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Atta W« Personen 9efti, l'Jeron,8z welche em* lteq obtr von den Zügen k n8 zu oem obge'pmlen Wi taten, Bohnsteigk-nen, M Betreten des chchemru Mgen. Die So^ftetgtarten ur »eiche dieselben auitzesteld le üon W Pfennigen an dir her aus selbstthLtigen Starte ntnehmen. Sowohl die r : Bahnsteigkarten versehv tt und Änsnitt in den «. der Stationen nur durch h >erS eingerichteten Ein- ivt
'd die Controle in der Stiit Zingängtn bit AahttauStvei'l Me SBabnfttlglarttn ba in ntn gtprüft unb burdloäii während an den AuSgang-.a menen Minden nnd die Mn anltxettnben Pexivnen faxten und diejenigen Fahu- Mftv ist, abgenommen und en GÜlügkeit noch nicht abge» rückgegeben werden. Wer oa gültigen FahrtauStveiS, keine mäßig entweühete BMz- anSweifen kann, wird wie ein en Fahrtausweis betrm 'S, i enen Bestimmungen WM. i Mionen der genannt-tim ' Friedberg-Hanau
»her ihre FahrtautMt^ ition auszubewahren mW Dies ist exsorderlich, fllt N m der vorbezeichneten Streike- on tltitt «tan 9*"i * l, mögt« bi« B*™* . eon Siantfu« “■ ®' Rchnb- !-m° «*?*£ “L|| d!« $1«PW X ? 6*'*17 MlcU 8“ * . nufl njtt
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fahren ist in anderen Ländern schon seit langer Zeit nnb seit einigen Jahren auch auf einem großen Theile der Preußischen StaotSbahnen eingesührt und Hal sich überall, sowohl hinsichtlich der Erleichterung der Abfertigung deS Personenverkehrs, wie hinsichtlich deS Schutzes deS Zugpersonals gegen Der- unglückungen bewahrt.
§ Ruppertenrod, 11. September. Batterien deS 25. Hess. Artillerie-Regiments halten gegenwärtig in hiesiger und den angrenzenden Gemarkungen Geländeübungen ab. Bei dem sehr compUchten Terrain sind Stürze von Roß und Reiter keine Seltenheit. So kam bet einer gestrigen Feld- dtenstübung ein Artillerist auS der 5. Batterie zu Fall- das Pferd stürzte auf ihn und das Geschütz ging darüber hin. Der Soldat erlitt einen Unterschenkelbruch und wurde in daS Lazareth nach Gießen verbracht.
x ZlSdorf 11. September. Gestern Abend um10 Uhr bemerkte man im Ort einen starken Feuerschein, es brannte auf der Eisenfteinwäsche der Grube „Luise". DaS Feuer, welches jedenfalls im Maschinenraum auSgebrochen, ergriff mit Blitzesschnelle den ganzen Gebäudecomplex, so daß derselbe alsbald ein einziges mächtiges Feuer bildete, auS dem gespenstisch die dunklen Schlote hervorragten. Ueber die Entstehungsursache deS Brandes ist nichts bekannt geworden. Dte Anlage ift versichert bei der FeuerverficherungSgesellschast „Colonia".
Darmstadt, 11. September. Das Gräflich Er bach'sche Schloß in Schönberg fteht in Flammen.
Darmstadt, 11. September. Bet dem Brande deS Gräflich Erbach'schen Schlosses in Schönberg bei Bensheim
find der Dachstuhl und mehrere Zimmer zerstört worden. Alles Wertvolle wurde gerettet. Fr. Ztg.
A Mainz, 11. September. Die hiesige Stadtverordneten- Versammlung bewilligte heute Abend nachträglich die Kosten der am 1. September hier abgehaltenen ErinnerungS- feier an die KriegSjahre 1870/71. Trotzdem ein socialdemo- kratischer Stadtverordneter mit dem Hinweis, daß man keine Kriegsfeste zu feiern habe, gegen dte Bewilligung sprach, wurde der diesbezügliche Antrag der Bürgermeisterei ohne Debatte mit großer Majorität genehmigt. — Laut Beschluß deS landwtnhschaftlichen Vereins sollen von jetzt an in Mainz regelmäßige „Obstmärkte" ab^eba're» werden. Neben der besseren Berwerthung deS Obstes soll den Consumenten durch die Märkte Gelegenheit gegeben werden, ohne den die Preise vertheuernden Zwischenhandel gute Sorten zu erhalten. Der erste Obstmarkt findet am 4. October statt. — Der hiesige Friedhof ist eben tagtäglich der WanderungSort zahlreicher sich auf der Durchreise befindlicher Franzosen. Dieselben waren theilweise als Kriegsgefangene hier und besuchen die Gräber ihrer während der Gefangenschaft verstorbenen Angehörigen und Freunde. Dte meisten der französischen Friedhofsbesucher, darunter viele ältere Herren und Damen, bringen große Kränze mit, welche fie mit einem stillen Gebet auf die Gräber legen.
Oppenheim, 9. September. In einem Anfalle geistiger Störung hat sich ein junger Arzt, nachdem er noch seine Kranken in Hillesheim besucht hatte, vor letzter« Dorfe das Leben genommen, indem er sich mit einem ärztlichen Instrument Pulsadern und Kehle durchschnitt.
Schisf-nach richten.
Norddeutscher Lloyd, tn Gießen vertreten durch dte Ägentcn (Jarl Loo« und I. M. Schulhof.
Bremen, 11.Septbr. sPer transatlantischen Telegraph.) Ter Postdampfer München, Eaytiän A. v. Collen, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist gestern, 6 Uhr Nachmittags, wohlbehalten t» Baltimore angekommen.
Bremen, 11. Septbr. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampser Neckar, Capttän H. Winter, vom Nordd. Llovd in Bremen, ist heute 2 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. ____________
Der Postdampser „Berlin" der „Red Star Line" In Antwerpen ist laut Telegramm am 9. September wohlbehallm in New- york angekommen.
Witterungsbericht vom 1L September.
Bei weiterem, sehr erheblichem Sinken deS Barometers im Nordwesten hat sich die dort befindliche Depression noch mehr orrtteft und ihren Wirkungskreis tast über den ganzen Norden un den größten Theil von Norddeutschland auSgebrettet. Relativ hoher Druck lagerte am Morgen zwar noch über den centtalerenTheUen Europa«, doch Haden auch hier verschiedene Unregelmäßigkeiten in der Druck- verthetlung — Ausläufer des großen Depresstonsgebietes — Störungen verursacht. Ein schmaler Kern hohen Druckes von 765 Mm. ist nur mehr auf einem Streifen von Galizien und Siebenbürgen erkennbar.
voratrSftchtltche tBittmma t
Wolkiges, kühle- Wetter.
Temperatur der Lahn und Luft
nach Reaumur gemeflen am 12. Septbr., zwischen 11 und 12 Uhr Mittag».
Waffer 15’, Luft 14' im Schatten.
Rübsamen'sche Bade- und Schwimmanstalt.
Aufruf.
In den Tagen vom 19. bis 22. September d. I. wird in unserer Stadt eine.
Landwirthschaftliche Ausstellung stattfinden, dazu bestimmt, ein Bild zu geben von dem Stand der Landwirthschast im Großherzogthum, wie insbesondere in der Provinz Oberhessen.
Die Einwohnerschaft Gießens, welche dem ernsten Zweck dieser Veranstaltung ein reges Interesse entgegenbringt, wird zunächst auch gerne bestrebt sein wollen, den zahlreichen Besuchern der Ausstellung aus Nah und Fern eine freundliche Aufnahme in unserer Stadt zu bereiten.
Am Samstag den 21. September aber wird es uns dabei vergönnt sein, .Ihre Königlichen Hoheiten den <Hrotzherzog und die Großherzogin zu begrüßen, welche zum Besuch der Ausstellung wie unserer Stadt an diesem Tag hier eintreffen werden.
Der Einwohnerschaft Gießens ist damit nunmehr die erwünschte Gelegenheit gegeben, mit dem Landesherrn zum ersten Mal auch dessen hohe Gemahlin in der Provinzialhauptstadt Oberhessens festlich zu empfangen; überzeugt, daß alle Kreise unserer Bevölkerung wetteifern werden, unserem Besuch einen herzlichen Willkomm zu bereiten, gestatte ich mir — im Einvernehmen mit der Stadtverordneten-Versammlung — schon jetzt die Bewohner unserer Stadt aufzusordern, zum äußeren Zeichen ihrer Gesinnung aus die Festtage vom 19. bis 22. d. Mts. eine allgemeine Schmückung der Häuser mit Flaggen und Grün vorzubereiten.
Gießen, den 9. September 1895.
Der Oberbürgermeister: Gnauth.
Das zur Schmückung erforderliche Fichtenreis wird auf umgehende Anmeldung bei der Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15, aus den städtischen Waldungen unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.___________________
Bekanntmachung.
Bei der in der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung vorgenommenen planmäßigen Verloosung der Ende dieses Jahres zur Rückzahlung kommenden Sy^rocentigen Obligationen der Anlehen der Stadl Gießen von den Jahren 1893 und 1894 sind folgende Stücke gezogen worden:
a) vom 1893er Anleheu:
Lit L die Nr. 22, 80, 190, 260, 267, 285 ä 2000 Mk.
M die Nr. 5, 132, 144, 148, 174, 260, 301 und 355 L 1000 Mk. " n die Nr. 9, 11, 51, 62, 68, 130, 169, 273, 303, 332, 456, 473, 481, 507, 611 und 743 ä 500 Mk.
0 die Nr. 193, 243, 244, 252, 264 und 294 ä 200 Mk.
" P die Nr. 21, 29, 174, 220, 224, 261, 318 und 357 ä 100 Mk. b) vom 1894er Anlehen.
L die Nr. 322 und 393 ä 2000 Mk.
M die Nr. 449 und 454 ä 1000 Mk.
" N die Nr. 924, 925, 951, 1052, 1098 und 1099 ä 500 Mk.
* O die Nr. 368, 437 und 438 ä 200 Mk.
P die Nr. 403, 423, 473 und 536 ä 100 Mk.
" Es wird dies mit dem Anfügen zur Kenntniß der Besitzer der vorbemerkten Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung derselben
bet der Stadtkasie Gießen, bei dem «aukhause Aron Heichelheim in Gießen und bei der Mitteldeutschen Kreditbank in Frankfurt a. M erfolgen kann und die Verzinsung mit dem 1. Januar 1896 aufhört.
Gleichzeitig wird bemerkt, daß die im vorigen Jahre zur Rückzahlung ausgeloosten Obligationen des 1893er städtischen Anlehens:
9 Lit N Nr. 181 500 Mk. und
„ P Nr. 43 100 Mk.
bis jetzt zur Rückzahlung noch nicht präsentitt worden sind.
Gießen, den 7. September 1895.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
7550 Gnauth.
Submission.
Die Lieferung von Maschinenöl, Putzwolle und Bürstenwaaren für die Gr. neuen Kliniken in Gießen soll auf dem Submissionswege ver- geben werden.
Die Lieferungsbedingungen und Musterstücke sind auf dem Verwaltungs- Büreau genannter Anstalt an den Wochentagen, Nachmittags von 3 bis 5 Uhr, einzusehen.
Offerten, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind verschloffen bis zum
Mittwoch den 25. September, Mittags 12 Uhr, unter Beifügung von Proben und Mustern an die Gr. Verwaltung der neuen Kliniken dahier einzureichen.
Zuschlagsfrist bis zum 30. September 1895. /
Gießen, den 10. September 1895. Großh. Verwaltungs - Direction der 7566 neuen Kliniken. ________
Obstversteigerung.
Dienstag den 17. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das hiesige Gemeindeobst, bestehend in vielen Birnen, meistens Glocken- oder Pastorenbirnen, Aepfeln und 500 bis 600 Bäumen sehr vollhängender Zwetschen versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im Ort.
Grüningen, den 10. Septbr. 1895. Großh. Bürgermeisterei Grüningen.
Gilbert. 7556
Stadt. Machthaas.
Freibank. [7568 Heute und morgen:
Kuhfleisch,
nicht ladenrein, pr. Pfd. 52 Pfg.
Versteigerung.
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