Ausgabe 
5.3.1896 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Antwort.

trägt.

mit der die einzelnen Züge der Leidensgeschichte lebendig ge macht werden, von besonderem Jntereffe ist. ES ist dem Verein gelungen, zwei so bewährte Kräfte, wie Kbolf Müller und Horrma nu au- Frankfurt, für die -Solo­partien zu gewinnen, und so darf bei dem Eifer, den die Mitwirkenden für die Einübung zeigen, Jedem der hoffentlich recht zahlreichen Besucher, eine wirklich erhebende, der PassionSzeit entsprechende Stunde in Aussicht gestellt werden. Wer tn dieser Zeit daS Bedürfniß hat, nicht nur alle mögliche andere Unterhaltung zu suchen, sondern gerne die dieser Zeit vor Ostern entsprechenden Beziehungen irgend wie künstlerisch ausgeprägt zu finden, der versäume daher nicht, sich in dieser Aufführung von dem Altmeister schütz die Passion erzählen zu taffen.

* Vogel- und Geflügel - Ausstellung. Vom 21. bi» 23. März findet in Friedberg auf SttinhäußerS Felsev- keller eine Vogel- und Geflügel-AuSstelluvg stau, welche der Wetterauer Geflügelzuchtverein ins Leben ruft.

! Mit derselben ist eine große Derloosung verbunden, zu welcher die Gewinvste in der Ausstellung angekauft werde, und der Hauptsache nach auS Nutz- und Ziervögeln bestehen. Die Anmeldungen zur Ausstellung find auS allen Gegenden Deutschlands sehr zahlreich eingelaufen, sodaß sammtlich» Hühner-und Taubenraffen, Gänse, Enten, Fasanen, Pfauen rc., dann hunderte von Papageien und Ziervögeln vorhanden snn werden. Bis jetzt sind 12 Ehrenpreise von Corporatiooeo und hervorragenden Persönlichkeiten gestiftet. DaS Amt al»

I Preisrichter haben nachstehende Herren übernommen: a. für Hühner und Großgeflügel: Karl Huth-Frankfurt a. N. und Traudt-Keffelstadt. b. für Tauben: Franz Flach«

I Frankfurt a. M. und Konrad Ohler in Hanau,- c. für Ziervögel: C. Seil er« Friedberg. Die Vorbereitungen für

I die Ausstellung find in vollem Gange und bei der Reich« I haltigkeit der Ausstellung wird dieselbe dem Landwirth, der sich mit NutzgeflLgel beichäftigt und dem Liebhaber reiche» Beobachtungs-Material liefern.

** Verunglückt. Der Bahnwärter Junge von Nietn« Wöllstadt wurde heute früh tn der Nähe des Posten» 93 neben der Bahnböschung tobt aufgefunden. Man vermuthn, I daß Junge durch einen Stoß de» Zuge» ßdübtet wurde.

** Die AuftanmnugSarbeiteu in den städtischen Avlazri I haben wieder begonnen, und machen wir dte Hundebesttzer I darauf aufmerksam, daß die Schutzmannschaft strenge Weisaoz erhalten hat, Anzeige gegen Diejenigen zu erheben, weicht ihre Hunde in den Anlagen umherlaufen laffen. Auf 6tn Beeten pflegen die Hunde zu scharren und richten, nameoi- lich jetzt bet dem gelockerten Boden, erheblichen Schaden an.

* Bäckereigewerbe. Nachdem der BundeSrath itl deutschen Reichs dem Anträge Preußens betr. Regelung der Arbeiter-Derhältnisse in Bäckereien und I Konditoreien zugesttmmt hat, wird demnächst die dch

Verhältmffe regelnde Verordnung veröffentlicht werden. Swe Zustimmung deö Reichstage- ist nicht nöthig, denn eS handelt sich nur um einen VerwaltungSact^

Wahrheit beschworen. r , .

Hierauf wurden den Geschworenen folgende Fragen vorgelegt: 1. Ob der Angeklagte vor dem Schöffengericht Laubach den vor seiner Vernehmung geleisteten Eid wissent« lich durch ein falsche-Zeugniß verletzt habe? 2. Könn e die Angabe der Wahrheit gegen den Angeklagten selbst eine «er folgung wegen eines Vergehens nach sich ziehen. Auf Antrag deS VertheidigerS wnrde für den Fall der Verneinung de 1. Frage noch die Frage gestellt: Ob der Angeklagte den in Laubach geleisteten Eid fahrlässig durch ein falsches Zeugniß verletzt hat?

W. Gießen, den 4. März 1896.

Herr LandgerichtSrath Seeger eröffnet um 9 Uhr Vormittags die Sitzung. ES wird in die Verhandlung gegen den 37 Jahre alten Ludwig Becker von Ruttershausen wegen NothzuchtSversuchS eingetreten. Der Angeklagte ist mehrfach vorbestraft, u. A. wegen TodtschlagversuchS, er wurde erst am 28. v. M. von der Strafkammer wegen eines verübten Sittlichkeitsverbrechens zu 2V2 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Das dem Becker heute zur Last gelegte Ber- brechen hat dieser am 7. August 1895 im Walde bei Lollar verübt. Es wurden acht Zeugen vernommen. Während der Beihaublung «st di- Oeffen.lichkeit bi» »ut StttünbunB be» WahrspruchS der Geschworenen auSgeschloffen. Dieser lautete auf Schuldig unter Ausschließung deS MtlderungSgrundeS. Herr Staatsanwalt Zimmermann beantragte, eine Z^Mtz«

strafe von 1 Jahr, unter Einbeziehung der von der Straf- kammer schon erkannten 2/2 Jahre, zusammen auf 3 Jahre und 3 Monate Zuchthaus zu erkennen. Der Vertheidiger, Herr RechtStSanwalt Weidig, hält daS Strafmaß für zu hoch und überläßt eS dem Gericht, eine niedrigere Strafe auszusprechen. Der Angeklagte wurde zu 3^Jahren und 6 Monaten Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurtheilt.

Gesetz und Recht dazu, um einen Meineid zu leisten- eS ge« höre die dreiste Stirn eines Eckhardt dazu, um den heute I vorgeführten Beweisen gegenüber die Schuld zu leugnern Die Geschworenen müßten nach den Beweisen die erste Schuld^ frage wegen Meineid bejahen, aber auch daS Dort egen des in der zweiten Frage zum Ausdruck gebrachten Mtlderungs- grundeS müßte bejaht werden, denn der Angeklagte hatte bereits vorher beim Bürgermeister in Ruppertsburg, aller- dings unvereidet, dasselbe Protokoll gemacht wie spater daS unter Eid tn Laubach abgegebene, und er hatte sich eventl. einer Verfolgung wegen Begünstigung aussetzen können. | Der Vertheidiger, Herr Justizrath Batst, trat für Me 8er. | neinung der ersten Frage ein. ES liege nach ftinerMetnung nur ein fahrlässiger Falscheid vor. Die Möglichkeit Jet ntd)t auSgeschloffen, daß die Werner seinen Clienten getan ^t und den gefundenen Geldbeutel mit dem ihres Sohnes sofort ver­tauscht habe. Herr Staatsanwalt Zimmermann legte dar, daß es unmöglich sei, daß dieser Tausch vorgenommen sein könne, denn als die Werner den Fund machte, habe der Sohn seinen Geldbeutel in der Tasche gehabt und sei außer­halb deS Hauses gewesen, er ersucht die Geschworenen, seinen i Anträgen zu folgen. Nach erfolgter RechtSbelehrung durch den Vorsitzenden ziehen sich die Geschworenen zu einer halb­stündigen Berathuvg zurück. DaS Verbiet der Geschworenen geht dahin, daß der Angeklagte schuldig deS Meineides sei, und daß ihm die Milderung des § 157 Absatz 1 zu Gute komme. Herr Staatsanwalt Zimmermann beantragte, die gegen den Angeklagten bereits erkannte Strafe von 1 Jahr 3 Monat einzubeziehen und,auf eine Gesammtftrafe von 3 Jahr 3 Monat Zuchthaus erkennen zu wollen. Der Vertheidiger Justiz' rath Batst hält das Strafmaß für zu hoch und giebt dem Gerichtshof anheim, eine wesentlich niedrigere Strafe gegen seinen Clienten auszusprechen. Der Gerichtshof erkennt auf eine G-sammtstrafe von 3 Jahren Zuchthaus und Verlust der

I bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren.

$ 8 Die Hahn'sche Ehefrau von Ruppertsburg hatte am I 17. October 1894 daselbst innerhalb deS Orts ein Porte­monnaie verloren, in dem sich eine Mark, -in Fünfztgpfennig' stück und drei einzelne Pfennige befanden. Die Hahn hatte habet die Straße pasfirt, wo die Familien Högy und Werner sich gegenüber wohnen. Am andern Morgen fand der Högy ,che Sohn Wilhelm daS fragliche Portemonnaie und wollte eS tm Hof säubern. Hier gesellte sich Frau Werner zu dem Knaben und behauptete, ihr Sohn Georg habe daS gefundene Porte­monnaie gestern verloren, sie habe ihre Tochter Elise erst im Verdacht gehabt, daß diese daffelbe entwendet habeund sie deswegen schon gehauen. Auch den Inhalt mit 1,53 rt bezeichnete die Werner als stimmend. Hogy gab daS Porte­monnaie an die Werner, diese nahm eS tn ihre Wohnung und gab es dem Angeklagten zum Reinigen. Die Sache kam dem Georg Lademann verdächtig vor, dieser fing am selben Abend den Georg Werner, den angeblichen Verlierer | deS Geldes ab, ehe derselbe mit seinen Angehörigen geredet haben konnte und stellte ihn über den Gegenstand zur Rede. Georg Werner erklärte auf daS Bestimmteste: er habe kein Portemonnaie verloren. Die Hahn erfuhr von der Begegnung und der Unterredung des Lachmann mit dem Werner und ging zur Frau Werner, um sich das gefundene Portemonnaie anzusehen. Die Werner zeigte aber nicht daS gefundene, sondern das wirkliche Portemonnate ihres Sohnes. Die Sache kam zur Anzeige, die Werner wurde wegen Betrugs angeklagt, die Sache kam vor dem Schöffengericht Laubach am 14. März 1894 zur Verhandlung, in der die damals Angeklagte hauptsächlich auf die vereidete Aussage des Eckhardt freigesprochen wurde. In der folgenden BerufungS- Jnstanz vor der Strafkammer Gießen wurde baß fretsprechende Urthetl der Schöffen in Laubach aufgehoben und die Werner wegen Betrugs verurtheilt. In dieser Verhandlung wurde insbesondere fcstgestellt, daß Georg Werner sein Portemonnaie überhaupt nicht verloren hatte, daß das gefundene daS der Högy Ehefrau gehörige war und daß daffelbe von Frau Werner bei Seite geschafft war. Eckhardt soll dte wahre Sachlage gekannt haben. Im Gegensatz zu diesen Feststes- I ungen hat aber Eckhardt in Laubach unter Eid ausgesagt: Er sei am Abend vor dem Fund zu Hause gewesen (er wohnt bei Werners), als der Sohn Georg Werner seiner Mutter gesagt habe, daß er sein Portemonnaie verloren. Am andern Morgen sei er dazu gekommen, wie Frau Werner den Geld- I beutel gereinigt habe, er habe ihr denselben abgenommen, ihn fertig gewaschen und getrocknet. Er habe ihn sofort als I denjenigen deS Georg Werner erkannt. Eckhardt recognoS- cirte den dem Georg Werner wirklich gehörigen Geldbeutel als identisch mit dem gefundenen. Eckhardt hat nach der Anklage in all diesen Punkten dte Unwahrheit gesagt.

Der Angeklagte bestreitet entschieden seine Schuld, er will in Laubach dte Wahrheit gesagt und beschworen haben. | Aus den Acten deS Landgericht- Gießen wird constatirt, daß Eckhardt sowie die Werner'sche Ehefrau von ^uppertSburg verurtheilt wurden. Der Erstere zu 1 Jahr 3 Monat, die Letztere zu 1 Jahr 1 Monat Zuchthaus, weil beide für schuldig befunden sind, gemeinsam den Versuch gemacht zu haben, in der Strafsache gegen Frau Werner den Zeugen Lachmann, der auch heute vernommen werden soll, , zum Meineid zu verleiten. Hierauf wird durch einen GenSdarmen die Zeugin Werner tn den Saal geführt, dieselbe erscheint in NuchthauSkleidern und wird unvereidet vernommen. Ihre Aussagen stimmen mit den Angaben des Angeklagten im aDßcmeinen überein. Inzwischen finb bte anderen Zeugen, 8 an ber Zahl, erschienen, ber 9. Zeuge, der Georg W rner, der angebliche Verlierer beb Gelbbeulels, ist aubgeblieben unb wirb au, beffen Bernehmung verrichtet. Die »eitere Vernehmung der Zeugen machte eS zur Gewißheit, daß der Angeklagte in Laubach mindestens in zwei Punkten die Un-

CocaU» «nd provinzielle-,

Gießen. 4. März 1896.

** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Freitag, den 6. Mürz 1896, Nach­mittags 3Vs Uhr pünktlich- nöthtgenfallS Samstag, "en 7" März, Nachmittags. L Gesuch des Jacob Hildebrand von Heuchelheim um Erlaubniß zur Beaffung eines Backsteinhäuschens im Neustadterfeld. 2. Gesuch des H. Emmelius um Erlaubniß zux Errichtung einer Remise. 3. Baugesuch des Karl Btück für den Kreuzplatz. 4 Neu­bau einer Kreisstraße von Gießen nach WiSmar. 5. Ab^ Haltung des Gottesdienstes in der Stadtkirche. 6. Den Erlaß einer Wochenmarkt-Ordnung. 7. Den Erlaß e neS Local-ReglementS nach Art. 30, letzter Absatz der allgemeinen Bauordnung. 8. Beschaffung weitererUnterrichti- Raume für daS Realgymnafium und die Realschule. 9. Erhöhung städtischer TrottoirS. 10. Erbauung einer Brücke über die Wieseck im Zug ber Goethestraße. 11 Ausbau der Goethe- straße; hier: der zwischen Südanlage und Wieseck gelegenen Strecke. 12. vhaussirung von Feldwegen tut Neustadterfeld. I 13. Canalisation des chemischen Laboratoriums und eines , Theiles des UniverfitätSgebäudeS, hier Ausführung eines ! provisorischen CanalstrangeS tn der Goethestraße. 14 Kauf zwischen dem Hospital und der Stadt Gießen. 15. SDie Hauöhaltuna-schule. 16. Geschäftsbetrieb der Omnibus- ^Hirr: Eingabe ber vereinigten Lohnkutscher der Stadt Gießen. 17. Den Controldimst deS ThürmerS Bauer, | hier- daß Alarmiren bet Bränden. 18. Gesuch deS Anton Koch um Erlaubniß zum WirthschaftSbetrieb tm Hause Bahnhofstraße 48. 19. DeSgl. d-S Karl Rühl von Gießen für das Haus Schanzenstraße 2. 20- Prüfung der Rechnung des GaS« und WafferwerkS für 1894/95. 21. «bredjimng I über dte Erweiterung deS Wasserwerk». 22. Prüfung der

Rechnung der Stadt Gießen pro 1894/95.

* Pasfions-Aufführung. Mit Freude haben wir ver­nommen, daß der evangelischeKirchengesangvere n den vielfach au»gesprochenen Wünschen entgegengekommen ist und morgen, Donnerstag, Abends 6 Uhr, in der JohanneSkirche die Schütz sche MatthäuSpa sion zur Auffübrung bringt. Viele Leser wiffen noch aus srüheren Jahren, welch eine ergreifende Wukung diese Mufik "jt ihren einsachenMuteln auSübt, auch da, wo kein geschultes musikalisches Derständniß vorhanden ist; während sie für den Musik' verständigen eben durch die Einfachheit und Natürlichkeit,

x. «rüuiugeu, 3. März. Seit letzten Montag « Herr Hofrath Kofler von Darmstadt hier und laßt zm Zeit u. a. unweit der Chaussee Grüningen-Steiobers, oa der Stelle, wo der Pfahlgraben seine gerade Richwng ton ; Westen nach Osten verläßt und sich in südöstlicher Buyunq nach ArnSburg wendet, da» im Munde des Volke» Wn- HainhauS" freilegen. Oberhalb desselben vermathn man die Spuren eines größeren Römercastells auszupndtv

Lavbach, 29. Februar. Unter dem Vorsitz de» Perm Geh. Oberichulrath Sold an sand am hiesigen Gymnastu« beute die Maturitätsprüfung statt, die ein unernartet günstiges Resultat hatte. Sämmtlichc 11 Abiturienten de standen dieselbe, und der weit größere Theil, nämlich waren infolge ihres guten fchrtfUichen Examens von dn mündlichen Prüfung dispenfirt. Von denselben beabfichst 5 sich dem Studium der Theologie, 2 dem der Me 1 der klassischen Biologie zu widmen- et°er derselbe« »^ sich dem Postsache zuwenden und zwei werden in die UfT'i« laufbahn eintreten. onn nnn

A Mainz. 3. März. Eme Zuwendung von 300009 ^ ist der Stadt Mainz für wiffenschaftliche und mildthattz Zwecke von einem vor Kenz-m ia Berlin v-rstorb,°° Rentner Nieberwieien geworben. Der B-rstorbene^ lange J->hr- hier -ine W-inhanbinng betrieben. Einen gleit-1 Betrag ,u b-nl-ib-n Zwecken hat bie Stabt Bingen, ; G-bnrt-ort Ni-berwi-s-n» erhalten, d« 1

Th-il be» B-rmiigenS, bet flch aas eine Mcklion ber Stab, Berlin für bff-nti,»-Zwecke ,n,all!. - S-«- Äb-nb f°nb hier ein- lehr zahlreich besuchte Bllchbrn 1 o ersammlung statt, tn welcher bie Von 8 ei Pi 8 gehenbe Lohnbewegung BZprechun, s°°d. Die. ->l- Prinzipalvere^n Seiten- ber Gehlllsen angebahnten langen lasten nach ber Ansicht be- R-seren.en b.e W dt-v stedung ber beiberfeltlgen Festsetzung von Lohn- ""d ii< , verhal'nisten erwarten, welche- Car.ell einen machten wall gegen bie Schmatz unb Lehrlmg-eonearrenz bUbl. # Versammlung nahm schließlich solgenbe Resolutwa . erachten eine g-meiniame von Prini'paien unb GehMs-n einbarte Festsetzung ber Lohn- unb "'b'il»v-rha,niste boten, um vereint gegen bie ba« Gewerbe schäbig-nde 8 eonearrenz unb Lehrltng-iacht anzalampsen. ---

Schiffers Vegeltutter.

35 W, ist nur W zu $ibcn bd «.

plata 21. Man achte darauf, daß jedes Packet ^Schiffer 4 Co.". Versandt ausländischer Vögel.

Vogelkäfize x. Köln am Rhein und die Schutzmarke (e

Vrieskasten. J

Mehrere Ladenbesiher. ffltr inüffen 3^^ 's ssx.°b°b"*

SSaratleri, Ellena unb Talenzano lagern btl. ablcaje, JO» i M *tr«^n®«'ulba0e. Wegen

norböstUch von Abua. Baralteri beabfichtigt,in weitem 0 I 6cleU6 oleT Mal bett Apparat be- Ge.

«°er I Gesetz unb Recht bazu, nm ellten Reinetb zu leistende- ge- weiteren Meldung bisher jede Nachricht fehlen. Einem Ge- rüchte zufolge beging Baratieri Selbstmord.

WB. Kattowitz. 4. März. Heute Nacht brach auf der Kleopha-grube ein Brand aus. Bisher 21 Todte. Da Schicksal der übrigen 100 Mann ist ungewiß.

Schwurgericht.

W. Gieße», den 3. März 1896.

Der Vorsitzende, LandgerichtSrath Seeger, eröffnete um 9 Uhr Vormittag» die Sitzung. Nach AuSloosung der Ge­schworenen wird in die Verhandlung gegen den Taglöhner Wilhelm Eckhardt von Ruppertsburg wegen Meineids eingetreten. Die Großh. Staatsbehörde wird durch Staats- auwalt Zimmermann vertreten. Die Vertheidtgung des Angeklagten führt Rechtsanwalt Justizrath Batst. Der An- geklagte ist 58 Jahre alt, verbüßt z. Z. eine Strafe wegen Meineidsverleitung- er wird beschuldigt, am 14. Marz 1895 vor dem Schöffengericht Laubach den vor feiner Vernehmung geleisteten Eid wissentlich verletzt zu haben. Der Thatbestand soll nach Darlegung de» Vorsitzenden der

Hindus bi

Landwirihe, In Juhrwerks-Besit Ihlfahrer in I

Einzel

Reil«-Unfall-V

Seei

Liberale B

'!*4S

^Itnbe (5

b

Groß

« erj

1 i», i"et

"Wer B. ß

«uw*

17. Eichea.

25,86 kw-

tl Ml 18 ° Ejjrnte 3. und 113,90 fo. 11 r i « lang-

Mißriete @5nft

I, 11, 12, ", 17' yAchen: 36 rm e m5d)tü,2rm

LuftlaßreWer

»Kit ßrßaltunz bei

Frankfu1 Llas-Versii

üegri 1865«

Hal

für indüstr

-Untfr3«^ei n meinem nei ie6e», ber

Adolf

Turch äußerst

Gel

Vtv im Stande große Poste große Pofte große Pofte seide ui für die