^Steigerung
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Die Aurführung der u.Chaussirarbeiteuzt des oberen Thesis der G straße (220 bezw. 105( Montag den 7. Deel
Vormittags IV/2 iöfsenliich verdungen werden Ibefäteibung und Bedingu« ;|nt Einsicht bei uni offen, aus vorgeschriebenem gor1 bit zum genanntenTemine
Zuschlagssrist 14 Lage.
Gießen, den 1. Deren Das Stabtbauam.
Schmanöt.
Cocalo «nd prwhtjklkfe
Gießen, den 1. December 1896.
*» Geburtstagsgeschenk. Seine Königliche Hoheit der Grob Herzog hat seiner hohen Gemahlin zu den beiden I schönen Schimmeln noch ein weiteres Schimmelpaar zum Geburtstake geschenkt, so daß Ihre Königliche Hoheit jetzt einen prachtvollen Viererzug von Schimmeln besitzt.
* • Empfang. Der Kaiser empfing gestern im Neuen Palais Herrn Geh. Hofrath Prof. Dr. Oncken.
• • KretSauSschußfitznug vom 28. November 1896. In dem öffentlichen Thetl dieser Sitzung kamen drei WirthschaftS- covcesfionSgesuche zur Verhandlung. Philipp Kröck V. zu Heuchelheim will in der Lahnstrabe in Heuchelheim eine Schankwirthschaft errichten und begründet sein Gesuch damit, daß in genannter Strahe fich die Cigarrenfabrik der Firma Rinn u. Cloos befindet, welche ca. 200 Arbeiter be« schäftige, dab dortselbst auch Neubauten aufgeführt würden, und datz die Wirthschaft des Jacob Pfaff, welche nebenan liege, den Anforderungen nicht mehr entsprechen würde. Der Gemeinderath hatte fich für Genehmigung des Gesuchs ausgesprochen, weil rc. Kröck bereits Flaschenbier« und Brannt- weinkletnhandel betreibe. Bon den vernommenen acht Zeugen konnte keiner erklären, dab ein directeS Bedürfnih für Sv« richtung der fraglichen Wirthschaft vorliege, dab eS jedoch mit Rücksicht auf die nahe Fabrik wünschenSwerth sei, wenn die Conceffton ertheilt würde. Der Gesuchsteller war anwaltlich vertreten, wurde aber mit seinem Gesuche abgewiesen, da der KretSauSschub 14 Schank« und 3 Gastwirth« schäften, sowie weiter noch 4 Branntwein AuSschankstrllen, welche eben in Heuchelheim vorhanden find, sür vollkommen ausreichend ansah. — Johannes Häuser XIII. zu Klein- Linden will dortselbst in seinem Neubau in der oberen Frankfurterstraße eine Gastwirthschaft mit vier Logirzimmern
tragen.
Melanchthoufeier. DaS Grohh. Ober-Consistorium hat aus Anlah der 400jährtgen Wiederkehr des Ge« burtStageSPHilippMelanchthonS. 16. Februar 1897, ein AuSschretben erlassen. In dem Schreiben werden die evangel. Gemeinden aufgefordert zur Theilnahme an einer Sammlung für ein Melanchthonhaus und eine Melanchthon« stiftung in Bretten, dem Geburtsorte Melauchthons.
♦* Militärische». Aus Anlah der Neuformation von Regimentern zum 1. April 1897 wird der 25. (Grohherzog- lich Hessischen) Division ein neues Regiment zu zwei Bataillonen zugetheilt werden. Bon diesem Regiment, daö auS den jetzigen vier hesfischen Halbbataillonen gebildet und deffen RegimentSnummer vorausfichtlich 168 sein wird, erhält Offenbach den Stab, die RegimentSmufik und das erste Ba« taillon. DaS zweite Bataillon soll, wie der „Frkf. Gen.-Anz." meldet, alS Ersatz für daS von Mainz nach WormS abzu« gebende erste Bataillon 118 nach Mainz in Garnison kommen. — Dieser Schlubsatz dürfte unrichtig sein, denn so viel bekannt, kommt daS zweite Bataillon des neuen Regiments nach Butzbach.
** Die Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde hat die Ehre, gleich ihrem ersten Redner, dem Wirkt. Geh. Admtralt« tätsrath Herrn Prof. Dr. G. Neumayer, einer der hervorragendsten der jetzt lebenden Gelehrten, begrüßen zu können. Nahe der rheinhesfischen Grenze in Kirchheimbolanden im Jahre 1826 geboren, widmete sich Neumayer Physikalischen und technischen Studien zu München, trat aber mit 24 Jahren in den Dienst der Handelsmarine und bereiste, zunächst alS Matrose, dann als SchiffSsührer, vor Allem die südlichen Meere und Südcontinente, besonders Südamerika und Australien. Namentlich letzteres Land zog ihn immer von Neuem an und wurde für seine weitere Entwicklung entscheidend. Denn im Jahre 1856 schicke ihn König Max II. von Bayern nach Australien, um physikalische Unter« I suchungen auSzusühren- hier waren es nun besonder» die magnetischen Kräfte, die seine Aufmerksamkeit feffelten und gleichzeitig entwickelte fich die Erkenntnih der Nothwendigkeit der genauen U Versuchung deS Südpolargebietes, daS Australien so nahe liegt. Acht Jahre verweilte Neumayer in Australien, meist in Melbourne, acht weitere Jahre in der Pfalz, 1864 bis 1872. Dann beginnt ein neuer Abschnitt seines Lebens mit seiner Berufung in das hydrographische Amt der Admiralität in Berlin 1872 und seiner Ernennung zum I Leiter der Deutschen Seewarte 1875, in welcher Stellung er sich noch befindet und eine umgemein vielseitige, tiefgehende I und daher doch zugleich anregende Thätigkeit entfaltet hat. I Ausgehend von seiner Liebltngsbeschästtgung mit dem Ecd- I magnettSmuS, deffen Lehre ohne die Erforschung der Pole I der Erde nur Stückwerk bleiben kann, hat Neumayer sich I seit Jahrz'hnten in Wort und Schrift mit jugendlicher ®e« I geisterung und in ernster wissenschaftlicher Arbeit der Polar« I forschung gewidmet und durch seine nimmer rastende Agitation namentlich die Südpolarforschung zu beleben gesucht. So I wird er denn als der Berufenste auch hier in Gießen die I Südpolarfrage behandeln und uuS reiche Belehrung spenden- möge ihm dafür auch wirkliches Berftändniß und Sympathie I entgegengebracht werden und möge es ihm befchieden sein, baldige Ausführung seiner Pläne durch eine deutsche Süd- I polarexpeditton zu erleben. tz
•• Detaillisteu-Beret«. Gestern Abend fand im Hotel I Einhorn die erste außerordentliche Generalversammlung deS hiesigen DetailltsteN'BereinS statt, bte sehr gut besucht I war. Au» der Berichterstattung über die bisherige Thätig- I feit des Vorstandes ist hervorzuheben die Beantwortung I dreier Fragen über den Haustrhandel, welche auf Veran« laffung des Verein» für Socialpolitik von der Großherzogl. Handelskammer Gießen dem Verein zur Beantwortung vor« I g^egt waren. ES handelt sich darum: 1. Ob und wie wett der Haufirbetrieb mit dem stehenden Handels- und Gewerbebetrieb in den von Haufirern besuchten O rtlichkeiten con- I curtrt. 2. Warum eventuell der stehende Betrieb den Wett- bewerb deS HausirhandelS nicht aushalten zu können glaubt. I 3 Ob eventuell das Gesetz Über die Sonntagsruhe die AuS« Übung deS HausirhandelS begünstigt. Der ergangene Be« I scheid lautet dahin: 1. Der Haufirbetrieb concurrirt inso- fern mit den örtlichen Geschäften, als er Maaren vertreibt, ' I die an den von den Haufirern besuchten Plätzen auch zu 1 I haben find. 2. Der stehende Gewerbe- und Handelsbetrieb 1 ist aus folgenden Gründen häufig nicht concurrenzfahlg:
entrichten, weil in Klein-Linden fich eine Logirwirthfchaft nicht befinde und efl öfter vorkomme, daß Leute daselbst keine Unterkunft finden Konten. Deshalb will Häuser auch schon oftmals auS Gutmüthftkeit Fremde in seiner Privat« wohnung beherbergt haben. Der Gemeinderath hat die Be« dürsnißfrage verneint, da die vorhandenen fieben Schank- wirthschaften genügten und Fremde leicht die kurze Strecke nach Gteßen gehen könnten, um dort zu übernachten. Der Kreisausschuß hat die Verhandlung ausgesetzt, um vorerst noch weitere Erh'bungen anzustellen. — In dem Hause Riegelpfad Nr. 38 dahier will Jacob Diehl, welcher dortselbst bereits Zapfwirthschaft ohne BranntweinauSschank betreibt, eine Gastwirthschaft (Logirwirthschaft) errichten und hat um die Erlaubniß, auch Bianntwein auSschanken zu dürfen, nachgesucht. Bittsteller war ebenfalls durch eftien Anwalt vertreten. Der Kreisausschuß hat die Concesfion zum Branntweinausschank ertheilt, insolange Diehl die Logir« wirthschaft in vier Räumen deS fraglichen Hauses auSübt.
Kirchliche Dienstuachrichten. Seine Köaigliche Hohett der Großherzog Haden Allergnädigst geruht, den von Sr. Durchlaucht dem Herrn Fürsten zu JsenburgBirstein auf die evangeltsche Pfarrstelle zu Götzenhain, Decanat Offenbach, präsentirten Pfarrvicar Jacob Ste.inmetz zu Sprendlingen für diese Stelle zu bestätigen, — dem Pfarrer Johannes Medert zu Hopfgaren die evangeltsche Pfarrstelle zu Sellnrod, Decanat Scholten, und dem Pfarrer Conrad Belte zu Friedberg die evangelische Pfarrstelle an der FriedrichSgemeinde zu WormS, Decanat WormS, zu über«
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tilgung und den Ausgleichsfond, durch den Abg. Sattler ein I Abänderungsantrag etngebracht worden.
Berlin, 30. November. Der „Nordd. Allg. Ztg. zu- I folge hat fich in dem Ausschuß de» BundeSrathS die Mehr« hett gegen den preußischen Entwurf für die Zwangs« | organtsation be» Handwerks ausgesprochen. ES ist nunmehr ein Sonderausschuß ein^efefet worden, welcher fich mit den von süddeatscher Seite gemachten Vorschlägen be- I schästigen soll.
Berlin, 30 November. Wie die „Post" bestätigt, hat fich der BundeSrath mit dem Entwurf einer Militär« Strafprozeß-Ordnung überhaupt noch nicht beschäf« tigt. Dieser wird vielmehr erst in der nächsten Zeit auf die Tagesordnung gesetzt werden. I
Berlin, 30. November. Der Wiederzusammentritt de» Herrenhauses ist zum 10. December in Aussicht ge- I nommen. v _ ,, .
Berlin, 30. November. Die Beisetzung des Fürsten zu Fürstenberg findet Freitag den 4. December, Dor« mittags 10 Uhr, in Donau-Eschingen statt.
Limburg a. b. L., 30. November. Eine gestern von 77 naffautschea Gewerbeoereinen beschickte General«Dersamm« lang protestirte gegen die Zwangsorganisation des Handwerks in der Form des gegenwärtig dem Bunde»« rath vorliegenden Gesetzentwurfs, stimmte dagegen einer gesetzlichen Regelung deS LehrlingSweseus, sowie einer gesetzltchen Vertretung de» Handwerks durch die Handwerkskammern unter I Wahrung bewährter provinzieller Etnrtchtungen zu.
Frankfurt a. M., 30. November. Der „Franks. Ztg." wird au» New York gemeldet: Der Inhaber der btkannten Pianosottefabrik William Steinway ist gestorben.
Königsberg, 30. November. Der Untergang deS Dampfers „Anna" wird bestätigt. Er wurde durch Haff- Eis zerschnitten. Die Ladung ist verloren. Drei Matrosen ertranken.
Hamburg, 30 November. ES striken jetzt insgesammt l 15,500 Arbeiter. 3000 Speicherarbeiter legten di- Arbeit nieder. Morgen soll der Generalstrike proclamirt werden. Die Haltung der Ausständigen ist musterhaft. General Schleinitz inspicirte den Hafen, um dem Kaiser Bericht zu erstatten. mi ...
Rom, 30. November. Nach der „Gazetta Piemontese bereitet fich Egypten auf einen großen Krieg gegen den Mahdi vor.
Berlin, 1. December. Einem Telegramm der „Nordd. Allg. Ztg." aus Dar es Salam zufolge hat die von dem SiationSchef am Kilimandscharo,dem CompagnieführerJohanneS anläßlich der Ermordung zweier deutscher Mis« sionare unternommene Straf-Expedition einen vollen Erfolg gehabt. Die am Ueberfatt betheiligten Stämme wurden gezüchtigt und vollkommen unterworfen.
Berlin, 1. December. Uebet den Hafenarbeiter« Ausstand in Hamburg wird dem „Vorwärts" telc« graphirt. Die gestrigen elf Versammlungen verliefen auS- g-zeichnet. In einer Frauen-Bersammlung kamen polizeiliche Zwischenfälle vor. Für die Auszahlung der Strike- Unter« pützung, die heute beginnt, liegen 75,000 Mk. bereit. Tom Man telegraphirte aus London, er würde für Sammlungen sorgen und die Abreise englischer Strikebrecher verhindern. Eine Anzahl englischer Strikebrecher ist gestern zurückgekehrt.
Berlin, 1. December. Im Reichstage erschien gestern ol» Regierungsvertreter Major v. Wißmann. Wie es h-ißt, wird derselbe beim Etat der Colonien das Wort er« greifen und speciell die Pofittoneu für Oftafrika vertheidigen und erläutern. .
Hamburg, 1. December. Hier hat fich ein ComitS gebildet, welches die Einsetzung eines SchiedSamtS zur Beilegung des AuSftandeS vorschlägt. 14,500 Arbeiter striken und der AuSstand droht noch zu« zunehmen. In Altona kam es gestern in einer Versammlung zu Ruhestörungen. Die Polizei schritt ein und zog blank. Viele Ersatzarbeiter find eingetroffen. Die meisten find der Arbeit nicht gewachsen.
•* Die Preise für Siseugußwaaren find nach einem neuer« diuaS versandten Circular des BerbandeS heffen nassauisch" Hüttenbesitzer um 10 Mark pro Tonne erhöht worden.
_|_ Nidda, 30. November. Der Nachtfrost ist Abend derart gestiegen, daß heute früh um 7 Uhr vo 8 Grad R. Kälte hierorts waren- dabei flimmerten Sterne und schien der Mond noch um i/,8 Uhr, wo»
Die Haufirer führen in der R gel eine minderwerthige so« genannte Hausirerwaare, deren Absatz auf die Unkenntnis und Leichtgläubigkeit deS Publikums berechnet ist, dazu kommt die große Beredsamkeit und Beharrlichkeit der Händler, welche in vielen Fällen in Aufdringlichkeit auSartet, wogegen der ansäsfige Geschäftsmann darauf warten muß, bi» die Kunden zu ihm kommen und Maare fordern. — Schließlich ptelt b:e Bequemlichkeit deS Publikums noch eine große Rolle, man geht auf einen Kauf ein, nur um sich die Mü^e zu ersparen, in ein stehendes Geschäft zu gehen. 3. Mir glauben, daß die Einführung der Sonntagsruhe wohl bei einzelnen Geschäften den Hausirhandel btßünfttgt hat, daß aber die Aufhebung derselben den Hausirhandel nicht wesentlich beschränken wird. Zur näheren Erläuterung der Frage« deantwortung 1 und 2 wird bemerkt, daß eS nach den Erfahrungen der Antwortgeber drei Sorten von Haufirern giebt und zwar: 1. Derjenige, der darauf auSgeht, Geschäfte systematisch zum Creditgeben zu veranlaffen, indem er daS erste und zweite Mal die entnommene Maare bezahlt und so nach und nach eine größere Schuld entsteht, b S der Hanfirer eines TageS ganz verschwindet. Diese Leute verkaufen, wenn sie Geld nöthig haben, zu jedem Preise und find daher doppelt schädlich. AlS zweite Sorte möchten wir die bezeichnen, die von einzelnen größeren Ge« schäften alS Angestellte hinauSgesandt werden und in großen Mafien Maare tn daS Land hineinschleudern. Man konnte im letzten Sommer hier am Platze beobachten, daß Rheinländer per Droschke auf daS Laub fuhren und Anzugsstoffe fuderweise mitsührten, die in der Regel am Nachmittag bereite umgesetzt waren. Schließlich kommt alS letzte Sorte, derjenige reelle Haufirer, der seinen Lebensunterhalt ehrlich zu erwerben sucht, seine feste Kundschaft durch Verkauf guter Maare bei mäßigem Verdienst erhält und auch nickt darauf ausgeht, seine Lieferanten zu betrügen. Dieser Beruf ist sehr beschwerlich und unserer Ansicht rach dem seßhaften Geschäfte auch kaum schädlich. Derartige Hausirer taufen auch in der Regel ihre Maaren in Detail Geschäften, die ihm die Maaren mit einem kleinen Nutzen »blaffen, aber immerhin ihre Rechnung bei diesem Geschäit finden. Der Vorsitzende, Herr Ernst Balser, theilte mit, daß für daS kommende Jahr bereit» von hiesigen Juristen Zuwge gegeben sei, Vorträge über den Handelsstand besonders inteteh strende Fragen zu halten. - Ferner wurde mitgethetlt, daß die Bewohner von Hohensolms und Erda sich an O‘e®'cr*’ thalbahn Gesellschaft wegen Anschluß an die in Aussicht genommene Verbindung nach Giehen gewandt hotten. Der Borstand habe Schritte unternommen, um diese Petition »u unterstützen. — Dem Treiben der WaarenhSuser und grohen Bersandtgeschafte, um fich - allerdings aus gesetzitch ju- lässige Weise — ein Absatzgebiet auch in Gießen zu verschaffen, wurde theilweise mit Erfolg entgegengetreten.
Kriegerkameradschaft Haffia. In der letzten JM“* dialfitzung wurde u. A. beschlofien, daß bezüglich der Bete« r anen'Geldlott erie die für Mitte Januar 1897 in Aussicht genommene erste Ziehung auf Mute «pril verlegt wird. Die Zahl der Gewinne wurde wie folgt feftgrft,at. 1 Gewinn mit 10,000, 1 mit 2000, 2 mit je 1000, 5 mit je 500, 20 mit je 100, 40 mit je 50, 200 mit j- 10 unb 1500 mit je 5 Mk. zahlbar in baarem Gelde in Darmstadt. — Eine Eingabe der Hofbuchdruckerei C. v. Münckow m Gießen, welche die Herausgabe einer eigenen Zeitung für die „Hassia" anbietet, wird als z. Zt. unthunlich abschlägig befchieden. — Der Det eranenv erein Großen Bufeck hat um Aufnahme in den Verband nachgesucht. Nach Kennt« uißnahme der dir-brzügltchru Bericht- de« «r,-g..v»-i°' Großen-Buseck und deS BezirkSoorstandes wurde beschloßv, dem Gesuch keine Folge zu geben. — Ein Vorstands Mitglied des KriegervereinS Langsdorf, Bezirk Lich, ist bet btt letzten Reichstagswahl als social dem okratischer Agitator aufgetreten, weshalb dem Verein aufgegeben wordm ist, das betreffende Mitglied aus dem Verein biß zum 1 December zu entfernen. Gleiche» Verfahren ist gegenüber eine» Vorstandsmitglied deS KriegervereinS Watzenborn etm zuichlagen, sofern die vorliegende Anschuldigung sich al» wahr erweist. — Ehrentafeln für 25 jährige Dienstjubiläen wurde» den Bezirksvorstehern Goldmann Laubach, Burckardt Seligen« stadt und dem Vorstandsmitglied Kircher-Laubach verliehen. -' Bezüglich der Gewährung von besonderen Gaben an bedürftige Veteranen wurde principiell feftgelegt, daß al» Krieg»« Veteranen nur solche Kameraden anzusehen find, welchen M» Combattantenmedaille am Gombottanbenbanb 1870 verlieht» Wirbe, ober welche auS früheren Feldzügen eine Auszeichnung aufweisen, welche der ersteren Sleickmerthig ist.
• * Der Weihaachtttataloge Menge häuft fich nunwe-r täglich. Unter diesen repräsentier, sich diejenigen der Buchhandlungen in besonders schön au-gestMeter Weise wie der vorliegende der UniverfitätS «Bach- und Kunsthandluo» A. Frees dahier beweist. An Reichhslugkeit, sowie w Commentaren über die neuesten literarischen Trschetnunge. läßt derselbe nichts zu wünschen übrig und wird de-haiv Jntereffenten und Käusern ein practischer Rathgeber sein.
♦» Artillerie.Berein. Das am SamStag «benb t» großen Saale de» Casö Ebel stattgesundene erste St N r ung S f e st des hiesigen Artillerie-Bereins war sehrjaM«W besucht. DaS Programm sand seine Erledigung in best Weise und zahlreichen Beifall. Ganz besonders gefiel w Theaterstück: „Der Weg durch die Küche" oder^: „Dre, vs der Artillerie". Das zum Sckluß folgende Tänzchen h' die Theilnehmer noch lange in heiterer Stimmung k-
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Die Zinsen bet Herz Stiftung im ungefähr« r°n M. 230.- sind als 011 ein bedürftiges, Mdch.'n zu vergeben.
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bett. Papiere im Lc ST t bem witunt^ Landjudenlchast-,Vorsteher »in reichen.
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