Lärm. Brisson fordert ben Redner auf, seine Sorte jutM« zuoehmev, waS auch geschieht.
Paris, 30. April. Im Senat verlas der Juftiz- «ivister eine Erklärung. Alßbann verwarf der Seuat mit 210 gegen 42 Stimmen deu Antrag auf verfaffuugSrevtfiou, welcher von Givauek gestellt war.
London, 30. April. Der „Standard" erklärt, weun die neue Strafe, welche gegen die Berurtheilteu iu Prä« toria verhängt werde, etueu sehr heftige» Tharacter haben sollte, so müsse da» Unterhaus sich etugeheud mit dieser Krage beschäfttgeo. „Daily Gravic" glaubt, daß durch diese Aeode« rung der Strafe gegeu die Berurtheilteu tu Prätoria seitens des Präsidenten Krüger die Beziehungen zwischen England und Transvaal nicht gebessert werden.
WB. Bellt«, 1. Mat. Die GewerbeauSstellunjg wurde heute Vormittag 11 Uhr eröffnet. Nachdem das Kats er paar deu Festsaal betreten, hielt der Vorsitzende Kühnernann eine Ansprache au deu Kaiser, hinweisend auf die Vollendung des Werkes, das dem Gedanken entsprang, die 25jährige Wiederkehr der Schaffung eiueS freien einigen Deutschlands zu feiern; er pries die Stadt Berlin, weil sie als erste Industriestadt der Welt das Werk allein vollendete. Der Kaiser schützte und schirmte die Fortschritte zur Vollendung deS Werkes, auf deu Kaiser vertrauend, dessen Friedenspolitik allen Zweigen des Gewerbes Gedeihen und Fortentwickelung verheiße, tufe er auS: Se. Majestät der Kaiser lebe hoch! Brausend ertönte hierauf das Katserhoch. Baumeister Feterltsch dankte hierauf dem Protector Prinzen Fried« rich Leopold, hervorhebend, daß derselbe die Ucberuahme deS ProtectoratS etngtng am Geburtstage des Kaisers Friedrich. — Nachdem Geheimerath Goldberger dem Ehren« Präsidenten, Minister von Berlepsch, für die Förderung deS Werkes und der Stadt Berlin für die Geländehergabe gedankt, erklärte auf de« Kaisers Befehl der Minister v. Berlepsch die Ausstellung für eröffnet, worauf die Maschinen in Thätigkeit traten. Hieraus begann der Rundgaug deS Kaiser« paareS, an dem auch der Fürst von Bulgarien theil« nahm. Anläßlich der ElöffnungSfeter prangt ganz Berlin in Festschmuck- das Wetter ist wunderbar.
WB. München, 1. Mai. Geheimerath Friedrich Heinrich Geffken ist heute infolge eiueS durch Explosion der Petroleumlampe entstandenen ZimmerbraudeS erstickt.
CoceUs nnö provinzielle-,
«ieße«, 1. Mat 1896.
*• Ordensverleihung. Seine Majestät der Kaiser haben dem Obersten ä la suite der Armee Friedrich Grafen zu SolmS-Laubach die Erlaubniß zur Anlegung der Großh rzogltchen Goldenen Verdienstmedaille für Wissenschaft, Kunst, Industrie und Landwirthschaft aller« gnädigft zu ertheilen geruht.
** Fürstliche Gäste iu der Provinz Oberheffeu. Se. Kgl. Hoheit Prinz Albrecht von Preußen (Regent von Braunschweig, Herrenmeister der Iohanniterrttter) trifft am 5. Mat über Gießen in Laubach ein, um von dort dem Fürstlich Solmß-Ltcher Hause etqen Besuch zu machen, und am 6. Mai der Einweihung der restaurirten Comthurktrche tu Nieder-Weisel betzuwohnen. — Se. König!. Hoheit der Grobherzog nebst hoher Gemahlin beabsichtigen, am 8. Mat dem Gräflichen Hause zu SolmS-Laubach in Laubach einen Besuch abzustatten, am gleichen Tage zwischen 6 und 7 Uhr Abends trifft daS Grobherzogliche Paar in Ltch zum Besuch deS Fürstlichen Hauses zu SolmS-Lich ein. Die Herrschaften bleiben über Nacht bis zum Abend des 9. Mat tn Ltch.
•* DaS Schwurgericht des 2. Quartals für die Provinz Oberheffeu beginnt am Montag den l.Juni, Vormittags 9 Uhr. Zum Vorsitzenden ist Herr LandgerichtSrath Kull- mann ernannt. Voraussichtlich werden 7 bis 8 Tage be- nöthigt, um die vorhandenen Strafsachen zur Aburtheilung bringen zu können.
** BolkSbad. Der Vorstand un- Arbeitsausschuß des Vereins „Gießener BolkSbad" hat nunmehr dem Herrn Oberbürgermeister den Antrag der Generalversammlung deS Vereins mit einer von Herrn Rechtsanwalt Dr. Fuhr verfaßten Denkschrift überreicht und damit seine Thätigkeit vorerst beendigt. Die Stadtverordneten-Versammlung hat sich nun darüber schlüssig zu machen, ob sie den Anträgen deS Verein« stattgeben will. Wir sind überzeugt, daß sich unsere Stadtvertretung der Richtigkeit und Stichhaltigkeit der knappen und klaren Darlegungen der Denkschrift nicht wird verschließen können, daß sie die Anträge zum Beschlüsse erhebt. In der am Mittwoch Abend stattgehabten letzten Sitzung deS Arbeitsausschusses wurde außerdem beschlossen, jedem Milgliede de« Vereins ein Exemplar der Denkschrift mitzutheilen, damit Jedermann in der Lage ist, sich möglichst eingehend über alle in Betracht kommenden Gesichtspunkte zu orientiren.
Bezirks Versammlung der KriegerBereine. Infolge der Hierselbst am 10. Mai stattfindenden Friedensfeier findet die auf diesen Tag anberaumte Bezirk«.Versammlung der Srieger-Bereine deS Bezirk« Gießen erst am 17. Mai, Nachmittags 2l/a Uhr in Lenz'» Felsenkeller statt.
♦♦ Sänger Vereinigung Gießen. Der lange gehegte ' Wunsch, in Gießen eine größere Anzahl Sänger zu einem Bund vereint zu sehen, ist vor Kurzem zur That geworden. Wer die vielen Schwierigkeiten kennt, die sich bet patriotischen und sonstigen Festlichkeiten den Veranstaltern entgegen stellten, wenn sie beabsichtigten, die zu größeren Darbietungen numerisch viel zu schwachen Einzelvereine unter einen Hut zu bringen, wird die Bedeutung der Bereinigung verstehen. Ist e« auch auf den ersten Schlag nicht gelungen, alle vereine für diese schöne Idee zu gewinnen, so ist doch anzunehmen und zu hoffen, daß die jetzt noch zögernden sich bald anschließen werden. Der 19. Januar, der Tag
der ErinnerungSfeier an die Aufrichtung deS Deutsche» Reiche«, ist der Geburtstag der Sänger-Bereinignng- die schönen musikalische» Erfolge bet« Turnfest deS vorigen Jahres hatten au« der Mitte der Sänger heraus den Wunsch nach einem festen Bund gezeitigt. Deu Mitgliedern de» „Liederkranze»" gebührt da» verdienst, die Anregung ge- geben zu haben, dem sich sofort und mit Freuden die Vereine „Harmonie", „Heiterkeit^und „Sängerkranz" anschlossen. Dem verdienstvollen Dirigenten beim Turnfest, Herrn Franz Bauer, auch die BundeSdirection zu übertragen, lag wohl sehr nahe, hat doch Herr Bauer wiederholt Beweise seine« können» und Wollen» bewiesen. Die erste Aufführung in dem Rahmen eine» Goncerteß ist für Sonntag den 21. Juni geplant, vorher wird die Bereinigung, einer Einladung de» Eomitees folgend, am Sonntag den 10. Mai beim Frieden»- fest Mitwirken. Am Dienstag den 5. Mat, Abend» 9 Uhr, findet im Saale de» „Einhorn" eine Gesammiprobe statt, und find Sänger, die dem Bunde nicht angehören, ganz gleich, ob fie Bereinler sind oder privatifiren, hiermit freundlich aufgefordert, mitzusingen. Die Betheiligung, die für die Mitwirkenden kostenlos ist, würde dem jetzt schon 114 Mann starken Chor einen sehr erwünschten Zuwachs bringen.
*♦ tzi« neues BergnügungSlocal. Ein nach dieser Richtung über Erfahrung verfügender auswärtiger Unternehmer verhandelt augenblicklich mit der Actien-Brauerei, um auf deren Gelände am Leihgefterner Weg, in der Nähe der „Schönen AuSficht" ein BergnÜgungS-Etabliffement großen Styl» zu errichten. Nach den bereits entworfenen Plänen ist ein großer, 800 Personen fassender Concertsaal, an den sich eine Terrasse anschließt, vorgesehen. Eine geplante große Parkanlage wird eine Musikbühne erhalten. Laubgänge, ein Kinderspielplatz, sowie die Herrichtung eine» künstlichen SeeS sollen dem ganzen Etablissement einen großstädtischen Character verleihen.
*♦ Bestrafungen von Bettlern und Landstreicher«. Im Großherzo gthuw Hessen ergingen im Jahre 1895 2583 rechtskräftige Bestrafungen von Landstreichern und Bettlern (Starkenburg 972, Oberheffeu 453, Rheinhessen 1158), im Durchschnitt täglich 7,1. Im Jahre 1894 betrug die Zahl dieser Bestrafungen im Großherzogthum 2746, 1893 2747, 1892 3040, 1891 2599, 1890 2236. Den Lande-polizei« behörden wurden überwiesen im Großherzogthum 1895 490 (Starkenburg 155, Oberheffeu 117, Rheinhessen 147).
□ Ruppertenrod, 30. April. Unserem gestrigen Frühjahrsmarkt war das Wetter insofern sehr hold, als eß am vorausgehenden Tage ununterbrochen regnete und auch heute wieder einzelne Regenschauer niedergeheu, während der gestrige Markttag davon verschont blieb. Der Blehmarkt war sehr stark mit Jungschweinen, wohl an 700 Stück, befahren. Der Handel ging überaus lebhaft bet keineswegs niedrigen Preisen. Durchschnittlich galt das Paar Ferkel erster Qualität 42—45 Mk., zweiter 38—42 Mk. Daß Anziehen der Preise für Ferkel wird wohl durch die Landeßsperre mitbedingt. Für da» Paar Läufer, die nicht stark aufgetrieben waren, bezahlte man 60—70 Mk. und 70 biß 80 Mk. Fette Schweine werden nach wie vor mit 30 und 31 Pfg. per Pfd. Lebendgewicht aufgekauft. — Der Krämer- markt zeigte nicht den auf demselben früher gewohnten starken Besuch, waß wohl aufs Kerbholz der verspäteten Frühjahr»« bestellung zu schreiben ist.
Q Schlitz, 30. April. Dem berittenen GenSdarmen Heppner auS Gießen, der mit einem College« während des Aufenthalt» Sr. Majestät deß Kaiser« hier zum Dienst befohlen war, wurde der Kronenorden 4. Kl. verliehen.
M. W. An» der mittleren Wetteran, 30. April. Die naßkalten Tage in der letzten Aprildekade sind doch nicht so spurlos an Halmfrüchten und Obstbäumen vorübergegangen, als man glaubte. In feuchten, tiefen Lagen, sogen. Frost- lagen sind die Spitzen des Weizens erfroren und die Halme zeigen Neigung zum Vergilben. Die Obstbaum- blüthe steckt seit einer Woche fest und wird daher vielfach ersticken. Da baß Kartoffelsetzen fast ganz beenbigt ist, weichen die Preise wieder, welche ettnaß angezogen hatten. Man kauft um 3 Mk. bis 3>/2 Mk. gute Eßkartoffel. Die Zuckerrüben lausen trotz deS naßkalten Wetters schön auf. Daß man in anderen Theilen der Wetterau erst jetzt junge Gänse zum Schlachten bringt, will nichts heißen. Die Hauptzüchter haben bereits Ende März junge Schlacht« gänse nach Frankfurt geliefert, die um diese Zeit hoch bezahlt werden. Die geschicktesten Züchter wissen die Thiere so zu behandeln, daß fie, von dem Tage eingerechnet, wo sie dem Ei entschlüpfen, binnen 7—8 Wochen schlachtreif sind. Als Getränk verabreichen sie Magermilch, welche jetzt überall billig zu haben ist und dem jungen Geflügel vorzüglich bekommt. DaS Fleisch wird dadurch äußerst zart und saftig und von dem Stopfen, dieser widerwärtigen Thierquälerei, ist man gänzlich abgekommeo. — Auf der Eisenbahnlinie Beienheim— WeckerSheim—Reichelsheim— Gettenau — Echzell —Römerbrunnen ist es jetzt auch lebendig geworden und Hunderte von fleißigen Händen regen sich, um das Werk zu fördern.
Bad Nauheim. 29. April. Bel den Weg-Arbeiten am Frauenwald wurde am SamStag ein größerer Münzsund, ca. 2000 Stück, gemacht. Die Münzen, Heller, stammen meist au6 dem 14. Jahrhundert.
G. BadNanhei«, 29. April. Die hiesige Stadt prangt im Fahnenschmuck. Gilt es doch, die Vertreter und Mitglieder des hessischen LaudeslehrervereinS, die heute zu ernster Arbeit hierher gesandt sind, würdig und festlich zu begrüßen. Der Obmann deS LandeSlehrervereinß, Oberlehrer Backe» von Darmstadt, eröffnete um 2«/a Uhr Mittags im Restaurant Langsdorf mtt einer kurzen Be- grüßung die Vertreterversammlung. AlSdann begrüßte Herr Bürgermeister Wö r ner Im Namen deS StadtvorstandeS auf» herzlichste die anwesende» Mitglieder de» Lande»lehrervereinS, der sich seit seiner letzten Tagung in Bad Nauheim im Jahre
, feinem 'N»0 Volk,erziehet m her ^oitnb
entwickelung be« VereinSleben« und der 93min«tt)att|*r Relche Früchte habe auch der Verein durch rege geerntet, dessen sollten wir uns alle freuen. Äbei el ree thöricht und verkehrt, wenn wir die Zeichen der Zeit »B beobachteten. Noch feien Aufgaben zu erfüllen. 2«ui h gemeinsamer Thätigkeit die Hand an den Pflug zu »em« ruhigem, gesetzlichem Gedeihen des Wohle« der kchvle Volke« und be« Lehrerstande«. — Herr Oberlehrer buch rief im Auftrage de« Ortsausschüsse», de« Lch«mn»S und der Stadtvertretung den Anwesenden eti 4 Willkommen \u zu. Nun ergriff Herr Schulmspector Bitter von Worm« baß Wort zu seinem Bortrage „Pesiil,.,''- | Mit folgenben Worten, der Inschrift auf Grabdenkmal zu Birr, leitete er denselben ein ,6«^® Pestalozzi, geboren in Zürich am 12. Jänner 17W p ftorben in Brugg den 17. Hornung 1827. Nm" H Armen auf Neuhof, Prediger de» Volke» in L'en;-r.- 3- Gertrud, zu Stanz ein Batet der Waisen, zu Bur? ~ Müncheubuchsee Gründer der neuen Bolksichn^ . Jfferten Erzieher der Menschheit, Mensch, Christ, v-lf» Alle» für Andere, für sich nicht»! Segen feinem
Er schilderte Pestalozzi besonder» al» BolkSerzühn zeigte, wie derselbe durch die Erziehung der Jugtod m Volke au» seinem socialen Elend helfen will. Darum auch die Lehrer al» Jugend« und somit al» Volksen* zurückkehren zu Pestalozzi. Mit dem Worte des „Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt u- f. m- *** er seinen unter lautem Beifall nach ganz neuen ®ewm punkten bearbeiteten und in jeder Beziehung aulgqt’*8 Vortrag. Nachdem Herr Backes allen Factoren, ete p Gelingen der Versammlungen beigetragen, feinen Eac gesprochen, schloß er die Versammlung. Sin geme«^ Festessen im Hotel Langsdorf vereinigte nochmals PT 200 Mitglieder deS hessischen Lanbeßlehrervereln«. der Toaste wurde durch Herrn Backe» mit einem Ho4 Kaiser undGroßherzogbegonnen. LehrerRuppelvonrut toastete auf die hohe Schulbehörde, Lehrer Fa,n auf die Stadt Nauheim, Herr Bürgermeister Dörner au LandeS'Lehrervereln und Herr Backe» ans .
von Nauheim. Schulinspeetor Scherer gedachte n°- in kurzen kräftigen Worten Pestalozzi». - führten die Züge die Gäste wieder nach allen Thcu
Heflenlavde». nA - n
W. V. Bom westlichen Sogellberge, 30. »prtu kleine schwarzglänzende Käfer, »-lchn den N°p nicht et, und von dessen verderblicher Thätigkeit i „ dieser Zettmtg unterm 24. April au» dem Vogel« I I richtet wurde, ist der s. g. schwarze Glanzkäfer U
1884 stetig weiter entwickelt und Lehrer au» jede, s »«.- chen der drei blühenden Provinzen zu seinen Mitglieder« . E» sei die» der beste Beweis für seine edlen 8eftreba^ wie Förderung der volk»schnle, de» volkSwohle» uni'vL eignen Interessen. — Herr Lehrer Müller dahier im Namen be» Localcomttee» beß hiesigen Lehrerrer^ sowie der Bürgerschaft die Sollegen auf« herzlich^ kommen. Nanheim fei ein Badeort für Herzleidevdr M Tausende gingen gehaftet nach Hause. Ein Schuljahr hinter unß und gar oft habe auch da» Lehrerherz UCI^ geschlagen, wenn seine Bestrebungen mißachtet. Mschrr, halb in diesem von Natur und Kunst reich geschmückten orte die Herzen wieder normal zu schlagen beginnen, auch die Geister aufeinanderplatzen, so sollen doch du Handlungen von dem Gedanken gemeinsamen Borget den Bestrebungen: „Warme» Herz für Schule und n, für Fürst und ©aterlarrt, und für Kaiser und Reich- sein. Hierauf Verla» Herr Obmann Backe» du schaftSdericht für 1895, nach welchem der Berel« einen Zuwach» an Mitgliedern zu verzeichnen hat, f8 in B jetzt über 2600 Mitglieder zählt. Auch ist wieder <•- Hafter Betrag al« Derein»vermögen vorhanden. $,e Höhung der Gehalte habe durch die Beschlüsse der 1. Kammer stattgefunden und so seien wir mit unser Bi- wieder um einen Schritt weiter. Allen Facter», rnltgewirkt haben, sei Dank! Der Unterftützung«rnn7 visorisch angestellter Lehrer in ErkrankungSfällen h« » schledeneu Fällen mit einer monatlichen Unterstütze, 50 Mk. an erkrankte Schulverwalter, die durch ifay, Krankheit ihres Gehalte» verlustig gegangen, sehr fezewrn, gewirkt. Er besitzt gleichzeitig ein ansehnliche» tpni* mögen, so daß der jährliche Beitrag herabgesitzi er — Herr Lehrer Heck, Zwingenberg, verüesr u Rechner die Rechnungsablage für ben LandeSlehrer-.-^ sowie für ben Unterstützungsverein. Der Antrag bei lehrerverein» Darmstadt zwecks Erweiterung bti 3^ gung-rechtes der Lehrer in der Schule fand fast cinfunn Annahme. Ebenso erging e» btm Antrag Grüadei, Gründung eine« Feuerversicherungsverbandes hessischer und Lehrerinnen. Die übrigen Anträge wurden abftitt bezw. zurückgezogen. Um 8 Uhr Abends fand in beweis Locale ein Sommer« statt, bei welchem die von bn h engagirte Hanauer Ulanen-RegimentSmusik und z»ei Helmer Gesangvereine mitwirkten. In buntester Adwkch r s von Musik-, GesangSvorttägen, Reden ernsten und he k- Jnhalte« nahm unter der Führung de« Bürge,c ts Herrn Wörner der Commer» einen sehr animlrten h
+ Bad Ranheim, 30. April. Heute tagte l» ;® Langsdorf dieDertreterverfammlung de« hesliitt LandeSlehrervereinS. Bevor in die Iage«ai.':3 eingetreten wurde, verlas Herr Obmann Backe» tu i Se. Königliche Hoheit ben Großherzog abjuknlcM Telegramm, ba» von ber gelammten Versammlung Zustm»», fanb. AlSbann ergriff er ba« Wort zu einer Begri;^ ansprache, anknüpfend an feine Rede, bte er vor zwölf^trri in gleicher Versammlung unb berselden Stade (töttn. Wenn auch tiefeinschneidenbe Beränbrrungen tnnnia.: » Vereins vorgekommen seien, wenn auch so mancher de»ür? Kämpfer nicht mehr unter unß weile, so sei doch tmi f biteben: baß Streben nach einer fortschrittlichen Weer
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