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geführte Neuerung, daß die Bezirksvorsteher in dringenden Fällen Allweisungen aus Naturalien und Essen, ohne vorheriges Benehmen wir der Armendeputarion, geben können, hat sich bewährt. Herr Pfarrer Schlosser nahm aus dem Uebergang der ®e* schäfte auf Herrn Beigeordneten Wolff hierauf Veranlassung, für daS, was der Herr Oberbürgermeister auf dem Gebiere der Armenpflege bisher gethan, mit anerkenneudeu Worten und unter Hinweis auf die günstige Wendung, die die Armen- pflege seit der unter thatkräftiger Arbeit des Herrn Oberbürgermeisters sich vollzogenen Neuorganisation genommen, den wohlverdienten Dank abzustatten, was den Herrn Ober- bürgermeister zu der Erwiderung veranlaßte, daß er das, was er habe thun können, seinem Lehrer in der Armenpflege, den er wohl nicht zu nennen brauche, verdanke- seine Trennung von der Armenpflege selbst werde nur eine äußerliche sein, er werde sich der Sache auch ferner widmen. — Der Bericht über die Leipziger Jahresversammlung des Deutschen Vereins für Armenpflege und Wohlthätigkeit wurde von den Herren Beigeordneten Wolff und Pfarrer Schlosser erstattet. Aus dem Referat des Herrn Beigeordneten Wolff, welches derselbe über die dort verhandelte Frage: „Wie hat die neue Arbeiterverficherung auf die Armenpflege eiogewirkt-
Gemeinden angrevzt. Im Uebrigen waren zu beiden au-ge» botenen Jagdbezirken Liebhaber und Mitbieter zugegen, auch ist Herr Major Frh. von Röder zu Diersburg io Darmstadt Theilpächter, und bei der Pachtsumme hat Einsender um netto 100 Mark zu kurz geschaffen, indem dieselbe nicht 390, sondern 490 Mark beträgt.
A Main,, 3. Februar. Don dem Maskenball tu daS Gefängniß! Ein Angestellter der hiesigen Obereinnehmerei wurde gestern Morgen, als er eben gerade von einem Maskenball nach Hause gekommen war, verhaftet. Der Betreffende hat aus einer ihm anvertrauten Kaffe 1600 Mk. unterschlagen und in lüderlicher Gesellschaft verjubelt. Der große Aufwand, den der untreue Beamte machte, siel den Collegeu deS letzteren auf und veranlaßten dieselben eine Kaffenrevtsion, welche obiges Manco ergab. — Unterhalb der hiesigen Straßenbrücke wurde gestern die Leiche des Musketiers Erker von dem 117. Infanterieregiment gelandet. Erker ist vor circa 14 Tagen von der Brücke aus in den Rhein gesprungen. Eine zu erwartende Strafe soll das Motiv zu dem Selbstmord gewesen sein. — Die Angelegenheit der Fahrkartenunterschleife will noch immer nicht zur Ruhe kommen und noch fortwährend werden weitere Kreise tu die Untersuchung gezogen. Außer Schaffnern und Zugführern haben sich auch verschtedene Unterbeamte von Zwischenstationen zu verantworten, die beschuldigt werden, den Durchstechereien insofern Vorschub geleistet zu haben, als sie durch gewisse Zeichen die Eonducteure und Zugführer schon vor der Einfahrt in die betreffende Station von der Anwesenheit eines ControlleurS benachrichtigten. In der Spectaldirectiou der LudwigSbahn hat die gegen die Ludwigs- bahnbeamten anhängige Untersuchung noch nachträglich viel Staub aufgewirbelt und zwar um deswillen, weil ein Mitglied der Specialdtrection ohne Wissen der übrigen Mitglieder den Hamburger Polizeiorganen die Erlaubniß zu Nach- sorschunaen auf dem Gebiere der LudwigSbahn ertbeilt bat.
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Adolf Stöcker keinen conservativen Traditionen widerspreche I und er demnach seinen Austritt aus der conservativen Partei, welcher er mehr als 40 Jahre angehörte, erkläre.
Berlin, 3. Februar. Der commandirende General des dritten ArmeecorpS, Prinz Friedrich von Hoyeu- zollern ist, wie die „Post" hört, in Genehmigung feines Abschiedsgesuches zur Disposition gestellt worden. DaS „Berl. Tagebl." bemerkt dazu, Prinz von Hohenzolleru sei dnrch das Urtheil, welches da- Rathenower Ehrengericht in der Angelegenheit Kotze fällte, veranlaßt worden, feinen Ab- | schied nachzusuchen. __
Berlin, 3. Februar. Die gestern in München verbreitete Nachricht, Frhr. v. Hammer st ein habe auf seiner Reise nach Berlin München pasfirt, ist unrichtig. BiS jetzt ist noch keine Nachricht eingetroffen, daß Hammerftein die Grenze pasfirt hat. Gestern Vormittag wurde noch mit dem Consul wegen einiger Formalitäten verhandelt.
Berlin, 3. Februar. Der „Reichsanz. veröffentlicht heute eine längere Erklärung über die Angelegenheit Brause- wetter, die im Reichstage am SamStag zur Sprache kam und sagt u. A.: LandgerichtSdirector Brausewetter habe noch in der letzten von ihm geleiteten Sitzung am 17. Decbr., wenngleich unter nervöser Anspannung leidend, in voller, geistiger Klarheit und sachlicher Beherrschung deS Stoff- die Berhandlung geführt. Für die Justizverwaltung liege daher kein Anlaß vor, in eine Prüfung der Frage einzutreten, ob und wie bezüglich der unter der Mitwirkung Brausewetters zu Stande gekommenen Strafurtheile Abhilfe zu schaffen sei.
Antwerpen, 3. Februar. Mehrere englische Matrosen, welche verdächtig find, bei dem bereits gemeldeten Handgemenge Matrosen des Nordd.Lloyd-DampferS „Preußen dnrch Messerstiche schwer verletzt zu haben, wurden verhaftet. Unter denselben befindet sich auch der Mörder eines deutschen Matrosen.
Paris, 3. Februar. DaS nunmehr veröffentlichte Programm über die Reise Faures nach Nizza erwähnt nichts von einer Begegnung des Präsidenten mit dem Kaiser von Oesterreich. „ „
London, 3. Februar. Die „Times" meldet aus Konstantinopel, daß die Nachricht von dem russisch-türkischen Bündniß von der Palast-Partei in die Presse lancirt worden sei, um eine Verständigung der Mächte zu verhindern.
Sofia, 4. Februar. DaS von Stoiloff in der Sobranje verlesene Manifest hebt die Schwierigkeiten hervor, welche sich dem Uebertritt des Prinzen Boris ent- gegenstellen. Trotzdem erfolgt der Uebertritt am 14. Februar. Die Proklamation wurde jubelnd begrüßt.
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Gießen, 4. Februar 1896.
** Sitzung des Provinzialansfchnffes. SamStag den 8. Februar d. IS., Vormittags 9 Uhr beginnend, findet im Regierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung deS ProvinzialauSschusseS mit folgender Tagesordnung statt: 1. Klage des Rheinischen Landarmenverbandes gegen den Landarmenverband deS Kreises Gießen wegen verweigerter Fürsorge für die geisteskranke Ehefrau des Heinrich Hecker. 2. Klage des OrtSarmenverbandeS Düdelsheim gegen den OrtSarmenverband Lindheim wegen Rückersatz vorgelegter Berpflegungskosten für die Katharine Nagel aus Lindheim. 3. Beanstandung eines GemeinderathsbeschlusseS, betreffend die Erhöhung der Mühlgasse zu Ilbenstadt. 4. Verkauf von fiscalischem Gelände. 5. Kostenfestsetzungsgesuche. 6. KreiSstraßen-Angelegenhetten.
*• Schwurgericht. Am 2. März beginnen die Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen. Zum Vorsitzenden ist Herr LandgertchtSrath Seeger ernannt. Es fallen bis jetzt drei Fälle soweit gediehen sein, daß dieselben
Eingesandt.
X. Gieße«, 4. Februar 1896.
zur Aburtheilung gelangen können.
•* Die Organe der offenen Armenpflege waren auf gestern Abend zur dritten Jahresversammlung zusammenberufen. Der Vorsitzende, Herr Oberbürgermeister Gnauth, berichtete über die städtische Armenpflege im Jahre 1894/95. Danach find in der Zusammensetzung der Armenpflege belangreiche Personalveränderungen nicht vorgekommen- tief beklagt wurde daS Hinscheiden deS um die Sache sehr verdienten Herrn Patz. WaS die städtische Armenpflege betrifft, so ist dieselbe mit der Anstellung eines besoldeten Beigeordneten in das Ressort desselben, des Herrn D,olff übergegangen, und gab der Vorsitzende der Freude darüber Ausdruck, in Herrn Wolff Ersatz gefunden zu haben. WaS die städtische Armenpflege betrifft, so stieg der Zuschuß der Stadt zu derselben im letzten Jahre von rund 35,000 Mk. auf 38,500 Mk., während der Aufwand für die offene Armenpflege zurückging. Der erhöhte Aufwand in der ftädti- fchen Armenpflege kam zum Ausdruck in dem Mehraufwand für die in Pflege gegebenen Kinder, sowohl der Kinderzahl ' nach, wie in dem erhöhten Zuschuß zu den Kosten für das einzelne Kind, während die geschloffene Armenpflege in erhöhtem Maße in Anspruch genommen wurde durch Mehr- aufnahme von hülfSbedürftigen Personen in daS städtische Hospital, damit aber zugleich entlastet wurde die offene Armenpflege. — Auch der Aufwand für die Zwangserziehung von verwahrlosten Kindern erhöhte sich, jedenfalls bedingt durch Anlegen eines strengeren Maßstabes an die Qualifica- tion des einzelnen Kindes zur Zwangserziehung, und durch die Erkenntniß, daß mit der Zwangserziehung frühzeitig be- gönnen werden müffe, wenn dieselbe noch von Erfolg sein solle. Auch die Mißbräuche in der Inanspruchnahme von Unterstützung waren in den Bereich der Berichterstattung gezogen und gaben besonder- Beranlaffung zum gerichtlichen Einschreiten die Fälle, in denen entweder die Familienhäupter sich der Unterhaltungspflicht entzogen, oder die Unterstützten noch heimliches Vermögen besaßen. Der Vorsitzende drückte den Wunsch au-, daß auch nach dieser Richtung hin die Organe ihres Amtes walten möchten, damit Mißbräuchen in Zukunft , ----Vn
entgegengetreten werden könne. Die im vorigen Jahre ein- I trifft wohl nur die zu, daß die Gemarkung an neun
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Einsender dieser Zetten hat Jahrzehnte lang in der Großstadt gelebt und erst seit vergangenem Winter sein Domicil nach Gießen verlegt. Gleichwohl möge es ihm gcsiattet sein, zu der Stritt! und Antikritik in Sachen des „Modells" ein Wörtletn drein »u reden. Daß die Leitung des TheaieroereinS in der Wahl bet Operette einen Fehlgriff gethan hat, unterliegt keinem Zweifel. Allein dieser Fehlgriff ist einmal entschuldbar, wenn man in Betracht zieht, daß das nachgelassene Werk Suppös in Wien und anderen Großstädten zur erfolgreichen Darstellung gelangt ist, ferner wenn man berücksichtigt, daß der Vorstand des TheatervereinS sich, wie angenommen werden muß, im guten Glauben befand, es handle sich um eine Operette desselben Meisters ©uppu, der uns „Fatinitza" und „Boccaccio" geschenkt hat und dessen Volkslied „O, Du mein Oesterreich" in allen patriotischen Herzen an der Donau widerhallt. Die Direction des RestdenzlheaterS zu Wiesbaden häitc besser daran gethan, dem Geschmack des Gießener Publikums mehr Rechnung zu tragen unt eine andere Operette zu wählen. Aber um dieser einen mißglückten Vorstellung willen einen Entrüstungssturm lotzulassen, wie ihn heftiger der selige Aeolus nicht vorräihig gehabt hat, das bedüokt uns doch lächerlich. Der Thcaterverein hat sich erst kürzlich durch die geradezu mustergiliige Darstellung deS „Glück im Winkel" ein großes Verdienst erworben und wenn auch über dieses neueste Werk SudermannS hierorts einige Leute die Köpfe geschüttelt haben, s» beweist das eben gar nichts. Denn erwiesenermaßen hat „Glück im Winkel" auf die athemlos lausche-.de Menge einen ganz gewaltigen Eindruck gemacht. ES ist an dieser Stelle gesagt worden, man möge die Dramen Grillparzers und Anzengrubers zur Aufführung dringen. Der Verfasser der abfälligen Kritik möge doch erst einmal auSeinanders<tzen, wie er Angesichts der kleinen Bühne und der mangelndenDecorationen solche große Kunsiaufgaben hier lösen will, abgesehen davon, daß die größere Personenzahl einen Kostenaufwand verursachen würde, dem die Kassenverhältnisse des Theater-
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t Ullendorf an der Lumda, 2. Februar. Der Schreiber deS Artikels „Alleudorf an der Lumda" in Nr. 28 d. Bl. scheint weder Zeuge der Jagdverpachtung gewesen, . 1006 noch richtig berathen worden zu sein, denn von feinen Angaben -»ntmervkN Düsseldorf ittahlL Mannheim, trifff mnM nur die ul daß die Gemarkung an neun andere ! cAmWCipui, Vuprzvvlf, i )
lieber das Mio Haßler
am 3. Mar lö- ö'/, M' das ' ^DerM'^""?^ «aa» dahier wir Verwalter ernannt.
GoncutifotbeW i. Marz l8S6 * anjuwelben.
ß» wirb M Les bit Wahl eines ari sowie über die Best' diaeranischnstesunt über bie in § 12* nun- bezeichneten zur Prüfung ber krungtn auf -reitag, de» V.
Pormitta, vor dem unterzeichn mm anberaumt.
Stilen Personen, Honcurilliasse gehön hoben ober zur Goi schuldig stnb, wird c andknGmcinfchuldi o.'tr zu leisten, auch auserlegt, von dein urh von den Fordern fit aui bet Sache i fcMgüNg in Anspn eonmrrverwalter bi1 1896 Anzeige zu Großherzogl. AmtSg gez. Neuei Bekamt o
Drt Gerichtsschreiberdes WlWchSknI . „ Nachmittags kjfluftem hiesigen£ «Übel» e-veidtr iorigt Hofiaikhe: Kr A Nr. 226'/10 - ber Burg «4 mdUblttaib i
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erstattete, ist zu entnehmen, daß sich die Leipziger Versammlung nach recht eingehender, mit Material auS einer Anzahl von Städten belegten Besprechung in der Annahme einigte, daß, obwohl die Zeit seit Inkrafttreten der sozialpolitischen Gesetze noch zu kurz fei, der gute Einfluß, den dieselben auf das Armenwesen geübt, nicht zu verkennen sei- der günstige Einfluß der sozialen Gesetzgebung auf die Armenpflege liege auch darin, daß z- B. die Krankenversicherung die Erhaltung eines arbeitsfähigen Geschlechtes ermögliche, also vorbeugend gegen Verarmung wirke- man verspreche sich in dieser Beziehung | noch Günstigeres von Sanitorien für Lungenkranke. Die Versammlung habe weiter beschlossen, die Einwirkung der socialen Gesetzgebung auf die Krankenpflege auch fernerhin zu erörtern. — In der sich hieran schließenden Besprechung betonte Herr Prof. Dr. Gaffky, daß hier die Armenpfleger thätig sein könnten durch Ertheilung von Belehrung über gegen die Verbreitung der Tuberkulose zu treffende Dorsichtsmaß- regeln. — Zu dem zweiten auf der Leipziger Jahresversammlung verhandelten Gegenstände, betr. die Maßregeln gegen solche Personen, welche sich der Pflicht zur Erhaltung ihrer Angehörigen entziehen, berichtete Herr Beigeordneter Wolff, daß eine Commission zur Prüfung der Frage ntedergesetzt worden, wie sich die durch die Gesetzgebung, insbesondere durch die Novelle zum Strafgesetzbuch gewährten Zwangsmaßregeln bewährt haben. — DaS Referat über die Fürsorge für Obdachlose in den Städten erstattete Herr Pfarrer Schlosser, und zog derselbe die Naturalverpflegungsstationen als Etappen zur Erreichung ber Arbeitercolonien, die eigentlich nur für große Städte in Betracht kommenden Asyle für Obdachlose, die Mieths Unterstützung, Miethsgarantie rc. al£ Abhülfe gegen Obdachlosigkeit in den Bereich seiner sehr interessanten Darlegungen. — WaS die Frage betreffe, ob den in Noth geratenen Familien Kinder behufs Verpflegung in anderen Familien oder Anstalten abgenommen oder ihnen Unterstützung in offener Armenpflege gewährt werden solle, so habe die Versammlung dieselbe offen gelassen- man werde aber auS einer ganzen Reihe von Umständen zu der Ueberzeugung kommen, daß daS Hauptbestreben der Armen- i pflege darauf gerichtet sein müsse, die Familie möglichst zu- sammenzuhalten - eß eröffne sich hieraus ein Gebiet fegen«» reicyen Wirkens für unsere Frauen, wenn sie sich um die vorübergehend mutterlos gewordenen Familienangehörigen in ................................... . ..
deren Wobnunaen bekümmerten. — Herr Oberbürgermeister Vereins schwerlich oLwachsen fnn dürften. Einsender dieser Zeilen Gnau.h Ich,°b Versammlung, in welcher recht beachtens Ansich.ß d^ bi^P°,.m.^°der
werthe Gesichtspunkte erörtert wurden und eine große Kenntnttz Lübrt btt öoUe Dank des Gießener Publikums und nach der Mehr-
der daS weite Gebiet der Armenpflege berührenden Verhältnisse ia$[ feiner Darbietungen, wie sie gestern hier aufgezähtt waren,
,u Tage trat, mit dem Danke an die Erschienenen und für darf man mit Bestimmtheit darauf rechnen, daß er über das kleine
zu ^agt: “7/ ““ Modell-Jntermeuo, aber auch über Prüderie und Krahwinkclei hin-
ihre freudige Mitarbeit an der Sache. unverrückt das schöne Ziel im Auge behalten wird, das er sich
♦» Fernsprechverbindung FrankfurtKaffel. Nach gestern | bd fetner @rünbuna a">ck' bat.
hierher gelangten Mittheilungen ist die Fernsprechverbindung £
GießemNauheim-Friedberg-Frankfurt und Gießen-Cassel ge bi< Kummer jutfttfgefleflt werden.
uehmigt und die Inangriffnahme der Arbeiten angeordnet „ . . . . .. ~
worden. Perftfrr, tmö VoUswittyschaft.
* *TodtlicherUuglücksfall. VergangeneNacht verunglückte »ießm, 4. Februar. Marktbericht. Auf dem heutig«,
Wohnung durch einen Fehltritt in den Keller stürzte und I ©t. 00—00^, Käse pr. 6t. 5—8 A. Käsematte pr. 6t. 3 4, tobt auf ber Stelle liegen blieb. @rbfm pr. Liter 18 4, Linsen pr. fiiter äO 4, Tauben pr. Pa«
♦ ♦ Einbruch. In ber Nacht vom Samstag zum Sonntag 0,80 bis 1,00, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,40, Hahnen pr. Stück
würbe ein dem Bergwerksbefitzer E. W. Fernie gehöriges, 1.30—1,70, enten_pr• SnhftÄS
an ber Frankfurterstraße stehenbes dlufenthaltS- 66-68 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 56biS68 4. Schweine-
Häuschen erbrochen unb bar aus ben Arbeitern gehörende I aci|(b( flefahen, pr. Pfd. 72 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 60—64 4 Dictualien sowie diverse Kleidungsstücke entwendet. Dem Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 5 00 bi« Dieb ist man auf der ©pur. 5,00 JL, Weißkraut pr. Stück 0-00 Ä, Zwiebeln pr. Zentner
♦ ♦ Hausschlachten. Wahrend des Winters find in unserem 6.W-7.50. Milch vr. 1
Schlachthofe 200 Schweine für Private geschlachtet Ball’Seidenstoffe v. 60 Pffl. worden. Nimmt man nun an, daß außerdem noch mit Met.-sowie schwarze, weiße und farbigeHe««eberO-
polizeilicher Erlaubniß 50 Thiere außerhalb des Schlacht- DOn 60 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met. glatt, gestreift, farriert,
bofe« von Privaten geschlachtet wurden und meisten- an jeder gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch. Qual, und 2000 versch. Farben, Schlachtung sich zwei Familien betheiligten, so haben sich Dessin» rc.), porio- °°d »ia-«rfr-l Ins »aus. Muster »'ngehend. j- 500 Familien auf diesem Wege mit Fleisch versorgt. 8mdan-Fat)nkan 6. Henneberg (k. k. Hoti.), Zurich.
Au8 dem Etat der preußifchen Staatsbahueu. Im bementireu hiermit alle von unsere»
Bezirk- der Eil-Obahndirecli-N F.anksurt a. SR., wozu Mich den Amerikanern, ausgehenden Ge-
die Main-Weser-Bahn von Lollar bis Frankfurt gehört, find 'S 9 ... « ittiit*#*
folgende Baukosten pro 189 6/9 7 vorgesehen: Zur Er- rüchte, daß mau im B
Weiterung ber Geleisanlagen auf dem Bahnhofe zu Beuel, russischen und amerikantscheu Petroleum-Pro- letzte Rate 60,000 Mk. Zur Erweiterung der GeleiSanlagen ducenten eine Berstäudigung anzubahueu. «s auf dem Bahnhofe zu Linz, fernere Rate 50,000 Mk. Zum ... Wahres an diesen Gerüchten. Jede«' Umbau des Bahnhofes zu Troisdorf, fernere Rate 100,000 Mk. ' einer ^juschränkung oder theil-
I Zur Höherlegung der Siegbrücke beim Bahnhofe Friedrich I f .
WilhelmS-Hütte und zur Erweiterung der GeleiSanlagen weisen Abtretung unseres Abfatzg b f dieses Bahnhofes 181,000 Mk. keine Rede sein. Wir bleiben wo totr nud ««»
kennen nur Borwärtsgehen für das russische Petroleum, nicht rückwärts.
He Rieth & Co.9


