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Die Austreibung werde mit Mäßigung ausgeführt

ist, für

Rechnung deS ErsparnißfondS zu beschaffen.

erwidert: werden.

Krieger- von der

Die Zeitungen

W. Oppornhofeu, 11. August. Heute Morgen gegen 4 Uhr gingen zwei Gewitter über unsere Gegend. (Lia Blitzschlag tödtete drei Stücke Rindvieh und ein weiterer Schlag zündete auf dem Feld einen Fruchthaufen an.

Bahbach, 10. August. In ächt patriotischer Weife hat, gleich den vielen anderen Gemeindevertretungen, auch der hiesige Gemeinderath in seiner vorgestrigen Sitzung be- schloffen, den in hiesiger Stadt wohnenden 27 Theilnehmera des Feldzuges von 1870/71 in Anbetracht der 25jährtgea ErtnnerungSfeier an diese ruhmreichen Gedenktage einen Ehrensold von je 10 Mk. zu bewilligen.

G. Bad Nauheim, 9. August. An Kurfremden wurde» in der Woche vom 2. bis 9. August l. IS. angemeldet 801 (1894 598). Hierzu Bestand nach voriger Kur­liste 10,332, in Summa 11,133 (1894 = 9523), wovon am 9. August noch 3155 anwesend waren.

n. Friedberg, 10. August. Die zwei Schüler der hiesige» Realschule, die sich behufs Erlangung der Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst einer Nachprüfung unter- ziehen mußten, wurden nach jetzt beendeter Prüfung für be­standen erklärt.

n. Nieder Florstadt, 10. August. Bei der gestrigen Wahl eines Beigeordneten wurde Herr Gastwirth Musch mit 85 Stimmen wiedergewählt.

MW. Aos der mittleren Wetterau, 11. August. Wenn je ein Jahr bewiesen hat, daß die Blitzschläge häufiger zur Erde gehen als früher, ist es das laufende Jahr 1895. Heute früh, kurz vor Tagesanbruch, zwischen 3 und 4 Uhr, zog ein heftiges Gewitter über unsere Gegend. In Bauern­heim schlug der Blitz tu eine Scheuer, in Echzell wurden zwei Fruchthaufen und ein Strohhaufen vom Blitze getroffen. Seit Mitte Juli find in unserer Gegend mindestens 12 bi* 15 Blitzschläge, welche vielfach zündeten, vorgekommea. Menschenleben find glücklicherweise keine verloren gegangen.

Geiß-Nidda (bei Nidda), 8. August. Die Besucher der Kriegerfestlichkeiten in der Landeshauptstadt au< unserem Orte haben auf Ansuchen von dem Kirchenvorstand aus den Mitteln unseres Ktrchenfonds, der sehr groß ist, eine Reiseunterstützung erhalten. Dem Kirchenvorstand ge­bührt für sein patriotisches Verhalten alle Anerkennung. D. Z.

Büdingen, 9. August. Gestern beging das Grohherzogl. Gymnasium im Verein mit vielen Angehörigen der Schüler und sonstigen Patrioten im oberhalb Büdingen in herrlicher, waldreicher Umgebung gelegenenJägerthale die 25jährige Gedenkfeier der Sieges- und Ehrenrage de» Jahres 1870/71.

Darmstadt, 10. August. Die Stadtverordneten­versammlung hat in ihrer letzten nichtöffentlichen Sitzung beschloffen, den in Darmstadt wohnenden Theilnehmern ter Feldzüge 1866 und 1870/71, welche darum nachsuchen, zu« Zwecke der Betheiltgung an den bevorstehenden Erinnerungß-

ChalonS, 11. August.

Unordnung hier ist gelftverwirrend. Englische sprechen von Mängeln in der englischen AuS-

I Wun'ch aus, daß das GenoffenfchaftSgesetz nunmehr irr kürzester Frist erlaffen und daß den Verbänden von Ge- noffeoschafren im einzelnen Rechtspersönlichkeit verliehe» werden möge; 2. daß die laodwirthschaftlichen Syndikate nach dem Borbilde deS Allgemeinen Verbandes der land- wirthschaftlichen Genoffenschafren des deutschen Reiche- die Errichtung von Creditgenoffeoschaften auf den von de» früheren Congreffen beschloffenen Grundsätzen, die in lieber» einstimmung mit den Beschlüssen deS 1. nationalen Con- gresseS der landwirthschaftlichen Syndikate find, fördern mögen, daß besonders den lokalen Truppen die freie Dahl zwischen der unbeschränkten und der beschränken Solidarhast, ihren Einrichtungen und localen Bedürfnissen entsprechend, gelassen werden möge.

** Radfahrer in der Armee. Bei den diesjährigen Kaiserrnanövern sollen Radfahrer in ausgedehntem Maße Verwendung finden, um eine Prüfung der soeben als Entwurf auSgegebenen Fahrrad-Vorschrift vornehmen zn können, bevor diese zur endgültigen Einführung gelangt, et den Truppentheilen werden KriegSfahrrader, welche nur «ür den Dienst im Felde bestimmt find, und Lernräder, welle in erster Linie den AuSbildungSzwecken dienen sollen, vorräthig gehalten. Beide Fahrräder sind von gleicher Bauart, jedoch sind die Lernräder in allen Theilen, namentlich in der Vorder- gabel, stärker gearbeitet, wie bei ihnen auch die Rahmen­tasche und die Laterne in Fortfall kommt. Armee-Fahrräder werden nur den Infanterie- und J8ger-(Schützen-)Ba- taillonen überwiesen, jedoch find auch in den Festungen und Garnisonen Fahrräder bet den Artilleriedepots und den Fortificationen im Gebrauch. Diese find auch für dtenftltche Zwecke beschafft, aber nicht von einheitlicher Bauart, so daß auf sie die Bezeichnung Armee-Fahrrad nicht anwendbar ist. Diese ist für die Fahrräder der Truppenverwendung Vor­behalten, bet der die Radfahrer auch eine besondere Be­kleidung, Ausrüstung und Bewaffnung haben. Diese besteht in Schirmmütze, Litewka, wollenem oder halbwollenem Hemd, Tuchhose mit Gamaschen aus wafferdichtem Brodbeutelstoff, welche über die Hose angelegt, bis zur halben Wade reichen, Schnürschuhen, Mantel, Feldflasche, Brodbeutel, Tornister- beutel, Leibriemen mit Meldetasche, Seitengewehr (auf der Lenkstange) und Revolver nebst Patronen und Revolvertasche. Der Tornister wird gefahren. An feine Stelle tritt während deS Marsches neben dem Tournisterbeutel eine Rahmentasche, welche jedoch nur für einen Drillichanzug, bezw. Waffenrock, ein Hemd, ein Paar Strümpfe oder Fußlappen, ein Paar Schuhe und eine Cooferoebüchse Platz gewährt. Die Militär- Radfahrer werden nun für die Manöver genau in dieser Weise bekleidet und ausgerüstet sein, und es haben die

Frankreich die Trauer um die Opfer bewahrt und die Tapfer­keit und das Unglück ehrt.

Galveston, 11. August. Der Präsident der Bereinigung zum Schutze amerikanischer Baumwollpflanzer hat ein Circular erlaffen, in welchem den Pflanzern empfohlen wird, vom Er­trage der Baumwoll-Ernte im Berhälmiß ein Drittel weniger als in der vorigen Saison auf den Markt zu bringen. Das Circular erregt im Süden allgemeines Interesse, da der August-Bericht des AckerbauamtS während des MonatS Juli eine Abnahme im Durchschnittsstande der Baumwollernte von 82,3 auf 77,9 feftstellt, der niedrigste Stand, welcher je für August gemeldet wurde.

-ii- Alten-Bufeck, 11. August. Dem hiesigen verein wurden für die Veteranen-Mitglieder Gemeinde je 6 Mk. und je 3 Mk. seitens deS Vereins für die Betheiltgung an der Gedächtnißfeier von 1870/71 t» Darmstadt überwiesen. e

Der Krieg von 1870|71, geschildert durch Ausschnitte aus ZettungS -Nummern jener Zeit (Nachdruck verboten.)

12. August.

Darum kein Frieden, ja kein Frieden, bis der Streit ganz und voll anSgetragen! Mag in Berlin geschehen, was da wolle, es darf uns nicht kümmern. Nicht gegen eine Dynastie, nicht gegen eine StaatSform führen wir Krieg, fondern gegen Frankreich, dessen Volk, wie ein trefflicher Schrtststeller sagt, vom Größenwahn erfaßt ist, gegen Frank- reld), daß seit fast drei Jahrhunderten und unter allen nur denkbaren Verfassungen den Anspruch erhoben hat, auf Kosten der anderen Völker in Europa zu herrschen. Fest und sicher muß die natürliche Grenze zwischen der germanischen und romanischen Welt wieder aufgertchtet, der frevelhaste Hoch­muth gebrochen und dadurch der französischen Nation selbst der Weg zu eigener sittlicher Erhebung erschlossen werden. Unsere Forderung ist gerecht und in keiner Weise dazu an« getftan, das übrige Europa zu schrecken. Fügt man daß deutsche Elsaß mit Baden zu einem Königreiche, dessen Hauptstadt Straßburg, zusammen, so verknüpft man Ver­wandtes und fegt den Bevölkerungen keinen Zwang auf. Die StammeSverwandtschaft, das gemeinsame protestantische Element und der trotz der seitherigen politischen Grenzen eingelebte Verkehr werden alle Schwierigkeiten rasch über­winden. Ein solcher Staat aber wird, fest eingefügt in das geeinte Deutschland, nach allen Seiten hin eine wichtige Mission zu erfüllen vermögen. WaS man vom nordöstlichen Lothringen abzweigt, darf nicht über die Sprachgrenze hinaus- gehen. Wird es der benachbarten bayerischen Rheinpfalz

Depeschen bei Bureau .Herold'.

Berlin, 11. August. DieNordd. Allgern. Ztg." schreibt: Die Rückberufung deS deutschen Ge­schwaders aus den marokkanischen Gewässern ist, wie be­reits verschiedene Blätter zu melden wußten, nunmehr in der That erfolgt, nachdem die marokkanische Regierung die verlangte Genugthuung für die Ermordung des deutschen Reichsangehörigen Rockstroh gewährt hat. Die Genugthuung besteht zunächst in der Zahlung einer Summe von 200,000 Fr., die zur Schadloshaltung der Mutter des Ermordeten und der Leipziger Firma, für die er thätig gewesen ist, sowie zur theilweisen Bestreitung der dem Reiche ia der Sache er­wachsenen Unkosten Verwendung finden wird. Ferner ist die ->ft im October dsS. IS. fällige Entschädigungssumme von 50,000 FrcS. für die Ermordung des Reichsangehörigen Neumann schon jetzt baar entrichtet worden. Außerdem hat der Sultan die Absetzung der Beamten versprochen, deren Verhalten tn der Rockstroh'schen Angelegenheit der kaiserlichen Regierung Anlaß zu berechtigten Klagen gegeben hatte. Dem kaiserlichen Vertreter in Tanger ist hierüber eine amt­liche Mittheilung der marokkanischen Regierung zugegangen. Da außerdem Bestrafung der an der Mordthat direct be­teiligten Personen zugesagt worden ist, hat die von der Regierung deS Sultans gewährte Sühne als ausreichend erachtet werden können. Es find nur noch Nebenpunkte zu ordnen.

Berlin, 11. August, lieber die gestern stattgehabte | Feuerbestattung der Leiche Friedrich Engels' wird ocmVorwärts" aus London telegraphirt: Um 2 Uhr Nachmittags versammelten sich die Theilnehmer auf der Eisenbahnstation Westminster, von wo sie ein Extrazug nach Rockwood führen sollte, wo sich die Todtenstatt in der Ver- dcennungshalle befindet. Im Wartesaale wurde der Sarg aufbewahrt und mit Kränzen von Socialisten aller Länder bedeckt. Daö Trauergefolge bestand aus etwa 80 Personen. Auf Engels' Wunsch hatte die Leichenfeier einen streng privaten Tharacter und von irgend welcher Demonstration wurde ab­gesehen. An der Bahre sprachen Neffen von Engels aus Barmen und Moore. Hierauf hielten kurze Ansprachen Lieb­knecht Namens der deutschen, Bebel NamenS der österreichischen SocialdemoMitie. Im Namen der Franzosen sprach Lafargue, für die Engländer Aveling. Auch Vertreter der belgischen und holländischen Socialdemokratie hielten Ansprachen. Um 3*/, Uhr fuhr ^die Trauer-Versammlung nach Rockwood. Um 5 Uhr begann der VerbrennungSact, welcher 1^ Stunde dauerte.

Berlin, 11. August. Die beiden bulgarischen Studenten, welche gestern freigesprochen worden sind, wurden auf dem Polizeipräsidium amtlich angewiesen, da­preußische Staatsgebiet binnen acht Tagen zu verlassen, I während welcher Zeit sie unter Polizeiaussicht stehen. Rahnow wird sich nach Bulgarien, Zanow nach der Schweiz begeben.

Brussel, 11. August, lieber die Stadt ging gestern Abend ein starkes Gewitter nieder, welches großen Schaden anrichtete. Fast sämmtliche Keller stehen unter Wasser. Die Telegrafenleitung nach Paris ist zerstört. In Charleroi schlug der Blitz in einen CircuS, wodurch große Panik unter dem Publikum entstand. Die Zuschauer stürzten nach den AuSgängen; eS entstand ein großes Ge­dränge, wobei eine Anzahl von Personen verwundet wurden.

Moskau, 11. August. Die Krönung deS Kaiser- paares wird, wie jetzt verlautet, in der zweiten Hälfte des April nächsten Jahres stattfinden.

angefügt, so verbindet man gleichfalls Vereinbares. Um den Preis einer solchen Gebietserweiterung wird Bayern nicht abgeneigt fein, einer festeren politischen Gestaltung Deutsch­lands, wie sie aus dem gegenwärtigen Kriege unbedingt her- gegen muß, jedes nothwendige Opfer zu bringen."

Im geetzgebenden Körper theilte am 12. der neue Ministerpräsident, Herzog von Palikao, mit, daß der Rücktritt Leboeufs als Generalstabschef angenommen worden fei. (Also auf den wird die Schuld gewälzt!) In vier Tagen würden 70,000 Mann Truppen an die Grenze (an welche?) geschickt. Chevreau theilte mit: Die Regierung bereite die Austreibung aller Deutschen vorn französischen Boden vor. Pelletan tadelt diese Maßregel. Chevreau

häO peovL-tzLeÄer.

Gieße», den 12. August 1895

** Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog empfingen am 10. August u. A. den Reallehrer Todt von Butzbach und den Polizeirath Fresenius von Gießen.

* Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigst geruht, den evangelischen Pfarrer zu Vilbel Johannes Waitz zum Lehrer an dem Realgym nasium zu Darmstadt zu ernennen.

** Postperfonalnachrichten. Versetzt find: Der Oberpost, directionssecretär Grämling von Darmstadt nach Bremen behufs Uebernahme einer Postkasfirerstelle bet dem Postamte I daselbst, der Postsecretär He dl er von Berlin nach Darm- stadt behufs Uebernahme einer Bureaubeamtenstclle 1. Klasse bet der Oberpostdirection Darmstadt, der Postsecretär Weddig von Mainz nach Senftenberg (Laufitz) behufs Uebernahme der Vorfteherstelle des Postamts II dafelost, der Post- Assistent Eckert von Dresden nach Darmstadt, der Post- Assistent Geißler von Lauterbach (Hessen) nach Büdingen. Ernannt ist zum Ober-Postsecretär der Postsecretär Pabst in Darmstadt. Gestorben sind: Der Postsecretär Dietz in Worms und der Postverwalter All mann in Mombach. Angenommen sind zu Postagenten: Der Gast­wirth Karl Ludwig Ranft in Beuern (Hessen) und der Gemeindeeinnehmer Heinrich Ludwig Brehm in Rhein- dürkheim.

** MeisterschafiSrndern. Nächsten Sonntag den 18. ds. M., Vormittags 10 Uhr, werden die besten Sciffruderer Deutsch. landS auf der Rennstrecke des Frankfurter Regattavereins um den Titel alsMeisterruderer Deutschlands" kämpfen. Inhaber des Titels ist Herr Albert Rübsamen, welcher denselben unter der Flagge des Straßburger Ruder­vereins vertheidigt, außerdem haben sich noch Ruderer auS Danzig, Hamburg, Berlin und Bonn angemeldet; letztere Herren gehören beide akademischen Rudervereinen an. DaS Amt des Schiedsrichters ist Herrn Jean Kirch über- tragen worden.

** Besichtigung der Feuerwehren. Herr KreiSfenerwehr- inspector Loos besichtigte gestern die Feuerwehren von Villingen, Nonnenrod und RöthgeS. Die Leistungen der Mannschaften waren befriedigend und theilweise sogar recht gut; die Ausrüstungen waren vollständig.

* Diebstahl. In der Nacht vom Samstag zum Sonntag wurde in das Wirthszimmer einer Wirthschaft der Bahnhof­straße eingestiegen, eine an der Wand befestigte Sammel­büchse des Waisenschutz-Vereins erbrochen und ihres Inhalts beraubt. Dem Dieb war der Weg in das Zimmer dadurch erleichtert, daß man ein Fenster während der Nacht hatte offen stehen lassen.

Durchgänger. Gestern Morgen ging einem Milch- fahrer in der Westanlage daS Pferd mit Wagen durch. In der Nordanlage blieb das Gefährt an dem noch theil- weise auf der Straße stehenden Zaun des Turnfestplatzes hangen, ohne weiter erheblichen Schaden zu nehmen, noch angerichtet zu haben.

Das erste Ehafsepot soll 1870 der damalige Jäger- Corporal Horn von Nackenheim ans dem Felde nach Darm­stadt gebracht und dafür von Bierbrauer Hils-Eberstadt die Prämie mit 100 Gulden (171 Mk. 43 Psg.) erhalten haben. Horn besitzt daS Eiserne Kreuz und ist z. Z. Portier bei der LudwigSbahn in Mainz.

* Patent Erlheiluugen. Regelungsvorrichtung für Füll- \ Öfen, H. Bud eruS, Hirzenhain, vom 4. 10. 1894 ab. Gebrauchsmuster. Nutzen-Roststab mit auf der Mittel- linie versetzten, auf spitzdachförmigem Längsstab aufgesetzten, nach außen geneigten Zähnen, die zwischen je zwei Stäben | einen geraden LängSspalt lassen, A. Röm Held, Friedrichs- Hütte b. Laubach, 31. 5. 1895. Holzfarbige Hülle für Schirme mit einer Stockzwinge und sich dem Schirmgriff anschließendem Bande, M. Levi, Gießen.

* Der Allgemeine Verband der deutschen landwiNh- fchaftlichen Genossenschaften (Anwalt: KreiSrath HaaS- Offenbach a. M.) hat die Genugthuung, daß seine Organi­sation auch außerhalb Deutschlands Anerkennung gefunden hat. Der 7. Kongreß der französischen VolkSbanken und I lanbwirthschastltchen Kreditgenossenschaften, abgehalten vom 12. bis 16. Mai d. I. in NimeS (Südfrankreich), hat fol­genden Beschluß gefaßt:Der Kongreß drückt 1. den

rüftung, gegen bi' hiesige ist sie tadellos. Jetzt, wo man alles zu den Waffen ruft, stellt sich heraus, daß keine Waffen da sind, und man denkt factisch daran, einigen Mobil­garden alte Feuerstein-MuSketen in die Hand zu geben. Fünfzehn Cassepots per Compagnie sind vorhanden, und während 15 Mann damit exerciren, läßt man die anderen zur Belehrung zusehen. Niemand hat in den letzten zwanzig Jahren gearbeitet ober gelernt. DaS französische Kaiserreich wird aufgeryllt wie ein Stück Pergament. (Daily NewS.)

Truppentheile die einzelnen Stücke, soweit sie nicht schon zur etatsmäßigen Ausstattung gehören und vorhanden