"Mwi
j" Wtt Steife > *Ü Ni» lkpAge, enpffüge
hsteu Preise
1000
Cntrve-
M
Uhr II W'1*'
. j ®f„ ®«B»
,,,
realer ®tlletWä' gilt*
“Mb( Mdl-I'
lorsia"11.
®it r das
Sonmaq den 2. Februar
Erstes R'att
Ur 28
WontagS.
Zlnits- tmS Anzsigeblatt für den Kreis Gieße«
Äcbaction, Lxpcditioi und Druckerei:
Kch.rßraheNr.,.
Fernsprecher 51.
T Gießener Anzeig er ®
werden dem Anzeiger k p l •
“W“ General-Wnzerger.
lunahmr von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» folgenden Lag erscheinenden Nummer bi» Vorm. 10 Uhr.
HraLisöeikage: Gießener Kamikienökätter.
Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Au-landeS nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen.
Amtlicher Theil.
Gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Man. fchettenknopf, 1 Brosche, 3 Schirme, 1 Album, 1 Hammer, 1 Stück Guß, 1 Tasche mit Strickzeug» 1 Weckbeutel, 1 Arbeitsbeutel, 1 schwarze Schürze, 2 Riemen und 1 Orden.
Gießen, den 1 Februar 1896.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
I- E.
v. Bechtold, Regierungs-Assessor.
Deutscher Reichstag.
28. Plenarsitzung. Freitag, den 81. Januar 1895.
Bei der fortgesetzten Berathung des Etats des Reichsamts deS Innern befürwortet bei dem Eapitel „Statistisches Amt"
Abg. Schwarze (Ctr.) eine Aufbesserung der Gehälter der Bnreauassistentm, in erster Linie durch Anrechnung der nicht etats mäßigen Dienstzeit.
Geheimer Oberregierungsrath Wermuth erklärt, daß eine Aufbesserung bereits erfolgt sei. Bet den Beamten, die erst im späteren Lebensalter etngktreten sind, seien Härten nicht immer zu vermeiden.
Bei dem Eapitel „Normalaichungscomnission" empfiehlt
Abg. Förster (Antts.) eine bessere Stellung der technischen Hilfsarbeiter.
Staalsseccetär v. Bötticher: Er habe feine Zusage, den Wünschen der technischen Hilfsarbeiter entgegenzukommen, bereits diesmal erfüllt. Daß nicht alle Wünsche erfüllt würden, läge besonders in finanziellen Gründen.
Abg. Lenzmann (Fr. Vgg) weist darauf bin, daß die technischen H'lfsarbetter schlechter gestellt find, als die gleichartigen bet anderen Ressorts.
Staattzsecretär v. Bötticher erklärt, die Vorbildung der technischen Htlfsa> beiter sei nicht gleichartig; die Mehrzahl habe nicht da« Abtturientenexamen gemacht; ein allgemeiner Anspruch auf Gleichstellung sei also nicht vorhanden.
Abg. Hammacher (natl.) tritt ebenfalls für die technischen Hilfsarbeiter ein.
Zum Eapitel „Reichsgesundheitsamt" bespricht
Aog. Dr. Lingens (Etr.) die Frage der Jnfecttonsgefahr der Kirchhöfe und bestreitet die Schädlilvkeit der Kirchhöfe, sowie die Nothwendigkelt der Letchenverbrennung.
Dtrector des Reich?gesundhettsamis Geh. Rath Dr Köhler: Die Versuche über den Einfluß der Verwesungsstoffe aus die Gesund- bettsoerhältnisie hab-n ergeben, daß die für Menschen in Betracht kommenden Krankheitserreger nach kurzer Zeit zu Grund« gehen. Ordnungsgemäß angelegte Kirchhöfe seien daher ungefährlich.
Abg. Klees (Soc) bespricht die Schädlichkeit des Magdeburger TrtnkwasserS Es sei nothwendtg, dem Reichsgesundheitsamt eine größere Kompetenz zu geben, um derartigen Mißständen vorzubeugen.
Staatssecretär v. Boetticher: Es sei anzunehmen, daß die Anhalitsche und Preußische Regierung Alles thue, um dem Uebel- stande abzuhelfen. Es sei wegen eines einzelnen Falles nicht noth- wendig, die Compelenz des Retchsgesundheitsamtes zu erweitern.
Abg. Bürklin hebt die vermehrten Klagen über das Weingesetz hervor, besonders bedürfe die Frage des Zuckerzusatzes zum Wein, sowie der Declarattonspflicht bei dem Kunstwein einer Neuregelung.
LrtaatSsecretär v. Boetticher: Die Grenzenbestimmung über die Art und das Maß des Zusatzes von Extracistoffen sei schwierig und bebütfe einer längeren Untersuchung. Bezüglich der Wün- vanscherei gehe das Retchsgesundhettsamt aus jede ihm zugehende Beschwerde ein.
Abg. Rettich (cons.) bringt die Beobachtungen des Professors Heinrich in Rostock zur Sprache, wonach bei rumänischem und russischem Getreide sich zahlreich Bacterten oorgefunden hätten, welche auch durch die Backhitze nicht vernichtet würden. Dieses Ergebniß fei ein wahrhaft erschreckendes. Die deutschen Eonfumenten müßten vor einer so großen Seuchengesahr beschützt werden. Selbst das für lteferfähig erklärte Getreide an der Berliner Börse sei nicht vorzüglich und wo bleibe das für nicht lteserungsfähig erklärte?
Dtrector Köhler: Das Gesundheitsamt hat 33 Proben Getreide untersucht, 16 deutsche und 17 ausländische. Am reinsten war daS amerikanische, dann mährische, böhmische, ungarische Gerste, und am meisten verunreinigt war türkischer Roggen. Was nun die Bacterten anlangt, so fanden sich, um mtt Wetzen zu beginnen, in 1 Gramm deutschem Wetzen 14,000 bis 230,000, in russischem 256 bis 309,000 (Hört! hö t! rechts), in La Plata nur 5000. (Härt! dort! links). Ferner in deutschem Roggen 125 bis 670,(XX), in russischem 756,000 bis 1 Million (Hört! hört! rechts). Sie sehen, daß Bacterten in großer Menge überall 'vorkommen. Aber den Zahlen ist kein großer Werth betzumcssen. Zumal deshalb, weil die Bacterten bet ordnungsmäßiger Lagerung des Getreides s br sich verringern. Eine Probe z. B, die in Rostock 859,000 aufwtes, hatte rach vierzehn Tagen bei der Nachprüfung in Berlin nur noch 150,000. Der Ketmgedalt geht hiernach bet ordnungsgemäßer Lagerung stark zurück. Die Zahl ist also nicht maßgebend, dagegen die Art. Auch darüber toben wir Untersuchungen angestellt. Zunächst sind unsere ganzen Krankheitserreger einer so bohen Hitze rote der Backhitze nicht zu widerstehen im Stande. Entscheidend ist aber das Ergebniß der Untersuchung, daß in keiner Probe Seuchenbacterten gefunden worden sind, die beim Genuß des Brodes Krankheiten erregen könnten. (Hört! bört! linfe.) Das Gesundhei samt hat also keinen Anlaß, tu dieser Sache irgendwie einzufchreiten.
Abg. Rickert (frf. Bp.) äußert seine Genugtbuung darüber, daß Vorredner in solcher Werse den bezüglichen Gerüchten entgegen: getreten sei. Auf seine Anregung bemerkt noch
Director Köhler, daß man versuchen würde, eine kleinere, comprimirte Ausgabe des „Gesundhettslüchleins" herzustillen. Er tollte zugleich mit, daß dem Reichstage nächstens eine Denkschrift über die Tuberculose zugehen werde.
Abg. Wurm (Soc) erinnert den Abg. Rettich dara.>, dug In der deutschen Sutter 50 Mill. Bacterten gesunden feien, in der Margarine dagegen nur 1 bis 2 Mill. (Heiterkeit links). Wo bleibe da die Sorge der Eonservattven für den deutschen Eonsumenten?
Director Köhler bemerkt auf eine Anfrage des Vorrednecs, nach neueren Anoronungen der Einzelregierungen werde jedenfalls Sorge dafür getragen werden, daß künftig technisch ausgebildete Beamte für Nahrungsmittel-Eontrole ausreichend -ur Verfügung stehen.
Abg. Rettich (cons.): Die Thatsache ist nicht aus der Welt geschafft, daß ein bedeutender Thell des ausländffchen Getreides in gesundheitsschädlicher Weise Der um einigt ist. Professor Heinrich ist übrigens der Meinung, daß die Backhitze die Bacterten nicht tödtet.
Auf Anfrage des Abg. Förster erklärt Staatssecretär von Boetticher: In dieser Session werde ein Reichsfeuchengesetz nicht oorgelegt, der Erlaß eines solchen fei aber nicht aufgegeben.
Beim Eapitel „Patentamt" stellt der Staatssecretär die Vorlegung einer Denkschrift über die Thäligkeit des Patentamts in nahe Aussicht.
Beim Eapitel „R ichsverficherunosamt" beklagt
Abg. Molkendubr (Soc.) das lange Ausbleiben einer Vorlage betreffend Reform des Unfallgef.tzes. Alle Jahre hören wir, daß die Sache im Fluß ist. Wo wird nun der Fluß münden ober wird er im Sande verlaufen? Wenn uns der Staatssecretär wenigstens das Jahrzehnt angeben könnte! (Heiterkeit).
Abg. Stadthagen (Soc.) äußert Beschwerden über verschiedene revisionsbedürftige Bestimmungen des bestehenden Unfallgesetzes und Über deren Handhabung durch die Berufsgenossenschaften. Je länger die Novelle im Reich^amt des Innern liege, desto schlechter werde sie s.in, denn der Einfluß der Shbetige er werde auch bei dieser Behörde immer größer.
Staatssecretär Dr. v. Bötticher: Die Novelle vorn Jahre 1894 liegt dem Bund^Srathe vor, allem hier haben sich neue Fragen ergeben, die eine Erledigung verzögern.
Abg. Frhr. o. Stumm (Rp) Die geforderte Novelle ist überflüssig. Eine Verstänoigung würde wegen der weitgehenden Forderungen der Socialdemokraten sehr schwer sein.
Abg Dr. H tze (Etr.) bringt Fälle zur Sprache, in denen durch die Berufsgenossenschaften Kranke zur Heilung an Anstalten Überwiesen wurden ohne jede Rücksicht auf persönliche, besonders auf die Familien Vei hältnisse des Erkrankten.
Bei dem Titel „Canalamt" bemerkt
Staatssecretär v. Bötticher auf eine Anfrage des Abg. LingenS (Ctr.), es sei zu bezweifeln, daß die Regierung so weit gehen könne, nach Fertigstellung des Canals noch Aufwendungen für die Seelsorge zu machen durch Hergabe von Ländereien für Kirchm, es sei dies nur ausnahmsweise in einem Falle vom Kaiser geschehen.
Auf eine Anregung des Abg. Jebfen erwidert der Staatssecretär, eö sei wohl möglich, daß eine Herabsetzung des Eanaltarifs dem Hause werde oorgeschlagen weiden.
Der Etat des Reichsamts des Innern wird angenommen.
Morgen: Reichsjustizetat, Rechnungshof, Gewerbe Novelle.
Deutsche» Reich.
Berlin, 31. Januar. Schon wieder einmal waren in den letzten Tagen Ministerkrisengerüchte aufgetaucht. Der Staatssecretär im Reichsamte de- Innern, Dr. von Boetticher, dessen Rücktritt nun schon seit Jahren al- ^unmittelbar bevorstehend" von Zeit zu Zeit angekündigt wird, sollte jetzt wtrkl'ch und wahrhaft g sein Entlassungsgesuch endlich eingereicht haben. Zugleich hieß es, daß auch der ©toaißfeerrtär im Reichsmarineamt, Viceadmiral Hollmann, amtsmüde sei und ebenfalls b rcirs seine Entlastung gegeben habe. Bis jetzt haben aber diese Gerüchte weder in dem einen noch in dem anderen Falle eine Bestätigung gefunden, offenbar handelt es sich nur um ganz willkürliche Combinationen.
— Im Reichstage waren zu Beginn der Donners- tagSsitzung gerade acht Abgeordnete zugegen, sage und schreibe acht anwesende Reichsboten von dreihundertundfieben- undneunzig! Erft im weiteren Fortgänge der Sitzung er» höhte sich die Zahl der Abgeordneten allmälich auf etwa vier Dutzend- wahrscheinlich werden da künftig die Sitzungen immer eine Stunde später gegenüber dem angesetzten Termin anfangen wüsten!
Neueste Nachrichten.
Wslfst telegraphisches Eonespondenz-Bureau.
Wien, 31. Januar. Hier liegt folgende Meldung aus Konstantinopel vor: Die in Zeituu eingetroffcnen Consuln fanden dort eine äußerst ernste Lage vor. Der Hungertyphus und Skorput fordern durchschnittlich 150 Opfer täglich. Der Gesundheitszustand der türkischen Truppen ist ungeachtet der unter ihnen herrschenden Dyscenterie ein befferer. Ein von den Aufständischen kürzlich unternommener Durchbruchsversuch scheiterte. Die Consuln haben ihre Ver- Handlungen zur Vermittelung einer friedlichen Uebergabe bereits eröffnet. Inzwischen wurde eine Anzahl von nach Zeituu Geflüchteten, darunter Katholiken und vier Priester, nach Marrasch expedirt.
a der ®gz<*i,*.
Berlin, 31. Januar. In der heutigen Sitzung der Justiz-Commission deS Reichstages gab der Ab
geordnete Buchka (cons.) die Erklärung ab, daß er und seine Freunde für die Entschädigung unschuldig Verurthe lcer nicht stimmen könnten, nachdem die Commission gestern die Vorschläge der Regierung über die Erschwerung des Wiederaufnahme-Verfahrens abgelehnt hat.
Berlin, 31. Januar. In der Budget-Commission des Reichstages wurde heute die vierte Rate zur Erwerbung eines Truppen-UelmngSplatzeS für daö Garde Corps im Betrage von 1,900,000 Mk gegen die Stimmen der Freisinnigen und Socialdcmokraten angenommen.
Berlin, 31. Januar. Dem „Berl. Tagebl." zufolge find in diesen Tagen größere Unterschlagungen entdeckt worden, durch welche die Firma S. Bleich rüder feit mehreren Tagen erheblich geschädigt worden ist. Die Angelegenheit ist der Criminalpolizei zur weiteren Aufklärung übergeben worden. Die unterschlagene Summe soll sich auf mehr als 100,000 Mk. belaufen.
Berlin, 31. Januar. Die vom Minister des Innern wegen der vorzeitigen Veröffentlichung des Amnestie-Erlasses vom 18. Januar eingeleitete Untersuchung hat, wie die „Post" schreibt, ergeben, daß ein Beamter unter keinen Umständen in die Angelegenheit verwickelt sein kann, daß dagegen gewichtige Anzeichen dafür vorliegen, daß ein Abzug deS Artikels aus der Druckerei entwendet worden ist. In die wegen Diebstahl eingeleitete Untersuchung dürften demselben Blatte zufolge zahlreiche Personen verwickelt werden.
Berlin, 31. Januar. Der Margarine-AuSschuß deS Reichstages nahm heute den Antrag Klose an, wonach daS Färben von Margarine untersagt wird.
Berlin, 31. Januar. Der nationalliberale Reichstagsabgeordnete Wamhoff hat heute fein Mandat niedergelegt. Seine Wahl wäre andernfalls vom Reichstage wegen umfangreicher Wahlfälschungen kasfirt worden.
Berlin, 31. Januar. Der bekannte Architect Hoffmann in Leipzig, der Erbauer des Reichsgerichts Gebäudes, welcher vom Magistrats Ausschuß zum Nachfolger deS Stadt- dauraths Blankenstein in Vorschlag gebracht wurde, ist heute Nachmittag für dieses Amt gewählt worden.
Berlin, 31. Januar. Heute Vormittag fand eine Vernehmung der zehn Reüacteure und Angestellten deS „Vorwärts" statt. Dieselbe hatte den Zweck, zu ermitteln, auf welche Weise der s. Zt. veröffentlichte Gnaden- Erlaß vorzeitig in die Hände der Redaction des „Vorwärts" gelangt ist. Die Vernommenen erklärten, nicht in der Lage zu fein, den Namen Desjenigen zu nennen, der den Artikel dem „Vorwärts" überbracht habe, da er ihnen vollkommen unbekannt fei. DaS Verfahren ist demnach bis jetzt refulrat>oS verlaufen. Der Abgeordnete Stadthagrn und Redacteur Braun bezweifelten die Gesetzlichkeit des ZeugnißzwangS- verfahrens und proteftirten dagegen. Ersterer verweigerte demzufolge die Aussage.
Hannover, 31. Januar. Am schwarzen Brett der bie- figen Technischen Hochschule findet sich ein Anschlag vom Rector, nach welchem der Senat beschloß, die Verbindung „Scandinavia" für daö laufende Studienjahr zu sus- pendiren. Die Verbindung hatte sich gewergert, an der Feier des 18. Januar theilzunehmen. Mitglieder find Dänen, Schweden und Norweger. Eine etwaige spätere Wiedereröffnung soll von der Erklärung abhängig sein, daß fick die Verbindung an künftig zu veranstaltenden nationalen Feier- lichkeiten betheiligt.
CocaUs «nd prot>itt$ieUo.
Gießen, 1. Februar 1896.
** Adelsverleihung. Wie der „Darmst. Ztg." von zu- verläsfiger Seite mitgetheilt wird, haben Seine Königliche Hoheit der Großherzog dem außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister am Königlich Preußischen Hofe, Wirklichen Geheimerath Dr. Karl Netdhardt in Berlin den erblichen Adel des Großherzogthums zu verleihen geruht.
** Zum Straferlaß. Ein großer Theil des durch den Gnadenerlaß vom 18. Januar berührten Publikums befindet fich über die Wirkungen deS ErlaffeS noch im Zweifel. Im Gegensatz zu den in Preußen und anderen Staaten bekannt gegebenen Gnadenacten find, wie die „N. Hnff. Volksbl." mittheilen, in Heffen dte mit den betreffenden Strafen rechtskräftig erkannten Kosten, sowie in Forst-- und Feldftrasen dte Pfaridgelder, WerthS- und Schadenersatzgelder nicht erlaffen. Die im Verwaltungsweg? erkannten Strafen werden ebenfalls vom Erlasse nicht betroffen, während bedingungsweise erlaffene Strafen, die unter daS Edict fallen, nunmehr als unbedingt erlaffen anzusehen find. Strafthaten, die zwar vor dem 18. Januar begangen find, bezüglich deren aber der Straf


