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5.3.1896 Erstes Blatt
 
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r. 55

Erstes Blatt

Donnerstag den 5. März

1896

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Anrts- und AnzeiAeblutt für den Ureis Gieren

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lnnahme von Anzrigen zu der Nachmittag» für bat Mflenben Lag erscheinenden Nummer bi» Corrn. 10 Uhr.

Alle Annoncen-Bureaux de» In- und AuSlande» nchau» Anzeigen für denGießener Anzeiger- entgegen.

Das Blatt widerspricht der Behauptung, speciell nicht mit Einladungen berücksichtigt

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gesetzt worden, daß die Presie werden solle.

Die Gießener JivitienSkätter Beben dem Anzeiger »tchmtlich dreimal beigelegt.

Der f ebener Anzeiger erscheint täglich, wt Ausnahme bei Montag».

Zu 21.

Vierteljähriger Aöonnemeatspret» t 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch bie Post bezog« 2 Mark 50 Pfg.

Nebaction, LxpedttiiO und Druckerei: Schntstr.teUr.^ Fernsprecher 51.

und zu 8^, M. N' sind frisch eingetn» lung, Ludwigsirah, ^Wnwüqe

in der von der Ost», Süd«, West- und Nordanlage r ingeschlossenen inneren Stadt

Deutscher Reichstag.

50. Plenarsitzung. Dienstag, den 3. Marz 1896.

iÜohnuny Zimmern mit:. perl. April zur: eler, Westack raüdgäfft 84: L rmietben. Nihak!

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fst. zu cem _8W> immer mit ßabinetös alb zu DtTrniM Oberes glUdHrili 'wei rnöblirteZM^' wüsÄ

§ i.

Die größte zulässige Höhe der Prtvatgebäude an Straßen w einer geringeren als der durch Art. 10 der allge- retinen Bauordnung bestimmten, normalmäßtgen Breite

M rißern von ansteigender Höhenlage oder ungleicher Brette utiÄ siir Eckhäuser an letzteren ebenso wie die Bestimmung de«7 tzebäudehöhe und die Anrechnung von Stockwerken in geö-tochcnen Dächern, Zwerchhäusern und Giebeln nach den Viiwschriften der Eingangs erwähnten Bestimmungen der all- 9e«einen Bauordnung und der zugehörigen AuSführungS- Biteoiön ung.

Gießen, den 2. März 1896.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

I. E.

v. Bechtold, Regierungs-Affessor.

Wolff» telegraphisches Eorrefpondem-Bureau.

Berlin, 3. März. DieRordd. Allg. Ztg." schreibt: der Jubiläumsfeier des Reichstages am März sind die besonderen Arrangements noch nicht fest«

Deutsches Reich.

Berlin, 3. März. Der Kaiser zeichnete, wie nach« träglich aus Berlin gemeldet wird, den italienischen Botschafter Grafen Longa am Samstag Nachmittag durch einen fast einstündigen Besuch aus. Ob der Vorgang lediglich private Bedeutung oder aber politische Tragweite besitzt, laßt sich noch nicht beurtheilen.

OrtSpolizeireglemeut

Ätz Ausführung der allgemeinen Bauordnung in der Stadt Gießen betreffend.

Auf Grund der Art. 2 und 31 der allgemeinen Bau- Ealing und deS § 51 der zugehörigen AuSführungSverord- nmg wird hierdurch nach Anhörung der Stadtverordneten- Bersommlung und unter Zustimmung des KreiSauSschuffeS juit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der 2Bz vom 25. Februar I. I. zu Nr. M. I. 5324 für bau Bezirk der Provinzial-Hauptstadt Gießen verordnet wie fnlgt:

a. in Straßen bis zu 5 Meter Brette 8 Meter, b. in Straßen von 5 bis 11% Meter Breite

3 Meter mehr als die Straßenöreite-

B. in der außerhalb der vorgenannten Anlagen gelegenen äußeren Stadt

a. in beiderseits zu bebauenden Straßen 2 Meter mehr als die Straßenbreite,

b. in einseitig zu bebauenden Straßen 3 Meter mehr als die Straßeubreite.

§ 2.

wirken. Ebenso auf die Finanzen der Staaten mit großem Domaniai- besttz, zumal Preußen, das aus Domänen mit Rübenbau eine Ein­nahme von über 7 Millionen hat. Amerika hat hohe Prämien und behandelt überdies den deutschen Zucker differentiell. Rußland gewährt seinem Zuckerexport starke Frachtvergünstigungen. Ued.rall also macht man uns den Weltmarkt streitig. Und da sollen wir den Richter'schen Vorschlägen folgen? noch dazu in einer Zeit, wo unsere Landwirthfchaft ohnehin in übler Lage ist! Wer es gut und ehrlich mit der Landwirthfchaft im Allgemeinen meint, wird sie nicht gerade jetzt auf diesem Gebiete im Stiche lassen können. Ich kann Herrn Richter versichern, daß reiche Domänenpächter in einem Jahre 500000, in einem anderen 200000 Mark zugesetzt haben. Die konnten es aushalten, aber andere nicht. Da einen acuten Krach verhindern, wenn er es mit einer solchen Maßnahme kann, ist Pflicht des Staates.

Abg. Puttkamer-Plauth (cons.): Richters Opposition gegen dieses Gesetz sei nur politische Tendenzmacherei. Solche Verdächtig­ungen auszusprechen, wie gestern Richter, hätten selbst die Social­demokraten bisher noch nicht gewagt. Redner betont dann die Solidarität zwischen Zuckerindustrie und Rübmbau. An drei Fabriken des Ostens participiren 1200 Rübenbauer. Seien das etwa auch hochgestellte Herren, die am Hofe Zutritt und Einfluß hatten? Für die Landwirthschast sei der Rübenbau von größter Bedeutung. Wir nehmen die Prämien, weil wir sie zum Kampfe gegen die auswärtige Concurrenz haben müssen. Mit Ausnahme Einzelner meinen wir auch, daß wir die Prämien nicht erhöhen können, ohne Contingen- tirung. Ueber die Höhe deS Eontingents gehen bei den Interessenten die Ansichten auseinander. Nur darüber herrscht Uebereinstimmung, daß die Vorlage das Kontingent zu niedrig bemißt. Mindestens muß das Kontingent den jetzigen Betrag des Rübenbaues erreichen. Gegen die Erhöhung der Consumabgabe haben wir nichts. Durch die vorgeschlagene Staffelung der Betriebsstcuer würden die Groß­betriebe im Norden und Osten zu sehr getroffen. Wir im Osten sind capitalärmer und außerdem arbeiten wir mit schlechterem Rüben- waterial. Wir können uns daher auf eine Staffelung nicht einlassen. Eine Schmälerung der Einnahmen deS Reiches wollen wir nicht; bei Eontingentirung aus 17 Millionen würden aber noch immer 80 Millionen für das Reich herauskommen.

Schatzsecretär Graf Posadowsky: Richter hat noch nie etwas, was zu Gunsten der Landwirthfchaft vorgeschlagen wurde, gut geheißen. Wäre dieses Haus und die Landwirthfchaft immer nur ihm gefolgt, (Abg. Richter ruft: Dann wäre sie viel t-ffirv daran! Heiterkeit), dann wären die Landwirihe längst verhungert. Unsere Landwirthfchaft wäre dann da, wo die englische jetzt ist. Richter hat die angeblichen Nachrbeile der K.ntingentirung für die Landwirthschast geschildert. Erhöhen wir aber das Kontingent, bann müßten wir aber auch die Prämien herabsetzen, denn daß wir die Konsumabgabe noch über die Vorlage hinaus erhöhen könnten, auf den Gedanken ist keiner der Redner gekommen. Die Richter'sche Darstellung, als ob die Actionäre der Zuckerfabriken lauter reiche Leute wären, ist ganz falsch. Mir liegt eine Liste der Actionäre von 158 Actienfabriken vor. Die Zahl der Actionäre pro Fabrik geht da in Taufende So viel reiche Leute gibt es ja gar nicht. (Heiterkeit.) Die jetzige Steigerung der Zuckerpreise ist ein speculatives Manöver zur Verhinderung dieses Gesetzes. Redner schließt in Variirung der Schlußworte Richters: wer es gut meint mit Industrie und Landwirthschast, der vereinige sich mit den ver­bündeten Regierungen, um die unfruchtbare Wirthschaftspolitik des Abg. Richter unmöglich zu machen. (Lebhafter Beifall rechts.)

Abg. Bock-Gotha (Soc) bekämpft die Vorlage, die In den Jagdgründen des Amtsraths Dletze-Barby entstanden sei. Die Lage der Zuckerindustrie fei gar nicht ungünstra. Eine halbe Milliarde habe sie schon im Laufe der Jahre an Prämien erhalten und jetzt wolle man die Prämie gar noch aus den Taschen der Konsumenten. Nachdem und obwohl das Gesundheitsamt den Zucker längst als ein Nahrungsmittel bezeichnet habe, wage heute noch ein Mann, wie Graf Bismarck, zu behaupten, der Zucker sei lediglich Genuß- mittel. Kleine Bauern seien am Rübenbau gar nicht betheiligt. Wer aber eine Nothlage der Domänenpächter und Großbauern behaupte, sollte lieber gleich beantragen, diesen Leuten direct 60 Mill, zu schenken, aber nicht auf diesem Umwege. Die wirklich Roth- leidenden in der Zuckerindustrie seien die darin thätigen Arbeiter. Die Arbeit, die der Reichstag mit diesem Zuckersteuergesetz mache, werde wieder nur den Socialdemokraten zu Gute kommen.

Abg. Dr. Schädler (K.) hat zwar auch Bedenken gegen die Vorlage, will sie aber nicht von vornherein verurtheilen. Er hätte gewünscht, daß die Vorlage nicht in diesem Jahre gekommen wäre, da gerade jetzt die Zuckerpreise im Steigen seien. Er halte die ganze Prärnienwirthschaft nicht für richtig, da sie nur zu übermäßiger Production reize. Wir können die Prämien aber nicht aus der Welt schaffen, wenn wir auch ihre Abschaffung als Ziel im Auge behalten muffen. Ich betrachte diese ganze Maßnahme auch nur als eine vorübergehende. Eine Prämie von 4 Mk. ist zu hoch und des­halb für mich unannehmbar. (Zuruf: Dann 3 Mk.) Nein, locken laß ich mich nicht. (Heiterkeit.) Auch mit der vorgeschlagenen Er­höhung der Verbrauchsabgabe bin ich nicht einverstanden, denn dadurch würde der Konsum verlangsamt, den ich erhöht sehen will. Auch würde die Khocolade- und Konfect-Jndustrie dadurch ge­schädigt. Durch die Kontingentirung würden, wie ich besorge, nur die Rübenbauer geschädigt. Graf Bismarck hat die Süddeutschen an die Branntweinsteuer erinnert. Man sollte sich hüten, Süd und Norddeutschland gegen einander auszuspielen, zumal wenn schon der Name Desjenigen, der e« thut, nicht geeignet ist, den Süden günstig zu stellen.

Weiterberathung morgen.

Gießener Anzeig er

Kenerat-Mnzeiger.

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Depesche», M Bare#»Her»ld"

Berlin, 3. März. Der Kaiser hat bestimmt, daß, um das Andenken des Admirals von Stosch, welcher sich in hervorragenden Dienststellungen, besonders während seiner mehr als elfjährigen Thätigkeit als Chef der Admiralität, hohe Verdienste um die Marine und das Vaterland erworben hat, zu ehren, die Offiziere der Marine drei Tage Trauer anzulegen haben.

Berlin, 3. März. In der heutigen Sitzung der Budget-Commission des Reichstages gab Staats« secretär Hollmann bet der Berathung des Marine-EtotS nähere Auskunft über die zu erwartende neue Marine-Vor­lage, die im Wesentlichen dem entspreche, was bereits Frei­herr v. Marschall in einer früheren Sitzung ausgeführt habe. Der Staatssecretär bedauert besonders die Artikel in der Presse von Freunden und Gegnern dieser Vorlage. Er er­klärte, jede Verantwortung für irgend einen dieser Artikel ablehnen zu müffen, weil er jeder Preß Schreiberei fernstehe. Freiherr v. Marschall theilte darauf mit, daß der Affeffor Hugenberg wegen der ihm in einer Zuschrift an dieWeser- Zeitung" in den Mund gelegten Aeußerungen über den Um­fang der Vorlage u. s. w. zur Verantwortung gezogen sei und daß Remedur eintreten werde, falls sich diese Mittheilung als wahr erweisen sollte.

Berlin, 3. März. Die Budget.Commission des Reichstages hat heute die Forderung des diesjährigen Marine-EtatS für Schiffsbauten gegen die Stimmen der Freisinnigen und Socialdemokraten bewilligt.

Berlin, 3. März. Das Abgeordnetenhaus setzte heute die Berathung des CulluSetatS fort. Der Titel Mintstergehalt" wurde bewilligt. Die Abgeordneten Graf Ltmburg-Stirum und Freiherr v. Zedlitz stellten in Aussicht, Abendfitzungen zu beantragen, wenn die Erledigung des CultuSetatS nicht schneller als bisher gefördert werde. Morgen Fortsetzung.

Berlin, 3. März. DerReichSavzeiger" bemerkt zu einer Meldung derKöln. Volks-Zeitung", die eS als eine Ungehörigkeit bezeichnete, wenn katholische Soldaten veranlaßt würden, die van'sche Btbel-AuSgabe sich an­zuschaffen, wie dies aus reichsländischen Garnisonen berichtet werde, daß daS Anerbieten und die Vermittelung des Ankaufs von Bibeln und Neuen Testamenten in der Armee auf die evangelischen Soldaten beschränkt werde.

Berlin, 3.März. Eine neue soctalistische Organi­sation der Berliner Socialdemokratie ist in einer gestern stattgehabten Volksversammlung beschlossen worden. Die Vereinigung, welche bestimmt ist, an die Stelle der geschloffenen Wahlveretne zu treten, führt den Namen: Socialtfttscher VereinVorwärts".

Wien, 3. März. Wie dasExtrablatt" auS London meldet, fch eiterten bei einem heftigen Orkan bei Townsville 17 Dampfer. Davon gingen mehrere mit der gesammten Mannschaft und den Paffagieren unter.

Graz, 3. März. In Friedau wurde gestern Nacht ein heftiger Erdstoß verspürt.

Mährisch Ostrau, 3. März. Der Strike dauert un­verändert fort. In allen Gasthäusern wurden Bekannt­machungen angeschlagen, in welchen der Stritt, von deu Grubendirectionen als ungerechtfertigt bezeichnet und die Strikenden aufgefordert werden, bis längstens Mittwoch die Arbeit wieder aufzunehmen, widrigenfalls dieselben entlaffen würden.

Rom, 3. März. Ueber die Schlacht beiAdua (siehe Privatdepesche in vor. Nummer) wird gemeldet, daß seitens der Italiener 50,000 Mann mit 60 Geschützen einem Heere von über 100,000 Abefsyniern gegenüberstanden. Am 1. März, 9 Uhr Morgens, beschloß General Baratieri, die feindlichen Heere anzugreifen, konnte jedoch derUebermacht nicht Stand halten und wurde zum Rückzüge gezwungen. Unterdeffeu wurden die Angriffe der Schoaner auf die ganze Front immer heftiger,- sie überflügelten die Italiener von rechts und links, so daß diese ihre Stellungen verlaffen mußten. Wegen der Terratnschwiertgkeiten konnte die Bergartillerie nicht fort­geschafft werden und fiel den Feinden in die Hände. Die Abessynier dürften nunmehr gegen Godoselaffi Vordringen. Die italienischen Corps zogen sich bis hinter Belesa zurück.

Die Straßenbreite wird dabei ohne Rücksicht auf tatÄ'v'w etwaige Vorgärten zwischen den Stratzeufluchtlinien ?enufitii; im Uebrigen erfolgt die Meffung derselben bei

>ock,jöZ. u. Subilx'i.. moerm. L-ilMtz Mort fft her M ft i, ju oermicha

2ie erste Berathung des Zuckersteuer-Gesetzes wird fort; t Pension, zu Minister v. Harnrnerstein-Loxten: Dreifünftel unserer

_________ BviKflnprobuction geht auf den Weltmarkt und das haben wir unserer UtibL Zimmer tu ung zu verdanken. Dank derselben ist auch unsere Zucker;

hilcrne eine nicht capiialistische, denn auch von unseren Actien- ! fabtfiit befinden sich die Actien im Wesentlichen in Händen der x" edittW ru.ic.suenben Bevölkerung. Aus der Annahme des Gesetzes von WttB Aufrechterhaltung der Prämien geht hervor, daß der Zimmer m . exu*lag sich mit den verbündeten Regierungen darin einig war, daH Ir- Interesse unserer landwirthschaftlichen Industrie und im i^i Stück JMvcsie unseres Rübenbaues der Weg von 1891 unbedingt verlassen u&jeldjt wcalm müsse. Jetzt stehen wir nun vor der Frage: Was soll ge- Üöä&r, damit uns für/i unserer Production der Weltmarkt erhalten , bie Ißt Grundsätzlich stehe ich auf dem Standpunkte Richters: es Ättw räM schon, könnten wir unsere ganze Production im Jnlande ab- HIW* 6 letzW Aber wir müssen mit den realen Verhältnissen rechnen. Der ;i AM-obau ist das Rückgrat unserer ganzen landwirthschaftlichen Ent- geworden und deshalb widerlegt sich auch der Gegensatz [lOlIl*"*" zvWim Nord- und Süddeutschland, welchen Richter gestern con- « «ioh 8M ftrntrra wollte. Aber selbst wenn dieser Gegensatz bestünde, so haben Wi ; , ^.'win ttdj in der Branntweinsteuer Süddeutlchland weitgehende, tl. zu 37/87oJ « *IMt zuweitgehende Koncessionen gemacht. Ueberdies: wir sind Er-nffart fl-! Ui tmndschaftlicher Körper, und wenn ein Glied leidet, leiden alle. ei VeIep6P|'j>'5n:'iia'ife!nDCttr<tunflCtt wögen ja einen gewissen einseitigen Stand- timnebmen, aber wenn solche sachverständige Vertretungen I r^ffir oinMbig sind, so wird man ihren Wünschen doch nicht jede Be- pC solidem I* cechHoM« absprechen dürfen. Nach meiner Rechnung sind im ganzen Aeiicki! im Vorjahre etwa 1 Million Morgen mit Rüben bebaut. Relij« ich ehren fünfjährigen Turnus in der Bewirtschaftung an, * Cffert® ''fiü «lle 5 Millionen Morgen am'Rübenbau intereffirt. In ifitti com«, anhera ünsgesammt 405 Fabriken steckt ein Anlagecapital von etwa

Mionen Mark. Unb nun machen Sie sich klar, wenn biete jWr onÄ'AtLschaftliche Industrie mehr und mehr verkrachte, was das zu Ml*** hätte! Dazu der tnbirecte Nutzen ber Zuckerindustrie!

w unb ^ee^1 liesart sie nicht an Abfällen für die Fleischerzeugung! Deshalb fhifcHiids solche Gegenden, z. B. Bayern, welche keine erhebliche .xx***^ Zu«k mrd«ustrie haben, indirect an derselben betheiligt. Wie würde uMschinen-Jndustrie geschädigt, wenn die Zuckerindustrie zurück- f I VT!* Ebenso die chemische. Und denken Sie an die Eisenbahn-

I im Transport, wenn beispielsweise in der Provinz Sachsen

I bitt® die -Z:te,industrie aufhörte. Und was wird au8 den Gegenden,

L DelLV fi- Sachsengängerinnen aussenden? Kurzum, ein Rückgang

3er ii M«rIndustrie würde auf Handel und Gewerbe schwer ein-