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3.5.1896 Drittes Blatt
 
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M. 104 Drittes Blatt. Sonntag den 3. Mai

1896

Amts- und Anzeigeblntt für den Kreis Gieren

Hratisbeitage: Hießener JamifienbfLLter

llmbmt vo» Anzeigen zu der Nachmittag» für den IWpioni Lag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr.

Redaktion, Expediti» und Druckerei:

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Kerusprrcher 6L

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Der

kW-»er Anzeiger rt r.nt täglich, rr -liSnahme de» Äontag».

tu Sießener

V^ikl-tenökLller euer, dem Anzeiger »Mi«t >ch dreimal ijeifleftgt

Alle Annoncen-Bureaux deS In- und »u-landeS nehmen Anzeigen für denGießener Anzeiger" entgegen.

Gießener A nzeig er

Keneral-Wnzeiger.

Guthaben von 1,113,329 Mk. über die Verbindlichkeiten. Hinsichtlich der Darlehenskassen dürsten diese Zahlen genügen- wir wollen auch einige Notizen über die landwirthschastltchen Consumveretne folgen lasten.

Am 31. Decbr. 1894 schuldeten die landwirthlchastlichen Con- sum-Veretne 245,094 Mk. In 1895 wurden für sie bezahlt 469,347 Mk. Zusammen: 714,441 Mk. Zurückbezahlt haben diese Vereine 578,535 Mk. Sie waren daher am 31. December 1895 schuldig 135 906 Mk.

Zu Ende des Jahres 1894 begann der Geldzufluß der Tar- lehnskaste. Er dauerte im neuen Jahre 1895 fort. Die Activa die­ser Kassen über deren Passiva dauert auch im neuen Jahre fort. Die Depositenconti haben sich ebensalls erhöht. Eigene Effecten hat die Bank rund 600,000 Mk. Es sind Sicherheiten ersten RanaeS.

Die Verwaltungskosten find, obgleich die Arbeitslast eine sehr große ist, nach wie vor sehr mäßig. Für Gebalte, Stellvertretung, Versicherung u. dgl. m. wurden rund 16,800 Mk. ausgegebm. Die Aufsichtsraths- und RevtsionSkosten betrugen nur 384 Mk. Welche enorme Posten erscheinen unter dieser Rubrik bet anderen Geldinstituten! Für Steuern erscheint ein Posten von 1912 DU., Miethe, Heizung und Beleuchtung kosteten 118 Mk., Bücher, Druck­kosten, Schreibmaterialien, EourSblait, Verloosungsliste, Zeitungen beanspruchten 1407 Mk. Für Inserate wurden 149 Mk. ausgcgeben. Gerichtskosten, Stempel zum Handelsregister 5 Mk. Für Porti, Transportversicherung u. dgl. gab'man 378 Mk. aus. Endlich er­scheint noch ein Posten von 1200 Mk. als einmaliger Bewag zu den DerwaltungSkosten des Hessischen Verbandes. Der AussichtSrath beschloß diesen Zuschuß in der Sitzung vom 21. November 1895.

Summirt man sämmtliche Kosten, so ergibt sich der Betrag von 23,408 Mk. Die ganze Verwaltung kostet also noch nicht so viel, wie bei anderen Bankinstituten ein einziges Verwaltungsralbs- Mitglied an Tantieme davon zu bringen pflegt Das lehrt unS immer wieder: Selbsthilfe und Selbstverwaltung in Verbindung mit dem Vereins- und Genossenschaftswesen sind der nervus rerum gerendaram, mittelst besten man den schlechten Zeiten entgegen arbeiten kann.

Hinsichtlich der Gewinn- und Verlustrechnung lasten wir auch noch einige Bemerkungen folgen: Die Zinseinnahme des Jahres 1895 betrug 110,872 Mk. Die Zinsvergütung des Jabrrs 1895 betrug 88,357 Mk. Folglich ergab sich Z'nsüberschuß: 225,15 Mk. An Provisionen wurden vereinnahmt 169,34 Mk. An Provisiomn wurden bezahlt 2152 Mk. Daher Provisionöüberschuß: 14,782 Mk.

Die eigenen Effecten der Bank haben eine durchschnittliche Verzinsung von 37, Procent. An den Effecten selbst wurde der Betrag von 2798 Mk. abgeschrieben; dies ist der Unterschied der Coursnotirungen am 31. December 1895 gegen den AnschaffungS- werth. Derartige Abschreibungen sind gesetzlich vorgeschrieben

Der Umsatz betrug im Jahre 1895: 26,4 Millionen. Die Gewinn- und Verlustrechnung balancirt mit 133,347 Mk. und die Schlußrechnung mit 3,7 Millionen. Zur Verfügung der General- Versammlung bleiben rund 16,630 Mk. Nettogewinn, dessen Verwen­dung in folgender Weise beantragt wurde: Nach § 36 der Bank- sahungen müsten dem Reservefonds 20 Procent aus 11,089 Mk. über­wiesen werden 2217.95 Mk. Außerdem soll dieser Fonds noch den kleinen Betrag erhalten von 28.05 Mk. Zusammen 2246 Mk. Mit dieser Summe erreicht der Refervesond die Hohe von 32,300 Mk. Nachdem der Reservefonds befriedigt ist, sollen die bezugsberechtigten Actien 3 Procent Dividende erhalten. Alljährlich gehen Aktien an andere Besitzer über. Erbverlheilungen, Sterbefall u. dgl. m. sind die Ursache. Da die Actien auf Namen lauten, müssen die Ueder- gänge auf andere Besitzer von der Generalversammlung genehmigt werden, was bis jetzt noch niemals verweigert worden ist.

Deutsche» Reich. I

Kramtfurt a. M , 1. Mai. Da- Kais erpaar trifft ann 10. Mai um zehn Uhr Vormittags hier ein. Auf dem H,KmpIbvhnhof wird zum Empfange eine Ehrencompagnie des lA'ß,J:ifanterie«RegimentS aufgestellt. Nach der Begrüßung *uiN bi't auf dem Bahnhof anwesenden Vertreter der städti- idM staatlichen und militärischen Behörden erfolgt die Ab' a>W mich der Katharinenkirche. DaS Kaiserpaar und sein W* werden für die Fahrt etwa 20 Equipagen noch» I »cibig Haben, au die sich noch eine ganze Reihe weiterer Mojin anschließen wird. Auf den Gottesdienst folgt die Fisssn rach dem Denkmal über die Große Bockenheimergaffe, jcrw do zurück nach dem HotelZum Schwan." Die 8 bis zum Festmahl wird theilS mit Empfang,

thM mit Besuchen auSgefüllt. Nach dem Festmahl nimmt dlM-asjerpaar entweder erst noch einen kurzen Aufenthalt iui,k>chwan" oder begibt sich sofort in die Oper. Au den SSchch der Oper reiht sich daS Abendeffen imSchwan" später die Abreise. ES ist noch nicht entschieden, ob daS Licjlas portier im Salonwagen deS kaiserlichen Hofeisenbahn' zuqsik, wie daS oftmals geschieht, oder im Wiesbadener SW« genommen wird.

Gießen, den 2. Mai.

** 3« Amerika verstorbene Hessen. Brooklyn, N. H., H Ma Johanna Schönert geb. Marx, 30 Jahre alt, rii:l Minheim bei Alzey. New-Haven, Conn., Frau Marie 3-g Ldwenste in geb. Laller, 81 Jahre alt, aus Hessen- Dlnraitebt. Newark, N. I., Adam Bopp, 63 Jahre alt aruAhrrrnSheim bei WormS. New Uork, Heinrich Menges, ißl Jahae alt, aus Mainz. Racine, WiS., Georg Geb, 7G1 zohae alt, aus Gundersheim. Cincinnati, O., John Ji mjl l'tn., 63 Jahre alt, miß Heffen-Darmstadt. Danwa« to in,MS., Charles Pappenheimer, aus Partenheim. 6ita:iniixiti, O., Frau Car oliu e Gall geb. Stein, 68 Jahre i[ t.,aui Groß'Felda. Findlay, O., John Bickelhaupt, 75ii Zvhue alt, auS Reichenbach.

* Der Getreibemarkt. (BerichtSwoche vom 24. April bis i. I Rat) DaS allgemein für sehr fruchtbar geltende Wetter, vEer die Hoffnungen auf eine große Ernte erhöht, und bin: VirilSrückgänge auf den amerikanischen Märkten, haben imii Sapjjeu dem Getreidemarkte einen flauen Charakter in letzsiiir Woche gegeben, Roggen wurde deshalb fast gar nicht, xniöiasin nur zu niedrigem Preise gekauft, für Weizen und HeM ziigte sich aber einige Kauflust, wodurch die Preise io hehr idefestigt wurden. In Berlin und Leipzig wurde ge- fttihilt: Weizen (je nach Qualität und per 20 Centner) für 1508 165 Mk., Roggen für 118 bis 121 Mk., Gerste für 11100 biii 170 Mk., Hafer für 115 biß 145 Mk. Mais SW In !S5 Mk.

x Londorf, 30. April. Bei der heutigen Bürger« m«vt Neuwahl erhielten folgende vier Herrn Stimmen: BevhcrLueter Au mann 62, Kaufmann Braun 36, Fr. Qchude r 32 und Postverwalter i. P. Kammer 6; eS nattintit eine Stichwahl zwischen dem Herrn Beigeordneten ftntenn und dem seitherigen Ortsgerichtsvorsteher Braun zu »,chl»en. Der hiesige Gesangverein gedenkt ge­

legentlich der Einweihung einer neuen Fahne am 5. Juli d. I. dahier ein größeres Sängerfest zu veranstalten, wozu 43 Vereine eingeladen find.

(Seneralversammlung der landwirthschaft- lichen Oenoffenschastsbank in Darmstadt.

D. Darmstadt, 1. Mai.

(Nachdruck untersagt.)

Zwölf Jahre find verflossen, seit die landwirthschastliche Ge­nossenschaftsbank zum Segen der Landwirthschaft gegründet worden ist. Gestern sand die Generalversammlung der Actionäre statt. ES würde zu großen Raum beanspruchen, wenn wir darüber berichten wollten: wir berühren daher nur daS Wichtigste.

In dem abgelausenen zwölften Geschäftsjahre hat sich der Ge­schäftsbereich der Bank wieder erheblich erweitert und der GeschästS- umsatz hat sich erhöht. Trotzdem ist der Reingewinn niedriger alS in den drei vorausgegangemn Jahren, denn die ZinS- und ProoisionS- erträgnisse waren geringer. Selbstverständlich verringert sich auch dadurch die Dividende, die den Acttonären zur Verfügung steht.

Die Zahl der landwirthschaftltchen Genossenschaften im Groß- herzogthum Hessen hat sich wieder vermehrt und sie haben sich der Genossenschaftsbank angeschloffen. Immer mehr zeigt es sich, daß die Bank die practische und segensreich wirkende Geldsammel- und GeldauSgleichstelle für die Vereine ist. Die Bank trat aber auch mit Genossenschaftsoerbänden und Großbanken in Verbindung und hatte mit diesen einen so bedeutenden Verkehr, wie er früher niemals vorhanden war. Man sollte nun glauben, daß dadurch ein großer Gewinn und eine erkleckliche Dividende herausgekommen wäre, was aber nicht zutrifft. DaS Jahr 1895 zeichnete sich nämlich dadurch aus, daß die Vereine stets mehr Geld überflüssig hatten und an die Bank einsandten, als Letztere unterzubringen vermochte. Dabei fiel der Zinsfuß langsam.

Manche Landwirthe glauben nun, es sei gut, wenn die Bank recht viel Geld übrig hätte und wenn der Zinsfuß herabginge. Für Denjenigen, der Geld ausnehmen muß, ist es allerdings angenehm, wenn er Betriebscapital leicht und billig erhallen kann. Für die Banken aber, sowie für Handel, Wandel und Verkehr ist es kein gutes Zeichen, wenn fich die Baar Mittel in den Kassen stauen und keine Nachfrage darnach ist. Handel und Verkehr stocken in solchen Zeiten, das Geld liegt tobt in den Kassen und trägt keine, ober doch geringe Zinsen. ,

Aehnlich erging es im Jahre 1895. Es war immer mehr Grld vorhanden, als die Vereine und Prioatmitglieder der Bank nölhig hatten. Die Bank wußte oft nicht, was sie mit den Geldmassen anfangen sollte; sie setzte ihren Zinsfuß herab, kaufte gute Werth­papiere und operirte so geschickt wie möglich. Daß dadurch die Arbeitslast, abgesehen von den stetig zunehmenden Geschäften, zu- nahm, aber die Dividenden doch mäßige blieben, haben wir bereits oben ang. deutet, und jetzt deutlich nachgewiesen. Das Aciiencapital der Bank beträgt eine halbe Million, welche in 2500 Actien, das Stück zu 200 Mk. besteht. Das Capital ist voll eingezahlt. Diese 2500 Stück Actien oerlheilen sich in folgender Weise. Es besitzen: Die Verbände 10 Stück, die Centralgenossenschaften (2) 37, die Molkereien und Abfuhranstalten (10) 44, die landwirthschaftlichen Consuwvereine (74) 127, die Spar- und Darlehnskassen (274) 1434, Privatpersonen (330) 840 Stück. Zusammen 2500 Stück. Man sieht aus diesen Zahlen, daß btc 330 Prlvatperonm nicht weniger als 34 pCt. von sämmtlichen Actien der landwirthschastlichen Genossenschaftsbank besitzen, woraus folgt, daß das Interesse für dieses Institut unter dem Prioatpublikum nicht gering ist.

Wir möchten nun doch auch noch einige wenige Zahlen folgen lassen, welche zeigen sollen, wie der Geldübei fluß am Ende 1894 bis dahin 1895 stetig zunabm. Am Ende des 11. Geschäftsjahres 1894 hatten 150 Darlehenskassen und 7 Productiogenoffenschasten eine Schuld von 1,718,745 Mk. Dagegen hatten 83 andere Vereine und eine Productiogenossenschaft ein Guthaben von 664,647 Mk. Folglich war die Schuldigkeit hier um 1,054,098 Mk. größer als die Gut­haben. Im Lause des JahreS 1895 wurden ausgezahlt oder auf andere Conti übertragen 4,991,949 Mk., was sich summirt auf 6,046 047 Mk Es wurden nun aber baar einbczahlt ober über­schrieben 7,159,376 Mk. Zieht man von diesem letzten Posten den vorhergehenden (6,046,047 Mk.) ab, so bleibt ein Ueberschuß der

Nicht annähernd erreicht

von irgend einem neuen Reolane*Artikel ist in ihren notorisch un­vergleichlichen Wirkungen f. d. Hautpflege und gegen alle Haet- unrelnigkeiten und Ausschläge nur die altbewährte 4246

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Feuilleton.

Frisch Fleisch.

Ih Jagdabenteuer auf hoher See. Von Fr. I. Pajeken.

(Schluß.)

iijaagß gelang nur kaum merklich, während der Lmer wilder kreuz und quer durch daß Waffer schoß - cnb nach schwanden jedoch die Kräfte bcß Thiereß. Rawh und rascher ließ sich daß Tau eiuziehen und nach

ttuffliMt erschien der Hai hinter der Brigg. Hier aber raststt!,! nochmalß seine ganze Kraft zusammen. Biß zu untn-mf daß Deck hinauf spritzte daß von ihm aufgewühlte WcLssn, und mit derartger Gewalt schoß er in die Tiefe, daßq.kr Steuermann und mehrere Matrosen zu Boden ge- fchltüniert wurden und wir übrigen daß Tau freigeben Bittre, welches fich bann sofort wieder straff anspannte und gleM iwrauf im Kielwasser aufß Neue pfeilschnell die Wogen bute^inritt.

Jok heww t ja seggt, et een von de grote Art- da ui 15 111 OHt (Ochse)n littjet Kind gegen," sagte der Koch,

für W Eindr fcicöler begannen wir daß Tau anzuziehen.

' Sbmmalß dauerte eine geraume Weile, biß sich der $ jiF1? Ha^ hinter dem Schiffe befand, wo er wieder versuchte,

fich von unß loßzureißen, was ihm jedoch, trotzdem er fich wie rasend geberdete, nicht glückte.

Auf Anrathen deß Capitanß holte ich auß der Cajüte meine Büchse und nachdem der Hai noch näher hrrangezogen war, so daß sein scheußlicher Kopf, sobald fich die ^Angoftura" hinten hob, auß dem Waffer hervorschaute, feuerte ich sechs Schüffe auf ihn ab.

Sie verfehlten ihre Wirkung nicht. Die Bewegungen deß Thiereß wurden immer matter und wieder nach einiger Zeit gelang, den Hai längßseit zu ^fieren" (ziehen). Hier hing er nun halb auf dem Rücken, den weitgeöffneten, merkwürdig tief unter dem Kopfe fitzenden Rachen mit seinen spitzen, biß fünf Centimeter langen Zähnen unß fast zugekehrt.

Kühn schwang fich Anton über Bord und hakte dem Fische einen eisernen Haken mit langer Kette hinter den Ober« tiefer. Die Kette wurde au Deck befestigt.

Hatß good! Nu kann hei uS nich mehr dör de Lappen gähn," meinte der Koch befriedigt und ging hurtig in seine Kambüse, auß deren Schornstein gleich darauf Rauch quoll.Kumm, Fritz! Help mi!" rief er dem Schiffß' jungen zu.Et de höchste Tid- aber wegen den Hund da buten (draußen) schall dat Eten nich 'ne Sekunne later (später) upn Disch kamen."

Wiederholt versuchte der Hai doch noch, fich zu befreien- aber er war bereits im Verenden, und da nicht der großen Mühe lohnte, daß gewaltige Thier es war etwa neun Meter lang auf Deck zu ziehen, schlug der Capitän vor, auß dem Schlunde den Angelhaken zu schneiden, nm diesen zu retten, und den Hai dann treiben zu laffen.

Anton erklärte fich bereit, die Arbeit außzusühreu und nachdem ihm um den Leib ein Tau gebunden war, daß zwei Matrosen festhielteu, stieg er über Bord und begann sein Werk, lieber dem Hai schwebend, der fich kaum noch bewegte, schnitt er eifrig darauf los, und nach längerer Zeit kam der ebenfalls mit einer Kette versehene Angelhaken zu» Vorschein und daß Thier hing jetzt regungslos nur noch au dem eisernen Haken.

Wullt Du Dinen Hai noch 'mal sehn, Kock?" rief der Steuermann in die Kambüse.

Eenen Ogenblick, Sturmann," gab der Koch zurück. Glieks (gleich) bin ick mit mineu Kram klar" (fertig).

Nach einigen Minuten trat er, bad nasenlofe Gesicht vom glühenden Herdfeuer geröthet, zu unß an Deck. Behende schwang er fich auf die Regeling und schäme triumphireod auf den überwundenen verhaßten Feind aller Seefahrer.

Je, min Jung! Du knackst nu ok kine Miuschenknaken »ehr," sagte er grimmig.Manchen armen Jan Mat