Ausgabe 
14.11.1895 Zweites Blatt
 
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welcher Arbeitern zinsfreie Dorschüffe bis 170 Mk. gewährt werden. Aus einer Hinterlassenschaft deS im Jahre 1858 verstorbenen Gründers der Fabrik wurde eine Penfionikaffe gegründet, der Fonds seither stetig vergrößert. Im letzten Jahr wurden 16,100 Mk. Pensionen ohne Beitrag der Arbeiter bezahlt. Aus einer Wittwenkasie, ebenfalls ohne Beitrag der Arbeiter, wurden im letzten Jahre 4210 Mk. auSgezahlt. Dann hat der jetzige Chef ein Capital von 25,000 Mk. gestiftet, das von Beamten und Arbeitern ver­waltet wird und woraus Arbeiterfamilien, welche unver­schuldet in Rückgang gekommen sind, unterstützt werden. Außer der gesetzlichen Betriebskrankenkaffe besteht eine frei- willige, aus welcher die Versicherten täglich 60 Pf. bis 1 Mk. 25 Pf. auf die Dauer eines Jahres erhalten. Dann existtrr auf dem Werke ein Kindergarten, eine Näh- und eine Kochschule, deren Kosten der Chef trägt- mit der Kochschule Ist eine Speiseanstalt, ein KaffeeauSschank und eine Bier­zapferei verbunden, Suppe. Gemüse und Fleisch kosten 18 Pf., Suppe und Gemüse 10 Pf., 4/io Liter Kaffee schwarz 2 Pf., mit Milch 3 Pf., 6/10 Liter Wormser Bier 8 Pf. Da von den Arbeitern etwa 2300 außerhalb WormS wohnen, hat Herr v. Hehl Fahrräder angeschafft. Dieselben werden von den Arbeitern durch Lohnabzüge innerhalb 2 Jahren bezahlt, natürlich ohne ZtnS, die Reparaturen besorgt ein von der Fabrik ausschließlich zu diesem Zwecke bestellter Mechaniker unentgeltlich. 600 Fahrräder find im Gebrauch. Zu den WohlfahrtSeinrichtungen zählt der Berichterstatter derKöln. Zeitung" e neu von einem Beamten der Fabrik erfundenen Lohnconlroll-Apparat, durch welchen es der Betriebsleitung möglich gemacht ist, wöchentlich endgilrig den Lohn zu zahlen. Ist so für das materielle Wohl der Leute gesorgt, sorgen 4 Badeanstalten mit 52 Brausezellen, 10 Wannenzellen un entgeltlich für die körperliche Reinlichkeit. Aber auch die geistige Wohlfahrt ist berückfichtigt. In einer Lesehalle finden die Arbeiter außer den TageSblättern gute Bücher. Feste werden durch den Instrumental« und Gesangverein, sowie Knabenchor verschönt, die Knaben (etwa 80) erhalten die Stunde Gesangsunterricht 13 Pf., die Kosten für Instrumente, Noten, Local trägt Herr v. Heyl.

Mainz. 7. November. Ein eigenartiger Proceß wird in nächster Zeit das hiefige Gericht beschäftigen. Ein Geschäftsmann batte sich bet einem Barbier rafireu taffen und dabei eine leichte Verletzung an der Oberlippe erhalten. Nach wenigen Stunden schwoll die Lippe an und kurze Zeit darauf zeigten sich an ihr sowohl wie an der inzwischen auch angeschwollenen Nase Eiterungen, welche bis zu den Augen dmzogen. Der zur Rede gestellte Barbier erklärte sich zwar sofort bereit, die entstehenden Kurkosten zu bezahlen, allein der Beschädigte gibt sich damit nicht zufrieden und verlangt Schadenersatz, weil nachgewiesen ist, daß die Erkrankung durch einen an dem Rafirmeffer befindlichen Giftstoff in die kleine Wunde an der Oberlippe resp. in den Körper etngeführt wurde.

* Düsseldorf, 11. November. Auf daS vom Kunstver- ein für die Rheinlande und Westfalen im Juni d. I. er- lasiene Preisausschreiben zur Herstellung eines großen historischen Wandgemäldes für den neuen Sitzungs­saal des RathhauseS zu B o ch u m sowie eines Altarbildes für die neuerbaute evangelische Kirche zu Saargemünd sind 17 bezw. 41 Entwürfe eingeliefert worden. Der Aus­schuß beschloß in seiner gestrigen Sitzung, im Einklänge mit dem seitens der Vertreter der Stadt Bochum geäußerten Wunsche, den unter dem MottoApotheose" eingereichten Entwurf deS Malers Fritz Neuhaus für den Bochumer Rath- Haussaal ausführen zu laffen. Die Kosten des Gemäldes werden fich auf 18,000 Mk belaufen. Ein Preis von 500 Mk. wurde dem Entwürfe deS Malers Erwin Küsthardt, ein solcher von 300 Mk. dem der Maler Klein-Chevalier und Wendling zuerkannt. Die Ausführung deS Altarbildes für Saargemünd wurde dem Maler W. von Beckerath nach deffen EntwürfeLasset die Kindletn zu mir kommen" über­tragen, einen Preis von 300 Mk. erhielt der Maler Ernst Pfannschmidt, einen solchen von 200 Mk. Heinrich NüttgenS. In derselben Sitzung wurde zu den Kosten eines Wand« gemäldcS in der Aula des Realgymnasiums zu Duisburg ein Beitrag von 6000 Mk. bewilligt, für die Ausmalung deS Sitzungssaales in dem Kreistag Gebäude zu Burtscheid bet Aachen ein Zuschuß von 10,000 Mk. zur Verfügung gestellt. Der zur Zeit gegen 7000 Mitglieder in ganz Deutschland und im AuSlande zählende Kunstverein für die Rheinlavde und Westfalen hat im Laufe des JahreS Großes

für die Hebung der Kunst gethan, insbesondere auch die monumentale Malerei durch Aufträge oder Beisteuerung von namhaften Beträgen bei größeren Schöpfungen gefördert. Erft neuerdings sind wiederum 18,000 Mk. bewilligt worden zur Ausmalung der Aula des Akademiegebäudes zu Münster, während der Staat die gleiche Summe beisteuert, und für die künstlerische Ausschmückung des Sitzungssaales im neuen RathhauS zu Rheydt ist die Berheiligung deS Vereins gleich­falls bereits in Aussicht genommen. Augenblicklich werden unter seiner Leitung der Chor der Liebfrauenkirche zu Trier und der RathhauSsaol zu Düffeldorf auSgemalt. Für beide hat der Verein auS seinen Mitteln namhafte Aufwendungen gemacht. Von den auf der diesjährigen Ausstellung auS den Mitteln des Fonds für öffentliche Zwecke angekauften drei Gemälden wurde das BildAus dem Mühlthal bei Werni­gerode" von C. Jrmer (Preis 1500 Mk.) in der gestrigen Ausschußsitzung dem Museum zu Creseld überwiesen, daS von H. NordenbergTischgebet" (Preis 1500 Mk.) der städti­schen Gemäldegalerie zu Düffeldorf, daS Aquarell von Prof. Chr. KrönerHerbstmorgen im ReichSwald" (Preis 1200 Mk.) dem städtischen Suermondt-Museum zu Aachen. Zum Er­werb von Kunstwerken zur Derloosung unter die Mitglieder sind in diesem Jahre rund 42,000 Mk. verausgabt worden, und bekannt ist der ausgezeichnete Stich Kohlscheins nach der im Louvre zu Paris befindlichen Madonna MurilloS, welchen der Verein soeben als Prämienblatt für jedes seiner Mit­glieder zur Bertheilung bringt.

* Post festum. Eine fatale Geschichte ist dem Vor­fitzenden deS KriegervereinS in einem Dorfe in der Nähe von Berlin palsirt. Der Betreffende hatte jüngst feine Sommerhülle mit feinem Winterüberzieher vertauscht. In deffen Brusttasche fand er nun neben anderen Schriftstücken einen Brief. Er öffnete das Schriftstück, welches eine Ein­ladung zur Fahnenweihe von dem Kriegerverein in R. enthielt. Flugs wurden mittels Rundschreibens die Vereins- Mitglieder aufgefordert, sich zu erklären, ob sie an der ge­meinsamen Fahrt nach dem Festorte theilnehmeu wollten. Nachdem zustimmende Antworten eingelaufen waren, wurde zum nächsten Morgen der Wagen bestellt. Da entdeckte man noch in letzter Stunde, daß die Festordnung fehlte, und man auch nicht einmal wußte, um welche Zeit die Feier beginnen sollte. ES wurde deshalb telegraphisch bei dem jubilirenden Verein angefragt. Aber anstatt der erbetenen Festordnung traf folgende Rückantwort ein:Wir freuen uns über die Thetlnahme, bedauern aber, mit dem Gewünschten nicht dienen zu können, da bereits am Festtage selbst alle Programms zur Bertheilung gelangten." Der Vorsitzende machte em etwas verblüfftes Gesicht. Der fragliche Brief mit der Ein­ladung wurde nochmals hervorgeholt und nun das Räth el gelöst. Da stand schwarz auf weiß die Jahreszahl 1894 und nicht 1895. Was doch fo ein Winterpaletot Alles in fich birgt!

* Eine Wette. Die von der preußischen Eifenbahn­verwaltung jetzt durchgeführte Bahnsteigsperre hat jüngst zu zwei Wetten Veranlaffung gegeben, worüber dieBceSl. Zig." berichtet: ZweiReiseonkel" waren in lebhafter Unter­haltung über die neue VerkehrSordnung und deren Bortheile und Nachtheile begriffen, verthetdigten ihren entgegengesetzten Standpunkt mit Eifer und machten schließlich eine Wette, denn Thatsachen beweisen. ES handelte sich bei Austrag derselben um daS Wagniß, eine Eisenbahnreise von 370 km ohne Fahrkarte auSzusühren und zwar wählte man die eine Strecke von K. bis Berlin. Der Anstifter ging als Sieger hervor, denn er löste in K. eine Bahnsteigkarte für 10 Pf. und langte unbehelligt in Berlin an, wo der AuSgang »m Andrange der Reisenden nicht genau überwacht wurde. Weniger glatt verlief die zweite Wette, von Breslau bis G. (Ober- fchltsien) auf eine Fahrkarte für 20 Pf. zu reifen. Auch tn diesem Fall blieb der Thäter unentdeckt. Er meldete sich aber nachträglich, um seineEhrlichkeit" durch Nachzahlung deS Fahrpreises an den Tag zu legen. An zuständiger Seite sand man aber dieReisefreiheit" so wenig zeitgemäß, daß man ihn außerdem noch um die übrigen sechs Mark Strafe erleichterte.

Alte verblaßte handschriftliche Dokumente bieten oft der Entzifferung große Schwierigkeiten, und obgleich er ja chemische Mittel giebt, solche verblaßten Tinten wieder er­scheinen zu lasfin, so sind solche doch nicht in allen Fällen anwendbar, und verändern oder verderben oft gänzlich die mitunter so werthvollen Originale. Einen anderen Weg schlägt daher ein Amerikaner ein, der daS Original ganz unberührt läßt, und trotzdem stets gute Resultate erzielt. Derselbe nimmt nämlich daS Document photographisch auf, und nimmt von den erhaltenen, selbstredend kaum eine Spur

von Schrift erkennen lastendem Negativ eine ganze Anzahl von Positiven, die als Material dünne, durchsichtige Haut- chrn haben. Diese werden mit den entsprechenden Punkten alle übereinander gelegt und zusammengtpreßt, fo daß die auf jedem einzelnen Positiv befindlichen schwachen Schrift- zeichen beim Durchfallen deS LtchteS durch die aufeinander liegenden Schichten entsprechend ihrer Anzahl dunkler er­scheinen, und beim abermaligen Copiren deS ganzen SotzeS em deutliches Negativ ergeben, von dem bann schließlich völlig lesbare Posino-Copieeu genommen werden können Durch dieses finnre che Verfahren werden also die schwachen Schrift züge einer einzelnen Copie in ihrer Transparenz durch die vielen hinter einander befindlichen Filme fo beeinträchtigt, daß dieselben schließlich gar kein Licht mehr durchlaffen und sich Dom Grunde deutlich abheben. (Mitgetheilt vom Inter- nationalen Patentbureau Carl Fr. Reichelt, Berlin NW.)

Literatur und lümft

,3* Untt schon lesen". 6In Lese- und Bilderbuch mit schönen Gedichten und frischen Geschichten für ganz kleine Leser und Leserinnen. Bon Philipp Brunner. Verlag derWiener Mode", Wien, ikipiig, Berlin, Stuttgart Preis 2 Mk. Unter diesem TU«* wird ein Geschenkbuch angekündigt, welche- iowohl durch feinen ge­diegenen Inhalt und feine ungewöhnlich schöne Ausstattung, als auch durch die geschickte Anordnung und Wahl der Stoffe geeignet ist, sich im Kreise der kleinen Leser dauernde Freunde |U erwerben. Der kindliche Ton ist darin in musterhafter Weise getroffen, dem kindlichen Humor, dem beiteten Wesen bet Kinde« vortrefflich Rech­nung getragen; der ästhetische Sinn wird durch die gelungenen Illustrationen und durch die daS Leben des KindeS umfaffenben Reime, Gedichte und Geschichten genährt. Zu den besonderen Dor zügen dieser Kinderschrift ist der klare, schöne Druck mit den kurzem Zeilen zu rechnen, wie er für daS Auge de« jungen, noch ungeübten Lesers nur zu empfehlen ist.

Akademische Revue. Zeitfchrist für das internationale Hochfchulwefen. HerauSgeg.ben von Dr. Paul v. SalviSb<rg. 1. b S 2 Jahrgang. 1894/96. Akademischer Verlag München Pro Semester 8 Mk. Erscheint in Monatsheften gr. 4° mit <a- 64 Seiten rebact. Text. Der im August zum Abschluß gelangte 1. Jahrgang liefert den Beweis, baß es der Rebaction Ernst war für bas internationale Hochschulwesen, in Sonderheit ober auch für die Hochschulen deutscher Zunge ein von jeher politischen, confel- fionellen oder socialen Partei unabhängiges Organ zu schaffen, in welchem die wichtigen Tagesfragen besprochen und diScutirk, die gemeinsamen Jntereffen unterer höchsten Kulturstätten wahrgenommen werden. Hervorragende UnivttsitätS und Hochschullehrer finden wir alS thälige Mitarbeiter bereit« in diesem ersten Jahrgang; von denselben die interessantesten Beiträge über die Entwickeln»» und den dermaligen Stand unserer Hochschulen oder einzelnen DiSciplinen. Das soeben erschienene 1. Heft deS 2. Jahrgang» (Oktober) bringt im Anschluß an die Polemik der Tagekpreffe ekirn hochinteressanten Artikel über die evangelisch-theologischen Faculiäten in Preußen und ihr Derhältniß zum Ministerium auS der Feden von Prof. D. Dr. Geo Ranze - Berlin, sodann eine illustrirte Ba- schreibung der neuerbauten psychiatrischen Klinik in Tübingen, verfaßt von ihrem Leiter Prof. Dr. Siemerling - Tübingen und dem Anfang eineS sehr fefselnden GeschichtsadrisfeS über die Französifchew Hochschulen fett der Reo.lution bis auf die Gegenwart, an Hand deS bedeutsamen Werkes deS Direktors deS höheren UnterichtSwefenS. in Frankreich, L. Liard, geschrieben von dem auch in Deutschland bekannten Professor der Litteratur in Postier«, Lio. H. Schoen, besonders aktuell find im gen. Heft die Artikel über die baoertiche RechtSpraclikantenbewegung, über unsere Eouleurverbindungen und die neuesten Hochschulfragen in Oesterreich.

Technische Fortschritte.

Zur Herstellung von «arboltnenm. In neuertr Zeit spielt daS Carbolineum zur Jmprägnirung und Confervirung von Holz eine sehr wichtige Rolle, zumal da eS al« Anstrich von Holz die theure Oelfarbe verdrängt und die Eigenschaft befitzt, lief- in die Poren deS HolzeS zu dringen und eS vor Fäulniß zu be­wahren. Ein empfehlenSwertheS Verfahren, fich selbst ein gute« Carbolineum herzustellen, ist nach denN Erf. und Erf." das folgende: Man mischt 3 Theile abgedampften Holztheer mit 1 Theil abgedampstem Steinkohlentheer in einem gußeisernen Kessel, erwärmt gelinde, gibt noch 2 Theile gepulverte« Colophonium dazu und schmilzt Alles zusammen. Dann fügt man 5 Theile schwere« Steinkoblen- iheeröl, 8 Theile schwere« Holztheeröl und 2 Theile leichte« Holz- theeröl dazu. _______________

Holzwürmer |u vertreiben, öle da» .Centralblatt­schreibt, vertreibt man biete ungebetenen Gäste am sichersten und einfachsten durch Klopfen der Möbel. Sobald fich in einem Möbel Löcher zeigen, die der Holzwurm gebohrt hat, klopfe man dasselbe etwa 14 Tage lang täglich zu einer festaefetzten Zeil während einiger Minuten mit einem Hammer, von außen sowohl al« von innen. Durch da« Klopsen wird der Holzwurm in feiner Arbeit gestört, er stellt dieselbe ein und stirbt nach und nach ab.

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- wy W I W W unter Hngabt bc» Okrounktitrn

VOn Elten & Koussen, Seid en waaren-Fabrik. CrtMd.

Bekanntmachung,

Betr.: Die Maul- und Klauenseuche; hier: Abhaltung von Viehmärkien.

Mit Bezug auf da« Ausschreiben Großh. Kreisamts Gießen vom 11. d. Mt«., abgedruckt in Nr. 266 des Gießener Anzeigers, bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß die Abhaltung der hiesigen für den 19. und 20. November, sowie 10. und 11. December l. Js. bestimmten Viehmärkte verboten worden ist; die festgesetzten Krämermärkte dagegen abgehalten werden.

Gießen, den 12. Moember 1895.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 9526

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Weickartshain ffir 1896/97 liegt acht Tage lang vom 15. d. Ml«, an auf dem Bürger- meisterei-Büreau zur Einsicht der Betheiligten offen.

Weickartshain, den 12. November 1895.

Großherzogliche Bürgermeisterei Weickartshain.

Trüller. 9524

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Rabertshausen pro 1896/97 lkegt vom 19. d. Mt«. an acht Tage lang auf dem Bürger- meisterei-Büreau dahier zur Einsicht der Betheiligten offen.

Rabertshausen, den 12. November 1895.

Großherzogliche Bürgermeisterei Rabertshausen.

Widdersheim. 9525

w ollene Colter in vorzfigliobeo Qaatltltea sind in. neuer greiser Aniwahl wieder eingetroffen.

Fritz Nowack, btsi

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