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bei Husten Heiserkeit Katarrh.
ausgeschlossen.
Gießen, den 27. Deccmber 1895.
durchschlug, wobei Major van der Hoop fiel und Lieutenant Weimer verwundet wurde. N. Hefi. VolkSbl.
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zu bezahlen. Zahltage: Dienstag, Donnerstag, Samstag. Gießen, den 2. Januar 1896.
Der Stadtrechner: Doepfer.
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’btn Marsch gegen Briare an, von wo der Feind in Stärke von ca. 12,000 Mann lotreaufwärts abgezogen war, nur die FranciireurS waren zurückgeblieben. Am 25. Deccmber waren denselben vier Dragoner von der 4. Schwadron des 2. Dragoner-Regiments zum Opfer gefallen und am 26. wurde ein Dragoner der Spitze von den Einwohnern vom Pferde gerisien und wäre im Canal ertränkt worden, wenn dies nicht besonnene Bürger verhindert hätten. Das Städtchen Briare erhielt daher eine Contribution von 12,000 Francs auferlegt. Der Krieg nahm jetzt Überhaupt eine sehr ernste Form an und muhten die schärssten Maßregeln ergriffen werden, um die FranciireurS niederzuhalten. Gefangene FranciireurS wurden sofort erschaffen und Gehöfte, aus denen Schüsse fielen, niedergebrannt, Dörfer und Städte, in denen Uebersälle vorkamen, mußten große Geldsummen zahlen. Die Verpflegung des Detachements war überaus nothdürftig. Die Bekleidung, insbesondere das Schuhwerk, hatten sehr Noth gelitten, was bei der schrecklichen Kälte und dem Schnee doppelt empfindlich war. Dabei kamen diese Truppen that- süchlich wochenlang nicht mehr aus den Kleidern, da sie stündlich auf Ueberfall durch einen weit überlegenen Feind gefaßt sein mußten, und doch stand die nächste eigene Unterstützung mindestens 3 starke Tagemärsche entfernt. Es war eine überaus kritische Lage, in der sich das Detachement während mehrerer Wochen befand und entging eS wiederholt nur durch seine außerordentliche Tapferkeit der völligen Vernichtung und Gefangennahme. Wiederholt war eS ganz umzingelt und mußte sich durchschlagen. In diesen ständigen Kämpfen verlor es eine Anzahl von Offizieren und Mannschaften. Am 31. Deccmber verlor allein das 2. Jnf.-Rgt.: Hauptmann Weber tobt, Oberlieutenant Haupt und Lieutenant dcr Reserve Schäg verwundet (beide zum zweitenmale während des FeldzugS) und 12 Soldaten tobt, 6 vermißt. Im Lazareth von Briare sielen 40 verwundete und kranke Hessen in die Hände der Franzosen. Am 4. Januar rückte aber das Detachement Rantzau wieder in Briare ein, woselbst es am 14. Januar abermals ein blutiges Gefecht zu bestehen hatte, bei dem eS von etwa 12,000 Franzosen angegriffen wurde, aber sich auch diesmal mit bewunderungswürdiger Tapferkeit
ü Mk. 1,70, 1,80, 1,90 und 2,00 das Pfund, unübertr. in Aroma und Kraft.
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Auch diesen Gebern danken wir herzlich für die unserer Anstalt gespendeten Gaben.
Jnsgesammt sind unS, in Eiuzelbeträgen von 1 bis 10 Mk., 176,50 Mk. übergeben worden.
In dem vorigen Verzeichniß muh tl unter Nr. 24 heißen: Gastwirth Schwinn.
Gießen, den 2. Januar 1896.
Der Vorstand der KleinkiudercBewahranstalt.
Dr. Naumann.
NeffMichk Aufforderung.
Die Erbschaft der kürzlich verstorbenen Wittwe des Fabrikanten August Weidig zu Gießen, Katharina, geb. Weidig, ist unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten worden.
Es werden daher alle, welche An- prüche an fraglichen Nachlaß zu nlden haben, hiermit aufgefordert, olche binnen 14 Tagen dahier an- umelden', anderenfalls sie bei Ordnung des Nachlasses Berücksichtigung nicht finden können.
Gießen, den 30. December 1895. Großherzogliches Amtsgericht.
Stammler. 144
Vcrfcbr, Land, «nd volksrsixth?chasl.
gimbnrft 31. December. Frachtmarkt. Rother Web«, JL 00,00, weißer Weizen Jt 00.00, Korn 9.35, Gerste X 8.75, Hafer JL 6.00.
Concursverfahren.
In dem Concurse über das Vermögen des Heinrich Krieb I. in Gießen wird das Verfahren gemäß § 188 K. O. eingestellt.
Gießen, den 24. December 1895. Großherzogliches Amtsgericht.
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Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft.
Freitag Abend 4'° Uhr, Samstag Vormittag 9 Uhr, Nachmittag 3 Uhr, SabbatbauSgang 5« Uhr. Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 8 Uhr.
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Montag, den 6. Januar 1896, Abends Sy2 Uhr in dem Lenz’schen Felsenkeller.
Tagesordnung: 1. Rechnungsablage.
2. Statutenänderung.
3. Eingabe an den Stadtvorstand wegen Jnanspruch nähme der Steuer vom Braunsteinbergwerk.
4. Vorftandswahl.
Die Herren, welche ihre Beiträge pro 1895 verweigert haben, find
Bekanntmachung.
Da« 5. Ziel Gemeindesteuer pro 1895/96 ist binnen acht Tagen bei Meidung des Beitreibungsverfahrens zur hiesigen Stadtkaffe
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Der Vorstand.
Erfolg sicher, Geschmack vorzüglich, Wirkung grossartig!
Zu haben i 30 und 50 Pfg. bei:
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Bekanntmachung.
Nachdem uns auch in diesem Jahre wieder ein Betrag zur Verfügung gestellt worden ist, um im nächsten Sommer eine Anzahl armer, ferophu- löfer Kinder in der Kiuderheilanstalt zu Bad-Nauheim unterbringen zu können, werben alle diejenigen Bewohner des Sparkassenbezirks Gießen, welche solche kranken Kinder haben und nicht selbst in der Lage sind, die Kosten bestreiten zu können, aufgefordert, sich bei ihrem Pfarramt ober ber Bürgermeisterei baldigst zu melden. Bei der Anmeldung ist ein ärztliches Zeugmß vorzulegen, in welchem die Nothwendig- kett einer Badekur bescheinigt sein muß. — Es ist nicht ausgeschlossen, daß Kindern, welche bereits auf Kosten der Sparkasse eine Badekur durchgemacht haben, die Kosten für eine weitere Kur bewilligt werden können. — Die Pfarrämter und Bürgermeistereien ersuchen wir, uns die einlaufenden Meldungen mit den ärztlichen Attesten und einer Bescheinigung über die Bedürftigkeit ber betreffenben Eltern bis längstens Gude Januar k. I. zusenden zu wollen.
Gießen, am 10. December 1895.
Die Direktion des Spar- und Leihkafse-Bereins.
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Anm. Die in RUmmero gesetzten Ziffern gebe« tn, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. __________________________
Enthebung vor, Gratulationsbesuchen und Zusendung von Gratulationskarten zu
Neujahr.
Nachbenannte Herren und Damen haben zur Enthebung von Neujahrs - Gratulationsbesuchen und von Zu- sendung von Gratulatiouskarten der hiesigen Klein- kinder-Bewahranstalt Gaben zugewendet:
67) Fabrikant Adolf Noll. 68) Stadtrath Wilhelm Löber. 69) Stadtrath Dr. med. Ploch. 70) Rechtsanwalt Dr. Gutflttsch. 71) Frau Jakob Helsenbein Wittwe.
Topfkuchen - backt man mit Dr. Oetker’« Backpulver ä. 10 Pfg. Depot; Gehr. Adami.
Lardelle«,
martntrtc und Bismarck-Heringe, Nuss, und Oel-Sardinen, Bücklinge, Rollmops
Schrffsnachrichte«.
Norddeutscher Moyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl LooS und I. M. Schulhof.
Bremen, 29. December. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdamvi:r H. H Meier, Capt. Fr. Mentz, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 11 Uhr Abends wohlbehalten ta Newvork angekommen.
WSchentliche Nel> erficht ver XoheSiüfte tu Gieße».
52. Woche. Vom 22. December bfi> 28. December 1895.
Effnvohnerzshl: angenommen zu 22 400 (tncl. 1600 Msrin dPüiiär). Sterblichkettsziffer: 20,89, nach Abzug der Ortsfremden 16,25^.
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1 Partie Nutzholz, 1 Wagen, eine Ladeneinrichtung, 1 Theke, 1 Secre- tär, 1 Stlberschrank, 2 Betten, sechs Bettstellen, div. Sophas, 2 Kleiderschränke, 2 Commoden und sonstige Mobllien, 1 Regulator, 1 Remontoir- uhr. 1 Musikautomat, div. Herren- kleidungsstücke, 1 Posten Cigarren, 1 Anzahl Bilder, Glas, Porcellan rc. Versteigerung theilweise bestimmt.
145 G«gel, Gerichtsvollzieher.
Salzgurken,
Essiggurken,
Sauerkraut
empfiehlt in bekannter Güte
9482 Heinrich Wallach.
Vielfach
von Aerzten
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