bahuarbeitern, den Dampfer „Cordley" zu entladen. Die Arbe-ter der städtischen TaS- und Waffrrwerke stehen unmittelbar vor dem Strike, ebenlo die Kutscher der Transport« Gesellschaft Hevecke. falls sie keine Lohnerhöhung er« halten. Die Gasometer enthalten nur für drei Tage GaS.
Hamborg, 28. November. In einer Versammlung der Ewerführer wurde ein Beschlußantrag angenommen, nach dem die Ewerführer erklären, die Arbeit nicht eher wieder aufnehmen zu wollen, bis eine Regelung der Forderungen sämmtlicher Gewerkschaften deS Hafenarbeite r-Der- b an des erfolgt fein werde.
Hamborg, 28. November. Eine Versammlung der Kornumstecher beschloß, sich dem Ausstande der Hafenarbeiter anzuschlteßeu.
Arr-land»
Wie», 28. November. Die liberale Minorität des GemeinderathS war der gestrigen Sitzung ferngeblieben, in der eS zu großen Scandalen zwischen den Deutsch- nationalen und christlich-socialen Antisemiten kam, aus Anlaß der Berathung der Subventionirung deS katholischen Schul- vereinS, welche die Deutsch-nationalen entschieden ablehnten. Mit geballten Fäusten gingen die Gegner auf einander loS.
Budapest, 28. November. An der hiesigen Universität bestand die Gattin des Professors Wartha vom hiesigen Polytechnikum ihr medicinischeS Rigorosum mit vorzüglichem Erfolg.
Rom, 28. November. Der Umstand, daß während deS Empfanges des Königs von Serbien der Prinz von Neapel abwesend war, wird hier lebhaft erörtert. Man schreibt die Abwesenheit des Kronprinzen der Thatsache zu, daß vor der Heirath der Prinzessin Helene König Alexander um ihre Hand vachgesucht hat.
Paris, 28. November. „Libre Parole", welche in letzter Zett wieder in auffälliger Weise gegen Deutschland agitirt, bringt einen Leitartikel, worin ein Krieg gegen Deutschland befürwortet wird. ES heißt in dem Artikel u. A., die russische Allianz ist sür uns eine Allianz der Revanche. Wir haben die Pflicht, unsere Verluste wieder wett zu machen und werden daS auch thun. Nicht an dem Zaren ist eß, unsere Interessen zur Geltung zu bringen. Rußland will so lange als möglich den Frieden, weil der Zar schon nach 20 Jahren 150 Millionen Unterthanen zahlen und dann unsere Allianz nicht mehr brauchen wird. Den Frieden und Elsaß-Lothriogen wollen, ist ein Unding, da Deutschland Elsaß Lothringen niemals freiwillig hergebeu würde. Daher müsse der Zeitpunkt des Handelns bald kommen. Die Zer- störung der preußischen Monarchie muß der Preis unseres Bündnisses mit Rußland sein.
Loudon, 28. November. Nach Schluß des gestrigen MinisterrathS hat die Königin das Decret unterzeichnet, welches daS Parlament aus den 19. Januar einberuft.
Loudon, 28. November. „Daily Telegraph" wird aus Prätoria gemeldet, daß Präsident Krüger der Entlassung JamesonS (dessen Zustand unverändert ist) nicht abgeneigt sei.
London, 28. November. Einer Depesche des „Daily News" aus Konstantinopel zu Folge wurden am letzten Donnerstag zu Diarbektr 500 Armenier ntedergemetze lt.
Konstantinopel, 28. November. In Karput und Dtarbekt fanden Unruhen ernstlicher Natur statt. In Alaschkert überfielen türkische Soldaten armenische Häuser und plünderten dieselben. ES finden fortgesetzt Verhaftungen statt von türkischen Notablen wegen jungtürktscher Umtriebe.
Neueste j
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 29. November. Gestern versammelte sich im hiefigen Rathhause der Vorstand deS allgemeinen preußischen StädtetageS, bestehend aus den Ober dürgermetstern der Städte Berlin, Köln, Frankfurt a. d. O., BreSlau, Danzig, Altona, Stettin, Königsberg, Dortmund, Magdeburg, Hannover, Kassel und Pofen. Oberbürgermeister BeckerKöln erstattete Bericht über die durch den neuen Gesetzentwurf, betreffend daS Diensteinkommen der Lehrer und Lehrerinnen an den öffentlichen Volksschulen, bedingten Abänderungen der Petition, welche der preußische Städtetag an daS Herrenhaus u. f. w. abzusenden beschlossen hatte. Die einzelnen Abänderungsvorschläge wurden nach längeren Debatten mit einigen Modtficattonen angenommen. Nach erfolgter Drucklegung soll die abgeänderte Petition zu allgemeiner Kenntniß gebracht werden.
Haouover, 29. November. Seit drei Tagen verhandelt die hiesige Strafkammer wegen des am 25. Juli 1893 ein- gestürzten WestthurmeS der hiesigen GarnisonS- ktrche, bet welchem daS Mauerwerk bereits bis zu 40 Meter Höhe gediehen war. Auch der Ostthurm muhte bis zum Fundament abgebrochen werden. DaS Urtheil in dem Prozeß wurde gestern Abend gegen 9*/zUhr gefällt und zwar wurde der angeklagte bauleitende Archtrect, Professor Hehl von der technischen Hochschule zu Charlottenburg, zu 500 Mk. Geldstrafe verurtheilt, während die übrigen Angeklagten frei- gesprochen wurden.
Hamburg, 28. November. Der Kaiser ließ sich vorgestern beim Grafen Waldersee eingehend Bericht über die gejammte Strtkeläge machen. StaatSsecretär v. Bötticher erbat von der Hamburgischen Behörde Bericht über die Etrtkelage.
Tanger, 29. November. Die marokkanische Regierung hat den beiden deutschen Firmen, deren Reisende von dem Gouverneur von Marakesch im vergangenen Jahre an drr Weiterreise gehindert wurden, je 300,000 Francs Entschädigung gezahlt. Die Reisenden erhielten je 40,000 FrcS.
Graudeuz, 80. November. Die beiden Premierlieutenants Trautwetter und v. Horn vom 141 Jnfanterte-Regi- ment wurden vom Kriegsgericht in absentia für fahnen
flüchtig erklärt und zu je 1000 Mk. Geldstrafe verurtheilt. Der Kaiser hat daS Unheil bereit- bestätigt.
Kattowitz, 30. November. Nach einer Meldung auS Pleß wurde daselbst wegen deS Verdachts der Ermordung des Bankiers Kohn ein Gelbgießer verhastet.
Hamburg. 30 November. Der Strike nimmt täglich au Ausdehnung zu. Auch die Hafenarbeiter in Bremerhaven, Gestemünde, Lehe und Nordenham find ausständig.
Rom, 30. November. Die „Agencia Jraliana" be- richtet, daß der Schutz deS Besitzstandes der (Kolonie Eri- trea jährlich 40 Millionen erfordert, weßhalb eine Verkleinerung ber (Kolonie der Kammer vorgeschlagen werden soll.
Loudon, 30. November. Wie verlautet, hatte eine große Anzahl englischer Arbeiter die Absicht, sich heute nach Hamburg etnzuschiffeo. Der hiesige Hafenarbeiter-Verband soll indessen die Einschiffung verhindert haben. In Hüll befindet sich ein Thetl der Arbeiter im AuSstande. Man befürchtet weitere Ausdehnung deffelbeu.
Petersburg, 30. November. Hier verlautet, Präfident Faure werde im April n. IS. dem Zarenpaare einen Gegenbesuch abstatten und in der franzöfischen Botschaft ab- steigen.
Sofia, 30. November. Während der gestrigen Wahlen ereigneten sich verschiedene Zwischenfälle, wobei eS zu Zusammenstößen mit der Polizei kam. Auch 'm Innern deS Landes kam eß zu Unruhen.
CocaUs rrird provinsteltes«.
Gießen, den 30. November 1896.
* ♦ Empfang. Ihre König!. Hoheit die Großherzogin empfingen am 27. d. M. Nachmittagß im Neuen Palaiß daß Centrolcomitve für eine im Grobherzoglichen Hoftheater geplante Aufführung zum Besten deß „Victoria Melita-Vereinß" und deß „Vereins hessischer Lehrerinnen". Unter dem Vorsitz Ihrer König!. Hoheit constituirte sich daß Comitö und setzte ein Programm für die mit einem Jahrmarkt verbundene Aufführung fest.
• • Empfang Se. Königs. Hoheit der Groß Herzog empfingen am 28. November u. A. den Rendanten Wacker von Gießen.
• * Darf die ReichSbaukstelle besteuert werden? Eine für verschiedene hessische Slädte nicht unwichtige Entscheidung wird der VerwaltuvgsgerichtShof zu Darmstadt in den nächsten Tagen zu fällen haben. Die Stadt Darmstadt hat nämlich, einer Anregung deß hessischen StädtetageS entsprechend, die dortige ReichSbanknebenstelle sür ihr dortigeß Einkommen zur Communalbefteuerung herangezogen. Als nun die Reichsbanknebenstelle in Darmstadt die Aufforderung erhielt, Communalsteuern für ihr Einkommen zu bezahlen, verweigerte sie die Bezahlung und begründete dies damit, daß die Reichsbank eigentlich ein WohlthätlgkeitSinstitut fei. Sache des Verwaltungsgerichts, daß von Darmstadt alß höhere Instanz angerufen wurde, ist es nun, die Entscheidung zu treffen.
**H Stadttheater. Alß Sonntagsftück wurde gestern „Der Stabßtrompeter" gegeben, eine vieractige Poffe, welche besonders die „interessirten Kreise" deS gut besuchten Hauses zu lebhaftestem Beifall hinrtß. Der musikalischen Ausstattung wegen ist diesem Stücke wohl der obige Titel gegeben, nicht aber seinem Inhalte nach, in welchem doch „Auguste Mampe, Conditor", die Hauptrolle spielt. Unser ganzes Ensemble war dazu berufen, diesem an sich dürftigen Machwerk, welches bloS durch die „Schlager" und Gesangs- etnlagen einen Heiterkeitserfolg gewinnen läßt, hier auch zu einem solchen zu verhelfen, was durch daß flotte Spiel recht gut gelang; der gesangliche Theil fiel jedoch bedeutend ab.
** Stadttheater. Morgen Dienstag verschafft uns die, sich um das Beste und Neueste stets bemühende Direction Kruse-Helm den Genuß, Sudermanns neuestes Schauspiel „Morituri" hier bewundern zu können. DaS gehaltvolle Stück macht gegenwärtig die Runde über alle größeren Bühnen.
♦* Sängerkranz - Concert. DaS am vorigen SamStag ftattgefundene Concert des Sängerkranzes war in jeder Beziehung als ein gelungenes zu bezeichnen, geschmackvoll ausgewähltes Programm, fleißig vorbereitet und schön vor- getragen, das ist das Schlußurtheil, welches wir gleich zu Anfang geben wollen. Franz Bauers energische, umsichtige und doch ruhige Leitung überträgt sich Vortheilhast auf die Darbietungen deS Chores und Orchesters, man hat unter Bauers Direction immer daS Gefühl der Sicherheit und merkt eß, daß Chor und Direction sich vorher in den Proben verständigt haben. DaS intereffanteste Werk deß Abends war unstreitig AnackerS „Bergmannsgruß", ein Kunstwerk, in welchem Soli, Frauenchöre, gemischte Chöre, Männerchöre mit Declamation angenehm abwechseln. Das schöne Werk stammt aus einer Zeit, wo man noch mit kleinen Mitteln große Wirkungen zu erzielen verstand, sein Melodien- reichthum, wie seine ungekünstelten Harmonien entzücken den Hörer. Aber auch Bruchs Ballade „Schön Ellen", sür ge mischten Chor mit Orchester, ist eine ungemein dankbare Aufgabe und wirkte durch seine glatte Wiedergabe. Die Soli wurden durch auswärtige Künstler au-gesührt, Frau Balser-Landmann auS Hanau als Vertreterin deS Soprans, Herr Hunger aus Frankfurt als Interpret der Baßparthien. Erstere ist uns eine liebe, bekannte Sängerin, die auch am SamStag wieder ihr schönes Können vollauf bekundete, hätte sie statt der Puritaner Arie, die unö etwas fremdartig anmuthete, eine andere Wahl getroffen, wäre ihr sicher Niemand böse gewesen. Herr Hunger hat einen ungemein krästigeu und ansprechenden Baß - Bariton von großem Umfange, seine Vortragsweise ist eine ächt mufikalische und eS freut unS, feine mufikalische Bekannt-chaft gemacht zu haben. Bei Wiedergabe der großen Arie aus dem „Nachtlager" hat ihn Herr Querchfeld durch virtuose Behandlung deS GeigensoloS auf daS Schönste unterstützt. Die a oaxsUa-Chöre für gemischten Chor und Männerchor wurden von den Mitgliedern des Vereins sehr wirksam vor
getrogen. Auch der Declamator, ebenfalls ein Mitglied, führte seinen Part nobel und gewandt ouS. Die Hö er bi- zeugten ihre Freude über das Dargebotene durch reicht», im gekünstelten Beifall, Herr Franz Bauer ist berecht-g', hiervon den größten Thetl auf sich zu beziehen, seinem Fle ß und seinem Können verdankt auch diesmal der Sängerkraiz das Wohlgelingen des Ganzen.
•*H. DaS gestern ftattgefundene WohlthatigkeitS-Eoncert in Steins Saalbau, veranstaltet vom Bauer'sch en Ge- sangverein und Männer-Gesangverein, hatte sich der aufrichtigsten Sympathie eines zahlreich erlch, neuen Publikums zu erfreuen und diesem ersreulichen Zeichen zu. folge war der Erfolg des Unternehmens in pecuniärer Hin. ficht gefichert. Die der Leitung des Herrn Paul Polster unterstellten beiden Vereine executirten den gesanglichen Theil des erlesenen Programms zur vollsten Zufriedenheit. Herr Polster ist mit Eifer und Erfolg bestrebt, das vorhandene gute Srimmmaterial zu d.Scipliniren und höheren künstlerischen Zielen zuzuwetsen, daS bewiesen die herrlich u» suvgenen Chöre, die mit einer Reinheit der Aussprache, guten Einsätzen und einem verstandntßvollen Eingehen auf die mit dem Tactstock angedeuteten Nüanctrungen auSgeführt wurden, welche rückhaltlose Anerkennung verdient. Erster Chor war MaurerS „Lob des Gesanges", ihm folgte Ul „Waldlied" von Mangold, bei welchem nur der erste Baß, wohl im Eifer, sich eine kleine Disharmonie zu Schulten kommen ließ- hierauf „AuS der Jugendzeit" von Haupimam', dem daS stimmungsvolle „Zieh' hinaus" von Dregert folgte, alsdann „Der Lindenbaum" von Schubert. Bet letzterem Chor hätten die piano-Stellen noch wirkungsvoller gehalten werden dürfen. Der mit Orchesterbeglestung cowponiite Chor „Schöner Rhein, Vater Rhein !" wurde prächtig wieder- aegeben. DaS Programm verzeichnete außerdem Webers F-moll-(£oncett für Pianoforte mit Orchesterbegleitung, sowie daS Scherzo in B-moll für Pianoforte von Chvp n. Beide wurden von Herrn Polster pianistisch mit virtuos.r Technik auSgeführt und sanden ehrenden Beifall. Für musikalische Feinschmecker wurde alS Schlußnummer des Programms die von dem geistvollen böhmischen Compomsten Smetana sür großes Orchester geschaffene symphonische Dichtung „Ultava" geboten. Dos herrliche Werk, dem textlich ein Commeutar beigegeben war, wurde von der hiesigen RrgimentSmusik unter der Leitung deS Herrn Musikdirector Krauße meisterhaft wtedergegeben. Die vollen, rauschenden, wie die sanft verklingenden, den Moldaustrom characterifiren- den Melodien wirken in berückendem, ja fast blendendem Colorit auf den Hörer. Alle Mittel der Instrumentation und die richtige Verwendung massiger Tonfülle im schars rhthmischen Gang dienen dazu, den Glanz deS Werke- und feffelndes Interesse zu entfachen. DaS Orchester hatte keine kleine Aufgabe, löste sie jedoch aus'S Beste durch die tadellose, ganz im Geiste der Compofition verftändnißvoll durchgeführte Wiedergabe. Die gesammten vokalen und inst«»- mentalen Darbietungen wurden nach Verdienst durch reichen Beifall gewürdigt. Die beiden Gesangvereine und insbesondere deren tüchtiger Dirigent, Herr Paul Polster, haben sich durch Veranstaltung eine- solch genußreichen Abend- besondere Verdienste erworben, welche noch durch den schönen Zweck zum Besten der beiden Vereine für Armen und Krankenpflege erhöht werden.
«• Die neugegründete Gesellschaft sür Erd- und Volker- künde scheint einer erfreulichen Zukunft entgegen zu gehen- wenigsten- find ihr, ohne daß sie bisher an die Oeffentlich- keit getreten ist, bereits 168 Mitglieder beigetreten. Damit ist der Bestand der Gesellschaft zunächst gesichert und ihre Lebensfähigkeit erwiesen, sowie auch ein finanzieller ©innö gelegt, der die Berufung auswärtiger Redner ermöglicht. Infolgedessen hat der Vorstand den ersten Vortragsabend auf Freitag den 4. December angesetzt und den Wirkl. Geh. AdmiralitätSrath Herrn Prof. Dr. Neumayer, den langjährigen Director der deutschen Seewarte in Ham bürg, zu einem Vortrage über die Südpolarfrage gewoincn. Die Sitzungen finden bis auf Weiteres im großen Saale des Gasthof zum „Einhorn" statt, und sollen um 8 Uhr beginnen; die erste Sitzung wird allerdings wegen geschäftlicher Mittheilungen und Eröffnung der GesellschaftSthätig- kett schon um Uhr ihren Anfang nehmen. D-n W gliedern sollen demnächst gegen Erlegung ihre- Beitrag- von 4 Mk. die Mitgliedskarten sür da- Ende September ab- laufende Rechnungsjahr 1896/97 zugehen- Mitglieder, die diese Jahreskarte noch nicht erhalten haben, werden gebeten, sich in die am Eingang deS Saales aufgelegten Listen ein» zutragen. Der Eintritt ist auch für die Familien- angehörigen der Mitglieder ohne Nachzahlung gestattet. 3° diese Listen mögen auch neu hinzutrltende Mitglieder ihre Namen einschreiden. Nach dem Vortrage findet eine gesellige Bereinigung im kleinen Saale de- Gasthofs zum Einhorn statt.
*♦ VerbandStag für kallfwämrische- UaterrichtSwesei <■ Frenekfurt a. M. Der Ausschuß deß Verbandes sür kauf- männisches Unterrichtswesen in Deutschland ist der Ansicht/ daß durch Gründung von Unterverbänden den örtlichen Berhältniffen weit mehr Rechnung getragen werden könne und berief deshalb am 29. November eine Versammlung in daß National-Hotel zu Frankfurt a. M. für du Provinz Heffen-Nassau und daß Großherzogthum Heffeo ein- Eß waren dabei vertreten die Handelskammern zu Frankfurt a. M., Mainz, Wormß, Kaffel, Hanau und Offenbach, sowie die Kaufmännischen Vereine resp. Fachschulen zu Fran ' furt a. M. (wobei auch der Zweigverein deS Verbände- W Handlungsgehilfen zu Leipzig und der Verein für werblich- Angestellte im kaufmännischen Beruf), Wormß, Mainz U® Vereine)- auch die hiesige kaufmännische Fachschule hatte of Vertreter die Herren Orbig und Knauß zu dieser Versammlung entsandt- andere, wie Bingen, Darmstadt nn Wiesbaden, hatten ihre Verhinderung zur Theiloahme s<tnn lich kundgegebeu. Die Versammlung begann ihre Berathvi i über Organisation und Thätigkeit de- Unterverbaode-, ” sich zur Aufgabe stellt: 1. daS Interesse sür die Wichrigre»
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+ Nidda, 29. Nav ssalle Hierselbst ist die ; tvoS eine veterinä'rpolizki nn'erer houdel/relbenben Bt der bitftgtn Gemarkung zn etSffcngerichtSfihuntz wuri ^anbr, welcher auf Pera «ezeigr ward, daß er bei cn leine Werkstatte gre und hierdurch den freier «rfprochen, »eil eil einnabme die SmtSanwali Schuldlosigkeit des Denan kchotten, 29. N» r erbebet f idj er ung ß
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