangen, und Lager von50,000 Schlafröcken I eristiren überhaupt nicht mehr. Die Auctionen, ConcurS- massen-AuSverkäufe werden ihr Ende wohl auch zum größten Theile erreicht haben, denn beides waren meist unlautere Manöver, um Kunden anzulocken. Namentlich die ConcurS- massen Ausverkäuie hatten fich tn den letzten Jahren ver­mehrt; es hat Geschäfte gegeben, die fich 365 Tage im Jahre I imConcurS" befanden und jeden Abend da» am Tage Der-

Verfebr, taub-

Steßn», 4. August. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. JC l.°51,1°, pr. St. OH, 2 St. 1112 H, Enteneier 6 H, 2 St. 0 A, eter pr. ©LOO00 H, Käse pr. St. 510 Käfematte pr. ®t34 flFrbien nr Liter 17 Linfen pr. Ltter 28 T«uben pr. Poor JL 0^0 bis 0,80, Hühner pr. Stück 0,90 bt8 1/20, Hahnen pr-Stück 0,601,00, Enten pr. Stück 2,00, Gänfe pr

7 00 JL. Weißkraut pr. Stück 000 H, Zwiebeln pr. Eentnrr X 4,500,00, Mllch pr. Liter 16 A _________________

Witterungsbericht vom S. August.

Die Luftdruck-Vertheilung ist noeb immer unregelmäßig. Ein umfangreiches Depressionsgebiet bedeckt den Norden und Osten Europas. Dasselbe weist zwei Eentra aus, ^a^^sten Nord-n und über dem südlichen Theile der Ostsee. Im Südwestm des Erdlheil» iagert relativ niederer Druck. Zwischen di.sen beiden Gebieten niederen Barometerstandes verläuft ein breiter Rucken hohen Druckes vom Haupt-Maximum über Irland in südöstlicher Nutung bis zu den Balkanstaaten. Innerhalb desselben sind ledoch noch kleinere Unregelmäßigkeiten vorhanden, sodaß h^ute wolkiges Wetter herrscht. Die Temperaturen lagen am Morgen über West- und ^u^butschllmd etwas tiefer als gestern, doch find sie im Allgemeinen wenig verändert.

Bo«<m»WfttIi4« tBittmmei

Bei wechselnder Bewölkung warmes, zu Gewittern geneigtes Wetter.

Temperatur der Lah« «ud Luft

n.ch Reaumar 6em«fi«n ,m 4. Augu», Mitt-gr 11 unb 12 Ufrtl

Wasser 16, Lust 16°.

Rübsamen'ische Badeanstalt.

Ein freier Blick in Ruh, Ein fröhliches Gemüthe, Etn frommer Sinn dazu! K. Zig.