die projectirte Main -Donau- Wasserstraße von Aschaffenburg bis Paffau sür die Großschifffahrt abzielte, wurde im Finanzausschuß der Abgeordnetenkammer mit allen gegen eine Stimme zur Tagesordnung übergegaogen.
Pari», 29. April. Das Ministerium ist jetzt blS auf die öffentlichen Arbeiten vollständig gebildet. Das Porte- feuille der öffentlichen Arbeiten wird aber heute noch vergeben. Das Ministerium ist wie folgt zusam»engefetzt: Meline Borfitz und Ackerbau, Hanotaux Auswärtiges, Barthon Inneres, Eocherh Finanzen, Darlau Justiz, Lebon Colonien, General Billot Krieg, Admiral ReSnard Marine, Rambaud öffentlicher Unterricht und Boncher Handel. Der Minister- rath ist um 4 Uhr zusammengetreteu, um die morgen in der Kammer abzugebende Erklärung festzufetzen.
Loudon, 29. April. Nach Privat - Depeschen auS St. Petersburg beabsichtigt der Zar, anläßlich seiner Krönung den gesammtenUnterthaoen durchUkaS Gewissensfreiheit und Preßfreiheit zu gewähren. Der heilige Synod will den Zaren von diesem Vorhaben entschieden abbrtngen.
Havanoah, 29. April. An dem Palast des spanischen GeueralgouverneurS ist durch eine Dynamit-Explosion großer Schaden angerichtet worden. Ein im Bureau deS Generals Wehler beschäftigter Typograph wurde verwundet. Man nimmt an, daß eS sich bet der Explosion um eine That der Insurgenten handelt. Nach einer späteren Meldung find hauptsächlich an dem Gebäude der StaatSdruckerei große Verheerungen angerichtet. Auch sollen viele Paffaoten ver- letzt worden sein.
Sitzung -er Stadtverordneten
am 29. April 1896.
Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Wolff, Georgi und Grüneberg, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Brück, EmmeltuS, Faber, Flett, Grünewald, Dr. Gutfletsch, Haubach, Habentcht, Heichelheim, Heyligenstaedt, Homberger, Jughardt, Keller, Kirch, Löber, Orbtg, Dr. Ploch, Scheel, Schiele, Schwall, Thaer und Wallenfels.
Die Gesuche der Herren Lehrer H. Pfaff um Er- laubntß zur Errichtung eines GartenhänSchenö in der Schwarzlach, sowie R. Meuser wegen Aufstellung etneS Bretterhäuschens daselbst werden ausnahmsweise und wider- ruflich befürwortet, deSgl. das Gesuch des Herrn Photograph L. Orth um Erlaubntß zur Aufstellung von Schaukästen. Gesuchsteller beabsichtigt, solche Schaukästen am Metzger Pirr'schen Hause in der Weidengaffe und zwischen dem Faber'schen Hause und der Hirschapotheke am Marktplatz anzubrtugen.
Dem Gesuch des Herrn Schlossermeister Pröschold um Anlage eines eisernen ThoreS vor seinem Hause in der Dammstraße stimmte die Versammlung zu unter Vorbehalt des Widerrufs bezüglich einer vom Gesuchsteller beabsichtigten Abschließung des zwischen seinem Hause und dem Letn'schen Holzschuppen befindlichen FluthgrabenS durch ein eisernes Gitter.
Herr Kaufmann Bieler beabsichtigt, an Stelle seines Lagerhauses am Neuenweg ein neues zu errichten und sucht um Frist von zwei Jahren zur Errichtung eines Vorderhauses nach. ES wird auf Antrag der Baudeputatton
al» wollte er den Schauspielern genau den Weg zeigen.
„Hero" — schreibt er da — „mit einem durchgehenden Zuge von Heiterkeit, unbefangen, verständig, gefaßt. — Leander unentwickelte Dumpfheit, schüchtern. Er ist kleiner und schwächer,
oder unbeholfener als NaukleroS; braun, dieser blond. Das
bestimmt Beider Verhältniß. — Im dritten Acte soll sich Hero'S Leidenschaft mehr felbstthätig entwickeln, als daß sich Leander besonders thätig dabei erwiese. Frisch, thatkräftig
soll Leander nur im vierten Acte sein. — Nie soll Hero
darauf ein besondere» Gewicht legen, daß jenes Verhältniß verboten, oder vielmehr strafbar sei. ES ist mehr ihr
Inneres, daS sich früher nicht zur Liebe hinneigte und
das nicht ohne Widerstreben nachgibt, als daß sie ein
AeußereS fürchtete. Die Gefahr dieser Liebe wird
nur aus dem Munde der Nebenpersonen klar. Im vierten Acte ist daher keine Spur von Aengstlichkeit in Hero S Wesen, obschon e» ihr ziemlich nahe liegt, daß man Verdacht geschöpft habe. Sie ist schon wieder ins Gleichgewicht deS Gefühls gekommen, aber eines neuen, des Gefühls al» Weib. Zwar im Gleichgewichte aber doch höchst gesteigert, sensuell, all daS Dämonische, die ganze Welt Vergessende, taub und blind, waS die Weiber befällt, wenn eine wahre Liebe eine Beziehung auf die Sinne bekommen hat. Daffelbe, was mir dem Weibe in der Tragödie von Dorkshire eine so furchtbare Wahrheit gibt, nur unendlich gemildert durch Hero'S Character. Ihre Gedanken find nur auf daS neu erwachte Gefühl und deffen Gegenstand gerichtet. Keine Furcht mehr vor Entdeckung, für Namen, Ruf. Der Priester läßt ihr seinen Verdacht nur allzu deutlich merken- sie bemerkt ihn nicht. Man spricht von einem Sturme, sie zündet doch die Lampe an. Träumerisch, sensuell."
Solche Auseinandersetzung der Charactere, speciell sür Schauspieler, welche darnach gefragt, findet sich mehrfach in nachgelaffenen Blättern. Zum Beispiele über den Herzog von Meran im „treuen Diener". Die theatralischen Bedingungen waren ihm sehr klar, und er wußte jede Falte genau zu enthüllen.
BemerkenSwerth au» dem Manuscrtpte der Vorarbeit ist nachfolgende Notiz:
„Im dritten Acte zu gebrauchen, wie damals Charlotte, al» sie den ganzen Abend wortkarger und kälter gewesen als sonst, beim Weggehen, in der HauSthür da- Licht auf den Boden setzte und sagte: „Ich muß mir die Arme frei machen, um Dich zu küffen. — Nicht gerade die Begebenheit soll dort Platz finden, sondern die Gesinnung, die GewüthS- stimmung." __________
Beanstandung de» Gesuches auf Grund de» Art. 26 der Allgemeinen Bauordnung (welcher geradlinige Einthellnog )e» Bauplatzes vorschreibt) und de» § 25 de» OrtSbau- statnt», wonach Bordergebäude eine Front von mindesten» ! Meter haben müfien, beschloffeo.
Ebenfalls beanstandet wurde da» Gesuch des Herrn Karl Plank III., welcher beabsichtigt, In der Rodhohl ein Wohnhaus zu errichten, waS nach Bericht der Baudeputation gegen § 5 de» OrtSbaustatntS (verbot de» Bauen» außerhalb de» Stadtbauplao») verstößt.
Das Baugesuch des Herrn Andreas Euler für die Nordsette der äußeren Dammstraße war tu einer früheren Sitzung beanstandet worden, weil an noch nicht eröffneten Straßen Häuser nur im Anschluß an bereits bestehende errichtet werden dürfen, im vorliegenden Falle aber ein an der Steinstraße gelegener Eckplatz noch unbebaut ist- weiter wurde gegen daS Gesuch geltend gemacht, daß die Stadt zum Ausbau der Straße erst verpflichtet sei, wenn der größte Theil der Straße bebaut ist. Diese Voraussetzung tras bisher insofern zu, als man avnahm, daß die Länge der Dammstraße bis an den Fuß des Main-Weser-BahndammS reiche. Infolge Prüfung eine» Baugesuchs deS Herrn Andr. Euler für einen an der Südseite der Dammstraße zu errichtenden Neubau hat sich auf Grund vorhandener Pläne ergeben, daß die Dammstraße nicht bis an den Damm der Main-Weser-Bahn geht, sondern aufgefangen würde durch eine entlang dem Bahndamm führende Querstraße. Mit der dadurch herbei- geführten Kürzung der Dammstraße ist die Bedingung, daß mehr als die Hälfte der Straße bebaut ist, bevor die Stadt zum Ausbau der Straße verpflichtet, erfüllt und würde damit die Beanstandung des früheren, den Neubau an der Nordseite neben dem an der Steinstraße belegeuen Eckplatze betreffenden Gesuches hinfällig. Die Versammlung beschloß hierauf Befür- wortung dieses Gesuches, dagegen Beanstandung des den Neubau au der Südseite betreffenden, weil ein Theil des geplanten Doppelhauses in die künftige Parallelstraße der Main-Weser Bahn zu stehen kommen würde.
Um wegen der Ausdehnung des Straßennetzes dem Straßenme^ster die raschereUebersicht über die Arbeiten zu ermöglichen, hat die Baudeputation die Anschaffung eines Fahrrades für denselben beantragt. Die Versammlung schloß sich dem Anträge an und bewilligte hierfür einen Credit von 250 bis 270 Mk.
Herrn Apotheker Dr. Cäsar wird zum Trocknen von Arzneikräutern ein Raum im alten Schlöffe sür 3 Monate gegen Entrichtung eines Pachtpreises von 20 Mk. überlasten.
Die Gebührensätze für die durch die städtischen DeStn- fectoren auszuführende DeSinfectton der Wohnungen und beweglichen Sachen betrugen seither 1 Mark pro Stunde und die damit beschäftigte Person und bei Benutzung de» DeSinfectionSapparateS der neuen Klinik, einschließlich des Hin- und Rücktransportes 10 Mk. für den ganzen Apparat, 8 Mk. für zwei Abtheilungen desselben und 4 Mk. für eine Abteilung. Diese Sätze ermäßigen sich auf die Hälfte für die in die Klassen 6 bis 10 der 2. Abihet- lung (Einkommen von 1300 bis 2600 Mk.) eingeschätzten Steuerpflichtigen, während von Steuerpflichtigen mit weniger al» 1300 Mk. Einkommen Gebühren überhaupt nicht zu entrichten sind. Die Versammlung faßt nach eingehendem Referat deS Herrn Oberbürgermeister», aus welchem besonders er- wähnenSwerth die Wahrnehmung ist, daß seit Bestehen der DeSinfectionSeinrichtung die Jnfectionskrankheiten erheblich abgenommen haben, den Beschluß, im allgemeinen Interesse die Gebühren derart zu normiren bezw. herabzusetzen, daß für die Beschäftigung einer mit der Destnfection betrauten Person in der Wohnung 1 Mk. pro Stunde, für die Benutzung einer Abtheilung des AparateS 3, zweier Abtheilungen 4 und des ganzen Apparates 6 Mk. einschließlich de» Transportes berechnet werden und diese Berechnung bereits nfft Wirkung vom 1. April d. I. in Anwendung kommt. Die Gebühren, welche die Stadt bisher für Benutzung des AparateS zu entrichten hatte, wurden von Großh. Direcrion der neuen Kliniken ermäßigt auf 4, 5 bezw. 6 Mk. und eine weitere Vergünstigung dadurch gewährt, daß für einzelne Sachen, welche eine ganze Abtheilung des DeSinfectionS- aparateS nicht beanspruchen, 2 Mk. berechnet werden. Die Versammlung ermächtigt unter Genehmigung der neuen Ge- bührensätze Herrn Oberbürgermeister Gnauth, der Großh. Directton der neuen Kliniken für daS wiederholt bethätigte Entgegenkommen den verbindlichsten Dank Namens der Stadt abzustatten.
Mit dem geplanten Friedens- und Jugendfest haben sich am vergangenen Montag der Schulvorstand, die Schuldeputatton und die Vorschlagsdeputatton der Stadt- verordneteu-Versammlung*beschäfttgt. Mau kam in der Be- rathung zu dem Schluß, daß es den Wünschen der Bevölkerung Gießens entspreche, wenn in diesem Jahre der letzte der an die vor 25 Jahren eingetretenen Ereignisse erinnernden Tage, der 10. Mai, festlich begangen würde; da auch in diesem Jahre nach dreijähriger Pause ein Jugendsest fällig, so habe man den Tag deS Frankfurter Friedens als geeignet zur Abhaltung eines solchen gehalten und etwaige Bedenken gegen die Jahreszeit mit der Annahme zu beseitigen versucht, daß nach der bisherigen ungünstigen Witterung bis dahin schöneres Wetter standhalten, und daS frische Grün und die mildere Matluft mindesten» den Aufenthalt im Walde fo angenehm machen, wie in der Schwüle de» Hochsommer». An der späteren Berathung nahmen auch die Vertreter der höheren Schulen Theil, und sprachen sich dieselben ebenfalls für Ab- Haltung des JugendfestrS am 10. Mat auS. WaS daS Fest selbst betreffe, so denke man bet demselben zunächst an eine festlich beflaggte Stadt - der Festzug, welcher bisher auf dem kürzesten Wege nach dem Walde sich bewegte, soll verlängert werden durch Aufstellen desselben auf Oswalds Garten, und sich gegen 2*/a Uhr in Bewegung setze». An demselben sollen alle Klassen der Gießener Schulen, vielleicht mit Ausnahme der jüngsten Jahrgänge, die Mitglieder de» Stadt- und Schulvorstandes u. s. w. thetlnehmen. Auf dem Trieb
Kies-Lief
IM
ku ursmmg des Dttalufa Mw aui fcitrfung SBitftd oi I fir die ‘fimsftraßer
würde dann ein kleiner Festaet, bestehend in Gefangen, trägen der hiesigen Mannergesangvereine und einer Avsprach. tattsinden und sodann die vertheilung der Kinder auf th,' Spielplätze, die Knaben im Philosopheuwald, die ©lUf. der Stadtmädchenschule in der Liebig»höhe, dieienige der R. weiterten Mädchenschule in dem Schützenhause erfolgen, g* hat von Einrichtung sämmtlicher Sptelplätze im Walde U stand genommen deshalb, weil da» Fest cm einem gehalten wird, nnd darnach em größerer Andrang btl f-. likumS, auch aus der Umgegend, zu erwarten ist,- bemigafc wurde auch Rücksicht auf größere Ausdehnung der ftT £ Wirtschaften vorgesehenen Plätze genommen, für zwrckrnr^ Verteilung der Musik würde Sorge zu tragen sein. £ Rückmarsch würde um 7 Uhr angetreten werden, fe, theilung von Preisen in der üblichen Form soll abgese-v dagegen den Kindern ein kleine» Andenken, vielleicht io einer Denkmünze, überreicht werden. Die Kosten bei werden von der Stadt getragen. — Herr Orbtg d nicht für angezeigt, die Schulkinder zu politischen ßet'rr al» welche er die Feier bezeichnen müsse, zu Verwender. r werde dagegen stimmen - man habe wenig Ursache, -'h Errungenschaften der Jahre 1870/71 zu erfreuen, zur Folge gehabt, sei ein unaufhaltsam wuchernd« wrJ. tari»mu» und eine sich breit machende Reactton, denarchr in Sachsen, sondern auch von Darmstadt au» verfocht die Städte zu entrechten. — Herr Oberbürgermeister P,». stellte einen Mißbrauch der Kinder zu politischen ZmLer Abrede, diese Bezeichnung passe wohl eher auf die Fein 1. Mai- man habe eS hier lediglich für gut befunten. Andenken an den FrtedenSschluß und in der Hoffmw, v dauernden Frieden gemeinsam zu begehen. Der Äntii| t Abhaltung deS Feste» in der vorgeschlagenen Form gegen die Stimme des Herrn Orbig angenommen.
Bezüglich de» Gesuche» de» Herrn Karl Rii|u berger um Erlaubniß zum WirthschastSbetrieb im yet Steinstraße 74 wurde Begutachtung der Bedürsotzst^ beschlossen.
V
M Iil Huhessei ißtsaozeo. Der -kewmgm auf rät!
Btn, den 28. S An Äreiiingeni Stahl.
fein« kbt< UnteW
■Wtq ben 5, gy 10
_ CoceUt unb provinzieller.
Gießen, 30. April 18M.
Theaterverein. Wie bereit» angekündigt, bat tt Theaterverein kommenden Montag das Schanspiel-Eröenb des Kölner Stadttheaters nach Gießen enttia Zur Darstellung gelangt das tiefergreifende Txautvn Franz Grillparzers: „DeS Meere- und der Liebe iBeGa Im Feuilleton dieses Blattes reproduciren wir die S« Heinrich Laube», mit denen er die Buchausgabe bei Xtuo spielS begleitete. Seitdem Meister Laube diesen Eptl,, p schrieben, hat sich daS Drama, zuerst nur in Otstmae heimisch, mit sieghafter Gewalt alle deutschen Bühnt» e obert. Grillparzer hat in diesem Hohelied der t'iebe h Fülle seiner Gedanken in die Form einer wahrhai: I» reißenden Sprache gegossen. WaS da von den Vippa w Dichter» quillt, klingt wie weihevolle Musik, und die pat kung erhebt sich ohne besondere Kunstmittel zu solch Inefr scher Höhe, daß wir am Schluß de» Trauerspiel! umn hi vollen Eindruck einer genialen, in ihrer Art einzigen Schipim, stehen. — Die Kölner Bühne gehört in DeuZschland zu le größten und angesehensten, sie vereinigt nur Kräfte e* Range». Die Hero der Heroine, Fran Dors, ist eine :« der gesammten Kritik einmüthig anerkannte SlanzleisNH Man darf also ohne Uebertreibnng sagen, daß uniem b großer Kunstgenuß harrt. DaS Trauerspiel „Del öerd und der Liebe Wellen" geht Überhaupt zum ersten Mal Kn unsere heimische Bühne.
• • Omnibus Verkehr. Wir verfehlen nicht, die Wn unseres Blatte» wiederholt auf die mit dem morgißto up (1. Mai) eintretenden Fahrplanänderungen der WoW* züge und hieran anschließend auf die Aenderungeu fcHütv scheu Omnibu» Verkehre» aufmerksam zu machen. > sonderen sind eS die Züge der Oberhesfischen Bahne» M der Strecke nach Köln, die bedeutende Aenderuogev, enm in der Absahrt, letztere in der Ahfahn und Ankunft erhite haben. Der Vorstand der OmnibuS-Gesellschnst hat i» I* wohnter prompter Weise auch bereit» seine Fahrpläne '«re- gestellt, und find dieselben wie seither unaufgezogen zu lOr'z.jl aufgezogen zu 20 Pfg-, auf Leinwand (Tascheosahrpla: v 30 Pfg. bei Herrn E. Balser MäuSburg zu haben, u gleichen Tage wird, wie bereit» mitgetheilt, die L'mtc l' Wieseck eingestellt, und die Linie C zum alltäglichen nach dem Schiffenberger Wald in Betrieb gesetzt. An tagen findet Vorverkauf der Fahrkarten für die Vinte ' den Herren A. u. G. Wallenfels (Telephon 46) "art-
• • Kaufmännische Fachschule. Eine schöne Handschl und Sicherheit im R e ch t s ch r e i b e n ist für den jungen w mann ein trefflicher Empfehlungsbrief. Durch eine» nellen Schreibunterricht wird nicht allein die Kunst tel»*" und SchnellschreibenS erlernt, sondern auch der Smv Reinlichkeit, Ordnung und Schönheit geübt- deshalb ’ kein junger Kaufmann, dem es in obigen Fächern l mangelt, versäumen, den Unterricht der Kausmännllchen a* schule, welche nächsten Montag den 4. Mat wieder < Cursus in Schön- und Rechtschreiben, sowie «t»*ei noch in Stenographie beginnt, fleißig und regel» I » besuchen, umsomehr als da» Schulgeld sehr gering V-
• * vefihwechsel. DaS Grundstück deS Herrn Dr. 5« Weidengasse Nr. 1, wurde heute für den Prew von W.wv an den Eonditor Jacob Krämer von Heidelberg ver * Käufer beabsichtigt, darin eine Conditorei m't Neuzeit entsprechenden Cafe zu errichten, v« Räume sollen umgebaut werden.
Zur Warnung. Im Verkehr mit und kleinen Stlbermünzen begegnet man geptnrearni Unzahl beschädigter Stücke. Wir machen on^tt ans § 150 deS Strafgesetzbuches aufmerksam, „Wer ächte, zum Umlauf bestimmte MetallgeldstS-r Beschneiden, Abfeilen oder auf andere Art verrwg
Stellung ber t ft^."alzen bei ^N'a-Sraiisenber, ® unb finb z
thhi. be 28. ^hitulgenb IM».. 3la^-
■toiliHrt
toi S* *
„A* -»ch unb
•■'W .Isolator ir
üi VS
t rtd’t S,jnaI . itW
IHM«"’ ji iit‘ ।
... Kostero 1 t erwah
fal. to'®0 ägltel«®« 30
3H» * * * * * * * * * 10
Mititnra« 118
'K«6"'
1, lifttt Z-» 6tMl4lune
^enn Uefongd/
vemehrt/ boB
alS M°ster °h° ’.-nJcgra uit besondi ^.nrrnribenbea, »el
i» versenden, I mnf s gmacht, daß 1 rtc emtangta all M !g|ei Beftiwnungtn n -Eiinrgun Mbeamt -Ai f.-.irunßtn hin sc fielen Men dir Sen reimtet zu -«förbr bler mudtl uv) fonf . | sich wirklich nur um •le eeninnaen an die
lieiur-Daubringen
| x tn.:nnyn
i nL-.rntzm-Llten-Vust rmebm werben.
! fcßtbett sind bil
B'ienltflg den 5.3
Vormittags S'/ ' l«<|inunet bei U


