trat, war er nicht wenig überrascht, denselben in einen Blumkn-
schlossen, vorläufig nicht in den Strike einzutreten.
Cocefcs unb prwhtjklU*
Männerchor, beide in Frankfurt. Im Conservatorium dirt girte er den größten Theil der Schlußaufführungen. Außerdem hat er wiederholt in Frankfurt und Brieg größere Werke einstudirt und geleitet. Trautmann beherrscht da- Clavter, die Orgel, die Violine und die Viola in künstlerischer Weise. So find wir denn sicher, daß die Wahl Trautmauns sür Gießen von schönsten Erfolgen begleitet fein wird und rufen wir schon heute dem jungen Künstler ein herzliches Willkommen zu.
*• BolkSbad. Allen Freunden des VolkSbadeS können wir heute die erfreuliche Mtttheilung machen, daß das Zustandekommen des Unternehmens gesichert erscheint. In der gestrigen Sitzung deS Arbeitsausschusses konnte der Vorsitzende eine Liste vorlegen, nach welcher bis jetzt 11 6 Bürger unserer Stadt ein Actiencapital von 5 7400 Mk. gezeichnet haben. Die von Anfang an tnS Auge gefaßte Summe von 60000 Mk. wird hiernach nicht nur erreicht, sondern
Hegezeit sür weibliches Rehwild.
♦•-r- Seltener Jubiläum. Die Inhaber und Arbeiter
der italienischen Kriegsschiffe Volturno und Staffetta, sowie sechs Osfiztere durch Somalis getödtet und hundert Mann verwundet. Einzelheiten fehlen.
der Cigarrenfabriken der F'rma Arnold Mueller In Gießen feierten gestern den 70. Geburtstag ihres langjährigen
WB. Zanzibar, 3. December. Nach einer Rrutermeldung wurden der italienische Generalconsul Cecchi, die Capitäne
da bet dem Fletsch diejenigen Theele, die voraamlich zur Frststellang deS Gesundheitszustandes nothwendig untersucht werden müffen, fehlten. Ferner wurde eine Partie Schweinefleisch, welches ohne GesundheitSschein bet einem hiefigen Metzger abgeletzt worden war, polizeilich zu einer Unter«
selbe ist bereit- 34 Jahre als Werkmeister bei obengenannter Firma thätig. ÄlS er in der Morgendämmerung, zum ersten Male im Greisenalter, seinen altgewohnten Arbeitsplatz be«
direct von Herrn v. Marschall.
Berlin, 3. December. Gestern Vormittag wurden der Rendant Pepiniert und der RechnungSraih Moritz wegen
suchung in das Schlachthaus gebracht.
•*+ Jagdliche«. Mit dem 15. December beginnt die
Gießen, den 3. December 1896.
*• Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog empfingen am 2. December u. A. den Medicnal-
WerkweisterS Johannes Bieraul. aus Wiefeck. Der-
Hain verwandelt zu sehen. Sämmtliche Arbeiter brachten be'.m Eintritt in die Arbeitsräume dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche dar. Um 10»/2 Uhr betrat der Ches der
Firma, Herr Gustav Mueller, mit Familie und dem gesammten Comptoirpersonal die Arbeitsräume. Voran die Kinder des Chefs mit prachtvollen BlumenbovquetS, der Reihe nach dem Jubilar ihre Gratulation in Gedichtform dar« bringend, welches auf sämmtliche Anwesende einen ergreifen« den Eindruck machte. Hieran schloß sich die Gratulation deS PrivcipalS, welcher die Verdienste und daS Wirken des Juki- larS rühmend hervorhob und auch dabet der älteren Arbeiter in warmen Worten gedachte. Dem Jubilar überreichte er zum Andenken an den festlichen Tag eine goldene Uhr mit Widmung nebst einem ansehnlichen Geldbeträge. Herr Buchhalter Becker bedachte denselben Namen- des Comptoir- Personals mit einer der Uhr .nffprechendrn Kette. Um 1 Uhr fand eine allgemeine photographische Ausnahme statt. Sodann begaben sich sämmtliche Arbeiter in die Restauration „zur Stadt Marburg", wo bei einer von der Firma der« anstalteten Feier die Teilnehmer bei Speise und Trank den Tag verlebten. Gegen 4 Uhr erschien dortselbst der Ches mit dem Comptoirpersonal und Überraschte hier die bereits über zwanzig Jahre bei der Firma thätigen Arbeiter durch Ueberreichung von geschmackvoll auSgesührten Diplomen und entsprechenden Geldbeträgen. Noch manche- schöne Wort wurde gesprochen und bet fröhlichem Sang waren die Theil«
Unterschlagung verhaftet.
Rotterdam, 3. December. Die Hafenarbeiter be-
Stellung kosten könne. Sein Gewährsmann habe ihm auch I dir Versicherung ausgesprochen, daß StaatSsecretär Marschall auf die Publikation großen Werth lege. Die Wichtigkeit deS betreffenden Artikels sei ihm, dem Angek agten, völlig klar gewesen. Dem Artikel in der „Welt am Montag" behauptet der Angeklagte f-rnzustehen. Daffelbe thut auch v. Lützow. 1 Ferner erklärt Leckert, er habe nur eineu Artikel über diese Mrrerie verfaßt und diesen vergeblich der „Täglichen Rund« . schau" in Berlin und dem „Breslauer General-Anzeiger" angeboten. Da- Manuskript habe er zu den Acten gegeben. Diese Aussage LeckertS wird vom Vorfitzenden als sehr un« I wahrscheinlich bezeichnet. Der zweite Artikel in der „Welt am Montag" ist nach der Behauptung de- Angek agten auf Grund zweier Manuicripte entstanden, welche er v. Lützow übergeben habe. 8 dm beharrt bei seiner Behauptung, mit Freiherrn v. Mar'chall in Berlin und mit dem Reichskanzler in BreSlau gesprochen zu haben. Betreffs der letzteren I
Audienz" legt der Oberstaatsanwalt dar, daß von einer I strichen keineswegs die Rede sein könne. Aus Beschluß deS Gerichtshofes wird die Ladung des Fürsten Hohenlohe als Zeuge so lange au-gesctzt, bis der StaatSsecretär o. Marschall vernommen sein w'rd. I
Frankfurt a. M, 2. December. In dem Zeugniß« I zwang-verfahren gegen die „Frankfurter Zeitung" hat da- Gericht auf die Beschwerde deS Redacteurs Giesen be« schloffen, die Vollstreckung der Geldstrafe sowohl wie der Zwangshaft bi- zur Entscheidung über die Sache auS- zusetzen.
Hamburg, 2 December. Ja den heute Vormittags statt« I gehabten, zahlreich besuchten Versammlungen aller Strike- Kategorien wurde der Vorschlag eine- Schiedsgericht- einstimmig angenommen. Vertreter der Slrikenden sind die Abgeordneten Molkenbuhr, Legten und v. Llm, sowie der CommisstonS-Vorsttzende Döring, Vertreter der Gegenpartei Senator Hachmann, Hinrtchsen, Dr. Noack und Rheder I Lariß. Nachmittage tritt da- Schiedsgericht zur Verhandlung zusammen.
Wien, 2. December. Die hiesige spanische Bot« schäft dementlrt alle ungünstigen Nachrichten. Auf den Philippinen feien die Insurgenten überall geschlagen- Poft und Telegraph functionirten regelmäßig. Auf die letzte, 400 Millionen-Anleihe seien 91 pCt. gezeichnet worden, was ein Beweis der finanziellen Kraft Spaniens sei.
Budapest, 2. December. In Beantwortung der Inter« pellation des Abgeordneten Polonyi über die auswärtige Lage und die Enthüllungen der „Hamburger Nach« richten" erklärte der Ministeipräfident Banffy, daß der Umstand, weßhalb die Thronrede wegen der auswärtigen Beziehungen keinen PaffaS enihielt, gar keinen Zweck ver- folge, da eine Aenderuvg der politischen Verhältnisse seit der letzten Thronrede nicht elngetreten sei. Die Enthüllungen der „Hamburger Nachrichten" seien etwa-, wa- an dem Gang der auswäriigen Politik nichts ändere. ES seien eben Ent« | Hüllungen, welche eine historische Bedeutung besitzen, weil sie fich auf die Vergangenheit beziehen. Für die heutige Politik seien sie nicht maßgebend. DieS wäre der Grund gewesen, aus welchem die Regierung nicht die Nothwendigkeit erblickte, fich in der Thronrede mit der auswärtigen Politik zu be« soffen. Banffy behielt sich vor, seiner Zeit eine merilorische Aniwort zu geben, soweit eine solche überhaupt ertheilt werden kann.
Berlin, 3. December. Im weiteren Verlaufe deS Pro- zeffes gegen Leckert und v. Lützow schritt der Vorsitzende zur Vernehmung deS Angeklagten v. Lützow. Es findet zunächst eine eingehende Erörterung über die Personalien deS Angeklagten statt, insbesondere sein Berhältutß zur Polizei. Au- einem zur Verlesung gelangenden Briefe deS Angeklagten an den Criminal-Commiffar v. Tausch geht hervor, daß er als Vertrauensmann der Polizei berichtet habe, wie Com- wiffar v. Tausch fich in Preß-Angelegenheiten deS Oefteren des Angeklagten bedient hat. Der Oberstaatsanwalt stellte weiter die Anfrage, ob v. Lützow nicht auch Derfaffer anderer sensationeller Artikel sei. Weiter erklärt der OberstaatS« anwalt sodann, daß die Vertreter deS Auswärtigen Amtes bei der Zeugen-Vernehmung unbedingt aus alle Fragen Ant« wort geben würden. Es bestehe da- größte Jntereffe für alle Bethetligten, in breitester Oeffentlichkeit über diese Angelegenheit zu verhandeln. Sodann erfolgt die Vernehmung der übrigen Angeklagten. Redacteur Dr. Plötz erklärt, daß v. Lützow ihm wiederholt die Versicherung gegeben hätte, daß er zu einer bestimmt angegebenen Zeit von Freiherrn v. Marschall empfangen worden sei. Er habe nicht den geringsten Zweifel gehabt, daß Freiherr v. Marschall der Gewährsmann v. LützowS gewesen sei. Erst durch die erfolgten Dementi- sei er zweifelhaft geworden und habe direct Auskunft von Freiherrn v. Marschall erbeten, welche denn auch ganz anders gelautet, al- die v. Lützow'jchen Angaben. Der zweite Artikel sei dann doch noch in der „Welt am Montag" erschienen, weil v. Lützow sich so gestellt habe, als käme er
von Gießen und den Decan WörriShofer von Groß« f hiefigen Schlachthaus unterworfen wurde. Hierbei stellte fich I heraus, daß das Flel ch von einer Kuh mit Tuberkeln be.
eoucert-Bereiir. Am 13. December findet da- zweite haftet, und zwar für gen eßbar, aber nicht ladenrein befunden Concert dcS genannten Vereins statt und wird dasselbe wurde. Eine Partie Schaf, und Ziegenfleisch, sowie sämmt« neben dem hervorragenden Diolin-Dirtuosen Willy Bur« liche Brust- und Bauche'ngewe'de, welche vorzugsweise zur mester eine Reihe von Orchesterwerken bringen. Zum ersten Wurftfabrikation verwendet werden, mußten alS gänzlich un« Male wird der neu ernannte Universität- - Musikdirektor genießbar dem Abdecker überwtefeu werden. Dafür, daß da- Gustav Trautmann al- Leiter der Concerte in Tbätig- I für genießbar er! arte Fleisch der Gesundheit nicht schädlich kett treten und dürfte es für Viele intereffant fein, Nähere- | fei, übernimmt die hiesige Flellchbeschau^keinerlei Garantie, über den alS treff ich bekannten Dirigenten zu hören. Gustav ‘ ' ... *-*- * *
Trautmann ist 1866 als jüngster Sohn des Lehrers Friedrich Gustav Trautmann zu Brieg in Schlesien geboren, besuchte dort da- Gymnasium bi- zur Obersecunda und studirte hierauf Musik am Hoch'jcheu Conservatorium zu Frankfurt. Zeitweise in Kurland in der Familie de- Fürsten Nicolai von Lieven, kehrte er, nachdem er den Preis der Mozart« stiftung für Compofition errungen hatte, nach Frankfurt zurück. Einen Ruf nach Kaiserslautern als Chor« und Orchefterdirlgent mußte er ablrhnen, da er seiner Militär« pfl cht damals noch nicht genügt hatte. Er wurde aber nach Absolviruug derselben und nach bestandener Reserveoffiziers- Prüfung an das Hoch'fche Conferoatorium berufen, wo er bis jetzt thätig war. Außerdem leitet er feit 1888 die Vorschule btß Rühl'schen Verein- , seit 1893 den Schuler'schen
'tzottesdienü in der Stmaßom.
SamStaa den 5. December. „
Vorabend 4 Uhr, Morgen- 9 Uhr, Nachmittag» 3 Ubr, SabbalhauSgang 5W Uhr. __
Gottesdteuy der israelitisch«! ReligionSgesellschA
Freitag Abend 4™ Uhr, Sam-tag Vormittag 8» Uhr, Nachmittag 3 Ubr, SabbathauSaang b" Ubr
Nachmittag 2« Uhr in der Synagoge-
Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abend« b Uhr.
Verkehr, £anO« unb voUswirlhschaf^
XHesMtte # 2. December. Frachtmarkt. Rother X 14,15, weißer Wrijcn X 13 80, Korn X 1010, G"ste X Hafer •* 5 30.
sogar überschritten werden und hoffentlich bedeutend überschritten werden, damit, wenn möglich, die Ausnahme einer Hypothek überflüsfig wird. Noch recht viele unserer wohlhabenden Mitbürger haben noch nicht gezeichnet, mögen sich dieselben an den Mitgliedern der Universität ein Beispiel nehmen. Obwohl die meisten unserer Prosefforen nicht ihr bleibende- Heim hier aufgeschlagen haben, haben dieselben dennoch in hochherziger Weise zur Förderung des gemeinnützigen Zweckes rund 12000 Mk. gezeichnet. Die Lehrer unserer Hochschule haben damit ein sie ehrendes Beispiel ,------ - - - -
socialen Mchtbewußtseins gegeben, möge dasselbe dazu nehmer noch beisammen, als Schreiber dieses fich verabschieden
dienen, bad sociale Gewissen weiterer Kreise zu wecken und mußte. Möchten doch alle Firmeninhaber fich ht«on ein
dem Volksbade noch recht viele Aktionäre zuzusühren. Der Beispiel nehmen, bann wird Harmonie zwischen Arbeitgeber
Arbeitsausschuß beschloß, um Jedermann die Zeichnung von und Arbeiter nicht fehlen. Ihm, dem in Arbeit "grauten
Acllen zu ermöglichen, eine Zeichnung-liste bei Herrn Ernst Tabaksveteran, wünschen wir einen noch recht langen und
Balser, MäuSburg, offrnzulegen und durch einen Diener I frohen Lebensabend.
eine Liste herumtragen zu kaffen. Auf nächsten Dien-tag R 2Biefed, 2. December. Heute Abend brachten die Abend soll eine Generalversammlung der Mitglieder befi ^rbctter bcY Arnolb Mueller in Gießen ihre» Vereins Gießener DolkSbab unb der Actienzeichner in daS I Wcrksührer Johannes Bi er au zum 70. Ge«
Hotel Einhorn einberufen werden, um sofort die förmliche burtgt bur$ bte ^epgc Mufikcopelle ein Ständchen. — Gründung der Aktiengesellschaft in die Wege zu leiten, damit, I öte GesangSabtheilung des Turnvereins brachte dem wenn irgend möglich, im kommenden Frühjahre mit dem Bau allgemein geachteten und beliebten Jubilar eine Ovation dar. der Badeanstalt begonnen werden kann. I _|_ 3. December. Ein interessanter Prozeß
Religiöser Vortrag. Der sür morgen Freitag an- $d)en zwei hiefigen Einwohnern wegen eines Hündchens gekündigte Vortrag: „Offenbarungober Mythologie" I schwebt gegenwärtig beim Amtsgerichte Nibba. Dem Kläger von Dr. Johannes Müller mußte um acht Tage ver« toQT diesen Sommer ein Spitzpommer, welcher sehr geUhch schoben werden. Er wirb übrigens ber letzte der Vorträge gewesen sein und auch sonst eine Re he guter Eigenschaftka Dr. Müllers sein. I besessen haben soll, von dem größeren Hunde de- Stfiagten
♦♦ Stadttheater. Neber den morgigen Gast der hiesigen bei cjnem Rencontre ,ott gebissen worden, und beansprucht
Bühne, Fräulein Käthe Bastö liegt uns ein weiterer ber $Iäget ült Werth deS Hündchens 75 Mk., deren Zah-
Bericht aus Danzig vor. Mau schreibt dort: Wenn [unq Beklagter weigert, ba er für ben burch seinen Hund
man selbst Anhänger ber sogenannten modernen Richtung verursachirn Schaden nicht haftbar sei. Es sind schon eine
in der Litteratur ist, die aus unerbittliche Lebenswahrheit A„zghs Auskunstspersonen über die Streitpunkte unb Sach-
ausgeht unb bte Mache der guten alten Zeit sür eine Sünbe verständige hinsichtlich des Werthes des getöbteten Sp>tz'
wider ben heiligen Geist hält, so fühlt man in einem solchen pommerS vernommen worben, sodaß die Prozeß- und Au-
romantischen Schauspiel, wie es der gestern aufgeführte waltskosten den Werth des Streitgegenstandes bereit» erheb«
„Kleine Lord" ist, mit starker Selbstironie, daß man vor s H übersteigen.
der Wirkung des altmobtfch Geworbenen boch noch nicht ganz —
sicher ist. ES gibt eben Dinge, die in jeder Gestalt und Form wirksam bleiben, und hierzu gedöreu vor Allem Mutter- vww»»«?
liebe und Kindesglück- mit solchen Mächten hat fich die Ver- * Warschau, 1. December. Die Synagoge zu Lzem sasserin den Erfolg diese- nach Inhalt und Ausbau um Jahr- st och au war am letzten Sonntag der Schauplatz einer große» । zehnte hinter dem modernen Geschmack zurückliegenden Stücke- Panik, die durch einen falschen Feuer lärm hervorgeruie»
schon gesichert, es besitzt aber außerdem den Vorzug, eine wurde. In dem Gedränge wurden zahlreiche Personen vrr«
ungewöhnlich dankbare Paraderolle zu bieten. Für diese, wundet.
die Titelrolle, ist Käthe Safte, der Gast unsere- Stadt- — theater-, geradezu vorherbestimmt durch ihr z erliches Figürchen, Anzeigen -er Stadt Giehen.
ihre Beweglichkeit, die Frische und Jugendlichkeit ihrer Stimme.
Man mußte wirklich, wie e- im Stücke heißt, diesem idealen 8nangelift6e Bteeiebt
Kinde vom ersten Augenblicke an gut sein, unb welcher Vater, Donnerstag ben 3 December. Abends 8 Uhr: vi-el»«»»« welche Mutter hätte sich nicht, wenn auch vielleicht mit einem im Confirmandensaal (Neustadt 61). So. Marc. Cap. &, leisen Seufzer, gewünscht, baß ble eigenen Söhne einer solchen I Pfarrer Dr. Gretn. ----
Parsifalnatur ähnlich werden möchten? Das gewiß nicht kleine Kunststück, al- erwachsene Dame ein lljährigeS Kind glaubhaft und herzgewinnend uns vorzuführen, ist der ganz und gar in ihrer Rolle ausgehenden Künstlerin glänzend ge- lungen, sie bat kaum auf Augenblicke ihre MaSke gelüstet. DaS Jntereffe, welches sie in Meißen gleich bei diesem ersten Auftreten erweckt hat, wird sie hoffentltch und gewiß im Sinne deS gestern ausverkauften und ganz begeisterten Hause-, zu einer Wiederholung ihre- Gastspiele-, nur wo-
I möglich in einer anderen Rolle, veranlassen.
Verdorbenes Fleisch. Von einem auswärtigen Händler wurde gestern eine größere zur Wurstfabrikation bc« stimmte Partie Kuh-, Schaf» und Ziegenfleisch in hiesige w hm, | Stadt gebracht, welche-, da Verdochtszründe vorlagen, po«
rath^Dr. Do^gt^von Butzbach, den Postdirector Ritsert ‘ ltzeiltch angehalten und einer nochmaligen Fleischbeschau im
Votn 30.
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“‘Ccncnil für alle Mitgl'e Sonntag den b.
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T,gi«.Ordnun 10«37 ____
BehördlicheAn,
Vergeb«! von Bauarb
Empfehlung
S- Hch 8tcibanf.
Die zur Eibauung ei Müde- für das unteize bauamt ersotderlichen L inneren Ausbaues, näml
1) Lchreineraibkit (L stellung von Thürk Fußböden ic., Lc fttffung von Treps Verlegen eichener! in Asphalt),
2) Glaserarbett,
3) Lchiosseratbeit,
4) Wetßbinderarbeit, sollen auf dem Cubmissti zioar bezüglich der einz getrennt ober jufmen werben.
Atbeitsbeschreibungen, 9 und vkdinWtzen Vtwu $ünau eingesthen und < Pordruä zu dem bezügliche mmetl versehen, zum vre'tz von dort bezogen t . verschlossene, poüfrei n,ib längstens bis Mo
December l. 0 "i"ags 11 Uhr, b' IwMtn. Im Uebrigei
fflinillnialnlQi verwiesen.
Zuichl-Sifiist 3 W°- ,3if6en, dm 28,<Hot>i 'StoB^erjogr. Hochd-M -___Neuling,
der Sut‘er en
P t ^lund 70 P
10650 St


