des Seeamts hak»e et..<... «reilich geringeren Thetl der Schuld am Zusammenstoß der Führung Ler „Elbe" zugeschriebeu.
Aba. Lieber ((Str.): Aus Bebels Aeußerungen selber geht hervor, daß im Falle „Elbe" die Neichsbebörden, der Reich?commifiar, ihre volle Schuldigkeit gethan haben. Auch im Uebrtgen in Bezug auf die Offiziere lautet das Urthetl deS Seeamts im Wesentlichen entkräftend. Auch ich persönlich habe mich davon überzeugt, daß auf den von mir besichtigt« Schiffen des „Lloyd" alle SicherhettSvorrich- tungen in bester Ordnung si.ck. Für feine Behauptungen über Rücksichtslosigkeit der Lloydcapitäne hat sich Herr Bebel auf engl schr Zeugnisse berufen. Das widerspricht, glaube ich, jedem valerlan- dtschrn Gefühl. (Beifall.)
Das Capttcl Oberseeamt wird genehmigt.
Weiterberathung morgen.
Der Krieg von 187O|71,
-.'chlldert durch Ausschnitte auS Zettungs'^Eern jener^Zeit (Nachdruck DCTDotaL)
2. Fibruar.
In jedem der 34,000 Mann, die General Werder bet sich hatte, steckt das Zeug einem Helden wie Leont- d'.as. Ja, waS sie in bttterem Frost und mit Hunger tm Leibe geleistet, übertrifft in vielen Stücken die Helbenthat, auf die der „ewig lachende Himmel" Griechenlands herab- schaute. Die badischen Krieger hatten &u Weihnachten in Dijon gelegen, als sie das Anrücken feindlicher Schaaren näthigte, sich nach Vesoul zurückzuziehen. Bald wurde General Werder inne, daß Bourbaki mit 100,000 Mann beabsichtigte, ihm auf dem Wege nach Belfort zuvor zu kommen und die Festung zu entsetzen. Ganz Süddeutschland würde dann frei vor ihm gelegen haben. Daö durfte nicht sein. Werder fiel ihm bei Villersexel in die Flanke. Wohl konnte er keinen Sieg erringen, doch das wollte er auch nicht. Er wollte den Gegner nur aufhalten, und das gelang ihm. Boubaki glaubte, Werder beabsichtige hier eine Entscheidungsschlacht. Aber während nun die 4 französischen ArmeecorpS sich in Schlachtordnung aufftellten, zog Werder schon wieder in rastloser Eile weiter. Er überholte den Gegner, und warf sich entlang der Lisaine in VertheidigungSstellung. Am 15. Januar erschien Bourbaki vor den Höhen, auf welchen Werder sein kleines Heer aufgestellt. Drei Tage lang, am 15, 16., 17., liefen die Franzosen hier Sturm. Aber die badischen Liniensoldaten und die preußischen Landwehrmänner behaupteten mit wetteifernder Tapferkeit unerschütterlich ihren Platz. „Hier kommt keiner durch!" riefen si: todeSmuthig. Die herrschende Kälte war so bitter, daß die Verwundeten an den Boden anfroren. Auch die Lisaine war mit Eis be- deckt, sodaß sie kein Htndcrniß bildere. Da erhielt Bour- baki die Nachricht, daß von Paris und von Metz herbeigeeilt, zwei preußische CorpS im Begriff seien, ihm in dm Rücken zu fallen. Hastig machte er nun Kehrt. Aber die Gegner waren ihm bereits zu nahe. Das zweite CorpS (Pommern) unter General von Fransecky und das siebente (Westfalen) unter von Zastrow umfaßten ihn von Westen und Süden, daS Corps von Werder verfolgte von Norden her. Der Oberbi-s-hlShaber dieser Streitmacht, General v. Manteuffel, brock e Einheit h diese Bewegungen, und cs gelang, der
Armee Bourbakis den Rückzug nach Lyon abzuschneiden und dieselbe in raschem Marsch über den beschneiten Jura bis Pontarlier hart an der Schweizergrenze zu drängen. Ausgehungert, halb erfroren, in fast völliger Auflösung kam sie hier an; sie war unfähig dm nachdrängenden Preußen die Stirn zu bieten; sie hatte nur die Wahl, ob sie vor Manteuffel oder in der Schweiz die Waffen strecken sollte. DaS letztere schien ihr die geringere Demüthigung. Sie trat, noch 84,000 Mann stark, auf schweizerisches Gebiet über, und ließ sich von den Schweizern entwaffnen.
Fleur irr, 1. Februar. Heute sind die Franzosen, welche bei Pontarlier auf Schweizergebiet übergetreten find, durchmarschiert. Der Durchmarsch dauert seit Morgens 10 Uhr, und während ich diese Zeilen schreibe, kommen NachtS 12 Uhr immer noch frische Transporte an. Es scheint als ob es gar kein Ende nehmen wollte. Im Herzen hat es uns weh gethan, solches Elend mit ansehen zu müffen. Viele hatten gar keine Schuhe mehr an den Füßen, andere Holzschahe und gar manche nur Lumpen um die Füße gewickelt. Die Pferde der fliehenden Franzosen waren so abgemagert, daß fie fich nur mit der größten Anstrengung weiterschleppen konnten. Viele von den armen Thieren sind auf dem Wege hierher zusammengesunken, sodaß fie sofort getödtet werden mußten. Ein solches Elend habe ich meiner Lebtage noch nicht gesehen. (Voff. Ztg.)
Garibaldi, welcher fich In Dijon in der Gefahr be- fand, durch Manteuffel umzingelt zu werden, ist diesem Schicksale durch eiligen Rückzug entgangen. Dijon wurde am 1. nach leichtem Gefechte von unseren Truppen besetzt.
3. Februar.
Die Schweizer schwärmen nicht mehr so für die Franzosen, seitdem fie fie von Angesicht zu Angesicht studieren. Dor allen Dingen find es ihnen der Gäste zu viel, Offiziere und Gemeine fast 82,000 Mann, dazu 10,000 Pferde. DaS ist ungeheuer für die kleine Schweiz. Von Gamdetta behaupten die Schweizer, er habe sogar Taubstumme in daS Heer gepreßt, in einem Bataillon in Aarau, versichern fie, seien an 400 Taubstumme. Was fie am meisten frappiert, ist das Verhältniß zwischen Osfizieren und Gemeinen. Die Offiziere kümmern sich nicht um ihre Soldaten, mag eS diesen gehen, wie eS will, und die Gemeinen zucken über ihre Offiziere im besten Falle die Achseln, meistens aber schimpfen sie; von Achtung und Kameradschaft keine Spur.
Ciierotur «nd ICunft.
- Gitte «mstergÜUige LLudertunde. In tem großen geographischen Sammetwerk „Allgemeine Länderkunde ist nrrzUch ber fünfte (Schluß-) Band .Australien und Deeattiett* von Professor Dr. Wilhelm Sievers zur Ausgabe gelangt. In die Reihe der rühmlichst bekannten, der Popularifirung des modernen Wiffens gewidmeten Publikationen auS dem Verlage des „Biblto- graphischm Instituts in Letpzig und Wien" tritt diAs vo> nehme Werk vollkommen ebenbürtig ein, und die Verlagsbuchhandlung blickt mit gerechtem Stolz auf die glückliche Ausiührung gerade dieses schwierigen Unternehmens, dem unsere Literatur nun eine der
besten und namhaftesten Erscheinungen auf gec graphischem Wissensgebiete verdankt. In der Thal zäolt dieses neue Sammelwerk pc den glänzendsten buchgewerbltchen Schöpfungen Der Herausge^r, Profeffor Dr. Wilhelm Sievers, im Bunde mtt einer Reche Gelehrter von klangvollstem Flamen, al6: Dr. E. Deckert, Profeffor Dr. W. Kükenthal, Dr. R. von Lendenfeld, Profeffor Dr. L. 9te>- mann, Dr. A. Philtppson, und die Derlagshandlung had« mit a-- ftaunltchem, schier unerschöpflichem Aufwand von W>ffm, Arbeitskraft und Mitteln gemetnfam an einer Aufgabe gearbeitet, deren Lösung überhaupt nur unter diesen Voraussetzungen denkbar war. Einem von jedem Gebildeten getheilten Bedürfniß, einem zwingenden Ersorderntß unserer Zett: der Zusammenfassung unserer heutigen Kenntniß von der Erdbeschreibung in einheitlicher, übersichtlicher Form bet Beschränkung des riesigen «Stoffes auf den Kern des absimlt Wiffenswertben, in gemeinverständlicher Darstellung und bildlicher Anschauung kommt die „Allgemeine Länderkunde" wirksam entgegen. Seitdem besitzen wir, was wir uns lange wünschten, einen Sammelpunkt unseres geographisch« Wfffens, ein Weik, das, zuverlä'fig m»d maßgebend, den Fachmann von der niederdrückenden Bürde des G-dächtnißballaftes zu entlasten sucht und dem Laien nicht nur die bishertaen Schwiertc taten bei der Information über geographische Fragen aus dem Wege räumt, sondern j-de gewünschte Belehrung in der ansprkcher.dnen Form erlhellt. Kein anderes Kulturvolk erfreut sich eines gleichen ober zum mindesten ähnlichen Werkes. Der neu erschienene Band „Australien und Lceanien", der sich in allen seinen Theilen möglichst eng an die vorhergehenden vier Baade über die übrigen Erdthelle anlchlietzt, sucht wiederum das Wissens- wertbeste in knavv-r, gemeinverständlicher Form, unter Berücksichtigung de« neuesten wissenschaftlichem DlalcrialS zu bieten. In meisterhaften Strichen entwtrn uns Sievers ein lückenloses, farbenreiches Bild der wetten Inselwelt des großen Oceans wie des australischen Festlandes und bringt dadurch den fernen Erdthetl unseren geistigen Auge greifbar nahe. Sievers' Führung vertrauend, begleiten wir ihn von den den Golddurft reizenden, doch wafferarmen Goldfeldern deS australisch« Westens an die wüsten Salzseen und Salzsümpfe des Innern bis zu den Blauen Bergen im Südosten dieses ErdtheilS. Wir staunen ob ber großartigen Alpen!anbschaften und wunbetbarm Gletscher der SÜbtnsel Neuseelanbs und lernen dann auf unserer Wanderung die überaus merkwürdigen, durch ihre verheerenden Naturereignisse berühmten Bulkangebiete ber Norbinfel kennen. Unb weiter geht es über gefährliche Riff« und die Atolle mit ihren Lagunen zu bat unzähligen Jnfelschwärmen Polynesiens, die wahrhafte Perlen land- fchaftltcher Schönheit bergen, bis wir tm äußersten Norden und Osten bet ber politisch interessanten Hawaii-Gruppe und der Oster Insel mtt threr alterthümltchen Cultur angelangt sind. Dm Schlutz des Ganzen bildet eine übersichtliche Schilberung ber gerabe gege wärtig tm Vordergründe ber Aufmerksamkeit stehend«, flan n Südpolarländer. Getreu threm alten Grundsatz, dem Wort als Stütze daS Btld iu ged«, hat die Ve' lagshandlung auch dieses Buch mit Bildern fast überreich auSgestattet. Unb welche Bilder! Dem nach ganz neuen, bisher noch nirgends veröffentlicht« Photographien hergestellten JllustrattonSmaterial geh« die künstlerischen Leistungen eines Compton, von Eckmbrecher, Heubner unb Kubnert do»an, url die oollenbete ©Übergabe bieses Btlderstoffes tm Druck gereicht den technischen Olficinen des Bibltographifchen Instituts zur hohen Ehre. Don ben Sondertafeln in Farbendruck fesseln tn hohem Grad, b'e bildlich« Darstellung«: „DaS Dorf Siar in Nordost-Nmguinea .
Die deutsche Station Jaluit im Marshall-Archipel", „Eisberge im Südpolargebict", „Der Tasman-Gletscher unb Hochstetler-Dom in Neuseelanb"; von ben Holzschnitttafetn gefall« unS besonber«!he Illustrationen: „Ein Famwald in Victoria, Australien", „Die Küste von Apia auf Samoa", „Johann Reinholb Forster". Die forio; graphischen Beilage« sinb bmchweg vorzüglich; bte Karte ber Fluh- unb Gebirgssysteme von Australien, eine Florenkarte von Australien unb Oceanien unb bk Entwickelung be§ KartenbtlbeS von Australien verdienen aber ganz besondere Anerkennung.
3agÖoerpacf)tiuig
Freitag den 7. Februar l.J., Nachmittags 1 Uhr, soll auf dem Gemeindehause dahier die der Ge meinde Lang-Göns zustehende Wald- und Feldjagd, circa 1524 Hectar enthaltend, in drei Abteilungen aus weitere 6 Jahre verpachtet werden.
Lang-GönS, den 21. Januar 1896. Großh. Bürgermeisterei Lang Göns.
Brtckel. 779
Bekaumm^chung.
Die Fabrikkrankenkaffe der Firma Burk Sf Storck dabier soll demnächst geschloffen werden, da der Betrieb, für welchen die Kaffe er- richlet war, aufgelöst ist. Diejmigen, welche noch Unterstützungsanspruche oder sonstige Forderungen an das Vermögen der Kaffe geltend zu machen haben, wollen diese Ansprüche bei uns bis zum 15. Februar er. anmeloen.
Gießen, den 24. Januar 1896.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
________________________3. SB.: Wolsf.______________________”_8
Bekanntmachung, betreffend: Feldbereinigung iu der Gemarkung Rüddiugs Hausen, Kreis Gieffeu.
In der Zeit vom 1. Februar l. I. bis einschließlich 14. Februar l. I. liegen auf dem Amtszimmer der Grobherzoglichen Bürgermeisterei Rüddlngs- Hausen die Arbeiten des I. Abschnittes rubr. Gemarkung, nämlich:
1. Der allgemeine Melioratio"Splan,
2. Erläuterungsbericht nebst Prüfungsprotokoll zu demselben, zur Einsicht der Betheiligten offen.
Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen, welche schriftlich einzureichen sind, findet statt:
Samstag, den 15/ Februar 1896, Vormittags 10y2 bis 11 y2 Uhr
auf dem Gemeindehaus zu Rüddingshausen, wozu ich die Jntereffenten unter dem Hinweise einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschloffen find.
Friedberg, den 29. Januar 1896.
Der Bereinigungscommiffär. vr. Göttelmann.______982
Bekanntmachung.
Nachdem uns auch in diesem Jahre wieder ein Betrag zur Verfügung gestellt worden ist, um im nächsten Sommer eine Anzahl armer, scrophu- löser Kinder in der Kiuderheilanftalt zu Bad-Nauheim unterbringen zu können, werden alle diejenigen Bewohner des Sparkaffen, bezirks Gießen, welche solche kranken Kruder haben und nicht selbst in der Lage sind, die Kosten bestreiten zu können, aufgefordert, sich bet ihrem Pfarramt oder der Bürgermeisterei baldigst zu melden. Bei der Anmeldung ist ein ärztliches Zeugniß vorzulegen, in welchem die Nothwendig- keit einer Badekur bescheinigt sein muß. — Es ist nicht ausgeschloffeu, daß Kindern, welche bereits auf Kosten der Sparkaffe eine Badekur durch gemacht haben, die Kosten für eine weitere Kur bewilligt werden können. - Die Pfarrämter und Bürgermeistereien ersuchen wir, uns bie einlausenden Meldungen mit den ärztlichen Attesten und einer Bescheinigung über die Bedürftigkeit der betreffenden Eltern bis längfteus Gude Januar k. I. zusenden zu wollen.
Gießen, am 10. December 1895.
Die Direktion des Spar- und Leihkasse-Bereius.
113 I- E.: Wiener.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Heichelheim'sche Stiftung.
Aus obiger Stiftung sind am 27. April d. I. die halbjährigen Zinsen mit 525 Mk. an eine in Gießen wohnhafte würdige und bedürftige chnst liche Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden von heute an bis 10. Februar d. I. im Bürgermeistereigebäude, Zimmer Nr. 3, entgegen- genommen.
Gießen, den 23. Januar 1896.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen..
I. V.: Wolff._________________
Jagdverpachtung.
Nutzholz-Verkauf in den Waldungen ju Nordeck am Freitag deu 7. Februar er., Zusammenkunft um IOV2 Uhr in der Stelzenbach'scheu Wirthschaft daselbst. — Zum Verkauf kommen:
Eichen: 26 Stämme, 4 — 16 m Länge, 15—70 cm Durchm. — 44,43 fm. Nadelholz: 108 Stämme 3. bis 5. Kl. = 34,39 fm.
Es wird noch besonders auf sehr schöne Eichenftämme aufmerksam gemacht. 953
Die Administration.
Jagdverpachtung.
SamStag deu 8. Februar l. I., Vormittags 11 Uhr anf^ngend, soll auf dem Gemeindehaus zu Vil- lingen die der Gemeinde zustehende Jagd, bestehend in circa 900 Hectar Feld und Wald, sowie drei Teichen, auf die Dauer von sechs Jahren öffentlich verpachtet werden.
Villingen ist Station der Oberhessischen Eisenbahn (Nebenlinie Hungen—Laubach) und kann von Frankfurt a. M., Darmstadt rc. in kurzer Zeit und bei Vollendung der Linie Hungen—Friedberg von Frankfurt a. M. in circa V/i Stunden erreicht werden.
Die Jagd grenzt unmittelbar an die Station und bietet einen guten Wildstand, besonders an Rehen.
Villingen, den 20. Januar 1896. Großh. Bürgermeisterei Villingen.
Koch. 715
Freitag den 7. Februar I. I., Vormittags 10 Uhr, wird dir Jagd der Gemeinde Wieseck unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf hiesigem Bürgermeisterei Bureau öffentlich verpachtet.
Wieseck, am 20. Januar 1896. Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck.
Sommerlad. 722
Jagdverpachtung.
Donnerstag deu 6. Februar l. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die Feldjagd der Gemeinde Eichel- fachsen im Gemeinde-Wirthshause dahier auf 6 Jahre verpachtet werden. — Bem.: Eichelsachsen liegt 8/i Stunden von der Bahnstation Rainrod bei Schotten.
Gr. Bürgermeisterei Eichelsachsen.
Mettenheimer. 784
Jagdverpachtung.
Montag, 10. Februar l. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die hie- figc Gemeinde-Feldjagd auf wettere 9 Jahre aus Gr. Bürgermeisterei öffentlich verpachtet werden.
Lindenstruth, 26. Januar 1896. Gr. Bürgermeisterei Lindenstruth. ___________Scheld.________841
Jagdverpachtung7
Donnerstag,den «.Februar 1896 soll die Jagd der Feldge- markung Bergheim Nachmittags 1 Uhr auf dem Rathhaus zu Holzheim verpachtet werden.
Holzheim, 23. Januar 1896. Großh. Bürgermeisterei Holzheim. ____________Klotz.__________842
Jagdverpachtung.
Samstag, 8. Februar l. I, Nachmittags 1 Uhr, wird auf hiesigem Gemeindehaus die der Gemeinde Eoerstadt zustehende Jagd auf weitere 9 Jahre verpachtet.
Eberstadt, 27. Januar 1896. Großh. Bürgermeisterei Eberstadt.
G örlach._______957
Mühlenverkauf.
Mittwoch den 5. Februar I. I., Nachmittags 1 Uhr, soll die bereits am 15. und 22. September vorigen Jahres zum Verkauf ausgeschriebene Untermühle zu Dreis a. d. L., bestehend aus 820 qm Hofraithe mit Gemeindenutzen, einem Achthöfegutsanthett und 8500 qm Wiese und Gärten, unmittelbar an der Mühle, auf dem Gemeindehause daselbst freiwillig öffentlich meistbietend versteigert werden.
Kaufliebhaber können dieselbe vorher einsehen und auch Näheres erfragen bei dem Bevollmächtigten.
Treis a. b. 29. Januar 1896. »et Wilhelm Dapper.


